Milchaufschäumer

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Ratgeber Milchaufschäumer


Aktualisiert: 21.02.2020 | Autor: Online-Redaktion 

Wissen kompakt

Kaffee ist in der heutigen Zeit nicht mehr einfach nur Kaffee. Er wird in allen möglichen Varianten genossen. Allen voran der Cappuccino und der Latte Macchiato. Doch anstatt gewöhnlicher Milch ist hier Milchschaum notwendig. Der Milchschaum hat etwas Leichtes und gibt dem heißen Kaffee eine besondere Cremigkeit. Er ist das Qualitätsmerkmal, ob Sie einen guten oder schlechten Cappuccino trinken.

Um Milchschaum herzustellen, nutzen die meisten von uns einen Milchaufschäumer. Dieser ist nicht mehr nur im Café zu finden, sondern ist auch für den privaten Gebrauch erhältlich. Das Küchengerät, welches die Milch problemlos aufschäumt, gibt es sogar in unterschiedlichen Ausführungen.

In unserem Kaufratgeber möchten wir Ihnen Tipps und Infos an die Hand geben, damit der Kauf eines Milchaufschäumers eine einfache Angelegenheit für Sie wird.

Kaufberater Milchaufschäumer

Um Milch aufzuschäumen brauchen Sie einen professionellen Milchaufschäumer. Denn das Aufschäumen der Milch ist nicht unbedingt eine einfache Angelegenheit. Stellen Sie sich folgende Fragen, bevor Sie an einen Kauf denken:

  • Wie oft benötigen Sie ihn?
  • Welche Ansprüche stellen Sie an das Gerät?
  • Sollte er lediglich kalte oder auch warme Milch aufschäumen?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?
  • Sollte er mitnahmefähig sein?


Wenn Sie diese Fragen für sich klären konnten, steht einem lohnenswerten Kauf sicherlich nichts mehr im Weg.

Die Varianten des Milchaufschäumers

Der Milchaufschäumer, der auch oft die Bezeichnung Milchschäumer trägt, ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Diese möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Das Handgerät für den schnellen Schaum

Manchmal möchten Sie vielleicht nur den Genuss von Milchschaum genießen und ihn möglichst einfach zubereiten. In diesen Fällen ist ein Handgerät wohl die richtige Variante. Mit diesen Geräten lässt sich auch kalter Milchschaum herstellen. Besonders Kinder mögen das gern.

Der Milchaufschäumer besitzt einen elektrischen Antrieb. Häufig wird er mit einer Batterie betrieben. Daher lässt er sich auch unterwegs ideal einsetzen. Das Gerät an sich setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Aus dem elektrischen Antrieb und dem Schneebesen, der oft rund gehalten ist.

Bei der Zubereitung gelangt der Schneebesen in die Tasse mit der Milch. Dabei ist es wichtig, die Tasse nur zu einem geringen Teil mit Milch zu füllen. Nachdem das Gerät eingeschaltet ist, produziert es gemächlich den Schaum. Häufig bleibt noch etwas von der Milch im unteren Teil in ihrer Ursprungsform. Der Rest ist schön dicht aufgeschäumt.

Milchaufschäumer für kalten und heißen Milchschaum

Viele Kaffeegetränke erfordern einen warmen oder heißen Milchschaum. Dieser lässt sich selbstverständlich nicht ohne Vorwärmen über ein Handgerät erzeugen. Für diese Variante gibt es Geräte, die wie ein Wasserkocher aufgebaut sind.

In diesen Geräten lässt sich der Milchschaum heiß und kalt erzeugen. Zur kalten Zubereitung ist das Gerät einfach einzuschalten und ohne Vorwärmung entsteht der Milchschaum. Soll der Milchschaum stattdessen heiß sein, wärmt das Gerät die Milch vor dem Aufschäumen zunächst vor. Dabei arbeitet der Milchaufschäumer mit einer Heizplatte. Der Milchschaum entsteht übrigens durch vielfach vergrößerte, eingebrachte Schneebesen und nach demselben Prinzip wie beim Handgerät.

Solche Geräte sind besonders empfehlenswert, wenn Sie Gäste bewirten wollen und Sie auf die Schnelle etwas mehr Milchschaum produzieren möchten. Die meisten Geräte sind oft viel schneller als das Handgerät und daher besonders zweckmäßig.

Stromversorgung

Für gewöhnlich arbeitet ein Handgerät entweder per Batterie oder kabelgebunden. In vielen Fällen ist die Nutzung mittels Batterie einfacher, da sich das Gerät leichter handeln lässt. Achten Sie darauf, dass Akku oder Batterie immer ausreichend geladen sind, sonst kann das Gerät mitten im Aufschäumvorgang den Geist aufgeben.

Andere Geräte, die häufig die Milch nicht erhitzen und nur kalten Schaum erzeugen, lassen sich per Ladekabel aufladen. In den Hauptgeräten ist ein Akku untergebracht, der Schaum lässt sich per Knopfdruck erzeugen. Auch hierbei sollte immer ein hoher Ladezustand vorhanden sein, damit nicht mittendrin der Akku aufgibt und die Arbeit nicht beendet werden kann. Viele dieser Geräte lassen sich jedoch während der Zubereitung und geringem Ladestand auch an die Steckdose anschließen.

Geräte, welche die Milch vor der Aufschäumung erhitzen, sind grundsätzlich für die Verwendung an der Steckdose vorgesehen. Für den praktischen Gebrauch kann das Gefäß meist abgenommen werden, so dass der Milchschaum auch direkt am Tisch auf den Kaffee gegeben werden kann.

Reinigung und Pflege

Eine regelmäßige Reinigung des Gerätes ist wichtig, da sich Milchrückstände oft festsetzen und es zu Schimmelbildung kommen kann. Der klassische Milchaufschäumer lässt sich meist einfach reinigen. Bei den Handgeräten ist der Schneebesen oft abnehmbar und lässt sich separat reinigen. Oft genügt es jedoch schon, ihn in Seifenwasser zu geben und einzuschalten. So erhält er eine ausreichende Reinigung.

Bei den größeren Geräten ist es wichtig, dass Sie den Behälter abmontieren können. Speziell wenn Sie die Milch erwärmen lassen, kann sich auf der Heizplatte eine unangenehm riechende Schicht verbrannter Milch absetzen. Hier können Sie das Gerät einfach mit Essigwasser reinigen. Hierzu erhitzen Sie das mit Essig versetzte Wasser im Aufschäumer und gießen es anschließend aus. Wichtig ist danach allerdings eine wiederholte Erhitzung, dieses Mal mit einfachem Wasser ohne Zusätze. Dieser Vorgang ist jedoch lediglich im Notfall wirklich nötig.

Am besten ist jedoch, das Gerät nach jedem Gebrauch kurz mit warmem Wasser auszuschwenken. So ist eine gute Säuberung gewährleistet.

Die Milchschaum-Qualität

Wann ist der Milchschaum wirklich gut und wann nicht? Schlechter Milchschaum ist oft schwammig, er verschwindet bereits nach einigen Minuten. Zudem kommt es oft vor, dass sich der Kaffee, welcher sich normalerweise zwischen Milch und Schaum als Schicht absetzt, sich einfach mit der darunterliegenden Milch vermischt. Außerdem zeichnet sich ein nicht so gut gelungener Milchschaum vor allem dadurch aus, dass die Blasen recht groß sind und dadurch weniger Haltbarkeit besitzen.

Es lässt sich jedoch sehr simpel testen, ob der zubereitete Milchschaum den Anforderungen genügt oder nicht: Legen Sie einfach einen Amarettini-Keks auf den Milchschaum. Versinkt er umgehend im Milchschaum, ist dieser eher von schlechter Qualität. Bleibt der Keks aber liegen, heißt das, der Milchschaum ist dicht genug und somit servierfertig.

Was ist besser – Handgerät oder Großgerät?

Viele fragen sich wahrscheinlich, welches Gerät nun das Bessere ist. Im Grunde kann hier keine pauschale Antwort gegeben werden. Handgeräte sind oft im Gebrauch, wenn nur wenig Milchschaum notwendig ist. Auch lässt sich mit ihnen besser in einer Tasse hantieren. Oft bleibt die Qualität des Schaums jedoch auf der Strecke. Zudem ist es nur für kalten Milchschaum zu gebrauchen, außer die Milch wurde vorher aufgewärmt.

Die anderen Geräte sind hervorragend geeignet, wenn viel Milchschaum nötig ist. Wenn Gäste kommen, möchte man nicht zunächst einige Minuten damit verbringen, mit dem Handgerät Milchschaum in den Tassen zu erzeugen. Außerdem lässt sich mit ihm auch warmer Milchschaum herstellen.

Für welches Gerät Sie sich entscheiden, hängt davon ab, wie oft Sie Milchschaum produzieren möchten und vor allem, ob er warm oder kalt sein muss.


Online-Redaktion

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