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Ratgeber Kaffeegeräte


Kaffeegeräte


Kaum ein Getränk ist bei uns Deutschen, aber auch auf der ganzen Welt, so beliebt wie Kaffee. Ob morgens zum Aufwachen, mittags als Energiespender oder abends nach dem Essen – Kaffee wird zu nahezu jeder Uhrzeit getrunken und kann in vielen verschiedenen Variationen zubereitet werden.

Kaffee wird aus Kaffeebohnen hergestellt, die geröstet und gemahlen sowie mit heißem Wasser übergossen ihr besonderes Aroma entfalten. Dabei gibt es viele verschiedene Geschmacksrichtungen, die von leicht aromatisch über extra stark bis hin zu Kaffee mit Aroma Geschmack reichen.

Viele Haushalte setzen heutzutage auf sperrige Vollautomaten, die den Kaffee nahezu selbstständig zubereiten – dabei geht es auch viel preiswerter und vor allem originaler mit klassischen Kaffeebereitern und Espressokochern. Die simple Technik verspricht einen aromatisch-intensiven Geschmack und kann gleichzeitig kinderleicht bedient werden. Doch wo liegt der Unterschied zwischen Kaffeegeräten und Espressokochern, wie funktionieren solche Geräte und wie findet man für sich selbst das richtige Gerät? Der nachfolgende Ratgeber verrät Ihnen alles, was Sie vor dem Kauf von Kaffeegeräten wissen sollten.

Der Unterschied zum herkömmlichen Filterkaffee

Kaffee hat den Ruf, bitter und herb im Geschmack zu sein – doch wer schon einmal richtigen Kaffee oder Espresso genossen hat, weiß, dass Kaffee von Natur aus gar nicht bitter ist, sondern teilweise sogar eine gewisse Süße entfalten kann. Die wohl bekannteste Variante, um Kaffee zuzubereiten, ist heißes Wasser auf gemahlene Kaffeebohnen zu schütten. Filterkaffeemaschinen haben sich diese Technik als Vorbild genommen und übergießen das Kaffeepulver im Filter auch mit heißem Wasser – jedoch dauert es hier zumeist eine Weile, bis das Wasser durch den Filter gezogen ist und tröpfchenweise hinaus läuft. So haben auch die Bitterstoffe im Kaffee mehr Zeit, sich zu entfalten und tröpfeln anschließend mit in die Kaffeekanne.

Bei einem Espressokocher oder einem manuellen Kaffeegerät ist die Verbindung von Wasser und Kaffeepulver deutlich kürzer, sodass nur bedingt Bitterstoffe in den Kaffee gelangen. Aus diesem Grund schmeckt „selbstgemachter“ Kaffee bei weitem nicht so bitter, wie der aus der klassischen Filtermaschine und ist damit auch deutlich verträglicher für den Magen, das Herz und das Nervenkostüm.

Der Kaffeekocher

Einfach aber genial – die wohl unkomplizierteste Variante, um Kaffee zuzubereiten, ist die mit einem manuellen Kaffeegerät. Kaffeebereiter bestehen in der Regel aus säurebeständigem Glas, einer Edelstahlhalterung und einem feinem Filter zum herunterdrücken. Direkt in der Kanne selbst wird der Kaffee mit nur wenigen Handgriffen zubereitet. Für einen aromatischen Kaffee füllt man zunächst die gewünschte Menge Kaffeepulver in den Behälter, begießt das Pulver anschließend mit heißem Wasser und wartet einen Moment ab, um das Aroma entfalten zu lassen. Je länger man das Pulver im Wasser lässt, desto intensiver und stärker wird der Kaffee – gleichzeitig wird er aber auch bitterer. Anschließend drückt man den Filter nach unten, um das Kaffeepulver auf den Boden zu drücken. Als Ergebnis wartet ein frisch aufgebrühter Kaffee mit wenig Bitterstoffen auf den Genuss.

Beim Kauf eines Kaffeegerätes sollte man darauf achten, dass das Glas säurebeständig und stabil ist und der Kaffeebereiter an sich mit stabilem Edelstahl umrandet ist. Der Filter sollte in jedem Fall fein genug sein, um normales Kaffeepulver restlos nach unten drücken zu können. Ein kleiner Tipp am Rande: Je frischer das Kaffeepulver, desto besser schmeckt der Kaffee. Wer also die Möglichkeit besitzt, seine Kaffeebohnen selbst zu mahlen, sollte dies in jedem Fall tun – so bekommt man noch mehr Aroma in seinen Kaffee und kann das Heißgetränk nahezu ohne bitteren Geschmack genießen.

Der Espressokocher

Espressokocher sind die italienische Variante des Kaffeegerätes. In der Regel präsentieren sich Espressokocher in der typischen achteckigen Form und sind als mechanische und elektrische Variante erhältlich. Mit Espressokochern kann man sich einen traditionellen Espresso zubereiten und diesen mit Milchvariationen ergänzen.

Der Espressokocher setzt sich aus drei simplen Elementen zusammen; einem Behälter für Wasser, einem Trichter, in den das Kaffeepulver geschüttet wird sowie dem Kannenteil, in dem der fertige Kaffee aufgefangen wird. Anders als bei einer Filterkaffeemaschine arbeitet ein Espressokocher quasi von unten nach oben – durch den Dampfdruck wird der Espresso von unten nach oben in das Kannenteil gepresst. Für einen perfekten Espresso mit leckerer Crema wird jedoch ein Druck von 9 Bar benötigt – hierfür sollte man zu einem Espressokocher mit Dampfventil greifen, da der natürlich erstellte Druck für eine zarte Crema nicht ausreicht.

Empfehlenswert ist es ebenfalls, auf Edelstahl-Modelle zurück zu greifen. Diese sind deutlich robuster und halten den Kaffee ebenfalls gut warm. Klassische Espressokocher werden auf dem Herd zubereitet. So schaltet man die Herdplatte ein und nutzt die Hitze, um das Wasser in dem Gerät zum Kochen zu bringen. Diese Variante ist zwar sehr traditionell und schmackhaft, wer jedoch ein wenig auf die Umwelt achten möchte, kann ebenso gut auf die elektrische Variante zurückgreifen. Elektrische Espressokocher werden – ähnlich wie ein Wasserkocher – über Strom erhitzt, sparen somit jede Menge Energie und versprechen einen ebenso guten und ausgereiften Espressogeschmack. Weiter kann man über den elektrischen Kocher schneller zu einem Kaffee gelangen und kann Gäste mühelos mit original italienischem Espresso verwöhnen.

Welches Kaffeegerät ist das richtige für mich?

Vor dem Kauf eines Kaffeegerätes sollte man sich überlegen, welche Sorten von Kaffee man gerne trinkt und wie viele Personen im Haushalt Kaffee trinken. Wer der klassische Filterkaffee-Typ ist, sollte auf einen simplen Kaffeebereiter zurückgreifen. Mit der Kanne mit integriertem Filter lassen sich zumeist große Mengen an Kaffee kochen und die Intensität ist je nach Menge von Kaffeepulver beliebig zu regulieren. Durch den frischen Aufguss und den kurzen Kontakt von Wasser und Kaffeepulver schmeckt der Kaffee besonders aromatisch und kann von mehreren Personen gleichzeitig genossen werden.

Der Espressokocher hingegen ist etwas kleiner konzipiert und produziert intensiven Espresso – für den puren Genuss oder aber für die Kombination mit aufgeschäumter Milch. Auch bei den Espressokochern gibt es den Unterschied zwischen manuellen und elektrischen Modellen – hierbei gilt: Wer selten Espresso kocht, jedoch den typisch italienischen Flair und Geschmack erleben möchte, sollte auf ein mechanisches Gerät zurückgreifen. Wer hingegen größere Mengen an Espresso zubereiten möchte oder über den Tag verteilt mehrere Shots trinken möchte, fährt meist mit einem elektrischen Gerät besser – dieses arbeitet schneller, umweltschonender und verbreitet dennoch auf Grund der achtkantigen Optik den ursprünglichen Flair eines Espressogerätes.
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