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Heizkörper werden nach Typen eingeteilt. Geläufig sind Typ 10, 11, 20, 21, 22, 30 und 33. Die erste Zahl beschreibt hierbei die Anzahl der Platten, die zweite Zahl beschreibt die Anzahl der Reihen mit Konvektionslamellen. Je nach Aufbau variiert daher die Bautiefe. Typ 10 ist ganz schmal, Typ 33 mit 3 Platten und 3 Lamellenreihen besonders Tief.

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Ratgeber

Heizungskörper


Sie sind in jedem Haushalt vorhanden und doch wissen wir so wenig über sie – die Heizkörper. Wer sich im Falle einer Haussanierung oder bei sonstigen Renovierungsmaßnahmen einmal mit Heizungskörpern beschäftigt, wird über die Vielfalt an Möglichkeiten sicherlich große Augen machen. Heizkörper gibt es heutzutage in den unterschiedlichsten Ausführungen, Formen und Farben und bieten für jeden Stil und jeden Geldbeutel die passende Lösung.

Doch was für Heizkörper-Typen gibt es überhaupt, wie funktioniert solch ein Radiator und sollte man besser auf Konvektions- oder Strahlungswärme zurückgreifen? Genau diese Fragen werden in nachfolgendem Ratgeber beantwortet, um Ihnen die Auswahl für den perfekten neuen Heizkörper zu erleichtern.

Die einzelnen Heizkörper Typen

Heizkörper sind heutzutage in den unterschiedlichsten Bauformen erhältlich. Die wohl bekannteste und älteste Form des Heizkörpers ist der Gliederheizkörper. Bei dieser Variante werden einzelne Glieder aus Stahlblechen geformt und in variabler Anzahl aneinander gereiht. So kann man je nach Bedarf die passende Heizungslänge bestimmen und gleichzeitig den Wärmeleistungsanforderungen gerecht werden. Der Rippenradiator ist etwas in die Jahre gekommen, doch für große Gebäude ist diese Heizungsvariante eine preiswerte Möglichkeit, um warm durch den Winter zu kommen.

Ein anderer Heizkörper Typ ist das Konvektoren System. Bei dieser Variante sind wasserführende Rohre aus Aluminium oder Kupfer angebracht, die die Luft über Konvektionswärme erhitzen. Die flachen Heizkörper besitzen ein geringeres Gewicht, erhitzen sich besonders schnell und sind auf Grund ihrer knappen Abmessungen optimal dafür geeignet, unter Fensterbänken, Terrassentüren und Co. angebracht zu werden. Konvektoren sorgen jedoch für eine starke Luftzirkulation und wirbeln damit ebenso Staub auf, sodass diese Variante für Allergiker nur bedingt zu empfehlen ist.

Eine besonders moderne Form des Gliederheizkörpers ist der Röhrenheizkörper. Diese Variante wird besonders häufig in Badezimmern zum Einsatz gebracht, da sie platzsparend und gleichzeitig zum Trocknen von Handtüchern geeignet ist. Die einzelnen Rohre werden übereinander platziert und besitzen eine flache Bauweise. Diese Heizkörpervariante besitzt eine gute Wärmeleitfähigkeit und lässt sich zudem leicht reinigen. Die Wärmeübertragung erfolgt auch hier über Konvektion.

Der wohl beliebteste Heizkörper Typ der heutigen Zeit ist jedoch der Plattenheizkörper. Diese Variante ist besonders platzsparend im Wohnzimmer und besitzt einen hohen Wärme-Wirkungsgrad. Diese Heizkörper benötigen weniger Wasser als ihre Vorgänger und sind damit deutlich energiesparender. Gleichzeitig wird eine große Strahlungswärme erzeugt.

Die Wärmeübertragung – Konvektion oder Strahlung?

Neben der Optik sollte vor allem die Wärmeübertragung eine wichtige Rolle spielen bei der Auswahl eines neuen Heizkörpers. Diese ist maßgebend für das Raumklima und sollte nicht nur bei Allergikern beachtet werden. Generell kann man festhalten, dass der Heizkomfort besser ist, je größer der Anteil an Strahlungswärme beim Heizkörper ist. Bei der Konvektionswärme wird die kalte Luft direkt am Heizkörper erhitzt und aufgewirbelt – das sorgt für eine erhöhte Staubzirkulation und ist für Allergiker sowie auch alle anderen Personen unangenehm. Strahlungswärme hingegen erzeugt ihre Hitze durch Infrarotstrahlen, die nur auf feste Gegenstände wie Möbel und Wände übergeht – damit wird die Luft nicht aufgewirbelt und es entsteht ein ruhigeres, frischeres Raumklima.

Heizungskörper richtig entlüften

Wer kennt das nicht, besonders abends, wenn es leise wird im Haus, fängt die Heizung an zu gluckern und zu knacken. Alternativ verringert sich die Wärmeleistung der Rohre und der Heizkörper wird nicht mehr richtig warm – doch deswegen zu Ohrstöpseln oder der dicken Decke greifen und warten bis der Handwerker kommt? In den meisten Fällen genügt es, wenn man seine Heizung richtig entlüftet.

Über die Zeit gelangt Luft in die Rohrleitungen und sorgt für solche Geräusche und Fehlfunktionen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man seine Heizung selbst entlüften und sich Abhilfe schaffen. Hierfür benötigt man lediglich eine Zange und einen Eimer oder ein Gefäß für das Wasser. Zum Entlüften schraubt man das Thermostatventil auf und wartet so lange, bis aus der Heizung nur noch Wasser und keine Luft mehr entweicht. Läuft nur noch Wasser aus der Entlüftungsschraube, so kann man das Ventil wieder schließen und die Heizung wie gewohnt in Betrieb nehmen. Diesen Vorgang sollte man pro Saison wenigstens ein Mal pro Heizkörper durchführen, um eine optimale Nutzung zu gewährleisten.

Energiesparen leicht gemacht

Moderne Heizungen sehen optisch nicht nur ansprechender aus, sie sind auch deutlich sparsamer im Verbrauch und schonen den Geldbeutel. Die Heizung ist in jedem Haushalt der größte Energieverbraucher, doch trotzdem muss es am Ende des Jahres bei der Abrechnung keine bösen Überraschungen geben. Energiesparen ist auch mit dem richtigen Heizen möglich. Hierbei sollte man vor allem darauf achten, die Temperatur nicht zu hoch werden zu lassen. Im Winter ist man schnell dazu verleitet, die Heizung auf die maximale Stufe zu drehen, doch Temperaturen jenseits der 23 Grad Grenze lassen den Körper ermüden und sind auch im Wohnzimmer unnötig. Als optimale Raumtemperatur für das Wohnzimmer gelten 22 Grad, im Arbeitsbereich kann es getrost auch ein Grad weniger sein. Im Badezimmer sind warme 23 Grad optimal. Wer seine Temperatur um wenige Grad reguliert, kann seine Energiekosten um bis zu 6 Prozent senken – dabei muss niemand frieren und die körperliche Leistungsfähigkeit bleibt auch besser erhalten.

Auch das richtige Lüften kann beim Sparen helfen. Die beliebte Kipp-Variante der Fenster ist hierbei leider weniger produktiv – besser ist es, die Fenster mehrmals am Tag ganz zu öffnen und für fünf bis zehn Minuten frische Luft hinein zu lassen. Anschließend kann man die Heizung in die gewohnte Temperatureinstellung bringen und hat einen geringeren Wärmeverlust als bei der stundenlangen Kipp-Variante. Weiter sollte man darauf achten, die Heizung nicht zuzustellen und über die Nacht die Temperatur zu regulieren. Insbesondere das bereits erwähnte Entlüften kann ebenfalls dabei helfen, Heizkosten zu sparen, da die Heizkörper ohne Luft in den Rohren besser funktionieren und optimale Wärmeergebnisse liefern.

Neben den klassischen Heizkörpern gibt es auch elektrische Rippenradiatoren, die über die Steckdose laufen. Solche Heizkörper sind zwar für selten beheizte Räume sinnvoll, doch in Wohnräumen verbrauchen sie Unmengen an Strom und zeigen sich nicht selten als wahre Geldfresser. Wer auf all diese Tipps Rücksicht nimmt, kann unbesorgt und mollig warm durch den Winter kommen. Egal für welchen Heizkörper man sich auch entscheidet, man sollte stets darauf achten, dass die Wärmeleistung und Wärmeübertragung zum eigenen Lebensstil passt und auch die Optik mit dem eigenen Stil harmonisiert.
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