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Inhalatoren (60 Ergebnisse aus 87 Shops)

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Zur Behandlung von unterschiedlichen Atemwegserkrankungen werden Inhalatoren eingesetzt. Die Beschwerden bei Erkältungen, Husten, Asthma oder Bronchitis beispielsweise können gelindert werden.

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Bei Dampfinhalatoren steigt warmer Wasserdampf auf und befeuchtet die Schleimhäute. Die Inhalation von Dampf ist für die oberen Atemwege geeignet. Im Düsenvernebler wird Druckluft durch eine Lösung geleitet und erzeugt feinen Nebel, der tief in die unteren Atemwege eindringen kann. Ultraschallvernebler können dank des feinen Wassernebels optimal bei chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt werden.

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Die Produkttypen haben jeweils verschiedene Funktionen. Bei Drucklufttechnologie wird über einen Kompressor Pressluft erzeugt, welche über einen Luftschlauch und eine Düse im Vernebler auf den Wirkstoff geblasen wird. Partikel des Wirkstoffs werden bei der Schwingmembrantechnologie wiederrum in Schwingung versetzt.

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Mitgeliefertes Zubehör
Mitgeliefertes Zubehör

Der Lieferumfang eines Inhalators besteht mindestens aus einem Mund- oder Nasenstück, Düsenaufsatz und einer Maske für Kinder und Erwachsene. Weiteres Zubehör wird oftmals von den Herstellern ebenso mitgeliefert.

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Bei leichten Erkältungen, Schnupfen, Husten und Heiserkeit empfehlen Ärzte oftmals die altbewährte Inhalation. Inzwischen finden sich zahlreiche Inhalatoren, welche für den häuslichen Gebrauch optimiert sind. Mechanische Inhalatoren funktionieren in der Regel wie der klassische Topf. Über den Wasserdampf gelangen die Teilchen in die Atemwege und lindern die Beschwerden. Dabei werden ätherische Substanzen in heißem Wasser gelöst und eingeatmet. Der Wasserdampf befeuchtet auf diese Weise die Schleimhäute und löst dadurch den tiefsitzenden Schleim, welcher die Atemwege blockiert.

Inhalatoren werden zur Behandlung bei Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitis und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen eingesetzt. Darüber hinaus können Erkältungen, Schnupfen, Husten und Heiserkeit ebenso gelindert werden. Dabei können sowohl die oberen als auch die unteren Atemwege behandelt werden. Das Inhalieren mit Wasser oder einer Salzlösung kann vor allem im Winter, wo beheizte Räume oftmals die Atemwege reizen, sehr hilfreich sein. Besonders effektiv für die unteren Atemwege ist die Inhalation mit einem Mundstück.

Es gilt zwei signifikante Faktoren zu berücksichtigen, welche eine erfolgreiche Behandlung begünstigt: die Verneblungsrate sowie die Teilchengröße. Die Verneblungsrate definiert wie viel Flüssigkeit den Vernebler pro Minute verlassen. Eine niedrige Verneblungsrate bedeutet indes, dass die Behandlungszeit dementsprechend lange dauert. Ein weiterer relevanter Faktor ist die Teilchengröße. Beträgt die Teilchengröße insgesamt weniger als 6 Mikrometer, dann können die Teilchen bis in die Lungenbläschen gelangen. Teilchen über 5 Mikrometer dringen lediglich bis in die oberen Atemwege vor und bleiben im Nasen- beziehungsweise Rachenraum. Bei weniger als 0,5 Mikrometer werden die Partikeln einfach ausgeatmet und verfehlen somit seine Wirkung. Dementsprechend wichtig ist die Größe der Partikeln für den Erfolg der Anwendung. Dazu gehört außerdem die Atemtechnik. Der Anwender muss langsam und tief einatmen und anschließend kurz den Atem halten, um schließlich die Luft zügig auszuatmen.

Wird das Gerät von mehreren Anwendern verwendet, sollten die Utensilien nach jedem Gebrauch desinfiziert werden, um die Übertragung von Erregern zu vermeiden. Insbesondere Atemmaske, Verbindungsschläuche, Medikamentenaufnahme, Düse sowie Abdeckelemente sollten regelmäßig sterilisiert werden.

Nach Abkühlen sollte die Inhalationslösung nicht nochmals aufgewärmt werden.

Kinder können mithilfe der zumeist mitgelieferten Maske ebenso wie Erwachsene problemlos inhalieren.

Technologie
Die Funktionsweise der Inhalatoren unterscheidet sich hinsichtlich der Vernebelung und Inhalationslösung. Bei der Ultraschalltechnologie wird Wasser in Schwingung versetzt, sodass sich einzelne Partikeln aus dem Wirkstoff lösen. Über einen Luftkanal werden diese schließlich mithilfe des Mundstücks oder der Maske von dem Patienten aufgenommen. Diese Methode ist sehr leise und erfordert wenig Strom, deshalb ist die Energiezufuhr per Akku ebenfalls möglich.

Bei der Drucklufttechnologie wird über einen Kompressor Pressluft erzeugt, welche über einen Luftschlauch und eine Düse im Vernebler auf den Wirkstoff geblasen wird. Der Anwender atmet das Inhalat über das Mundstück oder eine Maske ein. Eine weitere Methode ist die Schwingmembrantechnologie bei der Partikeln des Wirkstoffs in Schwingung versetzt werden. Diese Art der Inhalatoren ist besonders leise weshalb sie sich sehr gut für Kinder eignen.

Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Vernebler außerdem eine Kindermaske, welche die Behandlung bei Kindern wesentlich erleichtert und schließlich ein Mundstück.

Gewicht
Mit einem Minimalgewicht von 41g und maximal 4000g kann das Gerät mühelos transportiert werden.

Möchten Sie Ihre Allergie- oder Erkältungssymptome lindern?

Mit unserer Hilfe finden Sie den passenden Inhalator.

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Wissen Kompakt

Schon in der Antike galt die Inhalation von Kräuterdämpfen als besonders wohltuend und beruhigend. Diese einfache Technik hat sich bewährt und ist auch heute noch eine oft angewandte Methode, um eine Erkältung auszukurieren.

Neben einer Erkältung gibt es jedoch auch noch zahlreiche andere Erkrankungen der Atemwege, deren Beschwerden sich durch den Einsatz eines Inhalators lindern oder gar heilen lassen.

Wissenswert

Mit einem Inhalator atmen Sie Wirkstoffe in Form von Dämpfen oder fein zerstäubten Feststoffen ein.

Gegenüber einer medikamentösen Behandlung haben Inhalationsgeräte den Vorteil, dass sie die Wirkstoffe ohne Umweg über den Verdauungstrakt direkt in die betroffenen Bereiche transportieren können.

Durch moderne Technik optimiert, ersetzt der Inhalator mittlerweile in vielen Haushalten das Inhalieren über einer Schüssel oder einem Kochtopf mithilfe eines Handtuchs.

Damit Sie wissen, worauf Sie bei dem Kauf eines Inhalators achten sollten, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufberater alle wichtigen Entscheidungskriterien für Sie zusammengetragen.


Kaufberater

Beim Kauf eines Inhalationsgerätes sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Schließlich handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer Gesundheit beisteuern kann. Die verschiedenen Modelle sind in ihren Ausführungen ähnlich konzipiert, unterscheiden sich jedoch in ihrer Funktionsweise und somit im Einsatzbereich.

Aufgrund des vielfältigen Angebots an Inhalatoren ist es daher wichtig, dass Sie sich vor dem Kauf fragen, wer das Gerät nutzen möchte und für welches Krankheitsbild es eingesetzt werden soll.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Bedenken Sie für den Kauf eines für Sie idealen Inhalators vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Ausschlaggebendes Entscheidungskriterium ist Ihr medizinischer Hintergrund.
    Inhalationsgeräte werden hauptsächlich zur Linderung gesundheitlicher Beschwerden eingesetzt. Daher ist es wichtig, dass Sie ein Modell wählen, das optimal für die Behandlung der bestehenden Erkrankung geeignet ist.

  • Zudem ist die Mobilität des Gerätes ein wichtiges Kriterium.
    Einige Inhalationsgeräte werden mit einem Akku oder Batterien betrieben oder funktionieren ohne elektrischen Antrieb. Diese Modelle können Sie mitnehmen und auch unterwegs einsetzen. Andere Inhalatoren hingegen benötigen einen Anschluss an das Stromnetz und können somit nur stationär verwendet werden.

  • Entscheidend für die optimale Handhabung und Ausstattung des Inhalators ist, wer ihn nutzen möchte.
    Die effektive Nutzung eines Inhalators erfordert oftmals ein wenig Übung. Um Kindern und älteren Personen die Verwendung des Gerätes zu erleichtern, sollten Sie auf eine einfache sowie altersgerechte Ausführung achten.
Bedenken Sie

Bei einem Inhalator handelt es sich um ein medizinisches Gerät.

Leiden Sie an einer chronischen Erkrankung der Atemwege, ist es ratsam, mit einem Facharzt über Ihr Krankheitsbild zu sprechen, bevor Sie eine Inhalationstherapie beginnen.


Inhalatoren-Typen

Nicht jede Atemwegserkrankung oder -beschwerde kann mit demselben Inhalator behandelt werden. Grundsätzlich lassen sich Inhalatoren in 2 Hauptgruppen einteilen:

Auf den Punkt!
  • Feucht-Inhalatoren ermöglichen es Ihnen, die medizinischen Wirkstoffe mit Hilfe von erzeugtem Dampf oder Nebel einzuatmen. 
  • Mit Trocken-Inhalatoren inhalieren Sie den in Pulver- oder Salzform vorliegenden Wirkstoff einzig durch Ihren Atemzug.
Feucht-Inhalatoren

Bei der Feucht-Inhalation verdampfen oder vernebeln flüssige Wirkstofflösungen, die der Patient einatmet. Die eintretende warme Feuchte bewirkt, dass sich festsitzender Schleim löst oder auch gereizte Schleimhäute beruhigt werden. Der Feucht-Inhalator ist daher auch ein wesentlicher Bestandteil der Therapie von Mukoviszidose sowie der Behandlung von Erkrankungen der oberen Atemwege.

Wissenswert

Mukoviszidose ist eine vererbbare Stoffwechselerkrankung. Das Wort setzt sich aus den lateinischen Begriffen mucus (Schleim) und viscidus (zäh) zusammen. Betroffene leiden unter zähflüssigen Sekreten der Bronchien und Bauchspeicheldrüse sowie der Geschlechtsorgane und des Dünndarms, die zu Funktionsstörungen führen. Mukoviszidose ist derzeit nicht heilbar.

Feucht-Inhalatoren lassen sich nach ihrer Funktionsweise in 2 Typen unterscheiden:

Shopping Tipp

Modelle für Babys und Kinder verfügen über ein spezielles Mundstück oder eine weiche Maske mit Gummizug. Sie erleichtern das Einatmen des Medikaments. Zudem wird bei kindgerechten Inhalationsgeräten darauf geachtet, dass sie keine lauten Geräusche erzeugen und die Inhalationszeit so kurz wie möglich ausfällt.

Dampf-Inhalatoren

Bei der Dampf-Inhalation werden ätherische Öle in heißem Wasser gelöst und von dem Patienten eingeatmet. Über den Wasserdampf gelangen die Inhaltsstoffe in die Atemwege und lindern die Beschwerden, indem sie die Schleimhäute befeuchten und den tiefsitzenden Schleim lösen. 

Dampf-Inhalatoren werden häufig im privaten Gebrauch bei Erkältungen und Reizungen der oberen Atemwege eingesetzt. Vor allem im Winter – wenn trockene Heizungsluft die Atemwege reizt – kann das Inhalieren von Dampf hilfreich sein.

Die Geräte verfügen über einen maskenähnlichen Aufsatz, den der Patient über Nasen- und Mundpartie stülpt, um den Wasserdampf zu inhalieren.

Bedenken Sie

Dampf-Inhalatoren eignen sich nicht für die Inhalation tiefenreinigender Salzlösungen. Sobald das Wasser verdampft, bleibt das Salz größtenteils im Inhalator zurück.

Die Preisspanne von nicht-elektrischen Dampf-Inhalatoren reicht von unter 5 € bis 45 €. Hochwertige elektrische Modelle können auch bis zu 250 € kosten.
 


Vernebelungsinhalatoren

Vernebelungsinhalatoren erzeugen mit verschiedenen Techniken aus wässrigen Lösungen sogenannte Aerosole. Ein Aerosol ist ein Gemisch aus einem Gas und festen oder flüssigen Schwebeteilchen.

In einem Vernebelungsinhalator vermischt sich somit die Arznei mit sehr feinem Nebel. Dieser kann während der Inhalation bis in die Lungenflügel vordringen und somit in den oberen und unteren Atemwegen wirken. Inhalatoren mit Vernebler kommen bei Atemwegsbeschwerden, Schnupfen oder Hustenreiz zur Anwendung.


Der Vorteil dieser Geräte ist, dass das Wasser nicht verdampft, sondern mit unterschiedlichen Techniken vernebelt wird. Dadurch ist es möglich, alle Wirkstoffe restlos aufzunehmen, ohne dass Salz- oder Ölrückstände zurückbleiben. Die Inhalationsdauer ist von der Vernebelungsrate abhängig.

Wissenswert

Die Vernebelungsrate wird in ml/min (Milliliter pro Minute) angegeben und definiert, wie viel Flüssigkeit den Vernebler pro Minute verlässt. Je geringer die Vernebelungsrate, umso länger ist die Inhalationszeit.

Es werden 4 Arten von Vernebelungsinhalatoren unterschieden:


Je nach Modell und Ausführung kostet ein Verneblungsinhalator zwischen 10 € und 2.000 €.


 

Düsenvernebler

Düsenvernebler, auch Druckluftvernebler genannt, erzeugen mit Hilfe eines Kompressors Druckluft, die über eine Verneblerdüse und einen Luftschlauch in den Inhalator geleitet wird. Dort trifft der Luftstrom auf den Wirkstoff-Behälter. Die Druckluft spaltet den flüssigen Wirkstoff in kleinste Teilchen auf und erzeugt ein Nebel-Luft-Gemisch. Dieses wird vom Patienten eingeatmet und gelangt in die oberen Atemwege.

Wissenswert

Je kleiner die Teilchen sind, desto tiefer können sie wirken.

Beträgt die Teilchengröße zwischen 0,5 µm und 6 µm (Mikrometer), können die schmerzlindernden Teilchen bis in die Lungenbläschen gelangen. Partikel mit einer Größe über 6 µm dringen nur bis in die oberen Atemwege vor und können somit nur im Nasen- und Rachenraum wirken. 

Düsenvernebler arbeiten vergleichsweise laut und erzeugen nur eine geringe Verneblungsrate, wodurch sie lange Inhalationszeiten mit sich bringen. Zudem sind sie meist relativ groß und benötigen Strom – daher eignen sie sich eher für den stationären Gebrauch. Kleinere Modelle sind aber auch mit Akkubetrieb erhältlich.

Düsenvernebler empfehlen sich für die Verabreichung fast aller flüssigen oder in Trägersubstanzen aufgelöster Medikamente. Sie kosten je nach Ausführung 10 € bis 400 €.


 

Dosieraerosole

Bei Dosieraerosolen, auch Taschen-Inhalatoren genannt, befindet sich das Medikament zusammen mit einem Treibgasmittel in einem Druckbehälter und kann bei Bedarf in vordosierter Menge freigesetzt werden. Zuvor müssen Sie meist durch Schütteln des Inhalators die kleinen Wirkstoffteilchen mit dem enthaltenen Treibgas vermischen.

Ein Dosieraerosol wird neben einem Pulver-Inhalator meist als Asthma-Spray eingesetzt. 

Mehr Informationen zu Pulver-Inhalatoren erhalten Sie in der gleichnamigen Rubrik.

Dosieraerosole gibt es mit 3 verschiedenen Bedienungsarten:

  • Atemzug
    In einem Autohaler-Gerät wird vor dem Gebrauch eine Feder gespannt. Beim Einatmen erfolgt eine atemzuggesteuerte Freigabe des Medikaments, die durch ein Schnappgeräusch signalisiert wird.

  • Knopfdruck
    Bei vielen Dosieraerosolen geben Sie per Knopfdruck eine definierte Menge an Wirkstoff frei, die schnell Linderung bei einem Asthma-Anfall verschafft.

  • Pumpmechanismus
    Durch einen integrierten Pumpmechanismus können Sie das Gerät individuell bedienen und das Medikament in der benötigten Dosierung einatmen.


Atmet der Patient zugleich kontrolliert und tief ein, kann die Wirkstofflösung bis in die Bronchien gelangen. Ein Dosieraerosol eignet sich für eine Vielzahl an Medikamenten. Zudem ist es sehr leise und verbraucht keinen Strom.

Bedenken Sie

Für Kinder sind Dosieraerosole häufig ungeeignet.

Die Inhalation mit einem Dosieraerosol erfordert in der Regel eine spezielle Atemtechnik. Eine gute Koordination zwischen der Freigabe des Wirkstoffes und dem Einatmen ist Voraussetzung dafür, dass das Aerosol bis tief in die Atemwege vordringen kann, um dem Patienten schnelle Linderung zu verschaffen. Dies kann für Kinder oftmals noch zu schwierig sein. Abhilfe kann hier aber eine Inhalationshilfe, ein sogenannter Spacer, schaffen.

Ein Dosieraerosol kostet ca. 10 € bis 65 €. Je nach Anzahl der mitgelieferten Druckbehälter kann das Produkt auch bis zu 200 € kosten.


Ultraschallvernebler

Ultraschall-Inhalatoren übersetzen elektrische in mechanische Schwingungen, die eingefülltes Wasser in Bewegung versetzen. Dadurch bildet sich ein feiner Nebel. Durch die Schwingungen lösen sich zudem besonders kleine Teilchen des Medikaments und setzen sich im Wassernebel ab. Das so entstandene Aerosol atmet der Patient ein, wodurch der Wirkstoff gezielt und schnell in die tiefliegenden Atemwege gelangt. Die Befeuchtung der Schleimhäute durch den Nebel führt zusätzlich zu einer wohltuenden Schmerzlinderung.

Ultraschallvernebler arbeiten sehr leise und benötigen wenig Strom. Sie sind deshalb auch mit Akkubetrieb erhältlich.

Allerdings wird das Medikament während der Verneblung warm, wodurch sich der Ultraschallvernebler nicht für alle Medikamente eignet.

Bedenken Sie

Fügen Sie keine ätherischen Öle zur Inhalationslösung hinzu, da deren Rückstände einzelne Bauteile des Gerätes beschädigen können.

Ein Ultraschallvernebler ist vergleichsweise teuer und kostet je nach Ausführung zwischen 40 € und 2.000 €.
 

Membranvernebler

Membranvernebler, auch Mesh-Vernebler genannt, vereinen die Vorteile von Düsen- und Ultraschallmodellen. Sie arbeiten mit der sogenannten Schwing-Membran-Technologie. Eine Edelmetall-Membran wird elektrisch in Schwingung versetzt. Der dabei entstehende Unterdruck presst die Inhalationslösung durch Mikrodüsen in der Membran. Der Patient atmet das entstehende Aerosol über ein Mundstück oder einen Schlauch mit Maske ein.

Im Vergleich zu anderen Vernebelungsmethoden zeichnen sich Membranvernebler durch eine sehr kurze Inhalationsdauer aus. Darüber hinaus ist die Schwingungsfrequenz im Vergleich zu Ultraschallverneblern geringer, weshalb Sie damit auch empfindlichere Wirkstoffe wie Steroide inhalieren können.

Zudem besitzen Membranvernebler eine leise Arbeitsweise und sind meist kompakter als Düsenvernebler. Dadurch eignen sie sich auch für den Batteriebetrieb. Membranvernebler kosten zwischen 40 € und 400 €.


Trocken-Inhalatoren

Mit einem Trocken-Inhalator inhalieren Sie den Wirkstoff ohne Hilfe eines Treibgases, sondern transportieren ihn einzig durch Ihre Atmung bis in die Lungen. Dies geschieht in der Regel ohne Elektrik. 

Es gibt 2 Varianten von Trocken-Inhalatoren:


Pulver-Inhalatoren

Bei Pulver-Inhalatoren liegt der Wirkstoff in feinpulverisierter Form vor und hat meist eine entzündungshemmende Wirkung. Daher wird dieses Inhalationsgerät häufig zur Behandlung chronischer Bronchitis eingesetzt.

Wissenswert

Bei einer Bronchitis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien. Die Bronchien sind verzweigte Luftkanäle in der Lunge, welche für den Transport der ein- und ausgeatmeten Luft verantwortlich sind.

Auch bei leichtem bis mittelschwerem Asthma kann dieses Gerät zum Einsatz kommen. Allerdings eignet es sich weniger bei akuten Asthma-Anfällen, da sie tief einatmen müssen, um den Inhalator zu bedienen. 

Für akute Asthma-Anfälle werden in der Regel sogenannte Dosieraerosole verwendet. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in der gleichnamigen Rubrik.

Das Pulver befindet sich in vordosierten Kapseln, die in Blisterpackungen erhältlich sind. Die Kapsel legen Sie in den Pulver-Inhalator ein und schließen diesen. Dabei wird die Kapsel aufgebrochen und das Pulver freigesetzt. Anschließend atmen Sie das Pulver über das Mundstück tief und kräftig ein. 

Bedenken Sie

Achten Sie darauf, dass Sie die Lippen fest um das Mundstück schließen und dabei nicht ausatmen. Sie könnten ansonsten die Funktionsweise des Geräts einschränken, da das Pulver in Verbindung mit dem feuchten Atem das Mundstück verkleben kann.

Von Vorteil ist bei Pulver-Inhalatoren, dass Sie hier nicht wie bei Dosieraerosolen Atmung und Sprühstoß koordinieren müssen. Allerdings kann das feine Pulver gegebenenfalls einen Hustenreiz auslösen.

Der Preis für einen Pulver-Inhalator hängt in der Regel von der Anzahl und der Dosierung der mitgelieferten Pulver-Kapseln ab und reicht dabei von 15 € bis 200 €.


 

Salz-Inhalatoren

Salz-Inhalatoren enthalten 2 Porzellanfilter. Dazwischen befinden sich zerkleinerte Mineralsalzkristalle, die eingeatmet und durch die Feuchtigkeit der Atemluft aufgelöst werden. Das Inhalieren von salzhaltiger Luft löst festsitzenden Schleim und sorgt somit für ein leichteres Abhusten und freie Atemwege bei Erkältungen und Allergien. 

Auch wenn Sie weder unter einer Atemwegserkrankung noch akutem Schnupfen leiden, ist eine gelegentliche Reinigung der Atemwege zu empfehlen. Denn besonders in Großstädten ist die Atemluft durch Feinstaub stark belastet. Durch die Luftverschmutzung können sich schädliche Stoffe in den Atemwegen absetzen und zu Erkrankungen führen. Eine Salz-Inhalation fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Der Preis für einen Salz-Inhalator liegt zwischen 15 € und 45 €.


Zubehör

Um eine keimfreie Anwendung zu gewährleisten, sollten Sie die Einzelteile von Inhalatoren in regelmäßigen Abständen austauschen. Zudem ist es wichtig, die Größe der Masken speziell auf den Verwender anzupassen. 

Folgende Zubehörartikel sind für die Geräte erhältlich:

  • Anschluss-Schlauch
    Ein Anschluss-Schlauch, auch als Druckluftschlauch, Luftschlauch oder Verbindungsschlauch geläufig, ist Teil eines mit Druckluft betriebenen Düsenverneblers. Den Schlauch schließen Sie an den Kompressor an und verbinden diesen am anderen Ende mit dem Mundstück des Inhalators. 

  • Maske
    Eine Maske verbinden Sie über einen Schlauch mit dem Mundstück des Inhalators. Sie ermöglicht die gleichzeitige Inhalation durch Mund und Nase. Damit sich die Maske optimal an das Gesicht anschmiegt, sollten Sie darauf achten, dass sie dem Patienten nicht zu groß ist. Aus diesem Grund gibt es passende Inhalationsmasken für Babys, Kinder und Erwachsene. Verfügt die Maske über fixierende Gummibänder, so müssen Sie sie während der Inhalation nicht mit der Hand vor das Gesicht halten.

  • Mundstück
    Die Inhalation mit einem Mundstück ist besonders effektiv für die unteren Atemwege, da durch tiefes Einatmen der Wirkstoff – abhängig vom Modell – bis in die Lungenbläschen vordringen kann. Einige Mundstücke sind für den Gebrauch von mehreren Altersgruppen konzipiert. So können sie Kinder wie auch Erwachsene verwenden.

  • Nasenstück
    Ein Nasenstück ermöglicht Ihnen, den jeweiligen Wirkstoff gezielt in die Nase zu inhalieren. Dort löst das Medikament den Schleim.

Shopping Tipp

Da Babys und Kleinkinder nicht selbstständig die Nase putzen können, kann in solch einem Fall ein Nasensauger Abhilfe schaffen. Dieser ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und befreit Ihr Kind zuverlässig von tiefsitzendem Schleim.

  • Schutztasche
    Bei vielen Inhalatoren gehört eine Schutztasche zum Lieferumfang. Darin können Sie das Gerät sachgemäß verstauen, wenn Sie es nicht benutzen.

  • Spacer
    Ein sogenannter Spacer ist ein Kunststoffgehäuse, das Sie an das Mundstück eines Taschen-Inhalators ansetzen. Er dient als Inhalationshilfe und ist auch unter der Bezeichnung Vorschaltkammer bekannt. Der Einsatz eines Spacers eignet sich besonders für Kinder, da er den Umgang mit dem Inhalator erleichtert. Durch einen Spacer bleibt zudem weniger Wirkstoff im Mund- und Rachenraum haften, sondern gelangt direkt in die Atemwege. Auch reduziert er den Druck des Treibgases, wodurch ein zu starker Reiz im Mund- und Rachenraum verhindert wird.

Wie Sie einen Spacer von Rückständen befreien können, erfahren Sie in unserer FAQ-Sammlung: Wie reinige ich meine Inhalationshilfe?


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

In unserer FAQ-Sammlung haben wir wissenswerte Informationen zur Verwendung von Inhalatoren für Sie zusammengefasst. So finden Sie auf einen Blick die Antwort auf Ihre Frage.

Alter

Ab wann dürfen Kinder inhalieren?

Häufig ist ein Inhalator die einzige Möglichkeit, Babys und Kinder von festsitzendem Schleim in den unteren Atemwegen zu befreien. Gerade sehr kleine Kinder können oft noch keine medikamentösen Feststoffe wie Tabletten schlucken.

Es gibt kein Mindestalter, das Kinder haben müssen, um inhalieren zu können bzw. zu dürfen. Selbst Babys können mit entsprechendem Zubehör wie einer Baby-Maske einen Inhalator benutzen.

Bedenken Sie

Informieren Sie sich im Krankheitsfall Ihres Kindes bei einem Kinderarzt über den sinnvollen Einsatz eines Inhalators.

Anwendung

Wie inhaliere ich richtig mit einem Inhalator?

Beim Inhalieren kommt es auf die richtige Atemtechnik an. Sie kann von Modell zu Modell variieren. Daher ist es wichtig, die Anweisungen des Arztes und die Hinweise des Herstellers zu beachten.

Grundsätzlich gilt: 

  1. Bereiten Sie das Gerät mit dem benötigten Wirkstoff vor.
  2. Begeben Sie sich in eine bequeme und aufrechte Sitzposition.
  3. Atmen Sie vor der Inhalation aus.
  4. Beginnen Sie mit der Inhalation. Dies geschieht entweder durch das Betätigen eines Startknopfes am Gerät oder durch einen Atemzug.
  5. Atmen Sie den Wirkstoff langsam und tief ein.
  6. Halten Sie die Luft mindestens 5 s (Sekunden) an.
  7. Atmen Sie zügig aus.


 

Bedenken Sie

Bei Verwendung eines Dampf-Inhalators sollten Sie die Inhalationslösung nach dem Abkühlen nicht nochmals aufwärmen und wiederverwenden, sondern entsorgen.

Kann ein Inhalator für die ganze Familie verwendet werden?

Verfügt der Inhalator über entsprechendes Zubehör, kann eine mehrköpfige Familie durchaus dasselbe Gerät verwenden: Babys und Kinder sollten zum Inhalieren eine geeignete Inhalationsmaske verwenden, um die gewünschte Wirkung erzielen zu können.

Außerdem ist es bei der Nutzung eines Inhaliergerätes durch mehrere Personen äußerst wichtig, Hygiene-Vorkehrungen zu treffen, um die Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Reinigen und desinfizieren Sie das Gerät daher nach jedem Gebrauch.


 

Funktionsweise

Wie funktioniert ein Inhalator?

Die Funktionsweise eines Inhalators lässt sich nicht verallgemeinern, da die unterschiedlichen Inhalatoren-Typen mit verschiedenen Techniken arbeiten.

Folgende Funktionsweisen lassen sich unterscheiden:

  • Feucht-Inhalation
    In einem Feucht-Inhalator wird der Wirkstoff mit Hilfe von heißem Wasser verdampft oder durch Schwingungen oder Druckluft vernebelt.

  • Trocken-Inhalation
    Bei der Trocken-Inhalation atmet der Patient den Wirkstoff in Pulver- oder Salzform ein, ohne dass ein Treibstoff benötigt wird.


 

Weitere Informationen über die jeweiligen Inhalatoren-Typen und ihre Funktionsweise finden Sie in unserem Kaufberater.

Kauf

Was sollte ich beim Kauf eines Inhalators beachten?

Um einen geeigneten Inhalator auszuwählen, sollten Sie sich im Vorfeld folgende Fragen stellen:

  • Welche Art von Erkrankung wollen Sie behandeln?
    Ihr medizinischer Hintergrund entscheidet über den benötigten Inhalator.

  • Wer wird den Inhalator nutzen?
    Um eine sachgemäße Anwendung des Gerätes zu gewährleisten, müssen Sie auf eine problemlose Bedienung und geeignetes Zubehör achten.

  • Wann und wo soll der Inhalator eingesetzt werden?
    Wenn Sie Wert auf eine hohe Mobilität legen, sollten Sie ein Gerät wählen, das mit Batterien betrieben werden kann.
Bedenken Sie

Sprechen Sie vor Beginn einer Inhalationstherapie mit Ihrem Arzt. Dieser kann Ihnen Auskunft über Ihre gesundheitlichen Bedürfnisse und geeignete Behandlungsmöglichkeiten geben.

Reinigung

Wie reinige ich einen Inhalator?

Es ist wichtig, das Inhalationsgerät nach jedem Gebrauch gründlich zu reinigen, um mögliche Krankheitserreger zu beseitigen.

Die Reinigung ist wie folgt zu empfehlen:

  1. Trennen Sie das Gerät, wenn nötig, vom Stromnetz.
  2. Zerlegen Sie den Inhalator in seine Einzelteile.
  3. Entfernen Sie Rückstände der Inhalationslösung.
  4. Reinigen Sie die Einzelteile mit warmem Wasser und etwas Spülmittel.
    ⊳ Spülen Sie sie solange ab, bis keine Spülmittelreste mehr vorhanden sind.
  5. Desinfizieren Sie die Einzelteile mit handelsüblichem Desinfektionsmittel oder sterilisieren Sie sie in kochendem Wasser.
  6. Lassen Sie die Teile einige Stunden an der Luft trocknen.
Bedenken Sie

Reinigen Sie den Anschluss-Schlauch von Vernebelungsinhalatoren nicht mit Spül- und Desinfektionsmittel.

Ziehen Sie diesen zur Reinigung lediglich vom Vernebler ab und lassen Sie den Kompressor so lange laufen, bis die Feuchtigkeit im Schlauch getrocknet ist.

Wie reinige ich meine Inhalationshilfe?

Die Inhalationshilfe besteht aus Kunststoff, der sich mit der Zeit elektrostatisch aufladen kann. Ist das der Fall, bleibt der medizinische Wirkstoff an der Wand des sogenannten Spacers haften und kann von dem Patienten nicht inhaliert werden.

Um dieses Risiko zu vermeiden, sollten Sie Ihre Inhalationshilfe regelmäßig säubern:

  1. Bauen Sie den Spacer auseinander.
  2. Reinigen Sie ihn mit Wasser und etwas Spülmittel.
  3. Spülen Sie den Spacer gründlich mit klarem Wasser ab.
    ⊳ Es darf kein Spülmittel auf der Inhalationshilfe zurückbleiben.
  4. Setzen Sie den Spacer wieder zusammen.
  5. Lassen Sie ihn an der Luft trocknen.
Bedenken Sie

Benutzen Sie kein Handtuch, um die Inhalationshilfe abzutrocknen.

Durch Abtrocknen mit einem Geschirr- oder Handtuch entsteht Reibung, welche das Kunststoffgehäuse des Spacers erneut elektrostatisch aufladen könnte.

Tiere

Gibt es Inhalatoren für Tiere?

Auch für Tiere gibt es Inhalatoren – allerdings ist die Produktpalette in diesem Segment klein. Der größte Markt für Tier-Inhalatoren ist der für Pferde. Die Tiere leiden häufig an Lungenerkrankungen, die bedingt sind durch schlechte Stall-Luft oder Heustaub vermischt mit Schimmelpilzsporen. Die Betroffenheit äußert sich durch ein Anschwellen der Schleimhäute und Leistungsschwäche.

Die Funktionsweise eines Pferde-Inhalationsgerätes unterscheidet sich kaum von der eines herkömmlichen Modells für Menschen. Bei den Geräten handelt es sich meist um akkubetriebene Vernebelungsinhalatoren mit Atemmaske. Diese Maske legen Sie dem Pferd an und verbinden Sie über einen flexiblen Atemschlauch mit dem Inhalator.

Daneben sind auch Inhalationsgeräte für Katzen und Hunde erhältlich. Diese werden hauptsächlich zur Bekämpfung von Asthma und Bronchitis eingesetzt.

Recherche Tipp

Auf der Homepage der Cegla Medizintechnik GmbH finden Sie weitere Informationen zu Atemwegserkrankungen bei Tieren und Behandlungsmöglichkeiten.

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