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Blutdruckmessgeräte (216 Ergebnisse aus 116 Shops)

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Hier wird zwischen dem Oberarmblutdruckmessgerät und dem Handgelenkblutdruckmessgerät, das auch meist kleiner und handlicher ist, unterschieden. Zudem gibt es noch Kombigeräte, die auch noch den Blutzucker messen.

Warnanzeigen
Warnanzeigen

Warnanzeigen im Blutdruckmessgerät können den Patienten beispielsweise auf die Einnahme von Medikamenten hinweisen. Außerdem gibt es spezielle Warnanzeigen für Anwendungsfehler, um korrekte Messwerte zu erhalten.

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Funktionen
Funktionen

Blutdruckmessgeräte können mit verschiedenen zusätzlichen Funktionen ausgestattet sein. Dazu gehören beispielsweise die Abschaltautomatik oder Sprachfunktion.

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Min. Manschettengröße
Min. Manschettengröße

Die minimale Manschettengröße ist wichtig, wenn sie an einen sehr schmalen Arm, beispielsweise auch einen Kinderarm, passen soll.

Max. Manschettengröße
Max. Manschettengröße

Die maximale Manschettengröße ist wichtig, wenn sie auf jeden Fall an einen Arm mit großem Umfang, beispielsweise einen übergewichtigen oder stark trainierten Arm, passen soll.

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Wissen Kompakt

30 % der Deutschen haben einen zu hohen Blutdruck (Hypertonie). Oftmals bleibt die Krankheit jedoch unbehandelt – teilweise sogar unentdeckt. Im Laufe der Jahre schädigt ein zu hoher Blutdruck wichtige Organe. Wer rechtzeitig gegensteuert, kann Gesundheitsrisiken wie Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugen. 

Recherche Tipp

Möchten Sie mehr über Bluthochdruck erfahren? Umfassende Informationen finden Sie auf der Website der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® .

Wer zu hohem Blutdruck neigt, sollte diesen regelmäßig selbst messen. Dies ist dank günstiger und leicht zu bedienender Geräte auch zu Hause möglich.

Wissenswert
Was ist Blutdruck?
Blutdruck ist die Bezeichnung für den Druck des Blutes auf die Blutgefäße. 
 
Immer, wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht, erfolgt ein Pumpvorgang. Das Blut wird mit starkem Druck in die Gefäße geleitet. Dieser wird als systolischer Druck bezeichnet. 

Vor dem nächsten Pumpvorgang entspannt sich die Herzkammer. In dieser Entspannungsphase fällt der Druck in den Gefäßen langsam ab. Der niedrigste Wert kurz vor dem nächsten Pumpen steht für den diastolischen Druck. 

Der Druck pulsiert zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert. Die Werte werden in mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule) angegeben, bei einigen Messgeräten zusätzlich in Pascal. Kleine Schwankungen der Werte sind normal – denn der Blutdruck verändert sich im Laufe des Tages.

Beispiel

Für Erwachsene gelten folgende Blutdruckwerte als Orientierung:

Ein Blutdruck von 120/80 mm Hg ist ideal. 

Zwischen 130/85 mm Hg und 139/89 mm Hg ist der Blutdruck etwas erhöht. 

Ab 140/90 mm Hg handelt es sich um Hypertonie.

Ein Blutdruckmessgerät misst den Blutdruck an Körperstellen, an denen das Pulsieren des Blutes spürbar ist: in der Regel am Handgelenk oder am Oberarm. 
 
Wenn Sie eine regelmäßige Messung brauchen oder wünschen, ist das in der Arztpraxis meist zu aufwändig. Dann sind Geräte für den Eigenbedarf optimal. Besonders nützlich sind sie bei bestehendem Bluthochdruck-Risiko oder bei bereits diagnostiziertem Bluthochdruck. Auch gesunde Menschen können sie verwenden, um gelegentliche Abweichungen von den normalen Werten zu kontrollieren.

Es sind viele verschiedene Blutdruckmessgeräte auf dem Markt erhältlich. Was beim Kauf zu beachten ist und wie sich die Modelle unterscheiden, erfahren Sie in unserem Kaufberater. Darin haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengestellt.

Kaufberater

Den Blutdruck selbst zu messen, bringt viele Vorteile. Sie können regelmäßiger Messungen durchführen und müssen dazu nicht jedes Mal die Arztpraxis aufsuchen. Welche Blutdruckmessgeräte erhältlich sind, welche Funktionen diese besitzen und was Sie beim Kauf beachten sollten, erfahren Sie im nachfolgenden Kaufberater.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
  • Blutdruckmessgeräte-Typen
  • Ausstattung
  • Energieversorgung
  • Funktionen
  • Displayanzeigen
Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Blutdruckmessgeräts vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Bedarf und Handlichkeit sind für das Messgerät entscheidend.
    Sie können zwischen vollautomatischen, halbautomatischen und manuellen Blutzuckermessgeräten wählen. Während sich vollautomatische Modelle für unerfahrene Anwender eignen, sind für die manuelle Nutzung Routine und Fachkenntnisse erforderlich. 

 
  • Wählen Sie die Funktionen passend zu Ihren Anforderungen.
    Verschiedene Funktionen stehen zur Auswahl. Diese erleichtern unter anderem die Bedienung des Geräts und unterstützen Sie dabei, ein präzises Messergebnis zu erhalten. Warnfunktionen signalisieren Ihnen zudem, wann ein gesundheitliches Risiko besteht. 

 
  • Die Ausstattung sollte Ihren Anforderungen entsprechen.
    Beispielsweise sollte die Manschette des Blutdruckmessgeräts optimal an Ihrem Oberarm oder Ihrem Handgelenk sitzen. Dadurch ist eine genaue Messung des Blutdrucks möglich. Manschetten gibt es daher in unterschiedlichen Größen.
 

Blutdruckmessgeräte-Typen

Blutdruckmessgeräte bestehen aus Messgerät und Manschette. Das Grundprinzip der Verwendung ist immer gleich: Das Gerät ermittelt 2 Werte – den höchsten (systolischen) und den niedrigsten (diastolischen) Blutdruck.

Grundsätzlich lassen sich Blutdruckmessgeräte folgendermaßen unterteilen:
 
 

Blutdruckmessgeräte nach Funktionsprinzip
Blutdruckmessgeräte unterscheiden sich je nach Funktionsprinzip. Dieses beeinflusst maßgeblich den Bedienkomfort, das benötigte Know-how für eine Messung und die Messgenauigkeit.
Auf den Punkt!
  • Vollautomatische Blutdruckmessgeräte lassen sich einfach und unkompliziert bedienen – sie eignen sich daher bereits für Anfänger und liefern auf Knopfdruck ein präzises Messergebnis.
  • Halbautomatische Blutdruckmessgeräte erfordern ein wenig Bedienungserfahrung – sie eignen sich damit eher für erfahrene Blutdruckpatienten.
  • Manuelle Blutdruckmessgeräte bedürfen am meisten Know-how für eine unverfälschte Messung – richtig angewendet sind sie aufgrund ihrer Messgenauigkeit jedoch insbesondere bei Fachkräften noch immer beliebt.
Die meisten Geräte für den privaten Gebrauch sind vollautomatisch. Sie lassen sich sehr einfach per Knopfdruck bedienen und liefern dabei zuverlässige Messergebnisse. Aus diesen Gründen eignen sie sich ideal auch für Laien. 

Ein vollautomatisches Blutdruckmessgerät nimmt Ihnen die Arbeit ab: vom Aufpumpen bis zum Messen. Es besteht aus Manschette, Luftschlauch und Messgerät. Der Patient muss die Manschette nur um den Oberarm oder das Handgelenk legen. Auf Knopfdruck pumpt das Gerät die Manschette mit Hilfe einer Batterie auf. Ist der nötige Druck erreicht, reguliert es automatisch die Geschwindigkeit, mit welcher der Druck wieder aus der Manschette entweicht. 

Ein in die Manschette integrierter Sensor misst den Blutdruck und die Herzfrequenz. Das Messergebnis wird auf dem Display angezeigt.
Shopping Tipp

Oftmals besitzen vollautomatische Blutdruckmessgeräte einen internen Speicher. Auf diesem können Sie bereits durchgeführte Messungen abspeichern.

 

Halbautomatische Blutdruckmessgeräte

Die Handhabung halbautomatischer Blutdruckmessgeräte erfordert zumeist ein wenig Übung – daher eignen sie sich nur bedingt für Laien. 
 
Das halbautomatische Blutdruckmessgerät besteht aus einer Manschette, einem Pumpball, einem Luftschlauch und einem Messgerät. Es nimmt Ihnen teilweise die Arbeit ab. Sie legen die Manschette in der Regel um den Oberarm und pumpen sie per Hand mit Hilfe des Pumpballs auf – die Messung nimmt das Gerät automatisch vor. 

Wenn das Gerät die Luft langsam aus der Manschette ablässt, ermittelt ein darin integrierter Sensor Blutdruck und Herzfrequenz. Beide Werte werden dem Patienten auf einem Display angezeigt.
 

Manuelle Blutdruckmessgeräte

In Arztpraxen und in Krankenhäusern sind weitgehend die klassischen manuellen Blutdruckmessgeräte im Einsatz. Um präzise Messergebnisse zu erhalten, sind Routine und Fachkenntnisse erforderlich. 


Das manuelle Blutdruckmessgerät besteht aus Manschette, Pumpball und Manometer. Der Arzt pumpt die Manschette mit Hilfe des Pumpballs auf. Danach lässt er langsam etwas Luft ab. Mit Hilfe eines Stethoskops hört er in der Ellenbeuge die Blutflussgeräusche ab (Korotkoff-Geräusche) – ähnlich einem lauten Klopfen. Sobald dies geschieht, ist der höchste Blutdruckwert erreicht und er kann den Wert ablesen. 

Anschließend lässt der Arzt über ein Ventil langsam Luft aus der Manschette ab. Ist das Klopfen im Stethoskop nicht mehr zu hören, kann er den niedrigsten Blutdruckwert ablesen.
 

Blutdruckmessgeräte nach Messmethode

Den Blutdruck können Sie entweder am Oberarm oder am Handgelenk messen. Die Blutdruckmessgeräte unterscheiden sich somit auch nach ihrer Messmethode:
 
 

Handgelenk-Blutdruckmessgerät

Eine sehr beliebte Messmethode ist die Handgelenksmessung. Sie müssen dazu lediglich den Ärmel hochschieben, um das Messgerät um das Handgelenk legen zu können. Das Gerät liegt dabei direkt über der Pulsader. Die Handfläche zeigt während der Messung nach oben, wodurch das Display bequem ablesbar ist. 
 
Das Handgelenk-Blutdruckmessgerät bildet eine Einheit mit der Manschette. Diese besteht oftmals aus Textil und wird mit einem Klettverschluss passgenau am Arm befestigt. 

Handgelenk-Blutdruckmessgeräte funktionieren in der Regel vollautomatisch. Um eine fehlerfreie Messung zu gewährleisten, muss die Manschette fest am Handgelenk fixiert werden. Per Knopfdruck starten Sie den Messvorgang. 
Bedenken Sie
Halten Sie Ihre Hand während der Messung auf Höhe des Herzens.
Eine falsche Positionierung des Handgelenks kann die Messergebnisse beeinträchtigen.
Handgelenk-Blutdruckmessgeräte punkten vor allem mit ihrer Handlichkeit und einfachen Handhabung, da es in der Regel nur wenige Bedienelemente besitzt. Zudem liefern sie bei korrekter Anwendung zuverlässige Messergebnisse. 
 
Handgelenk-Blutdruckmessgeräte sind zwischen 5 € und 130 € erhältlich. 

In unserem FAQ-Bereich erfahren Sie unter der Frage Wie messe ich meinen Blutdruck?, was Sie während der Messung beachten sollten.

Unabhängig von der zugrundeliegenden Funktionsweise wird die Mess-Manschette eines Oberarm-Blutdruckmessgeräts am Oberarm oberhalb der Ellenbeuge angelegt. Sie befindet sich damit automatisch etwa auf Herzhöhe. Ein Nachteil ist hier, dass der Oberarm für die Messung idealerweise freigelegt werden sollte.
 
Diese Geräte liefern bei korrekter Anwendung sehr genaue Messergebnisse, da selten Messfehler durch eine falsche Positionierung entstehen. Anders als bei dem Modell für das Handgelenk muss hier der Arm keine bestimmte Position einnehmen, um sich auf Herzhöhe zu befinden, sondern nur ruhig liegen.
Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf eines Oberarm-Blutdruckmessgeräts auf die Manschettengröße. Eine zu große oder zu enge Manschette kann das Messergebnis verfälschen, da sie zu locker oder zu fest sitzt. 

Wie einfach oder schwierig die Handhabung eines Oberarm-Blutdruckmessgeräts ist, hängt hier vor allem von der zugrundeliegenden Funktionsweise ab: Oberarm-Blutdruckmessgeräte gibt es als vollautomatische, halbautomatische und manuelle Ausführungen.
 
Oberarm-Blutdruckmesser gibt es ab einem Preis von 6 € bis rund 1.110 €. Die teureren Varianten sind hierbei eher für den gewerblichen Gebrauch ausgelegt. 

Möchten Sie mehr über Manschetten erfahren? Dann informieren Sie sich in der gleichnamigen Rubrik über die unterschiedlichen Varianten.

Kombi-Geräte zur Blutdruck- und Blutzuckermessung vereinen 2 Messfunktionen in einem Gerät. Für Menschen mit Bluthochdruck oder Menschen mit Bluthochdruck und gleichzeitiger Diabeteserkrankung ist dieses 2-in-1-Gerät ideal. Denn Sie können mit dem gleichen Gerät zusätzlich Ihren Blutzucker messen.
 
Das Messgerät besitzt wie herkömmliche Modelle eine Manschette. Kombi-Geräte gibt es als Handgelenk- sowie als Oberarm-Variante. 

Informieren Sie sich über die Eigenschaften und die Funktionsweise von Handgelenk-Blutdruckgeräten und Oberarm-Blutdruckgeräten in den gleichnamigen Rubriken unseres Kaufberaters.

Für die Funktion der Blutzuckermessung befindet sich zusätzlich eine Einführöffnung für Blutzucker-Teststreifen im Gerät. Die Teststreifen dienen hier wie bei herkömmlichen Blutzuckermessgeräten als Biosensoren. Der Anwender trägt einen kleinen Blutstropfen auf den Teststreifen auf. Über eine chemische Reaktion wandelt der Teststreifen die Zuckerwerte im Blut in ein elektrisches Signal um – das Gerät gibt schließlich einen Zahlenwert für den Patienten aus.

Shopping Tipp
Kombi-Geräte werden oftmals mit passendem Zubehör für die Blutzuckermessung wie z.B. Lanzetten, Teststreifen und Stechhilfen geliefert.
Ausführliche Informationen zu Blutzuckermessgeräten erhalten Sie in der Kategorie auf unserem Preisvergleich.
Die Bedienung des Geräts ist sehr einfach. Für eine Blutzuckermessung muss zuerst der Teststreifen eingeführt werden, dann schaltet sich das Gerät automatisch ein und ist bereit für eine Blutzuckermessung. Die Blutdruckmessung erfolgt wie bei herkömmlichen Blutdruckmessgeräten. 
 
Ein Kombi-Gerät ist wegen der zusätzlichen Messfunktion teurer als ein reines Blutdruckmessgerät. Es kostet von 77 € bis 120 €. 
 

Ausstattung  

 
 
Manschette
Bei den Blutdruckmessgeräten für zu Hause gibt es 2 unterschiedliche Manschetten-Arten: Für das Handgelenk und den Oberarm. Die Manschettengröße sollte für ein unverfälschtes Messergebnis immer passend gewählt werden. Bei Handgelenk-Messgeräten ist in der Regel die Standardmanschette einsetzbar. Es gibt jedoch auch Sondergrößen, die kleiner oder größer ausfallen. 
 
Die Manschette enthält auch bei vollautomatischen Messgeräten einen integrierten Sensor, der den Blutdruck sowie häufig auch die Herzfrequenz an das Messgerät übermittelt. Bei halbautomatischen Blutdruckmessgeräten ist sie mit einem integrierten Sensor und einem Display ausgestattet. Manschetten manueller Blutdruckmessgeräte enthalten ein sogenanntes Manometer, das den aktuellen Blutdruckwert auf einer Zahlenskala anzeigt.

Für eine Messung wird die Manschette des Geräts in der Regel um den Oberarm gelegt. Folgende Manschettengrößen sind für Oberarm-Messgeräte gängig:
 
Oberarm-Umfang Manschetten-Größe (Breite x Länge)
< 24 cm 10 x 18 cm
24–32 cm 12–13 x 24 cm
33–41 cm 15 x 30 cm
> 41 cm 18 x 36 cm


 


Luftschlauch
Der Luftschlauch verbindet Pumpball und Manschette miteinander und ermöglicht das Aufpumpen der Manschette und das Ablassen von Luft zum Druckausgleich. Über ihn regelt das Gerät vollautomatisch den optimalen Druckaufbau in der Mess-Manschette. 
 

 
Pumpball
Ein Pumpball besteht in der Regel aus Gummi und ermöglicht das Aufpumpen der Manschette mit Luft. Für eine Regulierung des Messdrucks und das langsame Ablassen der Luft befindet sich am Schlauchübergang des Pumpballes ein Ablassventil. 
 
 

Energieversorgung

Um Messgeräte möglichst flexibel einsetzen zu können, setzen mittlerweile die meisten Hersteller auf Modelle, die nicht mehr direkt mit dem Stromnetz verbunden werden müssen. Folgende Arten der Energieversorgung lassen sich unterteilen:
 
  • Akkubetrieb
    Geräte mit Akkubetrieb lassen sich immer wieder neu aufladen. Einige Hersteller bieten hierfür zusätzliche Akku-Sets an, die bequem ausgetauscht werden können – so ist eine Blutdruckkontrolle auch mit akkubetriebenen Messgeräten stets möglich.
     
  • Batteriebetrieb
    Je nach Hersteller unterstützen die Messgeräte unterschiedliche Batterien. Hierbei sollten Sie stets den passenden Batterietyp für Ihr Gerät vorrätig haben, um eine uneingeschränkte Blutdruckkontrolle sicherzustellen. 
 
 

Funktionen

Verschiedene Funktionen können nicht nur die Bedienung erleichtern, sondern auch den Funktionsumfang des Blutdruckmessgeräts erweitern. Die Funktionen können Sie passend zu Ihren Bedürfnissen auswählen. Folgende stehen zur Auswahl:
 
Abschaltautomatik
Vergessen Sie ab und zu, ein Gerät auszuschalten? Dann ist diese Funktion perfekt für Sie. Die Zeit bis zur Abschaltung ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich und kann 30 s bis 3 min betragen. Die Abschaltautomatik ist ab der ersten Inbetriebnahme von selbst aktiv. Sie schont die Batterien oder Akkus.  
 

 
Alarm
Viele Blutdruckmessgeräte messen zusätzlich den Puls. Dieser zeigt an, wie oft das Herz pro Minute schlägt. Einige Geräte können zudem erkennen, ob der Nutzer des Geräts an Herzrhythmus-Störungen (Arrhythmie) leidet. In der Regel gehört dazu eine Warnfunktion, die den Nutzer über die Unregelmäßigkeit informiert. 

Mehr Informationen zur Warnanzeige für Herzrhythmus-Störungen bzw. Herz-Arrhythmie-Erkennung erhalten Sie in der Inhaltsrubrik Displayanzeigen.

Damit der Blutdruck gemessen werden kann, muss zuerst die Manschette mit Luft aufgepumpt werden. Die Manschette manueller Geräte können Sie mit Hilfe eines Gummiballs aufpumpen. Besitzt das Gerät jedoch eine Aufpump-Automatik, pumpt es die Manschette selbstständig auf und reguliert über den Schlauch vollautomatisch den Druck für den Messvorgang. Ist die Manschette angelegt, müssen Sie nur noch auf den Start-Knopf drücken – das Aufpumpen und Messen übernimmt das Gerät automatisch.  
Gerade bei Handgelenk-Blutdruckmessgeräten ist die richtige Handhaltung entscheidend. Das Blutdruckmessgerät muss auf Herzhöhe gehalten werden, was nicht immer leicht abzuschätzen ist. Um dies zu erleichtern, sind einige dieser Modelle mit einem Positionierungs-System ausgestattet. 

Das Gerät besitzt dafür einen Positionierungssender und kann so die richtige Position ermitteln. Einige Geräte bilden die Position des Arms auf dem Display ab – so können Sie leicht erkennen, wann Sie den Arm korrekt halten. Andere Geräte geben einen Signalton ab, sobald sich der Arm in der richtigen Position befindet. 
Blutdruckmessgeräte mit 1-Knopf-Bedienung bieten viel Komfort und erleichtern insbesondere sehbehinderten Menschen die Bedienung. Über den Knopf können Sie das Gerät nicht nur an- und ausschalten, sondern auch die Messung starten. Einige Geräte haben einen zusätzlichen Knopf, über den Sie Daten speichern und abrufen können. Dieser fällt meist relativ klein aus und ist mit einem „M“ (Memory) gekennzeichnet.
Die Technologie Fuzzy Logic steuert das Blutdruckmessgerät mit Hilfe eines Mikroprozessors. Sie stellt ein automatisches und optimales Aufpumpen sicher, indem es den benötigten Druck erkennt. Dadurch liefert diese Funktion eine hohe Messgenauigkeit und zuverlässige Messergebnisse. 
 

 
Ruheindikator
Aufregung oder Hektik können Blutdruckmesswerte beeinflussen. Die Messung sollte immer in größtmöglicher Ruhe erfolgen. Doch das ist im Alltag nicht immer einfach. Für solche Situationen ist ein Ruheindikator empfehlenswert. Er erkennt automatisch, ob sich der Anwender in einer Ruheposition befindet. Der Ruheindikator wird auf dem Display als Symbol angezeigt – etwa als Männchen, das auf einem Stuhl sitzt. Findet die Messung in Ruhe statt, wird ein „O. K.“ angezeigt. Wenn die Messung wiederholt werden sollte, erscheint über dem Männchen ein Ausrufezeichen. 
 

Schlauchtechnik

Bei Blutdruckmessgeräten können Sie zwischen der 2-in-1-Schlauch-Technik oder Einschlauch-Technik wählen.

Die Messeinheit kann also über 1 oder auch 2 Schläuche mit der Manschette verbunden sein: 
 
  • Zweischlauch-Prinzip – für sehr genaue Messergebnisse
    Beim Zweischlauch-Prinzip transportiert 1 Schlauch die Luft aus dem Pumpball in die Manschette und der andere Schlauch führt zur Messeinheit. Diese Schlauchtechnik ermöglicht ein geringfügig präziseres Messergebnis. Allerdings sind Geräte mit Zweischlauchtechnik meist auch teurer als herkömmliche Modelle.
  • Einschlauch-Prinzip – günstig und praktikabel
    Die Einschlauch-Bauweise ermöglicht ein unkompliziertes Messen: So können sich beispielsweise keine Schläuche verheddern. Da das Messergebnis nur geringfügig unpräziser ausfällt und Blutdruckmessgeräte mit Einschlauch-Technik günstiger sind, sind sie in der Regel für den privaten Gebrauch beliebt. 
 

Signalton

Einige Blutdruckmessgeräte geben je nach Anwendung einen Signalton ab – etwa bei der Einstellung des Datums oder zu Beginn einer Messung. 
Ist das Blutdruckmessgerät mit einer Sprachfunktion ausgestattet, kann es Anweisungen geben und die Messwerte vorlesen. Dazu besitzt das Gerät einen Lautsprecher. Einige Blutdruckmessgeräte bieten bis zu 6 unterschiedliche Sprachen an. In der Regel können Sie diese Funktion ein- und ausschalten und die Lautstärke regeln. Diese Funktion ist vor allem für sehbehinderte Menschen empfehlenswert.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Blutdruckwerte klassifiziert. Einige Blutdruckmessgeräte sind daher mit einem WHO-Indikator ausgestattet. Das Gerät zeigt damit an, in welchem Bereich die gemessenen Werte liegen. Das dient vor allem der Orientierung des Anwenders. 
 
Einordnung Systolischer Blutdruckwert  Diastolischer Blutdruckwert 
Optimal bis 120 mm Hg bis 80 mm Hg
Normal 120–129 mm Hg 80–84 mm Hg
Normal bis hoch  130–139 mm Hg 85–89 mm Hg
Milde Hypertonie: Stufe 1 140–159 mm Hg 90–99 mm Hg
Mittlere Hypertonie: Stufe 2 160–179 mm Hg 100–109 mm Hg
Schwere Hypertonie: Stufe 3 ab 180 mm Hg ab 110 mm Hg



Wie der WHO-Indikator auf dem Gerät dargestellt wird, hängt vom jeweiligen Modell ab. Bei einigen Blutdruckmessgeräten befindet sich neben dem Display eine Skala, die von grün bis rot reicht. Auf dem Display zeigt ein Pfeil auf die entsprechende Farbe des Bereichs, in dem der Messwert liegt. Bei anderen Modellen befindet sich eine ähnliche Skala direkt auf dem Display, auf dem der Wert dann eingeordnet wird.
 


Displayanzeigen

Folgende Informationen zeigen die meisten Blutdruckmessgeräte über das Display an: 
 
  • Akkustandsanzeige
  • Letzter Messwert
  • Tagesdurchschnittswert
  • Datumsanzeige
  • Mittelwertanzeige
  • Uhrzeit
Die Anzeigen können bei einigen Geräten durch weitere Symbole auf dem Display ergänzt werden, die vor bedenklichen Werten warnen oder auf einen Messfehler hinweisen.

Diese zusätzlichen Anzeigen sind unter anderem:
 
  • Anwendungsfehler
    Einige Blutdruckmessgeräte können unterschiedliche Fehler bei der Messung registrieren und anzeigen. Die Fehler können dabei aus einer falschen Haltung des Messgeräts, Bewegung oder einer falsch angelegten Manschette resultieren. 
  • Bluthochdruck
    Liegen die Werte bei einer Messung nicht im Normalbereich, zeigen einige Geräte eine Warnung an. Dies kann durch eine Blutdruck-Ampel, eine Skala am Rand des Displays oder andere Symbole auf dem Display geschehen. 
  • Morgenhypertonie
    Einige Geräte haben zusätzlich eine Warnfunktion für eine Morgenhypertonie. Dabei handelt es sich um einen Anstieg des Blutdrucks vor dem Aufwachen, um den Körper auf das Aufstehen vorzubereiten. Dieser Anstieg des Blutdrucks am Morgen ist für gesunde Menschen normal und unbedenklich. Für Menschen mit Bluthochdruck kann die Morgenhypertonie dagegen lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.
  • Herzrhythmus-Störungen
    Die meisten Blutdruckmessgeräte messen nicht nur den Blutdruck, sondern gleichzeitig auch den Puls. Einige Modelle können bei der Pulsmessung auch Herzrhythmus-Störungen feststellen. Wird eine sogenannte Herz-Arrhythmie erkannt, zeigt das Messgerät einen entsprechenden Hinweis auf dem Display an. Das Symbol für einen unregelmäßigen Herzschlag besteht dabei meist aus einem Herz mit einer EKG-Linie.
Shopping Tipp

Zusätzlichen Komfort bieten Blutdruckgeräte mit Beleuchtung, leicht ablesbarem Display oder Touchscreen.

 
 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Blutdruckmessgeräten wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf Fragen, die viele Nutzer von Blutdruckmessgeräten immer wieder bewegen.

Displayanzeige


Auf dem Display eines Blutdruckmessgeräts stehen üblicherweise die Messergebnisse der Blutdruckmessung und bei einigen Geräten zusätzlich die Datumsanzeige und/oder die Uhrzeit. 

Die Messwerte sind auf der Displayanzeige oftmals folgendermaßen von oben nach unten angeordnet:
 
  • Systolischer Wert (Höchster Blutdruckwert)
  • Diastolischer Wert (Niedrigster Blutdruckwert)
  • Puls (Anzahl der Herzschläge pro Minute)
Recherche Tipp

Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, was die Zahlen auf Ihrem Gerätedisplay bedeuten, können Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Blutdruckmessgeräts weitere Informationen dazu finden.

Eichung


Die erste Eichung eines Blutdruckmessgeräts erfolgt vor dem Verkauf. Apotheken, Fachhändler für Medizintechnik sowie spezialisierte Dienstleister können weitere Eichungen vornehmen, die nach rund 2 Jahren empfohlen werden. Ein Blutdruckmessgerät können Sie außerdem im örtlichen Eichamt eichen lassen. Dort stellen Sie einen Antrag auf Kontrolle Ihres Blutdruckmessgeräts und erhalten einen Termin. 

Nach der Eichung erhalten Sie eine Bestätigung für Ihr Blutdruckmessgerät.
Wissenswert
Die Gebühren für eine Eichung sind in Deutschland durch die Mess- und Eichgebührenverordnung (MessEGebV) geregelt.
 
Zudem gibt es in Deutschland eine Richtlinie für eine Messtechnische Kontrolle (MtK), diese gründet sich auf der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) § 11 Messtechnische Kontrollen. 
Ungefähr alle 2 Jahre sollten Sie Ihr Blutdruckmessgerät prüfen lassen. Nur professionelle Anwender wie Ärzte sind zu bestimmten Prüf- und Eichintervallen verpflichtet. Oftmals sind Prüfungen innerhalb der Garantielaufzeit kostenlos. 
Bedenken Sie
Die Eichung eines rein privat genutzten Geräts ist nicht vorgeschrieben.
Als Privatperson unterliegen Sie keiner Pflicht, Ihr Gerät regelmäßig eichen zu lassen. Eine Eichung dient hier lediglich Ihrer Sicherheit, stets präzise Messergebnisse zu erhalten.
Eine Eichung garantiert die Genauigkeit der Messergebnisse. Wird keine Eichung im vorgegebenen Zeitraum durchgeführt, können ungenaue oder falsche Messergebnisse auftreten. 

 

Funktion

Blutdruckmessgeräte bestehen aus einem Blutdruckmessgerät und einer Manschette. Diese beiden Teile sind miteinander verbunden. Das Blutdruckmessgerät misst den Blutdruck über einen Sensor, der sich in der Manschette befindet. 


So messen Sie Ihren Blutdruck mit Hilfe eines vollautomatischen Blutdruckgeräts:
  1. Legen Sie die Manschette um Ihr Handgelenk oder Ihren Oberarm – je nach der Messmethode Ihres Geräts. 
  2. Das Gerät pumpt Luft in die Manschette, bis die Schlagader abgedrückt wird und kein Blut mehr durchfließen kann. 
  3. Nun lässt das Messgerät wieder etwas Luft aus der Manschette ab.
  4. Das Blut fließt mit dem höchsten (systolischen) Druck wieder durch die Ader. 
  5. Der Sensor in der Manschette registriert die Impulse und leitet sie an das Messgerät weiter. 
  6. Den niedrigsten (diastolischen) Blutdruck ermittelt das Gerät durch das weitere Ablassen der Luft.
    ⇒ Wird kaum noch Druck durch die Manschette auf die Schlagader ausgeübt, kann das Blut ungehindert durchfließen.
  7. Auch diesen Wert registriert der Sensor in der Manschette und leitet ihn an das Blutdruckmessgerät weiter. 
  8. Ein Mikroprozessor im Inneren des Blutdruckmessgeräts wertet die empfangenen Daten in Form von Messwerten aus, die dann auf dem Display angezeigt werden. 

 
Bevor Sie eine Blutdruckmessung durchführen, sollten Sie sich 10–15 min lang ausruhen. Denn Aktivität kann den Blutdruck erhöhen. Um den Blutdruck zu messen, benötigen Sie nur Ihr Blutdruckmessgerät. 

So funktioniert die Blutdruckmessung am Oberarm und dem Handgelenk mit Hilfe eines vollautomatischen Geräts: 
 
  1. Ihr Oberarm oder Ihr Handgelenk sollte zur Messung freigelegt sein. 
  2. Legen Sie die Manschette um den Oberarm auf Herzhöhe oder um das Handgelenk.
    ⇒ Achten Sie dabei darauf, dass die Manschette fest, jedoch noch angenehm angebracht ist. 
  3. Lassen Sie den Arm bei einer Oberarm-Messung locker hängen und legen Sie die Manschette so an, dass  sie sich auf Herzhöhe befindet. Bei der Messung am Handgelenk sollten Sie dieses ebenfalls auf Höhe des Herzens halten.
  4. Drücken Sie nun die Start-Taste des Messgeräts. 
  5. Das Messgerät pumpt nun die Manschette zuerst komplett auf und lässt die Luft dann langsam wieder ab. 
  6. Das ermittelte Messergebnis zeigt das Gerät auf dem Display an. 
Einige Menschen sind druckempfindlich oder befürchten während des Messens eine Art schädlichen Blutstau zu verursachen. Manche Blutdruckmessgeräte umgehen das Problem: Sie messen bereits während des Pumpens; es entsteht daher nur kurze Zeit ein vergleichsweise sanfter Druck. 
Achtung!
Wenn Sie sich unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt!
Nach Operationen oder wenn Sie sich unsicher fühlen, sollten Sie Ihren Arzt befragen. Dieser kann am besten beurteilen, ob Sie eine Blutdruckmessung ohne Bedenken zu Hause durchführen können

Geschichte

Der britische Physiologe Stephen Hales hat im 18. Jahrhundert die ersten wissenschaftlichen Blutdruckmessungen an Pferden durchgeführt. An eine Anwendung für Menschen war damals noch nicht zu denken.

Eines der ersten Geräte zur indirekten arteriellen Druckmessung war z. B. der Sphygmograph des deutschen Physiologen Karl von Vierordt (1818–1884). Das erste Sphygmomanometer wurde von dem österreichischen Pathologen Samuel Siegfried Karl Ritter von Basch (1837–1905) erfunden, dem Hausarzt von Maximilian I.

 

Herzhöhe

Um ein möglichst unverfälschtes Messergebnis zu erhalten, ist vor allem die richtige Körperhaltung wichtig. Hier sollte der Messpunkt des Geräts (also idealerweise der Sensor in der Manschette) auf Herzhöhe liegen. Liegt der Messpunkt zu hoch, fällt der gemessene Wert niedriger aus, als er tatsächlich ist. Liegt der Messpunkt zu tief, fällt der ermittelte Wert fälschlicherweise höher aus.
Beispiel

Wird das Blutdruckmessgerät bei einer Messung beispielsweise etwas unterhalb des Herzens gehalten, kann der systolische Wert um 5 mm Hg steigen und der diastolische Wert ungefähr um 4 mm Hg.

Kauf

Vor dem Kauf eines Blutdruckmessgerätes sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

 
  • Bevorzuge ich ein Handgelenk- oder Oberarm-Blutdruckmessgerät? 
    Wenn Ihnen ein schnelles und einfaches Anlegen des Blutdruckmessgeräts sehr wichtig ist, empfiehlt sich ein Handgelenk-Blutdruckmessgerät. Möchten Sie das Gerät lieber fehlerfrei positionieren, eignet sich eher ein Oberarm-Messgerät. 
     
  • Wie multifunktional soll mein Blutdruckmessgerät sein?
    Blutdruckmessgeräte sind mit verschiedenen Funktionen ausgestattet. Je nachdem, ob Sie Bedarf an einer Sprachfunktion oder einer besonders einfachen Bedienung haben, können Sie für sich die passende Funktion auswählen. Zudem können einige Blutdruckmessgeräte vor Bedienfehlern, Bluthochdruck oder Herz-Arrhythmie warnen. 
     
  • Welche Manschettengröße benötige ich?
    Manschetten für die Messgeräte sind in verschiedenen Größen erhältlich. Vor dem Kauf eines Blutdruckmessgeräts ist es empfehlenswert, je nach Wunsch-Modell den Umfang von Oberarm oder Handgelenk auszumessen. Die Größe der Manschette richtet sich nach diesem Umfang. 

Wie Sie die richtige Manschettengröße finden, erfahren Sie in unserer Inhaltsrubrik Manschette.
 

Informationen zu den unterschiedlichen Funktionen und Blutdruckmessgeräte-Typen erhalten Sie ebenfalls im Kaufberater.

Kosten

Die Kosten für Blutdruckmessgeräte fallen sehr unterschiedlichen aus. Geräte für den Eigenbedarf sind etwas günstiger und für den professionellen Gebrauch kostspieliger. Die Preise hängen von den verschiedenen Blutdruckmessgeräte-Typen ab:
 
  • Handgelenk-Blutdruckmessgeräte sind für einen Preis von 5 € bis rund 130 € erhältlich.
  • Oberarm-Blutdruckmessgeräte gibt es für 6 € bis teilweise über 1.000 €. 
  • Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte sind für einen Preis zwischen 80 € und 120 € erhältlich. 

 
Liegt eine dauerhafte medizinische Notwendigkeit zur Überwachung des erhöhten Blutdruckes vor, kann ein Arzt Ihnen ein Blutdruckmessgerät verschreiben. In der Regel gibt es die volle Leistung nur für bestimmte Modelle und für Hersteller, mit denen Ihre Kasse entsprechende Verträge abgeschlossen hat. In einigen Fällen müssen Sie jedoch auch eine Zuzahlung leisten.
Bedenken Sie
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.
Die Krankenkasse gibt Ihnen Auskunft darüber, ob sie die vollen Kosten für ein Blutdruckmessgerät übernimmt.

Manschetten

Manschetten werden um das Handgelenk oder den Oberarm gelegt und müssen hinsichtlich ihrer Größe ideal passen, um ein unverfälschtes Messergebnis zu garantieren. Um die richtige Größe für sich auszuwählen, empfiehlt es sich, den Umfang Ihres Handgelenks oder Ihres Oberarms vor dem Kauf auszumessen. 

Welche Manschettengröße die richtige für Sie ist, erfahren Sie in unserer Inhaltsrubrik Manschette

Messergebnisse

Geringfügige technische Unterschiede der Blutdruckmessgeräte sind ein Grund für kleinere Abweichungen der Werte. Die Messdifferenzen sollten allerdings immer nur sehr gering ausfallen. Weichen die Messergebnisse bei der Verwendung  unterschiedlicher Geräte stark voneinander ab, müssen Sie vom Defekt eines der Geräte ausgehen. 
 
Eine weitere Möglichkeit für unterschiedliche Messergebnisse können die Schwankungen des Blutdrucks im Allgemeinen sein. Wird der Blutdruck gemessen, so ist dies nur eine Momentaufnahme. Der Blutdruck kann sich in kurzer Zeit bis über 30 mm Hg erhöhen. Dies geschieht durch Bewegung oder eine Gemütsveränderung.
Tipp
Damit Sie gültige Vergleichswerte Ihres Blutdrucks erhalten, sollten Sie diesen immer zur gleichen Tageszeit messen. Die Mess-Bedingungen sollten dabei gleich sein. Wenn Sie beispielsweise vor der Messung gegessen haben, sollten Sie vor der nächsten Messung um die gleiche Uhrzeit ebenfalls gegessen haben. 
 
Am besten eignet sich für die Blutdruckmessung die Zeit direkt nach dem Aufstehen vor dem Frühstück.
Geräte für zu Hause gelten heute im Allgemeinen als zuverlässig. Einige Geräte sind mit diversen Zusatzfunktionen ausgestattet, die eine leichte und richtige Handhabung ermöglichen. Fehler sind daher relativ selten. Wichtig ist, dass Sie sich vor der Messung für etwa 10–15 min ausruhen. Treten dennoch unterschiedliche Werte auf, kann das an den äußeren Umständen wie Aufregung oder Stress liegen. 
 

Reparatur

In der Regel sind Händler oder Hersteller die richtigen Ansprechpartner für die Reparatur Ihres Geräts. Die entsprechenden Informationen müssen den Unterlagen Ihres neuen Blutdruckmessgeräts beiliegen. Nach Ablauf der Garantiefrist können Sie sich an spezialisierte Dienstleister für Medizintechnik oder Messtechnik wenden. 
 

Verwendung

Ein Blutdruckmessgerät ist ein medizinisches Hilfsmittel. Das Gerät misst äußerlich den Druck, den das Blut in den Blutgefäßen erzeugt. Es gibt nach einem Messvorgang den oberen und unteren arteriellen Druck an. Die regelmäßige Kontrolle der Blutdruck-Werte kann für die Gesundheitsvorsorge sehr wichtig sein. 
Ein Blutdruckmessgerät brauchen Menschen, die bereits an Bluthochdruck leiden. Blutdruckmessgeräte für zu Hause sind jedoch nicht nur Bluthochdruck-Patienten vorbehalten. Sie können auch von gesunden Menschen verwendet werden, die wissen möchten, in welchem Umfang sich eine Aktivität auf ihren Blutdruck auswirkt. Aber auch für Menschen mit einem bestehenden Bluthochdruck-Risiko, wenn etwa in der Familie gehäuft Fälle von Bluthochdruck bekannt sind, lohnt sich eine regelmäßige Kontrolle. 
Berücksichtigen Sie beim Kauf die Manschettengröße, damit diese zu Ihrem Oberarm oder zu Ihrem Handgelenk passt und optimal sitzt. 
 
Um das Blutdruckmessgerät bzw. die Manschette richtig anzulegen, müssen Sie diese eng um das Handgelenk oder den Oberarm legen. Die Manschette sollte dabei jedoch nicht in die Haut einschneiden. Wenn Sie noch relativ einfach mit einem Finger unter die Manschette fahren können, liegt die Manschette ausreichend fest an. Das Manschettenende können Sie mit Hilfe des Klettverschlusses fixieren.  

Weiterführende Informationen über Manschetten erhalten Sie in der gleichnamigen Inhaltsrubrik unseres Kaufberaters. 

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