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Erfahren Sie in unserem Ratgeber, was beim Kauf von Wärmelampen wichtig ist.

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Wissen Kompakt

Wärmelampen oder Wärmestrahler gehören in vielen Haushalten zur Grundausstattung. Die Lichtspektren einer Wärmelampe haben unterschiedliche Eigenschaften, weshalb sich die Geräte sowohl für medizinisch-therapeutische Zwecke als auch für die Tierhaltung eignen.
 
Die meisten Wärmelampen können punktuell wohlige Temperaturen erzeugen: Sie nutzen sogenannte Infrarotstrahlen
Wissenswert
Die Entdeckung des Infrarot
Scheint Sonnenlicht durch ein Prisma, zerfällt es in einzelne Farbbereiche. Dort, wo das rote Ende des sichtbaren Spektrums endet, ist die Temperatur am höchsten. Das stellte der deutsch-britische Astronom Friedrich Wilhelm Herschel bereits um 1800 fest. Damit hatte er nachgewiesen, dass sich das Sonnenspektrum jenseits des roten Lichts fortsetzt. Infrarot ist somit ein Spektralbereich, der „unterhalb“ des sichtbaren Rot feststellbar ist. Denn das lateinische „infra“ steht für „weiter unten“. 
Diese sogenannte Wärmestrahlung ist ein nicht sichtbarer Bestandteil des Sonnenlichts und kann auch unter das Gewebe dringen und bestimmte Körperbereiche erwärmen. Viele Menschen und die meisten Haustiere empfinden Infrarot als behaglich, weil sich die Wärme sonnenähnlich anfühlt. Aufgrund dessen lassen sich Rotlichtlampen auch zur Behandlung von Muskelverspannungen, Atemwegsentzündungen, Gelenkerkrankungen oder Hautproblemen nutzen. Sie eignen sich aber auch als Wärmequelle in Terrarien oder Käfigen. 
 
Einige spezielle Wärmelampen arbeiten hingegen mit UV-Strahlen. Diese Lampen lassen sich für Hautbehandlungen einsetzen und finden auch in der Tierhaltung Verwendung, um die Vitamin-D-Bildung anzuregen. 
 
Zwischen den UV- und den Infrarotwellenlängen liegt der sichtbare Bereich. Die meisten Wärmelampen senden aus technischen Gründen zusätzlich sichtbare Strahlung aus. Es gibt aber sogenannte Tageslichtlampen, die das sichtbare Licht in hoher Intensität abstrahlen. Sie eignen sich zur Lichttherapie, also um beispielsweise in dunklen Wintermonaten Lichtenergie zu tanken. 
 
Wärmelampen finden sich zudem in mehreren Modellvarianten und können über unterschiedliche Ausstattung oder besondere Funktionen verfügen. Um die ideale Lampe für Ihre Zwecke zu finden, stellen wir in unserem nachfolgenden Kaufberater unterschiedlichen Typen und Merkmale der Wärmelampen genauer vor.
 
 

Kaufberater

Damit Sie die bequemste und nützlichste Wärmelampe für Ihren Bedarf finden, haben wir im Folgenden wichtige Kaufkriterien für Sie zusammengestellt.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
Für den Kauf Ihrer Wärmelampe sind folgende Gesichtspunkte entscheidend: 
 
  • Bauart und Größe Ihrer Wärmelampe sollten zu Ihrem bevorzugten Standort passen.
    Von der kleinen, mobilen Tischlampe bis zum großen Strahler für die Deckenmontage haben Sie eine große Auswahl. 
  • Der Anwendungsbereich liefert Anhaltspunkte über das ideale Wärmelampen-Modell.
    Für Mensch und Tier gibt es verschiedene Anwendungsbereiche – von der zusätzlichen Wärmequelle im Bad bis zur Unterstützung einer Therapie. 
  • Intelligente Zusatzfunktionen und Zubehör erhöhen den Bedienkomfort.
    Einige Wärmelampen lassen sich exakt auf Ihre Bedürfnisse einstellen. Andere Produkttypen sind einfach und unkompliziert, dabei aber weniger flexibel.
     

Wärmelampen-Typen

Je nachdem, ob sie für Mensch oder Tier, für eine Therapie oder einfach als zusätzliche Wärmequelle gedacht sind, eignen sich bestimmte Typen von Wärmelampen ganz besonders gut. Sie enthalten die Strahlungsanteile, die auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten sind. Daher ist auch die Bezeichnung Wärmestrahler geläufig. Größen und Sicherheitsstandards der Lampen sind auf die jeweilige Anwendung angepasst. 

Wärmelampen gibt es mit unterschiedlichen Lichtspektren und in verschiedenen Bauarten.

Wärmelampen verfügen zudem über unterschiedlich hohe Leistungen. Diese wird seitens der Hersteller in Watt (W) ausgewiesen. Wie leistungsstark eine Wärmelampe sein sollte, hängt maßgeblich von deren Verwendungszweck ab.
Informationen zur Leistung finden Sie in unserem FAQ-Bereich: Wie viel Watt sollte eine Wärmelampe haben?
Wärmelampen-Typen nach Lichtspektrum
Eines haben alle Wärmelampen gemeinsam: Sie sollen das Wohlbefinden steigern. Wärmelampen arbeiten dazu mit verschiedenen Wellenlängen des Lichts. Einzelne Lampen-Typen unterscheiden sich in der Art sowie Intensität der Strahlung und demnach in der Wärmeentwicklung und der Wirkungsweise auf den Organismus. 
Auf den Punkt!
  • Infrarotlampen arbeiten mit der Lichtstrahlung im langwelligen Bereich. Diese dringt unter die Haut und kann so in der Wärmetherapie zur Linderung oder Vorbeugung von Beschwerden, zur Muskelentspannung oder als kleinere Wärmequelle dienen. Diese Modelle beinhalten oft noch Anteile roten Lichts.
  • Tageslichtlampen strahlen meist in hoher Intensität weiß und hell in den sichtbaren Wellenlängen des Lichts, das dem Organismus nachweislich Energie gibt. So eignen sich diese sogenannten Lichtduschen zur Lichttherapie, beispielsweise, um Depressions- und Müdigkeitserscheinungen zu behandeln. 
  • UV-Lampen verwenden hauptsächlich kurzwellige ultraviolette Strahlung, anteilig kann violettes oder blaues Licht vorhanden sein. UV-Lampen können Sie beispielsweise zum Bräunen der Haut oder für bestimmte Hautbehandlungen sowie für Terrarien verwenden.
Infrarotlampen 
Infrarotlampen, umgangssprachlich auch als Rotlichtlampen bezeichnet, können mit Hilfe von Glühbirnen und entsprechenden farblichen Überzügen die Infrarotwärmestrahlung gezielt aus dem Licht filtern. Die Lampen eignen sich für kurzfristige, punktuelle Wärme. Es gibt auch großflächige Infrarotplatten oder Heizstrahler, die jedoch aufgrund eines abweichenden Funktionsprinzips nicht zu klassischen Infrarotwärmelampen zählen. 
Wissenswert

Infrarotstrahlen (IR) werden nach Wellenlänge in 3 Teilbereiche (IR-A, IR-B, IR-C) eingeteilt. Je kürzer die Wellenlänge, desto tiefer dringt Strahlung in die Haut. IR-A-Strahlen bieten die intensivste und schnellste Tiefenwirkung, da sie größtenteils erst in der Unterhaut in fühlbare Wärme umgewandelt werden. Handelsübliche Geräte nutzen in der Regel keine oder nur geringe IR-A-Anteile, weil das Risiko einer Fehlanwendung andernfalls zu hoch wäre. IR-C und IR-B-Strahlen sprechen die Wärmerezeptoren auf der Haut an und vermeiden so, dass sich der Organismus überhitzt.

Das Infrarotlicht dringt einige Millimeter tief in das bestrahlte Gewebe ein und fördert so die Durchblutung, die Durchwärmung und den Stoffwechsel. Aus diesem Grund können Sie Rotlichtlampen nutzen, um bestimmte Beschwerden zu lindern: Eine Wärmetherapie mit Infrarotbirne kann zur Muskelentspannung beitragen, die Heilung von Gelenkproblemen, Rheuma, Erkältungen, Bronchitis, Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen fördern sowie die Behandlung von Hautproblemen wie Akne unterstützen. Viele Rotlichtlampen haben zudem eine Zertifizierung nach dem Medizinproduktstandard IEC 601-2-21. 

Achtung!
Wenn Sie unter starken oder anhaltenden Beschwerden leiden und Ihre Wärmelampe therapeutisch einsetzen wollen, sollten Sie zuvor unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. 

Das gilt insbesondere auch für Behandlungen nach Unfällen, Verstauchungen, Überdehnungen, Prellungen sowie von Rückenschmerzen. 

Nicht alle Krankheitsbilder sind gut mit der intensiven Infrarotwärme zu behandeln. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie zu Kreislaufproblemen neigen oder empfindliche Haut haben. Infrarotstrahlung kann durch fehlerhafte Verwendung auch zu Verbrennungen der Haut führen und die Augen schädigen. Tragen Sie bei Gesichtsanwendungen eine Schutzbrille.

Einige Infrarotlichtlampen können Sie eher für einen Wohlfühl-Bereich zur Entspannung nutzen. Bereits eine kleine Lampe, gelegentlich neben dem Sofa oder auf dem Nachttisch platziert, kann schon wohltuende Wirkung entfalten. 

Shopping Tipp

Damit Sie die Infrarotlampe etwa für Therapiezwecke nicht zu lange nutzen oder sich das Gerät automatisch abschaltet, wenn Sie es beispielsweise am Bett vor dem Nachtschlaf nutzen, können Wärmelampen mit Timer bzw. automatischer Abschaltautomatik zu Ihrer Sicherheit beitragen. 

Zudem können sich Infrarotlampen auch für die Aufzucht von Tieren eignen und beispielsweise Küken in der Wachstumsphase Wärme spenden.

Infrarotlichtlampen kosten je nach Größe und Ausstattung bzw. Zusatzfunktionen zwischen 15 € und 170 €.
 
Tageslichtlampen
Zwischen UV- und Infrarotwellenlängen liegt der sichtbare Bereich. Diese Lichtspektren nutzen sogenannte Tageslicht- oder Lichttherapielampen, geläufig ist auch die Bezeichnung Lichtdusche. Diese Lampen sind in der Regel mit Leuchtstoffröhren ausgestattet, die sich in Gehäusen aus Milchglas befinden. Im Gegensatz zu Infrarotwärmelampen erzeugen sie so sehr helles, weißes bis bläuliches Licht. Tageslichtlampen haben ein anderes Anwendungsspektrum als klassische Wärmelampen. Die Wärmeleistung ist hier nicht vorrangig. Sie sollen das Sonnenlicht nachempfinden und dessen positive Wirkungen aufgreifen.

Diese Lampen nutzen Sie zur Lichttherapie. Insbesondere bläuliches Licht soll Energie liefern und eine hohe Lichtintensität, etwa die eines sonnigen Tages, gilt stimmungsaufhellend. So können Lichtduschen helfen, saisonal bedingte Depressionen (Winterdepression) oder prämenstruale Symptome zu behandeln sowie Müdigkeitserscheinungen, beispielsweise am Arbeitsplatz, entgegenzuwirken:

Tageslichtlampen leuchten mit hoher Intensität: Sie erzeugen Lichtstärken zwischen 2.500 lx und 60.000 lx (Lux). Idealerweise verfügt ein Lichttherapiegerät über eine Lichtstärke von 10.000 lx. Als Faustregel für eine erfolgreiche Therapie gilt eine tägliche Bestrahlung von 30 min mit 10.000 lx. In diesem wichtigen Punkt variieren die Geräte der verschiedenen Hersteller stark. 
Shopping Tipp

Eine neuere Generation der Lichttherapielampen funktioniert auf LED-Basis. Die kompakten Geräte zeichnen sich durch eine sehr lange Lebensdauer und einen geringeren Stromverbrauch aus. Der hohe, effiziente Lichtertrag verkürzt die tägliche Behandlungsdauer erheblich. 

Tageslichtlampen erhalten Sie je nach Lichtintensität, Abmessungen und Zusatzausstattung zu Preisen von 50 € bis 700 €.
 
UV- Lampen
UV-Lampen nutzen das ultraviolette Spektrum des Lichts, welches kurzwellig und unsichtbar ist. UV-Strahlen in Wärmelampen haben ebenfalls einen gewissen Wärmeanteil, der allerdings weniger im Vordergrund steht. 
Wissenswert

Für UV-Licht ist auch die Bezeichnung Schwarzlicht geläufig, da es auch in der Dunkelheit noch sogenannte fluoreszierenden Stoffe zum Leuchten bringen kann. 

Der wichtigste Zweck einer UV-Lampe ist es in der Regel, weitere Bestandteile des Sonnenlichts zu simulieren. UV-Licht setzt sich aus verschiedenen UV-Strahlungen zusammen. UV-Lampen nutzen lediglich UV-A- sowie UV-B-Strahlung, da die besonders kurzwellige UV-C-Strahlung sehr stark gesundheits- und hautschädigend ist. 

Es gibt folgende UV-Lampen-Typen, die sich jeweils für unterschiedliche Zwecke eignen:
 
  • Gesichtssolarien
    Gesichtssolarien arbeiten in der Regel mit UV-A- sowie UV-B-Strahlung, die in die Haut eindringt und diese so bräunt. UV-B-Strahlung fördert zudem die Bildung von Vitamin D. Die kleinen Solarien haben kompakte Abmessungen und sind speziell für die Bräunung des Gesichts konzipiert und sollen helfen, einen strahlenden Teint zu erhalten. Oft nutzen die Gesichtssolarien weitere Lichtspektren, um so ein angenehmes wärmendes Gefühl zu erzeugen. Die Nutzungsdauer ist abhängig vom Hauttyp. Gesichtssolarien kosten in der Regel 90 € bis 180 €.
Achtung!

Dermatologen warnen vor einer intensiven Nutzung, da UV-Strahlung Sonnenbrand verursachen und so krebsauslösend wirken kann. Sie sollten während der Nutzung zudem einen Augenschutz tragen, da UV-Strahlung die Augen schädigen kann.

  • UV-Licht-Kamm
    UV-Licht-Kämme eignen sich für spezielle lichttherapeutische Hautbehandlungen, beispielsweise bei schwerer Schuppenflechte (Psoriasis). Der Kammaufsatz dient dazu, die Haare zu scheiteln, damit das UV-Licht besser in betroffenen Arealen auf der Kopfhaut wirken kann. Die Kämme erhalten Sie zu Preisen zwischen 200 € und 400 €. Oft werden die Kosten für diese Geräte auch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. 
Bedenken Sie

Die Lichtkämme sollten Sie ausschließlich auf fachärztliche Anordnung verwenden, da eine übermäßige bzw. fehlerhafte Behandlung mit UV-Strahlung zellschädigend sein kann. Achten Sie zudem in der Produktbeschreibung darauf, dass die Kämme als Medizinprodukte zugelassen sind.

  • Terrarienlampen
    UV-Lampen für Terrarien enthalten maßgeblich UV-B-Strahlung. Diese ist verantwortlich für die Bildung von Vitamin D3 und somit lebenswichtig für Tiere in einer sonnenlichtarmen Umgebung. Typische UV-Lampen für Terrarien nutzen zudem zusätzlich Tageslichtspektren. Diese Lampen kosten etwa 15 € bis 80 €.



Wärmelampen-Typen nach Bauart

Wie viel Platz darf Ihre Wärmelampe beanspruchen? Möchten Sie ein mobiles Gerät oder soll es einen festen Platz haben? Wärmelampen gibt es in unterschiedlichen Bauarten – passend für Ihren jeweiligen Bedarf und den gewünschten Standort. 


Grundlegend setzen sich die Geräte aus den folgenden Komponenten zusammen: 
  • Leuchtmittel
  • Fassung 
  • Lampenschirm
  • Gestell 

Wärmelampen finden Sie mit unterschiedlichen Gestellen und Größen. Die jeweilige Bauform passt sich an den Verwendungszweck an. So richtet sich danach auch die Größe des Bestrahlungsfeldes und die mögliche Betriebsdauer.
Auf den Punkt!
  • Tischlampen sind für die kurzfristige und punktuelle Anwendung ausgelegt. Aus diesem Grund verfügen sie über ein kleines Bestrahlungsfeld und nehmen wenig Platz ein. Die Geräte können Sie je nach Bedarf auf eine erhöhte und feste Oberfläche stellen.
  • Stehlampen können kurzfristig in der Regel eine größere Fläche bestrahlen. Der Platzbedarf dieser mobilen Standgeräte ist abhängig von der Höhe des Gestells und der Größe des Lampenkopfes. 
  • Deckenlampen eignen sich meist für den ganzen Körper zur kurzfristigen Nutzung oder für den Dauerbetrieb in Käfig oder Terrarium. Diese stationären Varianten gibt es in Form von großflächigen Strahlern oder als kleine Hängelampen. Bei der Standortwahl für diesen Typ müssen Sie auf die Gegenstände im vergleichsweise weiträumigen Bestrahlungsfeld Rücksicht nehmen. 
Tischlampen
Kleinere Geräte im Format einer kompakten Tischlampe können Sie überall aufstellen, wo Sie sich eine Wärmeanwendung wünschen. Sie enthalten oftmals eine einzelne Glühbirne der klassischen Form oder besitzen sehr kurze Leuchtstoffröhren hinter einer Keramikverkleidung. 
 
Tischlampen eignen sich maßgeblich für kleine Körperflächen. Damit Sie mit den Tischgeräten flexibel unterschiedliche Bereiche bestrahlen können, ist oft der Neigungswinkel des Lampenkopfes verstellbar. 

Die kleinen Standgeräte sind bereits unter 10 € zu haben und können je nach Ausstattung bis zu rund 60 € kosten. 
Shopping Tipp

Tischlampen können unterschiedlich schwer sein. Achten Sie insbesondere bei Rotlichtlampen auf ein etwas höheres Gewicht, dies erhöht den sicheren Stand der Lampe. Um zu erfahren, wie stabil Ihr Wunschexemplar ist, können Sie außerdem die Nutzerbewertungen zu den Produkten vergleichen.

Stehlampen
Stehlampen verfügen über einen Standfuß und eine unterschiedlich lange Basisstange oder ein Stativ, auf dem der Lampenkopf befestigt ist. Je nach Modell sind zudem Neigungswinkel und Höhe verstellbar. Standgeräte gibt es mit einem oder mehreren Leuchtmitteln, insbesondere große Stehlampen enthalten oft mehrere Glühbirnen oder Leuchtstoffröhren. 
 
Diese Bauart erhöht die Flexibilität und Nutzungsvielfalt Ihrer Wärmelampe enorm, da sie sich für die Bestrahlung eines größeren Bereiches eignet: Sie wärmt Körperflächen wie den Rücken oder sogar den gesamten Körper. Kleine Stehlampen lassen sich gut bewegen und können so am Ort ihrer Wahl zum Einsatz kommen. 
Shopping Tipp
Große Stehlampen sind oft schwer und sperrig. Rollen am Standfuß sind daher vorteilhaft, um den Strahler während und nach der Verwendung in die gewünschte Position zu schieben.
Bei allen Standgeräten ist die Stabilität ein sehr wichtiger Faktor. Bevorzugen Sie daher Modelle, die einen sicheren und schweren Standfuß aufweisen – so kann ein versehentliches Anstoßen sie nicht gleich zu Fall bringen. 
Der Preis für ein mittelgroßes Standgerät mit Stativ liegt bei rund 60 bis 170 €. Große Standgeräte sind um die 180 € zu haben. Die Preise für Profigeräte reichen bis in den mittleren 5-stelligen Bereich. 
 
Deckenlampen
Wenn Sie nur in einem Raum eine Wärmelampe brauchen, ist diese stationäre Lösung an der Zimmerdecke oft sehr praktisch. So eignen sich Deckenlampen besonders dann, wenn Sie einen festen Platz für die Wärmetherapie einrichten oder einen bestimmten Bereich, beispielsweise ein Terrarium oder einen Käfig, bestrahlen möchten. Diese Geräte enthalten 1 größeres oder mehrere Leuchtmittel. So gewährleisten die Lampen eine großflächige Bestrahlung eines kleinen Raumes oder bestimmten Bereichs. 
Bedenken Sie
Wichtigste Voraussetzung für die Montage dieser Wärmelampe ist eine Zimmerdecke, die schwere Gegenstände zuverlässig hält. Nur kundige Heimwerker oder Fachleute sollten eine Deckenlampe selbst anbringen.
Zudem ist die maximale und minimale Deckenhöhe zu beachten, die der Hersteller für das Modell angibt. Hängt die Lampe zu hoch, kommt nicht genug Wärme an. Unter einer Lampe, die an einer niedrigen Decke angebracht ist, wird es andernfalls zu heiß
Deckenlampen verfügen meist über viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Dadurch sind die Geräte oft deutlich hochpreisiger und verbrauchen mehr Strom als andere Varianten. Deckengeräte können 800 € bis 2.700 € kosten. 


Deckenlampen, die Sie für die Tierhaltung nutzen, sind hingegen meist Hängelampen. Diese sind deutlich preisgünstiger und kosten zwischen 13 € und 300 €.


Leuchtmittel

Im Lieferumfang von Wärmelampen befinden sich meist direkt die passenden Leuchtmittel. Sie können diese in der Regel aber auch einzeln erwerben und in eine passende Fassung drehen bzw. montieren. 

Achtung!
Fehlerhafte Fassungen und Lampenschirme können die Brandgefahr erhöhen.
Fassung und Leuchtmittel müssen baulich und technisch zueinander passen, da es ansonsten zu unerwünschter Wärmentwicklung kommen kann und dadurch Brandgefahr besteht. Beachten Sie unbedingt die zulässigen Obergrenzen für die Leistung von Leuchtmittel und Fassung: Häufig finden Sie einen Aufkleber mit einer Angabe in Watt (W) auf der Innenfläche des Lampenschirms.
Leuchtmittel für Wärmelampen entwickeln in der Regel mehr Wärme als normale Birnen. Daher sind nur Lampenschirme aus nicht brennbarem Material geeignet, die das Leuchtmittel nicht zu eng umschließen. 

Welche Fassung notwendig ist, entscheidet sich nach der Bauart des Leuchtmittels. Es gibt Glühbirnen und Röhren. 

Shopping Tipp

Eine Keramik- bzw. Porzellanfassung ist hitzebeständig und eignet sich daher insbesondere für Leuchtmittel, die während des Betriebs eine relativ große Hitze entwickeln.

Glühbirnen
In vielen Wärmelampen sind Glühbirnen verbaut. Diese Leuchtmittel werden auch als Spotstrahler bezeichnet, da sie punktuell, also nur in einem kleinen, definierten Bereich wirken. 

In der Regel haben Glühbirnen einen normalen Sockel in der Größe E 27. Damit lassen sie sich in viele haushaltsübliche Fassungen einschrauben. 

Glühbirnen bestehen aus verschiedenen Materialien, die jeweils spezielle Eigenschaften aufweisen und so auch den Anwendungsbereich der Glühbirne mitbestimmen. Es gibt Modelle aus Glas sowie aus Keramik.
 

Glas-Glühbirnen
Modelle aus Glas haben oft die klassische Glühbirnen-Form. Glas-Glühbirnen finden sich in der Regel in Infrarotlampen, seltener auch in UV-Lampen.

Sie sind größtenteils transparent und das Licht ist dadurch vergleichsweise hell, sie können aber auch durch spezielle Farbschichten abgedunkelt sein. Farbfilter in der Glasumhüllung lassen hiermit gezielt lediglich Infrarotlicht hindurch. Diese Aufgabe kann aber auch eine spezielle Glas- bzw. Glaskeramikverkleidung an der Lampe übernehmen.

Neben einfachen Glaskolben gibt es auch sogenannte Pressglaskolben, die oft in höherwertigen Wärmelampen Verwendung finden. Pressglas ist in der Regel haltbarer als einfaches Glas, da es dicker und dank einer geriffelten Oberfläche weniger anfällig für Oberflächenbeschädigungen ist. 
 
Keramik-Glühbirnen
Modelle aus Keramik sind in der Regel sogenannte Dunkelstrahler: Sie sind nicht transparent und sehen meist pilzförmig aus. Keramik als temperaturbeständiger Werkstoff ist eine gute Alternative zu Glas, wenn es nicht auf die Lichtleistung, sondern auf die Wärmeleistung einer Lampe ankommt. Keramikstrahler werden deshalb lediglich für Infrarotlicht verwendet und finden hauptsächlich als Wärmequelle für Terrarien Anwendung. 
 
Röhren
Eine andere gängige Leuchtmittelform sind Röhren bzw. Leuchtstoffröhren. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Längen. Danach unterscheidet sich auch die Größe der Fläche, die Sie mit diesen Leuchtmitteln bestrahlen können: Röhren eignen sich meist für größere Bereiche als Glühbirnen. 
 
Größtenteils sind Leuchtstoffröhren gerade und verfügen über sogenannte Stift-Stecksockel oder Röhrensockel, die sich nur für die jeweilig passenden Röhrenfassungen eignen. Einige Leuchtstoffröhren sind auch mit kleinen, gebogenen oder spiralförmigen Röhren erhältlich und haben typische Glühbirnensockel. 

Leuchtstoffröhren bestehen in der Regel aus einem Kolben aus Quarzglas, der mit Gas gefüllt ist. Quarzglas ist sehr temperaturbeständig. Außerdem blockt das Material unerwünschte Teile des UV-Spektralbereichs ab. Aus diesem Grund werden Röhren sehr häufig in UV-Lampen sowie Tageslichtlampen verbaut. Seltener finden sich Röhrenvarianten aus einfachen, transparenten Glaskolben mit Glühfasern für große Rotlichtstrahler.


Bestrahlungsfeld

Wärmelampen können je nach Modell unterschiedlich große Bereiche bestrahlen – meist lediglich exakt die Fläche, die sie auch beleuchten. Insbesondere Infrarotlichtlampen aktivieren aber auch die Durchblutung und lassen aus diesem Grund auch ein Wärmegefühl im umliegenden Gewebe entstehen. 
Beispiel

Um das Gesicht vollständig zu bestrahlen, ist ein Wirkungsfeld von ca. 30 x 40 cm sinnvoll. 40 x 60 cm reicht in der Regel für den Oberkörper.

Die Größe der bestrahlten Fläche ist oft Teil der technischen Angaben. Es wird in der Regel in Breite x Höhe in cm ausgewiesen und gibt an, welche Fläche das Gerät direkt bestrahlen kann. Um das richtige Gerät zu wählen, können Sie auch zuvor ausmessen, welche Dimensionen das Bestrahlungsfeld für Sie idealerweise haben sollte.

Das konkrete Wirkungsfeld ist zudem von folgenden Faktoren abhängig:
 
  • Leuchtmittelart
    Glühbirnen leuchten nur punktuell während Leuchtstoffröhren eher weitflächiger strahlen.
  • Leuchtmittelanzahl
    Je mehr Leuchtmittel in einer Lampe verbaut sind, desto mehr Fläche bzw. Raum kann die Lampe erreichen.
  • Lampenbauart
    Deckenlampen sind meist mit leistungsstarken Leuchtmitteln ausgestattet, die oft einen größeren Raum bestrahlen können. Kleine Tischlampen bzw. Spotstrahler wirken hingegen nur punktuell.
     

Ausstattung

Einige Wärmelampen verfügen über zusätzliche, nützliche Ausstattungselemente, die den Bedienkomfort erhöhen oder Schutzfunktionen erfüllen:
 

  • Dimmer
    Mit einem Dimmer regulieren Sie die Helligkeit bzw. Leistung der Wärmelampe. So ist eine Feinabstimmung ganz nach Ihrem persönlichen Licht- und Wärmebedarf möglich. 
  • Fernbedienung
    Fernbedienungen sind die Alternative zu Zugschaltern, Touch-Displays oder Kippschaltern. Besonders die Bedienung von Deckengeräten ist mit einer Fernbedienung besonders bequem. In der Entspannungsphase müssen Sie sich somit beispielsweise nicht nach einem Schalter strecken, sondern können einfach liegen bleiben. Bei einigen Modellen sind mehrere Bedienmöglichkeiten vorhanden: Sie können dann zwischen der Fernbedienung und der Bedienung direkt am Gerät wählen. 
  • Heizstufenregler
    Während einfache Geräte lediglich an- oder ausgeschaltet werden, können Sie bei aufwändigeren Wärmelampen-Modelle zwischen verschiedenen Heizstufen wählen. Das ist besonders praktisch, wenn der Abstand zur Wärmelampe nicht veränderbar ist, etwa bei der Decken- oder Wandmontage. 
  • Höhenverstellbare Basisstange
    Einige Standgeräte verfügen über eine höhenverstellbare Basisstange. Dies ist von Vorteil, um das Bestrahlungsfeld an Ihre Bedürfnisse bzw. Größe anzupassen. Eine sinnvolle Höhenverstellung umfasst mindestens einen Bereich von etwa 60 bis 120 cm, gemessen an der Gehäuse-Unterkante.
  • Kabelfach
    Einige Modelle bieten integrierten Stauraum fürs Kabel. Dieser eignet sich, um das Kabel sicher vor Beschädigungen aufzubewahren und Kabelverwicklungen zu vermeiden. 
  • Neigungsfähiger Lampenkopf
    Fast alle hochwertigen Wärmelampen verfügen über einen Lampenkopf, dessen Neigungswinkel verstellbar ist. So können Sie das Bestrahlungsfeld genauer ausrichten. Im besten Fall ist eine stufenlose Einstellung möglich.
  • Schutzgitter
    Einige Wärmelampen sind mit einem zusätzlichen Schutzgitter oder Schutzkorb versehen. So vermeiden Sie, dass Sie sich gegebenenfalls am Leuchtmittel verbrennen. Viele Lampen für Terrarien sind zur Sicherheit der Tiere mit einem Schutzkorb ausgestattet. 
  • Touch-Display
    Einige hochpreisige Wärmelampen verfügen über Touch-Displays, über die Sie verschiedene Einstellungen vornehmen können. Oftmals sind darüber auch komplexe Menüs wie die Voreinstellung für mehrere Personen ansteuerbar.
  • UV-Blocker
    Einige Wärmelampen enthalten aus technischen Gründen gewisse Anteile an UV-Licht, blockieren aber die schädlichen Anteile durch entsprechende Filter. 
  • Wahlmöglichkeit UV/Infrarot 
    Einige größere Geräte enthalten sowohl Infrarot- als auch UV-Leuchtmittel, die einzeln zuschaltbar sind. Somit können Sie wählen, ob Sie sich lieber wärmen, bräunen oder beides gleichzeitig möchten. 


Zusatzfunktionen

Praktische Automatiken und Funktionen bieten Schutz, Komfort oder vereinfachen den Umgang mit einer Wärmelampe:

 
  • Abschaltautomatik
    Mit einer Abschaltautomatik müssen Sie sich nicht aktiv um das Ausschalten der Wärmelampe kümmern. Das spart Energie und erhöht die Sicherheit, da die Entspannung unter einer Wärmelampe die eigene Wachsamkeit herabsetzen kann. In der Regel verfügen die Geräte über einen Regler, Timer oder eine Zeitschaltuhr, mit der Sie die jeweilige Anwendungsdauer einstellen können. 
  • Aktive Belüftung
    Als Schutz gegen Überhitzung kann eine Belüftung sinnvoll sein. Sie ist als Bestandteil vieler größerer Geräte meist zuschaltbar. 
  • Alarm
    Eine Alarmfunktion warnt bzw. weckt sie gegebenenfalls, wenn eine bestimmte Betriebsdauer erreicht ist. 
  • Einzeln zuschaltbare Leuchten
    Bei großen Geräten mit mehreren Lampen ist es oft möglich, diese einzeln an- oder abzuschalten. Das macht eine zielgenaue Behandlung möglich und spart Energie. 
  • Sparschalter 
    Einige Wärmelampen bieten einen Schalter, mit dem Sie bei Bedarf die Leistung meist um die Hälfte reduzieren können. Ein solcher Sparschalter ist besonders oft in Terrarien-und Käfiglampen verbaut. 
  • Überhitzungsschutz
    Falls Sie die empfohlene Gesamtnutzungsdauer überschreiten oder das Gerät einen technischen Defekt hat, ist ein Überhitzungsschutz sinnvoll. Ist die Wärmelampe zu heiß, schaltet sie sich ab und kann so Schäden am Gerät verhindern und die Brandgefahr verringern. 
  • Voreinstellung
    Erst den Oberkörper auf mittlerer Stufe wärmen, dann den Kopfbereich auf der kleinsten Stufe - solche Menüs sind an besonders aufwändigen Wärmelampen einstellbar und speicherbar – oft auch für mehrere Personen. So kann sich jeder Nutzer ohne viel Aufwand sein eigenes Programm zusammenstellen. 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Haben Sie noch weitere Fragen zur Verwendung von Wärmelampen? In unserer FAQ-Sammlung haben wir die häufigsten Fragen anderer Käufer von Wärmelampen für Sie zusammengefasst. 

Anwendung

Eine Wärmelampe nutzen Sie als punktuelle Wärmequelle für bestimmte Körperbereiche oder auch für wärmeliebende Tiere. Sie eignet sich für Therapie- und Wellnessanwendungen. 

 

Die konkrete Anwendung richtet sich vor allem danach, welches Lichtspektrum die Wärmelampe nutzt: Infrarotlampen verwenden Sie als Wärmequelle, Tageslichtlampen zur Lichttherapie, UV-Lampen eignen sich hingegen für speziellere Hautbehandlungen.

Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten der Wärmelampen-Typen nach Lichtspektrum erhalten Sie in unserem ausführlichen Kaufberater.

Generell können Sie mit Wärmelampen viele Beschwerden behandeln, die auf Wärme gut ansprechen. 
Bedenken Sie
Fehlerhafte Anwendungen einer Wärmelichtlampe können gesundheitliche Konsequenzen haben.
Einige Lichtspektren können aus bestimmter Entfernung bzw. über eine gewisse Dauer auch schädigend wirken oder als therapeutische Maßnahme gänzlich ungeeignet sein. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine Wärme- oder Lichttherapie durchführen möchten. Wenn sich die Beschwerden unter der Wärmebehandlung nicht bessern oder gar verschlechtern, sollten Sie die Behandlung mit der Wärmelampe zudem unterbrechen.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Beschwerden und Erkrankungen, bei denen Wärmelampen hilfreich sein können:
 
  • Akne/Hautunreinheiten
    Infrarotlampen können ein Behandlungskonzept gegen Hautunreinheiten unterstützen. Rücksprache mit dem Hautarzt ist allerdings erforderlich. 
  • Entzündungen
    Einige Entzündungsformen lassen sich mit Wärme behandeln. Entzündete Nasennebenhöhlen oder der Mittelohrbereich sprechen beispielsweise oft gut auf Wärme an. 
  • Erkältung
    Wärme ist oft wohltuend bei Erkältungssymptomen wie Frösteln, kalten Füßen und verstopfter Nase.
  • Muskelverspannungen
    Infrarotwärme fördert die Durchblutung der verspannten Muskeln. Das unterstützt sie dabei, sich wieder zu lockern und kann den Effekt vorangegangener oder nachfolgender Behandlungen unterstützen. 
  • Schmerzen
    Die leicht schmerzlindernde Wirkung von Wärme kann dazu beitragen, dass Ihre Beschwerden sich verringern. Allerdings ist es wichtig, dass Sie die Ursache Ihrer Schmerzen kennen. Insbesondere Schmerzbehandlungen sollten nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen. 
  • Schuppenflechte
    Möglicherweise empfiehlt Ihr Hautarzt eine lichttherapeutische Maßnahme zur Linderung von Schuppenflechte. Bestimmte UV-Lampen können hier hilfreich sein.
  • Stimmungsaufhellung
    Bei etwas getrübter Stimmung kann die Anwendung einer Tageslichtlampe helfen, da die sichtbaren Spektren des Lichts in hoher Intensität als Energielieferant gelten. Als Behandlung einer Depression ist diese Maßnahme jedoch meist nicht ausreichend.
  • Rheumatische Erkrankungen
    Einige Rheuma-Formen sprechen gut auf Wärme an, andere auf Kälte. Sollten nach Auffassung Ihres Arztes Ihre Beschwerden zur ersten Gruppe gehören, können Sie sich mit einer geeigneten Wärmelampe unkompliziert Linderung verschaffen. 
  • Rückenschmerzen
    Wärmelampen können bei akuten Rückenschmerzen die notwendige Entspannung der Muskeln unterstützen. Die Rückenschmerzen können allerdings auch andere Ursachen haben, daher sollten Sie in jedem Fall einen Arzt konsultieren.  

 

Bedarf

Ein vollwertiger Ersatz für eine klassische Sauna ist eine Wärmelampe nicht. In der finnischen Sauna wird die Umgebungsluft erhitzt, was Wärmelampen nicht leisten. Die heiße Luft und diverse Dampfanwendungen (Aufguss) haben spezifische Wirkungen, die Sie mit Wärmelampen nicht erzielen können. Wärmelampen dienen zudem lediglich der punktuellen Erwärmung und bieten mehrheitlich therapeutische Infrarotstrahlung. Eine Sauna hingegen wärmt den gesamten Körper. Statt einer Wärmelampe könnten Sie auf eine Wärmekabine zurückgreifen, die auch als Infrarotsauna bezeichnet wird.
Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie eine Auswahl an Wärmekabinen

Babys können ihren Wärmehaushalt noch nicht gut selbst regulieren. Darum brauchen die Kleinen oft etwas zusätzliche Wärme, wenn Sie sie umziehen oder wickeln. 
Achtung!
Wärmelampen können bei zu langer und zu naher Bestrahlung Verbrennungen hervorrufen und auch die Augen schädigen.
Die Lampen müssten jedoch in unmittelbarer Nähe des Kindes aufgestellt werden, um zu wärmen. Aus diesem Grund eignen sie sich nicht für den Wickeltisch.

Eine mögliche Wärmequelle sind Wickelheizstrahler. Sie arbeiten ebenfalls mit Infrarotwärme, müssen jedoch besondere Sicherheitsstandards erfüllen, um eine optimale Temperaturverteilung zu gewährleisten.

Shopping Tipp

Passende Wickeltischheizstrahler finden Sie auf unserem Portal in der Kategorie Zubehör für Babymöbel.

Definition

Eine Wärmelampe ist eine Licht- und Wärmequelle, die vorrangig dazu dient, punktuell Wärme zu spenden. Die Wärme ist nur dort spürbar, wo die Strahlung der Lampe direkt auftrifft. Das in einer Wärmelampe enthaltene Leuchtmittel arbeitet meist mit Licht im Infrarotbereich, oft sind auch UV-Anteile enthalten. Als stetige Heizung dienen Wärmelampen oft in Terrarien und Ställen. Für den Gebrauch am eigenen Körper ist der Einsatz zeitlich begrenzt. 

Daneben werden auch die extrem hellen Modelle zur Lichttherapie als Wärmelampen bezeichnet. Hier ist die Wärme allerdings nur ein technisch bedingter Nebeneffekt. 
 
Heizstrahler sind zum Beheizen gedacht, sollen also in der Regel Räume erwärmen. In Innenräumen ersetzen oder ergänzen sie andere Heizarten. Gleichsam gibt es Heizstrahler für den Außenbereich, z. B. Heizpilze. Heizstrahler sind so konzipiert, dass sie im Dauerbetrieb für Wohnräume, Betriebe oder Terrassen geeignet sind. Sie erzeugen mit Hilfe von Brenngasen Infrarotstrahlen.

Wärmelampen sind hingegen für den kurzfristigen und punktuellen Betrieb entwickelt und gehören in der Regel nicht zum festen Heizkonzept eines Gebäudes. Die meisten Wärmelampen nutzen Glühlampen und erzeugen Infrarotlicht.
Wissenswert
Gezielte Wärme
Infrarotlicht erwärmt nur die Bereiche, auf die es gezielt trifft. Die Luft im Raum wird dabei nur indirekt geringfügig wärmer, weil die erwärmten Flächen einen Teil der Wärme wieder abstrahlen.

Kosten

Wärmelampen sind in Form einfacher Glühbirnen schon unter 5 € zu bekommen, aufwändige Anlagen für therapeutische Zwecke können aber auch bis zu 3.000 € kosten. Der Preis hängt von der konkreten Ausstattung, weiteren Funktionen sowie vom Typ der Wärmelampe ab.
Erfahren Sie mehr über unterschiedliche Wärmelampen-Typen in unserem Kaufberater.

Leistung

Wie viel Watt sollte eine Wärmelampe haben? 

Die Leistung einer Wärmelampe sollten Sie maßgeblich nach dem Verwendungszweck wählen: Um gelegentlich kalte Füße zu wärmen, genügt in der Regel eine einfache kleine Wärmelampe mit relativ geringer Leistung. Auch für Tiere müssen Sie nicht unbedingt die leistungsstärkste Variante verwenden – das hängt ganz von den Ansprüchen der jeweiligen Tierart ab. 

Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht über typische Modellvarianten bzw. Einsatzbereiche und deren notwendige Leistung. Die Werte sind jedoch nur ungefähre Werte und können variieren: 


 

Modellvarianten / Einsatzbereich Leistung in Watt
Speziallampen für Terrarien 25–300 W
Tischlampen für kleine Körperareale 75–300 W
Kleine Stehlampen mit mittelgroßem Bestrahlungsfeld 100–2.000 W
Große Stehlampen für großes Bestrahlungsfeld 350–2.000 W
Deckengeräte für ganze Räume 500–2.000 W

 
 

Wärmelampen verbrauchen vergleichsweise viel Energie. Darum lohnt es sich, den eigenen Bedarf vor dem Kauf gut einzuschätzen und das passende Modell zu kaufen. So vermeiden Sie es, mit einer für Ihre Bedürfnisse zu leistungsstarken Wärmelampe Ihren Stromverbrauch unnötig in die Höhe zu treiben.
 

Wie lange hält eine Wärmelampe?

Nicht alle Hersteller legen sich auf eine garantierte Lebensdauer fest. Gute Lampen halten mehrere Wochen. Das klingt nach wenig – ist aber in Minuten gerechnet durchaus respektabel. 

Beispiel

Eine gute Wärmelampe bietet um die 2.000 Anwendungen à 15 min. Das entspricht in etwa 500 h (Stunden), also ca. 3 Wochen.

Energiesparlampen zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu Gunsten der Lichtleistung vergleichsweise wenig Wärme erzeugen. Darum sind keine Energiespar-Wärmelampen im herkömmlichen Sinn erhältlich. 
 
Wenn Sie auf den Stromverbrauch achten möchten, ist es sinnvoll, die Lampe sofort nach Gebrauch auszuschalten. Dabei hilft die Funktion der automatischen Abschaltung oder ein eingebauter Timer. Bei großen Lampen können einzeln zuschaltbare Leuchtelemente hilfreich sein. 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in unserer Inhaltsrubrik Zusatzfunktionen.  

Nutzungsdauer

Wie lange soll ich meine Wärmelampe eingeschaltet lassen?

Die jeweilige Betriebsdauer der Wärmelampe richtet sich nach der Art der Anwendung: Im therapeutischen Bereich und für Wellnessanwendungen sind ärztliche Empfehlungen die sicherste Richtlinie. Oft sind dies etwa 15–30 min pro Tag. 
Bedenken Sie
Neben der Nutzungsdauer ist auch der Abstand zur Wärmelampe wichtig: Durch die schnellere Hitzeentwicklung besteht Verbrennungsgefahr. Befinden sich insbesondere Ihre Augen zu nah an der Lampe, kann die Infrarotwärme Linsen und Netzhaut schädigen. In der Regel empfiehlt der Hersteller einen angemessenen Sicherheitsabstand.
Überschreiten Sie zudem nicht die vom Hersteller angegebene maximale Betriebsdauer. Eine Überschreitung kann die Lampe überhitzen und so das Gerät schädigen oder das Risiko eines Brandes erhöhen.
In Terrarien und Käfigen sind Wärmelampen oft den ganzen Tag oder die ganze Nacht bzw. auch 24 h (Stunden) im Einsatz – je nach den Bedürfnissen der jeweiligen Tierart. 
 

Pflanzen

Alle Pflanzen brauchen Licht und Wärme, um zu gedeihen. Für die meisten gängigen Zimmerpflanzen ist allerdings die normale Zimmertemperatur ausreichend. 

 

Für extra Licht wiederum sind viele Pflanzen dankbar, da sie dieses zum Stoffwechsel benötigen. Dieses liefern vor allem spezielle Pflanzenlampen, während Wärmelampen eher ungeeignet sind.
Shopping Tipp

Unterschiedliche Pflanzenlampen finden Sie auf unserem Portal in der Kategorie Pflanzenzubehör.

Rotlicht

Eine rot gefärbte Glühbirne oder ein rotes LED-Licht allein genügt nicht für gesundheitlich wirksame Effekte. „Rotlicht“ ist eine etwas ungenaue Bezeichnung für Infrarotwärmelampen, die nachweisbar positive Effekte zur Vorbeugung und Linderung bestimmter Beschwerden besitzen. 
Wissenswert
Rotes Licht ist kein Infrarot
Die rote Strahlung des sichtbaren Lichtes grenzt an den unsichtbaren Infrarotbereich. Jede Infrarotlampe enthält aus technischen Gründen Lichtanteile des sichtbaren Strahlungsbereiches. Hersteller nutzen Filter, die sich oft direkt im Glaskörper der Glühlampe befinden, um diese Spektren zu entfernen, damit nur Infrarotlicht abgegeben wird. Da dies nicht komplett möglich ist, findet sich neben der Infrarot- noch etwas rote Reststrahlung.

Sicherheit

Wenn sie zu lange oder zu nahe am Körper angewendet wird, kann eine Wärmelampe – wie jede Wärmequelle – die Haut schädigen. Infrarotlicht wirkt vor allem unter der Haut, Verbrennungen treten daher im Gewebe auf und können besonders schwerwiegend sein. Vermeiden Sie außerdem direkten Augenkontakt mit Infrarotlicht. Sie können bereits günstig passende Schutzbrillen erwerben.
Achtung!
Beim Berühren der heißen Lampe besteht Verbrennungsgefahr.
Fassen Sie keinesfalls das Leuchtmittel während des Betriebs an. Halten Sie sich stets an die Abstandsempfehlungen des Herstellers in der Gebrauchsanweisung.
Insbesondere Infrarotlampen sollten Sie nicht in der Nähe brennbarer Gegenstände aufstellen: Die Infrarotstrahlung dringt leicht auch in die Fasern von Papier oder Kleidungsstücken ein und kann diese erhitzen. Halten Sie zudem die vom Hersteller angegebenen Sicherheitsabstände ein.

Damit eine Wärmelampe nicht kippt, sollte Sie zudem sicher stehen. Stellen Sie die Lampen nur auf ebenen und festen Oberflächen auf, die ausreichend groß sind.

 
Für technische Produkte wie Wärmelampen gibt es zahlreiche Siegel und Garantien, die anerkannte Standards zusichern. In der Regel finden sich die Siegel in der Produktbeschreibung und als Aufkleber am Produkt selbst. 

Es gibt folgende Sicherheitszertifizierungen:

 
  • CE-Siegel
    Das CE-Siegel ist auf dem Typenschild angebracht und bescheinigt, dass das Gerät geltenden europäischen Sicherheitsanforderungen entspricht. Ein Gerät ohne CE-Siegel kann Sicherheitsmängel aufweisen. 
  • GS-Siegel
    Das GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) ist ein nationales Prüfzeichen, das Hersteller freiwillig beantragen können. Es bescheinigt, dass von der bestimmungsgemäßen Benutzung des Produktes keine Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit von Personen ausgehen. Technische Überwachungsvereine (TÜV) gehören zu den 60 Prüfunternehmen, die das GS-Siegel ausstellen dürfen. 
  • TÜV-Siegel 
    Der technische Überwachungsverein (TÜV) prüft verschiedene Aspekte, die für ein Produkt wichtig sind. Bei Wärmelampen achtet der TÜV besonders auf Sicherheitsaspekte. Welche Testkriterien im Einzelnen zur Anwendung kommen, richtet sich nach dem konkreten Produkt. 
  • Medizinproduktstandard IEC 601-2-21
    Nach diesem Standard werden Therapiewärmelampen geprüft. Zu den Prüfpunkten gehören sicherheitsrelevante Eigenschaften wie die Spannungsfestigkeit, mechanische Gefährdungen oder die Temperaturverteilung. 

 

Strahlung

Ob Strahlung schädlich ist, hängt von ihrer Art und Einwirkungsdauer ab. Natürliche Strahlung umgibt uns jederzeit. Infrarot- und UV-Strahlen, wie sie in Wärmelampen verwendet werden, sind auch Bestandteil des natürlichen Sonnenlichts. 
 
Zuviel UV- bzw. IR-Strahlung ist jedoch in der Regel schädlich. Um dies zu vermeiden, ist es ratsam, die Hinweise des Herstellers bzw. des Arztes genau zu beachten. Insbesondere den empfohlenen Abstand zum Gerät und die Empfehlung, eine Schutzbrille zu tragen, sollten Sie ernst nehmen. 

 

Tiere

Viele Echsen, Schlangen und andere Reptilien benötigen Wärme zum Überleben, da Sie wechselwarm sind und sich unter natürlichen Bedingungen im Sonnenlicht aufwärmen würden. Wärmebedürftige Tiere, die Sie in Terrarien oder Käfigen halten, setzen sich oft direkt unter den Lichtkegel einer Wärmelampe und verlassen ihn wieder, wenn sie ihre Wohlfühltemperatur erreicht haben. Kleine Vögel und andere Tierbabys brauchen oft zusätzliche Wärme und Licht, um zu wachsen.

 

Allerdings benötigt nicht jede Tierart eine zusätzliche Wärmequelle. Vor dem Kauf eines Tiers ist es ratsam, beim Tierarzt oder einem Fachhändler genaue Informationen über dessen Wärme- und Lichtbedarf einzuholen, denn die Bedürfnisse der einzelnen Arten sind unterschiedlich.
 
Für Terrarien gibt es spezielle Wärmelampen mit UV-Licht. Dieses trägt dazu bei, im Innenbereich das Tageslicht zu ersetzen. Der Wärmeaspekt steht hier nicht ganz so stark im Vordergrund. Eine UV-Lampe unterstützt bei den Tieren die Bildung des wichtigen Vitamins D3. 

 

Daneben finden Sie Infrarotdunkelstrahler aus Keramik. Diese geben oft kein sichtbares Licht ab. Es handelt sich dann meist um sogenannte Keramikstrahler. Diese Infrarotlampen für Küken, Welpen oder andere Tierbabys sind meist mit einem Schutzgitter ausgerüstet. Die speziellen Tierwärmelampen sind in verschiedenen Leistungsstärken erhältlich, so dass Sie diese in Terrarien und Käfigen unterschiedlicher Größe einsetzen können. 

 

Neben Wärmelampen gibt es auch noch sogenannte Wärmeplatten für die Aufzucht von Küken, die mit einem Plattenheizelement arbeiten und mit kurzen Standfüßen in geringem Abstand zum Boden aufgestellt werden. So können sich die Küken direkt darunter wärmen. Eine Wärmeplatte hat geringere Heiztemperaturen – es ist daher empfehlenswert, sie erst bei einer Umgebungstemperatur von mindestens 18 °C zu nutzen.
Shopping Tipp
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