Fußsäcke

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Ratgeber Fußsäcke


Ratgeber Fußsäcke


Schlafsäcke wurden für den Einsatz im Freien entworfen und sind im Bereich der Camping-Ausrüstung mittlerweile fast unverzichtbar geworden. Sie sind im Allgemeinen als Ersatz für die herkömmliche Bettdecke gedacht. Diese nimmt auf Reisen viel Platz weg und ist aufgrund der Materialien nicht für den Außeneinsatz geeignet. Eine gelungene Alternative ist daher der Schlafsack, der sich kompakt zusammenrollen lässt, aus pflegeleichten Materialien besteht und den Schlafenden gleichzeitig effektiv vor der nächtlichen Kälte schützt.

Da sich der Schlafsack als so praktisch erwiesen hat, wurde sein Konzept auf den Baby-Fußsack übertragen. Worin genau die Besonderheiten des kleineren Fußsacks bestehen, wird im Folgenden genauer dargestellt.

Fußsäcke-Modelle

Bei dem Kinder-Fußsack handelt es sich tatsächlich nur um eine kleinere Ausgabe des herkömmlichen Schlafsacks. Diese ist für Kinder im Alter von bis zu drei Jahren geeignet und soll diese vor allem in den kalten Jahreszeiten vor Kälte, Schnee und Regen schützen. Nachstehend haben wir die wichtigsten Punkte, die beim Kauf eines Fußsacks beachtet werden müssen, aufgelistet:

- Die Beschaffenheit der Materialien
- Die Größe und der Schnitt
- Die Einsatzmöglichkeiten
- Die Funktionen

Die Bezeichnung Fußsack legt nahe, dass es sich um einen wärmenden Sack für die Füße handelt. Viele Fußsäcke orientieren sich jedoch stark an dem großen Schlafsack und reichen dementsprechend auch bis zum Kinn des Kindes.

Die Formen
Kinderfußsäcke werden in verschiedenen Formen und Designs angeboten. Sie eignen sich für den Einsatz in Kinderwagen und Babyschalen und können dort als Alternative zur Decke eingesetzt werden. Besonders beliebt sind sie im Winter, da es aufgrund der zum Teil herrschenden Minusgrade im Auto zu Beginn noch sehr kalt sein kann.

Eine bewährte Form des Fußsacks ist der Mumiensack. Dieser wird dank der speziellen Schnürung fest zusammengezogen. Da die Öffnungen so auf ein Minimum reduziert werden, schützen Mumiensäcke im Allgemeinen noch besser vor starkem Wind. Zusätzlich zur Form wird auch noch eine Unterscheidung entsprechend der Jahreszeit vorgenommen. Dementsprechend können Sie zwischen Sommer- und Winterfußsäcken, sowie Allroundmodellen wählen.

Die Größe
Entscheiden Sie vor dem Kauf des Baby-Fußsacks, ob Sie diesen lediglich für eine Saison oder für einen längeren Zeitraum nutzen wollen. Viele Hersteller bieten mittlerweile nämlich mitwachsende Fußsäcke an. Sie stehen mitunter für eine große Kostenersparnis und überschreiten die herkömmliche Nutzungsdauer von etwa einem Jahr zum Teil deutlich.

Mitwachsende Fußsäcke sind weitenverstellbar. Das bedeutet, dass sie an den individuellen Umfang des Kindes angepasst werden können. Die Länge von mitwachsenden Fußäcke für Kinderwägen kann in der Regel mit Hilfe von Einsätzen verändert werden. Die durchschnittliche Länge von Fußsäcken in Babyschalen, Kindersitzen und Kinderwagen liegt bei ca. 75 bis 85 cm. Fußsäcke für den Buggy sind etwa 15 cm länger und erreichen damit eine Gesamtlänge von ca. 100 cm.


Das Material
Fußsäcke werden in Abhängigkeit von ihrer jeweiligen Funktion aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Für die Sommerfußsäcke werden beispielsweise dünne Materialien wie Polyester oder Nylon verwendet. Winterschlafsäcke kombinieren die dünne Außenhülle meist noch mit einem kuscheligen Innenfutter aus Wolle, Vlies oder Baumwolle.

Egal ob im Sommer oder Winter, die Materialien sollten zu jeder Zeit temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend wirken. Der Temperatur- und Wärmeausgleich spielt vor allem im Sommer eine wichtige Rolle, da es durch die hohen Außentemperaturen und die Sonneneinstrahlung zu einem Wärmestau im Kinder-Fußsack kommen kann. Im Herbst und Winter profitieren Sie vor allem von wasser- und winddichten Materialien, die Ihr Kind effektiv vor den Witterungseinflüssen schützen. Winterschlafsäcke sollten außerdem eine ausreichende Wärmeisolierung aufweisen. Diese wird zum Beispiel durch verdeckte Reißverschlusspatten erreicht.

Achten Sie darauf, dass der Baby-Sack aus weichen, hautfreundlichen Materialien besteht. Er sollte für Allergiker geeignet sein und weitgehend auf Nähte oder andere Applikationen verzichten. Des Weiteren sollte es sich um rutschfestes und sehr robustes Material handeln, da Fußsäcke durch die Bewegungen des Kindes und Straßenschuhe stark strapaziert werden.

Die Funktionen
Es gibt einige Funktionen, welche die Handhabung des Fußsacks erleichtern können. Dazu gehören unter anderem integrierte Gurtsysteme, die in Form von Schlitzen in den Fußsack eingebracht werden. Über die Schlitze kann das Kind auch im Fußsack sicher im Autositz, der Babyschale oder dem Fahrradkindersitz angeschnallt werden. Hierbei sollten Sie unbedingt auf die Anzahl der Schlitze achten. Viele Fußsäcke besitzen nämlich lediglich drei Schlitze und sind daher nur für die Babyschale geeignet. Für das Festschnallen im Kinderwagen, Autositz oder Buggy werden insgesamt fünf Schlitze benötigt.

Ebenso praktisch sind integrierte Antirutschsysteme. Mit deren Hilfe lässt sich der Fußsack an der Rückenlehne oder an den Seiten des Kinderwagens befestigen. So wird ein Hin- und Herrutschen des Fußsacks verhindert. Einige Baby-Fußsäcke verfügen zudem über einen Fußbereich, der bei wärmeren Temperaturen komplett geöffnet werden kann. Im geöffneten Zustand kann der Fußsack dann als einfache Unterlage verwendet werden.

Fußsäcke werden mit Hilfe von Reißverschlüssen geöffnet und verschlossen. Besonders beliebt sind hier die durchgehenden Reißverschlüsse. Diese können entweder einseitig oder von oben und von unten geöffnet werden. Fußsäcke für ältere Kinder sollten zudem über ein abnehmbares Fußteil verfügen, da sich der Schmutz der Schuhe sonst im Fußsack sammelt.

Weiteres Zubehör für die kalten Tage

Um der Kälte zu entgehen, können Sie Ihr Kind neben dem Fußsäckchen auch noch mit weiteren, warmhaltenden Accessoires ausstatten. Diese sollten natürlich so ausgewählt und kombiniert werden, dass es beim Tragen nicht zu einem Hitzestau kommt. Um den Kopf des Kindes zu schützen, greifen Sie am Besten auf eine Mütze zurück. Diese kann gerne aus Wolle oder anderen warmen Materialien bestehen, sollte aber nicht kratzen. Da das Kind die Hände nicht zwangsläufig im Kinderwagen-Fußsack lässt, ist es sinnvoll die passenden Handschuhe zu erstehen.

Viele Eltern statten die Wagensäcke zudem gerne mit einem kuscheligen Lammfell aus. Lammfelle sehen nicht nur gut aus, sondern können auch auf vielfältige Weise genutzt werden. Wird es nicht als zusätzlicher Wärmespender gebraucht, kann es zum Beispiel als einfache Unterlage verwendet werden. Sehr beliebt sind auch kleine Wolljäckchen. Beim Ankleiden des Kindes lohnt es sich, dass sogenannte Zwiebelprinzip anzuwenden. Dabei werden einfach mehrere Kleidungsschichten übereinander angezogen. Dadurch entstehen zwischen den Lagen dünne Luftschichten, durch die die Kälte schlechter nach innen dringen kann. Sollte dem Kind einmal zu warm werden, können Sie zudem einfach eine Schicht entfernen.
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