Kleintierkäfige

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Ratgeber Kleintierkäfige


Ratgeber Kleintierkäfige


Wer sich einen Hamster, ein Meerschweinchen oder ein Kaninchen zulegen will, benötigt zuerst einmal passende Meerschweinkäfige / Hamsterkäfige bzw. Kaninchenkäfige. Das Haustier braucht schließlich einen Aufenthaltsort, an dem es sich wohl fühlt und der ihm alles bieten kann, was es braucht. Kleintierkäfige werden an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kleintiere angepasst. Dementsprechend unterscheiden sie sich in Bezug auf ihre Größe, ihre Form und ihre Innenausstattung. Hasen benötigen zum Beispiel einen deutlich größeren Käfig als die kleineren Meerschweinchen oder Hamster. Kleintierkäfige sind im Baumarkt oder im Zoofachhandel erhältlich. Dort können sie direkt mit der entsprechenden, zusätzlichen Ausstattung und dem richtigen Spielzeug für Kleintiere kombiniert werden.

Kleintierkäfige – Modelle

Damit Sie Ihrem Haustier eine optimale Lebensqualität bieten können, haben wir die wichtigsten Informationen zum Kleintierkäfig im Folgenden genauer ausgeführt. Eine Liste der wesentlichen Punkte finden Sie anbei:

- Die Größe und die Ausstattung
- Die Sicherheit des Käfigs
- Die Qualität des verwendeten Materials

Kleintierställe bestehen in der Regel aus einer Bodenwanne und einem passenden Gitteraufsatz. Dieser kann abgenommen und mit Hilfe von Klammern an der Bodenwanne befestigt werden. Die Gitter haben, abhängig von dem jeweiligen Kleintier, verschiedene Abstände. Außerdem wird zwischen Außengehegen und Käfigen für den Innenraum unterschieden. Beide Varianten bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Schließlich müssen Außengehege den herrschenden Witterungsbedingungen standhalten. Eine Sonderform stellen Käfige aus Glas oder Kunststoff dar. Sie besitzen keine Gitter, sondern eine abgeschlossene Oberfläche, die über eine Luftversorgung verfügt. Der Vorteil solcher Käfige besteht darin, dass sie mit mehr Streu oder Heu befüllt werden können. Die Tiere bekommen so die Möglichkeit sich ihre eigenen Gänge und Höhlen zu bauen. Gleichzeitig hat man die Tiere aufgrund der transparenten Oberfläche immer im Blick.

Der Hasenstall
Beim Hasenstall ist die Größe entscheidend. Hasen und Kaninchen muss nämlich besonders viel Platz zur Verfügung gestellt werden. Im Allgemeinen gilt: Kaufen Sie für Ihr zukünftiges Haustier nicht nur den Käfig mit der Mindestgröße. Besser ist es, wenn Sie sich für ein größeres Exemplar entscheiden, da es zum Beispiel auch innerhalb der Gruppe der Kaninchen und Hasen noch Größenunterschiede gibt. Bei der Auswahl des Käfigs sollten Sie beachten, dass dieser nicht nur eine ausreichende Fläche, sondern auch eine große Höhe besitzt. Hasen und Kaninchen richten sich nämlich hin und wieder auf und können dank ihrer Sprungkraft Hindernisse leicht überspringen.

Besonders praktisch sind Hasen- und Kaninchenställe mit einer herausnehmbaren Kotpfanne. Kotpfannen erleichtern die Reinigungsarbeit, können einzeln erstanden werden oder sind bereits im Käfig enthalten. Wie bei allen anderen Käfigen, spielt auch hier die Gestaltung des Innenraums eine wichtige Rolle. Im Idealfall statten Sie diesen mit mehrgeschössigen Häusern oder anderen Hindernissen aus. So bieten Sie dem Tier eine abwechslungsreiche Umgebung und stellen sicher, dass es gleichzeitig über eine angemessene Rückzugsmöglichkeit verfügt.

Käfige für Meerschweinchen

Auch bei Meerschweinchenkäfigen spielt die Größe eine wichtige Rolle. Grund dafür ist, dass es sich bei Meerschweinchen um Gruppentiere handelt. Diese sollten möglichst nicht einzeln gehalten werden, wodurch ein größerer Käfig unbedingt erforderlich ist. Als Richtwert für zwei Meerschweinchen betrachtet man hier eine Größe von 100 x 60 cm als angemessen. Diese erhöht sich natürlich entsprechend mit der Anzahl der Tiere. Grundsätzlich gilt also: Je mehr Bodenfläche den Meerschweinchen zur Verfügung steht, desto artgerechter ist die Haltung.

Wichtig ist außerdem, dass die Gitterstäbe des Käfigs nicht zu weit voneinander entfernt sind. Andernfalls könnten die Tiere aus dem Käfig entwischen oder ihre Köpfe durch die Stäbe stecken und sich dabei verletzen. Den Innenraum des Meerschweinchenkäfigs sollten Sie im Idealfall mit einem Häuschen ausstatten. Besonders geeignet sind Häuser mit einem Flachdach, das über eine Rampe zu erreichen ist. Durch das Flachdach wird die Grundfläche des Käfigs vergrößert. Für das Material des Häuschens sollte Kork gewählt werden. Kork spiegelt die natürlichen Gegebenheiten am besten wider. Weitere mögliche Einrichtungsgegenstände sind Holzbrücken, Hängematten, Steine und Zweige von ungiftigen Bäumen.

Käfige für Hamster, Mäuse und andere Kleintiere

Hamsterkäfige sollten es dem Tier erlauben mindestens einen Meter in eine Richtung zu laufen. Die empfohlenen Mindestmaße liegen dementsprechend bei 100 x 40 cm. Im Allgemeinen gilt jedoch auch hier: Je größer, desto besser. Noch wichtiger als beim Meerschweinchen ist es, den Stall mit dem passenden Spielzeug auszustatten.

Da die Hamster in der freien Wildbahn bis zu 30 km in einer Nacht zurücklegen, darf ein Laufrad im Käfig nicht fehlen. Aus diesem Grund sollten Sie dem Hamster auch einen zusätzlichen Auslauf zur Verfügung stellen. Ausläufe sind im Zoofachhandel erhältlich oder können mit dem richtigen Material aus dem Baumarkt selbst gebaut werden. Die weitere Ausstattung des Hamsterkäfigs sollte mehrere Häuschen, eine Buddelkiste und zusätzliches Kletterinventar umfassen. Bei der Einrichtung des Käfigs dürfen Sie zudem nicht vergessen, dass es sich bei dem Hamster um einen Einzelgänger handelt. Ihr zukünftiges Haustier sollte daher unbedingt einzeln im Käfig gehalten werden. Andernfalls kommt es zu gefährlichen Kämpfen zwischen den Nagern.

Außengehege

Eine Alternative zum Kleintierkäfig stellt das Außengehege dar. Dies hat in der Regel den Vorteil, dass es dem Tier einen größeren Auslauf bietet. Für Außengehege, auch Freilaufgehege genannt, gilt grundsätzlich: Informieren Sie sich vorher, ob Sie Ihr Haustier ganzjährig oder nur im Sommer im Außenbereich halten wollen. Meerschweinchen bevorzugen zum Beispiel eine Umgebungstemperatur von 20°C. Bei kälteren Temperaturen muss dann gegebenenfalls eine entsprechende Isolierung hinzugefügt werden.

Die Nutzung von Außengehegen ist im Sommer eher unproblematisch. Hier müssen Sie lediglich darauf achten, dass der Käfig genügend Schattenplätze zur Verfügung stellt. Zum Schutz vor Kälte können in Außengehegen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört zum Beispiel das Auslegen mit Rindenmulch oder Heu. Außerdem können die Außenwände mit zusätzlichen Styroporplatten isoliert werden. Ebenfalls bewährt hat sich das Abdecken des Käfigs mit einer Decke. Wichtig ist außerdem, dass Sie Ihr Haustier nicht einfach ins Freie setzen, sondern es langsam an die Kälte gewöhnen. Dies ist vor allem dann nötig, wenn Sie die Tiere das ganze Jahr über im Außengehege halten wollen.

Die Gestaltung des Innenraums spielt innen, wie außen eine wichtige Rolle. Eine abwechslungsreiche Umgebung fördert die Tiere und beugt gleichzeitig Trägheit vor. Aufgrund der diversen Hilfsmittel haben Sie in Bezug auf die Gestaltung freie Hand. Wählen können Sie zum Beispiel zwischen verschiedenen Röhren und Rampen, sowie Zweigen, Wurzeln und Steinen. Diese Materialien können Sie bei Bedarf auch immer wieder neu anordnen. Beim Außengehege spielt natürlich auch der Witterungsschutz eine große Rolle. Damit die Tiere nicht ungeschützt im Regen sitzen, gehört ein entsprechender Unterstand zur Pflichtausstattung von Tierkäfigen. Hinzu kommt, dass das Gehege auch gegen die Angriffe von Mardern, Katzen, Füchsen oder anderen Tieren geschützt ist. Bedenken Sie dabei, dass Sie den Käfig auch von unten sichern. Dann können auch keine Tiere unter dem Zaun hindurch gelangen.

Das Material

Nagerkäfige können sowohl aus Holz, als auch aus Kunststoff bestehen. Beide Materialien sollten vor dem Kauf auf ihren Schadstoffgehalt überprüft werden. Kunststoff ist auf Grund seiner pflegeleichten Oberfläche für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Wenn Sie einen Holzkäfig im Außenbereich einsetzen wollen, schließt das natürlich einen erhöhten Pflegeaufwand mit ein. Um eine längere Haltbarkeit des Holzkäfigs zu erreichen, sollten Sie auf eine Imprägnierung zurückgreifen. Achten Sie hier jedoch darauf, dass diese keine für Tiere schädlichen Stoffe enthält. Holzkäfige sollten zudem ausreichend dick sein, da Kleintiere hin und wieder am Holz knabbern.

Die Sicherheit

Um eine hohe Sicherheit für die Kleintiere zu gewährleisten, sollten Sie sich bei jedem Käfig über den Gitterabstand informieren. Bei größeren Tieren sollte dieser bei ein bis zwei Zentimetern liegen. Der Gitterabstand von Käfigen für kleine Tiere sollte hingegen die Grenze von einem Zentimeter nicht überschreiten. Es ist sehr wichtig, dass die Tiere den Käfig nicht unbeaufsichtigt verlassen, da ansonsten eine hohe Verletzungsgefahr für die Kleintiere besteht.

Des Weiteren ist es wichtig, dass die Materialien des Käfigs gut und präzise verarbeitet wurden. Hervorstehende Spitzen oder raue Oberflächen stellen nämlich ebenfalls eine erhöhte Gefahr für die Nager dar. Wenn Sie den Käfig mit Naturhölzern oder anderen natürlichen Materialien ausstatten wollen, sollten Sie zuvor überprüfen, ob diese für das jeweilige Tier geeignet sind. Für Hamster ist das Harz von Nadelbäumen zum Beispiel lebensgefährlich und daher überhaupt nicht zu empfehlen.
Interessantes
Produkttyp
Das Freigehege kann im Garten aufgestellt werden, ist aber im Gegensatz zum Kleintierstall nicht dazu gedacht, ein Tier längerfristig zu beherbergen, weshalb sich die Gehege meist auch platzsparend zusammenlegen oder –klappen lassen. Sie bestehen aus aufspannbaren Netzen oder Zäunen und sind nach oben hin verschlossen, um die Kleintiere vor Raubtieren zu schützen. Die festeren Varianten verfügen zusätzlich über Klapptüren, mit denen die Tiere von selbst in das Gehege hinein- oder hinausgelangen können.

Der Kleintierstall besteht aus stabilen Holzwänden, die den äußeren Umwelteinflüssen trotzen, da sie Tiere wie Kaninchen oder Geflügel das ganze Jahr über beherbergen. Die meisten Ställe sind der Bauweise von Häusern nachempfunden und haben zusätzlich zum eigentlichen Stall einen kleinen abgezäunten Auslauf, der meist über eine kleine Rampe mit dem von außen verschließbaren Käfig verbunden ist. Sie bieten mehr Platz als Kleintierkäfige und sind groß genug für mehrere Tiere.

Der Kleintierkäfig ist dafür gedacht im Inneren der Wohnung oder auf dem Balkon aufgestellt zu werden. Er eignet sich in unterschiedlichen Ausführungen für fast alle Kleintiere. Die Käfige gibt es in den unterschiedlichsten Design- und Materialausführungen. Sie besitzen mindestens eine Klappe, die sich öffnen lässt oder ein abnehmbares Oberteil, um die Fütterung der Tiere und das Säubern der Käfige zu erleichtern.

Eignung
Die verschiedenen Kleintiere stellen unterschiedliche Ansprüche an ihr Heim. So ist nicht jeder Käfig oder Stall für jedes Tier geeignet. Für alle gilt allerdings, dass sie genug Platz und eine abwechslungsreiche Strukturierung benötigen, um sich nicht zu langweilen. Diese ist durch Häuschen, Tunnel, Zweige oder Buddelkisten gegeben. Hat der Käfig mehrere Etagen oder Sitzbretter, muss darauf geachtet werden, dass der Abstand zwischen den einzelnen Höhen nicht zu groß ist, dass die Tiere bei einem Sturz nicht zu tief fallen und sich verletzen. Hier bieten sich einander überlappende Etagen an.

Kaninchen sind sehr zutraulich und leben am liebsten mit anderen Artgenossen zusammen. Zwei Kaninchen benötigen zusammen einen Käfig mit mindestens vier Quadratmetern Grundfläche um sich wohlzufühlen, wobei sie gerne noch in einem zusätzlichen Auslauf springen und laufen. Die Tiere können auch das ganze Jahr über draußen gehalten werden, solange genug Rückzugsmöglichkeiten und wettergeschützte Stellen im Gehege vorhanden sind. Der Außenbereich bietet darüber hinaus mehr Abwechslung durch wechselndes Wetter, Geräusche und Gerüche. Das Außengehege sollte allerdings nach allen Seiten hin geschützt sein, damit weder Raubtiere einbrechen, noch das Kaninchen ausbrechen bzw. sich herausbuddeln kann.

Meerschweinchen werden bei artgerechter Haltung bis zu acht Jahre alt. Da sie immer zu zweit gehalten werden sollten, eignen sich kleine Käfige nicht für diese Tiere. Am besten werden sie in länglichen, großen Käfigen gehalten, die nicht zu hoch sind, da die Meerschweinchen gerne laufen, aber nicht gerne klettern. Das Oberteil des Geheges sollte aus einem Gitter bestehen und nicht aus Plastik, da darin die Luft schlecht zirkuliert und im Sommer zu hohe Temperaturen erreicht werden. Im Käfig sollte es genug Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten für jedes einzelne Tier geben.

Chinchillas sind als Haustiere sehr beliebt, aber keine Schmusetiere. Bei guter Pflege werden sie zwischen neun und 16 Jahren alt. Da sie sehr bewegungsfreudig sind und gerne mit einem Artgenossen zusammenleben, sollte der Käfig eine Grundfläche von mindestens 1,5 x 1 Meter besitzen. Besonders geeignet sind große Volieren, in denen sich mehrere Sitzbretter unterbringen lassen, da Chinchillas gerne springen. Dazu Hängeschaukeln, Röhren und Häuschen aufstellen und der Käfig bietet viele Herausforderungen.

Degus sind sehr soziale und aktive Tiere, die am besten in einer kleinen Gruppe gehalten werden. Sie werden etwa sechs Jahre alt und sind sehr neugierig. Beim Käfigkauf muss darauf geachtet werden, dass Degus gerne Dinge annagen und sich deshalb schnell durch Plastik, Plexiglas oder sogar dünnes Blech gefressen haben. Die Bodenwanne sollte deshalb in einem Fachmarkt gekauft werden. Der Käfig muss mindestens einen Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung stellen und mindestens 1,2 Meter oder höher sein. Am besten eignen sich auch hier Volieren, die durch Ebenen und Sitzbretter zusätzlichen Platz aufweisen. Degus mögen, im Vergleich zu anderen Kleintieren, auch die direkte Sonne, solange es einen schattigen und kühlen Rückzugsort gibt.

Mitgeliefertes Zubehör
Das Laufrad ist vor allem aus Hamsterkäfigen bekannt. Kann aber auch anderen Kleintieren wie Mäusen, Ratten oder Degus zur Verfügung gestellt werden. Die Laufräder sorgen für eine zusätzliche Bewegungsmöglichkeit, die in den Käfigen nicht geboten werden kann. Die Räder sollten so konstruiert sein, dass die Pfoten der Tiere nicht durch die Fugen der Räder rutschen können.

Treppen und Rampen werden vor allem dann benötigt, wenn der Käfig mehrere Ebenen hat um die unterschiedlichen Höhen zu verbinden. Sie sollten so breit sein, dass ein Tier bequem darauf sitzen kann. Eine zusätzliche Beschichtung oder spezielles Material sorgen dafür, dass die Pfoten nicht abrutschen können.

Der Fressnapf wird in vielen verschiedenen Materialien angeboten. Am besten eignen sich Näpfe aus Porzellan, Keramik oder Ton, da kleinere Tiere hier bequem auf dem Rand sitzen können, ohne dass er umkippt. Größere Tiere können ihn nicht so leicht herumschieben oder umstoßen und nagefreudige Tiere können nicht, wie beim Plastiknapf, kleinere Stücke herausbeißen oder auffressen.

Die Heuraufe wird von außen oder innen angebracht und mit Heu gefüllt. Durch die Gitterstäbe kann das Heu vom Tier je nach Bedarf herausgezogen werden. Das Aufhängen des Heus ist deshalb sinnvoll, da auf dem Boden liegendes Heu schnell als Toilette gebraucht wird.

Eine Tränke oder Trinkflasche wird von außen an den Käfig gehängt und kann so bequem befüllt und gesäubert werden. Stößt das Tier an die kleine Kugel im Trinkhalm, fließen einige Tropfen Wasser aus der Flasche heraus. Für den Außenbereich bieten sich aber eher Trinknäpfe an, da bei kalten Temperaturen die Zunge anfrieren kann.
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