Taschenfederkern-Matratzen (32.705 Angebote bei 54 Shops)


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Ratgeber Taschenfederkern-Matratzen


Wissen kompakt

Taschenfederkern-Matratze – ein langes Wort für eine ausgesprochen beliebte Matratzenvariante. Laut Stiftung Warentest schläft rund die Hälfte der Deutschen auf Federkern-Matratzen. Weltweit liegt der Prozentsatz sogar noch höher. 

Matratzen mit Taschenfederkern gelten als besonders haltbar, bieten eine gute Durchlüftung und werden fast allen denkbaren Schlafgewohnheiten gerecht. Außerdem sind gute Modelle den allnächtlichen Belastungen optimal gewachsen: Das Gewicht eines Erwachsenen drückt allein im Lendenbereich immerhin mit rund 30 kg nach unten – und das um die 8 h pro Nacht. Eine gute Matratze macht das jahrelang ohne Qualitätseinbußen mit. 

Der Aufbau dieses Matratzen-Typs ist mit seinem Namen schon fast erklärt: Im Inneren der Matratze befinden sich Federn. Sie sind einzeln in Stofftaschen verpackt und lose aneinandergereiht. Die Taschen mindern den Druck auf das umgebende Material und stabilisieren die Ausrichtung der Federn. 

Wissenswert

1888 hat der Schmied Johannes Auping eine hygienischere Matratze für ein Krankenhaus entwickelt. Im Inneren bestand sie aus gedrehten und ineinander geflochtenen Drähten – die Vorläufer der heutigen Matratzenfedern. Die Idee, die Federn in Taschen einzupacken, hatte im Jahr 1900 der kanadische Ingenieur James Marshall. Er ließ diese Kombination als Marshall Coil patentieren.

Auf dem Markt werden Taschenfederkern-Matratzen in verschiedenen Härtegraden angeboten, damit sie sich optimal an den Nutzer anpassen. Grund genug, sich vor dem Kauf einer neuen Matratze etwas genauer über diese Variante zu informieren. Unser Kaufberater zeigt Ihnen alle Aspekte auf, die wichtig sind.


Kaufberater

Eine Matratze ist eine Anschaffung für viele Jahre. Ein qualitativ hochwertiges Modell bildet die Basis für einen guten und gesunden Schlaf. Damit Sie die bequemste und nützlichste Taschenfederkern-Matratze für Ihren Bedarf finden, haben wir im Folgenden wichtige Kaufkriterien für Sie zusammengestellt. 

Bedenken Sie für den Kauf Ihrer idealen Taschenfederkern-Matratze vor allem folgende Gesichtspunkte: 

  • Es gibt 2 unterschiedliche Grundtypen: mit klassischem Federkern und mit Tonnen-Taschenfederkern. 
    Die Form der Federn hat unter anderem Einfluss auf den Härtegrad. 
  • Der Liegekomfort hängt von verschiedenen Faktoren ab. 
    Dazu gehören neben dem Härtegrad und dem Vorhandensein unterschiedlicher Liegezonen, die richtigen Maße und die Feder-Eigenschaften. 
  • Materialeigenschaften und Verarbeitung bestimmen Qualität und Schlafkomfort. 
    Wie atmungsaktiv, wie hochwertig und wie pflegeleicht soll die Matratze sein? Auch für besondere Komfort-Ansprüche gibt es geeignete Modelle.

Taschenfederkern-Matratzen-Typen

Das Besondere an dieser Art Matratze ist ihr Innenleben. Den Unterschied machen die Federn. Sie geben der Matratze Elastizität – genau dort, wo sie gebraucht wird. Bei Belastung geben sie kontrolliert nach und springen danach in ihre alte Form zurück. 

Die Federn sind einzeln in Taschen verpackt. So kommt das Metall nicht mit den umgebenden Materialien in Berührung und kann sie nicht schädigen. Ein weiterer Vorteil: Die Federn berühren einander nicht und stören darum auch nicht durch Geräusche. Die Taschen wiederum sind miteinander verbunden. Dadurch behält der Matratzenkern lange seine Form. 

Dennoch ist die Matratze dank der vielen einzelnen Federn punktelastisch, sie gibt also nur dort nach, wo Gewicht auf ihr lastet. Die Federn sorgen daher für eine flexible Druckentlastung. Die Matratze passt sich an die Körperformen, die Bewegungen und Schlafgewohnheiten des Schläfers an. Gleichzeitig soll sie ausreichend Stützkraft bieten, um ein allzu tiefes Einsinken zu verhindern. 

Auf und unter den Federn befinden sich mehrere Polsterlagen. Ein umlaufender Bezug umhüllt die Matratze.

Nach den verarbeiteten Federn werden 2 Typen von Taschenfederkern-Matratzen unterschieden. Welche Federn in einer Matratze verarbeitet wurden, lässt sich von außen nicht erkennen. Hier sind Sie auf die Angaben des Herstellers angewiesen.

Folgende Typen von Taschenfederkern-Matratzen gibt es:

Matratzen mit klassischem Taschenfederkern 

Diese Modelle verfügen über zylindrische Federn und heißen daher auch Zylinder-Taschenfederkern-Matratzen. Die einzelnen Taschen sind in den meisten Fällen durch Klammern miteinander verbunden. Die Federn geben ein festes bis sehr festes Liegegefühl und sind äußerst haltbar.

Viele Bauchschläfer und eher schwergewichtige Personen mögen etwas festere Matratzen und profitieren von diesen Modellen. Klassische Taschenfederkerne sind jedoch heute relativ selten.

Die Preis-Skala für diese Matratzenart beginnt bei rund 400 € und kann bis zu 9.000 € erreichen. 

Matratzen mit Tonnen-Taschenfederkern 

Im Inneren dieses Matratzen-Typs befinden sich bauchige, tonnenförmige Federn. Die bauchige Form verleiht den Federn besonders viel Flexibilität, weshalb sich diese Matratzen optimal an jede Schlafposition anpassen. Sie hat mittlere bis feste Liege-Eigenschaften und eine lange Lebensdauer. Die Bauform der Federn ermöglicht zudem eine bessere Durchlüftung. 

Dieser Typ eignet sich daher ideal für Personen, die nachts viel schwitzen. Auch Allergiker sind mit diesem Modell gut beraten. Die Tonnen-Taschenfederkern-Matratze ist heute deutlich weiterverbreitet und wird auch in breiterer Auswahl angeboten.

Diese Matratzen-Variante kostet 60–6.000 €.


Liegekomfort 

Taschenfederkern-Matratzen gibt es in vielen verschiedenen Liegequalitäten. Dabei sind verschiedene Eigenschaften sind für den Liegekomfort entscheidend. 

Recherche Tipp

Klein und schlank oder groß und breit? Für verschiedene Körperformen gibt es die dazu passenden Matratzen.  Die Stiftung Warentest prüft beispielsweise mit ihrem selbst entwickelten HEIA-System, welche Matratze sich für welchen Körperbau gut eignet.  

Bei jeder Eigenschaft können Sie zwischen mehreren Angeboten wählen, sodass Sie sich das für sie optimale Modell zusammenstellen können. Eine Taschenfederkern-Matratze behält die gewählte Liegequalität in der Regel lange, denn sie ist robust und formstabil.

Folgende Eigenschaften sind wählbar:

Härtegrad

Wie stark gibt meine Matratze nach, wenn ich auf ihr liege? Eine ungefähre Antwort drauf gibt der Härtegrad. Je höher der angegebene Härtegrad ist, desto härter fällt die Matratze aus. Die Härtegrade für Matratzen sind nicht genormt. Sie dienen also vor allem dem Vergleich der Modelle einer Produktlinie oder eines Herstellers. 

Bei Matratzen werden 5 Härtegrade unterschieden. Die meisten Modelle besitzen den Härtegrad 1 oder 2, höhere Grade sind aber bei vielen Anbietern erhältlich. Fachleute empfehlen, Härtegrad und Körpergewicht aufeinander abzustimmen – damit schwere Menschen nicht zu viel und leichte Menschen nicht zu wenig einsinken.  

Einen groben Anhaltspunkt für den passenden Härtegrad gibt die folgende Tabelle:

Härtegrad

Bezeichnung

Körpergewicht

H1

Soft

Bis 60 kg

H2

Medium

61–80 kg

H3

Fest

81–100 kg

H4

Extra Fest

101–129 kg

H5

XXL

Ab 130 kg

Das Körpergewicht ist bei der Wahl des Härtegrades nicht der einzige Faktor. Auch die Körpergröße und die daraus resultierende Gewichtsverteilung auf der Matratze spielen eine wichtige Rolle. Für 2 Schläfer mit demselben Gewicht aber einer unterschiedlichen Körperlänge benötigen daher unterschiedliche Härtegrade

Beispiel

Wenn 2 Personen das Gleiche wiegen, jedoch unterschiedlich groß sind, dann benötigt der größere Schläfer meist einen geringeren Härtegrad als der kleinere. Eine kleine Person sinkt stärker ein, weil sich ihr Körpergewicht auf kleinerer Fläche verteilt als das der großen.

Auch Ihre Schlafgewohnheiten und Vorlieben entscheiden mit: 

  • Wenn Sie am liebsten auf dem Rücken schlafen, ist ein mittlerer Härtegrad oft richtig. 
    Dieser stützt ideal und lässt Sie zugleich angenehm einsinken. 
  • Für Seitenschläfer empfiehlt sich ein weicherer Härtegrad. 
    Er lässt die Schultern und Hüften weich einsinken. 
  • Bauchschläfer brauchen meist eine mittelfeste oder feste Matratze. 
    Eine solche verhindert, dass Sie im Hohlkreuz liegen.
Liegezonen

Die Produktwelt der Matratzen teilt sich in Exemplare mit und ohne Liegezonen. Diese sollen spezifische Körper-Regionen besser abstützen, das Gewicht optimal und gleichmäßig verteilen und ein kontrolliertes Einsinken der schlafenden Person ermöglichen. So kann die Matratze den Liegedruck des Körpers abmildern. Das Ziel ist, die natürlich Form der Wirbelsäule auch im Schlaf zu unterstützen. Die einzelnen Bereiche wirken dabei jeweils abstützend oder sie geben etwas mehr nach. 

Wissenswert

Zonen sind kein Muss. 

Viele Menschen schwören auf ihre Liegezonen-Matratze, andere lieben ihr zonenloses Exemplar. Ob Sie eine Matratze mit oder ohne Liegezonen bevorzugen, ist Geschmackssache. Liegezonen sind kein Garant für besseres Liegen, das beweisen zahlreiche unabhängige Produkt-Tests.

Bei Taschenfederkern-Matratzen können die unterschiedlichen Zonen auf 2 Arten erzeugt werden: 

  • durch unterschiedlich festen Draht der Federn 
  • durch die unterschiedliche Festigkeit der Schaumplatte

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die unterschiedlich gegliederten Matratzen: 

  • 3 Zonen
    Matratzen mit 3 Zonen unterscheiden sich im Schulter-, Lenden- und Beckenbereich. Dadurch kann die Schulter einsinken, die Lendenwirbel werden nicht abgeknickt und das Becken wird mittelfest gestützt. 
  • 5 Zonen 
    Matratzen mit 5 Zonen verfügen über eine Kopf-und-Nacken-, eine Schulter-, eine Becken-, eine Schenkel- und eine Fuß-Zone. 
  • 7 Zonen 
    Jeder Körper ist unterschiedlich proportioniert. Die Länge des Oberkörpers, der Bereich von der Schulter bis zur Hüfte, unterscheidet sich hierbei individuell weniger stark als der Bereich hüftabwärts. Damit passen 7-Zonen-Matratzen zu den meisten Erwachsenen. Sie sind die am häufigsten angebotene Variante. Die unterschiedlichen Zonen liegen meist an Kopf und Nacken, an der Schulter, am Lendenwirbelbereich, am Becken sowie an den Schenkeln, Waden und Füßen.
  • 9 Zonen 
    Der zusätzliche Komfort einer 9-Zonen-Matratze mit jeweils einer extra Kopf- und Fuß-Zone fällt nicht allzu stark ins Gewicht. Denn jeder Schläfer bewegt sich über längere Phasen der Nacht so, dass nicht alle Körperteile in der vorgesehenen Zone liegen bleiben.
Liegehöhe

Die Liege- bzw. Gesamthöhe einer Matratze ist der Abstand zwischen unterem und oberem Rand. Um eine gesunde Körperhaltung beim Schlafen zu gewährleisten, darf die Gesamthöhe der Matratze nicht zu gering sein. Andernfalls spüren Sie im Extremfall den Lattenrost. Das kann zu starken Muskelverspannungen führen. Matratzen mit großer Gesamthöhe erleichtern außerdem das Hinlegen und das Aufstehen.

Shopping Tipp

Die Höhe des Matratzenkerns wird als Kernhöhe bezeichnet. Manche Hersteller geben diese anstelle der Gesamthöhe an. Die umgebenden Polster sind dann nicht mitgerechnet. Die Kernhöhe sollte 11–19 cm betragen.

Unsere folgende Tabelle gibt Ihnen ungefähre Anhaltspunkte für die empfohlene Mindesthöhe für verschiedene Schlaf-Typen.

Nutzung

Empfohlene Mindesthöhe

Bauchschläfer, Rückenschläfer

16 cm

Seitenschläfer

19 cm

Senioren

22 cm

Boxspring-Matratze

25 cm

Größe

Die perfekte Matratzengröße gibt Ihnen ausreichend Bewegungsspielraum im Schlaf. Taschenfederkern-Matratzen erhalten Sie in allen gängigen Größen. Die Größe Ihres Betts und Ihre persönlichen Vorlieben geben den Ausschlag. Es gibt Baby- und Kindermodelle sowie Einzel- und Paarmatratzen. Für Doppelbetten können Sie zwischen 2 Einzelexemplaren oder 1 großen Modell auswählen. Matratzen mit Sondergröße sind beispielsweise für sehr große Menschen geeignet. Meist müssen Sie dafür einen Aufpreis zahlen. 

Folgende Matratzengrößen stehen zur Verfügung:

Matratzenart

Standardgrößen (Breite x Länge)

Baby- und Kindermatratze

70 x 140 cm, 60 x 120 cm

Einzelmatratze

80–140 x 200 cm

Paarmatratze

140–200 x 200 cm

Sondergröße

> 200 cm Länge

Shopping Tipp

2 schmale Matratzen sind für Paare oft komfortabler als eine breite. Ab einer Bettbreite von 160 cm lohnt es sich, über 2 Einzelmatratzen nachzudenken. Die Bewegungen des jeweils anderen Schläfers sind dann weniger spürbar. Außerdem sind bei großem Gewichts- und Größenunterschied keine Kompromisse beim Härtegrad nötig.

Eigenschaften der Federn

Eine Matratze muss beim bewegungslosen Liegen ebenso bequem sein wie beim Umdrehen oder im Sitzen. Und sie muss rasch in ihre alte Form zurückkehren, sobald sie nicht mehr belastet wird. Für all diese Eigenschaften sind die Federn mitverantwortlich.

Einige Kriterien geben Aufschluss darüber, wie gut Ihre Matratze das kann:

  • Anzahl der Federn
    Je höher die Anzahl der Federn pro Flächeneinheit ist, desto punktelastischer ist die Matratze. Dennoch stellt Stiftung Warentest bei Matratzentests immer wieder fest, dass die exakte Anzahl der Federn für den Schlafkomfort weniger entscheidend ist. Ein mittlerer Wert für die Anzahl der Federn liegt bei 350 Federn pro m2, ein hoher Wert bei 500 Federn pro m2. Achten Sie darauf, auf welche Fläche sich die Angaben beziehen, denn oft sind die angegebenen Werte für die komplette Matratze zu verstehen. 
  • Gangzahl
    Die Gangzahl gibt an, wie viele Windungen eine Feder hat: eine Windung entspricht einem Gang. Je mehr Gänge eine Feder hat, desto elastischer ist sie im Vergleich zu einer Feder mit weniger Gängen bei gleicher Höhe. Aus der Gesamthöhe der Feder und der Gangzahl lässt sich die Steigung der einzelnen Windungen bestimmen. Bei einer 6-Gang-Feder verläuft der Draht beispielsweise weniger steil als bei einer 5-Gang-Feder mit gleicher Höhe. Bei gleicher Drahtstärke sind daher kleine Federn mit vielen Gängen elastischer und anpassungsfähiger. Eine geringere Elastizität ist notwendig für höhere Härtegrade der Matratze oder einzelner Liegezonen.
  • Drahtstärke 
    Auch die Drahtstärke hat Einfluss auf die Elastizität Ihrer Matratze. Durch unterschiedliche Drahtstärken lässt sich der Härtegrad der Matratze bzw. der Liegezone beeinflussen. Es gilt: Je stärker der Draht, desto härter ist die Matratze. Die gängigen Drahtstärken liegen zwischen 1,2 und 2 mm.
  • Größe der Federn
    Eine relativ seltene Matratzen-Variante besitzt ausschließlich besonders kleine Federn – oder eine extra Lage sogenannter Mikrofedern auf den normalen. Viele sehr kleine Federn sind aber nicht zwingend besser als die normale Größe und Menge. Den Ausschlag gibt auch hier die Qualität und Verarbeitung des Metalls.
  • Federverhalten 
    Der Widerstand der Feder sollte möglichst mit dem Druck steigen. So nimmt die Matratze den Körper weich auf und reagiert auf steigende Belastung. Das sind wichtige Voraussetzungen für einen hohen Schlafkomfort. Dieses wünschenswerte progressive Federverhalten lässt sich durch die Bauform der Feder erreichen, aber auch durch Variieren der Drahtstärke oder die Anpassung der Abstände zwischen den Windungen

Materialien

Taschenfederkern-Matratzen enthalten eine Kombination von Materialien. Wenn sie gut gewählt sind, können sie das Wohlbefinden des Besitzers im Schlaf fördern. Die Materialien entscheiden mit darüber, wie elastisch, haltbar und luftdurchlässig Ihre Matratze ist. 

Recherche Tipp

Umweltverträglichkeit und Schadstoff-Freiheit der textilen Materialien gewährleisten die OEKO-TEX-Standards. Mehr zu den OEKO-TEX® -Standards 100, 100 plus und 1000 erfahren Sie auf der entsprechenden Seite der Vereinigung. Zum Standard 100 und zum Standard 1000 können Sie dort alle zertifizierten Produkte aufrufen.

Bei den folgenden Teilen Ihrer Matratze können Sie unter verschiedenen Varianten wählen: 

Federkern

Der Federkern besteht aus mehreren miteinander verbundenen Druckfedern. Sie bestehen aus Stahl, einem Material, das für seine besondere Haltbarkeit bekannt ist. 

Sie können zwischen 2 Varianten wählen:

  • Herkömmliche Stahlfedern
    Matratzen-Federn sind daher elastisch. Sie reagieren spürbar auf Druck und kehren nach jeder Belastung wieder in ihre ursprüngliche Position zurück. Damit stützen und stabilisieren sie den Schläfer. 
  • Nachgehärtete Federn 
    Die Nachhärtung ist ein Veredelungsverfahren. Dabei wird die Feder, nachdem sie geformt wurde, noch einmal mit Strom erhitzt. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Molekularstruktur des Drahtes. Das stabilisiert das Material, wodurch die Matratze auch nach vielen Nutzungen immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurückfindet. Manche Hersteller bezeichnen diesen Effekt als Memory-Effekt.
Grobpolster

Einige Zentimeter dick ist das sogenannte Grobpolster, das für den Abstand zwischen Federn und Schläfer sorgt. Es ist zusammen mit den Federn für Druckentlastung und Druckverteilung zuständig und beeinflusst somit den Liegekomfort. 

Shopping Tipp

Wendbare Matratzen können etwas schwerer sein, weil sie 2 Grobpolster aufweisen. 

Das Grobpolster kann aus verschiedenen Materialien bestehen, die meist in mehreren Schichten angeordnet sind:

  • Kaltschaum 
    Kaltschaum-Polster machen jede Bewegung mit und eigenen sich auch für eher unruhige Schäfer. Kaltschaum ist ein Polyurethan-Schaum (kurz: PUR- oder PU-Schaum), der ohne Hitze-Anwendung hergestellt wird. Nach dem Aufschäumen wird der Schaumblock gepresst. Dabei platzen die beim Schäumen entstandenen Blasen und eine offenporige, atmungsaktive Struktur entsteht. Guter Kaltschaum kann die Punktelastizität unterstützen. 
  • Latex
    Latex-Grobpolster vermitteln ein eher weiches Liegegefühl bei guter Stützkraft. Sie sind sehr schwer. Latex besteht aus synthetischem oder natürlichem geschäumten Kautschuk. Für synthetisches Latex gilt, ebenso wie für alle sonstigen geschäumten Materialien: Für den Verbraucher ist es wegen der Vielzahl möglicher Zusatzstoffe und Mischungen nur schwer möglich, die tatsächliche Qualität des Materials zu bestimmen. Maßgeblich für die Qualität einer Latex-Matratze ist der verwendete Rohstoff und seine Verarbeitung. Reine Naturlatex-Grobposter sind selten. Sie sind in ihren physikalischen Eigenschaften den synthetischen Materialien nicht immer überlegen. In vielen Fällen wird bei sogenanntem Naturlatex lediglich ein gewisser Anteil von Naturlatex dem ansonsten synthetischen Latex beigemischt.
  • Naturmaterial
    Vliese oder Filze aus Naturmaterialien wie Jute, Kokos, Wolle, Tierhaar oder Seide haben als Material für Grobpolster durchaus ihre Berechtigung. Sie sind von Natur aus atmungsaktiv und formstabil. Das Liegegefühl ist eher fest, gibt also wenig nach. In der Regel sind mehrere Schichten Vlies übereinander angeordnet. 
  • Visco-Schaum
    Visco-Schaum (auch Visko-Schaum, Memory-Schaum, Gel-Schaum) ist ein geschäumtes synthetisches Material, das durch die Körpertemperatur elastischer wird und bei niedrigen Temperaturen wieder fester. Es passt sich sehr gut an den Nutzer und seine Bewegungen an und sorgt für eine ideale Druckentlastung. Bei diesem Material geben die Hersteller oft einen Wert für die Stauchhärte an. Diese beeinflusst den Liegekomfort. Sie beschreibt die Kraft, die nötig ist, um das Polster um 40 % eindrücken zu können. Das lässt Rückschlüsse darauf zu, wie gut eine Matratze nach Belastung wieder in ihre alte Form zurückkehrt. Je höher sie ist, desto formstabiler ist die Matratze. Das Ergebnis wird in Kilopascal (kPa) angegeben. 
Wissenswert

Als ausreichend fest gilt eine Stauchhärte von rund 40 kPa. Dieser Wert gewährleistet optimale Druckentlastung bei einem Körpergewicht bis zu 110 kg.

Feinpolster

Das Feinpolster ist eine dünne Material-Lage, die zwischen Grobpolster und Bezug liegt. Oft ist es fest mit dem Grobpolster versteppt. Es gibt der Matratze angenehme zusätzliche Weichheit, nimmt Körperfeuchtigkeit auf und kann wärmend wirken. 

Die unterschiedlichsten Materialien werden zu Feinpolstern verarbeitet: 

  • Baumwolle 
    Das Naturmaterial nimmt Feuchtigkeit gut auf, gibt sie aber nur langsam wieder ab. 
  • Seide 
    Seide wirkt klimatisch ausgleichend. Sie hat ein mittleres Aufnahmevermögen für Feuchtigkeit. 
  • Wolle 
    Wolle wärmt und nimmt vergleichsweise wenig Feuchtigkeit auf. 
  • Synthetische Fasern 
    Dieses Material ist in der Regel atmungsaktiv. 
  • Schaumstoffe
    Schaumstoffe nehmen vergleichsweise wenig Feuchtigkeit auf. 
Shopping Tipp

Feinpolster und Bezug bilden eine funktionale Einheit. 

Wenn das Feinpolster-Material vergleichsweise wenig Feuchtigkeit aufnimmt, fällt ein Großteil dieser Aufgabe dem Bezug zu. Er sollte dann auf jeden Fall abnehmbar und waschbar sein.

Randverstärkung 

Eine Randverstärkung ist sinnvoll, wenn Sie sich bequem auf- und abstützen oder sitzen möchten. Durch die Verstärkung entsteht eine festere Sitzkante. Besonders ältere Personen profitieren davon. Sie hält außerdem den Federkern dauerhaft in Form. 

Es gibt unterschiedliche Arten, die Randverstärkung auszuführen: 

  • Schaumzarge
    Fester Schaum umgibt den Matratzenkern. Um seine Wirkung zu entfalten, muss der Schaum einige Zentimeter breit sein – diese Fläche geht von der Breite des Federkerns ab.  
  • Bandstahlrahmen 
    Der Bandstahlrahmen verläuft rund um den Federkern und hält ihn zusammen. Er besteht aus flach ausgewalztem Stahl und gilt als hochwertige Alternative zur Schaumzarge. 
  • Randfedern
    Federn mit geringerer Elastizität erhöhen die Festigkeit des Randbereichs. Der Randfeder-Bereich ist mehrere Zentimeter breit und gehört nicht zur eigentlichen Liegefläche.
Matratzenbezug

Der Matratzenbeug schützt den Matratzenkern und hält die einzelnen Schichten gemeinsam in Form. Häufig erhalten Sie die Bezüge als abnehmbare und waschbare Ausführungen. 

Die Bezüge bestehen aus verschiedenen Materialien, die zu unterschiedlichen Stoffen verwebt wurden. Darüber hinaus kann die Verarbeitung unterschiedlich ausfallen. 

Folgende Materialien kommen in Matratzenbezügen zum Einsatz: 

  • Baumwolle und Baumwollmischgewebe
    Baumwolle wird zu Frottee, Frottier und Jersey verarbeitet. Der Stoff nimmt viel Feuchtigkeit auf, sodass Sie im Schlaf nicht so viel schwitzen. Eine Matratze mit reinem Baumwollbezug sollten Sie besonders sorgfältig lüften. Baumwollmischgewebe trocknet leichter. Mischgewebe sind oft mit Medicott veredelt, einem chemiefreien Verfahren zum Schutz vor Schimmelbefall. Dabei wird die Baumwolle von sogenannten Faserbegleit-Substanzen befreit, die einen Nährboden für Pilze bieten könnten.
  • Elasthan 
    Das synthetisch hergestellte Elasthan erhöht die Dehnbarkeit von Textilien und macht sie damit gleichzeitig reißfester. 
  • Klimahohlfaser
    Klimahohlfaser ist oft als Füllung im Bezug enthalten. Die Fasern bestehen aus Polyester. Die Bezeichnung „Hohlfasern“ erhielten sie aufgrund ihres rohrartigen Querschnitts. Sie gewährleisten eine sehr gute Klimatisierung. Polyester ist wasserabweisend und trocknet sehr schnell. Dadurch fühlt sich dieses Material immer angenehm trocken an.  
  • Lyocell
    Lyocell, auch Tencel genannt, ist eine natürlich hergestellte Faser. Sie ist umweltfreundlich und biologisch abbaubar. Das Material eignet sich hervorragende für Matratzenbezüge: Lyocell-Bezüge sind klimaregulierend und nehmen bis zu 50 % mehr Feuchtigkeit auf als Baumwolle. Durch die gute Saugfähigkeit können sich darin kaum Bakterien bilden. Lyocell ist für Menschen mit starker Schweißbildung ebenso günstig wie Allergiker. Matratzenbezüge aus Lyocell sind zudem sehr strapazierfähig und langlebig. 
  • Leinen 
    Leinen ist ein fester und wenig dehnbarer Bezugsstoff aus der Faser der Flachspflanze, die meist mit synthetischen Fasern gemischt wird. Er nimmt wenig Feuchtigkeit auf. 
  • Synthetics
    Synthetisch hergestellte Garne aus Polyester und Polyamid sind meist als Beimischungen zu Naturfasern enthalten. Sie erhöhen in der Regel die Dehnbarkeit und sorgen dafür, dass feuchtes Material schnell wieder trocknet. 
  • Viskose 
    Das Material aus Holzfasern ist preiswert und sehr saugfähig. Es hat ähnliche Eigenschaften wie Lyocell und lässt sich leichter reinigen als Baumwolle.

Folgende Gewebe finden Sie häufig in den Produktbeschreibungen:

  • Drell
    Drell (auch Drillich genannt) ist der Klassiker unter den Matratzenbezügen. Das relativ günstige Material ist aus Baumwolle, Leinen, Halbleinen oder Viskosefasern hergestellt. Sie erkennen es an seiner dichten, glänzenden und glatten Struktur. Drell bietet eine hohe Abrieb- und Strapazierfähigkeit und verleiht der Matratze eine straffe Beschaffenheit. Drellbezüge sind nicht elastisch und können in der Regel nicht zum Waschen abgenommen werden. 
  • Frottee
    Frottee wird aus Baumwoll- oder Baumwollmischgewebe hergestellt und ist besonders flauschig. Diesen Effekt erzielen viele kleine Fadenschlingen auf der Oberfläche, die auch die Saugfähigkeit des Materials erhöhen. Bezüge aus Frottee sind oft preiswert. Walkfrottee ist ein veredeltes Produkt, das noch flauschiger ist als herkömmliches Frottee. 
  • Frottier
    Frottier besteht ebenfalls aus Baumwoll- oder Baumwollmischgewebe. In der Regel ist es hochwertiger als Frottee, da es eine hohe Aufnahmefähigkeit und Bauschkraft besitzt, also lange flauschig bleibt. Nach der Herstellungsart wird Webfrottier von Wirkfrottier unterschieden. Wirkfrottier ist die formbeständigere Variante. 
  • Jersey
    Jersey kann aus vielerlei Materialien bestehen, wobei Baumwolle und Viskose am häufigsten sind. Es ist weich und nachgiebig.

Unter folgenden Verarbeitungs- und Veredelungsarten können Sie wählen: 

  • Doppeltuch
    Doppeltuch oder auch Doppel-Jersey besteht aus 2 miteinander verstrickten Tuchlagen. Zwischen den beiden Lagen ist eine Füllfaser eingearbeitet, etwa aus Kunstfasern oder Baumwolle. Einige Matratzenbezüge aus Doppeltuch können sogar in den Trockner. Doppeltuch profitiert somit von den positiven Eigenschaften der Jersey-Stofflagen und den dazwischenliegenden Füllfasern. Sie können sich optimal an die Matratze und an Ihren Körper anpassen. Durch die Kombination aus mehreren Stofflagen ist Doppeltuch außerdem klimaregulierend. Es wirkt im Winter wärmend und im Sommer kühlend. Zudem können Doppeltuch-Bezüge sehr gut Flüssigkeit aufnehmen. Sie eignen sich daher besonders für Menschen, die schnell schwitzen. Aufgrund seiner aufwändigen Verarbeitung gehört es zu den teureren Bezugsmaterialien. 
  • Versteppung
    Bei dieser Verarbeitungsart sind einige Matratzenbezüge mit einem Material versteppt, das die Klimatisierung optimiert. So kann Feuchtigkeit entweichen und ein angenehmes Schlafklima entstehen. Durch die Steppnähte ist der Bezug jedoch nicht mehr so elastisch. Das Liegegefühl ist daher etwas fester als bei unversteppten Matratzenbezügen. 
Shopping Tipp

Gesteppte Bezüge sind meist nicht waschbar. 

Besonders für Allergiker sind waschbare Bezüge empfehlenswert. Ob Ihr Matratzenbezug sich zum Waschen eignet, erfahren Sie in der Produktbeschreibung oder direkt beim Hersteller.


Häufige Fragen

Alles Interessante über Taschenfederkern-Matratzen haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen fassen zusammen, was andere Käufer von Taschenfederkern-Matratzen häufig fragen. 

Aufbau 

Wie ist eine Taschenfederkernmatratze aufgebaut? 

Eine Taschenfederkern-Matratze besteht aus folgenden Komponenten: 

  • Kern 
    Der Kern beinhaltet die zahlreichen in Taschen eingearbeiteten Federn 
  • Verschiedene Polsterlagen
    Dazu gehören die dicken Grobpolster und die dünnen Feinpolster. 
  • Diverse Abstandsgewebe
    Diese dienen unter anderem der Vorbeugung von Abrieb und der Feuchtigkeitsaufnahme
  • Hülle
    Die Hülle der Matratze hält alles in Form. 

Mehr zum Aufbau lesen Sie in unseren Kapiteln Taschenfederkern-Matratzen-Typen und Materialien.

Definition 

Was ist eine Taschenfederkern-Matratze? 

Eine Taschenfederkern-Matratze unterscheidet sich von anderen Matratzen durch ihren Kern aus elastischen Stahlfedern. Sie sind in miteinander verbundene Taschen eingenäht.  


Wie unterscheidet sich eine Tonnen- von einer klassischen Taschenfederkern-Matratze? 

In beiden Varianten sind die Federn in miteinander verbundene Taschen eingenäht. Den Unterschied macht die Form der Federn: 

  • Matratzen mit klassischen Taschenfederkernen
    Bei diesem selteneren Matratzen-Typ besitzen die Federn eine zylindrische Form. 
  • Matratzen mit Tonnen-Taschenfederkern
    Solche Modelle verfügen über tonnenförmige, also bauchige Federn. 

Mehr über die Eigenschaften dieser beiden Taschenfederkern-Matratzen-Typen lesen Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Kaufberaters.

Eignung 

Für wen eignet sich eine Taschenfederkern-Matratze?

Generell ist diese Matratzen-Variante für alle geeignet. Besonders angenehm kann sie aber für Allergiker sein sowie für Menschen, die stark schwitzen. Auch körperlich beeinträchtigte Personen profitieren von den Eigenschaften einer solchen Matratze.

Bedenken Sie

Keine einheitliche Norm 

Der Hinweis „für Allergiker geeignet“ ist nicht geschützt oder genormt. Wenn Sie gegen bestimmte Substanzen empfindlich sind, lohnt sich ein genauerer Blick auf die gesamte Produktbeschreibung. 

Worauf sollte ich beim Kauf einer Taschenfederkern-Matratze achten?
Taschenfederkernmatratzen bestehen aus zahlreichen Materialien, die alle eine Prüfung im Einzelnen verdienen. Wichtig sind unter anderem der Liegekomfort und die Qualität der verwendeten Materialien. Außerdem können Sie die Größe und die Härte Ihrer Matratze auswählen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal: Es gibt Matratzen mit 0 bis 9 Zonen. Am beliebtesten ist die Variante mit 7 Zonen. Im Kapitel Liegezonen unseres Kaufberaters lesen Sie, warum das so ist – und welche Funktionen die verschiedenen Zonen haben.


Eignet sich eine Taschenfederkern-Matratze auch für Betten mit verstellbarem Lattenrost?

Einige Taschenfederkern-Matratzen sind nicht flexibel genug für verstellbare Lattenroste. Andere Varianten sind problemlos sogar mit elektrisch verstellbaren Kopf- und Fußteilen kombinierbar. Wenn Sie einen verstellbaren Rost verwenden wollen, achten Sie auf den entsprechenden Hinweis in der Produktbeschreibung.


Ist eine Taschenfederkern-Matratze hygienischer als andere Matratzen-Typen?

Fast jedes moderne, sachgemäß verwendete Modell entspricht normalen Hygiene-Ansprüchen. Taschenfederkern-Matratzen liegen in puncto Belüftung – und damit Hygiene – sogar etwas vorne. Die nachts aufgenommene Feuchtigkeit geben sie schnell wieder ab. Damit eignen sie sich besonders gut für stark schwitzende Schläfer, feuchtwarmes Klima und schlecht zu belüftende Räume.

Kauf 

Gibt es Alternativen zur Taschenfederkern-Matratze? 

Sie möchten kein Metall in Ihrer Matratze – oder haben im Angebot an Taschenfederkern-Matratzen nichts Passendes gefunden? In diesem Fall gibt es noch viele andere Möglichkeiten. 

Die bekanntesten Matratzenarten sind folgende: 

  • Bonnell-Federkernmatratzen 
    Die einzelnen Federn sind hier nicht in Taschen verpackt. Ein Nachteil ist die mögliche Geräuschentwicklung der Federn. 
  • Latex-Matratzen
    Reine Latex-Matratzen sind selten geworden – vor allem Naturlatex ist kaum noch erhältlich. Latex gilt als besonders fomstabil und punktelastisch. Ein Nachteil ist das vergleichsweise hohe Gewicht dieses Materials.
  • Futon-Matratzen
    Sie bestehen in ihrer klassischen Form aus mehreren Vlies- und Textilschichten, die sich komplett aus Naturmaterialien herstellen lassen. Futons sind schwer und auf gute Belüftung angewiesen. 
  • Visko-Matratzen 
    Visko-Matratzen sind die zweitbeliebteste Matratzenart in Deutschland. Durch ihre elastische Verformbarkeit passen sie sich sehr gut an die Bedürfnisse des Nutzers an. Bei Nichtgebrauch kehren sie immer wieder in die Ausgangsform zurück. 
  • Kaltschaum-Matratzen
    Diese werden ohne Zugabe von Wärme hergestellt, daher ihr Name. Es gibt viele sehr günstige Modelle. Viele Kaltschaum-Matratzen lassen sich zusammenrollen und sind damit leichter zu transportieren. 

Lesen Sie mehr über Kaltschaum-Matratzen in unserem gleichnamigen Ratgeber.


Worauf sollte ich beim Kauf einer Taschenfederkern-Matratze achten?

Taschenfederkernmatratzen bestehen aus zahlreichen Materialien, die alle eine Prüfung im Einzelnen verdienen. Wichtig sind unter anderem der Liegekomfort und die Qualität der verwendeten Materialien. Außerdem können Sie die Größe und die Härte Ihrer Matratze auswählen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal: Es gibt Matratzen mit 0 bis 9 Zonen. Am beliebtesten ist die Variante mit 7 Zonen.

Im Kapitel Liegezonen unseres Kaufberaters lesen Sie, warum das so ist – und welche Funktionen die verschiedenen Zonen haben.


Wie viel kostet eine Taschenfederkern-Matratze?

Einfache Matratzen-Varianten können Sie bereits ab 60 € bekommen. Hochwertig hergestellte Matratzen mit besonders edlen Materialien können mehrere 1.000 € kosten. 

Bereits im unteren Mittelfeld ab rund 200 € sind empfehlenswerte Matratzen erhältlich, wie gute Testergebnissen zeigen. Ab 200 € bis hin zu den mittleren Preislagen um 300 € für eine 90x200-Matratze ist die Auswahl vielfältig. Knapp 6.000 € kosten die teuersten Matratzen dieser Produktgruppe. In Experten-Tests stellt sich immer wieder aufs Neue heraus:  Gutes ist bei Taschenfederkern-Matratzen nicht automatisch teuer.

Lebensdauer

Wie lange hält eine Taschenfederkern-Matratze? 

Eine durchschnittlich genutzte Matratze dieser Bauart überschreitet oft die garantierte Haltbarkeit. Diese liegt häufig bei 3 Jahren. Regelmäßiges Lüften und Wenden ist eine wichtige Voraussetzung dafür. 

Folgende Maßnehmen erhöhen die Lebensdauer Ihrer Matratze: 

  • Tagsüber nicht bedecken 
    Tagesdecken und Bettzeug halten die Feuchtigkeit in der Matratze. Hygienischer ist es, die bezogene Matratze von allen Auflagen frei zu halten. 
  • Schlafzimmer stoßlüften 
    Lüften Sie einige Minuten bei geöffnetem Fenster. Das lässt über Nacht angestaute Raumfeuchtigkeit entweichen. 
  • Matratze nach draußen stellen 
    Stellen Sie nach Möglichkeit Ihre Matratze alle paar Monate an die frische Luft – ideal ist ein trockener, sehr heißer oder sehr kalter Tag. 


Wie oft sollte ich eine Taschenfederkern-Matratze wenden? 

In bestimmten Abständen sollten Sie Ihre Matratze drehen und wenden, damit sie sich nicht einseitig verformt. Besonders in den ersten 5 Monaten nach dem Kauf eines neuen Modells sollte dies alle 4 bis 6 Wochen geschehen. Danach dann alle 6 bis 8 Wochen. 

Shopping Tipp

Aus Haltbarkeits- und Hygienegründen müssen Sie Matratzen regelmäßig wenden. Achten Sie daher auf Griffschlaufen, die dies erleichtern. Wirklich sinnvoll sind die Schlaufen, wenn an jeder Längsseite 2 davon vorhanden sind. Je eine Schlaufe am Kopf- und Fußende erhöht den Komfort. 

Probeschlafen

Kann ich auf einer neuen Matratze probeschlafen, die ich online gekauft habe? 

Es gibt beim Online-Kauf ein generelles Rückgaberecht von 14 Tagen. Die Angabe von Gründen ist dazu nicht notwendig. Viele Händler bieten noch sehr viel großzügigere Fristen, einige sogar kostenlose Abholung auch nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist. Diese Zeit können Sie zum Probeschlafen nutzen. 

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