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Kaltschaummatratzen (46.862 Angebote bei 83 Shops)

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Es gibt verschiedene Arten von Kaltschaummatratzen. Die 7-Zonen-Kaltschaummatratze z.B. ist in 7 unterschiedlichen Zonen aufgeteilt, die sich in ihrer Härte unterschieden.

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Je höher der Härtegrad, desto härter und belastbarer ist die Matratze.

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Die Kaltschaummatratze ist eine der beliebtesten Unterlagen überhaupt, da sie aufgrund ihrer lockeren Herstellung für einen ergonomischen Liegekomfort sorgt und sehr bequem ist. Sie ist lange haltbar. Die Matratze besitzt eine hohe Punkt- und Stützelastizität und garantiert dadurch eine gute Schlafposition, da sie sich an alle Liegepositionen anpasst.

Die Qualität und Weichheit der Matratze hängen maßgeblich von Raumgewicht und Stauchhärte ab, wobei das Raumgewicht angibt, wie viele Kilogramm die Matratze pro Quadratmeter wiegt. Die Stauchhärte gibt die Kraft an, die benötigt wird, die Masse der Matratze durch Druck um 40 % zu reduzieren. Je niedriger die Stauchhärte, desto weicher ist der Schaum.

Kaltschaum besteht zum Großteil aus geschlossenen Poren und nimmt deshalb keine Feuchtigkeit auf.

Die 7-Zonen-Kaltschaummatratze besteht aus sieben unterschiedlich weichen und harten Zonen, die dafür sorgen, dass die verschiedenen Körperteile je nach Gewicht stärker einsinken. Die Zonen sorgen für eine entspannte und gerade Körperhaltung.

Formschaummatratzen werden im Gegensatz zu Kaltschaummatratzen, die aus einem großen Block herausgeschnitten werden, jeweils in einzelne Formen gepresst. Dadurch bildet sich eine komplett geschlossene Außenhaut und die Festigkeit des Matratzenkerns kann individueller bestimmt werden. Durch die bessere Verteilung des Materials ist auch bei hohem Gewicht eine sehr gute Stützung gewährleistet.

Eine Jugendmatratze muss sorgfältig ausgesucht werden, um spätere Wirbelsäulenprobleme und Haltungsschäden zu vermeiden. Je jünger das Kind ist, desto fester sollte die Matratze sein. Darüber hinaus verfügen die meisten Kinder- und Jugendmatratzen über eine hohe Kantenfestigkeit, damit kein Körperteil zwischen Matratze und Bettrahmen eingeklemmt werden kann.

Material
Baumwollgewebe ist sehr saugfähig und hautfreundlich. Da es sich hier um eine Naturfaser handelt, eignet sich das Gewebe auch gut für Allergiker.

Elastan ist ein synthetisch hergestelltes Material mit einem Bestandteil an Polyurethan. Es lässt sich auf bis zu 500 bis 700 % der Eigengröße ausdehnen und springt danach wieder in die Ursprungsgröße zurück. Elastan ist sehr formbeständig und fest sowie leicht und weich. Da das Material nur sehr wenig Wasser aufnimmt, wird es nie richtig nass und trocknet sehr schnell.

Jersey ist sehr dehnbar, wird aber erst durch den Zusatz von Elastan elastisch. Das bedeutet, dass sich der Stoff zwar ohne den Zusatz dehnen lässt, aber nicht wieder zurück in die Ursprungsform zurückspringt, sondern sich nur verzieht. Jerseystoffe sind sehr weich und anschmiegsam.

Die Polyamidfaser besitzt eine hohe Formbeständigkeit. Sie ist sehr elastisch und dabei relativ reißfest. Die Stoffe aus Polyamid lassen sich gut waschen, laufen nicht ein und brauchen nur wenig Zeit zum Trocknen. Zur Herstellung werden Polyamidgranulate unter Zugabe von Flüssigkeit oder Hitze in eine Spinnmasse umgewandelt, die anschließend durch Spinndüsen geleitet wird.

Möchten Sie besonders erholsam schlafen?

Nutzen Sie unseren Ratgeber, um eine ideale und komfortable Kaltschaummatratze zu finden.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines Lebens schlafend im Bett. Denn Erholung und Regeneration sind wichtig, um wieder frisch und munter in einen neuen Tag zu starten.
 
Im Schlaf arbeitet unser Körper stärker, als wir vielleicht denken. Das Immunsystem wird gestärkt und der Stoffwechsel reguliert sich. Auch Wachstumshormone werden ausgeschüttet, sodass Wunden schneller verheilen. Aber nicht nur der Körper schöpft durch Erholung frische Kraft, sondern auch die Psyche: Menschen, die ausreichend schlafen, sind generell entspannter und konzentrierter.

Ausschlaggebend für eine vollständige Erholung ist unter anderem die richtige Matratze. Passt sie nicht zu Ihrem Körper oder ist sie bereits durchgelegen, kommt es häufig zu Verspannungen und Schlafunterbrechungen.  
Wissenswert

Selbst qualitativ hochwertige Matratzen sollten alle 7–10 Jahre ersetzt werden, damit eine hinreichende Dämpfung gewährleistet bleibt.  

Matratzen gibt es bereits seit dem Altertum. Damals waren sie noch mit Naturfasern, Wolle oder Vogelfedern gefüllt. Nach Europa gelangten die Liegepolster erst im 12. oder 13. Jahrhundert. Matratzen, wie wir sie heute kennen, waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts reiner Luxus. Erst danach konnte sich auch die bürgerliche Schicht gute Modelle leisten, sodass die Matratze immer mehr zum Standard einer jeden Schlafzimmerausstattung wurde.
 
Die Ansprüche an ein gutes Liegepolster sind dabei in den letzten Jahren stark angestiegen. So müssen Matratzen ergonomisch geformt und auf die eigenen Schlafgewohnheiten abgestimmt sein, eine lange Lebensdauer aufweisen und dabei für ein möglichst angenehmes Schlafklima sorgen.

Da jeder Mensch eine andere Körperform und unterschiedliche Schlafgewohnheiten hat, gibt es heutzutage unzählige Kaltschaummatratzen im Handel, welche die verschiedenen Anforderungen erfüllen. Wie Sie Ihre ideale Kaltschaummatratze finden, erfahren Sie in unserem Kaufberater. 
 

Kaufberater

Um Sie beim Kauf der für Sie idealen Kaltschaummatratze zu unterstützen, finden Sie in unserem Kaufberater einen Überblick über die unterschiedlichen Modelle und ihre Qualitätsmerkmale sowie Informationen zu Liegezonen, Härtegrad und Matratzenbezug.
Bedenken Sie für den Kauf einer idealen Kaltschaummatratze vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Eine gute Matratze sollte über verschiedene Liegezonen verfügen. 
    Auch im Schlaf sollte Ihre Wirbelsäule die typische S-Form behalten. Eine hochwertige Matratze unterstützt Ihren Körper dabei, indem sie unterschiedliche Liegezonen enthält. Mit den 5- und 7-Zonen-Matratzen bieten Sie Ihrem Körper größtmöglichen Liegekomfort.       
  • Der Härtegrad ist abhängig von Ihrer Körperform und Ihren Vorlieben. 
    Schlafen Sie am liebsten auf dem Bauch ein? Dann brauchen Sie eine etwas härtere Matratze als Personen, die auf der Seite oder auf dem Rücken einschlafen. Auch Ihr Körpergewicht und Ihre Körperform sind entscheidend für den richtigen Härtegrad Ihrer Kaltschaummatratze. 
  • Raumgewicht, Höhe und Schnitt der Matratze entscheiden über ihre Lebensdauer. 
    Wählen Sie eine großzügige Matratzenhöhe, ein hohes Raumgewicht und möglichst einen 3-D-Würfelschnitt, wenn Sie eine Kaltschaummatratze mit einer langen Lebensdauer wünschen. Je dünner und leichter eine Matratze ist, desto schneller ist sie durchgelegen. Das bedeutet, dass Ihr Körper nicht mehr ausreichend gedämpft wird. Matratzen mit einer langen Lebensdauer sind zwar etwas kostspieliger, gewährleisten Ihnen aber auch über Jahre hinweg einen erholsamen Schlaf. 
  • Der Bezug einer Kaltschaummatratze ist ausschlaggebend für ein angenehmes Schlafklima.
    Während Frottee besonders kuschelig und saugfähig ist, wirkt eine Klimahohlfaser feuchtigkeitsregulierend und klimatisierend. Ein Doppeltuch ist sehr anschmiegsam und auch atmungsaktiv, Lyocell zeichnet sich durch seine Umweltfreundlichkeit und eine antibakterielle Wirkung aus. Schafschurwolle ist klimaregulierend und selbstreinigend.
 
 

Kaltschaummatratzen-Produktbeschreibung

Eine Kaltschaummatratze besteht aus sogenanntem Kaltschaum, also Polyurethan (PUR), und wird im Blockschaumverfahren hergestellt. Hierbei werden zunächst große Schaumstoffblöcke aufgeschäumt, aus denen anschließend die Kaltschaummatratzen geschnitten werden. Daher können bei augenscheinlich gleichen Kaltschaummatratzen-Modellen kleine Unterschiede von bis zu 15 % Raumgewicht entstehen, je nachdem aus welchem Teil des Blocks die Matratze geschnitten wurde. 

Mehr Infos zum Raumgewicht einer Matratze finden Sie in der gleichnamigen Rubrik des Kapitels Qualitätsmerkmale.

Die im PUR-Schaum enthaltenen Polyole sind reaktiv, wodurch die Matratze ohne die Zufuhr von Hitze, also kalt, ausgehärtet werden kann. Dadurch besitzt eine Kaltschaummatratze eine besonders hohe Stauchhärte und ist sehr punkt- und stützelastisch. Somit gibt nur der Teil der Matratze nach, der auch belastet wird, während die anderen Bereiche stabil bleiben. So bietet die Kaltschaummatratze ein ideales Verhältnis von Stützung und Entlastung und passt sich den verschiedenen Körperformen und Schlafpositionen optimal an.

Wissenswert
Auch eine Komfortschaummatratze besteht aus PUR-Schaum.
Sie wird jedoch nach der Aufschäumung mittels Hitzezufuhr ausgehärtet, da die enthaltenen Polyole in diesem Fall nicht reaktiv sind. Dadurch ist die Stauchhärte und Punktelastizität der Komfortschaummatratze geringer als die einer Kaltschaummatratze, weshalb sie sich weniger gut für Personen mit Rückenproblemen oder hohem Körpergewicht eignet. Dafür ist sie jedoch etwas günstiger.
Um die verschlossenen Poren des Schaums nach der Härtung zu öffnen, wird die Matratze anschließend im Herstellungsverfahren durch ein Walzwerk zusammengepresst. Durch die so entstandene Offenporigkeit des Schaums ist die Kaltschaummatratze besonders atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend, weshalb sie sich gut für Allergiker eignet. Abschließend wird der Matratzenkern noch mit einem Stoffbezug verkleidet.
 
Viele Menschen mit Rückenproblemen greifen zur Kaltschaummatratze, da sie sich weich an den Körper anschmiegt und größtmögliche Entspannung ermöglicht. Die hohe Punkt- und Stützelastizität garantiert neben einer guten Schlafposition auch eine lange Lebensdauer des Modells. Der Schlafkomfort wird durch die Wahl des idealen Härtegrads und der wahlweisen Unterteilung in 5 oder 7 Liegezonen noch weiter gesteigert. 

Die wichtigsten Informationen über die verschiedenen Liegezonen und die Stauchhärte bzw. den Härtegrad einer Kaltschaummatratze finden Sie in der Kategorie Ergonomie.

Durch das weiche Schaummaterial sind Kaltschaummatratzen absolut geräuschfrei. Im Gegensatz zu Federkernmatratzen haben Kaltschaummatratzen zudem eine sehr gute Wärmeisolierung. Daher sind sie für Menschen, die nachts frieren, ideal geeignet. Für Personen, die leicht schwitzen, kann das jedoch eher unangenehm sein. 
 
Eine Kaltschaummatratze kostet je nach Größe und Qualität zwischen 40–4.700 €.
Pro
  • Hohe Punktelastizität
  • Atmungsaktiv
  • Feuchtigkeitsregulierend
  • Für Allergiker geeignet
  • Für alle Schlafpositionen geeignet
  • Sehr gute Wärmeisolierung
  • Ideal für Personen mit Rückenschmerzen
Contra
  • Weniger geeignet für Personen, die nachts stark schwitzen.
Um die Ergonomie einer Kaltschaummatratze zu gewährleisten, sollten Sie die Matratze nach Ihren Schlafgewohnheiten und Ihrer Körperform auswählen. Dafür spielen vor allem folgende Punkte eine wichtige Rolle:
 


 

Liegezonen

Die verschiedenen Liegezonen werden im Herstellungsverfahren mittels Einleger oder Ausfräsungen in den Matratzenkern eingearbeitet. Sie unterstützen die Wirbelsäule und eine gesunde Schlafposition. Sie haben in der Regel die Wahl zwischen einer 5-Zonen- und einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze. Nur sehr günstige Modelle besitzen oftmals weniger oder gar keine verschiedenen Liegezonen, wodurch die Wirbelsäule während des Schlafens leicht abknicken kann und somit zu Verspannungen führt.

Shopping Tipp

Oft wird davon ausgegangen, dass 7-Zonen-Matratzen gegenüber 5-Zonen-Matratzen in jedem Fall die bessere Wahl sind. Die Anzahl der Zonen ist aber nicht allein ausschlaggebend für guten Schlaf. Manche Personen fühlen sich aufgrund Ihrer Schlafposition oder Ihrer Körpergröße auf 5-Zonen-Matratzen wohler, da Ihr Körper damit besser gestützt wird. 

Die 7 Liegezonen unterteilen sich wie folgt:
 
  • Kopf- und Nackenzone
    Vor allem Ihr Kopf braucht eine gute Stütze, damit keine Verspannungen auftreten. Daher ist die Kopf- und Nackenzone etwas fester. 
  • Schulterzone
    In der Regel ist in diesem Bereich die Matratze am weichsten. Das liegt daran, dass unser Körper normalerweise an den Schulternden den größten Umfang besitzt. Gerade Seiten- und Rückenschläfer benötigen daher eine Kaltschaummatratze mit einer nachgiebigen Schulterzone, damit die Schultern tiefer einsinken können und gestützt werden. 
  • Lendenzone
    Hier ist die Matratze häufig etwas fester. So wird Ihr Lendenbereich stabilisiert und die Wirbelsäule in einer entspannten Position gehalten.
  • Hüftzone
    Auch die Hüfte sollte insbesondere bei Seitenschläfern gut einsinken können. Daher ist die Hüftzone ebenso wie die Schulterzone etwas weicher. So wird Ihre Wirbelsäule in einer geraden Position gehalten und Verspannungen werden vermieden.
  • Oberschenkelzone 
    Um Ihre Beine stabil zu halten, ist diese Zone härter gefedert.
  • Wadenzone 
    Eine weichere Wadenzone sorgt für eine optimale Durchblutung und kann Wadenkrämpfen vorbeugen.
  • Fußzone 
    Eine mittelfeste Fußzone verhindert ein Abknicken der Gelenke.  

Während eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze meist all diese Bereiche aufweist, kommt das 5-Zonen-Modell ohne Kopf- und Fußzone aus. Durch den symmetrischen Aufbau der 5-Zonen-Kaltschaummatratze ist es zudem meist nicht relevant, an welchem Ende Sie Ihren Kopf ablegen, sodass Sie die Matratze auch drehen können.
Tipp

Sie können die Lebensdauer Ihrer Kaltschaummatratze erhöhen, indem Sie diese alle 2–3 Monate herumdrehen. Da die Schulter- und Lendenzonen die Matratze viel mehr beanspruchen als die Ober- und Unterschenkelzonen, können sich die beanspruchten Bereiche auf diese Weise entlasten. Außerdem wird Ihre Matratze auf dadurch gleichmäßig abgenutzt. 

Härtegrad

Der Härtegrad einer Kaltschaummatratze gehört zu den wichtigsten Kaufkriterien, die Sie hinsichtlich der Ergonomie beachten sollten. Er ergibt sich aus der Stauchhärte einer Matratze und sorgt im Idealfall dafür, dass Ihr Körper entsprechend Ihres Körpergewichts optimal orthopädisch gestützt wird und sich Ihre Muskeln gleichzeitig entspannen können. Eine zu harte oder zu weiche Kaltschaummatratze kann die Qualität Ihres Schlafs vermindern und zu Verspannungen führen. 

Wissenswert
Die Stauchhärte gibt Aufschluss über den zu erzeugenden Druck, der notwendig ist, um eine Matratze vom ursprünglichen Zustand um 40 % zusammenzudrücken. 
Umso höher die Stauchhärte also ist, desto formstabiler ist die Kaltschaummatratze. Sie wird in der Regel in Pascal (kPa) angegeben.

Für Kaltschaummatratzen gibt es in der Regel 5 unterschiedliche Härtegrade. Diese richten sich nach dem Körpergewicht.
 

Härtegrad Bezeichnung Körpergewicht
H1 Soft Bis 60 kg
H2 Medium 61–80 kg
H3 Fest 81–100 kg
H4 Extra Fest 101–129 kg
H5 XXL Ab 130 kg

 

Diese Gewichtsangaben sind allerdings nur Richtwerte und dienen der Orientierung. Wenn Sie z. B. 85 kg wiegen, ist nicht immer ein Härtegrad von H3 die richtige Wahl. Das hat mehrere Gründe: 
 
  • Die Härtegrade sind nicht genormt. 
    Kaltschaummatratzen werden in der Produktion aus riesigen Blöcken geschnitten. Nur selten ist der Härtegrad innerhalb dieser Blöcke gleich verteilt. Auch können sich die Härtegrade unterschiedlicher Blöcke voneinander unterscheiden. 
  • Jeder Mensch hat andere Schlafgewohnheiten und Vorlieben. 
    Schlafen Sie am liebsten auf der Seite oder auf dem Rücken? Dann werden Sie einen niedrigeren Härtegrad benötigen als Menschen, die bevorzugt auf dem Bauch schlafen. Auch Ihre persönlichen Vorlieben sind entscheidend. Wenn Sie z. B. eine festere Matratze bevorzugen, probieren Sie einen höheren Härtegrad aus.
  • Das Körpergewicht allein ist nicht immer der ausschlaggebende Faktor. 
    Auch Ihre Körpergröße und Körperform – also die Verteilung des Gewichts auf der Matratze – spielen eine wichtige Rolle.  
Beispiel
Wenn beispielsweise 2 Personen das gleiche Gewicht von 85 kg haben – eine aber 1,90 m groß ist und die andere nur 1,60 m – benötigt die kleinere Person einen höheren Härtegrad. 
Das liegt daran, dass das Körpergewicht durch die unterschiedlichen Größen anders verteilt ist. 
Damit Ihre Kaltschaummatratze Ihnen auch über Jahre hinweg noch denselben Komfort bietet wie am ersten Tag, sind vor allem 3 Produkteigenschaften von Bedeutung: 

 
Raumgewicht
Das Raumgewicht gibt Information darüber, wie viel Material in Ihrer Kaltschaummatratze verarbeitet ist. Angegeben wird das Raumgewicht in der Einheit kg/m³ – also Kilogramm pro Kubikmeter.
 
Die meisten Kaltschaummatratzen haben ein Raumgewicht von 25–60 kg/m³. Je höher das Raumgewicht ist, desto höher ist auch die Qualität der Matratze. Denn ein höheres Raumgewicht bedeutet, dass mehr Material in Ihrer Kaltschaummatratze enthalten ist. Dadurch werden die Lebensdauer und Formstabilität der Matratze erhöht. 

Bei Matratzen mit niedrigem Raumgewicht kommt es schneller zur Kuhlenbildung, das heißt, es entstehen Vertiefungen in der Matratze, die sich nicht mehr in die Ausgangslage zurückformen. Dann wird Ihr Körper nicht mehr genügend abgefedert. 
Shopping Tipp

Hochwertige Kaltschaummatratzen besitzen ein Raumgewicht von ca. 40–60 kg/m³ und damit eine Lebensdauer von mindestens 6 Jahren.

Matratzenhöhe

Eine Matratze muss bequem sein und Ihren Körper zugleich hinreichend stützen. Sie sollten daher nie komplett einsinken, da sich sonst Druckstellen bilden. Dafür sollte die Matratze ausreichend hoch bzw. dick sein. Ältere Menschen bevorzugen meist eine höhere Matratze, da somit der Ein- und Ausstieg ins Bett erleichtert wird. 
 
Die Matratzenhöhe wird in Kernhöhe und Gesamthöhe unterschieden:
 
  • Kernhöhe
    Umso höher der Kern, also das Innenleben, einer Kaltschaummatratze ist, desto stabiler und langlebiger ist sie. Damit der Körper nicht einsinkt und optimal gestützt wird, sollte die Kernhöhe mindestens 11–14 cm betragen.
  • Gesamthöhe
    Die meisten Matratzen haben eine Gesamthöhe (Matratzenkern plus Bezug) zwischen 10–25 cm. In der Regel gilt: Je höher Ihre Kaltschaummatratze ist, desto langlebiger ist sie. Denn eine höhere Matratze bedeutet in der Regel auch ein höheres Raumgewicht, sodass mehr formstabiler Kaltschaum vorhanden ist. Damit auch Ihre Wirbelsäule ideal gelagert wird, sollten Sie eine Kaltschaummatratze mit einer Höhe von mindestens 14–16 cm auswählen. Flache Kaltschaummatratzen sind zwar oft preiswerter, unter Umständen aber schnell durchgelegen und nicht sonderlich ergonomisch. 
     
Matratzenschnitt
Das Profil des Matratzenkerns kann auf unterschiedliche Art und Weise eingeschnitten sein, damit sich die Matratze noch besser an Ihren Körper anpasst.

Dabei können Sie zwischen 2 Schnittmustern wählen:
 
  • Einfacher Schnitt
    Hierbei handelt es sich um die preisgünstigere Variante des Matratzenschnitts: Die Oberfläche des Matratzenkerns wird mit einfachen Querschnitten versehen, meist in Form von Wellen. Die Abstände zwischen den Wellen bilden dann die Liegezonen. Durch die aufgelockerte Oberflächenspannung des einfachen Schnitts wird die Anpassungsfähigkeit der Matratze verbessert. Der Komfort wird jedoch nicht so sehr erhöht wie mit einem aufwendigen dreidimensionalen Schnitt.
  • 3-D-Würfelschnitt
    Ein dreidimensionaler Matratzenschnitt ist etwas aufwendiger und meistens nur bei den teureren Modellen mit einem Raumgewicht von über 60 mg/m³ zu finden. Hierbei wird die Oberfläche des Matratzenkerns nicht nur quer, sondern auch längs eingeschnitten. Daraus ergibt sich ein würfelähnliches, dreidimensionales Profil, das für eine verbesserte Punktelastizität und Luftzirkulation in der Matratze sorgt. In einer noch aufwendigeren Form des 3-D-Schnitts wird zusätzlich zur Kernoberfläche durch Handarbeit auch das Innere des Kerns bearbeitet. So werden einzelne Stücke daraus entfernt und durch andere Materialien wie Viscose ersetzt. Dadurch wird die Ergonomie der Matratze weiter optimiert, der Preis ist dementsprechend aber auch höher.
 
 

Matratzenbezüge

Kaltschaummatratzen bestehen im Normalfall aus einem Matratzenkern, der von einem Bezug umspannt wird. Das hat mehrere Gründe: 
 
  • Kaltschaum fühlt sich nicht angenehm auf der Haut an. 
    Der Matratzenkern ist zwar eine sehr gute Schlafunterlage, aber nicht besonders samtig. Damit sich das Liegen auf der Kaltschaummatratze trotzdem angenehm anfühlt, wird der Matratzenkern mit einem Bezug umspannt. Dieser verbessert auch allgemein das Schlafklima.
  • Der Bezug schützt den Kern vor äußeren Einwirkungen. 
    Die verschiedenen Liegezonen entstehen durch einen bestimmten Schnitt des Matratzenkerns. Damit die Beschaffenheit des Kerns auch weiterhin erhalten bleibt, fungiert der Bezug als Schutz. Da der Matratzenkern ein Brandrisiko darstellt, sind Bezüge zudem in der Regel nicht oder nur schwer entflammbar. 
  • Bezüge sorgen für eine bessere Hygiene. 
    Matratzen sind sehr anfällig für Milben. Aber auch Bakterien und Schimmel können sich in manchen Fällen ausbreiten. Die meisten Bezüge wirken dem entgegen und gewährleisten so eine hygienische Schlafunterlage.  
Tipp

Die meisten Bezüge sind abnehmbar und können in der Waschmaschine gereinigt werden. Für einen hygienischen Schlaf genügt es, wenn Sie den Bezug jedes halbe Jahr reinigen und alle 2–3 Jahre ersetzen.  

Einige Matratzenbezüge sind mit einer Klimahohlfaser versteppt, welche die Temperaturregelung optimiert. So kann Feuchtigkeit entweichen und ein angenehmes Schlafklima entstehen. Da Kaltschaummatratzen nicht so atmungsaktiv sind wie in Federkernmatratzen, sollten Sie unbedingt auf einen gesteppten Matratzenbezug achten – vor allem, wenn Sie schnell schwitzen. 

Durch die Steppnähte ist der Bezug allerdings nicht mehr so elastisch und das Liegegefühl ist daher etwas fester als bei nicht gesteppten Matratzenbezügen. 
Bedenken Sie
Gesteppte Bezüge sind oft nicht waschbar. 
Vor allem für Allergiker ist es ratsam, Ihren Matratzenbezug regelmäßig zu waschen. Gesteppte Bezugsvarianten sind allerdings häufig nicht für die Reinigung in der Waschmaschine geeignet. Ob Ihr Matratzenbezug waschbar ist, erfahren Sie in der Produktbeschreibung oder beim Hersteller der Matratze. 
Matratzenbezüge können aus verschiedenen Materialien bestehen.

Häufig handelt es sich um Baumwolle oder Baumwolle-Synthetik-Gemische:
 
  • Frottee
    Bei Frottee handelt es sich um ein Baumwollgewebe, das aus vielen kleinen Schlingen besteht. Bezüge aus Frottee sind oft preiswert. Sie fühlen sich durch ihr hohes Volumen sehr flauschig an und erhöhen somit Ihren Schlafkomfort. Besonders geeignet ist Frottee für Menschen, die schnell schwitzen. Baumwolle hat eine gute Saugfähigkeit. Für Allergiker ist Frottee allerdings nicht geeignet, da sich im Baumwollgewebe leicht Bakterien einnisten können. 
     
  • Doppeltuch
    Doppeltuchbezüge bestehen aus 2 Stofflagen, die miteinander verstrickt sind. Zwischen den beiden Tüchern sind Füllfasern aus Baumwolle oder Synthetik verarbeitet. Die 2 Stofflagen bestehen häufig aus Jersey. Dabei handelt es sich um einen weichen und elastischen Stoff, der meist aus Mischfasern besteht. Bestandteile von Jersey sind in der Regel Viskose- sowie Baumwollmischungen oder Seide. Doppeltuchbezüge vereinen die positiven Eigenschaften der Jersey-Stofflagen und den dazwischenliegenden Füllfasern. Sie sind hochelastisch, saugfähig und klimaregulierend, d.h. sie kühlen im Sommer und wärmen im Winter.
  • Klimahohlfaser
    Diese synthetischen Fasern bestehen aus dem Kunststoff Polyester. Sie werden Hohlfasern genannt, weil sie über zahlreiche, rohrartige Luftkanäle verfügen. Dadurch sorgen Bezüge aus Klimahohlfasern für eine ideale Klimatisierung: Wärme wird gespeichert, Feuchtigkeit kann entweichen. Polyester ist außerdem wasserabweisend und trocknet sehr schnell, weshalb ein trockenes Bettklima garantiert ist. Klimahohlfaser wird meistens als Füllung verwendet. Auch findet es aufgrund seiner klimaregulierenden Eigenschaft für die Versteppung von Matratzenbezügen Anwendung.
  • Lyocell
    Bei Lyocell, oft auch Tencel® genannt, handelt es sich um eine natürlich hergestellte Faser. Sie besteht meist aus der Zellulose von Eukalyptus-Bäumen, also einem nachwachsenden Rohstoff. Lyocell ist somit biologisch abbaubar und umweltfreundlich. Matratzenbezüge aus Lyocell haben mehrere positive Eigenschaften: Sie sind sehr strapazierfähig und langlebig, klimaregulierend und um 50 % saugfähiger als Baumwolle. Durch die hohe Saugfähigkeit können sich Bakterien kaum vermehren. Daher eignet sich Lyocell sowohl für Menschen mit starker Schweißentwicklung als auch für Allergiker. 
     
  • Schafschurwolle
    Schafschurwolle wird meist als Füllung der Matratzenbezüge genutzt, da sie besonders gute Klimaeigenschaften besitzt. Allerdings ist ein mit Schafschurwolle gefüllter Bezug meist nicht waschbar. Da dieses Material aber sehr selbstreinigend ist, genügt hier meist ein gründliches Auslüften des Bezugs. Für Allergiker ist Schurwolle aber aufgrund der fehlenden Reinigungsmöglichkeiten ungeeignet.
 
 

Größen

Kaltschaummatratzen sind in verschiedenen Größen erhältlich. Welche Sie benötigen, hängt in erster Linie von der Größe Ihres Bettes (Kinder-, Einzel- oder Doppelbett) und Ihren persönlichen Vorlieben ab. So können Sie zwischen Baby- und Kindermodellen, Einzel- oder Paarmatratzen wählen. Für ein Doppelbett eignen sich sowohl 2 Einzelexemplare als auch 1 große Paarmatratze. Neben den Standardmodellen sind auch Matratzen mit Sondergröße verfügbar, die sich beispielsweise für sehr große Menschen eignen. Diese sind jedoch meist auch etwas teurer.
 
Folgende Matratzengrößen sind im Handel erhältlich:
 
Matratzenart Standardgrößen (Breite x Länge)
Baby- und Kindermatratze 70 x 140 cm, 60 x 120 cm
Einzelmatratze 80–140 x 200 cm
Paarmatratze 140–200 x 200 cm
Sondergröße > 200 cm Länge

Shopping Tipp
Für Kinder und Jugendliche gibt es sogenannte Jugendmatratzen. Diese Matratzen verfügen meist über eine hohe Kantenfestigkeit, sodass sich kein Körperteil zwischen Matratze und Bettrahmen einklemmen kann. Zumeist sind diese Modelle auch recht fest, um den Körper und die Wirbelsäule ideal zu stützen. Eine gute Matratze ist wichtig, um spätere Wirbelsäulenprobleme oder Haltungsschäden zu vermeiden.
Eine große Auswahl an Kinder- und Jugendmatratzen mit Kaltschaum finden Sie auf unserem Portal.
 
 

Zubehör

Für Kaltschaummatratzen gibt es ein vielfältiges Angebot an Zubehör. Damit können Sie Ihren Schlaf noch angenehmer gestalten:

 
Matratzenbrücke
Jeder kennt sie: die unliebsame „Besucherritze“ zwischen 2 Einzelmatratzen im Doppelbett. Mit einer Matratzenbrücke, auch Doppelbettbrücke oder Liebesbrücke genannt, lässt sich dieses Problem beseitigen. 
 
Hierbei handelt es sich um einen Keil aus Schaumstoff, der einfach zwischen die beiden Matratzen geklemmt wird. Häufig ist er mit einem angenehmen Stoff bezogen, sodass er sich kaum bemerkbar macht. 

 
Topper
Bei Toppern handelt es sich um dünne Matratzenauflagen. Sie bieten folgende Vorteile: 
 
  • Verbesserter Liegekomfort
    Wenn Sie eine weiche Unterlage wünschen, sind Topper aus Viskoseschaum oder Latex zu empfehlen. Ist Ihnen dagegen ein festes Liegegefühl lieber, greifen Sie zu einem Kaltschaum-Topper. Bevorzugen Sie natürliche Materialien, können Sie auch Topper aus Naturfasern wählen.
  • Lange Lebensdauer 
    Topper werden auch als Matratzenschoner bezeichnet. Das liegt daran, dass sie wie eine Schutzschicht über Ihrer Matratze liegen und sie somit vor äußeren Einwirkungen abschirmen. Dadurch erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer Matratze.
  • Hygiene
    Die meisten Matratzenschoner sind waschbar und lassen sich im Vergleich zu einem großen Matratzenbezug viel leichter lüften und waschen. Daher eignen sie sich besonders gut für Allergiker oder Personen, die sehr viel Wert auf Hygiene legen. 
  • Verbindung von 2 Matratzen
    Wenn Sie ein Doppelbett mit 2 verschiedenen Matratzen besitzen, können Sie einfach einen großen Topper kaufen und somit beide Matratzen miteinander verbinden. Dadurch gibt es keine lästige „Besucherritze“ mehr. 
Shopping Tipp
Wenn Sie mit einem Topper 2 Matratzen miteinander verbinden wollen, sprechen Sie sich mit Ihrem Partner ab, ob er eine weiche oder feste Unterlage bevorzugt.
Unterscheiden sich dahingehend Ihre Vorlieben, können Sie stattdessen auch eine Matratzenbrücke verwenden, um die „Besucherritze“ zu verdecken.
Unterlage
Matratzenunterlagen wirken für Ihren Lattenrost und Ihre Matratze wie eine Schutzschicht. Die dünnen Matten aus Filz werden auf den Lattenrost gelegt und erhöhen durch ihre schonende Wirkung die Lebensdauer Ihres Bettsystems. 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Wissenswertes zum Thema Kaltschaummatratzen haben wir in unserer FAQ-Sammlung zusammengestellt. Unser Fragen-Pool basiert auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Kaltschaummatratzen.

Herstellung

Kaltschaummatratzen werden mit einem Blockschaumverfahren produziert. Der Schaumstoff aus Polyurethan (PUR) wird zunächst in Blöcken aufgeschäumt und ohne die Zufuhr von Hitze ausgehärtet. Anschließend werden aus diesen Blöcken mehrere Matratzen geschnitten und in einem Walzwerk plattgedrückt, damit sich die Poren des Schaumstoffs für eine verbesserte Atmungsaktivität öffnen.
 

Danach sind die Matratzen allerdings noch lange nicht fertig: In einem aufwändigen Schnittverfahren wird der Kaltschaum in verschiedene Liegezonen unterteilt, damit Ihr Körper an den richtigen Stellen einsinkt und orthopädisch gelagert wird. Abschließend werden die Matratzen noch mit Stoffbezügen umspannt.
 

Höhe

Die Höhe Ihrer Kaltschaummatratze ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Je höher eine Kaltschaummatratze ist, desto länger ist in der Regel ihre Lebensdauer. 

Die Höhe einer Kaltschaummatratze wirkt sich nicht nur auf die Lebensdauer der Matratze positiv aus, sondern auch auf Ihre Gesundheit. Wenn Ihre Matratze zu flach ist, können sich darin Druckstellen bilden, die zum Einsinken des Körpers und somit auch zu Verspannungen führen.  

Damit eine orthopädische Lagerung Ihrer Wirbelsäule auch nach längerer Zeit noch gewährleistet bleibt, sollten Sie eine Matratzenhöhe von mindestens 14–16 cm wählen. 

Mehr Informationen zur Matratzenhöhe erhalten Sie in dem Kapitel Qualitätsmerkmale. 

Kauf

Bevor Sie sich für eine gemeinsame Kaltschaummatratze entscheiden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, inwiefern sich Ihre Anforderungen an eine Matratze mit denen Ihres Partners decken. Berücksichtigen Sie dabei folgende Punkte: 
 
  • Welcher Matratzen-Typ passt am besten zu Ihnen? 
    Manche Menschen fühlen sich auf einer 5-Zonen-Kaltschaummatratze wohler, andere auf einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze. Finden Sie heraus, welches Modell Ihnen beiden gefällt. 
  • Bevorzugen Sie denselben Härtegrad? 
    Besonders wichtig an einer passenden Kaltschaummatratze ist ihr Härtegrad. Dieser ist abhängig von Ihrem Körpergewicht, Ihrer Körpergröße, Schlafposition und Ihren persönlichen Vorlieben. 

Weitere Informationen über den passenden Härtegrad erhalten Sie in dem Kapitel Ergonomie. 

Sollten Sie sich nicht auf einen bestimmten Matratzen-Typ einigen können, ist das ebenfalls kein Problem. In diesem Fall kaufen Sie einfach 2 Einzelmatratzen, die Sie mithilfe eines Toppers oder einer Matratzenbrücke miteinander verbinden können. 

Shopping Tipp

Manche Kaltschaummatratzen für Doppelbetten werden als Kombi-Modelle angeboten – das bedeutet, dass Sie 2 verschiedene Härtegrade auswählen können. So können Ihr Partner und Sie entspannt einschlafen. 

Pflege

Wie pflege ich meine Kaltschaummatratze?

Wenn Sie folgende Punkte zur Pflege beachten, wird Ihnen Ihre Matratze auch über Jahre hinweg noch gute Dienste leisten. 
 
  • Wenden Sie Ihre Kaltschaummatratze alle 2–3 Monate. 
    Die Liegezonen einer Kaltschaummatratze sind meist symmetrisch aufgebaut. Daher können Sie Ihre Matratze einfach wenden, ohne dass die Schlafqualität darunter leidet. Durch regelmäßiges Wenden Ihrer Kaltschaummatratze können Sie die Bildung von Kuhlen (Vertiefungen in der Matratze) vermeiden. Ihre Matratze wird gleichmäßig abgenutzt und ist nicht so schnell durchgelegen. 
  • Lüften Sie regelmäßig Ihr Schlafzimmer. 
    Regelmäßiges Lüften kann Schimmelbildung an Ihrer Matratze verhindern. Schlagen Sie beim Lüften die Bettdecke zurück, damit die Feuchtigkeit bestmöglich aus der Matratze entweichen kann.
  • Halten Sie Ihre Kaltschaummatratze sauber.
    Reinigen Sie Ihre Matratze mindestens 1-mal im Monat gründlich mit einer Bürste oder einem Staubsauger. So können Sie Bakterienbildung und Milbenbefall verringern. 
  • Verwenden Sie einen Topper. 
    Ein Topper schützt Ihre Kaltschaummatratze vor äußeren Einflüssen und kann antibakteriell wirken. Zudem ist er leichter zu reinigen als Ihre Matratze, da er nicht so sperrig und häufig auch für die Maschinenwäsche geeignet ist. 

Mehr über Topper erfahren Sie im Kapitel Zubehör. 

Die Reinigung von Matratzenbezügen ist sehr wichtig für die Hygiene in Ihrem Bett. Unter dem Bezug nisten sich häufig Milben und Bakterien ein, die Sie durch regelmäßiges Waschen fernhalten können. 
 
Die meisten Matratzenbezüge lassen sich vom Matratzenkern entfernen und waschen. Manche Bezüge eignen sich jedoch nicht für Waschmaschinen, beispielsweise Modelle mit einer Füllung aus Schafschurwolle. Dieses Material besitzt jedoch selbstreinigende Eigenschaften und kann deshalb auch einfach ausgelüftet werden.

Zu häufiges Waschen schadet allerdings der Qualität Ihres Matratzenbezugs und vermindert somit Ihre Schlafqualität. Es genügt daher vollkommen, wenn Sie Ihren Bezug jedes halbe Jahr reinigen und alle 2–3 Jahre ersetzen. 

 

Matratzen-Typen

Sie sind sich nicht sicher, ob eine Kaltschaummatratze zu Ihnen passt und denken über den Kauf eines anderen Matratzen-Typs nach? In dem Fall sollten Sie sich darüber im Klaren werden, was Sie von einer idealen Matratze erwarten und ob eine Kaltschaummatratze diese Anforderungen erfüllt. 
 
Kaltschaummatratzen eignen sich prinzipiell für alle Schlafpositionen, sind vorteilhaft für Allergiker, da sie atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend sind, und besitzen eine sehr hohe Punktelastizität. Daher greifen Personen mit Rückenschmerzen gerne zu diesem Matratzen-Typ. 

Allerdings besitzen Kaltschaummatratzen eine gute Wärmeisolierung, weshalb sie für Menschen, die im Schlaf stark schwitzen, eher weniger geeignet sind. Wenn Sie nachts jedoch schnell frieren, ist diese Wärmeisolierung von Vorteil.
Shopping Tipp

Eine große Auswahl an weiteren Matratzen-Typen finden Sie auf unserem Portal. 

Die Kaltschaummatratze für Ihr Kind sollten Sie sorgfältig aussuchen, um spätere Wirbelsäulenprobleme und Haltungsschäden zu vermeiden. Als Faustregel gilt dabei: Je jünger Ihr Kind ist, desto härter sollte die Matratze sein. 
 
Vor allem kleine Kinder haben noch kein eigenständiges Immunsystem entwickelt und brauchen daher ein möglichst hygienisches Bett. Achten Sie daher auf einen antibakteriellen Bezug und vermeiden Sie Matratzen, in denen Schadstoffe enthalten sind. Das erkennen Sie beispielsweise meist an dem Siegel „Oeko-Tex-Standard 100“.

Kinder- und Jugendmatratzen verfügen außerdem über eine hohe Kantenfestigkeit, damit kein Körperteil zwischen Matratze und Bettrahmen eingeklemmt werden kann. 
 

Verwendung

Kaltschaummatratzen zeichnen sich durch eine sehr gute Wärmeisolierung aus. Leider sind sie nicht so atmungsaktiv wie beispielsweise Federkernmatratzen. 

Verwenden Sie daher unbedingt einen Lattenrost, um eine gute Durchlüftung Ihrer Kaltschaummatratze zu garantieren. Er sorgt für die Luftzirkulation in Ihrer Kaltschaummatratze, indem er den Abstand zwischen Matratze und Bettgestell reguliert. Dadurch beugen Sie Milben und Schimmelbefall vor. 

Zudem sorgt der Lattenrost für eine optimale Unterfederung Ihrer Kaltschaummatratze. Somit wird auch der Liegekomfort verbessert.
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