Sofas

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Ratgeber Sofas


Aktualisiert: 21.11.2018 | Autor: Online-Redaktion 

Wissen kompakt

Heutzutage ist das Sofa kaum mehr aus einem Zuhause wegzudenken. Es ist in zahlreichen Variationen erhältlich und kann für verschiedene Zwecke genutzt werden. Die wenigsten Menschen sitzen nur beim Fernsehen auf dem Sitzpolster. Meist wird auf ihm auch geschlafen, gegessen oder gelesen. Mittlerweile gibt es Modelle, die groß genug sind, um die ganze Familie samt Haustier und Gästen zu beherbergen.

Bedenken Sie für den Kauf vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Überlegen Sie, welche Bezugsmaterialien zu Ihren Bedürfnissen passen.
    Ledervariationen und diverse Stoffe unterscheiden sich in ihren Eigenschaften. Es stellt sich hierbei die Frage, wie strapazierfähig und pflegeleicht das Material sein soll.
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  • Berücksichtigen Sie bei Ihrer Wahl den Platz, der Ihnen zur Verfügung steht.
    Der Stellplatz sollte vor dem Kauf ausgemessen werden. Achten Sie dabei auch auf die Tiefe und Höhe des Sitzpolsters, um nicht überrascht zu werden.
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  • Achten Sie auf eine harmonische Optik.
    Wenn Sie Wert auf ein besonders harmonisches Gesamtbild legen, sollten Sie die Einrichtung für Ihr Wohnzimmer von einem Hersteller kaufen. Falls Sie Ihr Wohnzimmer nicht neu einrichten, sollten sich das Sofa und die anderen Möbelstücke im Stil ähneln.
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    Kaufberater

Persönliche Vorlieben sind bei einem Kauf oftmals ausschlaggebend. Ob diese jedoch alltagstauglich sind und für einen angenehmen Komfort sorgen, sollten Sie zuerst überprüfen. Beim Kauf eines Sofas gilt es verschiedene Faktoren zu beachten, die wir Ihnen im Folgenden erläutern möchten.


Sofa-Typen

Ein Sofa ist in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen erhältlich. Außerdem bieten die Modelle nicht immer die gleiche Funktionalität. Manche eignen sich nur zum Sitzen, andere bieten auch genug Platz für einen Mittagsschlaf.

Im Folgenden haben wir für Sie festgehalten, welche Sofa-Typen es gibt und für welchen Zweck sie sich am besten eignen: 

Klassisches Sofa

Ursprünglich unterschieden sich Sofa und Couch voneinander. Das Wort „Sofa“ wurde vom arabischen „suffa“ abgeleitet und kann mit „Ruhebank“ übersetzt werden. In der Regel ist ein Sofa gepolstert und mit Kissen versehen. Es verfügt über 2 Armlehnen, die sich an den kurzen Enden befinden. Besonders geeignet ist es als Sitzgelegenheit beim Fernsehen, Lesen und Musikhören, also für Situationen, in denen Sie eine bequeme Haltung einnehmen.

Die Bezeichnung „Couch“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „hinlegen“. Damit Sie das Polstermöbel als Liegefläche nutzen können, wird auf Armlehnen weitestgehend verzichtet. 

Heutzutage werden die Begriffe von den meisten Herstellern als gleichbedeutend verwendet.

Klassische Sofas sind meist für 2 bis 3 Personen ausgelegt und passen nahezu in jedes Wohnzimmer und verleihen dem Raum eine gemütliche Atmosphäre.

Sie finden sie je nach Größe, Bezugsmaterial und Design zu Preisen zwischen 80 € und 7.000 € im Handel.

Big Sofa

Mit „big“ wird im Englischen Großes und Breites bezeichnet. Ein Big Sofa verfügt über genau diese Eigenschaften. Mit der besonders großzügigen und tiefen Sitzfläche wird viel Platz für die ganze Familie geboten. Die Modelle sind meist komfortabel gepolstert und Sie können sie daher auch als Schlafplatz nutzen. 

Damit das Möbelstück optisch wirkt, sollte Ihr Raum eine gewisse Größe haben, sodass trotz der ausladenden Maße des Sofas ein luftiger Eindruck entsteht. 

Für ein Big Sofa können Sie einen Preis von 300 € bis 4.500 € einkalkulieren.

Funktionssofa

Ein Funktionssofa bietet zusätzliche Ausstattungsmerkmale, durch die Sie es flexibel einsetzen können. So sind Sie in der Lage, das Möbelstück durch wenige Handgriffe Ihren jeweiligen Bedürfnissen anzupassen.

Denn ein Funktionssofa kann mehrere Gestalten annehmen. So können Sie dessen Sitzflächen in komfortable Fernsehsessel verwandeln. Hierfür klappen Sie die unteren Polsterverkleidungen hoch und verwenden sie als Fußstützen. Auch die Rückenlehnen sind oft durch Kopfteile erweiterbar. Lässt sich außerdem die Neigung der Lehnen regulieren, verwandelt sich dieser Teil der Couch einfach in eine Liege. 

Einige Modelle verfügen außerdem über eine Abstellfläche mit integriertem Flaschenhalter. Das erhöht den Komfort zusätzlich. Diese sind jedoch im hochpreisigen Bereich angesiedelt. 

Das Funktionssofa ist besonders für Sie geeignet, wenn Sie Ihre Sitz- oder Liegeposition häufiger ändern möchten. Sie schätzen es außerdem, Kopf, Rücken und Beine in eine angenehme Position bringen zu können, ohne dabei Kissen als Unterstützung zu benötigen. 

Ein Funktionssofa erhalten Sie ab einem Preis von etwa 1.000 € im Handel.

Récamiere

Die Récamiere war ursprünglich eine dünn gepolsterte Bank mit hoch geschwungenen Lehnen an den Seiten. Eine Rückenlehne war nicht vorhanden. Ihren Namen verdankt sie der Schriftstellerin Julie Récamier, welche im Jahre 1800 von dem Maler Jacques-Louis David auf einer solchen Liege gezeichnet wurde.

Statt 2 Armlehnen besitzt die heute gängige Récamiere nur noch 1. Diese befindet sich an einer der schmalen Seiten des Liegesofas und verläuft, meist in geschwungener Form über Eck zur breiteren Rückseite hin. Hier wird sie höher, sodass sie als Rückenlehne fungieren kann. Zur Mitte hin fällt sie wieder ab. Folglich ist nur etwa die Hälfte des Sitzmöbels mit einer Rückenlehne ausgestattet. Die neuinterpretierte Variante der Récamiere ist zudem viel stärker gepolstert. 

Sie wirkt besonders edel und auch etwas antik.

Sie suchen nach einem besonderen Blickfang für Ihren Wohnraum und lieben einen eher außergewöhnlichen Stil? Auch, wenn Sie Ihrer Einrichtung etwas Nostalgisches verleihen möchten, stellt eine Récamiere eine interessante Möglichkeit für Sie dar.

Récamieren finden Sie zu Preisen zwischen 100 € und 5.000 €.

Shopping Tipp

Die Bezeichnungen Ottomane oder Chaiselongue finden Sie oft als Synonyme für Récamiere. Das stimmt jedoch nicht ganz: Ein Ottomane verfügt per Definition über keine Rücklehne während eine Chaiselongue hingegen sogar über eine vollwertige Rücklehne verfügt, die sich zudem an einem der schmalen Enden befindet.


Maße

Bei den Maßen sind unterschiedliche Faktoren entscheidend. Wichtig sind Höhe, Breite und Tiefe des zur Verfügung stehenden Stellplatzes. Diese müssen Sie vorher ausmessen, damit die Couch gut passt.

Ergonomisch sind zusätzlich folgende Faktoren entscheidend: 

  • Höhe der Armlehne
    Armlehnen können sich sowohl bei einem Sitz- als auch bei einem Liegesofa als nützlich erweisen. Um den Kopf darauf abzulegen, eignet sich eine Armlehne von niedriger Höhe. Besonders komfortabel sind hierfür klappbare Armlehnen. Wenn Sie die Arme beim Sitzen ablegen möchten, sollten die Armlehnen jedoch weder zu hoch noch zu niedrig sein. Die Höhe einer Armlehne ist dann ideal für Sie, wenn Ihre Schultern eine gerade Linie bilden und Ihr Ober- und Unterarm in einem Verhältnis von 90 Grad zueinander stehen. Eine Couch ist üblicherweise mit einer Armlehne von 57cm erhältlich. Falls Sie eine andere Höhe benötigen, eignet sich für Sie möglicherweise ein Sofa mit verstellbaren Armlehnen. Nachhelfen lässt sich hierbei auch mit Sofakissen, die außerdem für eine angenehme Polsterung sorgen.
  • Sitztiefe
    Wird eine Couch ausschließlich als Sitzgelegenheit genutzt, empfiehlt sich eine Sitztiefe unter 70 cm. Wenn Sie hingegen ein Sofa für gemütliche Filmabende oder auch zum Schlafen suchen, sollten Sie eine tiefere Sitzfläche wählen. Wenn Ihnen allerdings das Aufstehen Probleme bereitet, sehen Sie eher hiervon ab. Auch der Sitzkomfort wird durch eine tiefe Sitzfläche eingeschränkt. Sie bewirkt, dass Sie nach unten absinken, wobei es zu einer Krümmung Ihrer Wirbelsäule kommt. Außerdem fällt Ihnen das Wechseln der Sitzposition schwerer 
  • Sitzhöhe
    Nutzen Sie das Möbelstück eher zum Liegen und generell als Loungemöbel, ist eine niedrige Höhe ausreichend. Sitzen Sie jedoch vorrangig darauf, sollten Sie auf eine Höhe von 44 bis 50 cm achten.  
  • Sitzwinkel
    Der Sitzwinkel wird zwischen Sitzfläche und Rückenlehne gemessen. Zum Thema gesunde Sitzposition scheiden sich die Geister der Wissenschaftler, weswegen hier kein konkreter Winkel genannt werden kann. Es kommt vor allem auf Ihre persönlichen Vorlieben und körperlichen Gegebenheiten an, welche Sitzhaltung für Sie die bequemste ist. 
  • Rückenlehnenhöhe
    Das Sitzen wird durch eine Rückenlehne angenehmer, denn sie entlastet die Muskulatur im Rücken und Nacken. Es empfiehlt sich eine Rückenlehnenhöhe von mindestens 45 cm, wenn Sie das Sofa überwiegend zum Sitzen verwenden. Wird die Couch mehr zum Liegen verwendet, reicht eine Rückenhöhe von 39 cm aus.

Materialien

Das Material entscheidet über die Belastbarkeit, den Pflegeaufwand, die Strapazierfähigkeit sowie die Optik eines Sofas.

Besonderes Augenmerk sollten Sie daher auf die folgenden 2 Teile eines Sofas legen:

Gestell

Das Gestell bildet das Grundgerüst des Sitzmöbels und hat die Aufgabe, das Gewicht zu tragen. Dessen Material wirkt sich also auf die gesamte Stabilität aus und sorgt für Standfestigkeit. Achten Sie auf ein hochwertiges Material, das Ihren Anforderungen gerecht wird. 

In der Regel wird das Gestell aus einem der folgenden 3 Materialien hergestellt.

  • Holz
    Holz ist ein natürliches Material, welches am häufigsten zur Herstellung von Gestellen genutzt wird. Es ist besonders stabil und kann hohen Belastungen standhalten. Tragende Elemente werden dabei aus bruchfestem Massivholz hergestellt, während die restlichen Bestandteile meist aus günstigem Weichholz oder Holzwerkstoffen wie Spanplatten gefertigt werden.
  • Metall
    Metallgestelle werden in der Regel zur Fertigung von Designer-Möbeln verwendet. Im Gegensatz zum ebenfalls qualitativ hochwertigen Holz ist Metall leichter und funktioneller. Die besondere Bauweise von Metallgestellen sorgt für die Abfederung des Möbelstücks, weshalb kein Federkern in die Polsterung integriert werden muss. Die Designer-Couch erhält dadurch ihre für sie typische flache Sitzfläche.
  • Kunststoff
    Der größte Vorteil von Kunststoffgestellen liegt in ihrem niedrigen Preis. Das günstige Material wird zur Herstellung von massenhaft produzierten Artikeln verwendet, bei welchen eine trendige Optik im Vordergrund steht. Kunststoff weist eine geringe Qualität auf und eignet sich nur, wenn sie keine langfristige Anschaffung in Betracht ziehen.
Bezug

Der Bezug umhüllt die Couch und schützt dadurch die Polsterung. Er sorgt im Idealfall dafür, dass so wenig wie möglich Staub und Flüssigkeiten in das Sofa eindringen können. Außerdem entscheidet dessen Material darüber, ob sich das Möbelstück warm und weich oder eher kalt und robust anfühlt. Auch das Aussehen wird von dem Bezug weitestgehend bestimmt.

Hier können Sie vor allem aus 2 Materialgruppen wählen:

Leder

Leder ist ein glattes und vergleichsweise hartes Material. Schmutzpartikel können die Oberfläche nur schwer durchdringen, weshalb sich Leder besonders für Hausstauballergiker eignet. In der Regel lässt es sich leicht reinigen und kann bei regelmäßiger Pflege lange und intensiv genutzt werden. 

Folgende Leder-Arten gibt es:

  • Anilinleder 
    Dieses Leder wird mit Anilinfarbstoffen gefärbt. Die Hautporen bleiben bei diesem Vorgang jedoch offen. Es handelt sich daher um naturbelassenes Leder, das auch als Vollnarbenleder bekannt ist. Anilinleder fühlt sich angenehm weich und warm an. Bei intensiver und langjähriger Nutzung entsteht eine Patina, die das Möbelstück mit diesem Bezug zu etwas Besonderem macht. Da nur die besten Rohhäute ausgewählt werden, handelt es sich beim Anilinleder allerdings um ein sehr kostenintensives Material. Außerdem ist dieses Leder durch die Offenporigkeit recht empfindlich. 
  • Semi-Anilinleder
    Das Semi-Anilinleder dient als Zwischenlösung für diejenigen, die sich zwischen Anilin- und gedecktem Leder nicht entscheiden können. Es bietet die Vorzüge beider Stoffe und ist deshalb das beliebteste unter den Leder-Varianten. Es enthält eine durchgehende Färbung wie das Anilinleder, doch Farbunterschiede werden korrigiert. Die Oberfläche wird imprägniert und bearbeitet, doch die natürliche Narbenstruktur ist noch immer zu erkennen. Es handelt sich weiterhin um ein atmungsaktives Material, obgleich das Anilinleder wirkungsstärker ist. Wassertropfen können zwar einziehen, jedoch weitaus langsamer als bei Anilinleder. Die natürliche Haptik des Leders geht beim Semi-Anilinleder etwas verloren, überzeugt jedoch mehr als die des gedeckten Leders.
  • Gedecktes Leder 
    Sogenanntes zugerichtetes Leder wird mit einer wasserabweisenden Farb- und Schutzschicht versehen. Beim gedeckten Leder wird halbwertiges Rohmaterial so stark verarbeitet, dass eine einheitliche und glatte Oberfläche entsteht. Im Anschluss kann eine natürlichere Optik durch Prägen von Narbenstruktur wieder hergestellt werden. Das Material fühlt sich weniger warm und weich an, außerdem schwitzen Sie hier mehr, da die natürliche Atmungsfähigkeit eingeschränkt ist. 
  • Kunstleder
    Kunstleder ist besonders günstig. Es ist ebenso pflegeleicht wie das gedeckte Leder und in allen Farben erhältlich. In seiner Form ist es nicht so beständig wie Echtleder und es weist eine nur geringe Reißfestigkeit auf. Nach intensiver Nutzung können sich folglich Risse bilden.
Stoff

Stoff ist in der Regel warm, weich und anschmiegsam. Ein Sofa wirkt mit einem Stoffüberzug gemütlicher, weshalb er Leder oftmals vorgezogen wird. Es gibt verschiedene Stoffe, die über unterschiedliche Eigenschaften verfügen und entweder natürlichen oder chemischen Ursprungs sind. 

Ein Bezug kann aus den nachfolgenden Stoff-Sorten bestehen:

  • Alcantara
    Alcantara gilt als sehr hochwertiger Mikrofaserstoff. Er ist sehr weich und besonders hautsympathisch. Es handelt sich um ein robustes Material, welches gerne in Haushalten mit Kindern und Tieren zum Einsatz kommt. Verschmutzungen lassen sich leicht aus dem Stoff entfernen. Diese Vorzüge fordern allerdings auch einen hohen Preis. 
  • Baumwolle
    Es handelt sich um einen nachwachsenden und pflanzlichen Rohstoff, der unter umweltfreundlichen Bedingungen hergestellt wird. Der Stoff ist reißfest, sollte aber dennoch nicht übermäßig beansprucht werden. Feste Stoffe wie Denim führen zu Reibung und können die Baumwolle auf Dauer aufrauen. Flüssigkeiten werden von der Baumwolle schnell aufgenommen, weshalb sich Flecken nur schwer entfernen lassen. Ein Sofa aus Baumwolle sollte an keinem sonnenreichen Platz stehen, da das Muster leicht ausbleichen kann. Geeignet ist der Stoff daher in erster Linie für einen Single- oder kinderlosen Haushalt, der keinen hohen Nutzungsanspruch stellt. Familien sollten hingegen auf einen abnehmbaren und waschbaren Baumwollbezug achten.
  • Leinen
    Leinen zeichnet sich insbesondere durch seine angenehme Kühle, seine glänzende, glatte Oberfläche und starke Reißfestigkeit aus. Eine Besonderheit von Leinenstoff ist seine jeweilige Anpassung an warme und kalte Tage. Bei Hitze können Sie sich über einen kühlen Untergrund freuen und bei niedrigen Temperaturen gibt der Stoff Wärme ab. Leinen ist atmungsaktiv und fühlt sich deshalb angenehm auf der Haut an. Allerdings sollte das Material nicht zu stark beansprucht werden, da sonst Knoten im Stoff entstehen können. 
  • Mikrofaser
    Mikrofaser weist sowohl die Vorteile von Leder als auch von Stoff auf. Das Textil ist weich, abwischbar und strapazierfähig. Aufgrund des geringen Durchmessers der Mikrofasern, können diese eine sehr dichte Struktur bilden, die keinen Schmutz durchlässt. Abgefedert wird der Druck, der beim Sitzen auf den Stoff ausgeübt wird, von einer Vielzahl dieser eng beieinanderliegenden Fasern. Ein Sofa aus Mikrofaser kann viele Jahre sehr intensiv genutzt werden, ohne dass Gebrauchsspuren sichtbar werden. Wer sich eine besonders strapazierfähige Couch wünscht, sollte zu einem Mikrofaserstoff mit Polyester- oder Polyacryl-Anteil greifen.
  • Satin
    Satin ist ein besonders empfindlicher Stoff und sollte daher ausschließlich für dekorative Zwecke verwendet werden.
  • Synthetikfaser
    Zu Synthetikfasern zählen Polyester, Nylon oder Polypropylen, die in der Regel imprägniert werden können. Sie lassen sich mühelos reinigen und sind für den häufigen Gebrauch bestimmt. Da Synthetikfasern keine Feuchte aufnehmen, kann auch kein Schimmel auftreten. Die wasserabweisende Funktion ist hinsichtlich der Fleckenbildung ebenfalls als positiv zu vermerken. Ein Nachteil dieser Eigenschaft ist jedoch, dass das Material als wenig hautfreundlich wahrgenommen wird. 
  • Viskose
    Bei Viskose handelt es sich um einen natürlicher Rohstoff aus Zellulose, welcher eine weiche und glatte Haptik aufweist. Das Material ist atmungsaktiv und fühlt sich angenehm auf nackter Haut an. Da Viskose belastbar ist und Reibungen standhält, lassen sich Flecken leicht aus dem Stoff rauswaschen. Viele Sofabezüge aus Stoff enthalten einen Anteil des elastischen Materials. 
  • Wolle
    Wolle besitzt gute Wärmeeigenschaften und nimmt Feuchtigkeit auf. Im Gegensatz zu anderen Stoffen bleiben Gerüche nicht an dem Naturprodukt haften. Jedoch lässt sich Wolle nur schwer reinigen. Des Weiteren ist das Material nicht besonders strapazierfähig. Bemerkbar macht sich das an Verfilzungen im Gewebe.

Polsterung

Die Polsterung verleiht dem Sitzmöbel seine hervorstechendste Eigenschaft – den Sitzkomfort. Wählen müssen Sie hierbei einen Härtegrad und eine Form der Widerstandsfähigkeit. 

In der Regel unterscheiden sich die folgenden Polster-Arten: 

  • Kaltschaum
    Kaltschaum zeichnet sich durch seine ergonomisch korrekte Anpassung an den menschlichen Körper aus. Eine solche Polsterung gibt einer starken Belastung nach, während sie parallel den umliegenden Bereich stützt. Kaltschaum punktet außerdem durch sein geringes Gewicht und seine Langlebigkeit. Für eine besonders gute Qualität sollte der Sitzflächenschaum mindestens 35 kg pro Kubikmeter wiegen (Schaumstoffdichte). Bis zu 10 Jahre bleibt das Material formfest, wobei keine Sitz- oder Liegekuhlen entstehen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Bezug als schwer entflammbar gekennzeichnet ist.
  • Schaumstoff mit Federkern
    Eine Polsterung aus Federkern wirkt stützend und federt Bewegungen ab. Die Durchlüftung funktioniert auch bei Sofas mit niedriger Sitzhöhe, bei welchen die Feuchtigkeit unter der Sitzfläche nicht entweichen kann. Nach langer und hoher Beanspruchung können bei einem Federkernpolster Liege- oder Sitzkuhlen entstehen. Bereits nach einem Jahr verlieren sie 10% ihres Stützvermögens. Sobald dieses nachlässt, können die Federn beim Sitzen oder Liegen Geräusche verursachen. Sie können zwischen einem günstigen Bonnelfederkern und dem kostspieligeren Taschenfederkern wählen. Letzterer ist widerstandsfähiger.
  • Schaumstoff mit Unterfederung
    Diese Variante gilt als besonders hochwertig. Die Eigenschaften des Schaumstoffes bleiben erhalten, werden jedoch durch einen höheren Härtegrad ergänzt. Der Kaltschaum ist dadurch weniger nachgiebig bzw. liefert er mehr Widerstand. Sie erhalten beim Sitzen mehr Unterstützung und können mehr Sitzkomfort genießen. Das ist auch für Personen mit Rückenproblemen von Vorteil.

Ausstattung

Ein Sofa kann über verschiedene Ausstattungsmerkmale verfügen. Diese ermöglichen es, den Komfort zu erhöhen und das Möbelstück an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. 

Folgende Möglichkeiten gibt es: 

  • Anschlüsse 
    Im hochpreisen Bereich ist häufig eine Steckdose oder ein USB-Ladekabel integriert. An diesem können Sie bequem ihre Multimediageräte aufladen. 
  • Anpassbare Armlehne
    Durch eine integrierte Armlehnen-Verstellung können Sie mittels Rasterbeschlages die Armlehne anpassen. Wird diese zur Seite geklappt, dienst sie als zusätzliche Kopfstütze beim Liegen. Nach oben geklappt funktioniert sie als reguläre Armstütze. 
  • Anpassbare Fußstütze
    Einige Sofas sind mit einer Fußstütze ausgestattet. Diese befindet sich meist unter der Sitzfläche und kann einfach mit wenigen Handgriffen herausgezogen werden. Der Sitzkomfort wird dadurch erhöht. 
  • Anpassbare Kopfstütze
    Häufig lässt sich die Kopfstütze in der Höhe oder auch der Neigung anpassen. Dadurch kann diese individuelle an die eigene Körpergröße angepasst werden. Dies schont den Nacken und erhöht damit den Sitzkomfort.
  • Polster
    Vor allem klassische Sofas und Big Sofas verfügen zum Teil über umfangreiche Polster und Kissen, die sowohl den Komfort von Sitzfläche als auch von Rückenlehne steigern. 
  • Rückenverstellung 
    Das Rückenteil kann bei manchen Modellen leicht geneigt werden. Entsprechend lässt sich so der Liegekomfort verbessern. Die Anpassung erfolgt entweder mechanisch oder elektrisch per Knopfdruck. 
  • Relaxfunktion 
    Relaxfunktion bedeutet, dass der Nutzer durch einen einfachen Mechanismus das Fußteil ausfahren kann und zugleich das Rückenteil leicht nach hinten kippt. Daraus ergibt sich eine besonders komfortable Sitzposition zum Fernsehen oder Lesen. Das Ausklappen erfolgt je nach Modell manuell, elektrisch oder mit Gasdruckfeder. 
  • Stauraum 
    Besonders bei engen Platzverhältnissen ist es praktisch, wenn die Couch zusätzlichen Stauraum bietet. Häufig gibt es Schubladen unter der Sitzfläche die Platz für Bücher, Kissen oder Bettwäsche bieten. In manchen Modellen ist außerdem ein Bettkasten integriert.

Stilrichtung 

Sitzmöbel lassen sich nach ihrer Gestaltung und Optik auch unterschiedlichen Stilrichtungen zuordnen. Diese sollte entsprechend mit dem restlichen Einrichtungsstil harmonieren. 

Wir haben für Sie eine Übersicht der gängigsten Stile zusammengefasst: 

  • Asiatisch
    Der von Asien inspirierte Einrichtungsstil kennzeichnet sich durch klare und einfache Formen. Oftmals kommen Wohnaccessoires wie Futon, Paravent und Tatami zum Einsatz. Typische Deko-Elemente sind Skulpturen, wie beispielsweise Buddha-Figuren, sowie Elemente aus Bambusholz. Polstermöbel in natürlichen Tönen fügen sich hier besonders harmonisch ein. 
  • Kolonial
    Der Kolonialstil verbindet kulturelle Einflüsse aus Afrika, Lateinamerika und Asien mit klassisch europäischen Stilelementen. Typisch sind dunkle Farben, exotische Dekoration und der Einsatz vieler Naturmaterialien. Eine Couch dieser Stilrichtung kombiniert oft dunkle Hölzer oder Bambus mit Leder. 
  • Landhaus
    Helle und leuchtende Farben werden hier gerne mit kräftigen Erdtönen kombiniert. Viele verbinden mit diesem Einrichtungsstil ein Gefühl der Entschleunigung. Der Charme wird auch durch den Einsatz natürlicher Materialien wie Holz, Stein, Leinen oder Leder erreicht. Dies gilt auch für Sofas im Landhausstil. 
  • Maritim 
    Ein maritimes Flair wird durch die Farben Weiß, Rot und Blau erreicht. Kombiniert werden diese mit an die Seefahrt erinnernden Deko-Elementen. So entsteht schnell ein Urlaubs-Feeling. Auch die Möbel kennzeichnen sich oft durch die typischen Farben. Holzelemente sind entweder unbehandelt oder in Weiß gehalten. 
  • Mediterran
    Ein mediterraner Einrichtungsstil bringt Mittelmeer-Feeling in die eigenen 4 Wände. Typisch sind warme Farben, leuchtende Deko-Elemente und die Kombination verschiedener Naturmaterialien wie Rattan oder Hyazinthenfasern. Auch Sofas sind hier häufig in Erdtönen, wie Terrakotta, gehalten.
  • Minimalistisch
    Hier ist weniger mehr: Der Stil ist sehr funktional und schlicht. Formen und Farben sind eher zurückhaltend. Dazu passen schliche Sitzmöbel aus hochwertigen Materialien. Auf Muster wird weitestgehend verzichtet. 
  • Orientalisch
    Bunte Wandteppiche, antikes Dekor, Mosaike und Metallelemente sorgen für ein orientalisches Flair. Bunte Farben und Muster sind zusätzlich kennzeichnend. Bei Sofas sind extravagante Farben, Verzierungen und hochwertige Holzelemente typisch. 
  • Retro
    Der Retro-Stil orientiert sich am Design der 1950er- und 1960er-Jahre. Typisch sind dunkles Holz und natürliche Materialien. Entsprechend sind hier Couches aus Leder, gerne in bunten Farben, typisch. 
  • Skandinavisch 
    Typisch ist die Kombination von Weiß und Naturtönen. Helle Hölzer sind ebenfalls charakteristisch. Einfache Dekorationselemente, wie Kissen, sorgen für ein erhöhtes Wohlfühlbefinden. Sitzmöbel sind häufig in Grau, Weiß und Naturtönen gehalten. Sie sind besonders schlicht und gemütlich.
  • Shabby Chic
    Shabby Chic bezeichnet eine Stilrichtung die alte und neue Elemente kunstvoll miteinander vermischt. Ein klarer moderner Einrichtungsstil wird damit durch vereinzelte Retro-Möbel aufgewertet. Typisch sind zarte, matte Farbtöne. Schimmernde Elemente, Metalle, Glas und Kristall kommen häufig als Deko zum Einsatz. Hier passen Sitzmöbel aus Leder und Leinen.

Häufige Fragen

Sie haben Fragen zum Thema Sofas? Wir haben für Sie die häufigsten Fragen von anderen Kunden gesammelt und beantwortet. 

Dekoration

Wie kann ich meinem Sofa einen besonderen Stil verleihen?

Die meisten Couches lassen sich ganz einfach mit einem neuen Stil versehen. Hierfür werden lediglich ein paar Kissen benötigt. Um einen wirkungsvollen Effekt zu erzielen, wählen Sie am besten 2 Kissen, die sich in Farbe, Form, Haptik oder Stil unterscheiden. Eine gemeinsame Eigenschaft sollte das Duo jedoch haben, um eine harmonische Einheit bilden zu können. 

Im Nachfolgenden haben wir Ihnen 4 verschiedene Kissenpaare zusammengestellt, die Ihnen als Inspiration dienen können: 

  • Verspielter Rosatraum
    Rosa gilt als eine fröhliche Farbe, die vor allem weibliche Herzen höherschlagen lässt. Grau, weiß, creme- oder pastellfarben ergeben eine schöne Kombination mit der hellen Bonbon-Farbe. Lammfell-Kissen und Teppiche liegen nicht nur im Trend, sondern schaffen außerdem eine gemütliche Atmosphäre. Auch mit grafischen Mustern verpassen Sie Ihrem Möbelstück einen modernen Anstrich.
  • Modernes Skandinavien
    Der skandinavische Stil findet auch hierzulande immer mehr Fans, was sich auch in der Gestaltung der Einrichtung niederschlägt. Geht es um Norwegen, Schweden und Co., dürfen Rentiere nicht fehlen. Deshalb halten die wilden Tiere jetzt auch Einzug in unsere Wohnzimmer. Dazu passen Kissen aus Fellimitaten, welche sehr beliebt sind und viel Wärme abgeben. 
  • Sommerliche Grafik 
    Im Sommer soll es auch in unseren Räumen sonniger und fröhlicher werden. Das gelingt am ehesten mit knalligen und frischen Farben. Ein kräftiger Grün- und Gelbton gepaart mit einem Palmenblätter-Muster verleihen unserem Wohnzimmer Strandatmosphäre und stimmen uns gedanklich auf den Sommerurlaub ein.
  • Zeitlose Eleganz
    Wer einen klassischen und unvergänglichen Stil bevorzugt, sollte zu Silber- und Grautönen greifen. Sie passen nahezu zu jeder anderen Farbe und schmücken trotz ihrer Unauffälligkeit auf dezente Weise.

Eignung

Welches Sofa eignet sich für mich?

Die Möbelbranche hält heutzutage eine Vielzahl an unterschiedlichen Sofa-Modellen bereit, sodass es zuweilen schwerfällt, sich für ein bestimmtes zu entscheiden. Hier fließen neben den eigenen Design-Vorstellungen auch Raumgröße, Komfort und Häufigkeit der Nutzung mit ein.

Die folgende Tabelle kann Ihnen für Ihre Entscheidung eine Richtung weisen:

Sofa-Typ Raumgröße Nutzung Komfort
Klassisches Sofa Klein bis groß Häufig Wenig
Big Sofa Groß Häufig, auch als Schlafmöglichkeit Mittel
Funktionssofa Mittel bis groß Häufig Viel
Récamiere Mittel bis groß Gelegentlich Wenig

Weitere Informationen zu den Sofa-Typen erhalten Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Ratgebers.
 

Welches Sofa eignet sich für mein Büro?

Beim Gespräch mit Kunden oder wichtigen Gesprächspartnern ist es wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ein Polstermöbel wirkt einladender als ein herkömmlicher Bürostuhl und kann dabei helfen, einen ersten positiven Eindruck zu schaffen. Damit die seriöse Erscheinung eines Büros gewahrt bleibt, sollte das Möbelstück allerdings nicht dem ausladenden Eckpolster aus dem Wohnzimmer ähneln.

Besonders wichtig ist das Material. Experten raten traditionellen Betriebe, Banken oder Anwaltskanzleien zum klassischen Leder in dunkler Farbe mit Metallgestell. Junge Startup-Unternehmen oder Firmen mit modernem Image dürfen aber auch gerne zur Farbe greifen und mit einem Bezug aus Wolle für mehr Gemütlichkeit im Büro sorgen. Generell gilt jedoch, dass das Sofa zum restlichen Büro-Mobiliar sowohl farblich als auch materiell passen sollte. 

Damit Sie aufrecht auf dem Büro-Sofa sitzen können, sollte die Sitzfläche entsprechend hoch sein.

Da es schnittiger wirkt, entscheiden sich viele Unternehmen für ein Möbelstück in Cube-Optik (Würfeloptik). Cube-Sofas weisen meist jedoch eine relativ hohe Armlehne auf. Achten Sie darauf, dass Ihr Modell mit niedrigen Armlehnen ausgestattet ist, damit sich Ihr Gast nicht eingeschlossen fühlt und Sie ungestört Konversation betreiben können. 

Da stark gepolsterte Couches mit großen Kissen eher an einen entspannten Feierabend als ein ernsthaftes Geschäftsmeeting denken lassen, sollten Sie von diesen absehen.

Maße

Auf welche Sofa-Maße sollte ich achten?

Neben dem eigentlichen Platzbedarf sollten Sie noch auf weitere Maße achten.

Folgende Maße sind besonders wichtig:

  • Höhe der Armlehne
  • Sitztiefe
  • Sitzhöhe
  • Sitzwinkel
  • Rückenlehnenhöhe

Weitere Details zum Thema Maße erfahren Sie unter der gleichnamigen Rubrik unseres Ratgebers.
 

Wie finde ich einen geeigneten Stellplatz für mein Sofa?

Vor der Auswahl ist es wichtig, zunächst einen Stellplatz für das neue Polstermöbel zu wählen. Dieser entscheidet darüber, für welches Modell genügend Fläche geboten wird. 

Nachdem Sie die Stelle ausgemessen und ein Möbelstück entsprechend dieser Maße gewählt haben, sollten Sie vor der Bestellung die Umrisse Ihres Wunsch-Sofas mit einem leicht löslichen Klebeband oder ähnlichem auf dem Boden markieren. Sie erhalten damit eine genauere Vorstellung davon, wie viel Platz es tatsächlich einnimmt. 

Falls Sie eine neue Wohnung beziehen, empfiehlt es sich, einen Grundriss anzufertigen. Wichtig ist nicht nur, dass der Raum Platz für die Couch bietet. Achten Sie auch darauf, noch immer genügend Beinfreiheit zu haben und berücksichtigen Sie die Anzahl und Größe des restlichen Mobiliars. Es hat eine positivere Auswirkung auf das Raumklima und Ihr Wohlbefinden, wenn die einzelnen Möbelstücke nicht zu eng beieinander stehen. 

Damit Leder nicht porös wird oder die Farbe eines Stoffes nicht ausbleicht, sollte die ideale Stelle vor direkter Sonneinstrahlung geschützt und möglichst weit von einem Heizkörper entfernt sein. 

Polsterung

Womit sollten Sofakissen gefüttert sein?

Um hierbei eine Wahl treffen zu können, müssen Sie sich zunächst fragen, ob Sie Zier- oder Polsterkissen bevorzugen. Zierkissen dienen lediglich zur Dekoration, wohingegen Polsterkissen den Sitzkomfort steigern. 

Damit Polsterkissen weich und ergonomisch sind, sollten sie mit Daunen oder Hohlfaserkugel gefüllt sein. Daunen lassen sich leicht aufbauschen, halten warm und obwohl sie besonders weich sind, wirken sie stützend. Hohlfaserkugeln bieten den Vorteil einer guten Feuchtigkeitsabsorption und sind außerdem waschbar. Formstabilität ist die einzige Eigenschaft, über die Zierkissen verfügen sollten, weshalb sich zur Polsterung Füllwatte oder Schaumstoffflocken eignen.

Reinigung

Wie pflege ich ein Ledersofa?

Zum Abstauben des Ledersofas eignet sich ein Mikrofasertuch, das den Staub statisch anzieht. Alternativ können Sie den Lederbezug auch mit einem Bürstenaufsatz ansaugen. 

Vor der feuchten Reinigung Ihres Ledersofas sollten Sie testen, ob das Material wasserabweisend ist. Geben Sie hierzu ein wenig Wasser auf eine unauffällige Stelle und beobachten Sie, ob sich an der Stelle Wassertropfen bilden. Falls das Leder Ihrer Couch Wasser aufnimmt, können Sie es nur nebelfeucht reinigen. Verwenden Sie ausschließlich destilliertes oder gekochtes Wasser um Fleckenbildung durch Kalk zu vermeiden. 1- bis 2-mal im Jahr sollten sie das Leder mit einer Pflegelotion einreiben, um Austrocknung zu vermeiden.


Wie halte ich mein Stoff- oder Mikrofasersofa sauber?

Um Staub aus den Fasern von Stoffbezügen zu entfernen, können Sie die Oberfläche mit der borstenfreien Polsterdüse Ihres Staubsaugers bearbeiten. 

Für eine intensivere Reinigung können Sie einen feuchten Lederlappen benutzen. Dieser sollte möglichst farblos sein, insbesondere wenn Sie ein helles Sofa besitzen. Damit das Wasser nicht durch den Stoff sickert, sollten Sie die abgeriebenen Stellen mit einem Föhn nachtrocknen. Stellen Sie das Gerät hierfür auf die niedrigste Stufe.


Wie oft sollte ich mein Sofa reinigen?

Die Intensivität Ihrer Nutzung entscheidet darüber, wie oft ein Reinigungsbedarf besteht. Umso mehr Personen im Haushalt leben, desto mehr Haare und Hautschuppen sammeln sich auf dem Sofa. 

Kinder und Tiere hinterlassen in der Regel mehr Schmutz auf den Polstern, weshalb es sich in diesem Fall empfiehlt, die Couch jeden zweiten Tag abzusaugen. In der Regel ist es für Paare oder Singles ausreichend, den Staub einmal in der Woche zu entfernen. 

Außerdem sollten Sie sich die Frage stellen, wofür Sie Ihr Sofa gebrauchen: Sitzen Sie lediglich hier, um fernzusehen oder nehmen Sie dort auch hin und wieder Ihre Mahlzeiten ein? Im letzteren Fall steigt der Grad der Verschmutzung an und ein tägliches Reinigen kann nötig sein.


Wie werde ich Gerüche im Bezug des Sofas wieder los?

Überprüfen Sie zunächst, ob der unangenehme Geruch von einer einzelnen Stelle ausgeht oder vom gesamten Sofa verströmt wird. Im ersteren Fall ist es ausreichend, ein Stoff- oder Mikrofaser-Sofa mit etwas Gallseife, Natron oder Apfelessig zu bearbeiten. 

Falls das komplette Polstermöbel geruchsneutralisiert werden soll, benötigen Sie ein Laken, welches das gesamte Sofa bedeckt. Tränken Sie das Laken in ein Gemisch aus Wasser und Apfelessig und wringen es anschließend aus. Bedecken Sie hiermit Ihr Sofa  und klopfen Sie anschließend mit festen Schlägen darauf, sodass tieferliegende Geruchsreste austreten und von dem feuchten Tuch aufgenommen werden können. 


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