Heizdecken (52 Ergebnisse aus 61 Shops)

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Ratgeber Heizdecken


Aktualisiert: 06.12.2018 | Autor: Andrea Schreiner

Wissen kompakt

Manchmal muss es einfach eine Extraportion Wärme sein – am besten sofort und anhaltend. Ob Sie durchgefroren vom Winterspaziergang kommen oder Ihre Wohnung gerade ein paar Grad zu kühl ist: Die gewohnte Kuscheldecke reicht nicht immer aus. 

Eine elektrisch beheizbare Decke ist dann eine preiswerte und schnelle Alternative. Von außen unterscheidet sich eine solche Wärmedecke nur durch das Stromkabel und die Bedieneinheit von herkömmlichen Decken. Aber ihre inneren Werte sorgen dafür, dass das Bibbern und Frösteln rasch ein Ende hat. 

Denn im Inneren befindet sich ein Stromkreis aus isolierten Heizdrähten. Der Stromfluss und damit die Intensität der Wärmeentwicklung sind regulierbar. Jede Wärmedecke hat eine Hülle aus hitzebeständigen Materialien und einen weichen Bezug. Sie sorgen gemeinsam dafür, dass Sie die Drähte im Inneren kaum spüren. 

Nicht jeder kann sich vorstellen, im direkten Kontakt mit einem elektronischen Gerät zu entspannen. Hinzu kommt, dass Heizdecken lange einen schlechten Ruf hatten. Exemplare von zweifelhafter Qualität waren im Umlauf und nicht alle dieser Decken hätten einem soliden Sicherheitscheck standgehalten. 

Doch heute, in Zeiten verbindlicher Sicherheitsnormen, bester Beratungsmöglichkeiten und informativer Nutzerbewertungen, müssen Fehlkäufe nicht mehr sein. 

Moderne Heizdecken sind sicher in der Verwendung, wenn Sie die grundlegenden Verwendungshinweise kennen und beachten. 

Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein passendes Modell finden – mit dem individuellen Komfort, der zu Ihnen passt.

Bedenken Sie für den Kauf vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Machen Sie sich Gedanken über die Art der Decke.
    Wärmezudecken und -unterbetten unterscheiden sich technisch nur geringfügig; in der Anwendung werden die Unterschiede jedoch schnell spürbar. 
  • Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Komfort-Eigenschaften. 
    Besonders umfassend sind die wohltuenden Eigenschaften einer besonders großen Decke mit weichem Bezug und hoher Wärmewirkung. Es gibt aber durchaus Gründe, sich für einfachere oder kleinere Varianten zu entscheiden. 
  • Verschiedene Wellness-Funktionen stehen zur Auswahl.
    Wie fein lässt sich die Wärme regulieren, wie viele Abstufungen bietet die Zeitvorwahl? Je mehr Wahlmöglichkeiten Ihre Heizdecke bietet, desto genauer lässt sie sich auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. 
  • Freiwillige und verpflichtende Prüfsiegel garantieren Sicherheit. 
    Die verschiedenen Siegel unabhängiger Prüfinstitute garantieren, dass Sie Ihre Heizdecke gefahrlos genießen können. 

Kaufberater

Alles, was bei der Auswahl und Anwendung von Heizdecken wichtig ist, erfahren Sie hier.


Heizdecken-Typen

Decken mit einem Innenleben aus stromführenden Drähten werden generell als Heizdecken bezeichnet. Diese sind dazu gedacht, den Körper zu wärmen – sie sind also nicht geeignet, um Wärme im Raum zu erzeugen. 

Es gibt folgende 3 Varianten, die sich nach ihrem Verwendungsort unterscheiden:

Klassische Heizdecke

Ein klassisches Modell können Sie ähnlich verwenden wie Ihre Lieblings-Wolldecke – es ist in der Regel, trotz seines Innenlebens aus flachen Heizdrähten, sehr anschmiegsam. Die Decke besitzt eine weiche Oberfläche und ist flexibel. Die meisten Hersteller achten darauf, dass die Heizdrähte kaum zu spüren sind. 

Die klassische Wärmezudecke eignet sich für alle, die einhüllende Wärme besonders lieben – etwa auf dem Sofa beim Fernsehen oder beim Lesen. 

Klassische Modelle können von unter 20 € und bis rund 200 € kosten.

Achtung!

Der natürliche Faltenwurf beim Verwenden der Decke ist in Ordnung. Anders verhält es sich, wenn Sie sie als Unterlage nutzen oder stark knicken: Das kann sie beschädigen und im schlimmsten Fall zum Kurzschluss führen.

Wärmeunterbett

Der richtige Platz für ein Wärmeunterbett ist zwischen Matratze und Bettlaken. Nur vollständig flach ausgebreitet erfüllt es seinen Zweck. Es ist so konstruiert, dass Sie darauf liegen können. Es muss also das Körpergewicht und alle denkbaren Bewegungen im Liegen aushalten; auch punktuelle Belastungen durch Ellenbogen oder Knie muss die Wärmeunterlage schadlos überstehen. 

Für Massage- oder Kosmetikliegen werden besonders schmale Wärmeunterbetten angeboten. Sie sind in der Regel zwischen 60 cm und 80 cm breit und können durch Laschen oder Halterungen rutschfrei auf der Liege fixiert werden. Die Oberflächen solcher Decken sind meist pflegeleicht und abwischbar. Diese finden jedoch nur selten im privaten Bereich Anwendung.

Bedenken Sie

Wärmeunterbetten sind nicht als Zudecken gedacht. Sie sollten darum nicht auf oder um den Körper gelegt werden. Sie sind weniger flexibel als klassische Wärmedecken und können auf Dauer durch falsche Nutzung Schaden nehmen. 

Wärmeunterbetten sind ausschließlich dafür gedacht, Betten vorzuheizen oder sie für eine begrenzte Zeit warmzuhalten. 

Sie eignen sich daher am besten für folgende Anwendungsbereiche:

  • Bei niedriger Schlafzimmertemperatur
    Mit einem Wärmeunterbett müssen Sie nie wieder fröstelnd abwarten, bis Ihre Körperwärme die Decke erwärmt hat. 
  • Zur Muskelentspannung im Bereich des Rückens
    Bei allgemeiner Verspannung kann Wärme sehr wohltuend sein. Und wer zu morgendlicher Steifheit neigt, kann damit die Durchblutung der Muskeln und folglich ihre Beweglichkeit sanft unterstützen. 

Wärmeunterbetten sind in einer Preisspanne zwischen 20 € bis 170 € erhältlich. 

Achtung!

Halten Sie Ihre Katze von der Liegestätte fern, auf der Ihr Wärmeunterbett liegt. Warme Plätzchen ziehen Katzen magisch an. Leider haben sie auch die Gewohnheit, die Unterlage minutenlang mit ausgefahrenen Krallen zu zupfen. Das kann ein Wärmeunterbett gefährlich beschädigen. 

Kombi-Wärmedecke

Das Beste aus beiden Welten bieten Heizdecken, die auch als Unterbetten einsetzbar sind. Es gibt sie in Kissenform und als Decken. Die Preise bewegen sich in einem ähnlichen Bereich wie die der klassischen Heizdecken, von rund 25 € und bis rund 170 €. 

Hier können Sie aus 2 Formen wählen:

  • Kombi-Wärmedecke in Kissenform 
    Einige Kombi-Wärmedecken sind in der Größe eher mit Kissen vergleichbar. Sie wärmen einzelne Körperareale und bieten oft eine Einschubtasche, die Füße oder Hände aufnimmt. Sie kosten rund 50 €. 
  • Kombi-Wärmedecke in Deckenform
    Decken mit Unterbett-Option sind einerseits anschmiegsam genug, damit Sie sich damit zudecken können. Andererseits sind sie aber auch stabil genug, um Ihr Körpergewicht zu tragen. Sie werden unter dem Matratzenbezug flach ausgelegt. Diese Variante gibt es in einem ähnlichen Preisspektrum wie die klassische Heizdecke. 

Bedenken Sie

Eine Heizdecke, die Sie für beide Zwecke einsetzen möchten – mal als Decke, mal als Unterbett – sollte ausdrücklich für beide Anwendungen ausgelegt sein. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihre Decke nicht vorzeitig verschleißt. 


Stromversorgung

Heizdecken brauchen Strom. Die meisten Heizdecken sind von direkter Stromzufuhr aus der Steckdose abhängig. Eine mobile Nutzung, etwa im Zelt, ist damit nicht möglich. Sie sind für den Heimgebrauch auf dem Sofa oder der Matratze gedacht. 

Bedenken Sie

Kabellänge großzügig wählen

Aus Sicherheitsgründen dürfen Heizdecken nicht mit Verlängerungskabeln betrieben werden. Darum lohnt es sich nachzumessen, wie weit die Entfernung von der nächsten bequem erreichbaren Steckdose zum Einsatzort der Heizdecke ist. So vermeiden Sie Zugspannung am Kabel. 

Einige Heizdecken funktionieren mit aufladbaren Batterien, meist Lithium-Ionen-Akkus. Diese Decken können Sie mitnehmen, auf Reisen verwenden und bei Gelegenheit an einer Steckdose wieder aufladen. Wesentlich häufiger als große Decken (wegen des geringen Gewichts und Packmaßes) sind allerdings Akku-Heizkissen und Heizelemente für einzelne Körperareale. 


Leistung 

Gängige Modelle arbeiten mit 50-150 Watt (W). Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Leistungsaufnahme einer Decke und der Aufwärmzeit. Für eine kurze Aufwärmzeit müssen Heizdecken mit mehr Leistung ausgestattet sein; hier sind etwa 120 W nötig. 

Wie schnell genau, dafür gibt es keine Formel; denn ein weiterer wichtiger Faktor ist die Gesamtlänge der stromführenden Drähte im Inneren der Decke.

Als kurze Aufwärmzeit gelten 10 Minuten und weniger. Manche Modelle benötigen bis zu 30 Minuten, um sich vollständig zu erwärmen. 

Die gängigen Leistungsstufen sind dabei Folgende: 

  • 50 bis 90 W
    Eine geringe Leistung reicht, wenn Sie Energie sparen wollen und eine eher langsame Aufwärmzeit in Kauf nehmen 
  • 95 bis 150 W
    Eine möglichst schnelle Aufwärmzeit ist mit einer hohen Leistung und einem etwas höheren Energieverbrauch verbunden. 

Für den Geldbeutel sind die Unterschiede nicht gravierend, denn Heizdecken sind vergleichsweise sparsame Wärmespender.

In manchen Fällen kann eine Wärmedecke sogar den Betrieb einer Heizung ersetzen und Sie sparen dadurch Heizkosten: 

  • Wenn Sie spät nach Hause kommen
    Meist ist dann die Nachtabsenkung Ihrer Heizanlage bereits aktiv. Um die Heizung nicht unnötig wieder hochzufahren, können Sie sich stattdessen mit einer Wärmedecke zudecken.
  • Bei unterschiedlichem Wärmeempfinden 
    Das Familienmitglied oder der Partner mit dem stärkeren Wärmebedarf kann eine elektrische Decke verwenden, ohne dass Sie den Raum insgesamt stärker beheizen müssen. 

In der Übergangszeit
Die Heizung springt aufgrund der noch recht warmen Außentemperaturen noch nicht an. Solange Sie in Bewegung bleiben, reicht die Wärme in der Wohnung noch aus. In den Abendstunden kann es jedoch schon empfindlich kühl werden. Hier profitieren Sie dann von der wärmenden Decke.


Größen

Eine Standardgröße gibt es für Heizdecken nicht. Viele sind deutlich schmaler und manchmal auch kürzer als übliche Decken. Hinzu kommt, dass die wärmeführenden Drähte oft nicht bis zum Rand reichen. Daher kann es ratsam sein, sich im Zweifel für die jeweils größere Variante zu entscheiden. 

Wärmedecken lassen sich in 3 Größenklassen einteilen: 

  • Klein
    Die kleinsten Modelle sind 60 cm bis 70 cm breit und 130 cm bis 170 cm lang. Diese Varianten eigenen sich eher für unterwegs, wenn es aufs Gewicht ankommt. Wärmeunterbetten dieser Größe gibt es speziell für schmale Massageliegen. 
  • Mittelgroß
    Mittelgroße elektrisch erwärmbare Decken sind 80 cm bis 90 cm breit und 140 cm bis 190 cm lang. Wärmeunterbetten dieser Größe sind für einzelne Personen geeignet. Das klassische Modell dieser Größe ist am besten geeignet, um es sich auf den Schoß zu legen.
  • Groß
    Die Maxi-Varianten sind 160 cm bis 180 cm breit und bis zu 200 cm lang. XXL-Wärmeunterbetten eignen sich für Doppelbetten. Decken dieser Größe hüllen Ihren ganzen Körper warm ein und bilden keine Kältelücken.

Formen

Heizdecken gibt es in verschiedenen Formen, die die Verwendung noch angenehmer machen.

Folgende Formen sind dabei gängig: 

  • Mit Ärmeln
    In der Regel haben Modelle mit Ärmeln keine stromführenden Drähte über die ganze Länge hinweg. Vielmehr sind ein oder mehrere Heizelemente enthalten, die Sie in die dafür vorgesehene Tasche einlegen können. Die Fläche, die die Heizelemente einnehmen, ist also um einiges kleiner. Diese Variante eignet sich besonders, wenn Sie leicht an den Armen frieren.
  • Gerade Form
    Zudecken und herkömmliche Wärmeunterbetten sind meistens rechteckig und gerade. Einige Wärmeunterbetten sind auf der Unterseite noch mit Schlaufen ausgestattet. Sie sorgen für besseren, faltenfreien Halt zwischen Matratze und Bettlaken. 
  • Taillierte Form 
    Einige Wärmeunterbetten sind tailliert. Sie folgen damit der Körperform und werfen im Gebrauch weniger Falten.
  • Wärmeunterbett in Spannbetttuch-Form
    Da Wärmeunterbetten nur sicher sind, wenn sie im Gebrauch keine Falten werfen, ist eine gute Befestigung auf der Matratze ratsam. Am besten gelingt das mit einem Wärmeunterbett, das wie ein Spannbetttuch verwendbar ist. Die Drähte liegen bei dieser Variante nur in dem Teil der Decke, der die Liegefläche bedeckt.

Materialien

Jede Heizdecke hat eine äußere Hülle. Dieser Bezug dient der Hygiene und sorgt dafür, dass die Heizdrähte kaum oder gar nicht zu spüren sind. Manche Bezüge sind abnehmbar und waschbar. Beim Abnehmen der Hülle kommt das Innenleben zum Vorschein: eine feine, weitere Textilschicht, die nicht abnehmbar ist. Sie ist mit den Metall-Bestandteilen Ihrer Decke fest verbunden. 

Ob Ihr Modell sich angenehm anfühlt, können Sie nur durch Ausprobieren feststellen. Dass die verwendeten Textilien allerdings frei von Schadstoffen sind, können nur unabhängige Testinstitute zusichern.

Dies sind die gängigen Material-Varianten: 

  • Baumwolle
    Die günstige und sehr robuste Baumwolle nimmt Feuchtigkeit gut auf, trocknet aber langsam. Baumwollhüllen können Sie meist bei 60 °C in der Maschine waschen. Beigaben von Kunstfaser oder Viskose sorgen dafür, dass das Material schneller trocknet. 
  • Flanell
    Flanell ist ein leichtes und leicht gewalktes Gewebe mit weichem Griff. Es liegt angenehm auf der Haut. Es gibt Flanelle aus Baumwolle, Wolle und Mischfasern. 
  • Fleece 
    Die Flauschfaser Fleece ist in der Regel aus Kunstfasern wie Polyester hergestellt, es ist ein synthetischer Pelz. Fleece ist warm, weich und meist über 40 °C maschinenwaschbar. Fleece ist auch hitzeempfindlich, aber den normalen Betrieb einer Wärmedecke übersteht er. Für Umweltbewusste gibt es Fleece in Recycling-Qualitäten, die neuem Material in nichts nachstehen. 
  • Polyamid
    Polyamid ist eine bewährte synthetische Faser, die durch Haltbarkeit und einfache Pflege punktet. Ob ein Polyester-Gewebe sich auf der Haut angenehm anfühlt, hängt stark von der Verarbeitung ab. Oft wird Polyamid als Beimischung für Mischfasern eingesetzt. 
  • Polyester 
    Aus Polyester werden zahlreiche Fleece-Stoffe, aber auch glatte Gewebe hergestellt. Sie sind meist gut zu reinigen und können temperaturausgleichend wirken. 
  • Velours
    Velours ist eine Gewebeart, bei der das Material auf der Oberseite besonders flauschig ist. Velours kann aus Kunstfaser, seltener auch aus Viskose hergestellt werden. Das Flauschmaterial eignet sich für klassische Wärmezudecken. 
  • Viskose, Modal, Lyocell 
    Viskose, Modal und Lyocell sind aus Pflanzenfasern (Cellulose) hergestellt und ähneln in ihren Eigenschaften der Baumwolle. Sie ist etwas weniger robust als diese, kann dafür aber Feuchtigkeit besser aufnehmen und ableiten. Beigaben von Baumwolle oder Kunstfasern können die Haltbarkeit erhöhen.
  • Vlies
    Vlies lässt sich aus allen möglichen Materialien herstellen; hier gilt es, genauer hinzuschauen, welche Bestandteile enthalten sind. Vlies fühlt sich griffig und warm an. 
  • Wolle 
    Feine Wolle wird für körpernahe Gewebe immer beliebter. Sie entlässt Feuchtigkeit schnell wieder an die Umgebungsluft und fühlt sich daher immer warm und trocken an. Damit sie leichter zu pflegen sind, werden Heizdecken-Hüllen aus Wollstoff oft mit Kunstfasern, Baumwolle oder Viskose gemischt.

Ausstattung

Wärmedecken verfügen zur Erleichterung der Bedienung über eine überschaubare Anzahl an Ausstattungsmerkmalen.

Dabei handelt es sich vorrangig um Folgende: 

  • Steuereinheit
    Die Steuereinheit ist bei vielen Modellen an einem kurzen Kabel befestigt, das sie mit der Decke verbindet. Eine abnehmbare Steuereinheit gibt es häufig bei waschbaren Decken. Bei einigen Decken ist die Steuereinheit in der Deckenfläche selbst verbaut. Bei diesem Produkttyp gibt es waschbare und nicht waschbare Varianten. Sie haben die Wahl zwischen mechanischen und digitalen Bedienfeldern; manche Produkte kombinieren auch beides. Tasten und Schieberegler geben nicht nur eine optische, sondern auch ein fühlbare Kontrolle über die jeweils angewählte Funktion. 
  • Display
    LED-oder LCD-Displays zeigen eine Vielzahl von Funktionen an, oft auf kleiner Fläche. Sie ermöglichen eine genaue Kontrolle über die Dauer und Intensität der Wärmeanwendung. Ein Vorteil dieser Displays ist, dass sie beleuchtet und daher bei wenig Licht gut bedienbar sind. 
  • W-LAN
    Einige Hersteller investieren derzeit in die Entwicklung W-LAN-fähiger Heizdecken und Bettbezüge, die sich vom Smartphone oder anderen Endgeräten aus bedienen lassen. Die Bedieneinheit an der Decke selbst kann bei dieser Variante wegfallen.

Funktionen

Wenn es ums Wohlbefinden geht, ist störungs- und stressfreier Genuss besonders wichtig. Bei Wärmedecken kommt es darauf an, dass sie angenehm und individuell zu bedienen sind. 

Die folgenden 2 Kriterien sind hier besonders wichtig:

Komfortfunktionen

Je mehr Funktionen eine Heizdecke hat, desto mehr Informationsbedarf haben Sie als Nutzer. 

Folgende Informationen kann Ihnen Ihre Steuereinheit anzeigen: 

  • Doppelbett-Funktion
    Zwei Heizkreisläufe, zwei Steuereinheiten: Mit einem Wärmeunterbett für 2 Personen können Sie individuell Ihre jeweilige Wohlfühl-Temperatur einstellen. Das ist besonders praktisch bei unterschiedlichem Wärmebedarf, oder wenn Sie einmal alleine im Doppelbett liegen. 
  • Heizstufe
    Diese Anzeige hat jede moderne Wärmedecke. Sie zeigt Zahlen von 1 bis x an oder ist stufenlos: Dann ist die Intensität der Wärmeabgabe grafisch dargestellt, etwa durch unterschiedlich dicke Balken. 
  • Kontrollleuchte
    Ist die Heizdecke noch eingeschaltet? Kurz vor dem Einschlafen möchten manche Nutzer ihre Decke ausschalten. Im entspannten Halbschlaf sind sie dann nicht sicher, ob das bereits erledigt ist. Hier kann eine einfache Kontrollleuchte sehr hilfreich sein. 
  • Laufzeit mit Abschaltung
    Wer nach der Wärmeanwendung noch einen Termin hat, kann mit einer voreingestellten Laufzeit sicher sein, nichts zu verpassen. Wer sehr gerne die volle Kontrolle behält, wählt eine Bedieneinheit, die zusätzlich die Restlaufzeit angibt. Bei einigen Varianten weist ein Signal auf das Ende der Laufzeit hin. 
  • Rückschaltautomatik
    Gut gewärmt einzuschlafen ist angenehm. Aber die gewählte Heizstufe ist oft zu hoch für eine längere Anwendung. Deshalb verfügen einige Modelle über eine Rückschaltautomatik, die die Temperatur nach einigen Stunden herabsetzt. Das schont Kreislauf und Geldbeutel.
  • Schnellaufheizung
    Diese ist zum Teil als Sonderfunktion wählbar. Sie ist praktisch, wenn Sie sich nur kurz aufwärmen möchten.
  • Temperatur Soll/Ist
    Viel aussagekräftiger als eine Skala von 1 bis x ist die tatsächliche Temperatur, die Sie gewählt haben. Eine solche Anzeige kann besonders sinnvoll sein, wenn Ihr Arzt eine Obergrenze für die Temperatur ihrer Wärmeanwendungen genannt hat.  
  • Zonen-Anzeige 
    Bei Decken mit einzeln anwählbaren Wärmezonen können Sie auf dem Display sehen, welche Zonen gerade aktiv sind und auf welcher Heizstufe.

Entscheiden Sie sich für ein Modell mit W-LAN erweitert sich der Funktionsumfang meist um folgende Bereiche:

  • Analyse von Unregelmäßigkeiten 
    Dieses Extra hilft dabei, eventuellen Schlafstörungen auf den Grund zu gegen.
  • Aufzeichnung von Schlafdaten
    Hiermit lernen Sie Ihre Schlafgewohnheiten besser kennen. 
  • Kommunikation mit vorhandenen Smart-Home-Funktionen
    Hier ist etwa eine automatische Anpassung der Raumtemperatur programmierbar, die wirksam wird, sobald Sie Ihre Decke ein- oder ausschalten.
  • Lernende Software
    Das Gerät passt sich an den jeweiligen Nutzer an. 
  • Programmierbarer Timer für Temperaturwechsel
    Passend zu Ihrem während der Nacht wechselnden Wärmebedarf.
Heizstufen

Anhand der Heizstufen können Sie die Wärmeleistung so einstellen, dass sie zu Ihrem Bedarf passt.

In diesem Zusammenhang sollten Sie auch auf folgende 2 Details achten:

Anzahl der Heizstufen

Die Heizstufen werden auf der Bedieneinheit in Ziffern von 1 bis x angegeben oder als Temperaturangaben. Die Temperaturbereiche liegen bei 30 °C bis 50 °C. 

Bedenken Sie

Ihre persönlichen Gewohnheiten sind wichtig bei der Auswahl der Steuerungsmöglichkeiten. Viele Nutzer (etwa Senioren) legen Wert darauf, dass die Heizstufen-Auswahl einfach bedienbar sowie leicht erkennbar ist. Unter Umständen fällt die Wahl dann auf ein Gerät mit weniger, aber dafür besser erkennbareren Abstufungen.

Sie können unter folgenden Heizstufen wählen:

  • 1 bis 3 Heizstufen
    Das ist sinnvoll, wenn Sie ein einfaches Produkt zur gelegentlichen Nutzung suchen. Decken mit wenigen Wahlmöglichkeiten sind oft auch günstiger im Preis, müssen aber qualitativ nicht zwangsläufig schlechter sein. 
  • 4 bis 10 Heizstufen
    Diese Auswahl eignet sich für Vielnutzer. Auch für empfindliche Personen sind sie angenehm. Decken mit einem großen und gut variierbaren Temperaturbereich sind wahre Wärmespezialisten. Wer auf geringe Temperaturunterschiede stark reagiert, trifft mit dieser Variante die richtige Wahl. 

Die folgende Tabelle bietet Ihnen einen Vergleich zwischen den Decken mit vielen und denen mit wenigen Heizstufen: 

1–3 Heizstufen

4–10 Heizstufen

Eignung für empfindliche Nutzer

Gering

gut

Eignung für häufige Nutzung

Mittel

gut

Qualität

Alle Qualitätsstufen

Alle Qualitätsstufen

Preis

Oft günstig

Günstig bis hochpreisig

Zonierte Heizstufen

Wenn Sie einstellen können, ob die gesamte Decke gleich warm wird oder nur Teile davon, heißt dies Zonierung. 2 bis 5 einzeln regulierbare Zonen sind üblich. So können Sie den unterschiedlichen Wärmebedarf an bestimmten Körperarealen berücksichtigen. 

Eine Zonierung ist besonders sinnvoll für Personen, die an bestimmten Körperzonen einen erhöhten Wärmebedarf haben. Zum Beispiel dann, wenn immer wieder Verspannungen bestimmter Muskelgruppen auftreten. Oder wenn Sie zu kalten Füßen neigen und diese mit Extra-Wärme versorgen möchten.


Sicherheit

Wirklich entspannend sind die Stunden mit einer Wärmedecke nur, wenn sie absolut sicher in der Verwendung ist. Die gesetzlichen Vorgaben hierzu sind in Deutschland streng und vielfältig. 

Folgende Kriterien sind für die Sicherheit unverzichtbar: 

  • Abschaltautomatik
    Die Heizdecke ist noch an, Sie selbst aber schon längst nicht mehr im Raum? Die Abschaltautomatik sorgt dafür, dass sich die Decke auch ohne Ihr Zutun nach einer gewissen Zeit abschaltet. 
  • CE-Kennzeichnung 
    Die CE-Kennzeichnung ist ein absolutes Muss. Sie gewährleistet das Mindestmaß an Produktsicherheit. Sie ist eine Art Reisepass für Produkte. Die Hersteller bringen das Zeichen selbst an und bescheinigen damit, dass ihr Produkt jeweils die Richtlinien erfüllt, die in der EU gelten. Dazu gehören auch Sicherheitsvorschriften. Das CE allein reicht vielen Nutzern nicht: aus gutem Grund, denn es ist kein Gütesiegel. Geräte mit diesem Kennzeichen haben also keinen Qualitätsvorsprung vor anderen, sondern erfüllen lediglich selbstverständliche Standards. 
  • GS-Prüfzeichen 
    GS steht für Geprüfte Sicherheit. Für das GS-Prüfzeichen muss eine Heizdecke zahlreiche Sicherheitsnormen erfüllen. Qualität und Haltbarkeit der einzelnen Produkte sind hingegen keine GS-Themen. Die Vergabe des GS-Zeichens ist im Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) geregelt. Die Prüfungen für das GS-Prüfzeichen umfassen unter anderem die Produktdokumentation, Baumusterprüfungen in Testlabors sowie die Inspektion der Produktionsstätte(n). Die beauftragten Fachleute prüfen die Einhaltung von EU-Richtlinien sowie nationaler, europäischer und internationaler Normen. Das GS-Zeichen muss immer in Kombination mit dem Logo der Prüforganisation abgebildet werden. Zu den prüfberechtigten Vergabestellen gehört der TÜV, es gibt aber noch zahlreiche andere unabhängige Prüfinstitute, die dafür akkreditiert sind. 
  • Schadstoff-Freiheit
    Nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll ist eine Prüfung der textilen Bestandteile nach OEKO-Tex®-Standard 100. Herausgeber des weltweit gültigen Standards ist die Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie (Oeko-Tex) in Zürich. Hier werden Textilien in allen Verarbeitungsstufen auf Unbedenklichkeit geprüft. Viele Hersteller bemühen sich um das OEKO-TEX®100-Siegel. Für gesundheitsbewusste Nutzer ist es unverzichtbar.
  • Sicherung
    Bei einem Defekt, egal welcher Art, darf kein Strom mehr fließen. Moderne Wärmedecken verfügen daher über eine Sicherung, die das garantiert. Bei zu hoher mechanischer oder thermischer Belastung (oder wenn die Decke nass wird) wird die Stromzufuhr automatisch unterbrochen. 
  • TÜV-Siegel 
    Der TÜV kann das GS-Prüfzeichen vergeben, er kann aber auch eigene Standards festlegen und dafür bestimmte Aspekte hervorheben. Dies müssen nicht zwingend Sicherheitsaspekte sein. Neben Sicherheitsfragen gehören dazu Qualitätskriterien oder die Transparenz der jeweiligen Hersteller. 
  • Überhitzungsschutz
    Kombiniert mit weiteren Wärmequellen und im engen Körperkontakt kann eine Heizdecke enorme Heizkraft entwickeln. Damit die Hitzeentwicklung im gesunden und sicheren Bereich bleibt, ist ein Überhitzungsschutz notwendig. Die meisten Exemplare sind damit ausgestattet. Sensoren messen die Temperatur; sobald ein festgelegter Wert erreicht ist, reguliert sich die Wärmezufuhr so, dass keine unerwünschten Spitzen entstehen. 
  • VDE-Zeichen 
    Die Zertifizierung des VDE ist freiwillig, beruht also nicht auf einer gesetzlichen Vorschrift. Der VDE ist ein eingetragener Verein (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik). Das VDE-Zeichen steht für Sicherheit in elektrischer, mechanischer, thermischer, toxikologischer und radiologischer Hinsicht. Es bescheinigt die Einhaltung hoher Standards. Die wichtigste Quelle dafür sind die Vorgaben des Europäischen Komitees für elektrotechnische Standardisierung (CENELEC) und weiterer internationaler Verbände.

Häufige Fragen

Hier haben wir für Sie zusammengefasst, was viele Nutzer über die Verwendung von Heizdecken wissen wollten. 

Babys

Gibt es Heizdecken für das Babybett?

Elektrische Decken sind nicht für Babybetten gedacht. Bei den kleinen Windelträgern und bei Kleinkindern kann immer etwas daneben gehen. Somit ist die Gefahr zu groß, dass Strom führende Bestandteile der Decke nass und damit beschädigt werden.

Energieverbrauch

Wie viel Strom verbraucht eine Heizdecke? 

Wärmedecken arbeiten mit einer Leistung zwischen 50 und 150 Watt. Sie gehören damit nicht zu den großen Stromverbrauchern in einem Haushalt. 

Entsorgung

Wie entsorge ich meine Heizdecke? 

Diese Produkte gehören nicht in den Hausmüll oder Sperrmüll. Nach dem so genannten Elektrogesetz (Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten vom März 2005) müssen Sie sie bei den kommunalen Sammelstellen oder beim Hersteller/Vertreiber abgeben. Die Rücknahme ist gebührenfrei. Das gilt für alle Elektronik-Altgeräte.

Erfinder

Seit wann gibt es Heizdecken und wer hat sie erfunden? 

Die Ursprünge liegen in den USA. 1912 stellte der Arzt Sidney Russel die erste elektrische Heizdecke vor. In Deutschland wurden ab 1919 die ersten Heizdecken produziert – von einem Unternehmen, das auch heute noch auf dem Markt ist. Damals waren die neu aufkommenden Gummi-Wärmflaschen noch eine starke Konkurrenz.

Funktionsweise

Wie funktioniert eine Heizdecke? 

Es handelt sich um elektrische Wärmespender, d.h. sie funktionieren mit Strom aus der Steckdose, also mit einer Wechselspannung von 220 Volt. Die Wärme entsteht in umhüllten Heizdrähten; sie bieten dem Strom einen hohen Widerstand, dadurch entsteht die Wärme – ähnlich wie bei Glühbirnen. Selbstverständlich sind die Heizdrähte vor dem Durchbrennen geschützt. 

Es werden auch Modelle mit Akku im Handel angeboten. Diese eignen sich etwa für die Mitnahme in den Urlaub.

Gesundheit

Sind Heizdecken gesund? 

Sie können das Wohlbefinden steigern, aber sie können nicht im eigentlichen Sinne gesund machen. Gesunde Nutzer, die hin und wieder frösteln oder das Lösen einer Verspannung unterstützen möchten, werden von der Decke profitieren. 

Achtung!

Wer akut oder chronisch krank ist, sollte die Nutzung einer Heizdecke immer vor der ersten Verwendung mit dem Arzt abklären. 


Welche Beschwerden lassen sich mit Heizdecken lindern?

Die folgenden Beschwerdebilder sind Anwendungsbeispiele. Ob die Wärmedecke in der beschriebenen Art wirksam wird, hängt immer von den individuellen Voraussetzungen ab. 

Bedenken Sie

Wenn Sie mit der Wärme Beschwerden lindern möchten, achten Sie bei der Anwendung besonders darauf, dass es Ihnen zu jeder Zeit gleich oder besser geht als vorher. Bei neuen Störungen des Wohlbefindens wie Schwitzen, Kreislaufbeschwerden oder Kopfschmerzen beenden Sie die Anwendung.

Folgende Beschwerden sollen sich durch die Wärme-Anwendung verbessern:

  • Schmerzen 
    Verspannungen oder die Folgen von Verschleißerscheinungen sind die klassischen Anwendungsfelder für Wärme. Auch einige rheumatisch bedingte Beschwerden lassen sich lindern, sofern sie nicht entzündlich sind und Sie sie durch einen Arzt abgeklärt haben. 
  • Starkes Frösteln 
    Bei manchen Menschen geht der Kreislauf im Liegen schnell in einen Ruhemodus über – noch bevor sie genug Zeit hatten, das Bett oder Sofa ausreichend anzuwärmen. Auch bei einer beginnenden Erkältung oder nach langen Aufenthalten in kalter Winterluft unterstützen Heizdecken die angenehme Durchwärmung. 
  • Unterbauch-Beschwerden 
    Die Wärme fördert die Durchblutung des Unterbauchs und entspannt die beteiligte Muskulatur. Bei Menstruationsbeschwerden und Verdauungsproblemen kann das hilfreich sein. 
  • Verletzungen 
    Unblutige Verletzungen, etwa eine Zerrung, werden häufig mit Wärme behandelt. Nach Absprache mit dem Arzt kann eine Wärmedecke dabei helfen. 
  • Verspannungen
    Verspannte Muskeln sprechen meist sehr gut auf Wärme an. Eine gesteigerte Durchblutung ist ein wichtiger Schlüssel zur schnellen Besserung.
Achtung!

Kombinieren Sie Ihre Heizdecke niemals mit anderen Wärmeanwendungen. Die entstehende Temperatur kann zu hoch werden und gesundheitliche Schäden oder Materialschäden verursachen.


Wer sollte eine Heizdecke nicht verwenden? 

Einige akute und chronische Krankheiten vertragen sich nicht gut mit der Nutzung einer wärmenden Decke. Dazu gehören Gefäßkrankheiten und entzündlich-rheumatische Beschwerden. Grundsätzlich ist immer ärztlicher Rat gefragt, wenn Sie gesundheitliche Probleme haben und eine beheizbare Decke verwenden möchten. 

Achtung!

Verspannungen und abendliches Frösteln sind häufige Gründe, zu einer Heizdecke zu greifen. Aber auch hier gilt: Wenn Ihr Wohlbefinden erst seit Kurzem und ohne äußeren Grund gestört ist, klären Sie die Ursache zunächst mit Ihrem Arzt ab. 

Kinder, bettlägerige Personen und Menschen, die geistig stark eingeschränkt sind, sollten Heizdecken nur unter Aufsicht verwenden. 


Ist es gesund, wenn ich zur Heizdecke noch weitere Wärmequellen verwende? 

Wenn Sie richtig durchgefroren oder erkältet sind, liegt der Gedanke nahe, mehrere greifbare Wärmequellen zu kombinieren. Aber dabei kann sich leicht eine Überhitzung einstellen, die den Körper überfordert oder gar gefährdet. Das gilt besonders für Wärmflaschen, Wärmelampen und Wärmepflaster. Die einzige empfehlenswerte Kombination ist es daher, die Raumtemperatur moderat zu erhöhen. 

Heizkissen

Was ist ein Heizkissen? 

Falls Sie nur an einigen Körperstellen Wärme benötigen, könnte ein Heizkissen das Richtige für Sie sein. 

Heizkissen gibt es in vielen verschiedenen Formen: 

  • Fußwärmer
    Fußwärmer sind oft so geformt, dass Sie beide Füße hineinstecken können – sie sehen aus wie große flauschige Skischuhe. Der Vorteil ist, dass Ihre Füße rundum lückenlos gewärmt werden. 
  • Nackenwärmer 
    Bei Verspannungen in diesem Bereich könnten passend geformte Auflagen die richtige Wahl sein. Oft sind sie mit Befestigungsmöglichkeiten ausgestattet. 
  • Rechteckige Heizkissen
    Sie wärmen ein kleineres Körperareal und sind so leicht und geschmeidig, dass Sie sie auf jede Körperstelle auflegen können. Es gibt eine Variante für die Nutzung im Auto, sie lässt sich an den Zigarettenanzünder anschließen. 
  • Wärmegürtel 
    Im Bereich des Bauchs und unteren Rückens ist körpernahe Wärme oft besonders angenehm. 
Achtung!

Kombinieren Sie niemals Heizdecken und Heizkissen. Die entstehende Wärme kann zu intensiv werden.

Hygiene

Kann ich meine Heizdecke waschen? 

Häufig lässt sich der Bezug abnehmen und waschen. Einige Modelle sind sogar vollständig waschbar, bis auf die abnehmbare Steuereinheit. Ob und wie das Produkt Ihrer Wahl waschbar ist, erfahren Sie in der Regel aus der mitgelieferten Gebrauchsanleitung. 

Stromführende Teile, wie Kabel oder das Innere der Decke, sollten nicht mit Wasser in Berührung kommen. 


Wie nutze ich meine Heizdecke hygienisch?

Schützen Sie sie so gut wie möglich vor Schmutz, etwa mit einem geeigneten Bezug. Vermeiden Sie außerdem direkten Hautkontakt, denn Hautschüppchen enthalten immer etwas Talg und Schmutzpartikel. Halten Sie die Decke von Essensabfällen, wie Krümeln etc., fern.

Kauf 

Worauf muss ich beim Kauf einer Heizdecke achten?

Ihr elektrischer Wärmespender sollte sicher sein und in Leistung, Größe und Ausstattung zu Ihren Bedürfnissen passen. 


Wie viel kostet eine Heizdecke?

Heizdecken können zwischen 20 € und 200 € kosten. 

Sicherheit

Wie sicher sind Heizdecken? 

Bei korrekter Verwendung sind neue, moderne Modelle sicher. Die Gefahr von Überhitzung, Verbrennungen oder gar Brand ist durch sinnvolle Sicherheitsfunktionen weitgehend gebannt. Das gilt allerdings nur für Produkte, die nach gesetzlichen Kriterien auf ihre Sicherheit geprüft sind. 

Das Thema Sicherheit nehmen wir für Sie besonders unter die Lupe. Schauen Sie einfach in unserem Ratgeber-Kapitel Sicherheit vorbei, um mehr zu erfahren.


Wie verwende ich meine Heizdecke sicher? 

Heizdecken, die in Deutschland zugelassen und geprüft sind, erfüllen hohe Sicherheitsstandards. 

Einige Grundregeln sind darüber hinaus wichtig:  

  • Betriebsanleitung beachten
    Ihrem Modell muss eine aussagekräftige deutsche Betriebsanleitung beiliegen. Ist dies nicht der Fall, hat der Händler oder Hersteller einen Fehler gemacht und Sie können Nachbesserung fordern. Die enthaltenen Sicherheitshinweise sind wichtig.  
  • Niemals im Trockner trocknen
    Auch maschinenwaschbare Wärmedecken eigenen sich auf keinen Fall für den Trockner. 
  • Nicht bügeln
    Die Heizdrähte im Inneren nehmen beim Bügeln Schaden.  
  • Nicht in die Reinigung geben
    Elektronische Decken sind in der Regel für die chemische Reinigung nicht geeignet.  
  • Halten Sie spitze Gegenstände fern 
    Riskieren Sie keinen Abriss und kein Freilegen stromführender Teile. 
  • Nicht gefaltet oder geknittert verwenden
    Falten oder starkes Knittern kann die Drähte beschädigen oder durch das Aufeinandertreffen mehrerer Heizdraht-Windungen zu viel Wärme entstehen lassen. 
  • Wärmeunterbetten nicht in verstellbaren Betten verwenden 
    Wenn die Matratze stark abgeknickt ist, kann das die Heizdrähte beschädigen. 
  • Heizdecken nicht als Kissen verwenden
    Zu starke Knicke und übereinander liegende Heizdrähte beschädigen das Material.


Heizdecke und Wasserbett: Geht das? 

Wenn das Wasserbett gerade nicht die passende Wohlfühltemperatur hat, kommt schnell der Wunsch nach einer zusätzlichen Beheizung auf. Grundsätzlich ist aber die Kombination mit Wasser problematisch. Denn bei einem Materialdefekt des Wasserbetts kann eine eingeschaltete Heizdecke gefährlich werden. Nur Modelle, die speziell für diese Kombination gedacht und zugelassen sind, bieten hier ausreichend Sicherheit. 

Achtung!

Verwenden Sie in Kombination mit einem Wasserbett nur solche elektronischen Produkte, die ausdrücklich dafür geeignet sind.


Können Heizdecken brennen? 

Wie jedes Elektrogerät kann auch eine beheizbare Decke zum Brandherd werden. Geschehen kann das bei groben Anwendungsfehlern oder bei Geräten, die den hierzulande geltenden Sicherheitsnormen nicht entsprechen.

Temperatur

Wie warm sollte eine Heizdecke maximal werden?  

Die meisten Heizdecken funktionieren mit einem maximalen Temperaturbereich um die 45 Grad. Mehr wäre für die meisten Nutzer und die üblichen Verwendungszwecke nicht sinnvoll. 

Verwendung

Wie lange sollte ich eine Heizdecke verwenden?

In punkto Sicherheit haben die Hersteller entsprechende Vorkehrungen getroffen: Die Höchstdauer für die ununterbrochene Nutzung ist individuell und meist durch einen Abschaltmechanismus geregelt. Die nötigen Angaben dazu finden Sie in der Gebrauchsanleitung. 

Bedenken Sie

Heizdecken sind keine Schlafdecken. Die meisten sind nur zum Anwärmen vor dem Einschlafen gedacht, also nicht für mehrere Stunden Nachtschlaf. Eine Ausnahme bilden Modelle, die ausdrücklich für den Dauerbetrieb konzipiert sind. 

In Sachen Gesundheit und Wohlbefinden gilt: Verwenden Sie Ihre Decke, solange es Ihnen gut tut. Wenn das der Fall ist und bei Bedarf Ihr Arzt grünes Licht gibt, spricht nichts gegen eine tägliche Anwendung. 

Wenn Sie gesundheitliche Einschränkungen haben und nicht sicher sind, ob diese Art von Decke das Richtige für Sie ist, finden Sie Wissenswertes unter der FAQ-Rubrik Gesundheit. 


Wofür ist eine Heizdecke gut?

Elektrische Heizdecken sind dann das Richtige, wenn die Wärme im Raum nicht ausreicht und Sie sich eine körpernahe Wärmequelle wünschen. Auch bei bestimmten Beschwerden können sie wohltuend sein. 


Kann ich eine Heizdecke in der Schwangerschaft verwenden?
 

Holen Sie sich Rat bei Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, wenn Sie in der Schwangerschaft eine elektrische Decke verwenden möchten. Grundsätzlich ist eine wohlige Wärmequelle durchaus wünschenswert. Einige typische Schwangerschaftsbeschwerden können sich allerdings bei einer Nutzung verschlimmern.

Wärmeunterbett oder Heizdecke? 

Was ist der Unterschied zwischen einer Heizdecke und einem Wärmeunterbett? 

Wärmeunterbetten sollen ausgebreitet unter dem Nutzer liegen bleiben, weshalb einige Exemplare Befestigungsmöglichkeiten für die Matratze bieten. 

Heizdecken sollen sich angenehm anschmiegen und sind deshalb oft etwas weicher und flexibler gestaltet als Wärmeunterbetten. 

Wärmezudecken sind geeignet, um sich darin einzuhüllen. Ein Wärmeunterbett   manchmal auch als Wärmebett oder Heizmatte bezeichnet wärmt im Bett von unten und wird zwischen Matratze und Bettlaken gelegt.

Zubehör

Welches Zubehör gibt es für Heizdecken? 

Neben den üblichen Ersatzteilen gibt es einige Extras, die Sie zusätzlich erwerben können. 

Folgende sind erhältlich:

  • Apps
    Für WLAN-fähige Decken aktualisieren die Hersteller verschiedene Apps oder bieten von Zeit zu Zeit neue Apps an. 
  • Bezug
    Auswechselbare Bezüge erleichtern die hygienische Nutzung – besonders dann, wenn Sie ein nicht waschbares Produkt nutzen. 
  • Tasche
    Mit einer passenden Tasche oder einer verschließbaren Hülle können Sie Modell geschützt transportieren oder es im Sommer staubfrei einlagern. 

Über Andrea Schreiner

Als Verlagslektorin und Mit-Autorin für Gastroführer hatte ich einen kulinarischen Berufsstart. Es folgte erst ein längeres Intermezzo beim Radio, danach vielfältige Aufgaben als Zeitungsredakteurin. Nach spannenden Jahren bei einer PR-Agentur bin ich nun seit 2013 bei billiger.de rund ums Online-Shopping aktiv.


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