Gefriertruhen (106 Ergebnisse aus 42 Shops)

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Ratgeber Gefriertruhen


Wissen kompakt

Sie möchten die Ernte aus dem eigenen Garten länger haltbar machen oder nach einer Feier die restlichen Lebensmittel einfrieren? Eine herkömmliche Kühl-Gefrier-Kombinationen bietet dafür oft nur wenig Platz. Eine Gefriertruhe eignet sich hingegen auch für Haushalte mit großem Bedarf an Vorratshaltung. 

Das Einfrieren von Lebensmitteln hat gegenüber anderen Methoden der Haltbarmachung, wie Einkochen oder Trocknen, viele Vorteile. So bleiben die Vitamine bei diesem Prozess enthalten, der Geschmack der meisten Speisen ändert sich dadurch nicht. 

Der wissenschaftliche Hintergrund ist einfach erklärt. Da das Wasser in den Lebensmitteln gefriert, kommt die Aktivität der enthaltenen Mikroorganismen zum Erliegen. Diese sind für das Faulen und Verderben der Speisen verantwortlich. Folglich bleiben die Lebensmittel durch Einfrieren länger haltbar. 

Dennoch weisen Tiefkühltruhen auch viele Unterschiede in ihrer Ausstattung auf. 

Bedenken Sie für den Kauf einer idealen Gefriertruhe vor allem folgende Gesichtspunkte: 

  • Der Nutzinhalt sollte ideal auf die Haushaltgröße und Ihr individuelles Vorratsverhalten abgestimmt sein.
    Wenn Sie eher wenig einfrieren, sind 60 Liter (l) pro Person empfehlenswert. Bei großer Vorratshaltung sind mit etwa 100 l pro Person zu rechnen. Beziehen Sie diese Werte mit ein, wenn Sie sich für ein bestimmtes Fassungsvermögen entscheiden. 
    Mehr zu Fassungsvermögen
  • Achten Sie auf eine hohe Energieeffizienz.
    Gefriertruhen sind rund um die Uhr im Einsatz. Daher gehören sie zu den Geräten mit dem größten Stromverbrauch im Haushalt. Um Energiekosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, sollten Sie sich daher für eine besonders effiziente Gefriertruhe entscheiden. Dafür können Sie sich an den Energieeffizienzklassen orientieren. Derzeit ist A+++ die beste Klasse. Geräte mit dieser Kennzeichnung sind besonders stromsparend.  
    Mehr zu Energieeffizienzklasse
  • Die Klimaklasse sollte zur Umgebungstemperatur passen.
    Je höher die Umgebungstemperatur, desto größer ist der Temperaturunterschied zum Innenraum. Folglich muss mehr Leistung muss erbracht werden, um diesen auszugleichen. Für Deutschland ist die Klimaklasse N die Norm. Die Geräte dieser Klasse sind für eine Umgebungstemperatur von 16 °C bis 32 °C konzipiert. 
    Mehr zu Klimaklasse
  • Die Ausstattung einer Gefriertruhe kann die Handhabung maßgeblich beeinflussen. 
    Informieren Sie sich im Vorfeld, welche Ausstattungsmerkmale Ihnen wichtig sind. Gefrierkörbe können beispielsweise die Ordnung verbessern. Eine Innenraumbeleuchtung erleichtert das Finden von Gefriergut. Eine LED-Anzeige sorgt für eine einfache Bedienung.
    Mehr zu Ausstattung

Kaufberater

Eine Gefriertruhe sollte optimal an Ihre Wünsche angepasst sein. Das ideale Modell bietet genug Platz, eine gute Ausstattung und überzeugt mit einer hohen Energieeffizienz. Schließlich handelt es sich bei dem Kauf um eine langfristige Investition. Prüfen Sie daher vorher dem Kauf kritisch das Produktdatenblatt Ihres Wunschmodells. 


Gefriertruhen-Produktbeschreibung 

Gefriertruhen gehören zu den Elektro-Großgeräten. Sie dienen der Lagerung von Gefriergut. 
So funktioniert eine Gefriertruhe:
  1. Ein flüssiges Kältemittel zirkuliert in einer Rohrleitung im Inneren des Gefrierraums (Verdampfer). 
    ⇒ Es entzieht dem Gefrierraum Wärme und verdunstet dadurch.
  2. Das nun gasförmige Kältemittel wird in den Verflüssiger geleitet. 
    ⇒ Dort erhöht ein Kompressor den Druck auf das Gas. 
  3. Das Gas wird in ein Rohrsystem an der Außenseite des Geräts (Verflüssiger) gepumpt.
    ⇒ Dort gibt es die Wärme an die Umgebungsluft ab und verflüssigt sich wieder.
  4. Das flüssige Kältemittel wird zurück in den Verdampfer geleitet.
    ⇒ Im sogenannten Drosselventil wird der Druck des Kältemittels wieder gesenkt.
  5. Der Kühlkreislauf beginnt erneut.

In Ihrer Funktionsweise unterscheiden sich Gefriertruhen also nicht von Gefrierschränken, jedoch in der Bauform. Sie sind niedriger und dafür breiter. Sie lassen sich wie eine Truhe von oben öffnen und beladen.

Die Bauweise bringt unterschiedliche Vorteile mit sich: Kalte Luft ist schwerer als warme. Sie sinkt damit automatisch nach unten ab. Beim Öffnen der Truhe entweicht somit weniger kalte Luft als bei einem Schrank. Somit erhöht sich die Temperatur in der Truhe nicht unnötig. Zudem schließen Gefriertruhen sehr dicht ab. Das Gewicht des Deckels drückt bei geschlossener Truhe nach unten. Es kann daher kaum Kälte entweichen. 

Gefriertruhen bieten üblicherweise einen großen Stauraum. Dieser kann von 60 l bis 500 l reichen. Da die Geräte somit auch viel Platz einnehmen, platzieren sie viele Nutzer im Keller.  

Durch die Bauweise ergeben sich auch Nachteile. Das Gefriergut lässt sich in einer Truhe meist schlechter sortieren. Außerdem kann das Ein- und Ausräumen für Menschen mit Rückenproblemen hinderlich sein, da man sich dabei bücken muss. 

Geeignet sind Gefriertruhen für alle, die viel Nahrung einlagern und viel Platz für das Gerät haben. Frieren Sie häufig Ihre Obsternte ein oder kaufen große Mengen Fleisch? Oder kochen Sie viel auf Vorrat? Dann könnte eine Gefriertruhe die richtige Wahl für Sie sein. 

Vor dem Kauf sollten Sie den zur Verfügung stehenden Platz für die Gefriertruhe ausmessen. Die Maße müssen schließlich den Platzverhältnissen angepasst sein.  Zur Bestimmung der Maße geben die Hersteller die Höhe, Tiefe und Breite der Geräte an. Die Höhe kann zwischen 60 cm und 90 cm schwanken. Die meisten Modelle sind jedoch zwischen 80 cm und 90 cm hoch. Die Tiefe schwankt meist in einem Bereich von 65 cm und 75 cm. Es ist vor allem die Breite, die bei Gefriertruhen stark abweichen kann. Sie kann je nach Modell zwischen 80 cm und 200 cm betragen. 

Preislich liegen Gefriertruhen in einem Bereich von 140 € bis 1.500 €.


Fassungsvermögen 

Das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf einer Gefriertruhe ist das Fassungsvermögen. Das Fassungsvermögen Ihres neuen Gerätes sollten Sie davon abhängig machen, wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben und wie viel Tiefkühlware Sie im Schnitt einfrieren. Das Fassungsvermögen geben die Hersteller für gewöhnlich als Gesamtnutzinhalt in l an. Bei Gefriertruhen kann es zwischen 100 l und 600 l umfassen. 

Bei einer geringen Vorratshaltung sind etwa 50 l bis 80 l pro Person empfehlenswert. Diese Volumenspanne ist genau die richtige, wenn:  

  • Sie nur gelegentlich kleinere Portionen einfrieren 
  • Sie tendenziell wenig Tiefkühlware einkaufen

Nutzer mit einer ausgiebigen Vorratshaltung sollten mit 100 l bis 130 l pro Person rechnen. Diese Volumenspanne ist ideal, wenn: 

  • Sie über einen Garten verfügen und größere Mengen an Obst oder Gemüse zur Überwinterung einfrieren 
  • Sie regelmäßig größere Mengen an Fleisch einfrieren 
  • Sie häufig größere Mengen auf Vorrat kochen
Bedenken Sie

Ungenutzter Gefrierraum kostet unnötigen Strom. 

100 l ungenutzter Gefrierraum können bis zu 100 Kilowattstunden (kWh) Stromverbrauch im Jahr ausmachen. 

Wir haben in der folgenden Übersicht den empfohlenen Nutzinhalt je nach Personenanzahl und Vorratshaltung für Sie zusammengestellt.   

Personen Vorratshaltung Nutzinhalt
1 Gering  Ca. 60 l
1 Hoch Ca. 100l
2 Gering  Ca. 120l
2 Hoch Ca. 240l
3 Gering  Ca. 180l
3  Hoch Ca. 300l
4 Gering  Ca. 240l
4 Hoch Ca. 400l
5+ Gering  Ca. 300l
5+ Hoch Ca. 500l

Antifrost-Technologien

Ein vereistes Gefrierfach wirkt sich in zweierlei Hinsicht negativ aus. Zum einem verkleinert das Eis den Innenraum und zum anderem verbraucht das Gerät so mehr Energie. Daher müssen Gefriertruhen regelmäßig enteist werden. Dies erfordert allerdings, dass die Gefriertruhe komplett ausgeräumt wird. Dafür müssten Sie den Inhalt entweder aufbrauchen oder während des Abtauvorgangs anderweitig tiefkühlen. 

Da dies recht aufwendig ist, haben Hersteller Technologien entwickelt, die die Eisbildung deutlich verringern. Sie werden auch als Antifrost-Technologien bezeichnet. Sie haben einen positiven Einfluss auf die Handhabung und auf den Energieverbrauch. Ein Nachteil ist jedoch, dass Geräte mit Antifrost-Technologien meist teurer sind. 

Folgende Antifrost-Technologien gibt es: 

  • Abtau-Automatik
    Eine Abtau-Automatik sorgt dafür, dass das Eis in regelmäßigen Abständen abgetaut wird. Geräte mit diesem System besitzen eine Heizung. Bilden sich Eiskrusten, erhöht diese kurzfristig die Temperatur. Das dabei entstehende Tauwasser fließt in einen Auffangbehälter. Zumeist wird es zum Kompressor geleitet, wo es dann verdunstet.  
  • NoFrost-Technologie
    Ein integrierter Ventilator sorgt dafür, dass die feuchte Luft im Gerät gleichmäßig zirkuliert. Dies entzieht der Luft die Feuchtigkeit, die sich als Reif an den Kühllamellen absetzt. Eine integrierte Heizung taut die Lamellen regelmäßig ab. Ein NoFrost-System ist bei Tiefkühltruhen eher selten. Der große Vorteil – Modelle mit NoFrost-Funktion müssen Sie kaum mehr mühsam per Hand abtauen. Das Gerät erledigt dies von selbst. Die Technik sorgt jedoch für einen erhöhten Stromverbrauch. Dadurch können NoFrost-Geräte auch bei gleicher Energieeffizienzklasse 20 % mehr Strom verbrauchen.
  • LowFrost-Technologie
    LowFrost-Gefriertruhen überzeugen mit einem verbesserten Isoliersystem. Dieses dient zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit. Das System ist nicht so effektiv, wie die NoFrost-Technologie, kann jedoch ebenfalls die Eisbildung um bis zu 80 % senken. Meist ist ein manuelles Abtauen nur alle 1 bis 5 Jahre nötig. 

Sollten Sie Ihre Gefriertruhe doch einmal enteisen müssen, finden Sie in unserem FAQ-Bereich hilfreiche Tipps unter der Frage: Wie taue ich meine Gefriertruhe am besten ab?


Effizienz 

Ein entscheidender Faktor beim Kauf einer Gefriertruhe ist die Effizienz. Sie hat maßgeblichen Einfluss auf den Energieverbrauch des Gerätes. Mit einem energieeffizienten Gerät lassen sich maßgeblich Energiekosten sparen. Außerdem haben effiziente Geräte einen positiven Einfluss auf die Umwelt. 

Gefriertruhen sind nach EU-Regelungen mit dem sogenannten Energielabel ausgestattet. Dieses wurde 1994 für sämtliche Geräte eingeführt, die 24 h am Tag angeschlossen sind. Darauf erhalten Sie unter anderem Auskünfte zur Energieeffizienzklasse und zum jährlichen Stromverbrauch. 

Um die Effizienz einer Gefriertruhe einschätzen zu können, müssen Sie über folgende Faktoren Bescheid wissen: 

Energieeffizienzklasse 

Vereinfacht gesagt bewertet die Energieeffizienzklasse den Stromverbrauch. Abhängig vom Stromverbrauch, dem Fassungsvermögen und technologischen Besonderheiten werden die Gefriergeräte in Klassen eingeteilt. Die Klassen werden mit Buchstaben gekennzeichnet. Die Einteilung reicht von A+++ bis G. Erstere ist im Moment die beste Klassifizierung. Auf dem Energielabel sind die Klassen zusätzlich mit Farben versehen.  Grün steht für eine hohe Energieeffizienz. Orange und Rot stehen für eine mittlere bzw. schlechte Energieeffizienz. 

Geräte, die seit 2014 im Handel neu erhältlich sind, müssen jedoch mindestens die Energieeffizienzklasse A+ haben

Wissenswert

Bei der Energieeffizienzklasse kommen 2019 neue Regelungen zum Tragen. Zukünftig sollen für eine bessere Übersicht die Klassen A+ bis A+++ durch die Stufen A bis G ersetzt werden, jedoch mit neuen Richtwerten. Die neue Klasse A entspricht dann der heutigen Klasse A+++, B entspricht der Klasse A++ usw.

Die Energieeffizienzklasse ist EU-weit genormt. Für den Vergleich werden der Stromverbrauch, der Nutzinhalt und technische Eigenschaften herangezogen. So kann es durchaus vorkommen, dass eine Gefriertruhe mit höherem Stromverbrauch in einer besseren Klasse eingeordnet ist. Dies liegt dann beispielsweise daran, dass der Stromverbrauch pro Liter vermutlich niedriger ist oder das Gerät mit einer speziellen Antifrost-Technologie ausgestattet ist.   

Stromverbrauch 

Der Stromverbrauch einer Kühltruhe liegt je nach Modell zwischen 100 kWh und 600 kWh im Jahr. Er ist maßgeblich abhängig vom Fassungsvermögen des Gerätes. Im Allgemeinen gilt: Je größer das Volumen, desto größer der Stromverbrauch.   

Jedoch kann sich der Stromverbrauch pro Liter unterscheiden. Der Grund für diese Unterschiede liegt meist in der Dichtung. Gut isolierte Gefriertruhen verlieren weniger Kälte. Dies sorgt somit für einen geringeren Stromverbrauch. Je nach Modell ist mit 0,40 kWh bis 1,45 kWh pro l im Jahr zu rechnen. Eine Gefriertruhe der Energieeffizienzklasse A+++ hat meist einen Stromverbrauch von 0,5 kWh pro l im Jahr. 

Entsprechend ist mit folgenden durchschnittlichen Verbrauchswerten zu rechnen: 

Nutzinhalt Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr
50 l 25 kWh
100 l 50 kWh
150 l 75 kWh
200 l  100 kWh
400 l 200 kWh
500 l 250 kWh
Gefrierleistung

Die Gefrierleistung einer Gefriertruhe wird u. a. durch das Gefriervermögen angegeben. Dieses gibt an, wie viel Kilogramm frisches Gefriergut das Gerät innerhalb von 24 h von Zimmertemperatur auf die deklarierte Innentemperatur bringen kann. Je höher also das Gefriervermögen, desto mehr können Sie auf einen Schlag in Ihre Truhe laden. Nutzer, die regelmäßig Großeinkäufe machen, große Ernten an Obst und Gemüse haben, Jagd-Gut einfrieren möchten oder viel angeln, sollten daher auf ein hohes Gefriervermögen achten.  

Ein weiteres Maß für die Bemessung der Effizienz ist die Sternenkennzeichnung. Diese gibt Auskunft darüber, welche Innentemperatur in der Gefriertruhe vorherrscht. Daraus lässt sich auch schließen, wie lange Lebensmittel haltbar sind. Die Kennzeichnung reicht von 1 bis 4 Sternen. Eine 1-Stern-Gefriertruhe bietet Temperaturen um den Gefrierpunkt. Diese ist daher also nicht für das Einfrieren, sondern nur für die Zubereitung von Eiswürfeln oder die Lagerung von Kühlakkus geeignet. Im Gegensatz dazu herrschen im 2-Sterne-Gefrierfach Temperaturen von mindestens -12 °C. Hier lassen sich Lebensmittel für bis zu 3 Wochen lagern. Im 3-Sterne-Gefrierfach wird die Temperatur um weitere 6 °C reduziert. Somit herrschen hier mindestens -18 °C, so dass eingefrorene Lebensmittel über mehrere Monate hinweg halten. Die Temperatur des 4-Sterne-Gefrierfachs liegt im gleichen Bereich. Allerdings stellt dieses eine höhere Leistung zur Verfügung.

Wir haben die Angaben nochmals für Sie zusammengefasst: 

Sterne Innenraumtemperatur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln
* -6 °C ca. 1 Woche
** -12 °C ca. 2 Wochen
*** -18 °C ca. 3 Monate
**** -18 °C ca. 1 Jahr 

Wissenswert

Im Falle einer Störung können Sie für einen gewissen Zeitraum die Lebensmittel in der Gefriertruhe sicher aufbewahren. Mögliche Störungen sind Stromausfälle und Funktionsstörungen. Wie lange die Lebensmittel kühl bleiben, gibt die sogenannte Lagerzeit bei Störung an. Diese fällt je nach Dichtung des Gerätes unterschiedlich aus. Bei Topmodellen kann sie bis zu 120 h betragen. Das bedeutet, dass die Qualität des Gefrierguts bis zu 5 Tage gesichert ist, obwohl das Gerät nicht mit Strom versorgt wird.    

Klimaklasse

Die Klimaklasse gibt den Bereich der Umgebungstemperatur an, in dem die Tiefkühltruhe problemlos funktioniert. 

Zu unterscheiden sind folgende 4 Klimaklassen: 

Abkürzung Klimaklasse Umgebungstemperatur
SN Subnormal 10 °C bis 32 °C
N Normal 16 °C bis 32 °C
ST  Subtropen 16 °C bis 38 °C
Tropen 16 °C bis 43 °C

Für Deutschland und Mitteleuropa sind Geräte mit der Klimaklasse N ideal. Einzig bei Unterbringung in einem unbeheizten Keller ist die Klimaklasse SN zu empfehlen. Die Klassen ST und T sind für unsere Breitengrade weniger relevant. 

Die Klimaklasse sollten Sie nicht als nebensächlich betrachten, da auch durch die Wahl des richtigen Geräte-Standortes effektiv Energie gespart werden kann. Hier gilt: Je höher die Umgebungstemperatur, desto größer ist die Temperaturdifferenz und desto mehr Leistung muss erbracht werden, um diese auszugleichen

Wissenswert

Die Klimaklasse ist zusätzlich relevant für die Bewertung der Energieeffizienzklasse. Modelle mit einer ST-Kennzeichnung dürfen 10 % mehr Strom verbrauchen als Geräte der Klasse N. Für die Klimaklasse T sind dies sogar 20 %.


Geräusch-Emission 

Elektrische Geräte haben bei Betrieb immer einen gewissen Geräuschpegel. Dies ist auch bei einer Gefriertruhe der Fall. Das Betriebsgeräusch ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Möchten Sie Ihre Tiefkühltruhe in bewohnten Räumen platzieren, sollten Sie darauf besonders achten. 

Die Hersteller sind verpflichtet, die Geräusch-Emission auf dem EU-Energielabel anzugeben. Die Angabe erfolgt in Dezibel (dB). Sie können den Wert auch dem Produktdatenblatt entnehmen.  

Im Schnitt liegt die Geräuschentwicklung bei 42 dB. Damit sollte die Gefriertruhe im Alltag keine Störung verursachen. 

Beispiel

40 dB entsprechen ungefähr dem Geräuschpegel in einer ruhigen Bibliothek. 

Ab etwa 50 dB sollten Sie die Gefriertruhe lieber im Keller aufstellen um eine Lärmbelastung im Alltag zu vermeiden. 

Sie suchen gezielt nach leisen Gefriertruhen? Wir bieten auf unserem Portal eine breite Auswahl an geräuscharmen Geräten. 


Ausstattung 

Die Ausstattung einer Gefriertruhe bestimmt deren Handhabung maßgeblich. Sie sollten sich entsprechend im Vorfeld Gedanken machen, welche Ausstattungselemente für Sie unverzichtbar sind. Bedenken Sie auch, dass sich ein hoher Ausstattungsumfang auf den Preis auswirken kann. 

Folgende Ausstattungsmerkmale sind möglich: 

  • Gefrierkörbe 
    Zur besseren Anordnung des Gefriergutes sorgen Gefrierkörbe. Diese Vorratskörbe lassen sich einfach und bequem seitlich in die Truhe einhängen. Lebensmittel, die leicht zugänglich sein sollen, können Sie in den Körben platzieren. Sollten bei Ihrem Wunschmodell keine Gefrierkörbe vorhanden sein, können Sie sie zusätzlich erwerben.  
  • Gefriertablett 
    Ein Gefriertablett dient zum Einfrieren von frischem Gemüse, Früchten und Kräutern. Es verhindert das Zusammenfrieren des Gefriergutes, indem Sie die einzelnen Einheiten in einigem Abstand voneinander platzieren können. Obendrein bleibt so die Form erhalten. Praktischerweise lassen sich auf Gefriertabletts auch Kälte-Akkus aufbewahren. Beim Abtauen können Sie das Gefriertablett zu einer Wasserauffangschale umfunktionieren.
  • Höhenverstellbare Füße 
    Mithilfe verstellbarer Füße können Sie die Höhe der Gefriertruhe je nach Bedarf leicht anpassen und sich damit den Zugang zur Truhe erleichtern. Auch können Sie die Truhe an die Höhe weiterer Möbel im Raum anpassen, damit sie optisch besser zu diesen passt. 
  • Innenraumbeleuchtung 
    komfortabel sind Modelle mit einer Innenraumbeleuchtung. Durch diese finden Sie sich in der Gefriertruhe besser zurecht. 
  • LED-Anzeige
    Eine LED-Anzeige gibt Auskunft über die vorherrschende Temperatur in der Gefriertruhe. Sie befindet sich meist auf dem Truhendeckel. So können Sie immer prüfen, ob das Gerät auch wie gewünscht funktioniert. Bei hochwertigeren Modellen gibt die LED-Anzeige auch Auskunft über mögliche Fehlfunktionen. 
  • Rollen 
    Für mehr Flexibilität sorgen montierte Rollen an der Tiefkühltruhe. Meist haben Gefriertruhen ein hohes Gewicht. Rollen ermöglichen einen Standortwechsel ohne großen Kraftaufwand.
  • Tauwasserablauf 
    Diese Ablaufvorrichtung fängt das Tauwasser gezielt auf. Sie befindet sich meist am Boden des Gerätes und vermeidet, dass Tauwasser die Gefriertruhe überschwemmt. 
  • Truhenschloss 
    Zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff sind Gefriertruhen häufig mit einem Truhenschloss versehen. Wenn Sie beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus mit leicht zugänglichem Keller leben oder die Kinder häufig unerlaubt ein Eis naschen möchten, ist ein Truhenschloss empfehlenswert. 

Funktionen 

Zusätzliche Funktionen verbessern die Leistungsstärke wie auch die Effizienz von Gefriertruhen. Für maximale Zweckmäßigkeit sollten Sie sich daher für ein Modell mit vielen Zusatzfunktionen entscheiden. Zu beachten ist jedoch, dass Geräte mit vielen Funktionen teurer sind. 

Im Folgenden sind die wichtigsten Funktionen von Gefriertruhen für Sie zusammengefasst.  

  • Energiespar-Funktion/Eco-Funktion
    Die Energiespar- bzw. Eco-Funktionen können Sie aktivieren, wenn Sie das Gerät über längere Zeit nicht öffnen, beispielsweise weil Sie im Urlaub sind. Der Energieverbrauch wird um bis zu 20 % heruntergefahren. Dadurch, dass das Gerät nicht geöffnet wird, ist jedoch keine Temperaturerhöhung zu befürchten
  • Kindersicherung 
    Familien sollten sich für ein Modell mit Kindersicherung entscheiden. Hier gibt es unterschiedliche Varianten. Bei einigen Geräten verhindert eine manuelle oder elektrische Sicherung, dass die Kinder das Gerät öffnen können. Gängiger ist jedoch, dass durch die Kindersicherung die Einstellungen der Gefriertruhe gesperrt sind. So können die Kleinen nicht versehentlich die Innentemperatur ändern. Die Aktivierung erfolgt meist durch eine bestimmte Tastenkombination. Diese entnehmen Sie der Bedienungsanleitung. Ob die Kindersicherung aktiviert ist oder nicht, zeigt Ihnen das Display an. 
  • Schnellgefrier-Funktion 
    Wenn Sie neue Lebensmittel in die Tiefkühltruhe einlagern, kann es zu Temperaturschwankungen im Gerät kommen. Dies hat eine negative Auswirkung auf die Haltbarkeit aller in der Truhe befindlicher Lebensmittel. Um dies zu vermeiden, statten viele Hersteller ihre Tiefkühltruhen mit der Schnellgefrier-Funktion aus. Wird diese Funktion aktiviert, senkt sich die Temperatur in der Tiefkühltruhe. Somit kühlen die neu eingelagerten Lebensmittel schneller ab und die alten werden keinen Schwankungen ausgesetzt. Manche Hersteller bezeichnen die Funktion auch als Superfrost. Das Schnellgefrieren erfolgt je nach Modell manuell oder automatisch. Bei der automatischen Variante schaltet die Gefriertruhe selbstständig in den normalen Betrieb zurück, wenn die Temperaturen ausgeglichen sind. Ansonsten muss der Nutzer dies manuell selbst tun. 
  • Temperaturregelung 
    Bei fast allen Gefriertruhen ist eine Temperaturregelung vorhanden. Der Nutzer kann so die Temperatur im Gefrierraum anpassen. Die ideale Innentemperatur ist auch vom jeweiligen Gefriergut abhängig. Es lassen sich 2 Formen der Temperaturregelung unterscheiden. Bei der mechanischen Temperaturregelung kann der Nutzer die gewünschte Temperatur lediglich kälter oder wärmer stellen – eine genaue Gradzahl lässt sich nicht eingeben. Anders bei der elektrischen Variante: Hier legt der Nutzer eine Temperatur fest, die die Maschine automatisch einstellt und beibehält. 
  • Türalarm
    Ein Türalarm sorgt dafür, dass Sie die Tiefkühltruhe immer richtig verschließen. Falls nicht, erzeugt er ein akustisches Signal. Nur wenn die Tür ordnungsgemäß geschlossen ist, ist Ihr Gefriergut sicher gelagert. Ansonsten kann es zu massiven Temperaturschwankungen kommen. Dies führt auch zu einem erhöhten Stromverbrauch.    
  • Warnsignal
    Ein Modell mit Warnsignal macht Sie auf eventuelle Störungen, wie beispielsweise eine starke Temperaturschwankung, aufmerksam. Wie bei Kühlschränken ist bei vielen Gefriertruhen ein Warnsignal Standard. Dieses kann akustisch erfolgen oder auf einem LED-Display angezeigt werden. 

Häufige Fragen

Sie haben noch Fragen? Was Sie zur Verwendung von Gefriertruhen wissen müssen, haben wir in unserer FAQ-Sammlung für Sie zusammengefasst. Sie basiert auf dem Erfahrungswert anderer Nutzer von Gefriertruhen.

Abtauen 

Warum sollte ich meine Gefriertruhe abtauen? 

Viele Gefriertruhen sind durch moderne Antifrost-Technologien, wie NoFrost, entweder selbstabtauend oder wenig frostanfällig. Trotzdem kann sich auch bei diesen Geräten an den Wänden Eis bilden. Dies passiert vor allem, wenn Sie feuchte oder warme Lebensmittel einlagern. 

Kommt es zu einer Eisbildung, sollten Sie Ihr Gerät abtauen. Der Grund: Die Eisschicht mindert die Kühlleistung und lässt dagegen den Stromverbrauch steigen. Außerdem verkleinert die Eisschicht auch den Platz für das Gefriergut. Das Fassungsvermögen kann nicht mehr optimal genutzt werden. Obendrein kann das Eis auch die Innen-Verkleidung der Tiefkühltruhe beschädigen.

Bedenken Sie

Bei hoher Eisbildung ist die erforderliche Temperatur von -18 °C nicht mehr einzuhalten. So drohen die Lebensmittel zu verderben. 

Wie oft sollte ich meine Gefriertruhe am besten abtauen? 

Wie oft die Gefriertruhe enteist werden muss, ist maßgeblich von den zum Einsatz kommenden Antifrost-Technologien abhängig. Eine Gefriertruhe mit LowFrost-Technologie muss alle 1 bis 5 Jahre abgetaut werden. Eine NoFrost-Gefriertruhe im Idealfall gar nicht. 

Informieren Sie sich in unserem Kaufberater ausführlich zu den Antifrost-Technologien.

Jedoch kann sich je nach Handhabung und Alter des Geräts trotzdem eine Eisschicht bilden. Als Faustregel gilt: sobald die Eisschicht 1 cm dick ist, sollten Sie die Gefriertruhe abtauen. Ein Hinweis auf eine vereiste Tiefkühltruhe ist auch, wenn der Stromverbrauch höher ist als gewöhnlich. 
 

Wie kann ich meine Lebensmittel beim Abtauen zwischenlagern? 

Ein Abtauvorgang nimmt zwar nur wenige Stunden in Anspruch. Jedoch müssen Sie die Lebensmittel zwischenzeitlich kühl lagern, damit sie nicht auftauen und verderben. 

So ist der Winter natürlich die beste Zeit für das Abtauen. Bei Minustemperaturen können Sie das Gefriergut auf dem Balkon oder der Terrasse zwischenlagern. Im Sommer können Sie auf Kühltaschen und Kühlboxen zurückgreifen. Diese sollten mit genügend Kühl-Akkus ausgestattet sein. 

Kühltaschen und Kühlboxen finden Sie auch auf unserem Portal.  

Tipp

Wenn vorhanden, bringen Sie die Kühltaschen oder -boxen am besten im Keller unter. Dort herrschen meist auch im Sommer kühlere Temperaturen. 

Praktisch ist es natürlich auch, wenn Sie Ihr Gefriergut in der Tiefkühltruhe eines Freundes oder Nachbarn unterbringen können.
 

Wie taue ich meine Gefriertruhe am besten ab? 

Hin und wieder müssen die meisten Tiefkühltruhen abgetaut werden. Wie sie dafür vorgehen, lesen Sie im Folgenden: 

  1. Leeren Sie die Gefriertruhe. 
  2. Schalten Sie das Gerät ab. 
  3. Lassen Sie die Tür der Truhe offen.
    ⇒ Zur Beschleunigung des Abtauprozesses können Sie einen Eimer mit sehr heißem Wasser in der Gefriertruhe platzieren und die Tür verschließen. 
  4. Dicke Eisschichten können Sie zusätzlich mit dem Schaber entfernen. 
  5. Warten Sie bis das Eis vollständig geschmolzen ist. 
  6. Wischen Sie das Schmelzwasser auf. 
  7. Lassen Sie das Gerät vor Wiederanschluss gut trocknen. 
    ⇒ So lässt sich eine erneute Eisbildung vorbeugen. 
Tipp

Nutzen Sie das Abtauen auch für eine gründliche Reinigung. Mit etwas Essig oder Essigessenz lassen sich Bakterien bekämpfen und Sie beugen einer Geruchsbildung vor. 

Auftauen  

Wie taue ich eingefrorene Lebensmittel richtig auf? 

Zur Vitaminerhaltung sollten Sie das Gefriergut langsam und schonend auftauen. Eingefrorene Lebensmittel verlieren bei direkter Verarbeitung an Knackigkeit und Konsistenz. Daher sollten Sie Fisch, Fleisch und empfindliche Lebensmittel schon am Abend vorher aus dem Gefrierfach holen und im Kühlschrank auftauen. Grundsätzlich sollten Sie Tiefkühlwaren nicht bei Raumtemperatur auftauen und bereits aufgetaute Lebensmittel nicht erneut einfrieren.

Wissenswert

Beim Auftauen werden die Bakterien schnell wieder aktiv: Sie vermehren sich vor allem bei warmen Temperaturen.

Legen Sie die Lebensmittel zum Auftauen in eine saubere Schale und entsorgen Sie danach die Auftausäfte. Achten Sie außerdem darauf, dass dieses Tauwasser nicht mit anderen Speisen in Berührung kommt. 

Um bereits gekochten Speisen aufzutauen, gehen Sie anders vor. Diese sollten Sie keinesfalls im Kühlschrank oder gar bei Zimmertemperatur auftauen. Es ist besser, sie direkt zu erhitzen und zu verzehren. Je länger bereits gekochte Speisen bei über 0 °C gelagert sind, desto mehr Bakterien entstehen. 

Entsorgung  

Wie entsorge ich meine alte Gefriertruhe richtig? 

Alte Tiefkühltruhen müssen Sie fachgerecht entsorgen, da sie vollhalogenierte Kohlenwasserstoffe (FCKW) enthalten können. Diese schädigen die Ozonschicht. 

Die Entsorgung erfolgt entweder über die Sperrmüll-Abholung oder über eine kommunale Sammelstelle. Dies ist in der Regel kostenfrei. Wenden Sie sich für nähere Informationen an Ihre Gemeindeverwaltung. 

Inzwischen sind in Deutschland Händler dazu verpflichtet, beim Kauf eines Gefriergerätes, das alte entgegenzunehmen und zu entsorgen. Dies gilt auch für Online-Shops. 

Einfrieren 

Kann ich alle Lebensmittel einfrieren? 

Nicht alle Lebensmittel eignen sich zum Einfrieren in der Tiefkühltruhe. Einige können sich dadurch in ihrem Aussehen, in ihrer Konsistenz und in ihrem Geschmack vollkommen verändern. Manche Lebensmittel sind danach völlig ungenießbar.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl einiger Lebensmittel, welche Sie besser nicht einfrieren sollten. 

Lebensmittel Veränderungen
Äpfel Werden unansehnlich, zäh
Bananen Werden matschig, braun. 
Blattsalate Fallen zusammen. 
Crème fraîche Es bilden sich Grießkörner.
Gekochte Eier Werden Gummiartig. 
Hartkäse Trocknet aus. 
Käsekuchen Wird matschig, fällt in sich zusammen. 
Kirschen Werden braun. 
Mirabellen Verlieren ihr Aroma.
Gekochte Nudeln Werden leicht matschig. Eignen sich nur zum kurzfristigen Einfrieren.
Oliven Ändern ihren Geschmack. 
Pflaumen Verlieren ihr Aroma.
Radieschen Verändern ihren Geschmack. 
Rettich Verändern ihren Geschmack und Geruch.  
Saure Sahne Es bilden sich Grießkörner.
Schnittkäse Trocknet aus.
Grüne Trauben Werden Matschig. 
Wassermelonen  Verändern ihren Geschmack.

Was gibt es beim Einfrieren von Lebensmitteln zu beachten? 

Beim Einfrieren von Lebensmitteln und Speisen ist Frische das Wichtigste. Je länger Sie mit dem Einfrieren warten, desto höher ist der Qualitätsverlust.  

Zunächst ist es wichtig zu entscheiden, worin Sie das Gefriergut unterbringen möchten. Für feste Lebensmittel wie Gemüse, Fleisch und Obst bieten sich Gefrierbeutel an. Ansonsten sollten Sie auf Gefrierdosen zurückgreifen. Viele Behälter sind sowohl gefrier- als auch mikrowellengeeignet.  

Tipp

Statten Sie Ihre Gefrierbeutel und Gefrierdosen mit Gefrier-Etiketten aus. Diese gibt es in verschiedenen Farben. Darauf vermerken Sie am besten auch das Einfrier-Datum. 

Wichtig ist es, die Lebensmittel luft- und wasserdicht zu verpacken. Durch einen zu hohen Luftanteil kann es leicht zu Gefrierbrand kommen.  

Sie sollten das Gefriergut zudem schnellstmöglich abkühlen. Dies erhöht dessen Qualität und Haltbarkeit. 

Achten Sie auf das Gefriervermögen Ihrer Gefriertruhe. Lagern Sie auf einmal mehr Gefriergut ein, als vom Hersteller vorgesehen, kann es leicht zu einem Haltbarkeits- bzw. Qualitätsverlust kommen. 

Mehr Informationen zum Gefriervermögen erhalten Sie in unserem Kaufberater unter der Kategorie Gefrierleistung.
 

Wie kalt sollte es in der Gefriertruhe sein? 

Um das Mindesthaltbarkeitsdatum von Gefriergut einhalten zu können, sollte die Temperatur in der Gefriertruhe höchstens -18 °C betragen. Schon wenige Grad mehr können den Lebensmitteln auf Dauer schaden. Ein niedrigerer Wert verbraucht unnötig mehr Strom. 

Gefrierschrank 

Welche Vor- und Nachteile haben Gefriertruhen gegenüber einem Gefrierschrank? 

Gefriertruhen und Gefrierschänke haben in jeweils ihre Vor- und Nachteile. Wir haben die wichtigsten Punkte nachfolgend miteinander verglichen.  

Kriterium Gefriertruhe Gefrierschrank
Platzbedarf
Abhängig von Nutzinhalt. 
Breite bestimmt maßgeblich das Gefriervolumen. 
Unabhängig von Nutzungsinhalt.
Höhe bestimmt maßgeblich das Gefriervolumen. 
Stromverbrauch Verbraucht unter gleichen Bedingungen 10 % bis 20 % weniger Strom Verbraucht unter gleichen Bedingungen 10 % bis 20 % mehr Strom.
Preis-Leistungs-Verhältnis  Im Schnitt mehr Gefriervolumen zu gleichem Preis. Im Schnitt weniger Gefriervolumen zu gleichem Preis.
Bedienbarkeit 
Keine Gefrierfächer 
Weniger aufgeräumt.
Fächer übersichtlich übereinander geordnet. Ordnung durch Fächer.
Gefrierleistung  Niedriger. Höher, weil Gefriergut räumlich besser verteilt ist: 

Gefriertruhen können gerade in den wichtigen Punkten Stromverbrauch und Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. 

Haltbarkeit 

Wie lange sind eingefrorene Lebensmittel haltbar? 

Wenngleich gefrorene Lebensmittel deutlich länger als gekühlte Lebensmittel haltbar sind, verderben auch sie nach einiger Zeit. Dies ist vor allem abhängig von der Lebensmittelart. 

Wir haben für Sie die Haltbarkeit der wichtigsten Lebensmittel zusammengefasst: 

Lebensmittel Haltbarkeit
Backwaren 1 bis 3 Monate 
Milchprodukte  2 bis 6 Monate
Geflügelfleisch  4 bis 7 Monate 
Gemüse 3 bis 12 Monate 
Fisch 3 bis 12 Monate 
Kräuter 3 bis 4 Monate 
Milchprodukte  2 bis 6 Monate
Obst  9 bis 12 Monate 
Rindfleisch 12 bis 18 Monate
Schaf- und Kalbsfleisch  9 Monate 
Schweinefleisch 6 bis 9 Monate 
Selbstgekochtes  1 bis 3 Monate 

Kauf

Wann lohnt sich eine Anschaffung einer Gefriertruhe? 

Ob sich eine Gefriertruhe für Sie lohnt, hängt maßgeblich von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Wird der Gefrierraum nicht hinreichend genutzt, ist das Gerät nur ein Stromfresser. Für viele reicht das Gefrierteil einer Kühl-Gefrier-Kombination vollkommen aus. 

Eine Gefriertruhe ist ideal für Sie, wenn:  

  • Sie einen großen Garten haben und die Gemüse- und Obsternte einlagern möchten.
  • Sie viel auf Vorrat kochen und entsprechend große Essensportionen einfrieren möchten. 
  • Sie gerne und umfassend Sonderangebote im Bereich Tiefkühlkost ausnutzen. 
  • Sie Angler oder Jäger sind und entsprechend viel Fisch- oder Fleischvorräte haben.  
  • Sie in einem großen Haushalt wohnen und/oder regelmäßig für viele Gäste kochen. 

Standort

Wo stelle ich meine Gefriertruhe auf? 

Gefriertruhen sind in der Regel als freistehende Geräte angedacht. Als Aufstellort eignet sich natürlich die Küche, jedoch ist diese meist nicht groß genug. Häufig greifen Nutzer daher auf den Keller zurück. Dieser bietet eine kühle Außentemperatur, mehr Platz und zudem bleibt Nutzer von einer eventuellen Geräuschentwicklung ungestört. 

Die Aufstellung sollte nicht in der Nähe von wärmeabstrahlenden Geräten erfolgen. Sonst erhöht sich der Stromverbrauch, um die Gefriertemperatur zu erhalten. Eventuell können wärmeabstrahlende Geräte sogar die Funktionsweise stören. 

Zu diesen Geräten gehören: 

Bei Aufstellung in Fensternähe gilt es auf den Sonneneinfall zu achten. Auch dieser kann zur erheblichen Erwärmungen des Gehäuses beitragen und den Stromverbrauch erhöhen.  

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