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Kühlboxen (380 Ergebnisse aus 95 Shops)

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Kühlboxen gibt es mit aktiver und passiver Kühlung. Letzteres erfolgt ohne Energiezufuhr mittels eines vorgekühlten Akkus. Aktive Boxen haben ein Kühlaggregat, wie z.B. thermoelektrische Kühlboxen. Absorberkühlboxen funktionieren sowohl mit Batterie, Gas als auch Netzstrom.

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Wissen Kompakt 

Sommer, Sonne, Sonnenschein – wenn die Temperaturen nach den Wintermonaten wieder steigen, verbringen zahlreiche Menschen ihre Freizeit am liebsten in der Natur. An solchen Tagen ist es sehr angenehm, einen frischen Snack oder ein gekühltes Getränk griffbereit zu haben. Mit einer Kühlbox können Sie diesen Gedanken leicht in die Tat umsetzen. Egal ob Ausflüge an den nahegelegenen See, Wanderungen durch den Wald oder ein Nachmittag auf dem Fußballplatz: Eine Kühlbox ist in vielen Situationen stets ein treuer Begleiter.

Wissenswert

Die Kühlung von Lebensmitteln wird schon seit der Antike praktiziert. 

Die erste Kühlbox kam jedoch erst in den 1950er Jahren auf den Markt und wurde von Richard C. Laramy entwickelt. Dieser meldete im Jahr 1953 sein Patent darauf an, welches ein Jahr später von der Coleman Company übernommen wurde. 

Der Name verrät bereits die Hauptfunktion: das Kühlen ihres Inhaltes. Eine Kühlbox ist im Gegensatz zu einem Kühlschrank jedoch ein mobiles Kühlsystem. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Öffnung zum Verstauen des Inhaltes an der Oberseite befindet. Die Kühlung wird durch ein passives oder aktives Kühlsystem erreicht, also mit oder ohne Strom. 

Kühlboxen gibt es in zahlreichen Ausführungen für nahezu jeden erdenklichen Einsatzbereich. Durch den Fokus auf die Mobilität bieten diese oftmals ein eher geringes Kühlvolumen. Sie sind damit kein dauerhafter Ersatz für einen Kühlschrank, Sie können sie aber optimal kurzfristig im Freizeitbereich einsetzen. Im professionellen Bereich werden Kühlboxen vor allem in der Medizin, beispielsweise zum Transport von Organen, verwendet.

Im Fachhandel ist die Preisspanne zwischen den einzelnen Modellen sehr groß. Es ist nicht leicht, auf Anhieb den Überblick zu behalten und die richtige Kühlbox zu finden. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufberater die wichtigsten Informationen für Sie zusammengetragen.
 


Kaufberater

Es sind zahlreiche Ausführungen im Fachhandel erhältlich. Um das optimale Modell für Ihren Bedarf zu finden, gibt es eine Reihe von Faktoren, die Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen sollten. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld ausführlich, welche Wünsche und Anforderungen Sie an eine Kühlbox haben und wofür Sie diese einsetzen möchten. Wodurch sich die einzelnen Modelle unterscheiden und welche Kriterien beim Kauf eine wichtige Rolle spielen, erfahren Sie in unserem Kaufberater.
 

Bedenken Sie für den Kauf vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Zu den wichtigsten Kaufkriterien zählt die Häufigkeit und Dauer der Nutzung. 
    Für nahezu jeden Einsatzbereich gibt es die passende Kühlbox. Dabei variieren die Ausführungen in Qualität und Preis. Soll das Gerät regelmäßig und längerfristig zum Einsatz kommen? Dann lohnt es sich, in ein hochwertigeres, teureres Modell zu investieren. Für eher seltene, kürzere Einsätze reichen auch schon einfache, preiswerte Modelle vollkommen aus. 

  • Entscheiden Sie sich für eine Kühlleistung, die zu dem Einsatzzweck passt. 
    Die Kühlleistung wird maßgeblich durch das Kühlsystem und die Isolation beeinflusst. Je besser die Kühlleistung, desto teurer ist die Kühlbox. Die passende Kühlleistung wählen Sie nach dem Einsatzweck. Schätzen Sie ab, wie hoch die Umgebungstemperatur etwa sein kann, wenn die Kühlbox zum Einsatz kommt. Wie weit unter diese Temperatur soll das Wunschmodell kühlen? Die Angaben der Hersteller beziehen sich auf optimale Bedingungen. Deshalb ist es ratsam, von etwas weniger Leistung als der angegebenen auszugehen.

  • Abhängig vom Kühlsystem besitzen Kühlboxen unterschiedliche Anschlüsse. 
    Passive Kühlboxen haben grundsätzlich keine Anschlüsse. Alle aktiven Ausführungen können mit einem Anschluss für Hausstrom, PKW oder LKW ausgestattet sein. Einige Modelle haben zusätzlich einen Gasanschluss. Welche Anschlüsse Sie tatsächlich benötigen, hängt davon ab, wo Sie sie einsetzen möchten. 

  • Wählen Sie die Größe Ihrer Kühlbox passend zu deren Einsatzzweck. 
    Die optimale Größe hängt primär davon ab, wie viele Menschen über welchen Zeitraum versorgt werden sollen. Je mehr Personen und je größer die Zeitspanne, desto größer sollte das Fassungsvermögen ausfallen. Bedenken Sie dabei auch, ob Sie beispielsweise große Flaschen stehend transportieren möchten. Wichtig ist es, die Kühlbox im Hinblick auf Mobilität und Handlichkeit nicht unnötig groß zu dimensionieren. 

  • Bedenken Sie die mögliche Lautstärke im Betrieb. 
    Die Lautstärke ist hauptsächlich von der verbauten Technik abhängig. Ein komplett lautloser Betrieb ist nur bei passiven Kühlboxen und aktiven Modellen im Gasbetrieb gegeben. Zumindest ein leises Brummen oder Summen ist bei jedem anderen aktiven Kühlungssystem zu hören. Achten Sie daher besonders auf die Betriebslautstärke, wenn Sie die Kühlbox im Wohnwagen oder Zelt verwenden möchten.
     

Kühlbox-Typen

Kühlboxen unterscheiden sich anhand ihres Kühlungssystems voneinander. Dieses bestimmt, wie die Kühlleistung der Boxen erreicht wird. Das Kühlungssystem hat zudem Einfluss auf die maximal mögliche Kühlleistung, auf den Preis und die Handlichkeit der Geräte. 

Unterschieden wird deshalb zwischen passiven und aktiven Kühlboxen. 
 

Passive Kühlboxen

Die Bezeichnung passive Kühlbox umfasst alle Modelle, die ohne elektrische Bauteile funktionieren. Vor einigen Jahren war dies einzige Betriebsart. Sie haben weder einen Elektro- noch einen Gasanschluss und werden ohne eine äußere Energiezufuhr betrieben. 

Die Kühlung erfolgt unabhängig von Strom- oder Gasquellen durch Kühlakkus, Kühlpads oder Eiswürfel. Einige passive Kühlboxen sind von vornherein mit Kühlakkus ausgestattet. Diese sind meist im Deckel eingearbeitet. Für alle anderen Modelle müssen Sie die entsprechenden Kühlmittel separat erwerben. Kühlmittel bewirken kurzzeitig, dass die Temperatur innerhalb abnimmt.

Die maximale Kühlleistung ist im Vergleich zu aktiven Kühlsystemen schwach und nicht konstant. So erreichen diese Modelle beispielsweise keine Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und ein stetiger Temperaturanstieg ist unvermeidlich. Die verwendeten Akkus verlieren kontinuierlich an Kühlleistung und zum anderen ist diese Kühlleistung stark von der Umgebungstemperatur abhängig. Je höher die Umgebungstemperatur ist, desto schneller erwärmt sich die Box. Die Kühlung reicht deshalb meist nur für wenige Stunden.

Bedenken Sie

Verstauen Sie ausschließlich vorgekühlte Speisen und Getränke in Ihrer Kühlbox. 

Eine passive Kühlung kann die Temperatur der Lebensmittel und Getränke nicht effektiv herabsetzen. Es ist lediglich möglich, die niedrige Temperatur über einen gewissen Zeitraum zu halten. 

Passive Kühlboxen fungieren vorrangig als Isolierbehälter. Eine sorgfältige Isolierung ist demnach ein wichtiges Qualitätsmerkmal dieser Modelle.

Weitere Informationen zur Isolierung einer Kühlbox erhalten Sie im entsprechenden Kapitel unseres Kaufberaters.

Das reale Fassungsvermögen wird durch die zusätzlichen Kühlakkus verringert. Es gibt allerdings keine elektrischen Einzelteile, die verschleißen können und im Zweifelsfall gewartet werden müssen. Passive Kühlboxen sind dadurch sehr robust und wesentlich leichter als aktive Modelle. Sie zeichnen sich zudem durch eine einfache Handhabung aus und kühlen völlig geräuschlos.

Passive Kühlboxen sind die vergleichsweise kostengünstigsten Modelle. Je nach Nutzinhalt und Marke kosten sie etwa 10 € – 450 €

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir nachfolgend die wichtigsten Vor- und Nachteile noch einmal übersichtlich für Sie zusammengetragen.

Pro
  • Günstig in der Anschaffung
  • Keine zusätzlichen Kosten für Strom und/oder Gas
  • Kein Verschleiß elektrischer Bauteile
  • Geräuschloser Betrieb
  • Kein Wartungsaufwand
  • Sehr robust
  • Nicht auf Stromversorgung angewiesen
Contra
  • Keine konstante Kühlleistung möglich
  • Kühlleistung ist abhängig von Umgebungstemperatur
  • Vergleichsweise schwache Kühlleistung 
  • Zusätzliche Kühlakkus oder Eis für den Betrieb notwendig
  • Kühlakkus benötigen Platz in der Box

 
Aktive Kühlboxen

Diese Modelle funktionieren mit einem aktiven Kühlsystem. Gemeint sind damit die Kühlaggregate, die in den jeweiligen Modellen verbaut sind. Diese werden in der Regel mit Strom betrieben, entweder über die 230-Volt-Steckdose oder mit 12 V (Volt) oder 24 V über den Zigarettenanzünder in Fahrzeugen. 12-Volt-Anschlüsse sind meist in einem PKW zu finden, während LKWs einen 24-Volt-Anschluss besitzen.

Shopping Tipp

Die vorhandenen Anschlüsse können Sie mit passenden Adaptern und Wandlern erweitern. So ist es möglich einen 12-Volt- zu einem 230-Volt-Anschluss umzuwandeln. 

Einzelne Modelle beziehen ihre Energie zusätzlich über einen Gasanschluss. Prinzipiell sind aktive Kühlboxen hochwertiger und zuverlässiger im Betrieb als passive Modelle.

Um Ihnen die Auswahl zwischen den einzelnen aktiven Kühlbox-Technologien zu erleichtern, stellen wir Ihnen diese im Folgenden vor.

Auf den Punkt!
  • Absorber-Kühlboxen kühlen mittels eines Absorbers. Sie können sie sowohl mit Strom als auch kostengünstiger mit Gas betreiben.

  • Thermoelektrische Kühlboxen verursachen durch die Kühlung mittels Peltier-Element vergleichsweise hohe Betriebskosten. 

  • Kompressor-Kühlboxen haben trotz hoher Kühlleistung vergleichsweise niedrige Betriebskosten, da sie mittels eines Kompressors kühlen. 

  • Hybrid-Kühlboxen vereinen 2 unterschiedliche Kühlsysteme in nur 1 Gerät. Je nach Betriebsmodus variieren entsprechend die Betriebskosten.


 
Absorber-Kühlboxen

Absorber-Kühlboxen zeichnen sich durch verschiedene Betriebsmöglichkeiten aus. Sie werden deshalb auch als 3-Wege-Kühlboxen bezeichnet. Ein Betrieb dieser Modelle ist wie bei den meisten anderen aktiven Kühlboxen über eine normale Steckdose oder den Zigarettenanzünder von Fahrzeugen möglich. Zudem können Sie Absorber-Kühlboxen zusätzlich auch unabhängig von Strom mit Gas betreiben – meist in Form von Gaskartuschen oder -flaschen.

Bedenken Sie

Die volle Kühlleistung ist im Betrieb über den 12-Volt-Anschluss im PKW nicht möglich. 

Die Kühlleistung ist in diesem Fall niedriger. Sie reicht jedoch immer noch aus, um kürzere Zeiträume zu überbrücken, bis wieder Strom oder Gas verfügbar ist. Nur über diese Betriebsarten ist eine dauerhafte Verwendung mit maximaler Kühlleistung möglich. 

Absorber-Kühlboxen arbeiten nach dem Prinzip der Absorptionskälte. Der Hauptbestandteil der Box ist die verbaute Absorptionskältemaschine. Deren wichtigsten Komponenten sind Austreiber, Kondensator, Absorber und Verdampfer. Als Kältemittel wird meist Ammoniak, als Lösungsmittel in der Regel Wasser eingesetzt. Wasser nimmt gasförmiges Ammoniak auf, absorbiert es also, und kann es dem Kühlkreislauf so wieder zuführen.

Die Kühlung funktioniert wie folgt:

  1. Kälte- und Lösungsmittel werden im Austreiber durch Strom oder Gas erhitzt.
  2. Dabei trennen sich beide Mittel voneinander. 
  3. Das Kältemittel wird am Kondensator verflüssigt und anschließend am Verdampfer verdampft. 
    ⊳ Durch diesen Prozess wird dem Innenraum die Wärme entzogen. 
  4. Im Absorber werden Lösungsmittel und das gasförmige Kältemittel wieder vereint. 
  5. Der Kreislauf beginnt von vorn. 

Dieses Kühlsystem weist einen eher geringeren bis mittleren Wirkungsgrad auf. Der Inhalt kann in der Regel bis 20 °C, höchstens 30 °C, unterhalb der Umgebungstemperatur gekühlt werden. Bei hoher Umgebungstemperatur kann die Kühlleistung stark beeinträchtigt werden. Dadurch kühlt das System nicht zwingend konstant. Zudem benötigt der Absorber eine gewisse Anlaufzeit, teilweise sogar mehrere Stunden, um die optimale Kühltemperatur zu erreichen. Diese können Sie dann meistens über eine elektronische Temperaturregulierung steuern. Während des Gasbetriebs können Sie dazu die Intensität der Gasflamme einstellen. Dabei gilt: Je mehr Gas verwendet wird, desto größer ist die mögliche Kühlleistung. Insgesamt ist deutlich mehr Energie nötig, um die gleiche Kühlleistung zu erbringen wie eine Kompressor-Kühlbox oder ein thermoelektrisches Modell. 

Absorber-Kühlboxen sind oftmals eher große Modelle mit vergleichsweise hohem Gesamtnutzinhalt. Die Absorptionskältemaschine ist eher klein, wodurch sie das eigentliche Fassungsvermögen nicht unnötig eingeschränkt. 

Die Modelle sind weitestgehend wartungsfrei. Sie arbeiten ohne komplexe mechanische Bauteile wie Pumpen oder Kompressoren. Zudem laufen Absorber-Kühlboxen im Gasbetrieb lautlos. Allerdings sind die Kältemaschinen sehr empfindlich gegenüber Schlag- oder Fallschäden. Sie funktionieren ausschließlich, wenn sie ebenerdig stehen. In Schieflage kann das Kältemittel nicht zum Austreiber zurückfließen und der Kältekreislauf wird gestoppt.

Tipp

Stellen Sie Ihre leere Kühlbox für mehrere Stunden auf den Kopf, wenn die Kühlfunktion gestört ist.

Im Kühlsystem können sich Luftblasen bilden, wenn Sie die Box über einen längeren Zeitraum nicht verwendet haben. Durch das Umdrehen entlüften Sie das System. 

Durch die vielfältigen Betriebsarten, den geringen Geräuschpegel und das große Fassungsvermögen eignen sich diese Modelle besonders für Camper. Wohnwagen sind oftmals mit einem Gasanschluss ausgestattet während nicht jeder Standplatz einen Stromanschluss bietet. Mit diesen Kühlboxen ist in jeder Situation eine Kühlung der Lebensmittel und Getränke gewährleistet. So bleiben die Stromkosten niedrig und die Autobatterie wird geschont.

Achtung!

Im Gasbetrieb entstehen Abgase, die in zu großer Menge lebensgefährlich sind.

Die Abgase müssen deshalb stets gut abziehen können. Verwenden Sie die Kühlbox im Gasbetrieb daher nicht in geschlossenen Räumen, sondern nur im Freien oder im geöffneten Vorzelt. 

Die Anschaffungskosten für Absorber-Kühlboxen sind vergleichsweise hoch. Sie sind im Handel für 160 € – 300 € erhältlich. 

Nachfolgend haben wir die Eigenschaften dieses Typs noch einmal übersichtlich für Sie zusammengefasst. 

Pro
  • Sowohl Gas- als auch Strombetrieb möglich
  • Weitgehend geräuschloser Betrieb 
  • Exakte Regulierung der Kühlleistung möglich
  • Hoher Gesamtnutzinhalt
  • Weitgehend Wartungsfrei
Contra
  • Empfindlich für Schlag- und Fallschäden
  • Teuer in der Anschaffung 
  • Zusätzliche Kosten für Strom oder Gas
  • Kühlleistung abhängig von der Umgebungstemperatur
  • Benötigt eine gewisse Anlaufzeit für die optimale Kühlleistung

 
Thermoelektrische Kühlboxen

Thermoelektrische Kühlboxen werden abgekürzt auch als TEC-Boxen (thermoelectric cooler) bezeichnet. Diese können Sie je nach Modell über die Steckdose und/oder den Zigarettenanzünder im Auto betreiben.

Shopping Tipp

Es gibt thermoelektrische Kühlboxen, die speziell für den dauerhaften Gebrauch im Auto ausgelegt sind. Diese werden fest in der Mittelkonsole oder Rückbank des Autos installiert und sind damit dauerhaft in die Stromversorgung des Autos integriert.

Die Kühlung in diesen Modellen ermöglicht ein Peltier-Element. Ein Peltier-Element ist ein thermoelektrischer Wandler, der bei Stromzufuhr eine Temperaturdifferenz erzeugt. Dies wird als Peltier-Effekt bezeichnet. 

Wissenswert

Der Peltier-Effekt wurde nach dem französischen Uhrmacher und Physiker Jean Peltier (1785–1845) benannt. 

Jean Peltier war nicht nur in der Physik tätig, sondern beschäftigte sich weiterhin auch mit der Meteorologie. Der Peltier-Kanal in der Antarktis ist ebenfalls nach ihm benannt.

Das Peltier-Element ist in der Regel im Deckel verbaut und befindet sich zwischen 2 Kühlkörpern. Ein kleinerer Kühlkörper zeigt ins Innere der Kühlbox, ein größerer nach außen. Die Kühlkörper besitzen Lüfter. Der Lüfter des äußeren Kühlkörpers befindet sich meist an der Rückseite. 

Achtung!

Achten Sie darauf, dass der Lüfter freiliegt. 

Ist der Lüfter abgedeckt, kann Wärme nicht abgeleitet werden. Dies führt im schlimmsten Fall zu einer Überhitzung und Beschädigung. Positionieren Sie Ihre thermoelektrische Kühlbox mit Abstand zu Wänden und Gegenständen. 

So funktioniert die thermoelektrische Kühlung: 

  1. Elektrischer Strom fließt durch das Peltier-Element. 
    ⊳ Durch den Peltier-Effekt entsteht eine Temperaturdifferenz. Das Element besitzt dadurch eine warme und eine kältere Seite. Die kältere zeigt nach innen, die wärmere nach außen.
  2. Der äußere Kühlkörper bläst die Wärme nach außen ab.
  3. Der innere Kühlkörper verteilt die Kaltluft in der Kühlbox.
  4. Die Kaltluft zirkuliert und hat dadurch stetig Kontakt mit dem kalten Peltier-Element. 
    So kühlt sich die Luft im Inneren nach und nach stärker ab.


Durch diese Funktionsweise ergibt sich auch die Besonderheit der TEC-Box: die Umschaltfunktion. Durch eine Umkehrung des Stromflusses kann das Peltier-Element auch heizen. So können Sie die Kühlbox auch zum Warmhalten von Speisen benutzen. 

Die thermoelektrische Kühlung hat einen geringeren Wirkungsgrad. Zum einen ist die Kühlleistung direkt abhängig von der Umgebungstemperatur und zum anderen kann durch das Peltier-Element keine hohe Kühlleistung erreicht werden. Im Schnitt kühlen die Modelle ungefähr 20 °C unter der Umgebungstemperatur. Ausnahmen sind besonders hochwertige Varianten mit Kühlleistungen bis zu 30 °C unter der Umgebungstemperatur. Thermoelektrische Kühlboxen kühlen nicht konstant und benötigen eine gewisse Vorlaufzeit.

Im Sinne eines niedrigen Verkaufspreises sind nur wenige Modelle mit einem elektrischen Temperaturregler ausgestattet. Dadurch laufen diese Kühlboxen meist mit maximaler Leistung. Dies verursacht einen höheren Stromverbrauch und dadurch bildet sich am inneren Kühlkörper schnell Kondenswasser. Das Kondenswasser kann eine Rost- oder Eisbildung zur Folge haben und so die Kühlleistung mindern. 

TEC-Boxen sind in vielen verschiedenen Größen mit 6 l bis über 40 l Nutzinhalt erhältlich. Da sich das Kühlsystem im Deckel befindet, schränkt es das Fassungsvermögen nicht ein.

Aufgrund ihrer Bau- und Funktionsweise sind die Modelle nahezu wartungsfrei und verhältnismäßig leicht. Sie kommen ohne bewegliche mechanische Bauteile, Kühlflüssigkeiten oder Gase aus. Zudem sind sie sehr robust und nicht anfällig für Defekte: Das Peltier-Element ist nahezu unverwüstlich und hält auch starken mechanischen Belastungen stand. Stürze und Erschütterungen überstehen die Kühlboxen, ohne an Wirkungskraft einzubüßen. Ebenso ist ihre Position für den Betrieb unerheblich: Sie funktioniert auch in Schräglage problemlos. Allerdings sorgen die Lüfter der Kühlkörper im Betrieb für ein dauerhaftes Laufgeräusch.

Thermoelektrische Varianten sind durch die niedrigen Herstellungskosten für das Peltier-Element teilweise schon sehr preiswert im Handel erhältlich. Je nach Marke und Größe kosten sie 15 € – 700 €.

Nachfolgend finden Sie die Vor- und Nachteile auf einen Blick.

Pro
  • Erzeugt Wärme oder Kälte je nach Stromrichtung
  • Günstiger Preis für großes Kühlvolumen
  • Wartungsarm
  • Robust, stoßfest und frei positionierbar
  • Kein Kältemittel, Gas oder mechanische Bauteile
Contra
  • Betrieb nur mit Stromanschluss möglich
  • Keine konstante Kühltemperatur
  • Benötigt eine gewisse Anlaufzeit
  • Kühlung abhängig von der Umgebungstemperatur 
  • Meist ohne Temperaturregler
  • Höherer Stromverbrauch 
  • Bildung von Kondenswasser möglich

 
Kompressor-Kühlboxen

Die Kühlung einer Kompressor-Kühlbox wird durch eine Kompressionskältemaschine erzeugt. Diese Technologie kommt auch in handelsüblichen Kühlschränken zum Einsatz. Das Kühlsystem benötigt einen Anschluss an eine 230-Volt-Steckdose – diese Box können Sie somit nicht in Fahrzeugen anschließen.

Die Kompressor-Technologie nutzt den physikalischen Effekt der Verdampfungswärme. Das Zusammenspiel zwischen Kältemittel, Kompressor, Kondensator und Verdampfer sorgt dafür, dass dem Innenraum die Wärme entzogen wird:

  1. Der Kompressor verdichtet gasförmiges Kältemittel.
    ⊳ Das Kältemittel wird dadurch erhitzt und besitzt einen hohen Druck.
  2. Der Kondensator verflüssigt das Kältemittel.
    ⊳ Dabei wird die Wärme des Kältemittels an die Umgebung abgegeben.
  3. Das Kältemittel gelangt in den Verdampfer und wird dort gasförmig.
    ⊳ Durch diese chemische Reaktion wird dem Inneren die Wärme entzogen. 
  4. Das Kältemittel wird anschließend wieder im Kompressor verdichtet und der Kreislauf beginnt erneut.

Eine Kompressionskältemaschine hat eine energieeffiziente Arbeitsweise und erzielt eine überdurchschnittlich hohe Kühlleistung. Lediglich diese Modelle sind in der Lage, unabhängig von der Außentemperatur zu kühlen. Damit sind Kühltemperaturen bis in den 2-stelligen Minusbereich möglich. Einige Modelle besitzen sogar separate Fächer für Kühl- und für Frostgut. 

Die Kühlung erfolgt zudem konstant. Bis die gewünschte Temperatur erreicht ist, braucht es eine gewisse Anlaufzeit. Danach können Sie temperaturempfindliche Speisen wie Milch- und Fleischprodukte unbedenklich aufbewahren.

Achtung!

Für Milch- und Fleischprodukte sollte die Kühlkette nicht unterbrochen werden und die Temperatur konstant bleiben.

Die Unterbrechung der Kühlkette verkürzt Haltbarkeit der Lebensmittel und es können sich auf gefährliche Bakterien und Krankheitserreger bilden sowie vermehren. 

Kompressor-Kühlboxen arbeiten stromsparend. Der Stromverbrauch einer Kompressor-Kühlbox liegt im Normalfall bei ungefähr 0,25 kWh (Kilowattstunden) pro Tag. Damit betragen die Stromkosten nur wenige Cents täglich. Die Kühlboxen eignen sich dementsprechend für einen Dauerbetrieb. Viele Modelle sind mit einem elektronischen Temperaturregler versehen. So ist für jede Situation eine Feinabstimmung möglich, was sich wiederrum positiv auf den Stromverbrauch auswirkt. 

Kompressor-Kühlboxen haben ein großes Fassungsvermögen. Dies wird aufgrund der verbauten Technik etwas eingeschränkt und diese Boxen sind deshalb auch vergleichsweise schwerer und unhandlicher als andere Modelle. 

Die Technologie ist anfällig gegenüber Stößen. Allerdings funktioniert sie bis zu einer Schräglage von 100° problemlos. Insbesondere der Kompressor ist jedoch vergleichsweise laut: Gerade in ihrer Anlaufzeit sind Kompressor-Kühlboxen so laut wie ein Haushaltskühlschrank. Moderne, hochwertige Modelle sind oft deutlich leiser, jedoch noch lauter als andere Kühlbox-Typen. Je nach Qualität und Alter ist stets ein mehr oder weniger klares Brummen wahrnehmbar.

Bedenken Sie

Das Geräusch einer Kompressor-Kühlbox kann schnell als störend empfunden werden.

Wenn Sie die Kühlbox im Campingwagen oder Zelt aufstellen und in der Nähe schlafen wollen, sollten Sie im Vorfeld den Geräuschpegel austesten. 

Die Kompressor-Kühlboxen kosten im Schnitt am meisten. Je nach Größe sollten Sie mit einem Preis von 200 € – 2.600 € rechnen. 

Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Eigenschaften von Kompressor-Kühlboxen übersichtlich zusammengetragen.

Pro
  • Hohe und konstante Kühlleistung
  • Nicht von Umgebungstemperatur abhängig
  • Energieeffizient
  • Für den Dauerbetrieb geeignet 
  • Kühltemperatur präzise einstellbar 
  • Frei positionierbar
Contra
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Hohe Betriebslautstärke
  • Hohes Eigengewicht
  • Kompressor verkleinert das potentielle Kühlvolumen 
  • Benötigt einen 230-Volt-Anschluss
  • Kein Gas-Betrieb möglich

 
Hybrid-Kühlboxen

Im Handel sind einige Modelle mit der Bezeichnung Hybrid-Kühlbox erhältlich. Es handelt sich um aktive Kühlboxen, die gleichzeitig mit 2 Kühlsystemen ausgestattet sind: einem Kompressor und einer thermoelektrischen Kühlung. Die Modelle sind damit sehr vielseitig einsetzbar. 

Hybrid-Kühlboxen können Sie sowohl über den Haushaltsstrom als auch per Zigarettenanzünder über die Autobatterie betreiben. Damit ist ein dauerhafter Betrieb in jeder Situation gegeben. 

Der Kompressor kann nur im Betrieb über die Steckdose seine volle Leistungsfähigkeit erreichen und Temperaturen im Gefrierbereich erzielen. Dann können Sie die Box auch für tiefgekühlte Produkte nutzen. Im thermoelektrischen Modus kann die Hybrid-Kühlbox Getränke und Speisen auf etwa 20 °C unterhalb der Umgebungstemperatur kühlen. Sie können die Box im Kompressor-Modus vorkühlen und so sehr niedrige Temperaturen darin erreichen, diese können im thermoelektrischen Modus jedoch nicht auf Dauer aufrechterhalten werden.

Achtung!

Transportieren Sie kein Gefriergut im thermoelektrischen Modus über einen längeren Zeitraum. 

In diesem Modus kann die Kühlbox keine Minusgrade erreichen. Wird die Kühlkette des Gefrierguts unterbrochen, kann es an- oder auftauen und verderben – und somit ein Gesundheitsrisiko darstellen. 

Im Kompressor-Modus kann die gewünschte Temperatur oftmals über ein Display genau festgelegt werden. Im thermoelektrischen Modus hingegen ist es in vielen Fällen nicht möglich, die Temperatur zu regulieren. Das Display ist dann ausgeschaltet. 

Hybrid-Kühlboxen haben durch die verbaute Kompressor-Technologie meist weniger Fassungsvermögen und sind zudem schwerer als reine thermoelektrische Kühlboxen. Sowohl in Schräglagen als auch gegenüber Erschütterungen sind sie empfindlicher.

Durch die verbauten Kühltechnologien ist weder im Kompressor- noch im thermoelektrischen Modus ein lautloser Betrieb möglich. Es sind entweder deutliche Geräusche durch den laufenden Kompressor oder den Lüfter zu hören. 

Mit einer Preisspanne von 200 € – 1.000 € liegen Hybrid-Kühlboxen im oberen Preissegment.

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der Hybrid-Kühlbox:

Pro
  • Vereint 2 Kühlsysteme in 1 Gerät
  • Sehr vielseitig einsetzbar
  • Gefriertemperaturen möglich 
  • Betrieb über 230-Volt- und 12-Volt-Anschluss möglich 
Contra
  • Genaue Temperaturregelung nur im Kompressor-Modus möglich
  • Kein lautloser Betrieb 
  • Modelle haben verhältnismäßig hohes Eigengewicht
  • Empfindlich gegenüber Schräglagen und Erschütterungen
  • Kein Gasbetrieb möglich


Nutzinhalt

Kühlboxen unterscheiden sich vor allem in ihren Abmessungen. Nach diesen richtet sich das jeweilige Fassungsvermögen. Dieses wird von Herstellern in der Regel als Nutzinhalt bezeichnet und gibt Auskunft, wie viel in die Kühlbox passt. Angegeben wird der Nutzinhalt in Litern (l). Im Fachhandel sind Modelle mit 1 l – 150 l Nutzinhalt erhältlich.
 

Bedenken Sie

Hersteller geben das Bruttofassungsvermögen an. Der reale, sogenannte Nettonutzinhalt ist insbesondere bei aktiven Kühlboxen in der Regel bis zu 1 l geringer, da auch die Kühltechnologie etwas Platz benötigt. Zudem verringert die Isolierung das nutzbare Volumen.

Anhand des Nutzinhaltes können Sie abschätzen, wie viele Personen Sie über welchen Zeitraum durch die Kühlbox mit gekühlten Lebensmitteln und Getränken versorgen können. Als Richtwert für 2 Personen können 25 l Nutzinhalt für eine 1-tägige Nutzung gelten. Mit 50 l Nutzinhalt können Sie eine ganze Familie gute 2 Tage lang mit gekühlten Lebensmitteln und Getränken versorgen.

Das benötigte Volumen ist in der Regel von mehreren Faktoren abhängig. Bedenken Sie bei der Modell-Wahl vor allem folgende Aspekte:

  • Wie viele Personen möchten Sie mit dem Inhalt versorgen? 
  • Wie viele und welche Lebensmittel und Getränke wollen Sie gekühlt transportieren? 
  • Über welchen Zeitraum wollen Sie das Modell nutzen?
  • Wie viel Platz steht Ihnen für die Kühlbox zur Verfügung?
Wissenswert

Nur wenige Lebensmittel müssen Sie dauerhaft gekühlt transportieren. Dazu zählen sämtliche Milchprodukte, Fleisch, Fisch sowie Salate.

Oftmals ist es nicht möglich, alle Aspekte für die Kaufentscheidung gleichermaßen zu berücksichtigen. Versuchen Sie, einen bestmöglichen Kompromiss aus Ihren Anforderungen abzuleiten. 

Tipp

Messen Sie Getränke und Lebensmittel aus.

Wenn Sie sich nicht schlüssig sind, welches Volumen Sie wählen sollten, messen Sie ein paar Getränke und Lebensmittel aus. Dann können Sie sich ein besseres Bild machen, welche Größe die Kühlbox tatsächlich haben sollte.


Energieeffizienz

Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf deren Energieeffizienz. Diese sagt aus, wie gut die jeweilige Kühl-Technologie Energie in Kühlleistung umwandelt. Je weniger Energie bei hoher Kühlleistung verbraucht wird, desto effizienter arbeitet die Kühlbox. Energieeffiziente Geräte sind in der Anschaffung zunächst teurer, machen sich jedoch auf lange Sicht bezahlt: Sie können auf Dauer Strom und damit Geld sparen.

Zur besseren Vergleichbarkeit und Transparenz für Verbraucher sind elektrische Kühlboxen mit dem EU-Energielabel für Kühlgeräte versehen. Auf dem EU-Kennzeichnen sollten Sie in Bezug auf die Effizienz auf folgende Angaben Wert legen: 

Daneben weist das Label auch den Nutzinhalt und die Geräuschemission von Kühlboxen aus. Über diese Themen informieren wir Sie in den gleichnamigen Kapiteln dieses Ratgebers.


 
Energieeffizienzklasse

Kühlboxen werden anhand des Verhältnisses von Standard-Energieverbrauch und Nutzinhalt in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Dieser wird je nach Kühlbox-Typ ermittelt, denn eine Kompressor-Kühlung ist vergleichsweise leistungsstärker als eine thermoelektrische Kühlung, da sie unabhängig von der Umgebungstemperatur arbeitet und dabei nicht direkt mit einem Anstieg des Stromverbrauches einhergeht. Absorber-Kühlboxen sind von dieser Regelung ausgenommen, da sie auch mit Gas betrieben werden können.

Wissenswert

Der Standard-Energieverbrauch wird in einem bestimmten Verfahren festgestellt.

Der Ausgangspunkt ist eine Umgebungstemperatur von 25 °C. Die Kühlboxen mit gleichem Fassungsvermögen werden jeweils auf eine bestimmte Innentemperatur heruntergekühlt: Thermoelektrischen Kühlboxen auf 17 °C, Kompressor-Kühlboxen auf 5 °C. Die dafür  benötigte Energie stellt ihren Standard-Energieverbrauch dar.

Es gibt zurzeit die Energieeffizienzklassen A bis G, wobei die A-Klassifikation um die Werte A+, A++ und A+++ erweitert wurde. A+++-Geräte gelten dabei als besonders sparsam. Im Vergleich zu A++-Geräten reduziert sich der Energieverbrauch um bis zu 25 %, gegenüber A+-Geräten sogar um bis zu 50 %.


 

Stromverbrauch

Der tatsächliche Energieverbrauch kann trotz gleicher Energieeffizienzklasse von Modell zu Modell variieren. Kühlboxen mit einem großen Nutzinhalt verbrauchen mehr Strom als kleinere Modelle mit der gleichen Energieeffizienzklasse. 

Um das richtige Modell auszuwählen, sollten Sie auf dem EU-Energielabel dementsprechend den tatsächlichen Stromverbrauch, angegeben in kWh/annum (Kilowattstunden pro Jahr), der jeweiligen Modelle miteinander vergleichen.

Der Stromverbrauch ist abhängig von der Leistungsaufnahme. Diese wird in Watt (W) angegeben und definiert den Energieumsatz innerhalb einer bestimmten Zeitspanne: Je mehr Watt das Kühlsystem umsetzt, desto höher ist der Verbrauch. Die folgende Tabelle veranschaulicht, welche Leistungsaufnahmen für die unterschiedlichen Modelle typisch sind:

Kühlbox-Typ Durchschnittliche Leistungsaufnahme
Absorber-Kühlbox 70–85 W
Thermoelektrische Kühlbox 40–60 W
Kompressor-Kühlbox 30–50 W

Weiterhin haben die Nutzungsdauer bzw. -häufigkeit oder die eingestellte Kühltemperatur Einfluss auf den Verbrauch. Zudem gilt: Je höher die Netzspannung ist, desto mehr Watt verbraucht das Modell. In diesem Zusammenhang ist auch die Isolierung entscheidend.
 


Isolierung

Die Kühlleistung und Effizienz sind nicht allein von ihrem Kühlsystem abhängig, auch die Isolierung spielt eine entscheidende Rolle. Eine Isolierung verringert die Wärmeleitung. Isolierendes Material hält die Kälte möglichst lang aufrecht und verhindert, dass sich ihr Inhalt durch eine höhere Umgebungstemperatur zu schnell aufwärmt. 

Insbesondere für passive Kühlboxen ist die Isolierung ein entscheidendes Qualitätsmerkmal, da diese die Kälte der Kühlakkus möglichst lange bewahren sollte. In aktiven Kühlboxen kann die Isolierung eher vernachlässigt werden, da die Kühlung konstanter erfolgt.

Grundsätzlich werden zur Isolierung Dämmstoffe verwendet. Diese enthalten sehr viel Luft, da diese Wärme schlecht leitet und den isolierenden Effekt somit verstärkt. Hochwertige Isolierungen haben den Vorteil, dass nicht viel Material dafür benötigt wird. Die Isolierschicht kann dünner ausfallen und so steht mehr Stauraum zur Verfügung. 

Kühlboxen sind im Fachhandel meist mit folgenden Dämmstoffen erhältlich:

  • Polystyrol
    Polystyrol ist ein Schaumkunststoff. Bei der Herstellung wird das Material auf das 20- bis 50-fache seines Umfanges aufgeschäumt. Grundsätzlich können 3 Arten unterschieden werden: amorphes Polystyrol (PS), extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS) und expandiertes Polystyrol-Hartschaum (ESP). ESP ist im allgemeinen Sprachgebrauch auch unter dem Markennamen Styropor bekannt und ein sehr beliebtes Dämmmaterial. Polystyrol lässt sich leicht verarbeiten, ist verhältnismäßig günstig und hat sehr gute Dämmeigenschaften. Im Gegensatz dazu sind jedoch die Isolierwerte vergleichsweise gering. Eine Isolierung mit Polystyrol fällt dicker aus als eine gleichwertige Isolierung anderer Dämmstoffe.

  • Polyurethan
    Polyurethan (PU) ist ein Kunststoff oder Kunstharz und wird im allgemeinen Sprachgebrauch als PU-Vollschaumisolierung bezeichnet. Unter diesem Sammelbegriff sind verschiedene Polymere mit unterschiedlichem Aufbau zusammengefasst. Im Polyurethan-Schaum sind winzige Gasbläschen eingeschlossen. Diese haben eine noch geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft und eignen sich daher gut zur Isolierung. Da somit weniger Material für eine Isolierung verwendet werden muss, bieten Kühlboxen mit PU-Schaum häufig mehr Stauraum. Das Material ist sehr leicht, jedoch teurer als beispielsweise Polystyrol.

Beispiel

Die Isolierung einer passiven 30-Liter-Kühlbox sollte mit Polystyrol mindestens 2 cm – 3 cm dick sein. Aus Polyurethan hingegen genügt schon eine 1,5 cm – 2 cm dicke Isolierschicht. 

Die Ausstattung unterscheidet sich je nach Modell und Betriebsart stark voneinander. Je umfangreicher die Kühlbox ausgestattet ist, desto mehr kostet sie meist. Überlegen Sie sich deswegen im Vorfeld, welche Ausstattungsmerkmale notwendig bzw. wünschenswert für den vorgesehenen Einsatz sind. 

Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen gehören: 

  • Ablaufventil
    Das Ablaufventil ist eine kleine Öffnung und befindet sich meist bodennah im unteren Drittel der Kühlbox. Das Ventil wird durch einen Ablass-Stopfen verschlossen. Der Ablass-Stopfen können Sie entweder abziehen oder von einem Gewinde drehen. Flüssigkeiten, die sich am Boden angesammelt haben, fließen dann problemlos ab. Das erleichtert auch die Reinigung. Ein verstopftes Ablaufventil können Sie problemlos mit einem Wattestäbchen säubern.

  • Anschlüsse
    Kühlboxen besitzen unterschiedliche Anschlüsse und nicht jede verfügt über alle Anschlussmöglichkeiten. Elektrische Kühlboxen können Sie über eine 230-Volt-Steckdose, im PKW oder auf dem Motorrad am 12-Volt-Anschluss sowie im LKW über einen 24-Volt-Anschluss betreiben. Absorber-Kühlboxen besitzen auch einen Gas-Anschluss. Einige elektrische Ausführungen verfügen zudem über einen USB-Anschluss. Dieser wird über die Stromversorgung der Kühlbox betrieben und kann zum Aufladen von mobilen Geräten genutzt werden. 

  • Deckelverriegelung
    Kühlboxen können Sie durch Deckelscharniere und -verschlüsse öffnen und schließen. Eine zusätzliche Deckelverriegelung gewährleistet, dass sich die Kühlbox während des Transportes nicht ungewollt öffnet. So bleiben Speisen und Getränke Luft sicher in der Box. Auch kalte Luft kann nicht ungewollt entweichen und das Modell spart so wertvolle Energie. An einigen Modellen dienen die Tragegriffe gleichzeitig als Deckelverriegelung: Transportieren Sie die Kühlbox mit hochgestelltem Griff oder klappen Sie den Bügel zu einer Seite, ist die Box verschlossen. Sie können die Box dann lediglich öffnen, wenn Sie den Griff zur anderen Seite umlegen.

  • Einsätze
    Besonders großräumige Modelle sind oftmals mit Innengittern, Trennwänden, Körben oder Getränkehaltern ausgestattet. Diese Elemente dienen zur besseren Ordnung und Übersicht im Inneren. So müssen Sie nicht den gesamten Inhalt durchsuchen, bis Sie das gewünschte Objekt gefunden haben. Wenn Ihr Wunschmodell über keine Einsätze verfügt, können Sie diese meist separat erwerben.

  • Innenbeleuchtung
    Eine Innenbeleuchtung ist vor allem in Kühlboxen mit einem großen Volumen sinnvoll. So können Sie am Abend, in der Nacht oder im dunklen Kofferraum den Inhalt besser sehen und finden. Die Beleuchtung besteht aus LED-Lampen, die in die Kühlbox integriert sind und angehen, wenn Sie diese öffnen. Die LEDs wirken sich nicht nennenswert auf den Stromverbrauch aus. Zudem sind die Leuchtmittel oftmals genauso lange haltbar wie die eigentliche Kühlbox.

  • Kabelfach
    In einem Kabelfach können Sie die Kabel sicher verstauen, wenn Sie diese nicht verwenden. Wenn die Kühlbox über ein Kabelfach verfügt, ist dieses meist im Deckel integriert.

  • Notschalter
    Kühlboxen, die über eine Temperaturanzeige verfügen, besitzen einen oftmals Notschalter. Dieser dient zum Schutz, wenn es zu einem Ausfall der Temperatursteuerung kommt. In diesem Fall kann die Temperatur nicht mehr manuell eingestellt werden, aber weiterhin auf maximaler Leistungsstärke verwendet werden. So können die Lebensmittel nicht durch zu hohe Temperaturen verderben. 

  • Temperaturanzeige 
    An einigen Modellen können Sie die gewünschte Temperatur individuell einstellen. Möglich ist dies entweder über einen manuellen Temperaturregler oder über eine digitale Temperaturanzeige in Form eines LCD-Displays. Die Funktionen einer digitalen Temperaturanzeige sind meist umfangreicher. So kann beispielsweise die gewünschte Temperatur eingestellt, die tatsächliche Temperatur im Innenraum erfasst und auf dem Display wiedergegeben werden. 

  • Tragesysteme
    Kühlboxen können mit verschiedenen Tragesystemen ausgestattet sein. Tragegriffe können Sie seitlich wegklappen. Einige sind jedoch oftmals zu klein und dünn für die jeweilige Kühlbox. Achten Sie zudem auf eine hochwertige Verarbeitung, damit sich die Tragegriffe während des Transports nicht aus der Halterung lösen. Griffmulden sind feste Einkerbungen an der Seite. Sie sind sehr robust. Bei komplett gefüllter Box können sie unpraktisch sein, wenn sie eng und klein verbaut sind und so keinen sicheren Griff bieten. Bügelgriffe sind hingegen sehr stabil und somit ideal für einen sicheren Transport. Weitere Tragesysteme sind Schultergurte oder ein Teleskopgriff in Kombination mit passenden Rollen. In diesem Fall können Sie die Kühlbox nicht nur tragen, sondern sie auch wie einen Trolley hinter sich herziehen.


 


Funktionen

Einige aktive Kühlboxen besitzen neben ihrer eigentlichen Kühlfunktion weitere Funktionen. Hochpreisige Kühlboxen verfügen meist über ein größeres Spektrum an Zusatzfunktionen als günstige Modelle. Diese zusätzlichen Funktionen tragen zur Sicherheit, einem optimierten Energieverbrauch oder einem erhöhten Bedienkomfort bei.
 

Zu diesen Funktionen zählen:
 

  • Batteriewächter
    Ein Batteriewächter ist ein Schutz gegen Unterspannung. Die Kühlbox schaltet sich dadurch rechtzeitig vor der Tiefentladung ab und erst bei normaler Spannung wieder an. Das schont die Autobatterie bzw. kann vermeiden, dass das Auto durch den Kühlboxbetrieb nicht mehr anspringt. Den Wert für die Abschaltspannung können Sie an vielen Batteriewächtern manuell einstellen. Wenn Ihr Wunschmodell über keinen integrierten Batteriewächter verfügt, können Sie diesen separat nachkaufen.

  • Elektronische Sicherung
    Eine elektronische Sicherung kommt nur im elektrischen Betrieb einer Kühlbox zum Einsatz. Sie schützt die Elektronik des Gerätes vor Überlastung und beugt Schäden vor. Ist der Stromfluss beispielsweise durch einen Kurzschluss für das Gerät zu hoch, wird die elektrische Sicherung aktiviert und die Kühlbox abgeschaltet. 

  • Energiespar-Funktion
    Elektrisch betriebene Kühlboxen ohne Temperaturregelung laufen dauerhaft auf Höchstleistung. Diese ist jedoch nicht immer notwendig, insbesondere wenn die Box nicht vollständig gefüllt ist. Eine Alternative zur Temperaturregelung ist eine Energiespar-Funktion, auch häufig als Stromsparkühlung oder Eco-Modus bezeichnet. In diesem Modus läuft die Kühlbox nicht bei voller Leistung. Dies kann entweder über Sensoren zur genauen Bestimmung der notwendigen Betriebstemperatur erfolgen oder die Temperatur stellt sich stets automatisch auf einen festen Wert ein.

  • Memory-Funktion
    Die Memory-Funktion ist nur an Modelllen mit Temperaturregler vorhanden. Sie dient dazu, eingestellte Temperaturwerte zu speichern. Dadurch bleiben die Einstellungen erhalten, wenn Sie die Kühlbox abschalten bzw. vom Strom trennen.

  • Schnellkühl-Funktion
    Die Schnellkühl-Funktion wird zum Teil auch als Turbokühlung bezeichnet. Sie kühlt Lebensmittel und Getränke innerhalb kurzer Zeit auf die gewünschte Temperatur herunter. Dazu erhöht sich kurzzeitig die Kühl- oder Gefrierleistung auf die Maximalleistung. Nach einem bestimmten Zeitintervall geht die Kühlbox in den normalen, dauerhaften Betrieb über. An einigen Modellen können Sie die Schnellkühl-Funktion manuell ausschalten.
     

Geräuschemission

Im Betrieb erzeugen viele Kühlboxen Geräusche. Je nach Qualität des Gerätes und dessen Kühlsystem sind die Geräusche mehr oder weniger laut wahrnehmbar. Die jeweilige Geräuschemission wird in Dezibel (dB) angegeben. 

Die Angaben zur Lautstärke finden Sie beispielsweise auf dem EU-Energielabel der Geräte. Diese Information zeigt Ihnen, wie leise oder laut die jeweilige Kühlbox ist. Je nachdem wo Sie diese überwiegend verwenden möchten, ist die Lautstärke für Sie relevant: Möchten Sie diese beispielsweise beim Camping nachts in der Nähe des Schlafbereichs betreiben, sollte sie besonders leise sein.

Vollständig lautlos funktionieren lediglich passive Kühlboxen und Absorber-Kühlboxen im Gasbetrieb. Alle anderen Kühlboxen-Typen entwickeln im Betrieb Geräusche durch das laufende Kühlsystem, beispielsweise durch den Lüfter oder laufenden Kompressor. Kühlboxen mit Werten unter 35 dB gelten als besonders leise. Werte um 40 dB werden noch nicht als störend empfunden. Als sehr laut nehmen Sie hingegen Modelle ab einem Wert von 60 dB wahr.

Beispiel

20 dB entsprechen beispielsweise einem leisen Flüstern, während der Geräuschpegel einer normalen Unterhaltung in Zimmerlautstärke etwa 50 dB beträgt.


Zubehör

Für einen höheren Bedienkomfort und zum Schutz sind verschiedene Zubehörprodukte erhältlich. Diese können sie zusätzlich erwerben und ihre Kühlbox beispielsweise für bestimmte Einsatzbereiche nachrüsten. Einige Artikel sind dabei mit so ziemlich jedem Gerät kompatibel, andere lediglich mit bestimmten Modellen. Diesbezüglich können Ihnen Herstellerhinweise weiterhelfen.

Das wichtigste Zubehör stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

  • Anschlussadapter
    Nicht jede Kühlbox ist mit jedem möglichen Anschluss versehen. Mit einem entsprechenden Adapter können Sie jedoch fehlende Anschlüsse nachrüsten. Auch für die Verwendung von Gaskartuschen ist es meist notwendig, sich im Vorfeld den passenden Adapter zu besorgen.

  • Befestigungskit
    Dieses Zubehörprodukt ist sinnvoll, um die Kühlbox sicher in einem Kofferraum zu befestigen. Es kann auch einen sicheren Stand in Schräglagen gewährleisten, beispielsweise auf Gelände- oder Bootsfahrten. Ein Befestigungskit besteht aus einer Kunststoffplatte und optional einem Sicherheitsgurt. Die Kunststoffplatte montieren Sie fest auf die gewünschte Fläche. Über 4 Einkerbungen können Sie die Kühlbox unkompliziert verankern und fixieren. 

  • Gaskartuschen
    Absorber-Kühlboxen können Sie auch mit Gas betreiben. Je nach Anschluss nutzen Sie dazu Schraub-, Ventil- oder Stechkartuschen oder – für einen längerfristigen Gebrauch – Propangasflaschen. Oftmals benötigen Sie neben einem Gasschlauch noch weiteres spezielles Zubehör zum sicheren Betrieb der Kartusche.

  • Kühlakkus
    Kühlakkus sind insbesondere für den Betrieb der passiven Kühlboxen unerlässlich, da sie die Kühlleistung erbringen. Zudem erhalten Kühlakkus die Kälte in aktiven Kühlboxen aufrecht, wenn Sie diese kurzzeitig vom Strom oder Gas trennen. Kühlakkus sind entweder harte behälter oder weiche Pads aus Kunststoff. Beide sind mit einem speziellen Gel mit hohem Wärmespeicher-Koeffizienten oder Salzwasser gefüllt. Die Flüssigkeit verfestigt sich im Gefrierschrank und gibt beim Auftauen Kälte ab. Die Kühlmittel sind wiederverwendbar.

  • Schutzhülle
    Für viele Modelle gibt es eine passende Schutzhülle. Diese schützt das Gerät vor äußeren Einflüssen wie Schmutz oder vor leichten Beschädigungen. Auch auf die Isolierung hat die Schutzhülle oftmals einen positiven Einfluss: Die Kühlbox kann damit leichter kalte Temperaturen erreichen und diese besser halten. Dies ist vor allem für passiven Kühlboxen sehr vorteilhaft. 

  • Ständer
    Ein Kühlbox-Ständer ist hilfreich, damit diese nicht auf dem Boden, sondern in bequemer Griffhöhe steht. Damit dient der Ständer in erster Linie dem Bedienkomfort, schützt die Kühlbox jedoch gleichzeitig vor Schmutz und Bodennässe. Zudem steht die Box so immer gerade und stabil. Dies ist besonders für Absorber-Kühlboxen wichtig, die in Schräglage nicht richtig funktionieren. Kühlbox-Ständer sind oftmals auf verschiedene Höhen einstellbar. Wenn Sie den Ständer nicht benötigen, können Sie ihn zusammenklappen.

  • Thermometer
    Nicht jede Kühlbox verfügt über eine digitale Temperaturanzeige. Um dennoch die Temperatur im Inneren abzuschätzen, ist ein Thermometer sinnvoll. In passive Kühlboxen können Sie so rechtzeitig neue Kühlakkus nachlegen. Zudem ist es möglich, so die tatsächliche Kühlleistung zu überprüfen.


 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

An dieser Stelle haben wir für Sie wesentliche Punkte zur Verwendung von Kühlboxen zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlung basiert hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer. 

Autokühlbox

Mit welcher Kühltechnik funktioniert eine Autokühlbox?

Typische Autokühlboxen sind grundsätzlich mit einem aktiven Kühlsystem ausgestattet. Sie funktionieren entweder mit einem thermoelektrischen Kühlsystem oder als Hybrid-Kühlbox. Diese vereint sowohl die thermoelektrische als auch die Kompressor-Kühlung. Die Stromversorgung wird im Auto über den 12-Volt-Zigarettenanzünder des PKWs gewährleistet.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Kühlsystemen erhalten Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Aktive Kühlboxen


 

Welche Kühlbox eignet sich am besten für mein Auto? 

Wenn Sie oft und über eine längere Zeit mit dem Auto unterwegs sind, ist der Besitz einer Kühlbox meist empfehlenswert. Insbesondere, wenn häufig auch Kinder dabei sind. So haben Sie während der Fahrt immer gekühlte Snacks und Getränke parat. Diese müssen Sie somit nicht immer unterwegs an Raststätten erwerben. Dies spart auf Dauer Geld. 

Für Autofahrten von bis zu 3 h reichen passive Kühlboxen meist vollkommen aus. 

Für den längeren Einsatz im Auto sind thermoelektrische Modelle gut geeignet, insbesondere sogenannte Autokühlboxen. Sie können bis zu 30 °C unter die Umgebungstemperatur kühlen. Je nach Temperatur im Fahrzeuginnenraum erreichen sie damit bis zu 0 °C in der Kühlbox. Durch die kompakte Bauweise lässt sie sich gut im Auto verstauen, auch wenn das Füllvolumen nicht so hoch ist. Sie können auch Absorber- als auch Kompressor-Kühlboxen nutzen, allerdings sind sie meist sperrig und vergleichsweise schwer.

Bedenken Sie

Kühlboxen halten im 12-Volt-Betrieb nur vorgekühlte Lebensmittel und Getränke kalt. 

Die erzeugte Kühlleistung reicht in diesen Fällen meist nicht aus, um warme Speisen und Getränke effektiv abzukühlen.


 

Wie lange kann ich meine Kühlbox über die Autobatterie laufen lassen? 

Viele elektrische Kühlboxen sind mit einem 12-Volt-Anschluss versehen und können so über die Autobatterie betrieben werden. Wie lang genau die Autobatterie bei der Verwendung hält, ist von mehreren Kriterien abhängig. Die wichtigsten Faktoren sind der Zustand und das Alter der Autobatterie sowie der tatsächliche Stromverbrauch der Kühlbox. 

Für einige Stunden ist die Nutzung meist kein Problem. Sie sollten jedoch vom Dauerbetrieb über den Zigarettenanzünder des Autos Abstand nehmen, da Autobatterien nicht dafür ausgelegt sind. Es besteht die Gefahr, dass sich die Batterie entleert und das Auto in dessen Folge nicht mehr anspringt. Möchten Sie die Kühlbox über einen langen Zeitraum betreiben, sollten Sie die Stromquelle wechseln, sobald Sie an Ihrem Zielort angekommen sind. 

Einige Modelle sind mit einem sogenannten Batteriewächter ausgestattet. Falls in Ihrem Wunschmodell kein Batteriewächter integriert sein sollte, können Sie diesen separat erwerben und manuell einbauen.

Weitere Informationen zu Batteriewächtern erhalten Sie in unserem Kaufberater im Kapitel Funktionen


 

Wo platziere ich die Kühlbox in meinem Auto am besten? 

Sie sollten stets sicherstellen, dass die Kühlbox im Auto einen sicheren Stand hat und nicht verrutschen oder umkippen kann. Zudem sollte ein eventueller Kühlbox-Lüfter genügend Platz zum Zirkulieren der Luft haben. 

Eine sichere Möglichkeit ist es, die Box in den Fußraum hinter Fahrer oder Beifahrer einzuklemmen. Sie können sie auch auf dem Rücksitz oder im Kofferraum platzieren. Sichern Sie die Box dabei mit Sicherheitsgurten. Alternativ können Sie sie im Kofferraum auch zwischen weiterem Gepäck einklemmen oder mit speziellem Befestigungszubehör verankern. Sollte der Innenraum Ihres Autos nicht gut klimatisiert sein, ist es aufgrund der Wärmeabgabe empfehlenswert, die Kühlbox im Kofferraum zu betreiben. Dort ist es oftmals kühler als im Fahrgastraum.

Welche dieser Möglichkeiten für Sie optimal ist, hängt von deren Maße und dem vorhandenen Platz in Ihrem Auto ab. Zudem sollten Sie die Länge des Stromkabels bedenken, wenn Sie das Gerät während der Fahrt betreiben wollen. 

Shopping Tipp

Wenn das eigentliche Stromkabel nicht vom optimalen Standort der Kühlbox bis zum Zigarettenanzünder des Autos reicht, können Sie sich auch ein Verlängerungskabel kaufen.


Einsatzmöglichkeiten

Wofür wird eine Kühlbox benötigt? 

Die Hauptaufgabe ist es, ihren Inhalt zu kühlen oder kühl zu halten. Ein großer Vorteil ist dabei die Mobilität. Dementsprechend ist eine Kühlbox meist dann empfehlenswert, wenn Sie unterwegs beispielsweise Lebensmittel oder Getränke gekühlt aufbewahren möchten – sei es bei Ausflügen, Campingreisen oder Picknicks. 

Shopping Tipp

Mögliche Alternativen zu Kühlboxen sind Kühltaschen und Minikühlschränke


 

Welche Kühlbox eignet sich für mich? 

Sie finden für nahezu jede Einsatzmöglichkeit die passende Kühlbox. Für die Wahl des passenden Modells ist relevant, wie häufig bzw. über welche Dauer Sie Ihr Wunschmodell voraussichtlich einsetzen möchten: Sie können die Box eher kurzzeitig für Ausflüge oder über mehrere Tage auf Reisen benötigen.
 

Für Ausflüge

Für kurze und gelegentliche Einsätze wie kleinere Ausflüge, Picknicks, Tage am See oder der Transport von Einkäufen genügt meist günstiges Modell ohne hohe Leistung oder umfangreiche Ausstattung. Eine passive Kühlbox ist für diese Einsatzzwecke meist bereits vollkommen ausreichend.

Passive Kühlboxen halten für mehrere Stunden kühl und kommen ohne zusätzliche verbaute Mechanik und Technik aus. Im Vergleich zu anderen Modellen sind sie dadurch leichter, handlicher und auch entsprechend preiswerter. Sie sind damit zudem unabhängig vom Strom- oder Gasquellen.

Weitere Informationen zu passiven Kühlboxen erhalten Sie in unserem Kaufberater.

Auf Reisen

Wenn Sie ein Gerät suchen, das Sie auf mehrtägigen Reisen oder Kurztrips begleitet, sollten Sie auf ein Modell mit aktivem Kühlsystem zurückgreifen. Aktive Kühlboxen werden mit Strom oder Gas betrieben und sorgen über Stunden für eine konstante Kühlung. Passive Kühlboxen sind dafür meist ungeeignet, da sie Lebensmittel und Getränke nur für wenige Stunden wirklich kühl halten können bzw. andernfalls frische Kühlakkus notwendig sind. 
 

Welches aktive Kühlsystem sich für Sie eignet, hängt vom Einsatzort ab: 
 

  • Campingurlaub, Zelten, Festivals
    Ist ein Stromanschluss am Zielort vorhanden, können Sie dafür prinzipiell jede Kühlbox mit einem aktiven Kühlsystem verwenden. Thermoelektrische Kühlboxen sind für kürzere Reisen oder Festivals geeignet. Kompressor- und Absorber-Kühlboxen sind für längere Camping-Urlaube geeignet, die eine konstante Kühlleistung erfordern. Kompressor-Kühlboxen zeichnen sich durch ihre besondere Leistungsstärke aus, können im Betrieb jedoch durch die Geräusche stören. Absorber-Kühlboxen können Sie mit Gas betreiben, wenn keine Stromquelle zur Verfügung steht und sie sind häufig die geeignetste Wahl fürs Camping bzw. Zelten. 

  • Im Wohnmobil
    Wenn Sie eine Kühlbox als festen Bestandteil in Ihr Wohnmobil integrieren möchten, sollten Sie Wert auf eine sehr gute Kühlleistung, viel Platz und einen leisen Betrieb legen. Zudem sollte das Wunschmodell für einen Dauerbetrieb geeignet sein. Dafür ist oftmals eine Kompressor-Kühlbox die beste Wahl. Sie hat die bestmögliche Kühlleistung trotz vergleichsweise geringem Stromverbrauch und eine zusätzliche Gefrierfunktion.

  • Auf dem Boot
    Für den Einsatz auf einem Boot sind vor allem Kompressor-Kühlboxen geeignet. Neben ihrer hohen Kühlleistung und der Gefrierfunktion können sie auch im schrägen Zustand betrieben werden – starker Wellengang schränkt somit nicht ihre Funktion ein. 

  • Im Auto
    Für längere Autofahrten in den Urlaub, Roadtrips oder die Verwendung fast ausschließlich im Auto eignen sich Autokühlboxen. Diese sind in den meisten Fällen mit einem thermoelektrischen Kühlsystem ausgestattet. Eine Umschaltfunktion ermöglicht es zudem, Speisen und Getränke auch warm zu halten. Sie betreiben Autokühlboxen hauptsächlich über den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs. Die kompakten Autokühlboxen passen gut auf die Rückbank, als Konsole zwischen die Vordersitze oder hinter den Fahrer- oder Beifahrersitz.

Weitere Informationen zu aktiven Kühlboxen erhalten Sie in unserem Kaufberater.


 

Was ist sinnvoller: eine Kühlbox oder eine Kühltasche? 

Ob sich eine Kühlbox oder eine Kühltasche am besten für Sie eignet, hängt neben individuellen Vorlieben auch von dem jeweiligen Einsatzbereich ab. 

Kühltaschen erinnern durch ihre Form und Größe meist an eine große Einkaufstasche. Viele Modelle sind zudem mit einem umfangreichen Innenleben und außen mit praktischen Fächern ausgestattet. Sie besitzen kein starres Gehäuse und können so problemlos zusammengefaltet und platzsparend verstaut werden. Kühltaschen überzeugen durch die einfache Handhabung, das geringe Gewicht und den niedrigen Preis. Jedoch hat eine Kühltasche oft ein kleineres Kühlvolumen. Es handelt sich um passive Kühlsysteme, Sie benötigen also Kühlakkus. Durch die dünne Isolierschicht erreichen sie jedoch keine zu einer passiven Kühlbox vergleichbare Kühlleistung. Kühltaschen eignen sich tendenziell für kurze Einsätze, wie beispielsweise den Transport von Lebensmitteln nach Hause oder für ein Picknick.

Kühlboxen sind in zahlreichen Formen und Größen erhältlich. Sie besitzen ein festes Gehäuse und sind robuster als Kühltaschen. Durch das feste Gehäuse sind sie jedoch auch weniger flexibel und benötigen mehr Platz. Die Kühlleistung ist in nahezu jedem Fall stärker als die einer Kühltasche. So benötigen passive Kühlboxen für die gleiche Kühlleistung weniger Kühlakkus als Kühltaschen. Die potenzielle Kühlleistung reicht, je nach verbautem Kühlsystem, von einigen Stunden bis hin zum Dauerbetrieb. Kühlboxen sind jedoch in der Anschaffung prinzipiell teurer als eine Kühltasche. Die Verwendungsmöglichkeiten sind jedoch wesentlich größer. Sie eignen sich vor allem für längere Einsätze

Shopping Tipp

Eine breite Auswahl an Kühltaschen finden Sie auf unserem Portal. 


Energieverbrauch

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer elektrischen Kühlbox? 

Der Stromverbrauch einer elektrischen Kühlbox ist abhängig von ihrer Leistungsaufnahme. Diese kann je nach Kühlsystem zwischen 30–85 W (Watt) betragen. Je mehr Watt das Kühlsystem umsetzt, desto höher ist der Verbrauch. Absorber-Kühlboxen haben vergleichsweise den höchsten durchschnittlichen Stromverbrauch. Thermoelektrische Modelle bewegen sich im mittleren Bereich, während Kompressor-Kühlboxen die besten Werte im Energieverbrauch aufweisen. 

Weitere Faktoren für den Energieverbrauch sind die Isolierung und die tägliche Nutzungsdauer. Zudem haben hochwertige und dementsprechend hochpreisige Geräte meist einen deutlich besseren Stromverbrauch als günstige.  

Erfahren Sie mehr zum Stromverbrauch einer Kühlbox in unserem Kaufberater. 


Wie hoch ist der Gasverbrauch einer Absorber-Kühlbox? 

Die meisten Absorber-Kühlboxen verbrauchen Gasbetrieb im Durchschnitt ca. 10 g pro Stunde. Sie können dementsprechend mit einem ungefähren Gasverbrauch von 240 g pro Tag rechnen. 

Der jeweilige Gasverbrauch hängt allerdings vom Modell sowie von der Isolierung und dem Volumen ab: Je besser die Isolierung ist, desto weniger Leistung und dementsprechend Gas wird benötigt, um die gewünschte Kühlung zu erreichen. Ähnliches gilt im Hinblick auf die Größe. Je kleiner das Volumen, desto weniger Gas wird benötigt, um die gewünschte Kühlleistung zu erreichen.

 

Welche Energieeffizienzklasse sollte meine Kühlbox haben?

Der Blick auf die Energieeffizienzklasse lohnt sich, auch wenn Sie diese nicht im Dauerbetrieb verwenden wollen. Je besser die Energieeffizienzklasse ist, desto weniger Strom verbraucht das Modell. Empfehlenswert ist es, eine Kühlbox mit einer Energieeffizienzklasse von mindestens A+ zu wählen. 
Beispiel

Eine thermoelektrische Kühlbox der Klasse A mit einem Fassungsvermögen von 24 l verbraucht rund 130 kWh pro Jahr. Eine gleichwertige Ausführung der Klasse A++ hingegen nur 66 kWh.  

Sehr günstige, elektrisch betriebene Modelle haben oftmals eine schlechte Energieeffizienzklasse. Diese bringt meist höhere Stromkosten mit sich, wodurch bei häufiger Verwendung der günstige Kaufpreis wieder relativiert wird. 

In unserem Kaufberater finden Sie weitere Informationen zum Thema Energieeffizienzklasse


Gasversorgung

Welche Gasversorgung ist für meine Absorber-Kühlbox geeignet?

Absorber-Kühlboxen können Sie in der Regel sowohl mit Propangasflaschen als auch mit Gaskartuschen betreiben. Welche Variante für den geplanten Einsatz am sinnvollsten ist, hängt von der Menge des voraussichtlichen Gasverbrauchs ab.

Propangasflaschen eignen sich vor allem für Dauercamper, die ihre Kühlbox über einen längeren Zeitraum mit Gas versorgen wollen.

Um die Gasflasche als Antrieb für die Kühlbox zu verwenden, benötigen Sie einen Gasschlauch sowie einen Druckminderer. Der Druckminderer bewirkt, dass ein bestimmter Ausgangsdruck nicht überschritten wird. Propangasflaschen sind wiederbefüllbar und können damit mehrfach verwendet werden. Jedoch sind sie oftmals schwer und unhandlich.

Tipp

Überprüfen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit, ob der Schlauch und die Verbindungen wirklich dicht sind. Dies funktioniert am besten mit einem Leck-Such-Spray. Dazu sprühen Sie das Spray auf die zu prüfenden Stellen. Sollte ein Leck vorhanden sein, bildet sich an dieser Stelle ein Schaumpilz. 

Eine Gaskartusche eignet sich für kurzzeitige Einsätze, wie einen Wochenendausflug oder den Besuch eines Festivals. Gaskartuschen sind kleine Einwegbehälter. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihres Kartuschen-Systems:

  • Bajonett-Ventilkartuschen
    Die Bajonett-Ventilkartusche ist die einfachste Möglichkeit zum Einsatz einer Gaskartusche. Die Kartuschen besitzen ein separates Ventil, weshalb Sie sie problemlos montieren oder demontieren können. Den Anschluss der Gaskartusche verbinden Sie mit dem entsprechenden Anschluss der Kühlbox und sichern beides durch eine Art Hebel. Dadurch benötigen Sie keinen zusätzlichen Gasschlauch oder Adapter. 

  • Schraubkartuschen
    Schraubkartuschen haben kleinere Gewinde, als die für die Kühlbox benötigten Gasschläuche. Daher benötigen Sie für die Verwendung von Schaubkartuschen neben einem Gasschlauch auch einen Gaskartuschen-Regler. Dieser fungiert als Adapter zwischen Schraubkartusche und Schlauch bzw. Kühlbox. Die Schraubkartuschen können Sie mit dem Adapter, ebenso wie Bajonett-Ventilkartuschen, problemlos montieren oder demontieren. 

  • Stechkartuschen
    Stechkartuschen haben kein eigenes Ventil. Ein Dorn des Verbrauchsgerätes sticht die Gaskartusche an und das Gas entweicht. Somit können Sie die Stechkartusche erst vom Gerät entfernen, wenn sie vollständig leer ist. Mit einem Stechkartuschen-Adapter können Sie den Anschluss einer Stechkartusche jedoch auch in den einer Schraubkartusche umwandeln. Über einen Gaskartuschen-Regler können Sie dann den Gasschlauch und damit die Kühlbox anschließen. Die Kartuschen werden trotz des benötigten Zubehörs gerne verwendet, da sie verhältnismäßig um das 4-fache günstiger sind als Bajonett- und Schraubkartuschen


 

Größe

Wie groß sollte eine Kühlbox sein?

Das Fassungsvermögen ist eine wichtige Eigenschaft einer Kühlbox. Die geeignete Größe hängt stark von ihrem Einsatzzweck, der geplanten Einsatzdauer und der Anzahl der zu versorgenden Personen ab. Dennoch gibt es Richtwerte, an denen Sie sich bei der Wahl orientieren können:
 

  • Kleine Kühlbox (bis zu 25 l)
    Kleine Modelle sind meist passive oder thermoelektrische Modelle. Sie eignen sich vor allem für Tages- oder Wochenendausflüge. Meist haben sie einen Nutzinhalt für 1–2 Personen. Bedenken Sie bei passiven Kühlboxen, dass Kühlakkus das tatsächliche Fassungsvermögen reduzieren. 

  • Mittlere Kühlbox (25 bis 40 l)
    Mittelgroße Modelle sind oftmals thermoelektrische oder Absorber-Kühlboxen. Sie sind sinnvoll für die Versorgung von 1-2 Personen über mehrere Tage, beispielsweise für einen Zelturlaub. Sie eignen sich jedoch eher nur für kürzere Zeiträume, wenn eine größere Gruppe oder eine mehrköpfige Familie mit dem Inhalt verpflegt werden soll. 

  • Große Kühlbox (40 bis 75 l)
    Derartig große Modelle sind meist Absorber- oder Kompressor-Kühlboxen. Sie eignen sich für mehrwöchige Urlaube, in denen eine große Familie oder Gruppe versorgt werden soll. Die Kühlbox ist an dieser Stelle der Ersatz für den heimischen Kühlschrank. Auch wenn Sie zu zweit unterwegs sind und es keine Gelegenheit gibt, das Modell zwischendurch neu zu bestücken, sollten Sie zu einer großen Ausführung greifen.

Bedenken Sie

Je größer die Kühlbox ist, desto höher ist bereits ihr Leergewicht. 

Dementsprechend ist eine große, gefüllte Kühlbox schwer zu transportieren. Achten Sie daher auf qualitativ hochwertige Tragesysteme der Kühlbox.


Kühlleistung

Wie stark ist die Kühlleistung einer Kühlbox? 

Die Kühlleistung ist hauptsächlich von ihrem Kühlsystem abhängig. 

Passive Kühlboxen, die mit Kühlakkus funktionieren, haben die schwächste Kühlleistung. Sie können ihren Inhalt, je nach Qualität der Kühlakkus sowie der Isolation, nur durchschnittlich 3–6 h wirklich kühl halten. 

Aktive Kühlboxen hingegen bieten eine dauerhafte Kühlleistung. Die Leistungsstärke unterscheidet sich jedoch aufgrund der verwendeten Technologie: Thermoelektrische und Absorber-Kühlboxen kühlen in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und können bis maximal 30 °C darunter kühlen. Die vergleichsweise stärkste Kühlleistung erreichen Kompressor-Kühlboxen. Sie kühlen unabhängig von der Umgebungstemperatur und sind dadurch in der Lage, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu erreichen.

 

Wie viele Kühlakkus benötige ich für meine passive Kühlbox? 

Bei einer passiven Kühlbox wird die Kühlleistung über Kühlakkus oder Kühlpads erreicht. Durch die Lagerung in einer Gefriertruhe bereiten sie diese vor und platzieren sie anschließend funktionsbereit in der Kühlbox.

Die benötigte Anzahl der Akkus ist abhängig von der Größe, dem vorhandenen Inhalt und der Kühlleistung der Kühlakkus selbst. Ungefähr 25 % des Inhalts einer passiven Kühlbox sollten Kühlmittel sein. Die restlichen 75 % können aus Lebensmitteln und/oder Getränken bestehen. Da kalte Luft nach unten sinkt, sollten Sie die Kühlakkus auf den zu kühlenden Lebensmitteln und Getränken platzieren. Je nach Leistungsstärke sollten Sie die Kühlakkus innerhalb von 3–10 h gegen frische austauschen.

Tipp

Verwenden Sie gefrorene Saftkartons oder PET-Flaschen zum Kühlen. 

Die gefrorenen Getränke behalten sehr lang ihre Temperatur und tauen nur langsam auf. Damit dienen sie nicht nur als Getränkeversorgung, sondern erfüllen zunächst einen praktischen Zweck als Kühlakkus.


Bis zu welcher Temperatur kann eine Kompressor-Kühlbox kühlen? 

Kompressor-Kühlboxen bieten die beste Kühlleistung. Abhängig vom jeweiligen Modell schaffen Kompressor-Kühlboxen in der Gefrierfunktion Temperaturen bis in den 2-stelligen Minusbereich. Spitzenmodelle können bis zu -22 °C erreichen. Die Außentemperaturen haben dabei keinen Einfluss auf die Temperatur in der Kühlbox.

Weitere Informationen zu Kompressor-Kühlboxen erhalten Sie in unserem Kaufberater. 


Modelle

Welche Kühlboxen gibt es? 

Kühlboxen lassen sich grundsätzlich anhand ihres Kühlsystems voneinander unterscheiden. Es gibt passiv oder aktive Kühlsysteme. 

  • Passive Kühlboxen
    Passive Kühlboxen funktionieren vollkommen unabhängig von Strom und Gas. Um ihre Kühlleistung zu erreichen, benötigen sie vorgekühlte Kühlakkus und eine starke Isolierung.

  • Aktive Kühlboxen
    Aktive Kühlboxen werden mit zusätzlicher Energie betrieben. Je nach Ausführung variiert das Kühlsystem etwas: Thermoelektrische Kühlboxen erreichen nur eine vergleichsweise schwache Kühlleistung. Absorber-Kühlboxen haben die vielfältigsten Betriebsmöglichkeiten. Sie funktionieren sowohl mit Strom als auch mit Gas und haben einen mittleren Wirkungsgrad. Kompressor-Kühlboxen erreichen die vergleichsweise beste Kühlleistung, inklusive Gefriertemperaturen.

Ausführliche Informationen zu den genannten Modellen erhalten Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Kühlbox-Typen


Was ist eine Absorber-Kühlbox? 

Eine Absorber-Kühlbox kühlt mit einer Absorptionskältemaschine: Während des Kühlprozesses nimmt Wasser gasförmiges Ammoniak auf, absorbiert also die Gasmoleküle und erhält so den Kühlkreislauf.

Die Kühlleistung einer Absorber-Kühlbox hat einen eher geringeren Wirkungsgrad, da sie auch von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Durchschnittlich kann das System bis 20 °C unter der Umgebungstemperatur kühlen. 

Diese Modelle werden auch als 3-Wege-Kühlboxen bezeichnet. Dies leitet sich von ihren vielfältigen Betriebsmöglichkeiten ab: So kann eine Absorber-Kühlbox nicht nur über den Hausstrom oder die Autobatterie betrieben werden, sondern auch mit Gas.

Weitere Informationen zu Absorber-Kühlboxen erhalten Sie in unserem Kaufberater.


Was ist der Vorteil einer passiven Kühlbox? 

Eine passive Kühlbox kühlt ohne Strom- oder Gasverbrauch. Sie müssen demnach beim Kauf keine technischen Details bedenken. Zudem entstehen keine Folgekosten im Betrieb. In einigen Modellen sind die benötigten Kühlakkus bereits in den Deckel integriert. Der Vorteil ist, dass dadurch kein Platz im eigentlichen Stauraum verloren geht.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Kaufberater unter passive Kühlboxen


Lautstärke

Wie laut ist eine Kühlbox während des Betriebs?

Die Betriebslautstärke ist abhängig von ihrem Kühlsystem und ihrer Verarbeitung. 

  • Lautlos
    Da in passiven Kühlboxen keinerlei Technik verbaut ist, funktionieren diese im Betrieb komplett lautlos. Im Gasbetrieb funktionieren Absorber-Kühlboxen absolut lautlos.

  • Leiser Betrieb
    Jede thermoelektrische Kühlbox ist mit einem Lüfter ausgestattet. Dieser erzeugt dauerhafte Geräusche im Betrieb. Im Strombetrieb haben Absorber-Kühlboxen leise wahrnehmbare Laufgeräusche. 

  • Lauter Betrieb
    Eine temporäre Geräuschemission ist bei Kompressor-Kühlboxen zu vernehmen. Diese Laufgeräusche entstehen, wenn die Kühlbox den Kompressor aktiv betreibt, um die Temperatur herabzusetzen oder bei einer Veränderung der Außentemperatur zu halten. Grundlegend sind qualitativ hochwertigere oftmals leiser als günstige Modelle.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema im Kapitel Geräuschemission dieses Ratgebers.


Reinigung

Wie reinige ich meine Kühlbox am besten? 

Eine Kühlbox sollten Sie etwa ebenso regelmäßig wie den häuslichen Kühlschrank reinigen. Das beugt der Verbreitung von Bakterien und Keimen vor und gewährleistet somit hygienische Bedingungen zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Oftmals reicht es, das Modell mit einem feuchten Lappen auszuwischen. Vor dem ersten Gebrauch sowie nach einem längeren Einsatz sollten Sie Ihr Modell jedoch gründlich säubern.

Achtung!

Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungs- oder Scheuermittel zur Reinigung der Kühlbox. 

Vermeiden Sie ebenso kratzige Scheuerschwämme oder Topfreiniger. Diese Reinigungsutensilien können Schäden im Oberflächenmaterial verursachen. Diese Schäden bieten einen zusätzlichen Nährboden für Bakterien und Keime. 

So reinigen Sie die Kühlbox gründlich: 

  1. Trennen Sie die Kühlbox – falls vorhanden – vom Stromanschluss. 
  2. Räumen Sie diese komplett leer, bevor Sie mit der eigentlichen Reinigung beginnen. 
  3. Falls sich Eis gebildet hat, lassen Sie dieses zunächst abtauen. 
  4. Montieren Sie eventuelle Einsätze und ab und reinigen Sie sie separat.
    ⊳ Vorsicht: Das gilt nicht für elektronische Einzelteile.
  5. Hat Ihre Kühlbox einen Abfluss, reinigen Sie diesen mit einem Wattestäbchen. 
  6. Säubern Sie nun das Modell mit einem weichen Schwamm, Wasser und ein wenig Spülmittel. 
    ⊳ Hartnäckige Flecken können Sie mit einer Mischung aus Backpulver und Wasser entfernen.
  7. Wischen Sie anschließend das Innere mit etwas Essig oder Zitronenwasser aus. 
    ⊳ Die Mittel haben eine antibakterielle Wirkung. Sie beseitigen unangenehme Gerüche und beugen der Ansiedlung von Bakterien und Keimen vor.
  8. Bauen Sie die Einzelteile wieder ein und lassen Sie diese nun vollständig trocknen. 
    ⊳ Das vollständige Durchtrocknen vor der nächsten Benutzung vermeidet eine unnötige Eisbildung im Betrieb. 


Lagern Sie Ihre Kühlbox nach der Reinigung kühl und trocken. Wenn Sie diese nur selten nutzen, lagern Sie diese zur Vermeidung von Schimmel geöffnet. 


 

Verwendung

Was sollte ich bei der Verwendung einer Kühlbox beachten? 

Der richtige Umgang verlängert nicht nur die Lebensdauer, sondern optimiert zudem die Kühlleistung des Gerätes. Die Kühlleistung passiver Kühlboxen können Sie so länger und auch konstanter aufrechterhalten. Bei aktiven Kühlboxen kann dadurch der Energiebedarf gesenkt werden. 
 

Beachten Sie dafür die folgenden Aspekte: 
 

  • Vorkühlen
    Verstauen Sie Lebensmittel und Getränke bereits vorgekühlt in der Kühlbox. Kühlen Sie die Box vor, bevor Sie das Kühlgut darin verpacken.

  • Kurzes Öffnen
    Öffnen Sie die Kühlbox im Betrieb so selten und kurz wie möglich. Damit verhindern Sie den unnötigen Verlust von kühler Luft und beugen der Eisbildung vor.

  • Kühler Standort
    Wählen Sie einen möglichst schattigen, kühlen Standort für die Kühlbox. Je kühler die Umgebungstemperatur, desto besser ist meist die Kühlleistung. 

  • Lebensmittelhygiene
    Verpacken Sie lediglich trockene bzw. abgewischte Lebensmittel und Getränke. Das verhindert die Bildung von Eis und bietet Bakterien und Keimen keinen Nährboden. Transportieren Sie keine offenen Lebensmittel in der Kühlbox. Bewahren Sie diese stattdessen in geschlossenen Behältnissen auf. Das verhindert die Verbreitung von Bakterien und Gerüchen.


 

Wie lagere ich Lebensmittel und Getränke richtig in meiner Kühlbox? 

Die richtige Lagerung der Lebensmittel und Getränke ist wichtig. Je besser diese angeordnet sind, desto optimaler erfolgt die Kühlung. Grundsätzlich sollten Sie Lebensmittel und Getränke im vorgekühlten Zustand in eine bestenfalls vorgekühlte Kühlbox räumen. Je voller das Modell ist, desto besser ist ihre Kühlleistung. So wird die gesamte Box gut durchgekühlt und der Inhalt benötigt mehr Zeit, um sich erneut zu erwärmen. Um diesen Effekt zu erzielen, können Sie freie Flächen beispielsweise mit Getränkeflaschen oder Dosen auffüllen. 
 

In dieser Reihenfolge sollten Sie Ihre Lebensmittel lagern: 
 

  1. Ganz unten sollten Sie Lebensmittel wie Fleisch und Fisch verstauen, welche die niedrigsten Temperaturen benötigen. 
  2. Darüber können Sie Wurstwaren und Milchprodukte platzieren. 
  3. Ganz oben verstauen Sie Obst und Gemüse.
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