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Gefrierschränke (528 Ergebnisse aus 77 Shops)

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Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse gibt Aufschluss darüber, wie sparsam ein Gerät ist. So weisen Produkte mit Energielabel A+++ einen besonders geringen Energieverbrauch auf. Geräte mit Energieeffizienzklasse A+ benötigen dagegen mehr Strom.

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Der Gesamtnutzinhalt stellt die Nettonutzfläche des Gerätes dar, welche zum Beispiel mit Lebensmittel befüllt werden kann.

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Bei einem neuen Gefrierschrank wird zunächst zwischen Einbau- und Standgerät unterschieden. Einbaugeräte sind für die Integration in einen Schrankkorpus angedacht und ermöglichen daher ein besonders harmonisches Gesamtbild. Beim Neukauf eines Einbaugerätes müssen insbesondere die Nischenmaße beachtet werden. Ein Standgerät kann entsprechend frei platziert werden und ermöglicht daher ein höheres Maß an Flexibilität.
 

Energieeffizienzklasse

Um den Stromverbrauch eines Gefrierschranks besser abschätzen zu können, empfiehlt es sich die Energieeffizienzklasse genauer zu betrachten. Diese ordnet die Gefrierschränke nach ihrem Stromverbrauch und in Hinblick auf ihren Nutzinhalt an. Seit dem Juli 2012 fallen neu eingeführte Geräte in die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++. Bei letzterem handelt es sich damit um die effizienteste Klasse. Modelle welche noch mit den Energieeffizienzklassen A – D gekennzeichnet sind, wurden vor dem Juli 2012 gefertigt und sind als Ausläufermodelle teilweise noch erhältlich. Außerdem ist bei der Zuordnung noch zu beachten, dass auch die Klimaklasse einen Einfluss auf die Kategorisierung hat.

Entsprechend können Geräte, welche eigentlich für eine wärmere Umgebungstemperatur konzipiert worden sind, auch innerhalb der Energieeffizienzklasse A+++ einen höheren Verbrauch aufweisen, als Modelle die für ein normales Klima angedacht sind. Auch das Vorhandensein einer NoFrost-Funktion wirkt sich positiv auf den Stromverbrauch aus.
 

Klimaklasse

Die Klimaklasse gibt an, für welche Umgebungstemperatur ein Gefrierschrank gekennzeichnet ist. Für Mitteleuropa sollte ein Modell der Klasse N (Normal) gewählt werden. Diese Geräte sind für eine Umgebungstemperatur von 16°-32°C konzipiert. Lediglich für Nutzer, welche den Tiefkühlschrank im unbeheizten Keller aufstellen möchten, könnte ein Gerät der Klasse SN für eine Umgebungstemperaturen von 10°-32°C interessant sein. Eher für den südlichen Raum sind dagegen die Klassen ST bzw. Subtropen (18°-38°C) und T bzw. Tropen (18-43°C) empfehlenswert.
 

Nutzinhalt

Der Nutzinhalt eines Gefrierschrankes sollte idealweise auf die Haushaltsgröße und die jeweiligen Lagerungsgewohnheiten abgestimmt werden. Für Haushalte, welche nur kleine Mengen einfrieren, ist daher mit ungefähr 20 bis 30 Litern pro Person zu rechnen. Familien oder Wohngemeinschaften, welche dagegen regelmäßig große Mengen auf Vorrat einfrieren, sollten mit 70 bis 100 Litern pro Person rechnen.
 

Features

Die Features eines Tiefkühlgerätes erhöhen sowohl den Bedienkomfort als auch den Mehrwert eines Gerätes.

Besonders empfehlenswert ist es dabei auf ein Gerät mit einer NoFrost-Technologie zu setzen. Diese ermöglicht eine Reduktion der Luftfeuchtigkeit im Gefrierfach, sodass sich keine Eisschicht bildet. Entsprechend wird das Abtauen des Gefrierraums obsolet. Eine Vereisung würde nämlich den Stromverbrauch zusätzlich erhöhen. Daher wird laut EU-Richtlinien ein 20-prozentiger Mehrverbrauch bei gleicher Energieeffizienzklasse zugestanden.

Zusätzlich ist es praktisch, wenn ein Eisschrank bereits mit Gefrierschubladen ausgeliefert wird. Diese gewährleisten eine bessere Ordnung.

Ein LED-Display am Gefrierschrank steigert maßgeblich den Bedienkomfort.

Ein besonderer Luxus sind zudem die Eiswürfelbehälter. Diese ermöglichen die Versorgung mit eisgekühlten Getränken im Sommer.

Gerade um im Sommer gekühlte Lebensmittel zu transportieren, ist es praktisch, wenn das Wunschmodell bereits mit Kälteakkus ausgestattet ist.
 

Geräuschemission

Die Geräuschemission eines Gefrierschranks gibt Auskunft über dessen Lautstärke. Sie wird für gewöhnlich in Dezibel bemessen. Die besonders leisen Modelle haben einen Lärmpegel von unter 40 dB. Lautere Geräte sind allerdings nur in Ruhephasen in offenen Küchen als leicht störend wahrnehmbar.
 

Gefriervermögen 24h

Das „Gefriervermögen 24h“ beschreibt die maximale Menge an Gefriergut in Kilogramm, welche ein Gerät innerhalb von 24 Stunden von Zimmertemperatur auf -18°C einfrieren kann. Hier sollte man vor dem Kauf seine eigenen Lagerungs- und Kaufgewohnheiten prüfen bevor eine Entscheidung getroffen wird.
 

Lagerzeit bei Störung

Die Lagerzeit bei Störung beschreibt die Anzahl an Stunden bei einem Störfall, innerhalb welcher sich Lebensmittel im Gerät von -18 °C auf -9 °C erwärmen. Je größer die Stundenzahl ausfällt, desto weniger muss man sich im Falle eines Stromausfalles Sorgen machen.
 

Funktionen

Auch der Funktionsumfang ist eine wichtige Kaufentscheidung. Entsprechend sollte dieser sorgfältig geprüft werden.

Ein Gerät mit der Funktion SuperFrost erweist sich beispielsweise als besonders praktisch. Dieses ermöglicht entsprechend frische Lebensmittel besonders schnell einzufrieren dergestalt, dass der Temperaturregler überbrückt wird, so dass der Verdichter in Dauerbetrieb arbeitet. So werden Temperaturschwankungen durch neues Gefriergut vermieden.

Auch die Funktion Schnellgefrieren bringt neu eingelagerte Lebensmittel schnell auf die benötigte Gefriertemperatur.

Eine Eingefrierautomatik schaltet das Modell automatisch auf Normalbetrieb, wenn der Eingefrier-Vorgang durch SuperFrost oder Schnellgefrieren beendet ist.

Zusätzlich sollte auch nicht von einer dynamische Kühlung oder einem Multi-Airflow-System abgesehen werden. Beide Funktionen ermöglichen es, dass die Kaltluft im Gefrierschrank regelmäßig zirkuliert und dass sich entsprechend keine Temperaturzonen bilden.
 

Sicherheitsmerkmale

Bezüglich der Sicherheits-Optionen ist es ebenfalls wichtig sich im Vorfeld genau zu informieren. Zusätzliche Sicherheitsfeatures können den Betriebsablauf optimieren und im Störfall ein Warnsignal ausstoßen.

Der Temperaturalarm erweist sich als besonders praktisch, da man durch diesen gewarnt wird, sobald die Temperatur im Tiefkühlschrank auffällig steigt. Ebenso wird der Nutzer durch eine Störungsanzeige oder Kontrollleuchte über mögliche Probleme informiert. Ein umfangreicheres Spektrum an Störfällen deckt das sogenannte Multi-Alarm-System ab. Im Alltag kann ebenfalls ein akustischer Türalarm zusätzlich nützlich sein. Vergisst man einmal das Schließen der Gefrierschranktür, so wird man durch diesen gleich drauf aufmerksam gemacht.



Die aktuellsten Modelle im direkten Vergleich:

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Wir geben Ihnen Tipps für den Kauf eines idealen Gefrierschrankes.

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Wissen Kompakt

Wer kennt das nicht: Nach einer Feier mit vielen Gästen, teilweise auch schon nach einem Essen im Kreise der Familie bleiben Reste übrig. Im Kühlschrank ist die Haltbarkeit der Gerichte sehr begrenzt und meist hat niemand Lust, die Speisen noch am gleichen oder darauffolgenden Tag erneut zu essen.

Gefriergeräte sind eine optimale Lösung für dieses Problem, denn sie sorgen mit Hilfe der niedrigen Temperaturen für eine optimale Haltbarkeit der Lebensmittel

Doch nicht nur durch die Konservierung von gegarten Speisen ist ein Gefrierschrank praktisch, sondern auch durch die Möglichkeit, saisonales Obst und Gemüse über das ganze Jahr hinweg zu lagern und immer zur Verfügung zu haben. Zudem bietet ein Gefriergerät Platz für Fertiggerichte, falls die Essenszubereitung einmal schnell gehen muss. 

Wissenswert

Wie lange sind selbsteingefrorene Lebensmittel in einem Gefriergerät haltbar?
 

Bei einer Lagertemperatur von mindestens -18 °C können Sie Obst und Gemüse je nach Sorte bis zu 12–24 Monate aufbewahren.  Fleisch und Fisch hingegen besitzen eine kürzere Lagerfähigkeit im Gefrierschrank – gegarte Fleischgerichte halten sich in der Regel etwa nur 3–6 Monate und rohes Fleisch durchschnittlich bis zu 12 Monate. Hierbei gilt jedoch: Umso fetter das Fleisch, desto geringer ist seine Haltbarkeit. Fisch ist im Durchschnitt nur maximal 4 Monate im Froster haltbar.

Dieser Luxus der langen Lagerung von Speisen oder Lebensmittelvorräten hielt mit dem sogenannten Eisschrank vor rund 65 Jahren Einzug in deutsche Haushalte. Heutzutage sind Gefrierschränke für viele bereits Standard und kaum noch aus der Küche wegzudenken. 

Gefriergeräte gibt es in Form von Gefrierschränken, Gefriertruhen oder als integrierte Fächer im Kühlschrank – hierbei handelt es sich um sogenannte Kühl-Gefrierkombinationen. Die Modelle sind in zahlreichen unterschiedlichen Designs und Funktionsausführungen erhältlich. Damit Sie ein für Ihre Bedürfnisse optimales Gerät finden, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufberater wichtige Informationen und kaufentscheidende Aspekte für Sie zusammengefasst.
 


Kaufberater

Um den idealen Gefrierschrank in der Fülle der auf dem Markt erhältlichen Produkte zu finden, sollten Sie sich vor dem Kauf zunächst einige wichtige Fragen stellen. Da es sich um eine langfristige Anschaffung handelt, lohnt sich ein genauerer Blick in das Produktdatenblatt der einzelnen Gefriergeräte. Hier finden Sie in der Regel auch detaillierte Informationen zu den nachfolgend von uns zusammengetragenen Kaufkriterien.

Bedenken Sie beim Kauf eines Gefrierschrankes vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Der Nutzinhalt Ihres Gefrierschrankes sollte zur Haushaltsgröße und dem persönlichen Vorratsverhalten passen. 
    Von 30 l (Litern) bis hin zu über 500 l finden Sie auf unserem Preisvergleich eine große Auswahl unterschiedlich großer Nutzinhalte. Gerade, wenn Sie häufiger Reste einfrieren oder gerne tiefgekühlte Vorräte aufbewahren möchten, sollten Sie eher zu einem größeren Modell greifen – sind Sie Gelegenheitsnutzer, kann auch ein kleiner Gefrierschrank ausreichend Fassungsvermögen bieten.
     
  • Die Energieeffizienzklasse und die Größe des Gefrierraumes bestimmen den Stromverbrauch im laufenden Betrieb.
    Da Gefriergeräte im Dauerbetrieb laufen und stetig die gewünschte Temperatur nachregeln, sollten Sie für möglichst geringe Betriebskosten ein Modell mit guter Energieeffizienzklasse wählen. Grundsätzlich gilt: Der Stromverbrauch eines Geräts nimmt mit dessen Fassungsvermögen zu. Es lohnt sich also hinsichtlich der Betriebskosten, wenn Sie sich genauere Gedanken über die tatsächlich benötigte Größe eines neuen Geräts machen.
     
  • Beachten Sie die Klimaklasse und die Lautstärke eines neuen Geräts hinsichtlich des gewünschten Standortes.
    Wenn Sie an einem Ort mit hoher Lufttemperatur leben oder Ihr Gefrierschrank in einer warmen Dachwohnung oder in einem kühlen Keller steht, sollten Sie daher insbesondere auf die Klimaklasse Ihres Wunschmodells achten. Die Lautstärke während des laufenden Betriebs ist dann entscheidend, wenn das Gerät beispielsweise in einer offenen Küche oder im Wohnraum steht
     

Gefrierschrank-Typen

Das Funktionsprinzip von Gefrierschränken basiert – im Gegensatz zu den unterschiedlichen Technologien von Kühlschränken – in der Regel auf dem gleichen Kreislauf. Dieser nutzt den chemischen Verdunstungseffekt.
 

So funktioniert ein Gefrierschrank:
 

  1. Ein flüssiges Kältemittel im Gefrierschrank nimmt die Wärme im Innenraum auf. 
     Das Kältemittel verdunstet hierbei und wird zu Gas.
  2. Der integrierte Kompressor leitet das entstandene Gas in den Verflüssiger. 
    ⇒ Der Druck auf das Kältemittel-Gas wird an dieser Stelle erhöht.
  3. Das Kältemittel gibt im Kompressor die Wärme nach außen an die Umgebungsluft ab.
    ⇒ Durch die Druckerhöhung wird das Gas im Kompressor wieder flüssig.
  4. Das flüssige Kältemittel strömt zurück in den Verdampfer.
    ⇒ Dabei wird der Druck des Kältemittels im Drosselventil wieder reduziert.
  5. Der Kühlkreislauf beginnt von vorne.
     

Gefrierschränke unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bauformen. Bei der Wahl spielen vor allem der geplante Standort und die damit verbundene Installationsweise des Geräts eine wichtige Rolle.

Auf den Punkt!
  • Standgeräte können Sie flexibel platzieren. Sie sind in unterschiedlichen Designs erhältlich und können so zum Blickfang in der Wohnung werden.

  • Unterbaugeräte lassen sich passgenau unter Arbeitsplatten unterbringen. Ohne Verblendung sind sie dennoch als Elektrogerät zu erkennen.

  • Einbaugeräte verschwinden dezent hinter Verblendungen bzw. Schranktüren – sie sind die elegante Lösung für eine einheitliche Küchenfront.
Standgeräte

Standgeräte sind freistehend – sprich sie werden weder unter Arbeitsplatten eingepasst noch hinter Küchenfronten verbaut. Somit können Sie diese Geräte schnell und einfach am gewünschten Standort positionieren – Sie benötigen lediglich einen Stromanschluss für den Betrieb. 

Daher sind viele Standmodelle nicht nur im klassischen Weiß, sondern auch in zahlreichen Farben und Designs erhältlich. Sie können damit einen optischen Blickfang an den unterschiedlichsten Stellplätzen bilden.

Modelle dieses Produkttyps sind zudem auch etwas variabler in ihren Abmessungen: Die Höhe von Standgefrierschränken liegt meistens zwischen 85 cm und 204 cm, die Breite zwischen 40 cm und 121 cm. Je nach Maß verfügen die Geräte entweder über eine Einzeltür, teilweise jedoch auch über Doppeltüren.

Wissenswert

Der durchschnittliche Gefrierschrank hat eine Größe von 160 x 65 x 60 cm. 

Die Grundfläche der meisten Modelle unterscheidet sich kaum. So können Sie fast immer davon ausgehen, dass Ihr neuer Gefrierschrank auf den Stellplatz des Alten passt.

Standgeräte haben oftmals ein hohes Gewicht von 60 kg bis 80 kg. Dank höhenverstellbarer Füße und Rollen können Sie diese Gefrierschänke meist trotzdem ohne größeren Kraftaufwand an einem anderen Stellplatz positionieren. 

Standgeräte kosten je nach Fassungsvermögen und Energieeffizienzklasse zwischen 100 € und 2.250 €.
 

Minigeräte

Eine Sonderform der herkömmlichen Standgeräte bilden die sogenannten Mini-Gefrierschränke. Sie sind für einen Betrieb in kleinen Räumen ausgelegt und berücksichtigen dabei nicht nur den geringen Platzbedarf, sondern auch eine besonders leise Arbeitsweise. 

Im Gegensatz zu Modellen in der herkömmlichen Haushaltsgröße handelt es sich bei den Mini-Gefrierschränken um Absorber-Geräte, die besonders leise laufen, aber auch einen höheren Energieverbrauch haben. Speziell für Wohnwagen und Reisemobile gibt es Modelle mit 230 V Wechselstrom, 12-V-Autobatterie-Anschluss oder Flaschengasbetrieb.

Minigeräte sind sehr kompakt gebaut, dadurch meist leicht und nicht größer als 50 cm. Auch das Fassungsvermögen von Minigeräten ist mit 30–40 l kleiner als das herkömmlicher Modelle. Typische Anwendungsbereiche für die kleinen Gefrierschränke sind Büros, Wohnmobile, Studentenwohnheime und Hotelzimmer

Sie kosten zwischen 90 € und 200 €.
 

Unterbaugeräte 

Unterbaugeräte besitzen keine Abdeckplatte. Sie können unter bestehenden Küchenarbeitsplatten eingebaut werden und fügen sich optisch somit in die bestehende Küchenzeile ein. Modelle für den Unterbau sind im Unterschied zu Einbaugeräten allerdings nicht mit Küchenfronten verkleidet, sondern lassen in der Frontansicht das Gerätegehäuse erkennen.

Aufgrund der genormten Höhe von Küchenzeilen unterliegen auch die Abmessungen von Unterbaugeräten entsprechenden Standards – insbesondere hinsichtlich der Gerätehöhe. Diese liegt üblicherweise zwischen 78,5 cm und 87 cm.

Ein Unterbaugerät eignet sich für Sie, wenn Sie wenig freie Stellfläche in Ihrer Küche zur Verfügung haben und den Kühlschrank nicht hinter einer Schranktür oder Front einpassen möchten. 
Für einen Preis von ca. 260 € bis 1.400 € können Sie ein solches Gerät kaufen.

Wie Sie einen Unterbau-Gefrierschrank in Ihre Küche integrieren können, erfahren Sie im FAQ-Bereich: Wie montiere ich einen Unterbau-Gefrierschrank?

Einbaugeräte 

Einbaugeräte werden von einer Verblendung bzw. Küchenfront verdeckt und sind somit von außen nicht als Gerät zu erkennen

Die meisten Hersteller halten sich gerade bei Einbaugeräten an Standardabmessungen. Damit ein Einbaugerät ideal in die dafür vorgesehene Nische passt, sollten Sie den gewünschten Stellplatz vorher ausmessen. Das erleichtert auch die Montage. Nur wenige (zumeist ausländische) Hersteller halten sich nicht an die in Deutschland genormten Abmessungen. 

Tipp

Messen Sie nur die Innenseiten der vorhandenen Einbaunische. Der gewählte Einbau-Gefrierschrank sollte idealerweise wenige mm schmaler sein als die Nische. 

Ebenso wie bei Unterbau-Gefrierschränken ist auch bei Einbaugeräten eine bestmögliche Belüftung essentiell. Sie erfolgt hier zumeist im unteren Bereich der Front – die erwärmte Luft wird dann an der oberen Rückseite abgegeben.

Das Einbaugerät bietet sich für Ihre Küche an, wenn Sie einen großen Gefrierschrank in eine bestehende Küchenzeile integrieren möchten oder eine neue Küche planen

Es kostet zwischen 170 € und 11.800 € – der Preis kann hier durch einen sehr großen Nutzinhalt, die Energieeffizienzklasse und den Ausstattungsumfang ansteigen. 
 


Fassungsvermögen

Je nachdem, wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben bzw. wie oft Sie Gefriergut kaufen und zu Hause aufbewahren möchten, ist das Fassungsvermögen Ihres Gefrierschrankes ein wichtiges Kaufkriterium. Hersteller geben es als sogenannten Nutzinhalt oder auch Nettoinhalt an. Dieser beschreibt die tatsächliche Füllkapazität eines Modells. Der angegebene Wert berücksichtigt dabei bereits die komplette Inneneinrichtung, die aus unterschiedlichen Schubladen und Trennfächern bestehen kann und ist ein guter Anhaltspunkt für den verfügbaren Platz im Gerät.

Tipp

Zeichnet ein Hersteller den Bruttoinhalt eines Gefriergerätes aus, können Sie den tatsächlichen Nutzinhalt einfach selbst berechnen: Ziehen Sie etwa 15 % vom angegebenen Bruttovolumen ab.

Frieren Sie nur gelegentlich geringere Mengen an Lebensmitteln ein, so sind Sie mit einem Volumen zwischen 50–80 l pro Person gut beraten – wer allerdings häufiger und auch gerne größere Mengen einfriert, sollte bereits 100–130 l Fassungsvermögen pro Person einrechnen. Auf Basis dieses Grundwertes leiten sich nachfolgende Empfehlungen für die folgenden Nutzergruppen ab:

 

Personenzahl Vorratshaltung Nettoinhalt
1 Gelegentlich 50 - 80 l
Häufig bis 130 l
2 - 4 Gelegentlich ca. 180 l
Häufig ca. 220 l
Ab 5 Gelegentlich ca. 325 l
Häufig ca. 550 l



Einige Modelle mit sehr großer Füllkapazität verursachen im Vergleich zu Gefrierschränken mit geringerem Nutzinhalt höhere Stromkosten im laufenden Betrieb. Hier lohnt es sich daher auf lange Sicht gesehen, ein Gerät der besseren Energieeffizienzklasse zu wählen, um die Stromkosten möglichst gering zu halten.

Shopping Tipp

Sollte Ihnen das Fassungsvermögen eines Gefrierschrankes nicht ausreichen und sollte Ihnen ausreichend Platz zur Verfügung stehen, kann eine Gefriertruhe als Zweitgerät sinnvoll sein. Informieren Sie sich auf unserem Preisvergleich über Gefriertruhen.


AntiFrost-Technologien

Vereiste Gefrierfächer verbrauchen auf Dauer mehr Energie und verkleinern den Nutzinhalt. Daher sollten Sie das Gerät regelmäßig abtauen. Das ist jedoch relativ arbeitsaufwändig und unpraktisch, da Sie den Gefrierschrank dafür komplett ausräumen und das Gefriergut somit zeitweise nicht kühlen können. 

Moderne, energieeffiziente Modelle besitzen inzwischen standardmäßig eine AntiFrost-Technologie. Diese verringert die Eisbildung und wirkt sich dadurch positiv auf den Pflegeaufwand und den Stromverbrauch aus. Zudem erreichen die Lebensmittel in einem eisfreien Gefrierschrank schneller die gewünschte Lagertemperatur. Geräte mit AntiFrost-Technologie sind jedoch meist etwas teurer. 
 

Mit folgenden Systemen für eine verringerte Eisbildung kann Ihr Gefrierschrank ausgestattet sein:
 

  • Abtau-Automatik
    Mit dieser Technologie taut das Gerät automatisch das entstandene Eis in regelmäßigen Abständen ab, ohne dass Sie das Gefriergut ausräumen oder zuvor aufbrauchen müssen. Dafür besitzt der Gefrierschrank eine an der Rückwand integrierte Heizung, welche die Temperatur im Froster kurzzeitig erhöht. Das Tauwasser fließt in einen Auffangbehälter und verdunstet dort.
     
  • NoFrost-Technologie
    Ein integrierter Ventilator zirkuliert die feuchte Luft im Inneren des Gefrierraums und entzieht ihr dadurch Feuchtigkeit. Der noch entstehende Reif setzt sich durch die Zirkulation direkt an den Kühl-Lamellen ab. Eine integrierte Heizung schaltet sich in regelmäßigen Zeitintervallen auf die Kühl-Lamellen zu. Die dünnen Eisschichten werden demnach in regelmäßigen Abständen abgetaut, was eine vermehrte Eisbildung effektiv verhindern soll. Über Ablaufrinnen gelangt das entstandene Tauwasser in einen Behälter, wo es verdunstet. Durch den dauerhaft laufenden Ventilator verbrauchen Gefrierschränke mit einer NoFrost-Technologie etwa 20 % mehr Energie als Modelle ohne dieses System. Allerdings relativiert sich der erhöhte Stromverbrauch schnell wieder, da die NoFrost-Technologie einer Energieverschwendung durch entstandenes Eis oder Abtauvorgänge vorbeugt.
     
  • LowFrost-Technologie
    Gefrierschränke mit LowFrost besitzen keinen Ventilator im Vergleich zu Geräten mit NoFrost. Jedoch haben sie je nach Hersteller meist eine verbesserte Isolierung, die für eine angepasste Luftfeuchtigkeit sorgt, oder einen Rundum-Verdampfer. Somit verhindert das System zwar nicht die Eisbildung, wie es die NoFrost-Technologie verspricht, reduziert sie jedoch um etwa 80 %. Dadurch ist ein manuelles Abtauen oftmals nur alle 1–5 Jahre notwendig. 
Shopping Tipp
Einige Hersteller bieten auch Geräte an, die verschiedene AntiFrost-Technologien miteinander kombinieren. 
 
Da durch das Öffnen und Schließen des Geräts immer ein geringer Feuchtigkeits- bzw. Wärmeaustausch stattfindet, kann selbst die NoFrost-Technologie die Bildung von Eis nicht immer verhindern. Eine kombinierte Abtau-Automatik erspart Ihnen in der Regel das manuelle Abtauen. 


Effizienz

Gefrierschränke sind mit einem EU-Energielabel ausgezeichnet, welches Auskunft über wichtige Effizienzmerkmale wie die Energieeffizienzklasse und den jährlichen Stromverbrauch gibt. 

Wissenswert

Seit 1994 sind sämtliche Geräte, die 24 h am Tag an das häusliche Stromnetz angeschlossen sind, mit Energielabels auszuzeichnen. Hierunter fallen beispielsweise Kühlschränke, Gefrierschränke, Gefriertruhen, Waschmaschinen sowie Trockner. Neben den Informationen zur Energieeffizienz finden Sie darauf auch Angaben zum Fassungsvermögen und zur Lautstärke eines Geräts.

Hinsichtlich der Effizienz eines Gefrierschrankes sollten Sie bei dem Kauf vor allem auf folgende Merkmale achten:
 

Energieeffizienzklasse

Energieeffizienzklassen sind in 7 Stufen eingeteilt, welche von der Klasse A, die einem sehr niedrigen Energieverbrauch entspricht, bis hin zur Klasse G, die das Gerät als sehr verschwenderisch kennzeichnet, reichen. 

Ursprünglich wurde von Energieeffizienzklasse A bis G unterschieden. Inzwischen gibt es jedoch auch die Klassifizierungen A+ bis A+++. Heutzutage dürfen nur noch Geräte verkauft werden, die mindestens zur Energieeffizienzklasse A+ gehören. Gefrierschränke mit einer schlechteren Klassifizierung sind in der Regel nicht mehr erhältlich.

Wissenswert

Die Kennzeichnung der Energieeffizienzklasse soll zukünftig vereinfacht werden.

Damit die Verbraucher schneller einen Überblick über die Energieeffizienz Ihres Geräts bekommen, will die EU ab dem Jahr 2019 die Stufen A+ bis A+++ abschaffen und die Energieeffizienzklassen somit wieder auf die 7 Stufen A–G begrenzen. Klasse A soll somit für die bisherige Stufe A+++ stehen, B für A++ usw.

Die Einordnung des jeweiligen Kühl- und Gefriergerätes erfolgt mit Hilfe des Nutzinhaltes und des Standard-Energieverbrauchs der jeweiligen Bauart. Im Vergleich zu Geräten der Energieeffizienzklasse A liegen Modelle der neueren Klassifizierungen A+, A++ und A+++ deutlich darunter. 

Folgende durchschnittliche Energieersparnis ergibt sich im Vergleich zur Energieeffizienzklasse A:
 

Energieeffizienzklasse Energieersparnis
A+ 20 %
A ++ 40 %
A +++ 60 %

Shopping Tipp
Nutzen Sie die Filterauswahl auf unserem Portal, um einen Gefrierschrank mit sehr guter Energieeffizienzklasse zu finden.
 
Berücksichtigen Sie zudem für eine abschließende Kaufentscheidung die laut Produktdatenblatt und EU-Energielabel ausgewiesenen tatsächlichen Stromverbrauchswerte, um ein möglichst energiesparendes Modell zu kaufen. 
Stromverbrauch

Der Jahresstromverbrauch von Gefrierschränken kann trotz gleicher Energieeffizienzklasse und ähnlichem Fassungsvermögen von Modell zu Modell leicht abweichen. Daher ist es immer wichtig, beim Kauf eines Gefrierschrankes auch den tatsächlichen jährlichen Stromverbrauch in kWh (Kilowatt pro Stunde) auf dem EU-Energielabel zu beachten. Wählen Sie am besten ein Modell, das einen möglichst niedrigen kWh-Wert hat, um Betriebskosten zu sparen.

Besonders stromsparend sind Gefrierschränke der Effizienzklasse A+++ mit folgenden durchschnittlichen Verbrauchswerten:

 

Nutzinhalt Stromverbrauch pro Jahr
< 100 l ca. 100 kWh
100 - 200 l ca. 100 - 150 kWh
200- 300 l ca. 150 - 180 kWh
> 300 l ca. 190 kWh


 

Gefrierleistung
Die Effizienz eines Geräts erkennen Sie zudem an der sogenannten Gefrierleistung. Diese gibt die Menge an Lebensmitteln in kg an, die ein Gefrierschrank innerhalb von 24 h von Zimmertemperatur auf -18 °C herunterkühlen und dadurch einfrieren kann. Hochwertigen Geräte haben meist ein sogenanntes Gefriervermögen von 20–24 kg in 24 h.
Wissenswert

Sterne kennzeichnen die Kühlleistung.

Gefrierfächer in Kühlschränken können entsprechend ihrer Gefrierleistung mit 1, 2, 3 oder 4 Sternen gekennzeichnet sein. Die Sterne-Kennzeichnung informiert über die unterstützte Minimaltemperatur und die maximale Lagerungsdauer des Gefrierguts. Grundsätzlich gilt: Mit je mehr Sternen ein Gefrierfach ausgestattet ist, desto niedrigere Lagertemperaturen und damit umso längere Lagerdauern unterstützt es.

Die Gefrierleistung eines Gefrierschranks ist in der Regel immer mit 3 oder 4 Sternen gekennzeichnet. Das heißt, das Gerät kühlt auf mindestens -18 °C herunter und unterstützt damit auch eine Lagerungsdauer von 3 Monaten bis hin zu mehreren Jahren.
 

Recherche Tipp

Angaben zur Gefrierleistung finden Sie in der Regel in der Produktinformation (PI-Label) sowie in der Bedienungsanleitung eines Modells.

Klimaklasse

Neben der Energieeffizienzklasse und dem jährlichen Stromverbrauch sollten Energiebewusste auch die sogenannte Klimaklasse in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Diese ist meist auf dem entsprechenden Typenschild vermerkt. Sie gibt an, welche Umgebungstemperatur für den Betrieb eines Gefrierschrankes geeignet ist. 

Um die Stromkosten möglichst gering zu halten, sollten Sie ein Gerät mit der passenden Klimaklasse wählen. Denn es gilt: Je höher die Umgebungstemperatur, desto größer der Temperaturunterschied und umso mehr Leistung muss der Gefrierschrank aufbringen, um diesen auszugleichen.

Die Klimaklasse bezieht sich dabei nicht nur auf die vorherrschende Umgebungstemperatur des für den Standort vorgesehenen Raumes (wie z. B. die Temperaturschwankungen zwischen Dachgeschoss oder Keller), sondern auch auf verschiedene Klimazonen. 

Die verschiedenen Klimaklassen eignen sich jeweils für unterschiedliche Temperaturspannen. Einen Überblick erhalten Sie in der nachfolgenden Tabelle:

 

Klimaklassifikation Kennzeichnung Umgebungstemperatur
Subnormal SN 10 - 32 °C
Normal N 16 - 32 °C
Subtropen ST 16 - 38 °C
Tropen T 16 - 43 °C

Shopping Tipp

Für das Klima in Mitteleuropa eignet sich ein Modell der Klimaklasse N (Normal) am besten. Stellen Sie den Gefrierschrank in einem unbeheizten Keller auf, ist jedoch ein Gerät der Klasse SN zu bevorzugen, da es im Winter mitunter sehr kalt werden kann.

Gefrierschränke großer Hersteller wie Miele und Liebherr decken oft mehrere Klimaklassen ab.


Geräuschemission

Ein weiterer Faktor, auf den Sie beim Gefrierschrank-Kauf je nach gewünschtem Standort achten sollten, ist die Lautstärke. Denn der Kompressor im Inneren des Gerätes erzeugt zeitweise Geräusche. 

Bedenken Sie

Wenn Sie sich häufig in der Küche aufhalten oder Küche und Wohnbereich direkt aneinandergrenzen, können Sie den Geräuschpegel schnell als störend empfinden. 

Gute Werte liegen hier zwischen 38–42 dB (Dezibel). Bei sehr leisen Geräten misst der Geräuschpegel des anspringenden Kompressors gerade einmal 35 dB. Das menschliche Ohr nimmt diesen Schallpegel kaum wahr. Angaben zur Geräuschemission des gewünschten Gefrierschrankes finden Sie auf dem EU-Energielabel oder dem Produktdatenblatt des Geräts.

Shopping Tipp

Besitzen Sie eine Wohnküche und möchten nicht vom Lärm Ihres Gefrierschrankes gestört werden?

Einige große Geräte sind mitunter mit Ventilatoren ausgestattet. Diese verteilen die kühle Luft im Innern. Meist sind diese Modelle sind meistens deutlich leiser und eignen sich daher besonders für Wohnküchen. Außerdem ist das Kühlergebnis dieser Geräte besser und der Energieverbrauch niedriger. 


Ausstattung

Die Ausstattung von Gefrierschränken ist unterschiedlich: Während in der Regel alle Gefrierschränke eine Standardausstattung wie Ablageflächen, Temperaturregler oder Türalarm besitzen, gibt es auch einige Geräte mit Zusatzausstattung – beispielsweise in Form digitaler Temperaturanzeigen oder Eiswürfel-Spender.
 

Standardausstattung

Die Standardausstattung ist heutzutage in der Regel in jedem Gefrierschrank zu finden:
 

  • Ablageflächen
    Je nach Größe verfügen Gefrierschränke über unterschiedliche Aufteilungsvarianten im Innenraum. Während kleinere und mittelgroße Modelle lediglich 3–4 Fächer bzw. Schubladen haben, verfügen größere Modelle über 5–7 Schubladen. Die Schubladen helfen Ihnen dabei, Ihr Gefriergut sinnvoll nach unterschiedlichen Kriterien zu sortieren, z. B. nach Mahlzeitentyp, Lebensmittelart oder Haltbarkeitsdatum. Schubladen bieten meist mehr Komfort beim Be- oder Entladen: Denn auch Artikel, die Sie weiter hinten einlagern, können Sie mit Hilfe der Box nach vorne ziehen und somit überblicken und bequem entnehmen. 
Shopping Tipp

Sie frieren viele unterschiedliche Lebensmittel und ab und zu auch größeres Gefriergut ein? 

Dann entscheiden Sie sich für ein Modell mit Fächern, die Sie völlig frei anordnen können. So können Sie den Platz dem Gefriergut jederzeit anpassen.

  • Höhenverstellbare Füße
    Die meisten Gefrierschränke – insbesondere Standgeräte – besitzen höhenverstellbare Füße. Damit können Sie Ihr Gerät an kleine Bodenunebenheiten anpassen und somit einen stabilen Stand gewährleisten.
     

  • Rollen
    Mit Rollen können Sie insbesondere große und schwere Gefrierschränke komfortabel und ohne großen Kraftaufwand an den gewünschten Stellplatz schieben. Daher besitzen inzwischen die meisten Standgeräte zumindest an der hinteren Seite kleine Rollen.
     

  • Temperaturregler
    Je nach Beladung oder stark abweichender Umgebungstemperatur am Standort eines Gefrierschrankes ist es sinnvoll, die Innenraum-Temperatur entsprechend anzupassen. Zahlreiche Modelle verfügen standardmäßig über ein integriertes Thermometer mit elektronischem Temperaturfühler. Dieses misst durch einen Soll-Ist-Vergleich, ob die Temperatur im Innenraum von der eingestellten Wunsch-Temperatur abweicht. Im Falle eines Unterschiedes können Sie den gewünschten Wert manuell über einen Drehregler einstellen. Manche Hersteller bieten auch Geräte mit elektrischem Regler an. So können Sie die gewünschte Kühltemperatur über ein Display speichern. An einigen Modellen ist die Temperatur zudem stufenlos regelbar.

Tipp

Prüfen Sie regelmäßig die ideale Gefriertemperatur. 

Ist der Gefrierschrank prall gefüllt oder ist die Umgebungstemperatur höher, sollten Sie einen höheren Kältegrad wählen. Im Winter oder bei geringer Beladung genügen hingegen bereits die niedrigeren Regler-Werte.

  • Wechselbare Türanschläge
    Die Türen sind bei den meisten handelsüblichen Geräten beiderseitig mit identischen Bohrungen versehen. So lässt sich die vom Hersteller vormontierte Anschlagsrichtung der Tür in nur wenigen Schritten anhand der mitgelieferten Bedienungsanleitung umbauen und damit an jeden Standort anpassen. 
     
Zusatzausstattung

Einige Modelle besitzen neben der standardmäßigen Ausstattung weitere Elemente, die den Bedienkomfort und den Nutzen des Gefrierschrankes, aber auch seinen Preis erhöhen können:
 

  • Digitale Temperaturanzeige
    Zahlreiche Modelle verfügen über eine digitale Temperaturanzeige. Diese hat vor allem den Vorteil, dass Sie auf einen Blick kontrollieren können, ob Ihr Gefrierschrank noch ordnungsgemäß tiefkühlt. Das Display mit der Temperaturanzeige befindet sich je nach Modell entweder an der Außenseite oder im Innenbereich des Geräts. Sofern Ihr Wunsch-Modell nicht über eine integrierte Temperaturanzeige verfügt, können Sie sich auch einfach mit einem kälteresistenten mobilen Thermometer behelfen.
     
  • Dynamische Kühlung
    Die dynamische Kühlung, auch Multi-Flow-System genannt, sorgt durch eine regelmäßige Luftzirkulation dafür, dass sich innerhalb des Gefrierschrankes keine unterschiedlichen Temperaturzonen bilden. 
     
  • Eiswürfel-Spender
    An heißen Sommertagen kann ein integrierter Eiswürfel-Spender sehr praktisch sein. Ob diese Zusatzfunktion für Sie aus Komfortgründen wichtig ist, sollten Sie allerdings gut abwägen. Denn ein integrierter Eiswürfel-Spender bringt auch Nachteile mit sich: Meistens handelt es sich dabei um eine kleine Gefrierschublade. Daher nimmt der Eiswürfel-Spender gerade bei kleineren Modellen gegebenenfalls zu viel wertvollen Stauraum in Anspruch. Es gibt Modelle mit und ohne Wasserzulauf. Eiswürfel-Spender mit Zulauf müssen Sie direkt mit einem Wasseranschluss verbinden. Dafür kommt das Wasser für die Eiswürfelzubereitung frisch aus dem Wasserhahn – das garantiert ein Plus an Hygiene und ein manuelles Auffüllen des Wassertanks entfällt. Bei Geräten ohne direkten Wasserzulauf ist es empfehlenswert, den Wassertank im Abstand weniger Tage regelmäßig zu reinigen. 
     
  • LED-Beleuchtung
    Für eine gute Ausleuchtung des Innenraums ist eine LED-Beleuchtung hilfreich. LEDs verbrauchen dabei etwa 90 % weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel und haben eine etwa 30-mal längere Lebensdauer.
     

Funktionen

Gefrierschränke sind im Vergleich zu den auf dem Markt erhältlichen Kühlschränken mit einer überschaubaren Auswahl an Zusatzfunktionen ausgestattet. Diese sollen eine maximale Zweckmäßigkeit und einen möglichst optimalen – sprich leistungsstarken und energieeffizienten – Betrieb ermöglichen:
 

  • Eco-Funktion
    Gerade bei Gefrierschränken mit großem Gefrierraum kann eine sogenannte Eco-Funktion für Sie sinnvoll sein. Diese sorgt dafür, dass der Eisschrank bei geringerer Beladung automatisch seine Kühlleistung und damit den Stromverbrauch entsprechend der tatsächlichen Füllmenge verringert. Die Eco-Funktion hilft Ihnen somit, im laufenden Betrieb bis zu 15 % Strom zu sparen.
     
  • Memory-Funktion
    Dieses sensorgesteuerte Programm erkennt, wie häufig Sie die Gefrierschranktür in einem bestimmten Zeitraum öffnen und speichert diese Daten kontinuierlich. Dementsprechend passt der Gefrierschrank die Kühlleistung optimal an. Wenn Sie also häufig samstags zwischen 12 und 13 Uhr den Gefrierschrank öffnen, kühlt die Funktion zu dieser Zeit automatisch die Temperatur im Innenraum des Geräts weiter herunter. So bleibt diese trotz häufigen Öffnens der Gerätetür konstant und die Lebensmittel tauen nicht an. 
     
  • Schnellgefrier-Funktion
    Auch von manchen Herstellern beispielsweise als „Superfrost“, „Frostmatic“, „superFreezing“ oder „Turbo Freeze“ bezeichnet, kühlt diese Funktion neu eingelagerte Lebensmittel in Rekordgeschwindigkeit auf die eingestellte Gefriertemperatur herunter. Dabei reduziert der Gefrierschrank seine Innenraumtemperatur um einige °C. Die Schnellgefrier-Funktion verhindert damit effektiv ein Antauen der bereits eingelagerten Produkte, da die Gefrierraum-Temperatur bei jeder Neubeladung mit noch nicht gefrorenen Lebensmitteln ansonsten geringfügig ansteigen würde. Ein weiterer Vorteil: Ein beschleunigtes Gefrieren wirkt sich positiv auf die Konsistenz und den Vitamingehalt des Gefriergutes aus. Daher wird es durch Schnellgefrieren möglich, Lebensmittel nicht nur rasant, sondern auch besonders nährstoffschonend einzufrosten. Meist schaltet sich diese Funktion nach einigen Stunden automatisch wieder ab.
     
  • Türalarm-Funktion
    Dieser Alarm warnt Sie mit Hilfe optischer oder akustischer Signalzeichen vor nicht ordnungsgemäß geschlossenen Türen. Ein unerwünschter Temperaturverlust und das Ab- oder Antauen von eingelagerten Nahrungsmitteln lässt sich auf diese Weise effektiv verhindern. Ein integrierter Türalarm kann also eine ideale Hilfestellung für die energieeffiziente Nutzung Ihres Gefrierschrankes sein.
     

Zubehör

Je nach Ausstattung Ihres Gefrierschrankes können folgende Zubehörteile eine wertvolle Ergänzung zu Ihrem Gerät darstellen:

  • Eiswürfel-Formen
    Wenn Ihr Gefrierschrank nicht über einen Eiswürfel-Spender verfügt, sind Eiswürfel-Formen eine beliebte Alternative. In kleinen Aussparungen lassen sich damit häufig nicht nur klassische Würfel herstellen, sondern auch zahlreiche ausgefallene Eisformen. Dieses Zubehörprodukt ist meist bereits für einen Betrag von unter 10 € erhältlich.
     
  • Kälte-Akkus
    Eine praktische Überbrückung im Fall eines Stromausfalles oder für die Lebensmittelkühlung unterwegs bieten die häufig im Lieferumfang enthaltenen Kälte- oder auch Kühl-Akkus. Sind diese nicht im Lieferumfang enthalten, können Sie Kühl-Akkus für bereits ca. 5 € erwerben. 
     
  • Thermometer
    Sofern Ihr Gefriergerät nicht bereits über ein eingebautes Thermometer verfügt, können Sie ein separates kälteresistentes Thermometer kaufen. Es ist in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich – von der klassischen Skala bis hin zur LED-Anzeige. Günstige Modelle gibt es bereits für unter 10 €.
     

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Gefrierschränken wissen wollten, haben wir in unserem FAQ-Bereich für Sie zusammengefasst. Die zusammengestellten Informationen basieren auf den Fragen anderer Käufer von Gefrierschränken.

Abtauen

Hat sich in Ihrem Gefrierschrank eine Eisschicht an den Wänden und Ablagefächern gebildet, ist es sinnvoll, das Gerät abzutauen. Denn diese Eisschicht behindert den Wärme-Kälte-Austausch im Gefrierschrank. Der Kompressor muss mehr arbeiten, um neue kalte Luft durch die Eisschicht zu transportieren. Wenn Sie das Gerät regelmäßig abtauen, können Sie den Stromverbrauch deutlich senken.
 

Daneben sprechen noch weitere Gründe für das Abtauen: 
 

  • Eine dicke Eisschicht kann Materialschäden verursachen.
  • Es ist weniger Platz zum Tiefkühlen von Lebensmitteln vorhanden.

Warum die ungeliebte Eisschicht im Verlauf der Zeit innerhalb des Gefrierfaches entsteht, erfahren Sie in unserer FAQ: Warum bildet sich Eis im Gefrierschrank?


Wie taue ich meinen Gefrierschrank richtig ab?

Gefrierschränke, die nicht mit einer sogenannten AntiFrost-Funktion ausgestattet sind, müssen Sie bei Bedarf manuell abtauen. Spätestens, wenn sich eine dickere Eisschicht im Innenraum Ihres Gefrierschrankes gebildet hat, wird es dafür wieder Zeit, um eine möglichst effektive und energieeffiziente Funktionsweise sicherzustellen. 

Bedenken Sie

Der Abtauvorgang kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Planen Sie den Abtauvorgang gezielt dann ein, wenn sich nur wenige Lebensmittel im Eisschrank befinden.

So tauen Sie Ihren Gefrierschrank manuell ab:
 

  1. Entnehmen Sie sämtliches Gefriergut.
    ⇒ Lagern Sie es während des Abtauprozesses anderweitig ein. Im Winter eignet sich dafür beispielsweise der Balkon oder die Terrasse, ansonsten der Gefrierschrank von Freunden oder Nachbarn.

  2. Schalten Sie Ihren Gefrierschrank ab. 
    ⇒ Sie vermeiden auf diese Weise unnötigen Stromverbrauch.

  3. Entnehmen Sie alle losen Elemente wie Schubladen, Ablagen und Einsatzfächer.

  4. Der Schmelzprozess beginnt – diesen können Sie mit folgenden Tricks beschleunigen:
    ⇒ Stellen Sie eine Schüssel mit heißem Wasser in den Innenraum und schließen Sie die Tür Ihres Eisschrankes.
    ⇒ Entfernen Sie größere, bereits angetaute Eisbrocken vorsichtig mit einem Schaber.

  5. Sobald das Eis zu tauen beginnt, müssen Sie das Tauwasser auffangen – auch hier gibt es erprobte Tricks:
    ⇒ Um Ihren Fußbodenbelag vor möglicherweise austretendem Tauwasser zu schützen, können Sie ein dickes Handtuch unter oder um das Gerät herum platzieren.
    ⇒ Nehmen Sie das Tauwasser im Geräteinnenraum in regelmäßigen Abständen mit einem saugstarken Tuch auf.
    ⇒ Haben sich dickere Eisschichten gebildet, kann es helfen, das Schmelzwasser direkt in einem Backblech auf dem Boden des Gefrierschrankes aufzufangen.

  6. Sobald das komplette Eis im Innenraum abgetaut ist, können Sie mit der Reinigung des Innenraumes Ihres Geräts beginnen. 
    ⇒ Hierzu verwenden Sie am besten warmes Spülwasser – damit werden die Einzelteile hygienisch sauber.

  7. Nun setzen Sie die gereinigten Ablagen, Schubfächer und Einlagenvorrichtungen wieder in den Geräteinnenraum ein.

  8. Schalten Sie den Eisschrank wieder ein.

  9. Warten Sie, bis die ideale Kühltemperatur für den Gefrierraum (etwa -18 °C) erreicht ist. 
    ⇒ Nun können Sie damit beginnen, Ihr Gerät erneut mit Gefriergut zu beladen.
     

Die meisten modernen Gefrierschränke sind mit einer LowFrost-Technologie ausgestattet. Damit reicht es meistens aus, die Geräte je nach Eisbildung alle 1–5 Jahre abzutauen. Besitzt Ihr Modell eine NoFrost-Technologie, müssen Sie es nicht abtauen.

Doch gerade ältere Geräten sollten Sie schon aufgrund der in der Regel häufig höheren Energiekosten öfter abtauen. Sehen Sie einfach regelmäßig nach, wie dick die Eisschicht ist. Ab einer 1 cm dicken Eisschicht sollten Sie den Gefrierschrank davon befreien.

Tipp

Schieben Sie das Abtauen Ihres Gefrierschrankes am besten auf die Wintermonate. Bei kalten Außentemperaturen können Sie die Lebensmittel auf dem Balkon zwischenlagern, während Sie den Gefrierschrank abtauen.


Eisbildung

Eis bildet sich in Ihrem Gefrierschrank durch das häufige Öffnen und Schließen der Gerätetür:
 

  1. Beim Öffnen Ihres Gefrierschrankes dringt warme Luft in den Innenraum ein.

  2. Die warme Luft kühlt ab.

  3. Die Kälte entzieht der Luft das enthaltene Wasser.

  4. Überschüssiges (ungebundenes) Wasser setzt sich als Eisschicht an den Wänden des Innenraumes fest.
    ⇒ Mit der Zeit entsteht eine immer dickere Eisschicht.
     

Energieverbrauch

Strom sparen schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. An dieser Stelle geben wir Ihnen einen Überblick, wie Sie durch intelligentes Nutzungsverhalten und sinnvoll gewählte Rahmenbedingungen die Energieeffizienz Ihres Gefrierschrankes wesentlich steigern können:
 

  • Wählen Sie einen geeigneten Standort für Ihren Eisschrank.
    In unmittelbarer Nähe zu direkter Sonneneinstrahlung oder Wärmequellen wie beispielsweise Heizkörpern, Herd oder Backofen erhöht sich die Temperatur im Innenraum unnötig. Vermeiden Sie daher warme Standorte, damit Ihr Gerät nicht immer wieder die Kühltemperatur an eine erhöhte Umgebungstemperatur anpassen muss. Achten Sie zudem auch auf die jeweilige Klimaklasse Ihres Modells.

Wichtige Informationen zur Wahl der idealen Klimaklasse haben wir für Sie in unserer Themenrubrik Klimaklasse zusammengefasst.

  • Überprüfen Sie regelmäßig alle Verschleißteile Ihres Eisschrankes.
    Gerade im Türbereich sollte ein Gerät auch nach längerer Betriebsdauer noch ordnungsgemäß abdichten – nur so kann es effektiv die Kälte innerhalb des Kühlraumes halten. Werden Türdichtungen porös, entweicht permanent ein geringes Maß an kalter Luft – der Gefrierschrank muss demnach unter erhöhter Stromzufuhr arbeiten, um die gewünschte Kühltemperatur aufrechtzuerhalten.
     
  • Tauen Sie entstehende Eisschichten von Zeit zu Zeit ab.
    Je mehr Eisablagerungen sich im Inneren des Gerätes bilden, desto mehr Energie muss es zur Erhaltung der idealen Gefriertemperatur aufbringen. Tauen Sie Ihren Gefrierschrank daher mindestens 1-mal pro Jahr ab oder entscheiden Sie sich idealerweise für ein Gerät mit integrierter AntiFrost-Technologie. Diese spart auf Dauer Strom und Arbeitsaufwand, da sie die Eisbildung im Gefrierschrank verhindert bzw. reduziert oder den Abtauvorgang automatisch übernimmt.
     

  • Beladen Sie Ihren Gefrierschrank sinnvoll.
    Je mehr tiefgekühlte Inhalte sich im Gefrierschrank befinden, desto effektiver halten sich die eingelagerten Inhalte gegenseitig kalt.
     

  • Passen Sie die Gefriertemperatur den jeweiligen Umstände an.
    Je nach vorherrschender Umgebungstemperatur – abhängig von Klima oder Standort des Geräts – kann es sinnvoll sein, die Kühlintensität im Eisschrank zu erhöhen (z. B. im Sommer) oder zu senken (z. B. im Winter). Auf diese Weise können Sie den Energieverbrauch ideal steuern. Viele Geräte sind daher auch mit einem stufenlosen Temperaturregler ausgestattet.
     

  • Lassen Sie die Türen nicht länger geöffnet als unbedingt nötig.
    Bei jedem Öffnen entweicht ein Teil der für die optimale Kühltemperatur benötigten Kaltluft. Diese muss nach dem Schließen erneut vom Gerät erzeugt werden und kostet somit Strom. Daher ist es empfehlenswert, die Türen Ihres Gefrierschrankes nur für die Dauer zu öffnen, die Sie zur tatsächlichen Entnahme und Einlagerung von Lebensmitteln benötigen.
     

Wie viel Strom verbraucht mein Gefrierschrank?

Wie hoch der Stromverbrauch Ihres Gerätes ist, können Sie auf dem EU-Energielabel erkennen. Darauf finden Sie einen kWh-Wert, der angibt, wie viel Kilowatt pro Stunde Ihr Gerät im Jahr durchschnittlich verbraucht.

Recherche Tipp

Eine Übersicht über die jährlich anfallenden Stromkosten verschiedener Gefrierschrankmodelle finden Sie auf der Homepage stromverbrauchinfo.de.

Um die Stromkosten zu berechnen, multiplizieren Sie diesen Wert mit dem Strompreis Ihres Anbieters – beispielsweise 0,28 €/kWh. Daraus würde sich in diesem Fall für einen Gefrierschrank der Energieeffizienzklasse A+++ mit 100 l Nutzinhalt und einem jährlichen Stromverbrauch von 100 kWh Stromkosten in Höhe von 28 € ergeben.
 

Der Energieverbrauch Ihres Gefrierschrankes hängt zudem von folgenden Faktoren ab:
 

  • Fassungsvermögen
    Die Größe des Gefrierschrankes beeinflusst den Verbrauch. Je mehr Kälte umgewälzt wird, desto höher ist in der Regel der Stromverbrauch.
     
  • Energieeffizienzklasse
    Gefrierschränke sind mit verschiedenen Energieeffizienzklassen ausgezeichnet. Geräte der Klasse A+++ sparen in der Regel mehr Strom als andere Modelle mit ähnlichem Fassungsvermögen. So können Sie durchaus auch A+++-Gefrierschränke mit 360 l Fassungsvermögen finden, die im Jahr gerade einmal so viel Strom verbrauchen wie ein A-Gerät mit 200 l.
     
  • Nutzungsverhalten
    Entstandene Eisschichten im Innenraum des Gefrierschrankes erhöhen auf Dauer den Stromverbrauch Ihres Geräts. Daher sollten Sie das Eis in regelmäßigen Abständen abtauen. Auch Gerätetüren, die unnötig lang offenstehen, führen zu einem erhöhten Energieverbrauch, da das Gerät den Kälteverlust im Innenraum wieder ausgleichen muss.
     

Entsorgung

Wie entsorge ich meinen Gefrierschrank ordnungsgemäß?

Geben Sie Ihren alten Gefrierschrank am besten auf einer kommunalen Sammelstelle, mit dem Sperrmüll oder beim Hersteller bzw. Händler ab. Die Geräte enthalten vollhalogenierte Kohlenwasserstoffe (FCKW), die der Ozonschicht schaden, und müssen daher ordnungsgemäß entsorgt werden.
 

Geräuschpegel

Wieso knackt mein Gefrierschrank?

Ihr Gefrierschrank knackt oder brummt? Dies ist in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge:

  • Häufigste Ursache für ein hörbares Knacken Ihres Eisschrankes sind Temperaturunterschiede.
    Das Material bzw. die Kühlflüssigkeit dehnt sich bei zunehmender Temperatur aus und zieht sich bei abnehmender Temperatur wieder zusammen. 
     
  • Auch ein Summen entsteht in Folge von Temperaturschwankungen im Kühlraum.
    Ihr Eisschrank erkennt, dass die Kühltemperatur angepasst werden muss und leitet eine entsprechende Regulierung ein. Dies führt zu einer lauteren Arbeitsweise des Gerätemotors bzw. des Kompressors.
Shopping Tipp

Die Betriebslautstärke von Eisschränken kann sich je nach Hersteller und Modell unterscheiden.
 

Ein genauerer Blick auf die im Produktdatenblatt ausgewiesene Geräuschemission in dB (Dezibel) kann Ihnen bereits bei der Kaufentscheidung Anhaltspunkte über die Lautstärke eines Geräts liefern und Ihnen bei der Wahl eines möglichst leisen Gefrierschrankes helfen.


Größe

Der Nutzinhalt der meisten Gefrierschränke liegt zwischen 50–550 l. Welches Fassungsvermögen Sie brauchen, hängt von der Personenanzahl in Ihrem Haushalt und Ihren Nutzgewohnheiten ab:
 

  • Sie kochen selten und bewahren nur wenige Tiefkühlprodukte auf?
    In diesem Fall genügt Ihnen bereits ein Modell mit geringerem Nutzinhalt – mit einer Füllkapazität von 50–80 l je Person sind Sie hier bereits gut beraten.
     

  • Sie kochen gerne (auch auf Vorrat) oder lieben eine große Auswahl an Tiefkühlkost?
    In diesem Fall sollten Sie pro Person, die in Ihrem Haushalt lebt, auch einen höheren Nutzinhalt von etwa 100–130 l wählen.
     

Wenn Sie wissen wollen, wie viel kg an Lebensmitteln in Ihren Gefrierschrank passen, teilen Sie das Fassungsvermögen Ihres Geräts durch 5. In einen Gefrierschrank mit 100 l Nutzinhalt passen beispielsweise etwa 20 kg Fleisch. Dieser Wert schwankt natürlich immer ein wenig, je nachdem, wie Sie Ihre Lebensmittel einräumen, kann aber durchaus als Richtwert dienen.

Weitere Informationen über den idealen Nutzinhalt für Ihren neuen Gefrierschrank finden Sie auch in der Inhaltsrubrik Fassungsvermögen in unserem Kaufberater.


 

Minigeräte haben ein Nutzvolumen von gerade einmal 30–40 l. Bei ihrer geringen Größe dienen sie natürlich nicht dazu, große Mengen Lebensmittel einzufrieren. Stattdessen handelt es sich hier eher um eine kleine Gefrierlösung für zwischendurch, wie beispielsweise:
 

  • Die Aufbewahrung von Getränken im Sommer

  • Studenten-WGs

  • Pflege- und Wohnheim-Appartements

  • Single-Haushalte

  • Büros

  • Hotelzimmer

  • Wohnmobile

Ein großer Vorteil, der mit der geringen Größe der praktischen Mini-Gefrierschränke einhergeht, ist ihr niedriger Preis. Viele Modelle bekommen Sie schon für knapp 100 €.
 

Haltbarkeit

Auch wenn im Gefrierfach sehr niedrige Temperaturen herrschen – Lebensmittel sind nicht unbegrenzt haltbar. Bei Convenience-Produkten bzw. Fertiggerichten sollten Sie grundsätzlich auf das auf der Verpackung angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum achten. 

Wissenswert

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, dass sich ab dem genannten Zeitpunkt Aussehen und/oder Geschmack eines Lebensmittels ändern können. 

Die Hersteller sichern sich damit gegenüber potenziellen Folgen eines verdorbenen Lebensmittels ab. Gerade bei schnell verderblichen Lebensmitteln – wie beispielsweise Milchprodukten oder Eiern – ist es empfehlenswert, die Hinweise zur Haltbarkeit zu beachten.

Auch frische Produkte, die sie selbst einfrieren, sind nur begrenzt haltbar. Je nach Sorte kann die Haltbarkeit auch innerhalb einer Lebensmittelgruppe variieren. Bei Fleisch und Fisch gilt: Umso fetter, desto kürzer ist die Haltbarkeit. 

Beschriften Sie Ihr Gefriergut am besten direkt beim Einfrieren mit dem errechneten Haltbarkeitsdatum. Folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die unterschiedlichen Richtwerte:

 

Lebensmittel Haltbarkeit (bei einer Gefriertemperatur von -18 °C)
Butter und Fette bis zu 10 Monate
Fisch und Meeresfrüchte 2 - 4 Monate
Gegarte Speisen bis zu 5 Monate
Gemüse/Obst roh bis zu 12 Monate
Fleisch roh bis zu 12 Monate
Käse bis zu 6 Monate
Brot ca. 6 Monate


 

Je kälter der Gefrierraum, desto länger lassen sich eingelagerte Produkte darin aufbewahren. Die ideale Temperatur im Innern des Gefrierschrankes beträgt zwischen -18 und -20 °C

Damit diese Temperaturen möglichst konstant im Gerät gehalten werden, sollten Sie folgende Aspekte beachten:
 

  • Enteisen Sie Ihren Gefrierschrank regelmäßig.

  • Entstauben Sie regelmäßig das Lüftungsgitter. Nur so kann die kalte Luft richtig zirkulieren.

  • Schließen Sie den Gefrierschrank nach der Entnahme und Einlagerung von Lebensmitteln schnell wieder.
     

Auch wenn innerhalb des Gefrierraumes eisige Temperaturen herrschen, sollten Sie insbesondere in Zusammenhang mit einem Abtauvorgang den Innenraum des Gerätes von Zeit zu Zeit reinigen.
 

So reinigen Sie den Innenraum Ihres Gefrierschrankes:

  1. Wischen Sie alle Innenflächen mit einem Schwamm und lebensmittelfreundlichen Reinigungsmitteln wie warmem Spülwasser oder einem Essig-Wasser-Gemisch aus.
    ⇒ Verzichten Sie auf aggressive Reinigungsmittel, da die Lebensmittel möglicherweise unmittelbar mit den gereinigten Oberflächen in Berührung kommen. Unter Umständen gelangen die chemischen Wirkstoffe dann über die Lebensmittel in Ihren Körper.
  2. Entnehmen Sie sämtliche Ablagen und Schubfächer.
    ⇒ Auch schwer zugängliche Flächen könnten direkt mit Gefriergut in Verbindung kommen und sollten stets sauber sein.
  3. Reiben Sie den Innenraum nach einer Reinigung besonders gewissenhaft trocken.
    ⇒ Gerade im Inneren eines Gefrierschrankes ist es wichtig, überschüssige Feuchtigkeit nach einer Reinigung restlos zu entfernen, da sich ansonsten eine dickere Eisschicht im Kühlraum absetzen kann. 
    ⇒ Verwenden Sie am besten Mikrofasertücher – diese sind saugfähig und schonen die Umwelt. Eine weniger umweltfreundliche, aber saubere Alternative sind Einweg-Küchentücher.
     

Inbetriebnahme

Kommt Ihr neuer Gefrierschrank bei Ihnen zu Hause an, sollten Sie ihn nicht direkt anschließen. Meistens werden die Geräte liegend transportiert. Dadurch können Öl und Schmiermittel aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf gelangen. Lassen Sie den Gefrierschrank mindestens 2 h aufrecht stehen, ehe Sie ihn das erste Mal anschließen

Wenn Sie sicher gehen wollen, können Sie auch 12 h warten. Während dieser Zeit haben Sie auch gleich Gelegenheit, den Gefrierschrank zu reinigen. 
 

Je nach Größe eines Modells variiert die Dauer, bis die Gefriertemperatur erreicht ist. Wenn Sie einen neuen Gefrierschrank anschließen, erkennen Sie an der eingebauten Anzeige, wann eine Temperatur von etwa -18 °C erreicht ist. Als Richtwert können Sie hier von etwa 2,5 h ausgehen. 

Tipp

Befüllen Sie Ihren Gefrierschrank erst, wenn er die richtige Temperatur erreicht hat.

Lebensmittel wirken als Isolatoren, die den Wärme-Kälte-Tausch des Kompressors beeinflussen. Wenn der Gefrierschrank leer ist, kühlt er sich schneller ab.


 

Wie schließe ich meinen Gefrierschrank richtig an?

Überlegen Sie sich idealerweise schon vor dem Kauf eines Gefrierschrankes, an welcher Stelle er später stehen wird. Dabei sollten Sie folgende Aspekte in Ihre Standortwahl einbeziehen:
 

  • Stellen Sie das Gerät nicht in die Nähe von anderen Haushaltsgeräten, die heiß werden können.
  • Achten Sie auf ausreichend Abstand zur hinter dem Gerät liegenden Wand.
  • Wählen Sie einen Standort, der keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. 
     

Gehen Sie für die Montage Ihres Gefrierschrankes folgendermaßen vor:
 

  1. Prüfen Sie, ob sich der Türanschlag des Geräts auf der richtigen Seite befindet.
    ⇒ Gegebenenfalls wechseln Sie die Richtung des Türanschlags mit Hilfe der Montageanleitung, bevor Sie den Gefrierschrank aufstellen, da Sie manche Modelle dafür kippen oder hinlegen müssen.

  2. Nach dem Transport bzw. dem Wechsel des Türanschlags sollten Sie den Gefrierschrank sofort aufrecht an dem gewählten Standort hinstellen und einige Stunden abwarten.
    ⇒ Durch einen waagerechten Transport kann in den Kühlkreislauf möglicherweise Öl und Schmiermittel gelangen. Es benötigt einige Stunden im aufrechten Stand, bis der Kühlkreislauf wieder davon befreit ist.

  3. Prüfen Sie die Kabellängen, eventuelle Zuleitungen und Dichtungen zwischen Gerät und Küchenzeile. 
    ⇒ Legen Sie sie vorher zurecht und überprüfen Sie, ob alles passt.

  4. Richten Sie den Gefrierschrank anschließend gut aus. 
    ⇒ Halten Sie ausreichend Abstand etwa zur hinter dem Gerät liegenden Wand ein. Hierfür finden Sie oftmals Abstandhalter im Lieferumfang.
    ⇒ Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob der Gefrierschrank gerade und stabil steht. 
    ⇒ Passen Sie gegebenenfalls über die höhenverstellbaren Füße den Stand des Geräts an. 

  5. Schließen Sie nun den Gefrierschrank mit dem Kabel über eine geeignete Steckdose an den Strom an.
    ⇒ Warten Sie, bis der Gefrierschrank die ideale Temperatur von -18 °C erreicht hat, bevor Sie ihn befüllen.

Achtung!

Netzbetrieb nur an geeigneten Steckdosen

Großgeräte sollten Sie nicht an einer einfachen Mehrfachsteckdose anschließen. Dabei kann es zu Überhitzungen und Kabelbränden kommen. Nutzen Sie nur geerdete Steckdosen. Vergewissern Sie sich, dass Frequenz und Spannung Ihres Anschlusses mit den Vorgaben des Herstellers übereinstimmen.

Kühlgeräte sollten sich zudem auf keinen Fall eine Leitung mit Herd oder Backofen teilen. Sie müssen einzeln abgesichert werden.


 

Wenn Sie feststellen, dass sich die Tür Ihres Gefrierschrankes zur falschen Seite hin öffnet, können Sie den Türanschlag der meisten Geräte einfach wechseln. Dafür benötigen Sie in der Regel nur einen Schraubenzieher und einen Helfer. Generell sollten Sie immer die Montageanleitung des Geräteherstellers befolgen, um die Richtung des Türanschlags zu wechseln. 
 

Liegt Ihnen die Montageanleitung des Herstellers nicht vor, können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:
 
  1. Entleeren Sie die Kühlschranktür.
    ⇒ So ist die Tür leichter und die Lebensmittel können nicht herausfallen.

  2. Entfernen Sie die Abdeckkappen der Scharniere.
    ⇒ Jetzt sollten alle Schrauben sichtbar sein.

  3. Lösen Sie die Schrauben und die Scharniere, mit der die Tür am Gerät befestigt ist, während Ihr Helfer die Gefrierschranktür festhält.
    ⇒ Ihr Helfer sollte als Ergebnis die losgelöste Tür des Gefrierschrankes in den Händen halten. 

  4. Entfernen Sie die Schutzkappen der Gefrierschranktür, welche sich oben und unten befinden und die nicht benutzten vorgebohrten Löcher abdecken.
    ⇒ Hierfür können Sie einen flachen Schlitzschraubenzieher verwenden.

  5. Bauen Sie – falls vorhanden – den Türgriff um, indem Sie seine Schrauben lösen und ihn auf der anderen Seite in den vorhandenen Bohrungen befestigen.

  6. Bauen Sie nun die Scharniere auf der anderen Seite der Gerätetür ein, indem Sie diese erst abmontieren und auf der anderen Seite wieder anschrauben. 
    ⇒ Die Scharniere müssen Sie nun meist diagonal versetzt anschrauben. Das heißt, Sie müssen das obere Scharnier nun auf der anderen unteren Seite anbringen und umgekehrt.

  7. Decken Sie die freigelegten Löcher mit den Schutzkappen der Gefrierschranktür ab.

  8. Befestigen Sie die Gerätetür wieder am Gefrierschrank, indem Sie die Scharniere in den dafür vorgesehenen Bohrungen festschrauben und die Abdeckkappen darüber feststecken.


Montage

Wie montiere ich einen Unterbau-Gefrierschrank?

Die Montage eines Unterbau-Geräts können Sie – sofern die Maße zur entsprechenden Aussparung in der Küchenzeile passen – meist mit wenigen Handgriffen bewerkstelligen. In der Regel bringen Sie hierfür einen Dekorrahmen an, der das Gerät umschließt, sodass sich der Gefrierschrank optisch ansprechend in die Küchenzeile einfügt. 

Wenn Sie Ihren Gefrierschrank unter Ihrer Arbeitsplatte montieren wollen, müssen Sie sicherstellen, dass die warme Abluft entweichen kann.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:
 

  • Es gibt Modelle, bei denen Frischluft unten ein- und oben wieder ausdringt. 
    Üblicherweise wird hierzu ein Gitter in die Arbeitsplatte eingelassen.
     
  • Bei anderen Geräten erfolgt der Lufttausch komplett auf der Unterseite der Schränke.
    Somit benötigen Sie kein Gitter zwischen Arbeitsplatte und Gerät.
     

Preis

Wie viel kostet ein Gefrierschrank?

Die Preisklasse eines Gefrierschrankes wird nicht nur maßgeblich durch seine Bauweise und sein Fassungsvermögen beeinflusst, sondern auch durch die Energieeffizienz oder auch seinen Funktionsumfang. Mit Gefrierschränken der Energieeffizienzklasse A+++ relativiert sich jedes Jahr ein wenig mehr der zunächst recht hoch erscheinende Einkaufspreis, da Sie mit diesen Geräten Stromkosten sparen.

Auf den Punkt!
  • Standgeräte kosten in der Regel zwischen 100–2.250 €. Die Mini-Modelle sind jedoch schon für weniger als 100 € erhältlich.

  • Einbaugeräte erhalten Sie für 170–11.500 €. 

  • Unterbaugeräte liegen preislich bei 260–1.400 €.

Mehr Infos zu den verschiedenen Gefrierschrank-Typen erhalten Sie in der gleichnamigen Rubrik unseres Kaufberaters.

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