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Ratgeber Kondenstrockner


Erstellt: 09.11.2018 | Autor: Elena Ulrich

Wissen kompakt

Wäschewaschen gehört in vielen Haushalten zur alltäglichen Hausarbeit. Zum Trocknen können Sie die gewaschene Wäsche an einer Leine aufhängen – je nach Wetter dauert das allerdings auch ein paar Tage. Zumal nicht jeder Haushalt den benötigten Platz für eine Wäscheleine oder einen Wäscheständer hat. 

Möchten Sie Ihre Wäsche nach dem Waschen lieber schnell und einfach trocknen? Um sich die Arbeit des Auf- und wieder Abhängens zu erleichtern und auch die Trockenzeit zu verkürzen, können Sie sich einen Wäschetrockner anschaffen. Beliebt sind beispielsweise Kondensationstrockner.

Die wichtigsten Fragen, die Sie sich vor dem Kauf stellen sollten, haben wir für Sie kurz zusammengefasst:

  • Wie groß ist das Fassungsvermögen meiner Waschmaschine?
    Haben Sie eine Waschmaschine mit einem geringen Fassungsvermögen, so sollten Sie Ihren Kondenstrockner daran anpassen. Beachten Sie, dass nasse Wäsche mehr wiegt als trockene und Sie somit ca. 2 kg mehr Fassungsvermögen benötigen als bei Ihrer Waschmaschine. 
    Mehr zum Fassungsvermögen
  • Wie laut darf mein Trockner sein?
    Wenn Sie Ihr Gerät in der Wohnung aufstellen möchten, sollten Sie ein möglichst leises Modell mit etwa 55 dB bis 65 dB (Dezibel) wählen. Diese Werte entsprechen etwa einem Gruppengespräch und gelten als erträglich. Trockner mit Werten über 70 dB eignen sich nicht für den Wohnbereich. Einen solchen sollten Sie lieber in einem separaten Waschkeller aufstellen.
    Mehr zur Geräusch-Emission
  • Welche Funktionen benötige ich?
    Kondenswäschetrockner besitzen zum Teil nützliche Funktionen wie z. B. Startzeitvorwahl und Restzeitanzeige. Wägen Sie ab, welche für Sie wichtig sind und welche nicht. 
    Mehr zu den Funktionen

Kaufberater

Unser Kaufberater unterstützt Sie bei der Auswahl eines für Sie passenden Kondenstrockners. Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Kriterien vor, die Sie für den Kauf dieses Haushaltsgerätes berücksichtigen sollten.


Kondenstrockner-Produktbeschreibung

Kondenstrockner gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die Funktionsweise ist dabei aber immer die gleiche.

Das Grundprinzip gleicht dem Prinzip des Wäschetrocknens an einer Leine: Warme Luft strömt durch die feuchte Wäsche und nimmt dabei Feuchtigkeit auf. Beim Abkühlen gibt die Luft die Feuchtigkeit wieder ab.

Genauer funktioniert das Prinzip folgendermaßen:

  1. Die Luft aus der Umgebung wird angesaugt und durch einen Heizstab erwärmt.
    ⇒ Diese Luft wird in die Trommel mit der feuchten Wäsche geblasen.
  2. Erwärmte Luft nimmt die Feuchtigkeit aus der Wäsche auf.
  3. Die feuchte Luft wird am Kondensator schnell abgekühlt.
    ⇒ Die Feuchtigkeit kondensiert.
    ⇒ Die Feuchtigkeit wird als Kondenswasser im Auffangbehälter gesammelt.
  4. Der Kreislauf beginnt vor vorne, bis die Wäsche in der Trommel trocken ist.

Zwischen Trommel und Kondensator befindet sich ein Flusensieb, das die losen Fussel aus der Wäsche auffängt. Dieses ist notwendig, da sich sonst die Fusseln im gesamten Kondenstrockner absetzen und dadurch das Gerät beschädigen können. Damit die Funktionsfähigkeit Ihres Trockners nicht beeinträchtigt wird, sollten Sie das Flusensieb nach jedem Trockenvorgang reinigen.

Trotz des Flusensiebs setzen sich mit der Zeit kleine Fusseln im Kondensator ab, was zur Beeinträchtigung der Leistung führen kann. Aus diesem Grund ist auch eine regelmäßige Reinigung des Kondensators erforderlich.

Da der Auffangbehälter nur eine begrenze Menge Kondenswasser aufnehmen kann, ist es notwendig, dass Sie ihn nach jedem Trockenvorgang leeren. Bei vollem Auffangbehälter stoppt das Programm und Ihre Wäsche kann nicht weiter getrocknet werden, bis Sie ihn leeren und das Programm weiterlaufen lassen.

Die Bauweise des Trockners entscheidet darüber, wie und wo Sie Ihr Gerät aufstellen können. 

Sie haben die Auswahl zwischen folgenden Geräten:

  • Standgeräte
    Die freistehende Variante können Sie ganz flexibel aufstellen, weshalb dies die gängigste Bauweise ist. Sie eignet sich ideal für Waschküche, Bad oder Keller. In kleineren Räumen kann sie allerdings schnell sperrig wirken. Standgeräte bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, Ihren Trockner auf Ihre Waschmaschine zu stellen und so Platz zu sparen.
  • Unterbaugeräte
    Bei unterbaufähigen Modellen können Sie die Gerätedecke abnehmen und den Trockner unter eine Arbeitsplatte schieben. Dadurch lässt er sich ideal in Ihre Küche integrieren.
  • Einbaugeräte
    Einbau-Kondenstrockner können Sie ganz einfach in einen vorgesehenen Platz in der Küchenzeile integrieren. Das einbaufähige Gerät hat bereits passende Aussparungen für Türscharniere. Die Front verkleiden Sie mit dem passenden Dekor der übrigen Möbelzeile. Auf diese Weise integrieren Sie das Gerät auch optisch in die Küche, denn der Korpus verschwindet komplett hinter dem Dekor.

Des Weiteren gibt es 2 verschiedene Beladungsarten:

  • Frontlader
    Die verbreitetste Kondenstrockner-Art ist der Frontlader. Die Tür befindet sich an der Vorderseite des Gerätes und lässt sich je nach Anschlag links oder rechts öffnen. Hierfür benötigen Sie ausreichend Platz vor dem Gerät. Die Oberseite des Modells können Sie als Abstellfläche verwenden. Zum Befüllen müssen Sie sich allerdings in der Regel bücken – es sei denn, Sie stellen den Trockner auf Ihre Waschmaschine oder ein Podest. Diese Trockner sind vor allem für große Haushalte oder Menschen mit größerem Wäscheaufkommen geeignet, da sie meist ein hohes Fassungsvermögen haben.
  • Toplader
    Bei einem Toplader befindet sich die Befüll-Öffnung an der Oberseite des Gerätes. Sie können Ihre Wäsche also bequem im Stehen in Ihren Trockner füllen. Auch die Bedienelemente sind an der Oberseite hinter der Öffnung angebracht. Toplader sind im Gegensatz zu Frontladern also platzsparender, da sie vor dem Gerät nicht so viel Platz benötigen. Allerdings können Sie die Oberseite nicht als Abstellfläche nutzen. Aufgrund der geringen Nachfrage werden heutzutage nur noch sehr wenige Toplader-Kondenstrockner produziert. Sie erhalten sie meist nur noch als Kombi-Gerät in Form eines Waschtrockners. Diese Ausführungen eignen sich vorrangig für kleine Haushalte mit wenig Platzangebot und geringem Wäscheaufkommen. 

Energieeffizienz

Die Energieeffizienzklasse (EEK) von Trocknern reicht von A+++ (sehr hohe Effizienz) bis D (sehr niedrige Effizienz). Zusätzlich zu den Buchstaben helfen Ihnen Ampelfarben bei der Orientierung: Grün steht für eine hohe Energieeffizienz und Rot für die niedrigste. Die Angabe des Energieverbrauchs finden Sie auf dem EU-Energielabel und auf dem Produktdatenblatt des Gerätes. 

Kondensationstrockner haben üblicherweise Klasse B, was einer mittleren Energieeffizienz entspricht. Die Technologie klassischer Modelle mit Heizstab kann maximal Klasse B erreichen, da hier aufgrund des offenen Kreislaufs relativ viel Wärme und somit Energie verloren geht. Aufgrund des relativ hohen Stromverbrauchs eignen sich Kondenstrockner daher ideal für Gelegenheitsnutzer.

Falls Sie Ihre Wäsche sehr oft oder ausschließlich in einem Trockner trocknen möchten, dann empfehlen sich Wärmepumpentrockner. Solche Geräte können durch die sogenannte Wärmepumpentechnologie eine Energieeffizienz von A+++ erreichen. Die Anschaffungskosten sind allerdings höher als bei einem Kondenstrockner.

Wärmepumpentrockner finden Sie in der gleichnamigen Kategorie auf unserem Portal.


Kondensationseffizienz

Zusätzlich zur Energieeffizienzklasse (EEK) befindet sich auf dem EU-Energielabel von Wäschetrocknern die Kondensationseffizienzklasse. Diese gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie viel Feuchtigkeit der Trockner beim Trocknen an die Außenluft abgibt. Sie erkennen sie am Symbol, das einen Behälter zeigt, in den Wassertropfen fallen.

Je höher die Kondensationseffizienz, desto weniger Feuchtigkeit gibt der Trockner an die Luft ab. Die Klassen werden von A bis G angegeben. Analog zur Energieeffizienzklasse ist auch hier A die effizienteste und G die ineffizienteste. 

Diese Angabe ist besonders wichtig, wenn Sie Ihren Trockner im Wohnbereich aufstellen möchten. Zu viel Feuchtigkeit in der Luft kann zu Schimmelbildung führen. Um dem entgegenzuwirken, müssen Sie gut lüften. Dies kann jedoch im Winter zu höheren Heizkosten führen. Doch auch im Waschkeller kann zu viel Feuchtigkeit zu feuchten Wänden und somit auch zu Schimmel führen.

Nachfolgend haben wir Ihnen die einzelnen Klassen und die entweichende Feuchtigkeit in einer Tabelle zusammengestellt:

Kondensationseffizienzklasse

Abgegebene Feuchtigkeit (Richtwert)

Gesammelte Feuchtigkeit (Richtwert)

A

0,0 l – 0,5 l

90 % – 100 %

B

0,5 l – 1,0 l

80 % – 90 %

C

1,0 l – 1,5 l

70 % – 80 %

D

1,5 l – 2,0 l

60 % – 70 %

E

2,0 l – 2,5 l

50 % – 60 %

F

2,5 l – 3,0 l

40 % – 50 %

G

ab 3,0 l

0 % – 40 %


Fassungsvermögen 

Das Fassungsvermögen eines Wäschetrockners gibt an, wie viel Kilogramm nasser Wäsche in einem Durchgang getrocknet werden können. Die wenigsten Menschen wiegen ihre Wäsche vor dem Trocknen ab, deshalb empfiehlt es sich, die Füllmenge Ihres Wäschetrockners an die Ihrer Waschmaschine anzupassen.

Das Fassungsvermögen von Waschmaschinen bezieht sich auf trockene Wäsche, das von Wäschetrocknern auf nasse. 

Shopping Tipp

Rechnen Sie etwa 2 kg bis 3 kg mehr Fassungsvermögen bei einem Trockner dazu. 
Weist Ihre Waschmaschine ein Fassungsvermögen von 6 kg auf, sollte der Wäschetrockner etwa 8 kg bis 9 kg Fassungsvermögen besitzen.

Weitere wichtige Aspekte bei der Wahl Ihres Wäschetrockners sind die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und das Nutzungsverhalten

Single-Haushalte benötigen in der Regel ein geringeres Fassungsvermögen als Familien mit Kindern oder mehrköpfige Wohngemeinschaften. Allerdings kann auch ein Single-Haushalt viel Wäsche zum Trocknen aufbringen – deshalb finden Sie an dieser Stelle Mittelwerte.

Als Richtwert benötigen Single- oder Paar-Haushalte einen Wäschetrockner mit einem Fassungsvermögen von ca. 6 kg. 

Eine mehrköpfige Familie hingegen sollte sich eher ein Gerät mit ca. 7 kg bis 9 kg anschaffen. 

Wäschetrockner ab einem Fassungsvermögen von 10 kg sind in privaten Haushalten eher unüblich und werden hauptsächlich in gewerblichen Bereichen eingesetzt.


Geräusch-Emission

Die Geräusch-Emission wird in Dezibel (dB) angegeben und zeigt an, wie laut oder leise Ihr Kondenstrockner ist. Die Werte finden Sie auf dem EU-Label des Trockners sowie in der Bedienungsanleitung. Diese Angabe ist vor allem von Bedeutung, wenn Sie ihn im Wohnbereich aufstellen möchten. 

Ein leises Gerät ist besonders dann von Vorteil, wenn Sie Ihre Wäsche auch innerhalb von Ruhezeiten oder nachts trocknen möchten. In diesen Fällen sollte Ihr Kondenstrockner Werte zwischen 55 dB und 60 dB haben. 60 dB entsprechen in etwa einem normalen Gespräch zwischen 2 Personen oder einem Fernseher in Zimmerlautstärke. 

Werte darüber werden als Lärm empfunden und können sowohl Sie selbst als auch Ihre Nachbarn stören.

Shopping Tipp

Spezielle Gummimatten, die Sie unter den Trockner legen, können den Geräuschpegel zusätzlich reduzieren. Diese werden auch Antirutschmatte, Antivibrationsmatte oder Schwingungsdämpfer genannt. 


Ausstattung

Ein Kondenstrockner kann mit unterschiedlichen optischen und technischen Komponenten ausgestattet sein.

Im Folgenden haben wir für Sie die gängigsten zusammengestellt:

  • Akustisches Signal
    Bei Programmende oder einer Störung ertönt ein Signalton vom Gerät.
  • Bedienelemente
    Sie können die Programme entweder durch einen Drehregler oder Tasten auswählen. Mittlerweile bieten viele Hersteller auch ein Touch-Display zur Bedienung des Trockners an.
  • Beladungssensor
    Mithilfe eines Beladungssensors wird das genaue Gewicht Ihrer Wäsche bestimmt. Ähnlich wie bei einem Feuchtigkeitssensor wird durch den Beladungssensor Ihr gewähltes Programm an das Gewicht der Wäsche angepasst. Dies schützt Ihre Wäsche ebenfalls vor Übertrocknung und spart Energie.
  • Display
    Ein Display gehört bei den meisten modernen Geräten zur Grundausstattung. Je nach Display-Größe werden z. B. das gewählte Programm, die Restzeit eines Programms und der aktuelle Trockenstatus angezeigt. Zusätzlich können auch Hinweise zur Reinigung des Flusensiebs und Leerung des Kondenswasserbehälters erscheinen. 
  • Feuchtigkeitssensor
    Für besonders energieeffizientes und textilschonendes Trocknen ist ein Feuchtigkeitssensor unverzichtbar. Dieser misst permanent die Feuchtigkeit der Wäsche und passt entsprechend die Trockendauer an. Auf diese Weise wird Ihre Wäsche vor Übertrocknung geschützt. 
  • Reversierautomatik
    Die Reversierautomatik sorgt dafür, dass die Trommel regelmäßig die Drehrichtung ändert. Das verhindert Wäscheknäuel und lockert die Wäsche auf, sodass sie gleichmäßig trocknet.
  • Trommelbeleuchtung
    Eine beleuchtete Trommel ist vor allem beim Be- und Entladen der Wäsche praktisch. Mit dieser übersehen Sie keine Wäschestücke.
  • Zeitvorwahl
    Wenn Sie den Trockenvorgang auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchten, dann ist ein Modell mit einer Zeitvorwahl ideal. Sie haben hierbei die Möglichkeit, die Start- oder die Endzeit auszuwählen. Der Trockner beginnt dann das ausgewählte Programm nach Ablauf der eingegebenen Zeit oder startet es so, dass es zur ausgewählten Zeit fertig ist.

Funktionen

Zusätzlich zu den Programmen bieten viele Kondenstrockner nützliche Funktionen an, die Ihnen die Bedienbarkeit erleichtern.

Zu den wichtigsten Funktionen zählen:

  • Knitterschutz
    Einige Geräte bieten Ihnen die Möglichkeit, zum gewählten Programm einen Knitterschutz zu wählen. Mit dieser Funktion wird die Wäsche nach Programmende für weitere 1 h bis 2 h in der Trommel bewegt. Die regelmäßigen Bewegungen lockern die Wäsche auf und vermindern Knitterfalten. Die Funktion ist nützlich, wenn Sie die Wäsche nicht direkt nach Programmende aus dem Trockner nehmen.
  • Memory
    Die Memory-Funktion ermöglicht es Ihnen, häufig genutzte Programme und zusätzlich gewählte Funktionen abzuspeichern und somit schnell abzurufen. 
  • Pause
    Durch diese Funktion können Sie das laufende Programm unterbrechen und Wäsche aus dem Trockner herausnehmen oder hinzufügen. Sie ist auch praktisch, wenn Sie im laufenden Programm das Kondenswasser ausleeren oder das Flusensieb reinigen möchten.
  • Schontrocknen
    Durch Zuwahl dieser Funktion können Sie bei dem gewählten Programm die Hitze reduzieren. Die niedrigere Temperatur führt zu einer längeren Trockendauer. Diese Funktion empfiehlt sich für besonders empfindliche Textilien.

Programme

Kondenswäschetrockner verfügen je nach Modell über eine Vielzahl von Programmen. Zur Grundausstattung moderner Geräte gehören die Programme Baumwolle, Pflegeleicht und ein Zeitprogramm. Darüber hinaus gibt es Spezialprogramme, z. B. Wolle, Handtücher, Extra-Kurz oder Extra-Trocken. 

Die Benennung ist meist nicht einheitlich. Die Hersteller verwenden aber oftmals Bezeichnungen, die leicht verständlich sind und Ihnen die Bedienung erleichtern.

Grundlegend lassen sich Trocknerprogramme wie folgt unterteilen:
Trocknerprogramme nach Textilien
Trocknerprogramme nach Trockengrad
Trocknerprogramme nach Trockendauer

Trocknerprogramme nach Textilien

Für bestimmte Materialien stehen Ihnen spezielle Programme zur Verfügung. 

Folgende sind bei den meisten Trocknern Standard:

  • Baumwolle
    Das Programm trocknet Ihre Wäsche bei hohen Temperaturen. Es eignet sich für unempfindliche Textilien aus Baumwolle wie z. B. Bettwäsche oder Handtücher.
  • Pflegeleicht
    Dieses Programm ist für Textilien geeignet, die keine besondere Pflege benötigen wie z. B. Pullover und T-Shirts aus Mischgewebe oder Synthetik. Beim Trocknen werden mittlere Temperaturen verwendet.
  • Wolle
    Dieses meist kurze Programm trocknet Kleidungsstücke aus Wolle oder Wollgemischen wie z. B. Pullover oder Schals an. Durch das Programm werden die Wollfasern wieder aufgerichtet, was die Textilien flauschig macht. Anschließend müssen Sie die Wäsche liegend an der Luft fertig trocknen lassen

Bedenken Sie

Empfindliche Materialen benötigen spezielle Programme.

Wolle verträgt keine hohen Temperaturen, da die Wollfasern stark eingehen können. Kunstfasern können bei hohen Temperaturen ihre Eigenschaften wie z. B. Elastizität verlieren und entweder eingehen oder ausleiern. 

Trocknerprogramme nach Trockengrad

Anhand des Feuchtigkeitssensors Ihres Trockners ermittelt das Gerät den Trockengrad Ihrer Wäsche und beendet das Programm, sobald der gewünschte Zustand erreicht ist. 

Folgende gehören meist zur Grundausstattung:

  • Bügeltrocken
    In diesem Programm wird Ihre Wäsche soweit getrocknet, dass noch eine mäßige Restfeuchte vorhanden ist. Indem die Feuchtigkeit unter dem Bügeleisen verdampft, wird Ihnen das Bügeln erleichtert.
  • Extra-Trocken
    Mit diesem Programm wird Ihre Wäsche so trocken, dass sie keine oder nur eine sehr geringe Restfeuchte aufweist.
  • Schranktrocken
    Schranktrocken bedeutet, dass Ihre Wäsche noch eine geringe Restfeuchte aufweist. Sie lässt sich aber dennoch in den Schrank legen.
Trocknerprogramme nach Trockendauer

Meist haben Sie die Möglichkeit, eine bestimmte Trockendauer einzustellen.

Hierzu gehören folgende Programme:

  • Extra-Kurz
    Das Programm trocknet Ihre Wäsche in kurzer Zeit bei hohen Temperaturen. Die genaue Trockendauer ist meist hinter dem Programm-Namen in Minuten angegeben, z. B. Extra-Trocken 40.
  • Zeitprogramme
    Zeitprogramme unterscheiden sich in warm oder kalt. Sie sind hauptsächlich dazu gedacht, bereits vorgetrocknete Wäsche zu Ende zu trocknen oder trockene Wäsche aufzufrischen. Die Trockendauer können Sie üblicherweise individuell einstellen.

Sicherheit

Bezüglich Sicherheit gilt in Deutschland das sogenannte Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, das den Europäischen Richtlinien entspricht. Unter dieses Gesetz fallen auch Kondenstrockner.

Recherche Tipp

Nähere Informationen zum Produktsicherheitsgesetz und den Prüfzeichen können Sie auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz nachlesen.

Die wichtigsten Angaben zum Thema Sicherheit wie z. B. Prüfzeichen (CE, GS) und die wesentlichen Kenndaten zum richtigen Anschließen finden Sie auf dem Typenschild des Gerätes. Neben den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen, Richtlinien und Normen verfügen viele Trocknermodelle über verschiedene Sicherheitseinrichtungen. Diese dienen dazu, Sie als Nutzer, die Wäsche und das Gerät vor möglichen Schäden zu schützen.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Sicherheitseinrichtungen für Sie zusammengefasst:

  • Kindersicherung
    Eine Kindersicherung wird auch Gerätesperre genannt. Dadurch können Sie Ihr Gerät vor unsachgemäßem Gebrauch schützen. Entweder wird das laufende Programm vor dem Zugriff geschützt, das Bedienfeld ausgeschaltet oder die Tür verriegelt. Die Funktionen sowie die Bedienung sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Wichtige Informationen zur Verwendung der Kindersicherung finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Modells.
  • Motorschutzschalter
    Um den Motor vor Überhitzung und somit vor Schäden zu schützen, überwacht ein Thermostat dessen Temperatur. Sollte ein bestimmter Wert überschritten werden, unterbricht der Schalter den Stromkreis. Hat sich der Motor abgekühlt, wird der Stromkreis wieder geschlossen und das Programm fortgesetzt.
  • Türsicherung
    Die Türsicherung sorgt dafür, dass durch das Öffnen der Tür das laufende Programm und somit der Stromkreis unterbrochen wird. Wenn Sie die Tür wieder schließen, läuft das vorherige Programm weiter.
  • Überlagerungszeit
    Diese Sicherheitseinrichtung sorgt dafür, dass sich im Falle einer Störung das Gerät nach einer bestimmten Zeit automatisch abschaltet. Das schützt vor einem Endlosbetrieb des Gerätes.
  • Überlaufschutz
    Ein Überlaufschutz bewirkt die automatische Abschaltung, wenn der Kondenswasserbehälter voll ist. Auslaufendes Wasser könnte zu Beschädigungen des Gerätes führen. Nach Entleeren des Behälters können Sie das Programm fortsetzen.

Häufige Fragen

Weitere interessante Fragen zum Thema Kondenstrockner haben wir für Sie in unserer FAQ-Sammlung zusammengestellt

Energieverbrauch

Wie hoch sind die Betriebskosten eines Kondenstrockners?

Die Betriebskosten hängen stark davon ab, wie oft Sie Ihren Trockner verwenden und welches Programm Sie zum Trocknen wählen. 

Auf dem Energielabel finden Sie den durchschnittlichen Stromverbrauch pro Jahr. Dieser Wert wird in kWh/annum oder auch kWh/a, Kilowattstunden pro Jahr, angegeben. Der Durchschnittsverbrauch wird auf Grundlage von 160 Trockengängen bei voller Beladung im Standard-Baumwoll-Programm errechnet. Die Angabe dient Ihnen also nur als Richtwert und kann von Ihrem tatsächlichen Verbrauch abweichen.

Beispiel

Kondensationstrockner der Energieeffizienzklasse B verbrauchen vollbeladen je Trockengang 2,9 kWh (Kilowattstunden). In einem Jahr trocknen Sie Ihre Wäsche ca. 160 Mal, das sind etwa 3 Trockengänge pro Woche. Jährlich verbraucht ein Trockner ca. 464 kWh. Das ergibt bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,29 € pro kWh jährliche Betriebskosten in Höhe von 135 €.


Welche Energieeffizienzklassen gibt es bei Kondenstrocknern?

Kondenstrockner haben in der Regel die Energieeffizienzklassen (EEK) B oder C. Klassische Geräte mit der Heizstab-Technologie können höchstens Energieeffizienzklasse B erreichen, da sie viel Wärme an die Umgebung abgeben.

Näheres zum Thema Energieeffizienz finden Sie in unserem Ratgeber.

Geräusch-Emission

Wie laut ist ein Kondenstrockner?

Die Betriebslautstärke von Trocknern wird in Dezibel (dB) angegeben. Diese finden Sie unter anderem auf dem Energielabel oder im Produktdatenblatt Als leise gelten Geräte mit einer Lautstärke von unter 60 dB. Dieser Wert entspricht in etwa einer normalen Unterhaltung.

Näheres zum Thema Geräusch-Emission finden Sie in unserem Kaufberater.

Gerätetypen

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Kondenstrockner und einem Wärmepumpentrockner?

Ein Wärmepumpentrockner ist eine Weiterentwicklung des Kondenstrockners. Der Unterschied liegt in der Aufheizart der Luft, die zum Trocknen der Wäsche benötigt wird. 

Ein Kondenstrockner erwärmt die Luft mit einem Heizstab. Bei einem Wärmepumpentrockner wird die Luft mit einer Wärmepumpe erwärmt, welche die mit Feuchtigkeit angereicherte Wärme aus der Trommel speichert und wiederverwendet. 

Für nähere Informationen zu den Geräten werfen Sie einen Blick in unseren separaten Wärmepumpentrockner-Ratgeber.


Worin liegt der Unterschied zwischen einem Kondenstrockner und Ablufttrockner?

Der größte Unterschied zwischen einem Kondens- und einem Ablufttrockner besteht in dem benötigten Abluftschlauch. Diesen müssen Sie zwingend an einem Fenster oder einem speziellen Abluftsystem anbringen, da die feuchte Luft durch ihn nach draußen transportiert werden muss.

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Produkttypen haben wir für Sie in einem eigenen Trockner-Ratgeber zusammengestellt.

Geschichte

Seit wann gibt es Wäschetrockner?

Schon im 18. Jahrhundert wurde der erste handgetriebene Wäschetrockner entwickelt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam der erste elektrisch betriebene Wäschetrockner auf den Markt und hat sich seither in immer mehr Haushalten durchgesetzt.

Funktionsweise

Wie funktioniert ein Kondenstrockner?

Dieses Gerät funktioniert nach dem Prinzip der Kondensation. Kondensation bedeutet in diesem Fall, dass die warme feuchte Luft an einer kalten Oberfläche abkühlt und dann ihre Feuchtigkeit abgibt.

Zunächst wird die Umgebungsluft mit einem Heizstab erwärmt, dann in die Trommel mit der nassen Wäsche befördert und anschließend zum Abkühlen an den Kondensator geleitet.

Näheres zur Funktionsweise von Kondenstrocknern können Sie in der Kondenstrockner-Produktbeschreibung unseres Ratgebers nachlesen.

Kauf

Welche Vor- und Nachteile haben Kondenstrockner?

Zu den Vorteilen eines Kondenstrockners gehört mitunter der geringe Anschaffungspreis. Sie können das Gerät relativ frei im Wohnbereich aufstellen und benötigen zum Anschließen nur einen Stromanschluss und einen gut belüfteten Raum.

Ein Nachteil von klassischen Kondenswäschetrocknern ist die geringere Energieeffizienz und der relativ hohe Energieverbrauch. Das schlägt sich bei häufiger Nutzung in den Betriebskosten nieder. Zudem müssen Sie immer wieder das Kondenswasser leeren sowie das Flusensieb und den Kondensator reinigen.

Aus diesen Gründen lohnen sich Kondenstrockner besonders für Gelegenheitsnutzer.

Die folgende Tabelle stellt Ihnen kompakt die Vor- und Nachteile von Kondenstrocknern gegenüber:

Vorteile
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Flexibler Aufstellungsort 
  • Benötigt für den Anschluss nur Stromquelle
Nachteile
  • Hohe Betriebskosten
  • Aufwendige Reinigung


Für wen eignet sich ein Kondenstrockner?

Besonders Haushalte mit Kindern profitieren von der schnellen und einfachen Art des Wäschetrocknens. Denn hier fällt oft weitaus mehr Wäsche an als in einem Single- oder Paar-Haushalt. 

Manche Haushalte verfügen auch über wenig Platz für Wäscheleine oder Wäscheständer – hier ist ein Trockner besonders praktisch.

Berufstätige schätzen die Zeitersparnis, die sie nicht mehr mit aufwendigem Auf- und Abhängen der Wäsche verbringen müssen.

Ein Kondenstrockner eignet sich demnach für Menschen, die wenig Platz und Zeit haben, ihre Wäsche an der Luft trocknen zu lassen. Ihr Vorteil ist der geringe Preis. Aufgrund der mittleren Energieeffizienz sind Geräte mit Kondensator ideal für Haushalte, die ihre Wäsche nur gelegentlich im Trockner trocknen möchten.

Wenn Sie oft und viel Wäsche trocknen möchten, dann empfehlen sich die sogenannten Wärmepumpentrockner. Diese sind auf Dauer energiesparender, in der Anschaffung allerdings teurer.

Programme

Welche Programme sollte ein Kondenstrockner haben?

Die Programme eines Kondenstrockners hängen stark von Ihren Bedürfnissen und von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Trocknen Sie nur Wäsche aus Baumwolle und pflegeleichten Materialien, so können Geräte mit Standard-Programmen ausreichend sein. 

Möchten Sie hingegen viele verschiedene Materialien im Trockner trocknen, so empfehlen sich Geräte mit speziellen Programmen wie z. B. Wolle, Dessous und Sport.

Eine Auswahl der gängigsten Programme finden Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Ratgebers.

Reinigung

Wie oft sollte ich den Kondenswasserbehälter leeren?

Den Kondenswasserbehälter sollten Sie nach jedem Trockengang leeren. So vermeiden Sie Programmunterbrechungen. 

Bei besonders nasser Wäsche kann es auch vorkommen, dass Sie den Behälter während eines Trockenvorgangs leeren müssen. Hierzu stoppt der automatische Überlaufschutz das laufende Programm und startet erst wieder, wenn Sie den Kondenswasserbehälter geleert haben.
 

Wie oft sollte ich das Flusensieb reinigen?

Das Flusensieb dient als Filter für Flusen aus der Trommel. Ist es blockiert, kann das zu Leistungseinbußen führen. Da die warme feuchte Luft durch das Sieb befördert wird, sollten Sie das Flusensieb nach jedem Trockengang reinigen.


Wie reinige ich am besten meinen Kondenstrockner?

Für den optimalen Betrieb Ihres Gerätes ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Hierzu gehören die regelmäßige Leerung des Kondenswasserbehälters und des Flusensiebs. Zusätzlich muss der Kondensator etwa alle 3 Monate gereinigt werden. 

Zur Reinigung entnehmen Sie den Kondensator und brausen ihn am besten unter fließendem Wasser ab. Bevor Sie ihn wieder einsetzen, müssen Sie ihn trocknen lassen.

Da Kondensatoren von Hersteller zu Hersteller variieren, sollten Sie die spezifischeren Informationen in der jeweiligen Betriebsanleitung berücksichtigen.

Standort

Was sollte ich beim Anschluss eines Kondenstrockners beachten?

In der Regel benötigen Sie nur einen Stromanschluss. Lesen Sie jedoch zur Sicherheit das Typenschild Ihres Modells. Dort finden Sie spezifischere Angaben darüber.


Wo stelle ich einen Kondenstrockner am besten auf?

Als Aufstellort eignet sich am besten ein gut belüfteter Raum. Das kann ein Waschraum im Keller, ein in die Wohnung integrierter Hauswirtschaftsraum, ein Badezimmer oder die Küche sein. 

Wichtig ist, dass Sie dafür sorgen, dass die entstehende Feuchtigkeit nach draußen entweichen kann. So vermeiden Sie, dass sie sich an den Wänden ablagert und sich Schimmel bildet.


Wie viel Feuchtigkeit gibt ein Kondenstrockner an die Luft ab?

Die Feuchtigkeit, die ein Kondenstrockner an die Außenluft abgibt, wird auf dem Energielabel mit der Kondensationseffizienz angegeben. 

Hier gilt die Kondensationseffizienzklasse A als die höchste und G als niedrigste. Bei Kondensationseffizienzklasse A werden im Schnitt bis zu 0,5 l Feuchtigkeit an die Luft abgegeben, wohingegen bei Klasse G 3,0 l und mehr möglich sind.

Eine Übersicht zur Kondensationseffizienz haben wir in unserem Kaufberater für Sie zusammengestellt.


Über Elena Ulrich

Da ich selbst sehr gerne online shoppe, weiß ich, wie schwer es manchmal sein kann, die wichtigsten Infos zu unterschiedlichen Produkten zu finden. Damit es Ihnen nicht genauso geht, helfe ich Ihnen neben meinem Studium mit nützlichen Tipps und Tricks, sich im Online-Shopping-Dschungel zurechtzufinden.


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