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Waschtrockner (116 Ergebnisse aus 54 Shops)

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Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse gibt Aufschluss darüber, wie sparsam ein Gerät ist. So weisen Produkte mit Energielabel A+++ einen besonders geringen Energieverbrauch auf. Geräte mit Energieeffizienzklasse D benötigen dagegen deutlich mehr Strom.

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Füllmenge Waschen
Waschprogramme
Waschprogramme

Waschprogramme bezeichnen voreingestellte Einstellungen von Waschgängen. Diese können sich zum Beispiel in der Dauer des Vorgangs oder der Temperatur des verwendeten Wassers unterscheiden. Das ist interessant, falls man zum Beispiel wenig oder stark verschmutzte Wäsche hat oder nur wenig Zeit zur Verfügung steht.

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Produkttyp
Die Waschtrockner lassen sich hinsichtlich ihrer Bauweise in unterschiedliche Produkttypen einteilen.

Am gängigsten sind die sogenannten Standgeräte. Diese werden frei platziert und nicht in eine Küchenzeile eingebaut. Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität. Es können auf dem Markt auch unterbaufähige Standgeräte erworben werden. Diese lassen sich in eine Küchenzeile integrieren.

Fernen gibt es noch Einbaugeräte. Sie sind zur vollständigen Integration in einen Schrankkorpus angedacht. Dies sorgt für ein besonders harmonisches Küchenbild.

Beladung
Waschtrockner lassen sich zudem in ihrer Beladungsweise differenzieren.

Die Mehrheit der Modelle sind Frontlader. Diese bieten eine höhere Kapazität als Toplader. Außerdem ergibt sich dadurch eine zusätzliche Abstellfläche auf dem Gerät.

Toplader sind hinsichtlich der Beladung komfortabler. Sie gelten daher als rückenschonend. Außerdem weisen sie i.d.R. kompaktere Baumasse als Frontlader auf.

Funktionen und Features
Der Funktionsumfang und die Features eines Wäschetrockners bestimmen maßgeblich dessen Mehrwert. Geräte der neuesten Generation können mit einer Mengenautomatik punkten. Ist die Kapazität nicht vollständig ausgeschöpft, wird beim Waschen der Strom- und Wasserverbrauch automatisch angepasst. Entsprechend arbeitet das Gerät effizienter.

Ähnlich funktioniert auch die Option Automatiktrocknen. Diese erkennt den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche. Nach gewähltem Programm wird die Trocknungslaufzeit angepasst.

Für ein optimales Timing erweisen sich eine Programmablaufanzeige und eine Startzeitvorwahl als nützlich.
Praktisch ist es auch, wenn Features wie Bügelleicht oder Knitterschutz im Funktionsumfang enthalten sind. Diese sorgen dafür, dass die Wäsche weniger zerknittert wird. Das Bügeln wird einem somit maßgeblich erleichtert.

Weitere interessante Features sind beispielsweise ein Dosier-Assistent, eine Drehzahlreduktion oder eine Memory-Funktion.

Füllmenge Waschen und Trocknen
Grundsätzlich ist es keine Seltenheit, dass sich bei einem Waschtrockner die Füllmenge beim Waschen und beim Trocknen unterscheidet. So ist die Kapazität fürs Waschen i.d.R. größer. Es muss also nach dem Waschgang ein Teil der Wäsche entfernt werden.

Bei einem Fassungsvermögen von bis zu 6kg beim Waschen sind die Waschtrocken grundsätzlich für 1-Personenhaushalte zu empfehlen. 2- bis 3-Personenhaushalte sind mit einer Waschkapazität von 6-7kg gut beraten. 4-Personenhaushalte sollten auf ein Modell mit mindestens 8kg Waschkapazität setzen.

Energieeffizienzklasse
Die Energieeffizienzklasse eines Waschtrockners gibt Auskunft darüber, wie sparsam das Gerät im Hinblick auf den Stromverbrauch arbeitet. Diese reicht bei Waschtrocknern von A bis D. Bei A handelt es sich um die sparsamsten Geräte.

Generell gelten Waschtrockner im Stromverbrauch als weniger effizient im Vergleich zu Waschmaschinen und Trockner als separate Geräte. Jedoch gibt es trotzdem inzwischen auch Modelle, welche die Klasse A unterbieten und der Energieeffizienzklasse A+ oder gar A++ zuzuordnen sind.

Max. Schleuderdrehzahl
Die maximale Schleuderdrehzahl wird in Umdrehungen pro Minute bemessen und bestimmt die Restfeuchte der Wäsche. Eine hohe Schleuderdrehzahl leistet wichtige Vorarbeit für den anschließenden Trocknungsgang.

Daher sind Wäschetrockner mit einer maximalen Schleuderdrehzahl von 1.200 Umdrehungen pro Minute eher weniger verbreitet. Diese Modelle werden der Schleuderwirkungklasse B oder C zugeordnet. Die Restfeuchte nach dem Waschgang ist hier relativ hoch.
Maschinen mit einer Umdrehungszahl von 1.400 schaffen bereits zehn Prozent weniger Restfeuchte. Diese liegt hier demnach bei 50 Prozent. Jene Geräte werden der Schleuder¬wirkungs¬klasse A oder B zugeordnet.

Bei 1.600 Umdrehung pro Minute kann die Restfeuchte sogar bei nur 45 Prozent liegen. Entsprechend wird hier optimal für den Trocknungsgang vorgearbeitet. Der Nachteil ist jedoch, dass die Wäsche stärker knittert.

Wasserverbrauch
Der Wasserverbrauch bei einem Waschtrockner ist bei einem Durchlauf inklusive Trocknung meist relativ hoch. Dies liegt daran, dass dieser beim Trocknen kaltes Wasser zur Kondensation benötig. So kann der Verbrauch bei einem Durchgang mit Trocknung bei 90 bis 110 Litern liegen. Als Vergleich dazu: eine sparsame Waschmaschine kommt mit 45 bis 50 Litern pro Waschgang aus.

Nichtsdestotrotz gibt es auch unter den Waschtrocknern sparsamere Geräte.

Waschprogramme
Beim Kauf eines Waschtrockners sollte man darauf achten, dass auch die Waschprogramme auf den individuellen Bedarf abgestimmt sind.

Spezielle Programme für unterschiedliche Wäschetypen, wie Buntwäsche, dunkle Wäsche, Baumwolle, Synthetik oder Wolle, sollten als Mindeststandard angesehen werden. Auch gibt es Programme speziell für Allergiker oder Babywäsche. Interessant sind sicherlich auch Kurzprogramme, wenn es einmal schnell gehen muss.

Geräuschemission
Die Geräuschemission eines Waschtrockners wird für gewöhnlich in dB gemessen.

Zur groben Orientierung: Ein leises Modell liegt beim Waschen idealerweise bei 55 dB. Beim Schleudern ist ein Lärmpegel von bis zu 75 dB durchaus im Rahmen. Während des Trocknens sollte das Gerät 65 dB nicht überschreiten.

Möchten Sie Wäsche im gleichen Gerät waschen und trocknen?

Wir zeigen Ihnen, welcher der richtige Waschtrockner für Sie ist. 

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Wissen Kompakt

Waschmaschine und Trockner in nur einem Gerät: Das spart nicht nur Platz, sondern auch Zeit. Sie müssen deutlich weniger Wäsche von Hand aufhängen. Ein Waschtrockner ist daher nicht nur für kleinere Haushalte eine praktische Lösung.

Waschtrockner haben die gleichen Standardmaße wie übliche Waschmaschinen. Natürlich müssen Sie nicht alle Kleidungsstücke in dem Gerät trocknen, die Sie waschen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, jeweils die Wasch- oder Trockenfunktion einzeln zu nutzen. Das ist ideal, wenn Sie Ihre Wäsche auch gelegentlich an der Luft trocknen möchten.

Wissenswert

Ein Waschtrockner ist kein herkömmlicher Trockner.

Die jeweiligen Bezeichnungen „Waschtrockner“ und „Wäschetrockner“ werden gerne verwechselt. Der Wäschetrockner bietet jedoch nur die Trockenfunktion, während Sie mit einem Waschtrockner auch waschen können.

Noch vor wenigen Jahren waren kaum Waschtrockner in akzeptabler Qualität auf dem Markt, die Technologie verbrauchte vergleichsweise sehr viel Strom. Die Hersteller haben aber längst auf die steigende Nachfrage und die Erwartungen der Kunden reagiert: Hochwertige, leistungsfähige Geräte sind nun in einer großen Auswahl erhältlich. 

Wir möchten im Folgenden Ihre Kaufentscheidung unterstützen und Ihnen die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Waschtrockner-Typen erläutern. 


Kaufberater

Waschtrockner können die Einzelgeräte Waschmaschine und Trockner gut ersetzen, wenn sie zu Ihrem alltäglichen Bedarf passen. Worauf es beim Kauf eines solchen Geräts ankommt, lesen Sie in unserem Kaufberater. 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Berücksichtigen Sie für den Kauf eines idealen Waschtrockners vor allem folgende Aspekte:
 

  • Sie haben die Wahl zwischen Top- und Frontlader.
    Frontlader bieten eine größere Waschtrommel und werden von vorne befüllt. Mit einem Toplader hingegen sparen Sie aufgrund seiner schmalen Maße Platz, dieses Gerät beladen Sie zudem von oben. Je nach Platzangebot und Wäscheaufkommen können Sie somit das passende Modell wählen.
     
  • Die Trocknungsmethode entscheidet über die Höhe der Betriebskosten. 
    So genannte Wärmepumpentrockner sind deutlich effizienter als Kondensationstrockner. Wegen ihres relativ hohen Strom- und Wasserverbrauchs sind Waschtrockner mit Kondenstrocknung eher für die gelegentliche Verwendung geeignet.
     
  • Das Energielabel hilft bei der Auswahl. 
    Das Label gibt neben einer Einordnung des Geräts in Energieeffizienzklassen auch weitere Details zur Wasch- und Trockenfunktion an. 
     
  • Zahlreiche spezielle Programme und Extras können den Alltag erleichtern. 
    Zusatzfunktionen wie eine Zeitvorwahl oder Programme für spezielle Textilien machen Waschtrockner zu Haushaltshelfern, die genau auf Ihre Anforderungen abgestimmt sind. 


Waschtrockner-Typen

Waschtrockner kombinieren Waschen und Trocknen in einem Gerät. Die beiden Funktionen können Sie auch einzeln nutzen. Wer einen Waschtrockner sucht, tut dies meist aus der Motivation heraus, Platz oder Zeit zu sparen. Einige Waschtrockner-Typen erfüllen beide Anforderungen besonders gut. Wir erläutern Ihnen die Unterschiede und Qualitäten der einzelnen Varianten.

Auf den Punkt!
  • Die Beladungsart entscheidet über den Platzbedarf Ihres Waschtrockners und hat damit Einfluss auf die Standortwahl. Für Waschtrockner, die Sie von vorne beladen, brauchen Sie ausreichend Platz, um die Tür zu öffnen. Toplader hingegen sind platzsparender, haben jedoch auch weniger Fassungsvermögen.

  • Ein sehr wichtiger Unterschied zwischen den einzelnen Waschtrockner-Typen ist die Funktionsweise. Die Trocknungsmethode bestimmt maßgeblich den Energieverbrauch. 

  • Auch die Bauweise – unterbaufähig oder nicht – ist ein Faktor, der bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielt. Wenn sich Ihr Waschtrockner nahtlos in Küche oder Bad integriert, spart das Platz und sorgt für eine einheitliche Optik.

Waschtrockner-Typen nach Beladungsart

Waschtrockner unterscheiden sich in der Art, wie sie beladen werden. Toplader befüllen Sie von oben, während sich Frontlader an der Stirnseite öffnen und somit von vorn beladen lassen.

 

Toplader

Nur sehr wenige Waschtrocker sind Toplader. Die Wäschetrommel dieser Modelle ist von oben zu öffnen und zu befüllen. 

Toplader sind meist recht schmal – sie messen etwa 45 cm in der Breite. Somit sind sie platzsparend und passen auch in kleinere Nischen.

Diese Geräte sind aufgrund ihrer Bauweise nicht unter- und einbaubaufähig und bieten auf ihrer Oberfläche keine Ablagemöglichkeiten für Waschmittel oder ähnliche Haushaltsprodukte. Dafür ist die Beladung rückenschonend, da Sie sich dafür nicht bücken müssen.

Die Füllmenge fällt bei diesen Geräten kleiner aus als bei Frontladern – meist übersteigt sie 6 kg nicht. Daher ist ein Toplader eher für kleinere Haushalte bzw. Wäschemengen geeignet.

Ein Toplader kostet aktuell rund 700 €. 

Pro
  • Rückenschonende Beladung
  • Platzsparende Breite
Contra
  • Kleineres Fassungsvermögen
  • Nicht unter- und einbaufähig
  • Keine Ablagemöglichkeiten auf der Oberseite des Gerätes

Frontlader

Fast alle Waschtrockner sind Frontlader. Sie werden also von vorne beladen. Hier brauchen Sie ausreichend Platz, um die Tür nach vorne zu öffnen. 

Zudem nehmen Frontlader mit einer Standardbreite von 60 cm etwas mehr Stellfläche ein als Toplader. Frontlader sind als Stand-, Einbau- und Unterbaugeräte erhältlich.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Bauvarianten erhalten Sie in dem Kapitel Waschtrockner-Typen nach Bauweise.

Auf der Oberseite dieser Geräte können Sie meist problemlos Haushaltsprodukte abstellen. Für die Beladung müssen Sie sich allerdings etwas bücken.

Frontlader bieten im Vergleich zu Topladern ein deutlich größeres Fassungsvermögen von bis zu 13 kg. Daher eignen sie sich auch für große Familien bzw. Wäschemengen. 

Diese Waschtrockner sind von rund 350 € bis 2.400 € erhältlich.

Pro
  • Unter- und einbaufähige Varianten erhältlich
  • Ablagemöglichkeit auf der Oberseite des Frontladers
  • Meist größeres Fassungsvermögen
Contra
  • Knien oder Bücken für die Beladung nötig
  • Benötigen mehr Stellfläche

Waschtrockner-Typen nach Funktionsweise 

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal für Waschtrockner ist die Funktionsweise des Trockners. Jeder Trockner imitiert letztlich das, was an der Wäscheleine geschieht: Wärme und Luft entziehen der Wäsche die Feuchtigkeit. Die Restfeuchte wird dann aus der Waschtrommel geleitet und Sie erhalten am Ende getrocknete Wäsche. 

Hier gibt es 2 Technologien, deren Funktionsweise und Unterschiede wir in den folgenden Inhaltsrubriken näher erläutern: 

Shopping Tipp

Teilweise sind auch teurere Modelle mit einer sogenannten Eco-Hybrid-Technologie verfügbar. 

Hier haben Sie die Wahl zwischen langsamem und sparsamem Trocknen sowie schnellem Trocknen mit Hilfe von Wasser. Das Wasser kühlt die Trommel und hilft so, die Feuchtigkeit aus der Wäsche schneller zu binden.

Kondensationstrockner

Waschtrockner mit Kondensationstechnologie haben sich seit Jahren bewährt. Obwohl sie mittlerweile Konkurrenz durch Wärmepumpentrockner haben, sind sie weiterhin beliebt: Der wesentliche Unterschied zum Wärmepumpentrockner ist, dass diese Trocknerart technisch weniger komplex ist.
 

Ein Kondensationstrockner funktioniert mit einem geschlossenen Luftkreislauf:

  1. Das Gerät saugt Luft aus der Umgebung an. 

  2. Die Luft wird im Trockner erwärmt und in die Wäschetrommel geleitet. 

  3. Durch das Bewegen der Wäsche in der warmen Luft nimmt die Luft die Feuchtigkeit der Wäsche auf.  

  4. Die feuchte Luft wird abgesaugt.

  5. Nach dem Absaugprozess gelangt die Luft in den Kondensator. 

  6. Im Kondensator wird die Luft abgekühlt und kann die aufgenommene Feuchtigkeit wieder abgeben. 

  7. Die Feuchtigkeit landet in einem Behälter. 
    ⇒ Den Behälter – meist in Form einer Schublade – müssen Sie regelmäßig von Hand leeren. 

  8. Die Luft wird wieder erhitzt und der Kreislauf beginnt von vorne.

Shopping Tipp

Bei Modellen mit einer sogenannten Ablaufgarnitur lässt sich das kondensierte Wasser automatisch über einen Schlauch ins Abwasser führen. Somit entfällt das Leeren des Behälters.

Der Kondensationstrockner bietet anders als der Wärmepumpentrockner keine Möglichkeit, die warme Abluft energiesparend weiterzuverwenden. So benötigt besonders das Abkühlen der Luft relativ viel Energie und Wasser

Dafür wird die Wäsche relativ zügig getrocknet. Sie benötigen zudem für diesen Waschtrockner keinen Abluftschlauch, sondern können ihn überall aufstellen, wo es entsprechende Wasseranschlüsse gibt. 

Ein Kondensationstrockner kommt dann für Sie in Frage, wenn Sie die Trockenfunktion eher selten nutzen, aber im Bedarfsfall einen Trockner besitzen möchten. Der Preis beträgt für diese Modelle etwa 350 € bis 2.400 €.

Zusammengefasst finden Sie nachfolgend noch einmal alle Vor- und Nachteile von Kondensationstrocknern:

Pro
  • Geringerer Anschaffungspreis
  • Trocknet Wäsche relativ zügig
  • Kein Abluftschlauch
  • Besonders geeignet für nur gelegentliche Trockenvorgänge
Contra
  • Im Vergleich zu Wärmepumpentrocknern höherer Wasser- und Stromverbrauch

Wärmepumpentrockner

Wärmepumpentrockner sind eine Weiterentwicklung des Kondensationstrockners. Sie basieren zwar ebenfalls auf dem Kondensationsprinzip, arbeiten aber mit einem so genannten Energieaustauscher – der Wärmepumpe. Diese sorgt dafür, dass die Abwärme für den Trocknungsprozess erhalten bleibt, statt in die Umgebung zu verschwinden. Der Luftstrom wird immer wieder erwärmt und abgekühlt. Dadurch sind diese Art Waschtrockner vergleichsweise umweltfreundlich.

Im Wärmepumpentrockner sind dazu 2 Systeme aktiv: Ein geschlossener Luftkreislauf ist fürs Trocknen zuständig. Ein Kältemittelkreislauf erwärmt und kühlt die Trocknungsluft. 
 

Ein Wärmepumpentrockner funktioniert wie folgt: 

  1.  Das Gerät saugt Luft aus der Umgebung an.

  2.  Die Luft wird erwärmt und in die Wäschetrommel geblasen.

  3.  In der Trommel nimmt sie den Wasserdampf aus der Wäsche auf. 

  4.  Die feuchte Luft umströmt dann eine Wärmepumpe – ein spiralförmiger Behälter, in dem Kältemittel fließt. 

  5.  Die Luft gibt einen Teil ihrer Wärmeenergie an den Wärmepumpenkreislauf ab. 
     ⇒ Dadurch kühlt die Luft ab.

  6.  Der Wasserdampf kondensiert dabei an der kalten Oberfläche der Wärmepumpe. 

  7.  Das Wasser wird an den Wassertank bzw. Kondensatbehälter weitergeleitet. 
     ⇒ Diesen müssen Sie meist regelmäßig leeren. 

  8.  Das flüssige Kältemittel erwärmt sich und wird gasförmig. 

  9.  An der Wärmepumpe trifft die abgekühlte Luft nun auf das erwärmte Kältemittel. 

  10.  Die Luft nimmt Wärme auf.

  11.  Das abkühlende Kältemittel wird wieder flüssig. 

  12.  Die aufgewärmte Luft wird wieder in die Trommel geblasen. 

  13.  Der Kreislauf beginnt von vorne, bis die Wäsche trocken ist. 

Da hierbei keine feuchte Abluft entsteht, benötigt der Trockner keinen Abluftschlauch. Auch Abwärme entsteht kaum, wodurch der Wärmepumpentrockner auch für Wohnräume und schlecht belüftete Räume geeignet ist. Allerdings dauert das Trocknen der Wäsche häufig etwas länger als mit einem Kondensationstrockner.

Wer viel wäscht und auch die Trockenfunktion häufig nutzen möchte, wird die höheren Anschaffungskosten für einen Wärmepumpentrockner in etwa 1 bis 2 Jahren durch die Energie- und Wasserersparnis ausgleichen. Daher eignet sich das Gerät insbesondere für Sie, wenn Sie den Trockner regelmäßig verwenden. 

Für ca. 470 € bis 2.200 € ist ein Wärmepumpentrockner erhältlich.

Nachfolgend finden Sie alle Vor- und Nachteile noch einmal auf einen Blick:

Pro
  • Umweltfreundlich
  • Geringere Betriebskosten vor allem bei häufiger Trocknernutzung
  • Wenig Abwärme 
  • Keine feuchte Abluft
Contra
  • Höherer Anschaffungspreis 
  • Viele der Programme dauern vergleichsweise lange

Waschtrockner-Typen nach Bauweise 

Ob Sie Ihren Waschtrockner frei im Keller platzieren oder ihn unauffällig in der Küchenzeile verschwinden lassen wollen – für jeden Standort ist eine andere Bauweise ideal: 

Unterbaugeräte

Ist Ihr Waschtrockner unterbaufähig, können Sie die obere Geräteplatte abnehmen und Ihre Maschine beispielsweise unter die Arbeitsplatte schieben. So ergibt sich eine gleichmäßige Front mit den Möbeln. Wenn Sie Ihren Waschtrockner also in Ihre Küchenzeile integrieren möchten, bietet sich diese unterbaufähige Variante an.

Achten Sie beim Kauf auf die passende Blendenform: 

  • Gerade Blende
    Die gerade Blende fügt sich optisch besonders harmonisch ein, weil sie mit den anderen Einbauelementen der Küche bündig abschließt.

  • Schräge Blende
    Eine schräge Blende ist etwas bequemer zu bedienen und abzulesen – Sie müssen sich nicht bücken, um die Bedienelemente zu erkennen. Üblich ist sie vor allem bei Standgeräten. Zum Unterbau eignet sie sich nur, wenn das Gerät genau mit der Unterkante der Abdeckung abschließt. Sonst sind die Bedienelemente schwer zu erreichen.

Bedenken Sie

Beachten Sie die Standardhöhen.

Wenn sich die Unterkante der Arbeitsplatte unter einer Höhe von 82 cm befindet, ist ein Unterbau meist nicht möglich, da die meisten Waschtrockner ohne ihre Gerätedecke mindestens 82 cm hoch sind. Zwischen 82 cm und 85 cm liegt die ideale Höhe für eine Installation unter vorhandenen Arbeitsplatten.

Der Preis für ein Unterbaugerät beträgt in der Regel zwischen 450 € und 2.050 €.

Einbaugeräte

Einbaugeräte werden unter der Arbeitsplatte in die Küchenzeile integriert und im Gegensatz zu den Unterbautrocknern noch mit einer Küchenschranktür verdeckt. Diese Waschtrockner-Variante ist geeignet, wenn Sie auf einheitliche Optik Ihrer Küchenfront besonderen Wert legen. 

Die Montage der Türscharniere erfolgt in der Regel direkt am Waschtrockner. Ein solcher Einbauwaschtrockner hat in der Gerätefront entsprechende Aussparungen. 

Einbaugeräte sind für 650 € bis 1.600 € erhältlich.

Standgeräte

Diese Variante integrieren Sie nicht in Ihre Küchenzeile: Ein Standgerät können Sie flexibel in einem beliebigen Raum platzieren, natürlich abhängig von einem Wasseranschluss. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, einen Standort zu wählen, an dem die Geräuschentwicklung weniger stört als in der Küche. Kellerräume, Abstellräume oder ausreichend große Badezimmer kommen dafür in Frage.

Für ein Standgerät zahlen Sie zwischen 350 € und 2.350 €.


Effizienz

Die Effizienz sagt aus, wie sparsam und ökologisch ein Waschtrockner arbeitet. Das allein ist aber nicht ausreichend, denn selbstverständlich soll Ihr Gerät bei aller Sparsamkeit auch gründlich arbeiten. Unabhängige Institute prüfen die entsprechenden Eckdaten und erstellen dann die entsprechenden Verbraucherinformationen.

Recherche Tipp

Das EU-Energielabel ist ein guter Anhaltspunkt, wenn Sie nach einem effizient arbeitenden Waschtrockner suchen. 

Das Energielabel ist seit 2011 eine gesetzlich vorgeschriebene Information für Verbraucher, die direkt vorne am Gerät befestigt ist bzw. in der Regel auch in der Produktbeschreibung angegeben wird. Das Label eines Waschtrockners vereint vorgeschriebene Angaben zu Waschmaschine und Trockner und enthält viele Informationen zu den Eigenschaften des Geräts wie Herstellerbezeichnung, Füllmenge, Geräuschemission und Effizienz.

Beachten Sie folgende Produktangaben eines Waschtrockners, um ein möglichst effizientes Gerät zu kaufen:

Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienz eines Waschtrockners wird in sogenannte Energieeffizienzklassen ausgewiesen. Die beste Klasse ist für Waschtrockner A, die schlechteste G. Vereinzelte Geräte mit schlechterer Effizienz als C können als technisch veraltet gelten.

Wissenswert

Eine Kennzeichnung mit den Energieeffizienzklassen A+ und besser ist derzeit nicht vorgesehen. 

In der Regel weisen die Hersteller aber deutlich darauf hin, wenn ein Gerät aus ihrer Sicht eigentlich höher einzustufen wäre.

Die Einteilung in eine bestimmte Klasse ist abhängig vom Energieverbrauch in kWh (Kilowattstunden) pro kg Wäsche. Relevant ist dazu der Strombedarf für einen kompletten Buntwäsche-Waschgang bei 60 °C und den Trockenvorgang für schranktrockene Baumwolltextilien. 

Hier finden Sie die ungefähren Verbrauchswerte in kWh der verschiedenen Energieeffizienzklassen pro kg Wäsche. Bei den Verbrauchszahlen handelt es sich um Durchschnittswerte.

Effizienzklasse Verbrauch pro kg Wäsche
A Unter 0,68 kWh
B 0,68 bis 0,81 kWh
C 0,81 bis 0,93 kWh
D 0,93 bis 1,05 kWh
E 1,05 bis 1,17 kWh
F 1,17 bis 1,29 kWh
G Über 1,29 kWh

Bedenken Sie

Energieeffizienz ist nicht gleich Sparsamkeit. 

Die individuellen Folgekosten variieren unter Waschtrocknern der gleichen Energieeffizienzklasse stark. Die angegebenen Werte entstehen unter Laborbedingungen. Der tatsächliche Verbrauch des Waschtrockners im privaten Haushalt weicht je nach Wasch- und Trockenverhalten immer ein wenig ab. Wer beispielsweise einen hohen Anteil an Kochwäsche hat, die auch heiß getrocknet wird, verbraucht entsprechend mehr Strom für einen kompletten Zyklus.

Die meisten modernen Waschtrockner sind inzwischen einer guten Energieeffizienzklasse zugeordnet und lassen sich dahingehend auf den ersten Blick kaum noch unterscheiden. Vergleichen Sie daher beim Kauf am besten auch den durchschnittlichen Stromverbrauch in kWh und den Wasserverbrauch in l (Liter) der Geräte, um ein Modell mit möglichst geringen Betriebskosten zu wählen.

Stromverbrauch

Auf dem EU-Energielabel finden Sie neben der Energieeffizienzklasse auch folgende Angaben:

  • Energieverbrauch in kWh pro vollständigem Betriebszyklus (Waschen, Schleudern, Trocknen) 
  • Energieverbrauch in kWh pro Waschvorgang (Waschen und Schleudern)

Diese Informationen bieten Ihnen eine gute Möglichkeit, Geräte der gleichen Energieeffizienzklasse miteinander zu vergleichen – die genauen Stromverbrauchswerte können sich nämlich trotz gleicher Klassifizierung voneinander unterscheiden. Wählen Sie daher idealerweise ein Gerät mit einem möglichst niedrigen kWh-Wert, um den Stromverbrauch zu senken.

Shopping Tipp

Waschtrockner mit einer integrierten Wärmepumpe arbeiten energiesparender als Modelle mit dem herkömmlichen Kondensationsprinzip.

Wasserverbrauch

Zusätzlich zur Energieeffizienzklasse und dem Stromverbrauch sollten Sie auch die Angabe zum Wasserverbrauch auf dem Energielabel beachten. Diese sagt aus, wie viel Liter Wasser der Waschtrockner für einen vollständigen Betriebszyklus aus Waschen, Schleudern und Trocknen benötigt. Meist sind das zwischen 80 l bis 110 l.

In der Regel verbrauchen Waschtrockner etwas mehr Wasser als voneinander getrennte Waschmaschinen und Trockner, da sie meist noch das herkömmliche, weniger energie- und wassersparende Kondensationsprinzip verwenden. Doch auch hier können Sie sparen, indem Sie die genauen Verbrauchswerte zusätzlich vergleichen. 

Waschwirkungsklasse

Zuverlässig saubere Wäsche ist vielen Verbrauchern wichtig, nicht zuletzt für Kleidung von Allergikern und in Berufen mit strengen hygienischen Vorschriften. 

Wenn Sie ein optimales Ergebnis haben möchten, ist die Waschwirkungsklasse für Sie wichtig. Diese wird in den Klassen A–G angegeben und drückt aus, wie sauber Wäsche in dem Waschtrockner wird, die nach bestimmten Normen verschmutzt wurde. 

Als Vergleich dient jeweils die Wäsche aus einer genormten Referenzmaschine, gewaschen mit einem entsprechenden Waschmittel im Standardprogramm Baumwolle bei 60 °C. Gemessen wird unter anderem die Reinigungskraft bei Blut-, Kakao-, Fett- oder Rotweinflecken. Klasse A steht für die beste, Klasse G für die schlechteste dabei erreichte Waschwirkung.

Schleuderdrehzahl 

Die Schleuderdrehzahl ist ein wichtiger Faktor, wenn es Ihnen um sparsames Trocknen geht. Grundsätzlich gilt: Je höher die mögliche Drehzahl beim Schleudern, desto trockener ist die Wäsche danach. Üblich sind bei Waschtrocknern 1.000 bis 1.600 U/min (Umdrehungen pro Minute). 

Für sich allein reicht diese Angabe aber nicht aus, um die Effektivität des Schleuderns zu ermitteln. Darum geben die Hersteller zusätzlich die Schleuderwirkungsklasse an. 

Schleuderwirkungsklasse 

Die Schleuderwirkungsklasse gibt Auskunft darüber, wie viel Restfeuchte in der geschleuderten Wäsche noch enthalten ist. 

Mehrere Faktoren haben Einfluss auf die Einordnung in eine Schleuderwirkungsklasse von A-G, wobei A die beste Schleuderwirkung darstellt. Dazu gehören neben der Schleuderdrehzahl beispielsweise auch Beschaffenheit und Durchmesser der Trommel. Ermittelt wird die Klasse im Programm Baumwolle bei 60 °C. 

Für Sparsame ist die Schleuderwirkungsklasse fast noch wichtiger als die Drehzahl, denn die Schleuderwirkung hat großen Einfluss auf die Folgekosten Ihres Waschtrockners – vorausgesetzt, Sie nutzen die Trockenfunktion regelmäßig.

Beispiel

Je besser die Schleuderwirkungsklasse, desto weniger Energie kostet der Trockenvorgang. Vergleicht man eine Restfeuchte von 50 % und 45 %, so beträgt die Kostenersparnis bei letzterer schon rund 15 %.

Folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Schleuderwirkungsklassen und die entsprechende Restfeuchte in der Wäsche nach dem Schleudervorgang:

Schleuderwirkungsklasse Restfeuchte
A Unter 45 %
B 45 bis 54 %
C 54 bis 63 %
D 63 bis 72 %
E 72 bis 81 %
F 81 bis 90 %
G Über 90 %

Geräuschemission 

Das Energielabel kann darüber Auskunft geben, wie laut ein Gerät beim Waschen, Trocknen und Schleudern ist. Die Angabe auf dem Label ist allerdings nicht vorgeschrieben. Wer seinen Waschtrockner in der Küche oder im Wohnraum aufstellen möchte, tut gut daran, diese Werte genauer zu prüfen.

Recherche Tipp

Wenn das Energielabel keine solche Angabe macht, sind online in der Regel Produktdatenblätter verfügbar, die auch Werte zur Geräuschentwicklung enthalten.

Die Geräuschemission wird in dB (Dezibel) angegeben. Bis zu 80 dB kann ein Waschtrockner laut werden. Besonders intensiv ist dabei der Schleudergang. Der leiseste Waschgang kann hingegen um die 40 dB zu Gehör bringen. Die folgenden Vergleichswerte geben Ihnen eine Vorstellung von den unterschiedlichen dB-Werten:

Lautstärke in Dezibel Entsprechung im Alltag
30 dB Flüstern
40 dB Leise Musik
45 dB Wohnviertel ohne Straßenlärm
50 dB Regen
55 dB Gespräch zu zweit
60 dB Gruppengespräch
65 dB Belebtes Restaurant
70 dB Rasenmäher
75 dB Belebte Straße
80 dB Presslufthammer

Wissenswert

Bereits 10 dB mehr empfinden wir als doppelte Lautstärke.


Füllmenge

Die Kapazität des Waschtrockners bestimmt, ob er sich eher für einen großen oder einen kleinen Haushalt eignet. Eine Besonderheit von Waschtrocknern ist, dass Sie zum Trocknen weniger Gewicht zuladen können als zum Waschen

Daher finden Sie auf den Produktangaben meist 2 Informationen zur Füllmenge: Die Kapazität für den Waschvorgang und das Fassungsvermögen für das Trocknen.

Shopping Tipp

Achten Sie darauf, dass Ihr Waschtrockner über eine Beladungserkennung verfügt. Das ist besonders komfortabel, um herauszufinden, wann die maximale Zuladung für das Trocknen erreicht ist.

In folgende Gruppen lassen sich Waschtrockner hinsichtlich Ihrer Füllmenge einordnen, die größten Waschtrockner sind dabei nicht automatisch die teuersten: 

  • 5–7 kg Waschen / 3–5 kg Trocknen
    Diese Füllmenge ist besonders für einen Haushalt von 1–2 Personen geeignet. Die Preisspanne liegt zwischen 340 € und 2.000 €.

  • 7–9 kg Waschen / 4–7 kg Trocknen
    Geräte dieser Kapazität empfehlen sich für einen Mehrpersonenhaushalt mit 2–3 Personen. Sie kosten rund 340 € bis 2.400 €.

  • 8–13 kg Waschen / 5–8 kg Trocknen
    Kapazitäten von 8–13 kg können angenehm sein, wenn Sie den Waschtrockner mit mehr als 3 Personen nutzen. 420 € bis 2.400 € können diese großen Geräte kosten. 


Programme

Die verschiedenen Wäschematerialien stellen sehr unterschiedliche Ansprüche an Waschtrockner. Das Angebot an Programmen ist deshalb vielfältig. Waschtrockner können im Prinzip alles, was moderne Waschmaschinen und Trockner können. Wenn Sie eine bestimmte Wäschesorte besonders häufig waschen – etwa empfindliche Kleidungsstücke oder Bettwäsche – lohnt sich die Suche nach einer geeigneten Programmauswahl.

Shopping Tipp

Programmvielfalt hat ihren Preis – viele Spezialprogramme sind aber nur dann sinnvoll, wenn Sie sie auch nutzen. Es lohnt sich, hier gezielt nach Ihren Anforderungen auszuwählen.

Nachfolgend finden Sie eine Aufzählung der wichtigsten Programme eines Waschtrockners. Ihre Benennung kann von Hersteller zu Hersteller etwas variieren.

Diese Programme können Sie sowohl einzeln zum Waschen oder Trocknen als auch kombiniert nutzen. Mit den Gesamtprogrammen – also feste Zyklen aus Waschen, Schleudern und Trocknen – möchten Hersteller Waschtrockner auch für anspruchsvolle Verbraucher attraktiv machen.
 

Waschprogramme

Viele Haushalte kommen mit einigen wenigen Waschprogrammen gut zurecht. Wer aber auf ein perfekt auf bestimmte Textilarten und den eigenen Zeitplan abgestimmtes Programm Wert legt, findet bei modernen Waschtrocknern auch eine große Vielfalt an möglichen Einstellmöglichkeiten. 

Mit den Hauptwaschprogrammen sind die meisten durchschnittlichen Anforderungen bereits abgedeckt; Sonderwaschprogramme sind sinnvoll, wenn Sie viele Textilien mit speziellen Anforderungen besitzen. 

Hauptwaschprogramme

Diese Waschprogramme sind die Standards, die praktisch jedes Gerät bietet. Häufig finden Sie neben diesen festgelegten Programmen auch eine frei anwählbare Temperaturskala, die in der Regel von 30 °C bis 90 °C reicht.  

  • Eco
    Die Wasser- und Energiemenge wird reduziert, die Wäsche dafür aber länger in der Waschlauge eingeweicht. Somit verbrauchen Sie weniger Strom und Wasser, haben aber die gleiche Waschwirkung wie mit einem Standardprogramm.

  • Feinwäsche / Seide
    Empfindliche Stoffe werden mit einer größeren Wassermenge und 30 °C bis 40 °C gewaschen. Im erhöhten Wasserstand lösen sich Waschmittelrückstände besonders gut auf. Die niedrige Temperatur verhindert ein Einlaufen der Wäsche. Das Schleudern geschieht drehzahlreduziert. Das schont die Fasern, weil sie weniger mechanisch belastet werden. 

  • Koch- und Buntwäsche
    Die hohe Temperatur der Koch- und Buntwäsche sorgt dafür, dass unempfindliche Wäschestücke keimfrei und zuverlässig sauber werden. Meist handelt es sich um Baumwoll- und Baumwollmischgewebe. 90 °C sind selten wirklich notwendig, denn normal verschmutzte Wäsche wird auch bei geringeren Temperaturen sauber. Die Temperatur reduziert Bakterien und Pilze, darum ist sie auch für Bettwäsche und Unterwäsche sowie bei ansteckenden Krankheiten zu empfehlen. Für Buntwäsche sollten Sie die Temperatur verringern, damit die Farben geschont werden.

  • Kurzwäsche
    Mit diesem verkürzten Programm ist die Wäsche bereits nach nur 15 bis 30 min fertig. Die Trommel dürfen Sie nur sehr gering mit leicht oder normal verschmutzter Wäsche beladen. Das Programm eignet sich beispielsweise sehr gut für die Wäsche neugekaufter oder nur 1-mal getragener Kleidung.

  • Mischwäsche
    Das Programm ist für die meisten Textilarten geeignet und ermöglicht Ihnen, empfindliche und pflegeleichte Wäschestücke gemeinsam zu waschen. Sie müssen Ihre Wäsche daher nicht vorsortieren.  

  • Pflegeleichte Wäsche
    Hiermit können Sie unempfindliche Wäsche, z. B. aus Synthetik, waschen. Die Waschtrommel sollten Sie nur zur Hälfte mit Wäsche befüllen, der Wasserstand reicht hier etwas höher.  

  • Wolle / Handwäsche
    Das Wollprogramm wäscht schonend mit maximal 30 °C, viel Wasser und geringer Drehzahl. Der Schleudervorgang ist auf ein geringes Maß reduziert, damit sich die Stücke nicht verformen.

Sonderwaschprogramme

Mit Sonderwaschprogrammen können Sie spezielle Wäscheteile effizient reinigen oder auch die Geräuschentwicklung minimieren. Diese zusätzlichen Programme können den Kaufpreis eines Waschtrockners steigern, darum lohnt es sich zu überlegen, welche Programme Sie wirklich benötigen.

  • Gardinen
    Eine Vorwäsche entfernt grobe Verunreinigungen wie Staub und Schmutzreste, anschließend reinigt die Hauptwäsche mit viel Wasser und bei 30 °C bis 40 °C. Nach dem Schleudern wird die Wäsche schonend bewegt, was Knitterbildung reduziert.

  • Hemden / Business
    Es entstehen weniger Knitter durch eine kürzere Waschzeit und geringere Schleuderzahl. Dadurch wird das Bügeln erleichtert.

  • Jeans
    Die Farben bleibt durch einen schonenden Waschvorgang bei geringen Temperaturen erhalten, Extra-Spülgänge entfernen Waschmittel restlos aus der Jeans.

  • Nachtprogramm
    Mit diesem Waschprogramm minimieren Sie den Spülvorgang und reduzieren die Schleuderleistung des Waschtrockners, damit das Gerät möglichst leise arbeitet. Oftmals finden Sie dieses Programm auch unter der Bezeichnung „Extra leise“.

  • Outdoor
    Das Programm wäscht atmungsaktive Sport- und Outdoorkleidung schonend und bietet zum Teil auch die Möglichkeit, Imprägniermittel zur Wäsche zu geben und somit die wasserabweisende Funktion der Kleidung wieder zu erhöhen.

  • Schonschleudern
    Um tropfnasse Kleidungsstücke wie Wollkleidung nach der Wollwäsche schonend mit gesenkter Drehzahl zu schleudern, eignet sich dieses Waschprogramm.

  • Sensitiv
    Dieses Programm entfernt mit einem zusätzlichen Spülgang und verlängerter Erwärmung Waschmittelrückstände und auch Flusen aus den Textilien.  Es eignet sich somit ideal für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut wie Babys.

  • Spülen
    Mit diesem Programm wählen Sie einen zusätzlichen Spülvorgang aus, beispielsweise um Waschmittelrückstände restlos zu entfernen.


 

Trockenprogramme

Beim Trocknen ist das richtige Programm genauso wichtig wie beim Waschen. Die Wäsche soll möglichst knitterfrei und in dem gewünschten Trockenheitsgrad aus der Maschine kommen. Außerdem sollte das Programm so schonend wie möglich ablaufen, um Farbe und Form der Wäsche zu erhalten. 

Auch hier haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Programmen:

Haupttrockenprogramme

Wer sich auch beim Trocknen auf die Basisproramme beschränkt, findet eine relativ günstige Auswahl an Geräten. Die Basisprogramme in der Trockenfunktion sind: 

  • Baumwolle
    Baumwolle ist relativ unempfindlich. Dieses Programm arbeitet daher in der Regel heiß und vergleichsweise lang. So wird die Wäsche besonders gründlich sauber. 

  • Eco
    Wie bei den Waschprogrammen gibt es auch für den Trockenvorgang einen sparsamen Eco-Modus. Dieses Programm reduziert die Temperatur und erhöht zugleich die Laufzeit des Trocknens. Das spart Energie.

  • Feinwäsche / Seide
    Dies ist ein Trockenprogramm für empfindliche Wäschestücke. Um Knitterbildung zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Fassungsvermögen nicht voll auszuschöpfen. Die meisten Waschtrockner senken in diesem Programm zudem die Heizleistung, um die Wäsche besonders schonend zu trocknen. 

  • Kurzwäsche
    Wenn es mal schnell gehen muss, ist ein Kurzwäscheprogramm von Vorteil. Es ist für unempfindliche Textilien geeignet, die durchgehend hohe Temperaturen vertragen. 

  • Mischwäsche
    Diese Einstellung können Sie für kleine Wäschemengen mit gemischten, unempfindlichen Materialien wie Baumwolle und Synthetik nutzen.

  • Pflegeleichte Wäsche
    Pflegeleichte Stoffe sind meist synthetisch, sie mögen es nicht zu heiß. Das Programm ist daher weniger heiß und etwas kürzer 

  • Wolle / Handwäsche
    Wolle sollten Sie nicht vollständig in der Maschine trocknen. Das kalte und kurze Programm dient somit nicht dem Durchtrocknen, sondern eher einer Lockerung des vom Waschen leicht verdichteten Gewebes. Durch die Bewegung in der warmen Luft wird das Gewebe wieder flauschig. Auch für trockene Wolltextilien, die länger nicht getragen wurden, eignet sich dieses Programm zum Auffrischen. 

Sondertrockenprogramme 

Nicht nur bei den Waschprogrammen können sie zusätzliche Einstellungen wählen, es gibt auch Sondertrockenprogramme für das Trocknen besonders anspruchsvoller Wäsche. Um den Kaufpreis nicht unnötig in die Höhe zu treiben, sollten Sie auch hier abwägen, welche der Sondertrockenprogramme für Sie essentiell sind:

  • Kissen
    Um trocknergeeignete Kopfkissen und Bettdecken aus Daunen, Federn oder Synthetik ohne Knäuelbildung zu trocknen, empfiehlt sich dieses Programm. Es verwendet stärkere Drehbewegungen und ändert häufiger die Drehrichtung.

  • Dampftrocknen 
    Mit dem Programm frischen Sie Ihre trockene Wäsche mit Dampf auf und glätten sie somit zugleich. Empfindliche Wäschestücke wie Sakkos oder Jacken können Sie damit von Gerüchen befreien. 

  • Hygiene
    Durch erhöhte Temperaturen töten Sie mit diesem Trockenprogramm Keime und Milben in unempfindlicher Wäsche ab, was sich besonders für Allergiker und Menschen mit sensibler Haut empfiehlt.

  • Jeans
    Dieses spezielle Programm für Jeansstoff oder dicke Baumwolle vermeidet unschöne Streifenbildung und die Veränderung der Passform. Dafür trocknet die Maschine die Jeanswäsche sehr schonend bei niedrigen Temperaturen. 

  • Kaltluft 
    Um bereits trockene Wäsche zu lüften, zu entflusen oder zu glätten, ist ein Kaltluftprogramm praktisch. 

  • Knitterschutz / Leichtbügeln
    Wenn Sie Ihre Textilien nicht sofort nach Programmende aus dem Gerät holen können, bewegt die Maschine die Wäsche sanft, so dass sich keine Falten durch Aufliegen entwickeln. Zudem wird in dem Programm die Temperatur reduziert und die Laufzeit verlängert, um der Knitterbildung bereits während des Trocknens entgegen zu wirken. 

  • Outdoor / Sportwäsche
    Für wasserabweisende sowie membranbeschichte Textilien, Funktionsbekleidung oder Fleece-Stoffe eignet sich das Outdoorprogramm.  Diese Wäschestücke bestehen meist aus synthetischen Materialien, die nur bei geringer Hitze getrocknet werden dürfen, damit sie sich nicht verformen.

  • Schontrocknen 
    Dieses Programm eignet sich für besonders empfindliche Textilien, es arbeitet mit niedrigeren Temperaturen und reduzierten Trommelumdrehungen. Dadurch verlängert sich die Trocknungszeit.

  • Zeitprogramme
    Bei einigen Waschtrocknern haben Sie die Option, mit einem Zeitprogramm die gewünschte Laufzeit individuell einzustellen. Das ist praktisch, wenn Sie nur kleine Wäschemengen trocknen oder einzelne Stücke nachtrocknen möchten.

Programme nach Trockengrad

Bei den unterschiedlichen Trockenprogrammen können Sie außerdem in der Regel zwischen folgenden 3 Trocken- und Feuchtigkeitsgraden wählen: 

  • Bügelfeucht
    Indem die Wäsche nach dem Trocknen mit dieser Einstellung noch eine leichte Restfeuchte enthält, wird das anschließende Bügeln erleichtert.

  • Extratrocken
    Es empfiehlt sich dieses Programm, das die Wäsche gänzlich trocknet, wenn die Kleidung beim Lagern nicht mehr nachtrocknen kann. Das ist vor allem bei knappen Platzverhältnissen im Schrank der Fall. 

  • Schranktrocken
    Dieses Programm eignet sich, wenn Sie Ihre Wäsche gleich nach dem Trocknen in den Schrank einsortieren möchten – die Wäsche enthält keine oder nur noch eine sehr geringe Restfeuchte. Wichtig ist aber eine lockere Lagerung; die Kleidungsstücke sollten einander nicht zusammendrücken. 


Ausstattung

Ein Waschtrockner kann verschiedene Ausstattungsmerkmale besitzen, die Ihnen eine erleichterte Handhabung als auch einen sparsameren Betrieb ermöglichen können. Zudem sind einige Elemente für eine sichere Funktion entscheidend.

Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf auch auf Sicherheitszertifikate, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Ist Ihr Wunschmodell mit einem CE-Zeichen ausgezeichnet, sind alle Anforderungen zur Gewährleistung von Gesundheits- und Umweltschutz sowie Sicherheit eingehalten. Waschtrockner mit einem GS- Siegel (Geprüfte Sicherheit) entsprechen zudem den europäischen Richtlinien bezüglich des Schutzes von Sicherheit und Gesundheit von Personen. Das VDE-Siegel erhalten Waschtrockner von dem Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V., nachdem das Gerät erfolgreich auf bestimmte Standards und Normen überprüft wurde.

Folgendermaßen lässt sich die Ausstattung von Waschtrocknern einordnen:

Basisausstattung

Fast jeder Waschtrockner besitzt die folgenden Ausstattungselemente, die für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb des Geräts sorgen:

  • Bedienelemente
    Die vorhandenen Wasch- und Trockenprogramme wählen Sie je nach Modell über einen Drehregler oder eine Tastenleiste aus. Hiermit starten Sie auch den Wasch- oder Trockenvorgang.

  • Display
    Über das Display lesen Sie Angaben zum Wasch- oder Trockenprogramm ab, z. B. die Restlaufzeit und den Programmablauf. Außerdem werden meist kleine Symbole angezeigt, etwa wenn Sie den Kondensatbehälter leeren müssen oder eine Fehlermeldung vorliegt. Je nach Modell variiert die Größe und die Anzahl der angezeigten Informationen auf dem Display.

  • Dosierkammern
    In die entsprechend gekennzeichneten Dosierkammern füllen Sie vor dem Waschgang Waschmittel und gegebenenfalls Weichspüler. Die Kammern befinden sich meist bei Frontladern in einer kleinen Schublade an der Waschtrocknerfront, bei Topladern sind sie unter dem Gerätedeckel an der Oberseite des Geräts verbaut.

Tipp

Um Schimmel und unangenehmer Geruchsbildung vorzubeugen, sollten Sie die Dosierkammern nach jedem Waschgang offenstehend trocknen lassen. Zudem empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung.

  • Kondensatbehälter
    Hierin sammelt sich das Wasser, dass der feuchten Wäsche entzogen wurde. Nach jedem Trocknungsvorgang sollten Sie den Kondensatbehälter Ihres Waschtrockners, meist in Form einer Schublade, entleeren. 

  • Türverriegelung
    Die Türverriegelung verhindert das Öffnen der Trommeltür, während der Waschtrockner läuft.

  • Unwuchtkontrolle
    Damit ein Waschtrockner auch bei hohen Schleuderdrehzahlen gleichmäßig läuft und einen stabilen Stand hat, ist eine Unwuchtkontrolle in den meisten Geräten verbaut. Die Maschine gleicht durch Drehzahlanpassungen oder mittels sogenannter Niveau-Sensoren die entstehenden Kräfte aus. 

Zusatzausstattung

Zusätzliche Ausstattungselemente können Ihnen die Bedienung des Waschtrockners erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Die folgenden Komponenten sind am häufigsten an Waschtrocknern zu finden:

  • Akustisches Signal
    Ein Signalton ertönt, wenn das Wasch- oder Trockenprogramm beendet ist oder oftmals auch eine Störung oder ein Fehler vorliegt. 

  • Aqua-Stop
    Das Wasserschutzsystem schützt bei einem Defekt oder einer Fehlfunktion des Waschtrockners vor einem Wasserschaden in Ihrer Wohnung. Dies geschieht meist entweder durch einen recht einfachen Aqua-Stop-Zulaufschlauch, der möglicherweise austretendes Wasser in seiner doppelten Schlauchwand auffängt und mit einer darin enthaltenen Substanz bindet. Oder Ihr Waschtrockner besitzt ein Mehrwasserschutz (MWS) oder Vollwasserschutz (VWS). Diese Systeme unterbrechen bei einem Defekt zusätzlich automatisch den Wasserzulauf durch einen Sicherheitsniveauschalter im Zulaufventil. Zudem besitzen sie einen integrierten Überlaufschutz, d. h. sie erkennen mit einem Sensor den Wasserstand in der Trommel und pumpen ab einem bestimmten Pegel erst Wasser ab, bevor neues zugeführt wird. Das VWS greift sogar auf 2 Sicherheitsventile zurück und hat auch noch einen Feuchtigkeitssensor im Geräteboden – sobald Wasser durch ein Leck oder Defekt in die Bodenwanne läuft, wird die Wasserzufuhr gestoppt. Das VWS wird von einigen Herstellern auch Watercontrol- oder Waterproof-System genannt. 

  • Kindersicherung
    Eine Kindersicherung sperrt die Tasten, sodass laufende Programme und Einstellungen nicht verstellt oder unterbrochen werden können. Die Aktivierung der Kindersicherung wird meist durch ein Symbol im Display angezeigt.

  • Trommelbeleuchtung
    Die Beleuchtung der Trommel ist besonders an schlecht ausgeleuchteten Standorten sinnvoll. Meist schaltet sie sich automatisch bei Öffnen und Schließen der Trommeltür ein und aus.


Funktionen

Mehr Kontrolle und weniger Aufwand: Moderne Waschtrockner bieten verschiedene Funktionen, die die Bedienung des Geräts weiter erleichtern und den Betrieb noch effizienter gestalten sollen. 

Die gängigsten Funktionen finden Sie im Folgenden: 

  • Abschaltautomatik
    Mit dieser energiesparenden Funktion stellen sich einige Waschtrockner automatisch nach Beenden des Wasch- oder Trocknungsvorgangs aus. 

  • Automatische Programmwahl
    Ist Ihr Waschtrockner mit dieser Funktion ausgestattet, erkennt er mittels Sensoren die Wäscheart sowie den Verschmutzungsgrad und schlägt das passende Waschprogramm vor.

  • Beladungserkennung
    Ein Sensor misst das Gewicht der Wäsche und zeigt es im Display an. So können Sie sichergehen, dass Sie die empfohlene Füllmenge nicht überschreiten.

  • Dosierempfehlung
    Über Sensoren ermittelt das Gerät den Verschmutzungsgrad und auch das Gewicht der Wäsche und zeigt dementsprechend im Display eine Empfehlung für die Waschmitteldosierung an. Das erleichtert Ihnen die optimale Bedienung des Waschtrockners.

  • Dosierautomatik
    Mit dieser Funktion ausgestattete Waschtrockner dosieren automatisch in der optimalen Menge Waschmittel und Weichspüler. Eine Über- oder Unterdosierung ist so kaum noch möglich; das spart Wasser, Strom und Waschmittel.

  • Memoryfunktion 
    Diese Funktion macht das Speichern von häufig verwendeten Programme oder Zusatzfunktionen möglich, so dass Sie auf ständiges Neuprogrammieren verzichten können. 

  • Mengenautomatik
    Sensoren messen das Gewicht der Wäsche und stimmen Wasserzulauf und Laufzeit darauf ab. Das spart Strom und Wasser.

  • Nachlegefunktion
    Vorausgesetzt, das Wasser in der Waschtrommel hat einen gewissen Pegel noch nicht erreicht, können Sie mit dieser Funktion auf Knopfdruck die Tür entriegeln, damit das Waschprogramm pausieren und vergessene Wäschestücke in die Trommel nachlegen. Nach erneuter Aktivierung der Taste fährt das Programm dann fort. 

  • Netzbasierte Kommunikation
    Diese innovative Funktion macht externe Kontrolle und Steuerung möglich, etwa vom Handy aus. Auch Störungen im Ablauf können so gemeldet werden. 

  • Reversierautomatik
    Diese Funktion sorgt dafür, dass die Wäsche aufgelockert und somit möglichst gleichmäßig getrocknet wird. Dies geschieht, indem die Trommel in einem abgestimmten Rhythmus nach links und wieder nach rechts gedreht wird. 

  • Start- und Endzeitvorwahl
    Diese Funktion ist sinnvoll, wenn Sie den Waschtrockner während der Nacht oder der Arbeitszeit laufen lassen möchten. Entweder programmieren Sie die Startzeit, also wann der Waschtrockner mit dem Programm beginnt, oder den Zeitpunkt, an dem die Maschine fertig sein soll.

Bedenken Sie

Insbesondere bei Nutzung dieser Funktion sollten Sie unbedingt auf einen guten Wasserschutz achten.

Da der Waschtrockner in Ihrer Abwesenheit oder während Sie schlafen läuft, sollten Sie sich mit einem guten Wasserschutzsystem vor etwaigen Wasserschäden schützen.

  • Schaumerkennung
    Es kann zu einer erhöhten Schaumbildung kommen, wenn Sie versehentlich das Waschmittel überdosiert haben. Ist Ihr Waschtrockner mit der Schaumerkennungsfunktion ausgestattet, erkennt die Maschine den überschüssigen Schaum und beseitigt ihn mithilfe zusätzlicher Spülgänge.

  • Schleuderdrehzahl-Regulierung
    Mit dieser Funktion können Sie manuell über Tasten die Schleuderdrehzahl reduzieren oder erhöhen.

  • Spülstopp
    Mit Aktivierung dieser Funktion unterbrechen Sie den Spülvorgang des Waschtrockners. Die Wäsche bleibt dann so lange in dem Spülwasser liegen, bis Sie bereit sind, den Vorgang fortzusetzen und anschließend die Wäsche auszuräumen. Eine Spülstoppfunktion ist sehr praktisch, damit die fertige Wäsche in der geschlossenen Waschtrommel nicht anfängt zu müffeln oder zu knittern, wenn Sie diese nicht direkt ausräumen können.

  • Trockenautomatik
    Mittels eines Feuchtigkeitssensors wird permanent die Restfeuchte der Wäsche gemessen und die Programmlaufzeit angepasst. Dies sorgt für ein besonders gutes und effizientes Trockenergebnis.

  • Update
    Die Updatefunktion passt Programme via Internet jeweils an den neuesten technischen Stand an. 

  • Verbrauchsinformation
    Hier wird am Ende des Waschgangs angezeigt, wie viel Strom und Wasser die Maschine verbraucht hat. 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten rund um das Thema Waschtrockner. Hier haben wir Fragen gesammelt, die andere Käufer von Waschtrocknern gestellt haben.

Altgeräte 

Wie kann ich meine Altgeräte entsorgen? 

Bei regulären Sperrmüllabfuhren ist häufig keine „Weiße Ware“ erwünscht – also keine großen Haushaltsgeräte. Wenn Hersteller oder Händler keine kostenfreie Abholung anbieten, sind Sie auf die Möglichkeiten Ihrer Stadt oder Gemeinde angewiesen: Die zuständigen Ämter bieten Sammelstellen oder organisieren Abholungen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung. 

Geräte, die noch funktionieren, finden sehr oft dankbare Abnehmer über Online-Anzeigenseiten
 

Anschluss

Wie wird ein Waschtrockner angeschlossen? 

Der Waschtrockner braucht eine absolut gerade Fläche als Standort. Notwendig ist ein normaler Waschmaschinenanschluss mit Wasserhahn, Wasserablauf und Stromanschluss. Starkstrom ist nicht nötig. 

Folgendermaßen wird ein Waschtrockner in der Regel angeschlossen:

  1. Entfernen Sie die Transportsicherungen.

  2. Positionieren Sie Ihren Waschtrockner am gewünschten Standort. 

  3. Den Zulaufschlauch für das Frischwasser schließen Sie mit einer Schlauchschelle und passender Dichtung an den Wasserhahn an. 
    ⇒ Prüfen Sie, ob der Wasserzulauf dicht ist, indem Sie vorsichtig den Wasserhahn aufdrehen.
    ⇒ Falls Wasser austritt, überprüfen Sie die Dichtung und ziehen Sie die Schelle anschließend wieder gut an.

  4. Den Ablaufschlauch installieren Sie an dem Wasserablauf in der Wand. 
    ⇒ Das Abwasser vom Waschgang läuft somit durch ein Rohr in die Kanalisation. 

  5. Sichern Sie die Verbindung von Ablaufschlauch und Abwasseranschluss mit einer Schelle. 

  6. Schließen Sie das Gerät an eine frei zugängliche Steckdose an.

Achtung!

Beachten Sie unbedingt die Montageanleitung.

Wer unsicher ist, wie der neue Waschtrockner angeschlossen wird, sollte zudem lieber Unterstützung vom Fachmann holen. Denn Fehler beim Anschluss an Strom- und Wasserquellen können teuer und gefährlich werden. 

Viele Online-Händler bieten die fachgerechte Installation als Service an.

Anwendung

Welche Wäsche darf nicht in den Waschtrockner?

Es können alle Wäschestücke in den Waschtrockner, die laut eingenähtem Pflegeetikett gewaschen und getrocknet werden dürfen. Bei folgenden Materialien bzw. Kleidungsstücken ist bei der jeweiligen Funktion des Geräts jedoch besondere Vorsicht geboten: 

  • Schulterpolster
    Diese können sich während des Waschens verformen. Im Trockner besteht Brandgefahr.

  • Kleidung mit Aufdruck
    Aufdrucke können sich beim Waschen lösen und während des Trocknens schmelzen.

  • Wolle
    Sowohl während des Wasch- als auch Trockenprogramms kann Wolle verfilzen und eingehen.

  • Seide
    Wäschestücke aus Seide können in einem Waschtrockner geschädigt werden.

Shopping Tipp

Für Wolle und Seide bieten manche Geräte Spezialprogramme. Sie arbeiten sehr schonend. Das ist selbst für Textilien mit dem Pflegeetikett „Handwäsche“ oft ausreichend – eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

Wie viel Wäsche passt in einen Waschtrockner? 

Das kommt darauf an, ob es ums Waschen oder ums Trocknen geht. Aus technischen Gründen kann ein Waschtrockner nicht ganz so viel trocknen, wie er waschen kann. Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine ungefähre Orientierung:

Beladungsmenge Waschen Max. Beladungsmenge Trocknen
5 kg 3 kg
6 kg 3 bis 4 kg
7 kg 4 bis 5 kg
8 kg 4 bis 5 kg
9 kg 5 bis 7 kg
10 kg 7 bis 8 kg
11 kg 7 bis 8 kg
12 kg 8 kg

Mehr dazu lesen Sie im Kapitel Füllmenge.

Ausstattung

Wo befindet sich das Flusensieb beim Waschtrockner?

Die mitgelieferte Gebrauchsanleitung enthält auch eine Abbildung Ihres Waschtrockners mit den einzelnen Bedienungselementen. Falls Ihr Waschtrockner ein Modell mit Flusensieb ist, finden Sie es dort. 

Die meisten Waschtrockner sind aber ohne Flusensieb konstruiert und arbeiten stattdessen mit Flusen-Ausspülprogrammen. Wenn an der Tür oder der Gummidichtung dennoch Flusen hängen bleiben, können Sie diese einfach mit einem Mikrofaserlappen entfernen. 
 

Wie viel Fassungsvermögen sollte ein Waschtrockner haben?

Das benötigte Fassungsvermögen hängt davon ab, wie Sie ihn nutzen und wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben: 

  • Im oberen Kapazitätsbereich liegen Waschtrockner mit ca. 9 kg Waschgang und 6 kg Trockengang. 
    Paare und Familien werden sich meist für dieses größere Fassungsvermögen entscheiden.  

  • Im unteren Kapazitätsbereich sind es 6 kg fürs Waschen und 3 kg fürs Trocknen. 
    Für Singlehaushalte reicht in der Regel der untere Kapazitätsbereich.

Mehr Informationen zu der Kapazität eines Waschtrockners erfahren Sie in der Rubrik Füllmenge.

Effizienz

Wie energieeffizient sind Waschtrockner?

Die meisten Waschtrockner sind heutzutage relativ energieeffizient und besitzen die Energieeffizienzklasse A. Da Sie jedoch aufgrund der Kombination von Wasch- und Trockenfunktion nicht immer das ganze Fassungsvermögen der Trommel für das Trocknen der Wäsche nutzen können und viele Geräte auch noch ohne Wärmepumpe funktionieren, ist die Energieeffizienz oftmals etwas geringer als bei den Einzelgeräten, also Wäschetrockner oder Waschmaschine. 

Die Auswahl an Geräten mit sehr guter Energieeffizienzklasse ist aber hinreichend groß und wächst stetig.

Mehr zu diesem Thema Sie in unserer Rubrik Energieeffizienzklasse.

Wie viel Energie verbraucht ein Waschtrockner?

Über den durchschnittlichen Stromverbrauch gibt das Energielabel am Gerät Auskunft. Der Verbrauch bestimmt mit darüber, zu welcher Energieeffizienzklasse das Gerät gehört. 

Je nach Energieeffizienzklasse und Größe des Waschtrockners beträgt der durchschnittliche Stromverbrauch für einen vollständigen Betriebszyklus bei 60 °C und Trocknungsgrad „Schranktrocken“ unter 0,68 kWh bis über 1,29 kWh (Kilowattstunden) pro kg Wäsche.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserer Rubrik Stromverbrauch.

Wie viel Wasser verbraucht ein Waschtrockner?

Der Wasserverbrauch ist von Gerät zu Gerät verschieden, auch die Programmwahl spielt eine sehr große Rolle. Ein kompletter Wasch- und Trockengang kann rund 80 bis 110 Liter verbrauchen. Genauere Angaben finden Sie auf dem Energielabel am Gerät.

Mehr Informationen zum Wasserverbrauch finden Sie der gleichnamigen Inhaltsrubrik.

Funktionsweise

Wie funktioniert ein Waschtrockner?

Ein Waschtrockner vereint die Funktionen des Waschens und Trocknens in einem Gerät, das in der Regel nicht größer ist als die jeweiligen Einzelgeräte. Das bedeutet, dass man prinzipiell ohne die Wäsche umfüllen und ein Programm wählen zu müssen, vom Waschen zum Trocknen übergehen kann. Sie können einen Waschtrockner jedoch auch nur zum Waschen oder zum Trocknen verwenden.

Bedenken Sie

Die Füllmenge für das Trocknen ist geringer als für das Waschen.

Der nahtlose Übergang vom Waschen zum Trocknen funktioniert nur dann optimal, wenn Sie beim Waschen bereits die maximale Füllmenge für die Trockenfunktion beachten. Diese ist meist deutlich geringer als für die Waschfunktion.

Meist nutzt ein Waschtrockner zum Trocknen das Kondensationsprinzip – besonders effiziente Geräte sind dazu noch mit einer Wärmepumpe ausgestattet.

Die verschiedenen Technologien erläutern wir Ihnen in der Rubrik Waschtrockner-Typen nach Funktionsweise.

Kosten

Ist ein Waschtrockner teurer als die Einzelgeräte Waschmaschine und Trockner zusammen? 

Der günstigste Waschtrockner kostet etwas über 300 € – für diesen Preis sind keine 2 neuen Einzelgeräte zu bekommen. In den oberen Qualitäts- und Preisklassen wird hingegen die direkte Vergleichbarkeit schwierig. Bis zu 2.400 € kann ein hochwertiger Waschtrockner kosten – bei Einzelgeräten hingegen ist preislich noch viel Luft nach oben. 

2 neue Einzelgeräte kosten in den günstigsten Varianten rund 520 €. Dabei entfallen rund 240 € auf den Trockner.
 

Ist es teuer, einen Waschtrockner zu verwenden? 

Das kommt ganz darauf an, für welche Funktionsweise Sie sich entscheiden, ob sie ihren Waschtrockner bestimmungsgemäß nutzen und ob er in puncto Energieverbrauch gut abschneidet. Insgesamt können die Folgekosten ähnlich ausfallen wie bei einer Kombination aus Waschmaschine und Trockner. 

Mehr dazu erfahren Sie in unseren Inhaltsrubriken Waschtrockner-Typen nach Funktionsweise und Effizienz.

Lebensdauer

Wie langlebig ist ein Waschtrockner?

Waschtrockner sind ähnlich langlebig wie die Einzelgeräte und überdauern in der Regel deutlich ihre Garantiefrist. Die exakte Lebensdauer hängt neben der Qualität des Geräts auch von Ihren Nutzungsgewohnheiten und der Pflege ab.
 

Modelle

Für wen eignet sich ein Waschtrockner?

Waschtrockner sparen Platz und Zeit, weil sie 2 Haushaltsaufgaben in einem Gerät vereinen – Waschen und Trocknen. Sie eignen sich daher insbesondere für Sie, wenn eine oder mehrere der folgenden Aussagen zutrifft:

  • Sie haben nur wenig Platz für große Haushaltsgeräte in Ihrer Wohnung, möchten aber auf einen Trockner nicht verzichten. 
  • Bei Ihnen fallen häufig nur kleinere Wäschemengen an. 
  • Sie möchten für Waschen und Trocknen minimalen Aufwand betreiben.
  • Ein separates Gerät lohnt sich nicht, weil Sie so selten trocknen.

Was sind die wichtigsten Vorteile eines Waschtrockners? 

Waschtrockner haben 2 nennenswerte Vorteile:

  • Sie sparen Platz.
    Da sie 2 Funktionen vereinen, müssen Sie somit keine 2 Einzelgeräte aufstellen. Das ist besonders praktisch für kleine Haushalte.

  • Waschtrockner erleichtern die Hausarbeit.
    Durch voreingestellte Programmzyklen können Sie mit einem Waschtrockner Wasch- und Trockenprogramme kombinieren. Sie müssen die Wäsche also nur 1-mal sortieren sowie ausräumen und sparen somit Zeit und Aufwand.

Welche Nachteile hat ein Waschtrockner? 

Im Vergleich zur Kombination der Einzelgeräte Waschmaschine und Trockner besitzt ein Waschtrockner folgende Nachteile: 

  • Waschtrockner sind langsamer.
    Wenn große Mengen an Wäsche anfallen, ist ein Parallelbetrieb von Waschmaschine und Wäschetrockner praktisch. Das geht beim Waschtrockner nicht. Außerdem sind die üblichen Wasch- und Trockenzyklen vergleichsweise lang im Vergleich zu Einzelgeräten.  

  • Die Trockenfunktion arbeitet mit geringerer Kapazität als die Waschfunktion. 
    Die maximale Füllmenge zum Trocknen ist deutlich geringer als zum Waschen.

Mehr Information dazu finden Sie in unserer Rubrik Füllmenge.

  • Ein Defekt bedeutet den Ausfall zweier Geräte.
    Während Sie bei separaten Geräten eines weiterhin nutzen können, fallen beim Kombigerät während der Reparatur beide Funktionen weg. 

Ist ein Waschtrockner mit den Einzelgeräten Waschmaschine und Trockner vergleichbar?

Waschtrockner bieten vergleichbare Funktionen und Waschergebnisse wie separate Waschmaschinen und Trockner. In einigen Punkten unterscheiden sie sich jedoch auch. 

Die wichtigsten Vergleichskriterien haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Eigenschaften Waschtrockner Waschmaschine und  Trockner
Platzbedarf 1 Gerät statt 2 – in der schmalsten Variante 45 cm breit Anordnung nebeneinander – das entspricht 90 bis 120 cm in der Breite
Energieeffizienz A und geringer Meist A bis A+++
Fassungsvermögen In der Trockenfunktion meist weniger als in der Waschfunktion Kombination frei wählbar
Vorteil im Alltag Zeit- und platzsparend Trockenkapazität entspricht gewaschener Wäschemenge (bei entsprechend gewähltem Trockner)
Nachteil im Alltag Zum Teil lange Laufzeiten (oft über 6 h) Umfüllen der Wäsche nötig
Anschaffungspreis Meist höher als gleichwertige Kombination Günstige Kombination frei wählbar

Kann ein Waschtrockner leise genug sein für meine Küche?

Waschtrockner können – wie auch Waschmaschinen – besonders beim Schleudern Werte von 70 bis 80 Dezibel (db) erreichen. Es gibt jedoch auch besonders leise Geräte, die eine geringere Geräuschentwicklung haben und somit auch für die Platzierung in einer Küche geeignet sind.

Mehr dazu lesen Sie in unserer Inhaltsrubrik Geräuschemission.

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