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Wäscheständer

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Ratgeber Wäscheständer


Aktualisiert: 24.04.2019

Wissen kompakt

Die klassische Art, um Wäsche zu trocknen, ist nach wie vor der Wäscheständer. Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen und häufig ist er noch immer einer der hilfreichsten Haushaltsgegenstände, die es gibt. Denn es gibt immer noch viele Kleidungsstücke, die nicht für den Trockner geeignet sind. Diese lassen sich auf dem Wäscheständer perfekt trocknen. Die meisten Ständer lassen sich darüber hinaus platzsparend verstauen.

Zur manuellen Trocknung der Wäsche ist der Standwäschetrockner wahrscheinlich am praktischsten. Daneben gibt es noch den Flügelwäschetrockner, der viel mehr Wäschestücke aufnehmen kann. Im Detail erklären wir Ihnen die unterschiedlichen Materialien, die jeweilige Befestigung und geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie Ihre Wäsche noch besser trocknen können. All dies möchten wir Ihnen in unserem Kaufberater vorstellen.

Kaufberater

Seit Jahrzehnten ist der Wäscheständer ein praktischer Haushaltshelfer. Die ersten Modelle wurden aus Holz hergestellt, waren schwer und klobig. Die neuen Modelle sind hingegen leicht und meist aus Metall. Die heutigen Wäscheständer besitzen folgende Merkmale:
 

  • Es gibt Varianten zur Wandaufhängung
  • Aufstellbare Varianten gibt es mit und ohne Flügel
  • Die Schnüre zum Aufhängen sind aus robuster Schnur oder Metall
  • Sie sind sehr kompakt und leicht zu verstauen


Bevor Sie sich einen neuen Wäscheständer anschaffen, sollten Sie sich zudem die Frage stellen, wie viel Wäsche im Haushalt aufkommt und ob Sie den entsprechenden Platzbedarf überhaupt erfüllen können, den der Wäscheständer benötigt. Wäscheständer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die einen sind praktischer als andere Modelle. Deswegen sollten Sie im Vorfeld die einzelnen Modelle näher kennenlernen, die wir Ihnen anschließend etwas näher beleuchten wollen.
 

Reguläre Wäscheständer

Der reguläre Wäscheständer besteht aus einer Vorrichtung, die häufig aus Kunststoff oder Metall gefertigt ist. Der Ständer besitzt eine rechteckige Fläche, auf der sich mehrere, parallel zueinander laufende Streben befinden. Diese können aus Leinen oder Drähten bestehen.

Die Wäsche lässt sich auf den jeweiligen Drähten oder Wäscheleinen aufhängen und trocknen. Nach der Trocknung lässt sich der Ständer für gewöhnlich zusammenklappen, so dass er platzsparend verstaut werden kann.

Bedenken Sie

Die Drähte sowie die rechteckige Fläche sollten zusätzlich lackiert sein. Ist keine Lackierung vorhanden, kann es vorkommen, dass sich Rostflecken auf der Wäsche absetzen – vor allem wenn der Ständer älter ist. Modelle, bei denen Leinen Anwendung finden, sind immer seltener im Angebot.
 

Alternativ dazu gibt es Modelle mit zusätzlichen Flügeln. Sie lassen sich seitlich abklappen und ermöglichen die Aufhängung von mehr Wäschestücken. Zu beachten ist hierbei, dass zunächst die Wäsche im mittleren Teil aufgehängt werden sollte. Hängt man zuerst die Wäsche auf einen der Flügel, kann es vorkommen, dass der gesamte Wäscheständer umkippt. Diese Modelle sind komplett aus Metall gefertigt und lassen sich nach dem Gebrauch kompakt zusammenklappen.

Etagen-Wäscheständer

Immer häufiger im Angebot sind Wäscheständer mit mehreren Etagen. Auch sie lassen sich nach dem Gebrauch auf ein Minimum zusammenklappen. Diese Art von Wäscheständer ist besonders passend, wenn zusätzliche Wäschestücke zu trocknen sind, die zwingend auf einem Bügel hängen sollten. Hierzu zählen beispielsweise Hemden, Blusen, Pullover oder T-Shirts.

Die Hängetrockner sind so ausgestattet, dass das Grundgerüst etwa eine Höhe von 150 cm misst. Die jeweiligen Etagen lassen sich hoch- und hinunterklappen. Sie sind also je nach Bedarf einsetzbar. Zusätzlich sind für die Aufhängung von Hemden und Shirts Ösen angebracht, in denen der Bügel anzubringen ist. Bei diesen Modellen arbeitet man mit System, die Wäsche nimmt weniger Platz ein als bei den meisten Wäscheständern.

Wissenswert

Die meisten dieser Modelle können auf Rollen fahren – und lassen sich so auch leicht von einem Raum in den anderen schieben.

Ein Nachteil dieser Variante ist, dass die Nässe der oberen Wäschestücke nach unten gelangt. Es kann also vorkommen, dass die oberste Etage der Wäsche bereits trocken ist, während die unterste Lage noch Nässe aufweist.

Hängetrockner zur Anbringung an der Wand

Eine weitere Variante der Wäscheständer lässt sich fest an der Wand montieren. Die Vorrichtungen sind meist so gestaltet, dass man sie wie eine Ziehharmonika ausfahren kann. So bietet sie mit Hilfe von Metalldrähten eine ideale Aufhängung der Wäsche. Nach dem Gebrauch lässt sich die Vorrichtung wieder in ihre Ausgangsposition zurückschieben und nimmt nur minimalen Platz ein.

Alternativ dazu sind Aufhängungen erhältlich, die aus einer festen Montierung an der Wand bestehen, aber ein flexibles Innenteil bieten, welches sich herausziehen und auf der anderen Seite der Wand befestigen lässt. Zwischen beiden Kunststoffteilen befinden sich mehrere, parallel zueinander verlaufende Leinen, auf der die Wäsche Platz findet. Der Vorteil dieser Aufhängung ist ein erhebliches Platzangebot und die Wäsche kann nahezu überall platziert werden. Nach der Trocknung erfolgt der Einzug über einen Zugmechanismus im fest montierten Teil, welcher die Leinen fachgerecht aufrollen kann. In vielen Haushalten befindet sich die Aufhängung über der Badewanne, wo das Wasser ohne Probleme abtropfen kann und den Untergrund nicht einnässt.

Spezielle Wäscheständer

Je nach Raumgröße kann nicht jeder Wäscheständer aufgestellt werden. Praktisch sind hier verstellbare Modelle, die variabel ausklappbar sind. Ein Modell ist speziell zur Nutzung über der Badewanne geeignet. Die beiden Seiten lassen sich auf der Badewannenkante befestigen. Die Wäsche hängt dann genau über der Badewanne und tropft dort auch ohne Hinterlassenschaften ab.

Außerdem gibt es die Variante für den Balkon. Sie besteht aus einem Rechteck, in dem sich einzelne Streben zur Aufhängung der Wäsche befinden. Seitlich des Rechtecks befindet sich jeweils eine Aufhängung, die auf dem Balkongeländer Platz findet.

Tipp

Dieser Wäscheständer lässt sich auch an Heizkörpern befestigen, falls es keinen anderen Aufhängungsort gibt.

Herstellungsmaterialien

Ein regulärer Wäscheständer, sowie die Modelle mit Flügeln sind aus robustem Metall gefertigt. Selbst die Aufhängung, die Metalldrähte, sind robust, können mit der Zeit jedoch am seitlichen Schweißpunkt ihren Halt verlieren und gegebenenfalls brechen. Daher empfiehlt es sich, die Streben nicht mit zu viel Gewicht zu belasten. Besitzen die Ständer eine zusätzliche Lackierung, sind sie mehrere Jahrzehnte zu gebrauchen.

Aufhängungen für die Wand sind meist auch aus Metall gefertigt, alternativ aus Kunststoff. Der Kunststoff lässt sich leicht reinigen und ist auch robust, doch nicht so haltbar wie die Modelle aus Metall. Die Modelle aus Kunststoff besitzen zudem meist noch Leinen zur Aufhängung. Eine zu starke Belastung ist daher nicht empfehlenswert.

In- und Outdoor

Viele lassen im Sommer ihre Wäsche gerne draußen trocknen. Es gibt deshalb auch Wäscheständer, die extra für das Aufstellen im Freien geeignet sind. Sie besitzen einen festen Stand. Alternativ hierzu gibt es auch die Wäschespinne, die auch den Namen Wäscheschirm oder Wäschepilz trägt. Sie ist mit einem Klappmechanismus versehen, der sich wie ein Regenschirm öffnen lässt. Die Wäschespinne besitzt mehrere Reihen an Aufhängungsmöglichkeiten, die wie ein Spinnennetz angeordnet sind. Das Gestell ist meist drehbar und daher lässt sich die Wäsche leicht daran befestigen. Zur zusätzlichen Befestigung können Wäscheklammern genutzt werden. Die Wäschespinne besitzt die Fähigkeit, ein sehr hohes Gewicht zu tragen. Daher sind auch große Wäscheberge kein Problem für sie.

Andere Nutzer haben lediglich einen Balkon, um die Wäsche zu trocknen. Auch hier helfen die regulären Wäscheständer sehr gut weiter. Da die meisten Modelle am unteren Ende mit einer Gummierung versehen sind, bekommen Sie auf dem Balkon einen festen Stand.

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