Wassersauger

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Ratgeber Wassersauger


Aktualisiert: 18.12.2020 | Autor: Claus Oexle

Gut zu wissen

Ein Wassersauger ist für die Bodenpflege ideal. Anders als bei einem herkömmlichen Staubsauger können Sie mit diesem Sauger auch Wasser bzw. Flüssigkeiten aufsaugen. Kleine Pfützen in der Küche sind kein Problem. Mit dem Gerät lässt sich das Malheur auf dem Fußboden schnell beseitigen.

Weitere Einsatzbereiche für den speziellen Sauger sind u.a. der Balkon, z.B. nach einem Regenguss, sowie die Reinigung von Teppichen und dem Sofapolster. Auch in Werkstätten oder auf der Baustelle können Sie mit einem Wassersauger aufräumen: Holz- oder Metallspäne werden genauso wie Bauschutt oder Feinstaub von den multifunktionalen Staubsaugern eingesaugt – mit ein Grund, warum die Geräte auch Allzwecksauger genannt werden.

Im Unterschied zu einem normalen Staubsauger wird bei einem Wassersauger der Luftstrom nicht durch den Motor geführt – die Handhabung ist aber genau gleich wie beim altbekannten Hausstaubsauger. Die spezielle Bauweise eines Wassersauger stellt sicher, dass auch eingesaugte Flüssigkeiten das Gerät nicht beschädigen. Für das Nasssaugen brauchen Sie keinen speziellen Filter – die eingesaugte Flüssigkeit wird im Auffangbehälter gesammelt. Lediglich beim Trockensaugen ist meist ein Filter zum Auffangen des Schmutzes nötig.

Der Wassersauger ist motorisiert und wird in der Regel über das Stromnetz betrieben. Mittels eines Kabels wird er an die Steckdose angeschlossen. Das Kabel ist so lang, dass Sie sich einige Meter mit dem Sauger und dem Saugschlauch samt Rohr bewegen können. Am Gehäuse befinden sich meist Rollen, die ein leichtes Hin- und Herschieben ermöglichen. Zudem ist das Gehäuse häufig auch noch mit einem Griff ausgestattet.

Auf den Punkt!

Schon für knapp 100 Euro können Sie in die Welt der Wassersauger einsteigen. Je nach Ausstattung geben Sie aber auch bis zu 1.500 Euro für ein solches Gerät aus. Die Preisunterschiede kommen durch die verwendeten Materialien, die unterschiedliche Leistung sowie die Behältergröße zustande.

Was zeichnet Wassersauger aus?

Sie möchten genauer wissen, wie Sie mit einem Wassersauger Ihre Wohnung oder die Werkstatt säubern können? Die nachfolgenden Kapitel liefern Ihnen wissenswerte Informationen zum Thema.

Kennzahlen

Wassersauger besitzen bestimmte Kennzahlen, mit denen Sie die Geräte, deren Leistung sowie das Einsatzgebiet besser einschätzen können. Die wichtigsten dieser Kennzahlen stellen wir Ihnen nachfolgend einmal näher vor.

  • Aktionsradius
    Je nachdem, wie lang das Stromkabel und der Saugschlauch des Wassersaugers sind, verändert sich auch der Aktionsradius des Geräts. Um nicht andauernd das Kabel umstecken zu müssen, gilt hier ganz klar: Je größer, desto besser. Manche Allzwecksauger besitzen einen Aktionsradius von über 10 Metern (m), so dass Sie den Sauger recht ungestört nutzen können.
  • Auffangbehälter
    Die Größe des Auffangbehälters gibt an, wie viel Liter (l) Volumen der Sauger hat. Ein kleiner Auffangbehälter hat den Vorteil eines geringeren Gewichts, muss jedoch öfter geleert werden. Ein großer Auffangbehälter erlaubt Ihnen, länger zu saugen – ist aber auch dementsprechend schwerer, vor allem im vollen Zustand. Sie sollten also vor dem Kauf abwägen, was Sie durchschnittlich einsaugen und den Wassersauger danach auswählen. Wenn Sie nur ab und zu eine kleine Pfütze auf dem Balkon einsaugen wollen, reicht ein Volumen bis zu 10 l. Falls Sie auf einer Baustelle viel Bauschutt einsaugen müssen, kann der Behälter nicht groß genug sein. Es gibt Geräte mit bis zu 100 l Volumen – dies reicht für Baustellen und Werkstätten.
  • Geräuschemission
    Wenn Sie viel mit dem Wassersauger arbeiten wollen, sollten Sie auch auf den Geräuschpegel des Geräts achten. Dieser wird in Dezibel (dB) angegeben. Der Geräuschpegel kann bis 80 dB gehen – was ungefähr einem lauten Streitgespräch oder dem Verkehrslärm einer Hauptstraße entspricht. Genau wie dies kann die hohe Lautstärke des Geräts mit der Zeit belastend für Nerven und Ohren werden. Wählen Sie daher am besten eine möglichst niedrige Geräuschemission aus oder investieren Sie in gute Schutzkopfhörer.
  • Gewicht
    Wassersauger sind keine Leichtgewichte – 7 bis 8 Kilos (kg) bringen die meisten auf die Waage. So gut wie alle Wassersauger verfügen allerdings über Rollen, so dass Sie die Geräte leicht hinter sich herziehen können. Durch den hohen Schwerpunkt müssen Sie dabei darauf achten, dass das Gerät nicht umkippt.
  • Luftmenge
    Diese Kennzahl, auch Luftstrom genannt, besagt, wieviel Liter der Sauger in der Sekunde einsaugen kann. Sie wird in l/s angegeben. Je höher der Luftstrom, desto höher ist die Saugleistung.
  • Saugleistung
    Die Saugleistung wird in Watt (W) angegeben. Sie steht im Zusammenhang mit der Luftmenge, die ein Wassersauger pro Sekunde einsaugen kann.
Wissenswert

Leerung des Auffangbehälters
Sie sollten darauf achten, dass sich der Auffangbehälter leicht und ohne Schmutzkontakt leeren lässt. Besitzt der Wassersauger einen sehr großen Behälter mit viel Volumen, ist eine Ablassfunktion eine gute Sache, um die Leerung von Flüssigkeiten zu erleichtern.

Filtersysteme

Neben einem Hauptfilter, der im Gerät verbleibt, um die Abluft zu reinigen, besitzen Wassersauger zum Trockensaugen auch verschiedene Extrafilter: Diese sind einerseits dazu da, den Hauptfilter vor zu großer Verschmutzung zu schützen – ist dieser nämlich zu stark verschmutzt, kann die Saugleistung nachlassen. Andererseits wird der Auffangbehälter mit eingesetztem Extrafilter nicht unnötig verschmutzt, da der Staub in den Filterbeutel wandert. So wird die Pflege des Wassersaugers etwas einfacher.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Filtersysteme:

  • Staubbeutel
    Diese Staubbeutel sind analog zu den Filterbeuteln, die Sie bei den normalen Haushaltsstaubsaugern einsetzen. Papierbeutel sind etwas günstiger, dafür sind Beutel aus Vlies etwas strapazierfähiger. Wenn Sie nur trocken saugen wollen, ist die Verwendung eines Staubbeutels ganz nützlich: Mit Staubbeutel saugen Sie den trockenen Schmutz, und wenn Sie ihn herausnehmen, können Sie Flüssigkeiten aufsaugen, die dann direkt im Auffangbehälter landen.
  • Schaumfilter
    Einen vollen Filterbeutel müssen Sie entsorgen, den Schaumfilter können Sie wiederverwenden: Der feinporige Filter lässt sich auswaschen und kann dann im getrockneten Zustand wieder eingesetzt werden. Der Schaumfilter kann sowohl beim Trocken- als auch beim Nasssaugen benutzt werden.
  • Trockenfilter
    Dieser sehr reißfeste Filter ist wiederverwendbar und sollte nur in Kombination mit einem Schaumfilter verwendet werden. Er ist sowohl für groben als auch für feinen Schmutz geeignet.
Wissenswert

Filter reinigen nicht vergessen
Vergessen Sie nicht, den Hauptfilter regelmäßig zu reinigen – auch falls Ihr Nasssauger eine Filterreinigungsautomatik hat. Von Hand bekommen Sie nämlich noch mehr Schmutz aus dem Filter, vor allem wenn Sie ihn auswaschen. Vor dem Wiedereinsetzen sollten Sie den Filter aber gut trocknen lassen.

Einsatzbereiche

Wassersauger können sowohl im Haushalt als auch im professionellen Umfeld eingesetzt werden – nicht umsonst werden die Geräte auch Allzwecksauger genannt. In den folgenden Bereichen können Sie den Wassersauger problemlos einsetzen.

  • Autoreinigung
    Falls Sie einen Ausflug mit dem Hund in den Wald gemacht haben, können Sie mit einem Nass-/Trockensauger feuchtes Laub, nassen Schmutz oder Hundehaare einsaugen. Da diese Geräte über eine hohe Saugkraft verfügen, sind auch Steinchen oder kleine Äste kein Problem.
  • Baustelle
    Auf der Baustelle fällt sehr viel Schmutz an – von feinem Staub bis zu größeren Bauschutt-Überresten. Ein robuster Wassersauger kann auch hier sehr gute Dienste leisten.
  • Gebäudereinigung
    Für die Gebäudereinigung brauchen Sie einen Allzwecksauger mit möglichst großem Auffangbehälter, da hier große Flächen gereinigt werden müssen. Mit einem professionellen Wassersauger sind Sie in diesem Fall bestens beraten.
  • Haushalt
    Die Einsatzmöglichkeiten eines Nasssaugers im Haushalt sind vielfältig: Passiert Ihnen in der Küche ein Malheur mit einer heruntergefallenen Glasflasche, können Sie sowohl die Scherben als auch die verschüttete Flüssigkeit mit einem Einsatz beseitigen. Steht auf Ihrem Balkon das Wasser, nehmen Sie kurz den Allzwecksauger zur Hand. Im Hobbykeller, im Garten, in der Garage – überall können Sie den Wassersauger einsetzen. Ein Allzwecksauger ist in der Wohnung jedoch kein adäquater Ersatz für einen normalen Staubsauger ist: Die Geräte sind lauter, sperriger und schwerer als Haushaltsstaubsauger.
  • Werkstatt
    In der Werkstatt fällt viel grober Schmutz an – eher weniger Flüssigkeiten, sondern mehr Holz- oder Metallüberreste. Diese bekommen Sie mit einem Wassersauger bestens weg. Auch Feinstaub können Sie mit diesem Gerät gut entfernen – und so für eine saubere Werkstatt sorgen.

Ausstattung

Ein Wassersauger ist eine Allzweckwaffe gegen Dreck und Schmutz aller Art. Viele der Geräte verfügen über zusätzliche Ausstattungsmerkmale, die das Arbeiten damit einfacher und bequemer machen. Schauen Sie unbedingt in die Produktbeschreibung, um zu erfahren, welche Ausstattung der Wassersauger Ihrer Wahl besitzt – denn nicht alle Geräte besitzen alle Funktionen.

  • Blasfunktion
    In schwer zugänglichen Ecken ist eine Blasfunktion sehr nützlich: Blasen Sie die Ecke aus und schon können Sie den Schmutz einsaugen – alles mit nur einem Gerät.
  • Ergonomischer Tragegriff
    Wassersauger sind meist schwerer als die normalen Hausstaubsauger. Doch zum Glück verfügen sie über einen Tragegriff, mit dem Sie das Gerät besser handeln können.
  • Rollen-Trolley
    Auch die an so gut wie allen Allzwecksaugern angebrachten Rollen erlauben eine einfachere Nutzung des doch recht schweren Saugers.
  • Saugschlauch
    Mit einem langen Saugschlauch kommen Sie besser in Ecken. Zusammen mit der Länge des Kabels wird dann auch der Aktionsradius bestimmt – je höher dieser ist, desto unkomplizierter ist das Saugen.
  • Steckdose
    Sehr praktisch ist die Anschlussmöglichkeit für andere Handwerksgeräte: Verfügt der Wassersauger über eine integrierte Steckdose wird der von dem angeschlossenen Gerät produzierte Schmutz direkt vom Allzwecksauger eingesaugt. Besitzt das Gerät auch noch eine An- und Ausschaltautomatik, startet der Wassersauger automatisch, wenn Sie das angeschlossene Werkzeug anschalten.
  • Zubehöraufbewahrung
    Wassersauger verfügen modellabhängig über einiges an Zubehör: Verschiedene Düsen für Fugen, Teppiche oder Glattböden, Adapter, Kabel und vieles mehr. Praktisch ist da eine Zubehöraufbewahrung am Gerät selbst, damit die Teile immer griffbereit sind und auch nicht verloren gehen.

In der folgenden Tabelle stellen wir Ihnen einige Beispielprodukte und deren wichtigste Kennzahlen näher vor:

Modell Leistung Luft-
menge
Fassungs-
vermögen
Saugschlauch-
länge
Kabellänge Gewicht Geräusch-
emission
Preis
Nilfisk-Alto Aero 21-21 PC 1.250 W 60 l/s 20 l 2,5 m 5 m 7,5 kg 64 dB 130 €
Numatic WV370-2 1.060 W 49 l/s 9 l 2,4 m 10 m 7,1 kg 77 dB 180 €
Kärcher NT 48/1 1.380 W 67 l/s 48 l 2,5 m 7,5 m 10,5 kg 72 dB 250 €
Columbus SW 32 P 1.250 W 56 l/s 30 l 2,5 m 10 m 7,8 kg 70 dB 300 €
Taski vacumat 12 1.000 W 60 l/s 35 l 2,2 m 10 m 10,5 kg 64 dB 450 €
Sprintus N 77/3 E 3.600 W 164 l/s 77 l 3 m 15 m 27,5 kg 71 dB 600 €
Sprintus Heros 2.200 W 70 l/s 45 l 7 m 10 m 19 kg 78 dB 1.400 €

Fazit

Nachfolgend können Sie sich in einer kompakten Übersicht über die Vor- und Nachteile eines Wassersaugers informieren:

Vorteile
  • Festen und flüssigen Schmutz mit einem Gerät einsaugen
  • Für Baustellen, Werkstätten und für Zuhause geeignet
  • Starke Saugleistung
Nachteile
  • Lauter und schwerer als normale Staubsauger
  • Mehr Wartungsaufwand als beim Hausstaubsauger

Häufige Fragen

In unserem FAQ-Bereich beantworten wir oft gestellte Fragen zum Thema Wassersauger.

Welche Vorteile besitzt ein Wassersauger gegenüber einem normalen Staubsauger?

Mit dem Wassersauger können Sie festen und flüssigen Schmutz aufsaugen – weshalb diese Geräte auch Allzwecksauger genannt werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Wassersauger und einem Waschsauger?

Mit einem Waschsauger können Sie den Boden nicht nur saugen, sondern auch nass wischen. Ein Wassersauger kann Flüssigkeiten zusätzlich zu trockenem Schmutz aufsaugen – die Wischmöglichkeit besitzt er nicht. Dafür können Sie mit einem Waschsauger keinen groben Schmutz aufsaugen.

Wie hoch ist der Wartungsaufwand bei einem Wassersauger?

Der Wartungsaufwand bei einem Wassersauger ist höher als bei einem normalen Staubsauger. Im feuchten Auffangbehälter kann sich Schimmel bilden, auch Bakterien können sich dort verbreiten. Deswegen ist es wichtig, den Behälter nach jedem Einsatz zu leeren, ihn zu reinigen und ihn dann auch trocknen zu lassen. Es kann sich auch immer noch im Saugschlauch etwas Flüssigkeit befinden: Achten Sie darauf, dass diese nicht herausläuft und den frisch gesaugten Boden wieder verschmutzt.

Wenn Sie auf der Suche nach weiterführenden Informationen zum Thema Staubsauger sind, sollten Sie einmal in unseren großen Ratgeber schauen.


Über Claus Oexle

Bei mir gehen die Begeisterung für das geschriebene Wort und für Unterhaltungselektronik Hand in Hand. Seit 2011 kann ich dies bei billiger.de ausleben – und dass ich dabei auch noch unseren Usern mit interessanten Infos weiterhelfen kann, macht alles nur noch viel spannender und schöner.


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