Pantry-Küchen

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Ratgeber Pantry-Küchen


Aktualisiert: 05.04.2019

Wissen kompakt

Pantry-Küchen sind die kleinen Schwestern herkömmlicher Einbauküchen und kommen vor allem dort zum Einsatz, wo nur wenig Platz für Küchenmöbel und Elektrogeräte zur Verfügung steht. Die erste tatsächliche Einbauküche ist im Grunde genommen eine Miniküche gewesen. Sie wurde 1926 von der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entwickelt und bestand lediglich aus einem kleinen Schrank und einem Herd mit Abzug. Sie trug die Bezeichnung „Frankfurter Küche“. Seit 1930 haben sich größere Einbauküchen und Küchenzeilen, die sogenannten Schwedenküchen, verbreitet. Heute gibt es verschiedene Varianten, darunter auch die kompakten Pantry-Küchen.

Eine weitere Bezeichnung für Pantry-Küchen ist die Schrankküche. Den Namen verdankt das Modell seiner geringen Größe, die sich zunächst einmal und auch heute noch bei vielen Varianten auf 90 bis maximal 120 cm beschränkt. Pantryküchen sind demnach oft keine vollwertige Küchenzeile, sondern ein kompakter Küchenschrank, der über zwei Kochplatten oder ein kleines Kochfeld und ein Spülbecken verfügt. Hinter einer der Türen verbirgt sich ein Kühlschrank mit Gefrierfach, während hinter der zweiten Tür der Abfluss der Spüle verläuft. Der weitere Stauraum dient manchmal einer integrierten Mikrowelle oder einem Mikrowellen-Ofen, damit kein zusätzlicher Standherd erforderlich ist.

Die kleinen Schrankküchen können sowohl als Single-Küche als auch in Ferienwohnungen oder Apartments Verwendung finden. Darüber hinaus gibt es auch Pantry-Einbauküchen mit einer Länge von 1,60 m und mehr, die weitere Elektrogeräte beinhalten und sich ebenfalls für kleine Räume eignen.

Kaufberater

Bevor Sie in eine neue Küchenzeile investieren, sollten Sie abhängig von der Raumgröße und den vorhandenen Anschlüssen verschiedene Pantry-Küchen ansehen. Welches Modell Sie auswählen, hängt ferner davon ab, ob bereits Elektrogeräte wie Herd oder Kühlschrank vorhanden sind.

Folgende Überlegungen können in Ihre Entscheidung mit einfließen:

  • Achten Sie auch beim Kauf einer Mini-Küche auf eine hohe Energieeffizienzklasse des Kühlschranks
  • Wenn Sie keinen Platz für einen Standherd haben, ist eine Pantry-Küche mit Mikrowellenherd denkbar
  • Ein größerer Pantry-Küchenblock ist oft mit einem Herd und einer Spülmaschine ausgestattet
  • Manche Modelle lassen sich durch weitere Küchenzeilen erweitern, wenn Sie einmal mehr Platz haben

Insbesondere wenn Sie planen, länger in Ihrer derzeitigen Wohnung zu bleiben, ist der Kauf einer hübschen Single-Küche mit modernen und sparsamen Elektrogeräten sinnvoll. Größere Pantry-Einbauküchen beanspruchen selbst dann höchstens zwei Meter Stellfläche und finden so beispielsweise in einer schmalen, länglichen Küche mühelos Platz. Im Folgenden gehen wir speziell auf diese Punkte näher ein.
 

Pantry-Küchen mit Kühlschrank

In Ferienwohnungen oder auch kleinen Single-Haushalten sind funktionale Pantry-Küchen mit Kühlschrank weit verbreitet. Wenn Sie sich für eine moderne Ausführung entscheiden, erhalten Sie zumeist einen etwa 100 cm breiten Schrank mit zwei Türen, einem Spülbecken und zwei Kochzonen. Auf einen Herd oder eine Spülmaschine müssen Sie zwar verzichten, aber sofern Sie noch ein wenig Platz in der Küche finden, können Sie dort einen modernen Standherd aufstellen.

Tipp

Regelmäßig aufräumen
Sie sollten eine kleine Küche regelmäßig aufräumen und für eine feste Ordnung in Schubladen und Schränken sorgen. Auf diese Art verhindern Sie Chaos und anstrengendes Suchen. Wenn alles seinen festen Platz hat, können Sie in Ihrer Küche bequem kochen und wirtschaften, ohne dass Sie sich dabei unwohl fühlen. Außerdem wirkt eine aufgeräumte Küche ansprechender und wohnlicher.

Die Kühlschränke aktueller Mini-Küchen bieten rund 120 bis 130 l Nutzinhalt und verfügen über ein kleines Gefrierfach mit Platz für Eiswürfel oder tiefgekühlte Lebensmittel. Hohe Energieeffizienzklassen von A++ und A+++ sind ebenso selbstverständlich wie elektrische Regler für die Kochzonen. Da kleine Pantry-Küchen keinen Arbeitsbereich beinhalten, können Sie Zutaten am Küchentisch oder auf einer separaten Arbeitsplatte vorbereiten.

Single-Küche mit mehr Stauraum

In kleinen Küchen ist Platz häufig ein erhebliches Problem. Es passen nur wenige Schränke in den Raum, die zusätzlich kaum ausreichen, um Ihr Geschirr und Küchenzubehör zu verstauen. Daher sind Pantry-Küchen mit Hängeschränken eine tolle Idee, um in einer Single-Küche Stauraum zu schaffen und die Stellfläche optimal zu nutzen. Wie auch andere Pantry-Küchen beinhalten diese Modelle eine Spüle, eine Kochstelle und einen Kühlschrank mit Gefrierfach. Hängeschränke über der kompakten Küchenzeile bieten zusätzlichen Raum für Geschirr und trocken gelagerte Lebensmittel. Mit einer Breite von rund 150 cm bleibt dennoch genug Platz, um die Küche mit einem Herd auszustatten.
 

Tipp

Klappbare Küchentische
Wenn Sie Ihre Küche hauptsächlich allein verwenden, genügt ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen. Besonders praktisch sind kleine ausziehbare oder klappbare Küchentische, an denen Sie nicht nur arbeiten, sondern auch essen oder entspannen können. Eine Alternative hierzu bildet ein kleiner Küchentresen, den Sie an der freien Wand montieren und unter dem die Barhocker verschwinden, wenn Sie nicht am Tresen sitzen.

Exklusive Mini-Küchen

Sobald die Wand, an der sich der Wasseranschluss befindet, mehr als zwei Meter misst, sind Sie bei der Wahl der Küchenmöbel deutlich flexibler. Neben der klassischen Lösung einer kompakten Pantry-Küche, vielleicht mit Hängeschränken, können Sie sich für exklusive Mini-Küchen mit Elektrogeräten entscheiden. Hierbei handelt es sich um eine Küchenzeile mit Einbauherd und Kochfeld, Kühlschrank und Spüle. Auch ein Dunstabzug kann vorhanden sein. Hängeschränke sowie Platz in den Unterschränken bieten genügend Raum für Ihre Küchenausstattung, so dass Sie alles bequem verstauen können. Moderne Elektrogeräte lassen keinen Komfort vermissen, auch wenn Ihre Küche klein ist. Dass einige Pantryküchen sogar Platz für einen Geschirrspüler bieten, erhöht den Reiz dieser Modelle deutlich.

Wählen Sie anstelle einer kleinen Schrankküche, die mitunter komplett hinter Türen verschwindet, Pantry-Küchen in Form einer voll ausgestatteten Küchenzeile, können Sie diese abhängig vom Hersteller auch erweitern, sobald Sie mehr Platz zur Verfügung haben. Miniküchen gibt es zudem in unterschiedlichen Designs und Sie können aus verschiedenen Dekors dasjenige wählen, welches Ihnen am besten gefällt.

Das Matrial

Beim Frontmaterial ist Kunststoff beliebt. Es ist günstig und bietet gleichzeitig unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund einer großen Farbauswahl. Kunststoff ist robust, kratzfest und pflegeleicht. Glasfronten sind dagegen eine Alternative. Diese sorgen für Klarheit in der Küche, denn das Geschirr ist sichtbar und trotzdem vor Verschmutzungen geschützt.

Wer es lieber klassisch oder rustikal mag, für den ist eine Küchenfront aus Holz eine interessante Option. Diese hat eine natürliche Optik. Für gewöhnlich wird Massivholz eingesetzt. Furnierholz hat den Vorteil, dass es preisgünstig ist. Holzarten wie Buche und Kiefer eignen sich gut für Küchenfronten, da diese durch ihre helle Farbgebung den Raum automatisch aufhellen.

Auch Edelstahl ist in vielen Pantry-Küchen mit verbaut. Es wird auf Küchenfronten aus dekorativen Gründen eingesetzt. Das kühle und elegante Material passt zu modernen Einrichtungsstilen. Bei der Arbeitsplatte finden Metalle häufig ihren Einsatz. Diese halten aufgrund ihrer Kratzfestigkeit, Härte und Hitzebeständigkeit den Ansprüchen von Vielkochern mit am besten stand.

Geschickt gestalten und optimal nutzen

Vor allem Single-Haushalte profitieren von modernen Möglichkeiten, um mehr aus kleinen Räumen zu machen. Sie können kleine Küchen optimal mit Kompaktküchen einrichten und gestalten. Der Raum wirkt dadurch nicht nur geordneter und größer, sondern versprüht einen Charme, der dazu einlädt, dort auch nach dem Essen zu verweilen. Angefangen bei der Wahl der Küchenmöbel und Elektrogeräte, können Sie auch Single-Küchen liebevoll und funktional gestalten. So hat alles seinen Platz und Sie schaffen eine gemütliche Atmosphäre zum Kochen und Essen.

Tipp

Mehr Arbeitsfläche schaffen
Wegen der begrenzten Arbeitsfläche sollten Sie darauf verzichten, Kaffeemaschine oder Toaster auf die Arbeitsplatte zu stellen, um die Fläche nicht noch weiter einzuschränken. Stattdessen können Sie hierfür Regale über der Arbeitsplatte oder an der gegenüberliegenden Wand befestigen. Dort können Sie auch Kräuter und Gewürze, Kochbücher und weitere Utensilien wie Messer oder Küchenzubehör aufstellen und lagern. Magnetleisten für Messer und Befestigungssysteme für Kellen und Pfannenwender sorgen für mehr Platz in Schubladen und Schränken.

Wenn Ihre Küche nur wenige Quadratmeter groß ist, ist eine ausladende Einbauküche keine gute Wahl. Selbst wenn Sie Küchenmöbel in U- oder L-Form aufstellen können, verschwenden Sie wertvolle Stellfläche, die Sie beispielsweise für einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen verwenden könnten. Wählen Sie stattdessen eine Küchenzeile, die Sie mit passenden Hängeschränken ergänzen. Falls Sie eigene Elektrogeräte besitzen oder diese separat anschaffen möchten, sind schmale Kühlschränke oder Geschirrspüler mit 45 cm Breite besonders empfehlenswert. Eine Küchenzeile mit Einbauherd erspart Ihnen allerdings die Suche nach einem geeigneten Standherd. Im Idealfall befindet sich nun an einer Wand Ihre Küchenzeile, während die andere Wand leer bleibt.

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