Küchenzeilen

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Ratgeber Küchenzeilen


Aktualisiert: 27.03.2019

Wissen kompakt

Heutzutage ist eine Küche nicht mehr nur ein Raum, in dem wir Essen zubereiten. Sie ist ein Ort, an dem wir mit Freunden oder der Familie zusammenkommen, gemeinsam kochen, essen und genießen. Gerade wenn in der Küche noch ein Esstisch steht, verbringen wir dort sehr viel Zeit. Deshalb sollte eine Küche gut geplant werden, damit sie auch Ihren Bedürfnissen entspricht. Dabei dreht sich alles um die zentrale Frage: Welche Küchenzeile brauche ich? Schließlich gibt es unzählige Varianten, Farben und Muster.

Wenn Sie sich im Vorfeld informieren und überlegen, welche Elemente in Ihrer Küche auf keinen Fall fehlen sollten, kann die neue Küche schnell zu Ihrem neuen Lieblingsort werden. Unser Kaufberater gibt Ihnen schon einige wichtige Tipps und Hinweise mit auf den Weg zur neuen Küchenzeile.

Kaufberater

Küchenzeilen sind heutzutage innovative Küchensysteme, die sich optimal auf Ihre Bedürfnisse anpassen lassen. Es gibt Küchenblöcke im Landhausstil, aus Massivholz, aus Pressspan, in L- oder U-Form, mit Edelstahl- oder Hochglanzfronten, ein- oder zweizeilig, einem Küchenblock in der Mitte oder einer integrierten Theke.

Ob Luxusküche mit Servierwagen und Doppelkühlschrank oder Singleküche für die erste Studentenwohnung – für jedes Budget gibt es die passende Küche. Wenn bereits Elektrogeräte vorhanden sind, lohnt sich eine Küchenzeile ohne Elektrogeräte. Die Maße der „alten“ Geräte sollten dann allerdings bei der Planung berücksichtigt werden. Da eine Küchenzeile lange halten soll, sollten Sie allerdings auch auf die Qualität achten. Ebenfalls spielt die Planung im Vorfeld eine große Rolle.
 

Welches Material?

Eine Küche aus Massivholz wirkt sehr edel. Als Material eignen sich vor allem Eiche und Nussbaum, da diese Holzarten besonders hart und somit widerstandsfähig sind. Trotzdem ist eine Küche aus Massivholz nicht unbedingt einfach in der Pflege. Die Fronten der Schränke stellen meist kein Problem dar, viel eher geht es um die Arbeitsplatte. Sie sollte lediglich mit einem feuchten Tuch gesäubert werden. Chemische Reinigungsmittel können schnell zu Verfärbungen führen oder die Platte schädigen. Arbeitsplatten bestehen öfters auch aus Granit oder Marmor. Diese Gesteine sind besonders edel und zeigen mit der Zeit kaum Gebrauchsspuren auf.

Massivholzküchen reißen ein kleines Loch in den Geldbeutel. Wer auf das Budget achten muss, kann auch auf Holz-Nachbildungen zurückgreifen. Küchenzeilen aus Pressspan sind preisgünstig. Wer auf die Verarbeitung und das Design achtet, kann sich auch so eine edle Küche schaffen. Eine weitere, günstigere Alternative wäre zudem MDF, eine Holzfaserplatte.

Edelstahlfronten lassen eine Küche kühl wirken. Mit den richtigen Accessoires wird das strenge Design aber aufgelockert und wirkt äußerst modern. Wenn Sie Farbe in Ihrer Küche haben wollen, eignen sich Hochglanzfronten. Diese gibt es in unzähligen Farbvarianten und können je nach Geschmack ausgewählt werden.

Shopping Tipp

Im Trend sind gerade dunkle Küchen in gedämpften Farben oder sogar in schwarz. Gern werden schwarze Oberflächen dann mit Holzfarben oder Weiß kombiniert – diese Kontraste schaffen eine wohnliche Atmosphäre, in dem das Schwarz dann nicht ganz dominiert.

Auch bei den Stilrichtungen hat der Nutzer eine breite Auswahl. Die Wahl ist hier abhängig vom restlichen Einrichtungsstil und dem eigenen Geschmack. Liebhaber alter Möbel sind mit einer Küchenzeile Antik gut beraten. Auch Stile wie Landhaus, Rustikal oder Vintage lassen von alten Zeiten träumen. Der Kolonialstil dagegen ist durch unterschiedliche Einflüsse Afrikas, Südamerikas, Indiens oder des Pazifiks geprägt und deshalb besonders variantenreich. Wer lieber schlichtere Akzente bevorzugt, sollte sich die Küchenzeilen aus der Kategorie Modern oder Futuristisch näher ansehen.

Strom ist wichtig

In der Küchenplanung sollten Sie einige Punkte beachten, damit Sie später Freude an der neuen Küchenzeile haben werden. Zunächst ist es wichtig, für ausreichend Steckdosen zu sorgen. Gerade in der Küche werden jede Menge Elektrogeräte wie Kühlschrank, Backofen, Mikrowelle oder Kochfeld untergebracht, die alle Strom benötigen. Dazu kommen außerdem kleine Elektrogeräte, die immer mal wieder beim Kochen, Backen und Braten benutzt werden. Teig mit dem Mixer mixen, Wasser für den Tee kochen oder einen Fitnessdrink im Standmixer zubereiten sind nur einige Tätigkeiten, für die Elektrogeräte benutzt werden.

Wissenswert

Küchengeräte als Energiefresser
Der meiste Strom in einer Küche wird von den Elektrogeräten, die täglich im Einsatz sind, verbraucht. Deshalb lohnt es sich, den alten Kühlschrank, den Sie von Ihrer Oma geerbt haben, gegen neue Technik auszutauschen. Die modernen Elektrogeräte arbeiten mittlerweile flüsterleise. Gerade bei offenen Küchen sind moderne und leise Geräte eine besondere Freude. Noch dazu haben sie einen hohen Bedienkomfort.

Beim Kochen wird viel geschnippelt. Und auch gängige Hygienestandards sollten in der Küche beachten werden. Damit Ihren Augen nichts entgeht und Sie angenehm arbeiten können, ist die richtige Beleuchtung wichtig. Neben der normalen Deckenleuchte gibt es in einer Küche unzählige Möglichkeiten, Leuchtmittel einzusetzen. Unterbauleuchten sind besonders praktisch. Sie werden – wie der Name schon sagt – unter Schränken angebracht, stehen nicht im Weg, aber spenden Licht.

Spülbecken und Kochfeld sind Partner

Beim Kochen brauchen wir jede Menge Wasser. Deshalb sollte das Kochfeld immer in der Nähe vom Spülbecken untergebracht werden. So bleiben Ihnen weite Wege mit heißen Töpfen erspart – zum Beispiel, wenn Sie Kartoffeln vom Herd nehmen und in der Spüle abgießen wollen. Auch die Hauptarbeitsfläche sollte sich immer in der Nähe vom Spülbecken befinden. Denn auf der Arbeitsfläche wird Gemüse geschnitten, Fleisch geklopft oder Teig ausgerollt. Auch hier kann eine durchdachte Anordnung unnötige Wege in der Küche ersparen.

Das Resümee: Das Spülbecken sollte in einer Küche möglichst zentral angeordnet sein. Direkt daneben sollten sich das Kochfeld sowie die Hauptarbeitsfläche befinden.

Stauraum ist das A und O

Teller, Besteck, Schüsseln, Töpfe, Pfannen, Gläser, Backbleche, Backformen, Kochlöffel, Müslischalen, Tupperdosen, Reinigungsmittel, Lebensmittel – in einer Küche muss jede Menge untergebracht werden. Gerade bei kleinen Küchen lohnt es sich deshalb, auf intelligente Küchenlösungen zu setzen. Die Küchenzeile sollte dem Grundriss angepasst werden, so dass jede Menge Platz entsteht.

Je mehr Stauraum vorhanden ist, umso mehr macht das Arbeiten in der Küche Spaß, da Sie nicht ständig auf der Suche nach Dingen sein müssen, die Sie aus Mangel an Platz in der hintersten Ecke verstaut haben. Offene Regalböden eignen sich besonders für Produkte und Lebensmittel, die häufig benutzt werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um Gewürze, aber auch um Teller handeln, die fast täglich verwendet werden.

Tipp

Praktische Accessoires
In Wandboards können Kleinigkeiten untergebracht werden. Diese Boards stehen nicht im Weg herum oder stören beim Arbeiten in der Küche. Ebenso praktisch sind Gewürzregale. Mit ihrer Hilfe haben Sie Ihre Gewürze beim Kochen immer im Blick. Magnettafeln und Tafellack sorgen für eine persönliche Note. An ihnen lassen sich Rezepte, Fotos und andere persönliche Dinge befestigen.

Im Gegensatz zu offenen Regalböden schaffen geschlossene Schranksysteme Ordnung und Ruhe. Sobald sie geschlossen sind, wirkt die Küche ordentlich. Auch sollten Sie auf individuelle Ordnungssysteme setzen. Dies können zum Beispiel Eckschränke oder Eckschubladen sein. Ebenfalls lohnt es sich in kleinen Küchen, Produkte auf Ebenen zu lagern. Das bedeutet, sich durch zusätzliche Regalbretter Stauraum zu schaffen.

Singleküchen

Ein Küchenblock in einer Singleküche? Undenkbar. In einer kleinen Küche ist das oberste Gebot: Platz schaffen. Eine Küchenzeile mit Elektrogeräten zu kaufen, lohnt sich bei Singleküchen nicht immer. Denn auf große und sperrige Geräte sollten Sie, sofern es möglich ist, verzichten. Minibacköfen, kleine Kühlschränke und schmale Spülen sind in einem kleinen Haushalt völlig ausreichend.

Shopping Tipp

Die Lösung für besonders enge Raumverhältnisse sind Kompaktküchen. Hierrunter werden sehr kleine Einbauküchen verstanden, welche häufig nur eine Spüle, zwei Kochstellen und einen kleinen Kühlschrank aufweisen.

Damit der Raum optisch größer wirkt, sollten Sie auf Hochglanzfronten setzen, in denen sich die Küche spiegelt. Die Schränke der Küchenzeile sollten möglichst geschlossen sein, da die Küche so aufgeräumt wirkt und Ruhe und Ordnung geschaffen wird. Damit der Raum optisch gestreckt wird, gibt es einen weiteren Tipp: Sie können die Wände an den Längsseiten hell streichen, so wirkt die Küche größer.

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