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Ratgeber Tipp-Kick


Ratgeber Tipp-Kick


Flanke, Schuss, Tooooooor! Spektakuläre Spielzüge und schöne Tore in den eigenen vier Wänden sind nicht mehr unmöglich. Mit Tipp-Kick.

Das Fußballbrettspiel begeistert schon seit den 1920er Jahren junge und alte Fußballfans, die sich den sportlichen Spaß ins eigene Wohnzimmer holen möchten. Das Tolle: bei Tipp-Kick sind Sie Trainer und Spieler in einem. Sie müssen sich immer wieder auf neue Spielsituationen einstellen, kein Spiel gleicht dem anderen. So bietet Ihnen das Fußballbrettspiel eine hohe Langzeitbegeisterung und viele spannende Duelle.

Viel braucht es nicht, um dem runden Leder hinterherzujagen. Es genügt eine ebene Spielfläche und jede Menge Fußball-Begeisterung. Sie können Tipp-Kick nahezu überall spielen. Egal ob auf dem Gartentisch, am Esstisch oder auf dem Fußboden, alles was Sie brauchen, ist eine geeignete Fläche. Hier wird das Spielfeld, welches aus einem robustem Stoff besteht, ausgebreitet. Natürlich können Sie sich zu Hause auch einen stilechten Tipp-Kick-Tisch aufbauen. Mit einem Tacker oder einem Sekundenkleber lässt sich die Spielfläche besonders fest und gleichmäßig auf dem Tisch platzieren.

Doch auch für den Spielspaß unterwegs ist das Spiel prima geeignet. So können Sie das gesamte Spielfeld, die Figuren und den Ball platzsparend im Gepäck verstauen und mit auf Reisen nehmen.
Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt des Tipp-Kick und sagt Ihnen, wie Ihnen der Einstieg besonders schnell gelingt.

Was ist Tipp-Kick ?

Der flotte Fußball-Spaß für den heimischen Tisch ist ein Spiel für zwei Personen und besteht aus einem Spielfeld, zwei Toren, zwei Torhütern und zwei Feldspielern. Die beiden Feldspieler können beliebig auf dem gesamten Spielfeld positioniert werden. Gespielt wird mit einem kleinen, zwölfeckigen Ball, der aus einer weißen und einer schwarzen Hälfte besteht.
Das Spielfeld mit einem Maßstab von 1:100 wird vor dem Spielbetrieb auf einem Tisch oder einer ebenen Fläche ausgebreitet.

Der Schuss wird durch das Antippen des Knopfes auf der Spielfigur ausgeführt. Durch dieses Antippen bewegt sich der Fuß der Tipp-Kick Figuren und tritt gegen den Ball.

Die Geschichte

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Fußballbrettspiel erfunden. Ein Stuttgarter Möbelfabrikant meldete das Spiel zum Patent an. Im Jahre 1924 erwarb ein Schwenninger Kaufmann die Lizenz und nutzte diese, um sich im gleichen Jahr mit dem Tipp-Kick-Spiel selbständig zu machen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Spiel zu einem marktgerechten Artikel, der zwischen den Jahren 1934 und 1938 zu einem echten Verkaufsschlager wurde.

Ursprünglich wurde Tipp-Kick mit kleinen Blechfiguren gespielt. Heutzutage wird mit filigranen Plastikkickern gespielt, die besonders präzise zu bedienen sind. Das Grundprinzip hat sich über die Jahre jedoch nicht verändert. Über einen kleinen Knopf am Kopf der Spielfigur wird ein bewegliches Bein bewegt, welches gegen den Ball tritt. Dieser bestand früher aus Kork, heute jedoch wird der Ball des Fußballbrettspiels aus robustem Plastik gefertigt.

Ab dem Jahr 1959 wurde alle zwei Jahre die Deutsche Einzelmeisterschaft im Tipp-Kick ausgespielt. Seit 1974 findet die Meisterschaft jährlich statt. Das Gute: Jeder der Lust hat, kann an der Deutschen Einzelmeisterschaft teilnehmen. Die Teilnahme ist offen. Neben der Deutschen Meisterschaft existiert auch ein Ligabetrieb, der wie beim großen Vorbild Fußball in Bundesliga, 2. Bundesliga, Regional- und Verbandsligen aufgeteilt ist. Zudem wird der Deutsche Pokal ausgespielt.

Die Regeln

Tipp-Kick ist ein Spiel für jedermann, was sich auch bei den Spielregeln zeigt. Diese sind einfach gehalten, so dass jeder schnell Spaß an den kleinen Kickern findet.

Das Spielfeld hat eine vorgeschriebene Größe von 106 x 70 cm. Jeder Spieler darf bis zu vier verschiedene Spielfiguren einsetzen, von denen jedoch nur ein Feldspieler pro Team zur gleichen Zeit erlaubt ist. Jedem Spieler wird eine Farbe zugeordnet. Es darf derjenige Spieler den Ball spielen, dessen Farbe auf dem Ball oben zum liegen kommt. In der Halbzeit erfolgt aus Fairness-Gründen ein Farb- und Seitenwechsel. Der Spieler, der gerade nicht am Zug ist, darf seinen Feldspieler während des Schusses eines Gegners als Abwehrspieler aufstellen.

Wie beim Fußball wird auch beim Tipp-Kick mit einem Torwart gespielt. Dieser darf den Ball innerhalb des Strafraums unabhängig von der oben liegenden Farbe spielen. Beim Kick-Tipp gewinnt der Spieler, der nach der Spieldauer von 2 mal 5 Minuten die meisten Tore erzielt hat. Steht es nach dem Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, gibt es eine Verlängerung von 2 mal 2 Minuten.

Das Erzielen eines Tores ist beim Fußballbrettspiel Kick-Tipp von jeder Stelle des Spielfelds erlaubt. Ausnahmen bilden hier jedoch An- und Abstöße und Eckstöße. Hier muss der Ball mindestens einmal gespielt werden, bevor ein erzieltes Tor zählt.

Tipps und Tricks für Anfänger

Falls Sie bisher noch keine Tipp-Kick-Erfahrungen haben, können Sie mit ein paar Kniffen schnell zum Starspieler werden. Beim Schießen des Balles kommt es vor allem auf die Stärke des Antippens des Auslösers an. Je stärker Sie den Auslöser antippen, desto weiter und vor allem höher fliegt der Ball. Achten Sie jedoch darauf, dass auch der Abstand der Spielfigur zum Ball eine wesentliche Rolle spielt. Je dichter Sie die Spielfigur am Ball platzieren, desto höher wird die Flugkurve des Balles. Befindet sich der Ball also nah am Tor Ihres Gegners, sollten Sie die Spielfigur nah am Ball platzieren. Übrigens: Profis versehen den Fuß der Spielfigur mit einem besonderen Schliff, der die Flugkurve des Balles ebenfalls beeinflusst.

Eine beliebte Taktik bei fortgeschrittenen Spielern ist das sogenannte Farbspiel. Hierbei wird der Ball so gespielt, dass die vom Spieler bevorzugte Farbe oben liegen bleibt. Erreicht wird dies durch eine Rotation des Balles auf die Farbe des Gegners. Durch das Farbspiel wird der Zufallsfaktor deutlich reduziert und es sind schöne Spielzüge möglich.

Einsteiger oder Profi?

Einsteiger-Sets gibt es schon für kleines Geld zu kaufen. Diese Sets sind sehr gut für Einsteiger geeignet, die erst einmal ausprobieren möchten, ob ihnen das Fußballbrettspiel Spaß macht. Einsteiger-Sets werden meist mit Spielfiguren aus Plastik ausgeliefert. Diese sind zwar robust, haben jedoch ein geringes Eigengewicht, was zu einer geringen Präzision bei der Ballkontrolle führt. Möchten Sie Tipp-Kick gerne mit Kindern spielen, sind Spielfiguren aus Plastik jedoch eine gute Wahl. Diese können leicht gereinigt werden und überstehen auch einen Sturz aus mehreren Metern Höhe.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Tipp-Kick, können Sie auch zu einer höherwertigen Ausführung greifen. Diese beinhaltet meist hochwertige Spielfiguren aus Edelstahl, die durch ihr hohes Eigengewicht eine besonders präzise Ballkontrolle ermöglichen. Um die schicke Optik und die Funktionalität der Figuren zu erhalten, müssen diese jedoch regelmäßig gepflegt werden. Ansonsten können Staub oder Hautschuppen zu Beeinträchtigungen beim Auslöser führen.

Tipp-Kick ist ein tolles Spiel für lange Winterabende. Alt und Jung können dem runden „Leder“ gleichermaßen hinterherjagen und das ganz ohne die eigenen vier Wände zu verlassen.
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