Hundehalsbänder

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Ratgeber Hundehalsbänder


Ratgeber Hundehalsbänder


Jeder Hund hat mindestens eines, meist mehrere: Das Hundehalsband. Neben dem Geschirr ist es das am meisten verwendete Accessoire, um den Hund anzuleinen. Der Hund will mit, muss Gassi gehen, will andere Hunde treffen und damit das alles auf kontrollierte Weise geschieht, brauchen wir die Möglichkeit, den Hund zu halten und zu führen, seine Bewegungen zumindest teilweise einzuschränken.

An Hundehasungen können Sie zugleich auch die Steuermarke und eventuelle Adressenangaben befestigen, welche die Identifikation des Hundes erleichtern.

Halsband und Leine

Normale, schmale Halsbänder für Hunde, werden oft mit der Leine gemeinsam erworben und sind, was Material und Design angeht, aufeinander abgestimmt. Da gibt es die einfache Ausführung aus Nylon in verschiedenen Farben, Längen und Breiten. Natürlich spielt hier die Größe des Hundes eine Rolle, denn die Breite des Halsbandes muss zum Hals des Hundes passen.

Selbstverständlich wächst das Halsband nur begrenzt mit, man muss sich deswegen darüber im Klaren sein, dass man, wenn man einen Welpen kauft, mindestens zwei Halsbänder kaufen muss, bis der Hund ausgewachsen ist. Das Halsband sollte so eng sein, dass sie noch mit zwei Fingern bequem zwischen Hals und Halsband gelangen können. Es darf aber nicht so locker sein, dass der Hund es sich selbst über den Kopf ziehen kann. Der Hund muss sich mit seinem Halsband wohl fühlen. Es ist aber auch normal, dass ein Hund sind anfangs gegen das Halsband sträubt und versucht es loszuwerden. Das sollte sich aber im Laufe von ein paar Tagen geben. Vom Material her sollten Halsband und Leine zusammen passen.

Halsband und Hundeerziehung
Über das Halsband übt der Mensch Druck auf den Hund aus und so kann das Halsband auch zum Erziehungsmittel werden. Es gibt spezielle Erziehungshalsbänder für Hunde. Dazu gehören zum einen die sogenannten "Schnauzenhalfter". Bei diesem Geschirr wird ein Riemen über die Nase des Hundes geführt und die Leine wird unterhalb der Schnauze mit dem Halsband verbunden. Dadurch kann der Hund weniger Kraft ausüben und die Korrekturen kommen schneller und deutlicher bei ihm an.

Besonders im Training werden Zug-Stop-Halsbänder benutzt, die in begrenztem Maße Druck auf den Kehlkopf des Hundes ausüben und ihn so am Ziehen hindern. Diese Anwendung muss gut kontrolliert werden, damit Sie Ihrem Hund nicht weh tun. Ein Fachmann sollte Sie in die Benutzung einführen.

Nicht zu empfehlen sind Stachelhalsbänder und Würgehalsbänder. Sie sollen der Erziehung dienen, fügen dem Hund aber Schaden zu und ihre Anwendung grenzt an Tierquälerei. Leider werden sie besonders bei großen Hunderassen immer noch zur Erziehung benutzt.

Noch extremer und in Deutschland verboten ist der Einsatz von sogenannten "Telereizgeräten". Dabei sind am Halsband des Hundes Elektroden befestigt, die mit der Haut in Kontakt stehen. Der Hundehalter kann über eine Fernbedienung Stromschläge auslösen, wenn das Tier sich nicht so verhält, wie er es möchte. Gott-sei-Dank gibt es sinnvollere und liebevollere Methoden, seinem Hund Gehorsam beizubringen!

Das Hundegeschirr
Wenn man seinem Hund kein Halsband anlegen möchte, dann gibt es inzwischen auch jede Menge Hundegeschirre. Das gängigste ist wohl das Brustgeschirr. Es besteht aus einem Rückensteg, zwei Brustgurten und einem Bauchgurt. Der Vorteil eines Geschirrs gegenüber dem Halsband ist, dass der Hals des Hundes nicht beengt und behindert wird. Das Geschirr wird als sicherer angesehen und viele Fachleute sagen, ein Hund am Geschirr neigt weniger zum Ziehen, als ein Hund mit einem normalen Halsband.

Gerade auch beim Welpen ziehen viele Besitzer das Hundegeschirr vor. Ein Geschirr für Welpen besteht aus einem sehr weichen Material, das den Hund zwar sanft lenkt, aber nicht einschnürt oder zwingt. Sie sind stufenlos verstellbar und passen sich dem kleinen Hundekörper gut an.

Es gibt Welpengeschirre, die eher wie ein kleines Trikot am Körper sitzen und gar nicht aus Gurten bestehen. Der Schutz- und Wohlfühlaspekt steht hier deutlich im Vordergrund, aber diese Art von Geschirr eignet sich wohl vorwiegend für kleine Hunderassen.
Beim Transport im Auto ist ein Hundegeschirr ein Muss, denn den Hund an einem Halsband im Auto zu befestigen, wäre zu gefährlich.

Eine Spezialform des Hundegeschirrs ist das Führungsgeschirr, das noch präziseres Arbeiten mit dem Hund ermöglicht. Es wird für aggressive Hunde und für Hunde im Training empfohlen.

Auch das Norweger-Geschirr gehört zu den Führungsgeschirren. Es ist eine Weiterentwicklung des Geschirrs, das bei den Schlittenhunden eingesetzt wird. Auch bei uns können Hunde damit Leiterwagen, Rollschuhläufer und Schlitten ziehen.

Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Größe haben. Das Geschirr darf nirgendwo einschnüren, oder scheuern. Nicht alle Hunde eignen sich dafür, etwas Schweres zu ziehen. Ratsam ist es, sich mit dem Tierarzt zu besprechen und seiner Empfehlung zu folgen. In jedem Fall sollte der Hund mit Geduld an seine neue Aufgabe heran geführt werden. Auch für den Hund soll das Ziehen ein Spaß sein.

Das zeitgemäße Hundehalsband
Ein Hundehalsband ist nicht mehr nur ein Hundehalsband, es ist an unsere moderne Welt angepasst. So gibt es Halsbänder mit Strass besetzt und mit allen möglichen Applikationen. So gibt es das "Knot-a-Collar-Halsband" aus Seil, für den Hund des Kletterfreundes, Halsbänder im Swiss-Design und "Dog Couture"-Halsbänder, die mit der Mode gehen. Sinnvoll sind LED-Halsbänder, die den Hund zu seiner eigenen Sicherheit in der Nacht besser sichtbar sein lassen. Das Leuchten der Halsbänder kann auch durch Reflektoren erreicht werden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht auf seinem Halsband herum kaut, wenn er es nicht trägt. Die Materialien, die bei diesen Halsbändern verwendet werden, sind gesundheitsschädlich.

Eine sehr in die Zeit passende Erfindung ist die sogenannte Heimtierkamera, eine Kamera in der Größe eines Radiergummis, die am Halsband des Hundes befestigt wird und bis zu zwei Stunden lang, Videoaufzeichnungen machen kann. So erfahren Sie quasi aus erster Hand, wo ihr Hund sich bewegt und was er vor sich sieht.

Eine weitere Besonderheit auf dem Hundehalsband-Markt sind Anti-Bell-Halsbänder. Hierbei ist am Halsband ein Behälter mit einer Flüssigkeit befestigt und wenn der Hund bellt, wird automatisch ein Sprayausstoß ausgelöst, der das Fehlverhalten korrigieren soll. Ratsam ist es, sich in jedem individuellen Fall mit einem Fachmann zu besprechen und dieses Erziehungsmittel nicht auf Dauer anzuwenden. Auf dem riesigen Markt der Hundehalsbänder ist bestimmt auch für Ihren Hund das richtige Halsband dabei!
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