Hundefutter
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Die PackungsgröĂe gibt das Gewicht der einzelnen Packung an.
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Der Packungsinhalt gibt die StĂŒckzahl in der einzelnen Packung an.
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Packungsanzahl
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Die Packungsanzahl gibt die Anzahl der im Lieferumfang enthaltenen Packungen an.
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PackungsgröĂe gesamt
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Hier ergibt sich das gesamte Gewicht der PackungsgröĂen aller im Lieferumfang enthaltenen Packungen.
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Packungsinhalt gesamt
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Hier ergibt sich die gesamte StĂŒckzahl der Packungsinhalte aller im Lieferumfang enthaltenen Packungen.
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AktualitÀt
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Aktuelle Produkte in dieser Kategorie wurden innerhalb der letzten 60 Monate bei billiger.de neu gelistet. Der Zeitraum, in dem ein Produkt als aktuell gilt, wird durch unsere Produkt-Experten fĂŒr jede Kategorie gesondert bestimmt.
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Ratgeber Hundefutter
Kaufberater
Aus dem groĂen Angebot an Hundefutter ist es nicht leicht, das optimale Futter fĂŒr Ihren Hund zu wĂ€hlen. SchlieĂlich unterscheiden sich die im Handel erhĂ€ltlichen Nahrungsmittel fĂŒr Hunde in den unterschiedlichsten Eigenschaften, dazu gehören sowohl die Rassen- als auch die Altersempfehlung. Zudem spielen auch die gesundheitlichen Aspekte des Hundes eine wichtige Rolle fĂŒr die ErnĂ€hrung Ihres Vierbeiners.Â
In unserem folgenden Ratgebertext informieren wir Sie ĂŒber verschiedene Hundefuttersorten, Inhaltsstoffe und SpezialernĂ€hrung, um Ihnen bei der Wahl des idealen Hundefutters zu helfen.
Bedenken Sie fĂŒr den Kauf des idealen Futters fĂŒr Ihren Hund vor allem folgende Gesichtspunkte:
- WĂ€hlen Sie zwischen verschiedenen Hundefuttersorten.
Es ist sowohl Trocken- als auch Nassfutter erhĂ€ltlich. Eine Mischform stellt Softfutter dar. An der ursprĂŒnglichen Nahrungsaufnahme der Hunde orientiert sich BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter), das hauptsĂ€chlich aus rohem Fleisch besteht. Mit Snacks können Sie Ihren Hund zwischendurch fĂŒttern und belohnen. Wer viel Wert auf biologische Erzeugung legt, kann auch zu Biofutter greifen. - Das Alter Ihres Hundes ist ein wichtiges Kriterium fĂŒr die Wahl eines Hundefutters.
Das im Handel erhĂ€ltliche Hundefutter ist fĂŒr Hundewelpen (Puppy), junge Hunde (Junior), erwachsene Hunde (Adult) sowie Ă€ltere Hunde (Senior) erhĂ€ltlich. Es ist an die speziellen gesundheitlichen BedĂŒrfnisse des Hundes angepasst, die mit dessen Alter einhergehen. - Die GröĂe bzw. Rasse Ihres Hundes ist ebenfalls entscheidend.
Mit der GröĂe bzw. Rasse eines Hundes variiert auch der tĂ€gliche Gesamtbedarf an NĂ€hrstoffen sowie der Energiebedarf. Die Hersteller von Hundefutter unterscheiden daher zwischen kleinen Hunden (Small bzw. Mini), mittelgroĂen Hunden (Medium), groĂen Hunden (Large bzw. Maxi) und sehr groĂen Hunden (Giant). - Benötigt Ihr Hund eine SpezialernĂ€hrung?
Hundefutter gibt es inzwischen mit den unterschiedlichsten gesundheitsfördernden Wirkungen. Mit NahrungsergĂ€nzungsmitteln unterstĂŒtzen  Sie die ErnĂ€hrung Ihres Hundes bedarfsgerecht. Informieren Sie sich daher ĂŒber den aktuellen gesundheitlichen Zustand Ihres Hundes, um das Futter optimal anpassen zu können.Â
Hundefuttersorten
Im Handel sind verschiedene Hundefuttersorten erhĂ€ltlich. Alle Futtersorten besitzen im Grunde Ă€hnliche Zutaten, die sich aber je nach Sorte in der Konsistenz und Verabreichungsform voneinander unterscheiden.Â
- Nassfutter ist bei den meisten Hunden sehr beliebt, da es durch seinen hohen Wasseranteil intensiv riecht, bereits eingeweicht und stark im Geschmack ist. Der Fleischanteil ist meist sehr hoch, die Energiedichte jedoch im Vergleich zu Trockenfutter geringer.
- Trockenfutter besitzt einen geringeren Wasseranteil als Nassfutter und daher eine feste Konsistenz in Form von Pellets oder Brocken. Zudem ist es oft relativ geruchsneutral, weswegen es Hunde oftmals ablehnen. DafĂŒr besitzt Trockenfutter eine hohe Energiedichte und ist einfach zu portionieren.
- Softfutter ist ein halbfeuchter Mix aus Trocken- und Nassfutter. Das Futter Ă€hnelt dem gut zu portionierenden, energiereichen Trockenfutter, ist jedoch deutlich weicher und einfacher zu kauen. Es regt auĂerdem den Appetit an. Daher ist es bei den Vierbeinern sehr beliebt.
- BARF (Biologisches Artgerechtes Rohes Futter) ist auch als Frostfutter bekannt. Es orientiert sich an der ursprĂŒnglichen ErnĂ€hrung der wilden Hunde bzw. Wölfe. Es besteht aus rohem Fleisch, Innereien, verschiedenen Kohlenhydratquellen und GemĂŒse. Sie können das Futter entweder mit Flocken selber frisch zubereiten sowie auch als Fertigfutter oder in bereits portionierter und gefrorener Form kaufen. Es hat eine feuchte, weiche Konsistenz und wird von Hunden gut akzeptiert.
- Snacks können Sie Ihrem Hund zusĂ€tzlich zum Futter geben, beispielsweise als Leckerli oder zur Belohnung. Sie sind aufgrund ihrer halbfeuchten Konsistenz und des guten Geruchs bei Hunden sehr beliebt. Snacks sind beispielsweise Kauknochen, Kekse oder trockene Hundekuchen, also gut zu portionieren. Â
Bis auf Snacks können alle Futtersorten als Alleinfutter oder im abwechselnden Mix als Beifutter dienen. Da alle Futtersorten ihre Vor- und Nachteile haben, ist es sinnvoll, Ihrem Hund einen Mix an verschiedenen Sorten anzubieten. Eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter stellt beispielsweise eine gesunde Abwechslung fĂŒr Ihren Hund dar.
Verzichten Sie auf Futtersorten, die Konservierungsstoffe, Farbstoffe und kĂŒnstliche Aromastoffe enthalten. Viele dieser ZusĂ€tze werden von Hunden nicht gut vertragen und können zu Verdauungsproblemen fĂŒhren.
Inzwischen gibt es auch verschiedene Hundefuttersorten mit Zutaten aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft, die nicht gentechnisch verÀndert wurden. Das Biofutter ist dadurch in der Regel sehr gut vertrÀglich.
Nassfutter
Bezeichnend fĂŒr Nassfutter ist sein hoher Wassergehalt von 75 bis 80 %. Das Wasser wird in der Herstellung als Dampf zugesetzt oder ist bei hochwertigem Futter Bestandteil der Rohstoffe. Die einzelnen Zutaten des Futters werden zunĂ€chst zerkleinert, bevor sie roh in die Verpackung gefĂŒllt und unter Druck auf ca. 120 °C erhitzt werden. Dadurch wird das Futter gegart und konserviert.
Nassfutter entspricht neben BARF am ehesten der natĂŒrlichen ErnĂ€hrung eines Hundes. Die meisten Sorten enthalten besonders groĂe FleischstĂŒcke in ihrer herkömmlichen, weichen Konsistenz.Â
Bei nahezu allen Hunden ist Nassfutter beliebt. Zum einen riecht es bereits nach dem Ăffnen der Packung sehr intensiv und ist durch seinen hohen Fleischanteil auch stark im Geschmack. Zum anderen ist Nassfutter ĂŒberaus vielfĂ€ltig. Sie können hier beispielsweise zwischen Gelee, Pastete, PĂĄte und Fleisch in SoĂe wĂ€hlen.
Da die enthaltenen Bestandteile im Nassfutter bereits eingeweicht und auch gegart sind, können die meisten Hunde das Nassfutter schnell und schonend verdauen.Â
Nassfutter enthĂ€lt meist einen besonders hohen Fleischanteil und versorgt Ihren Vierbeiner dadurch mit vielen wichtigen NĂ€hr- und Mineralstoffen. Da die Energiedichte im Nassfutter jedoch im Vergleich zum Trockenfutter relativ gering ist, muss die Futtermenge deutlich gröĂer ausfallen. Zudem wirkt sich der hohe Wasseranteil im Nassfutter negativ auf die Haltbarkeit aus, wodurch es relativ schnell verdirbt. Eine geöffnete Packung ist nur noch wenige Tage halt- und genieĂbar. Aus diesen GrĂŒnden kann es unter UmstĂ€nden zu höheren Kosten und einer gröĂeren MĂŒllproduktion durch die zahlreichen Verpackungen kommen. Nassfutter eignet sich daher auch nur bedingt, wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind.
Geben Sie Ihrem Hund bei einer ausschlieĂlichen Verpflegung mit Nassfutter regelmĂ€Ăig verschiedene Snacks, welche die Zahngesundheit des Tieres fördern. Auf unserem Portal finden Sie eine groĂe Auswahl an Hundesnacks fĂŒr die Gebisspflege.
Nassfutter sorgt durch seinen hohen Wasseranteil fĂŒr eine gute FlĂŒssigkeitszufuhr. Deshalb eignet es sich besonders fĂŒr Ă€ltere Hunde gut, die von sich aus meist weniger trinken.
Je nach PackungsgröĂe kostet Nassfutter zwischen 0,40 ⏠und 90 âŹ.
- Schnelle und schonende Verdauung
- Hoher Wassergehalt sorgt fĂŒr FlĂŒssigkeitszufuhr
- Hoher Fleischanteil mit wichtigen NĂ€hr- und Mineralstoffe
- Bei nahezu jedem Hund beliebt
- VielfĂ€ltige Auswahl Â
- Geringe Haltbarkeit nach geöffneter Packung
- Unpraktisch fĂŒr unterwegs
- Hund benötigt eine gröĂere Futtermenge aufgrund der niedrigeren Energiedichte (höherer Kostenfaktor)
- Hohes MĂŒllaufkommen
- Wirkt sich negativ auf die Zahngesundheit Ihres Hundes aus
- Kann bei groĂen Hunderassen zu Magen-Darm-Problemen fĂŒhren
Trockenfutter
Trockenfutter besitzt einen geringen Wassergehalt von 3â10 % und hat meist die typische Form von Pellets oder Brocken. Es kann auf 3 Weisen hergestellt werden:
- Extrudiertes Trockenfutter
Dieses Trockenfutter finden Sie am hĂ€ufigsten im Handel. Hierbei werden die Zutaten zusammengemischt und zunĂ€chst auf etwa 150 °C erhitzt, bevor die Temperatur im Pressdruckverfahren auf 300 °C erhöht wird. Die OberflĂ€che der gepressten Pellets wird im Anschluss versiegelt. Durch die hohen Temperaturen werden die Grundstrukturen der einzelnen Rohstoffe aufgespalten, somit ist das Futter schon âvorverdautâ. So kann Ihr Hund die NĂ€hrwerte gut aufnehmen und der Magen wird geschont. - Kaltgepresstes Trockenfutter
Hierbei werden die Zutaten zunĂ€chst fein gemahlen, anschlieĂend vermischt und ohne zugefĂŒhrte Hitze im Hochdruckverfahren in die gĂ€ngige Form von Pellets gepresst. Im Hochdruckverfahren entsteht lediglich eine Temperatur von 50 °C. Die Grundstruktur der einzelnen Zutaten wird im Gegensatz zu extrudiertem Trockenfutter nicht aufgespalten. Da Ihr Hund kaltgepresstes Trockenfutter somit vollstĂ€ndig verdauen muss, wird die natĂŒrliche Darmreinigung angeregt. - Gebackenes Trockenfutter
In diesem Verfahren werden die Zutaten ebenfalls erst fein gemahlen und zu einem Teig vermischt. AnschlieĂend sticht eine Maschine den Teig in Brocken aus, die dann bei ca. 120 °C fĂŒr 30 min gebacken werden. Durch dieses Verfahren ist das Trockenfutter âvorverdautâ, Vitamine können jedoch verloren gehen.
Trockenfutter ist durch seine WĂ€rmebehandlung in der Regel leicht verdaulich. WĂ€hrend Nassfutter besonders bei groĂen Hunden zu Verdauungsproblemen fĂŒhren kann, wird das Trockenfutter im Allgemeinen von den meisten Hunderassen sehr gut vertragen.
Trockenfutter muss aufgrund seiner hohen Energiedichte in geringeren Mengen zugefĂŒhrt werden. Es ist auf Dauer meist gĂŒnstiger als andere Futtersorten, denn Sie benötigen im Vergleich wesentlich weniger Futter fĂŒr eine ausreichende Versorgung Ihres Hundes.
Trockenfutter wirkt sich auĂerdem positiv auf die Zahngesundheit Ihres Vierbeiners aus. Es kann die Bildung von Zahnstein deutlich reduzieren und wird daher in Kombination mit Kauknochen hĂ€ufig zur Zahnreinigung verwendet. Die festen Bestandteile des Futters reiben auf natĂŒrliche Weise die ZahnbelĂ€ge eines Hundes ab.
Aufgrund des geringen Wassergehalts des Trockenfutters besteht die Gefahr eines FlĂŒssigkeitsmangels fĂŒr Ihren Hund.Â
Dieser kann unter UmstĂ€nden zu schweren gesundheitlichen SchĂ€den fĂŒhren. Stellen Sie Ihrem Haustier daher neben dem FutterbehĂ€lter stets einen Napf mit frischem Wasser zur VerfĂŒgung. So wird Ihr Hund zum Trinken animiert.
Aufgrund seines geringen FlĂŒssigkeitsanteils ist Trockenfutter sehr lange haltbar. Das Futter in einer geöffneten Packung können Sie mehrere Wochen oder sogar Monate verwenden. Jedoch kommt es nach dem Ăffnen einer Trockenfutterpackung zu einem raschen NĂ€hrstoffverlust. Daher ist es â je nachdem, wie viel Ihr Hund frisst â ratsam, eher auf kleinere Futterpackungen zurĂŒckzugreifen.
Allerdings zeigt die Praxis, dass Trockenfutter nicht bei allen Hunden beliebt ist. Zum einen wird dies auf die GeruchsneutralitĂ€t zurĂŒckgefĂŒhrt, zum anderen lehnen manche Hunde die feste Konsistenz des Trockenfutters ab.
Was sie tun können, wenn Ihr Hund nicht fressen möchte, erfahren Sie in unserer FAQ-Sammlung: Was mache ich, wenn mein Hund sein Fressen verweigert?
Wenn Sie ein reisetaugliches Futter fĂŒr Ihren Hund suchen, stellt das Trockenfutter die beste Wahl dar. Es ist einfach zu portionieren und kann auch als Leckerli fĂŒr Zwischendurch dienen. Es eignet sich fĂŒr alle Hunde, die von sich aus ausreichend trinken.
Der Preis fĂŒr Trockenfutter betrĂ€gt je nach QualitĂ€t und VerpackungsgröĂe 1 ⏠bis 165 âŹ.Â
- Kleinere Futtermengen sind aufgrund der hohen Energiedichte ausreichend (geringerer Kostenfaktor)
- Lange Haltbarkeit nach dem Ăffnen
- Einfach zu portionierenÂ
- VielfÀltige Auswahl
- Wird von den meisten Hunderassen gut vertragen
- Zahnpflege
- Gefahr eines FlĂŒssigkeitsmangels durch geringen Wassergehalt
- Nicht bei allen Hunden beliebt
Softfutter
Relativ unbekannt ist das Softfutter oder auch halbfeuchtes Hundefutter, das mit 20-50 % Wasseranteil eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter darstellt. Bei der Herstellung werden die vermischten Zutaten in Fleischsaft oder Wasser gegart. AnschlieĂend wird der Zutatenbrei geknetet, in einen Strang gepresst und in einzelne Brocken geschnitten. Gegebenenfalls mĂŒssen die Brocken noch nachgetrocknet werden, bevor sie am Ende eine weiche, elastische und dennoch feste Konsistenz besitzen.Â
Softfutter ist bei den meisten Hunden wegen seines intensiven Geruchs und seiner halbfeuchten Konsistenz sehr beliebt. Es regt zudem den Appetit der Hunde an. Durch den höheren Feuchtigkeitsanteil verdirbt halbfeuchtes Futter jedoch schneller als Trockenfutter, ist aber lĂ€nger haltbar als Nassfutter.Â
Um die Haltbarkeit zu gewÀhrleisten, werden dem Softfutter oftmals Konservierungsstoffe und Zucker zugesetzt.
Zusatzstoffe und Konservierungsmittel können bei empfindlichen Hunden zu Verdauungsproblemen und allergischen Reaktionen fĂŒhren.
Die meisten halbfeuchten Hundefuttersorten enthalten zudem viel Zucker, was sich bei regelmĂ€Ăiger FĂŒtterung negativ auf die Zahngesundheit Ihres Hundes auswirkt.
Softfutter ist gut zu portionieren und kann daher sowohl als Alleinfutter dienen sowie auch als Beifutter oder Leckerli andere Futtersorten ergĂ€nzen. Es eignet insbesondere fĂŒr Hunde, die Trockenfutter ablehnen. Sie können es je nach QualitĂ€t und VerpackungsgröĂe zu einem Preis von 5 ⏠bis 120 ⏠kaufen.Â
- Konsistenz und Geruch bei den meisten Hunden beliebt
- Einfach zu portionieren und somit auch als Leckerli geeignet
- Appetitanregend
- LĂ€nger haltbar als Nassfutter
- EnthÀlt oftmals Konservierungsmittel und Zucker
- Verdirbt schneller als Trockenfutter
BARF
BARF steht fĂŒr Biologisches Artgerechtes Rohes Futter und orientiert sich an der ursprĂŒnglichen ErnĂ€hrung der Hunde als Allesfresser und JĂ€ger. Es besteht aus rohem Fleisch oder Fisch, Innereien, Knochen sowie Obst, GemĂŒse und verschiedenen Kohlehydratquellen.Â
BARF wird meist als Frostfutter (tiefgefroren und bereits portioniert) oder als Frischfleisch zum Kauf angeboten. Hierzu gibt es nahrungsergĂ€nzende Produkte wie z.B. Flocken und Ăle, die Sie mit dem rohen Fleisch oder Fisch selbst vermischen und somit das Hundefutter frisch zubereiten. Zudem können Sie auch Fertigprodukte kaufen, welche bereits eine Mischung aus zerkleinertem Fleisch oder Fisch und passenden BARF-Zutaten enthalten und in Dosen angeboten werden.
Frostfutter erweist sich als besonders frisch und nahrhaft, da durch andere Konservierungsmethoden oftmals Vitamine und NĂ€hrstoffe verloren gehen. Zudem ist es lange haltbar. Frischfleisch hingegen birgt die Gefahr von Krankheitserregern, die sich in rohem und stark zerkleinertem Fleisch und Fisch schnell vermehren können. Daher sollte es immer sofort aufgebraucht und nicht lange gelagert werden. Achten Sie Sie bei der Herstellung der BARF-Mahlzeiten sowohl fĂŒr die Gesundheit des Hundes als auch zu Ihrer eigenen Sicherheit auf einwandfreie hygienische Bedingungen.
FĂŒttern Sie kein rohes Schweinfleisch.
Dieses kann einen Virus enthalten, der die âAujeszkysche Krankheitâ hervorruft. Diese hat sowohl bei Hunden als auch bei Katzen einen tödlichen Verlauf.Â
Achten Sie zudem auf eine ausgewogene Zusammensetzung der BARF-Mahlzeiten. Andernfalls fĂŒhrt dies auf Dauer zu einer Fehl- und MangelernĂ€hrung. Um den NĂ€hrstoffbedarf Ihres Hundes zu decken, ist meist eine ErgĂ€nzung von essentiellen FettsĂ€uren und Mineralien notwendig. Ansonsten besteht die Gefahr von gesundheitlichen Problemen Ihres Hundes.Â
BARF wird von den meisten Hunden gut angenommen, da es in richtiger Rationierung am ehesten der natĂŒrlichen ErnĂ€hrung der Tiere entspricht. Es ist jedoch meist mit einem groĂen Aufwand fĂŒr Sie verbunden, da Sie die Zutaten oft noch selber abmessen, vermischen und entsprechend lagern mĂŒssen. Â
Je nach Zusammensetzung, QualitĂ€t und VerpackungsgröĂe kostet BARF zwischen 2 ⏠und 90 âŹ.
- Ăhnelt der natĂŒrlichen ErnĂ€hrung des Hundes
- Wird von den meisten Hunden gut angenommen
- Als Frostfutter lange haltbar und lagerfÀhig
- Als Frischprodukt schnell verderblich und nicht lagerfÀhig
- Gefahr eines NĂ€hrstoffmangels bei falscher Zusammensetzung der Mahlzeiten
- GroĂer Zubereitungsaufwand
Snacks
Snacks stellen kein vollwertiges Futter dar, sondern dienen als Zusatzmahlzeit oder schmackhafte Belohnung fĂŒr Ihren Hund.
Zu Hundesnacks zÀhlen beispielsweise:
- Softsnacks in verschiedenen GeschmacksrichtungenÂ
- Knackige Hundekekse oder -kuchenÂ
- Getrocknete FleischstĂŒcke und -sticks
- WĂŒrstchen
- Diverse Kausnacks wie Kauknochen, Kaustreifen und Kauwurzeln
Je nach Snack unterscheiden sich somit die Konsistenz und auch die Herstellungsverfahren, die denen des Trocken- oder Softfutters Àhneln. Einige Snacks sind zusÀtzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Die meisten Produkte sind bei Hunden sehr beliebt, da sie sehr geruchsintensiv und schmackhaft sind.
In unserem Ratgeber geben wir Ihnen die wichtigsten Informationen ĂŒber die Inhaltsstoffe von Hundefutter.
Fast alle Snacks enthalten jedoch einen hohen Zuckeranteil, weshalb Sie diese nur sparsam einsetzen sollten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihr Hund stark an Gewicht zulegt. Kauartikel enthalten jedoch in der Regel wenig Kalorien, pflegen die HundezĂ€hne und beschĂ€ftigen den Hund stundenlang.Â
Kalorienreiche Snacks eignen sich als gelegentliche Leckerli, um den Hund fĂŒr das Training von bestimmten Verhaltensweisen oder KunststĂŒcken zu motivieren. Zudem können sie alle Hunde verzehren, die nicht an Ăbergewicht leiden. Kauartikel eignen sich fĂŒr jeden Hund, fĂŒr Welpen gibt es spezielle Produkte fĂŒr MilchzĂ€hne.
Je nach Snack und VerpackungsgröĂe bezahlen Sie zwischen 0,30 ⏠und 100 âŹ.
- Schmackhafte Belohnung fĂŒr Zwischendurch
- Kauartikel unterstĂŒtzen die Gebisspflege
- Oft angereichert mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen
- ZusatzfĂŒtterung
- Enthalten meist einen hohen Zuckeranteil
Altersempfehlung
Mit dem Alter eines Hundes verĂ€ndern sich auch seine ErnĂ€hrungsbedĂŒrfnisse. Daher gibt es verschiedene Hundefuttersorten, die speziell fĂŒr Hundewelpen sowie junge, ausgewachsene und Ă€ltere Hunde entwickelt wurden.
Die Empfehlungen der Hundefuttersorten unterscheiden sich in der Regel in folgende Altersklassen:
Die Einteilung in die Altersklassen unterscheidet sich von Hunderasse zu Hunderasse. Beachten Sie daher nicht nur die Altersangaben auf der Packung, sondern auch die GröĂenangabe der Hunde. Die richtige Kombination versorgt Ihren Hund optimal.
Puppy
Ein Hundewelpe (englischsprachig: âPuppyâ) wird unmittelbar nach seiner Geburt zunĂ€chst durch die Muttermilch optimal versorgt.
Wenn Ihre HĂŒndin aufgrund eines Milchmangels keine optimale Versorgung Ihrer Welpen mit lebenswichtigen NĂ€hrstoffen gewĂ€hrleisten kann, können Sie auf spezielle Welpenmilch zurĂŒckgreifen.Â
Ein groĂes Angebot an Welpenmilch finden Sie auf unserem Portal.
Ab der 3. Lebenswoche können Sie mit der ZufĂŒtterung beginnen, verwenden Sie dabei aber zunĂ€chst ausschlieĂlich hochwertiges Nassfutter in kleinen Mengen. Die Muttermilch sollte bis zur 5. Lebenswoche das Hauptnahrungsmittel eines Hundewelpen sein. Trockenfutter können Sie ab der 5. Lebenswoche fĂŒttern â achten Sie auch hier auf die QualitĂ€t.
FĂŒttern Sie Ihren Hundewelpen mehrmals tĂ€glich mit kleinen Portionen, um seinen kleinen Magen nicht zu ĂŒberlasten:
In den ersten 2â3 Monaten sollten Sie 4â5 kleine Mahlzeiten einbauen. Ab dem 3. Monat können Sie die Portionen gröĂer gestalten und auf 2â3 Mahlzeiten reduzieren.
Qualitativ hochwertiges Welpenfutter zeichnet sich zum einen durch eine leicht verdauliche Proteinquelle aus. Hochwertige Pellets sind schonend fĂŒr den Verdauungstrakt des Hundewelpen, d.h. sie zerfallen in seinem Magen und quellen nicht auf. Zum anderen enthĂ€lt hochwertiges Welpenfutter keine Konservierungsstoffe und GeschmacksverstĂ€rker. Es hat einen sehr geringen Anteil an Getreide und zugleich viel Kalzium und Phosphor fĂŒr die Entwicklung von Knochen und Muskeln.
Wenn Sie mehr Informationen zur FĂŒtterung Ihres Hundes benötigen, lesen Sie in unserer FAQ-Sammlung nach: Wie fĂŒttere ich meinen Hund richtig?
Junior
Um einen jungen Hund optimal in seiner Entwicklung zu unterstĂŒtzen, gibt es spezielles Hundefutter mit der Kennzeichnung âJuniorâ auf der Verpackung. Dieses versorgt den heranwachsenden Hund mit allen wichtigen NĂ€hrstoffen und begĂŒnstigt im besten Fall eine angemessene Wachstumsgeschwindigkeit. In den ersten Lebensmonaten eines Hundes ist vor allem die Kalziumzufuhr zur UnterstĂŒtzung des Knochenwachstums entscheidend.
Wie lange ein Hund Junior ist, hÀngt davon ab, welches Endgewicht er spÀter erreichen wird.
Zwerghunde (z.B. Zwergpinscher) sind mit ca. 10 Monaten ausgewachsen.
Adult
Als âAdultâ bezeichnet man einen ausgewachsenen Hund. Auch fĂŒr erwachsene Hunde ist speziell abgestimmtes Futter im Handel erhĂ€ltlich, das ihren hohen Kalorienbedarf nĂ€hrstoffreich deckt. Hochwertiges Adult-Hundefutter besteht aus Proteinen und mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren aus Muskelfleisch, Fisch, Innereien und Milchprodukten.
Die Rasse bestimmt, ab wann ein Hund ausgewachsen ist.
Kleine Hunderassen sind mit ca. 10 Monaten erwachsen, mittelgroĂe Hunde erst ab etwa 12 Monaten. GroĂe Hunderassen gelten mit ca. 15 Monaten als Adult. Die meiste Zeit benötigen sehr groĂe Hunderassen, sie sind erst mit etwa 24 Monaten ausgewachsen.
Senior
Hundefuttersorten mit der Bezeichnung âSeniorâ sind speziell auf die BedĂŒrfnisse von Ă€lteren Hunden abgestimmt. Ab welchem Alter man einen Hund als Senior bezeichnen kann, hĂ€ngt vor allem von seiner Rasse ab. Eine allgemeingĂŒltige Einteilung ist schwierig, denn kleine Hunderassen werden in der Regel Ă€lter als groĂe Hunde und sind damit entsprechend spĂ€ter als Senior zu bezeichnen.
Mit dem Alter eines Hundes gehen verschiedene körperliche VerÀnderungen einher, die eine Umstellung des Futters notwendig machen:
- Der Energiebedarf eines Àlteren Hundes sinkt, wÀhrend sein Bedarf an NÀhrstoffen unverÀndert bleibt.
Im Alter verĂ€ndert sich der Stoffwechsel eines Hundes. AuĂerdem nimmt sein Bewegungsdrang zunehmend ab, sodass er einen entsprechend niedrigeren Energiebedarf hat. - Die Muskelmasse eines Ă€lteren Vierbeiners nimmt mit der Zeit ab, wĂ€hrend der Anteil des Körperfetts steigt.
FĂŒttern Sie Ihren Hund mit fettarmem Futter, um Ăbergewicht zu vermeiden.
WeiterfĂŒhrende Informationen und praktische Tipps zum Thema Futterumstellung können Sie unserer FAQ-Sammlung entnehmen: Wie stelle ich das Futter meines Hundes um?
Um das Herz und die Gelenke Ihres Hundes nicht zusĂ€tzlich zu belasten, ist es ratsam, die ErnĂ€hrung seinen altersbedingten körperlichen VerĂ€nderungen anzupassen. Achten Sie auĂerdem darauf, dass Ihr Hund ĂŒber den Tag verteilt genĂŒgend Wasser trinkt. Damit der FlĂŒssigkeitshaushalt eines Ă€lteren Vierbeiners stabil bleibt, empfiehlt sich eine ausschlieĂliche ErnĂ€hrung mit Nassfutter. So senken Sie das Risiko fĂŒr Nierenerkrankungen.
Stellen Sie die ErnĂ€hrung Ihres Hundes um, sobald Sie erste Alterserscheinungen bemerken.Â
Dazu zĂ€hlen beispielsweise ein erhöhtes Ruhe- und SchlafbedĂŒrfnis, Gewichtszunahme und nachlassende LeistungsfĂ€higkeit.
HundegröĂeÂ
Neben den Altersklassen ist Hundefutter zudem oft auf die GröĂe bzw. Rasse des Hundes abgestimmt.
Folgende Einteilungen sind hierbei gelÀufig:
Um die GröĂe eines Hundes zu ermitteln, wird seine Widerristhöhe gemessen. Bei dem Widerrist handelt es sich um den erhöhten Ăbergang vom Hals zum RĂŒcken von Vierbeinern. Er stellt den höchsten Punkt des Körpers bei gesenktem Kopf dar, daher eignet er sich besonders gut zur Messung der GröĂe. Â
Small (Mini)
Hundefutter mit der Bezeichnung âSmallâ bzw. âMiniâ ist speziell auf die ErnĂ€hrungsbedĂŒrfnisse von sehr kleinen und leichten Hunderassen abgestimmt.
Hunde bis zu einer Widerristhöhe von ca. 35 cm gelten als kleine Hunde. Sie wiegen in der Regel bis zu 10 kg und sind â  je nach Rasse â mit ca. 10 Monaten ausgewachsen.
Zu den kleinen Hunderassen gehören z.B. der Chihuahua, der Mops, der Yorkshire Terrier oder der Zwergpinscher.
Kleine Hunde haben einen schnelleren Stoffwechsel und somit einen höheren Energieverbrauch als groĂe Hunde. Sie sind schneller ausgewachsen, benötigen aber in der Regel weniger Bewegung. FĂŒttern Sie einen kleinen Hund daher mit einem möglichst energiereichen Futter in kleinen Mengen, das idealerweise gleichzeitig einem Ăbergewicht vorbeugt.
Die Futtermenge fĂŒr einen kleinen Hund sollten Sie auf dessen AktivitĂ€t und Temperament abstimmen. Ein Hund, der sehr aktiv ist und sich dadurch mehr bewegt, benötigt mehr Futter als ein eher gemĂŒtlicher Hund, der sich nicht so viel bewegt.
Medium
Als âMediumâ gekennzeichnetes Hundefutter ist speziell an die BedĂŒrfnisse mittelgroĂer Hunde angepasst. Dazu zĂ€hlen Hunde bis zu einer Widerristhöhe von ca. 50 cm.
MittelgroĂe Hunde wiegen in der Regel 11â25 kg und sind â  je nach Rasse â mit ca. 12 Monaten ausgewachsen. Sie benötigen eine ausgewogene und nĂ€hrstoffreiche ErnĂ€hrung. Idealerweise enthalten Futtersorten fĂŒr mittelgroĂe Hunde viele Proteine und ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren.
Zu den mittelgroĂen Hunderassen gehören z.B. der Cocker Spaniel, der Collie, der Foxterrier oder der Husky.
Large (Maxi)
Hundefuttersorten mit der Bezeichnung âLargeâ bzw. âMaxiâ sind besonders auf die ErnĂ€hrungsbedĂŒrfnisse groĂer Hunderassen abgestimmt. Hunde ab einer Widerristhöhe von ca. 50 cm gelten als groĂe Hunde.Â
Sie wiegen in der Regel 26â40 kg und sind etwa mit 15 Monaten ausgewachsen. GroĂe Hunde befinden sich lĂ€nger im Wachstum als kleine Hunderassen und benötigen viel Bewegung. Das Futter fĂŒr groĂe Hunde sollte dementsprechend den Aufbau von Gelenken, Knochen und Muskeln unterstĂŒtzen und im Alter vor VerscheiĂ schĂŒtzen.
Zu den groĂen Hunderassen gehören z.B. der Berner Sennenhund, der Boxer, Golden Retriever oder der SchĂ€ferhund.
Da groĂe Hunderassen hĂ€ufiger an BlĂ€hungen leiden als kleine Hunde, wĂ€hlen Sie idealerweise eine leicht verdauliche Kost wie Trockenfutter. So beugen Sie möglichen Verdauungsstörungen Ihres Hundes vor.
Giant
Sehr groĂe Hunde fressen nicht nur sehr viel, sondern benötigen auch eine energiereiche ErnĂ€hrung. Daher gibt es fĂŒr sie spezielle Hundefuttersorten. In der Regel tragen diese die Kennzeichnung âGiantâ.
Vierbeiner ab einer Widerristhöhe von ca. 60 cm gelten als sehr groĂe oder riesige Hunde. Sie wiegen in der Regel ĂŒber 45 kg und sind mit ca. 24 Monaten ausgewachsen.
Zu den Giants gehören z.B. die Dogge, der Bernhardiner, der Irische Wolfshund oder der NeufundlÀnder.
Es reicht nicht aus, einen sehr groĂen Hund lediglich mit gröĂeren Futtermengen zu versorgen. Die tĂ€gliche Futterdosis sollte auf den benötigten Energie- und NĂ€hrstoffbedarf abgestimmt sein.Â
Die Zusammensetzung des Futters orientiert sich primĂ€r am hohen Energiebedarf sowie starken Bewegungsapparat der groĂen Hunde. Da sie tĂ€glich sehr viel Bewegung benötigen, werden ihre Gelenke, Muskeln und Knochen stark beansprucht. Versorgen Sie Ihren Hund daher von Anfang an mit hochwertigen EiweiĂen. Diese können optimal zum Muskel- und Knochenaufbau beitragen und schĂŒtzen auĂerdem vor VerschleiĂ.
GroĂe Hunderassen besitzen einen relativ kurzen Darmtrakt und neigen daher zu Magendrehungen und Koliken.
Wenn Ihr Hund zu viel frisst oder sich beim Kotausscheiden Gase bilden, sollten Sie von einer ErnÀhrung mit Nassfutter lieber absehen.
Inhaltsstoffe
Einen ersten Aufschluss ĂŒber die QualitĂ€t eines Hundefutters liefert Ihnen die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. In der Regel finden Sie die Angaben auf der Verpackung. Laut Futtermittelgesetz muss die Liste der Zutaten nach absteigendem Gewicht im Fertigprodukt sortiert sein.Â
Achten Sie auf eine ausgewogene ErnÀhrung Ihres Hundes.
Eine einseitige ErnĂ€hrung mit Fleisch ist fĂŒr einen Hund nicht ausreichend, sondern kann sogar gesundheitsschĂ€dlich sein. Daher sollte Hundefutter immer alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten.
Auf folgende Inhaltsstoffe sollten Sie beim Kauf eines Hundefutters in erster Linie achten, um die Gesundheit Ihres Hundes optimal zu unterstĂŒtzen:
EiweiĂe
EiweiĂe gelten als Baustoffe des Körpers und enthalten AminosĂ€uren, die fĂŒr einen Hund lebenswichtig sind. Ein Hund benötigt sie zum Aufbau sowie zur StĂ€rkung seines Körpergewebes. Es gibt insgesamt 25 AminosĂ€uren, von denen ein Hund 12 Varianten nicht selber produzieren kann und deshalb mit der Nahrung aufnehmen muss.
In der Natur kommen verschiedene EiweiĂarten vor. FĂŒr Hundefutter wird zwischen pflanzlichen und tierischen EiweiĂen unterschieden. Die EiweiĂe werden im Magen-Darm-Trakt des Hundes mit Hilfe von Enzymen in wasserlösliche Bestandteile aufgespalten. So kann der Hund sie optimal verwerten.
Der Minimalbedarf an EiweiĂen eines ausgewachsenen Hundes liegt bei 5 % der Gesamtenergiemenge seiner Nahrung. Das entspricht etwa 2â 2,5 g EiweiĂ pro kg Körpergewicht.
Befindet sich Ihr Hund noch in der Wachstumsphase, liegt der Minimalbedarf an EiweiĂen sogar bei bis zu 11,5 %. Legen Sie bei der ErnĂ€hrung von Hundewelpen dementsprechend besonderen Wert auf die EiweiĂzufuhr.
FĂŒr die optimale Versorgung Ihres Hundes spielen aber nicht nur die Menge des EiweiĂes, sondern auch seine QualitĂ€t eine groĂe Rolle. Eine besonders hochwertige EiweiĂquelle ist Fleisch, z.B. Muskelfleisch und Innereinen. Aber auch Fisch stellt einen tierischen EiweiĂlieferanten sowie eine gesunde Alternative zu Fleisch dar.
Der EiweiĂgehalt in frischem Fleisch betrĂ€gt ca. 18 % und in getrocknetem Fleisch etwa 9 %.
Pflanzliche EiweiĂe sollten in einem artgerechten und gesunden Hundefutter ebenfalls nicht fehlen. Ăbliche Quellen stellen hier Haferflocken, Reis, Maiskleber, Soja oder Weizenkeime dar.
Fette
Fette liefern einem Hund die nötige Energie. Sie bestehen aus Glyzerin sowie lebensnotwendigen FettsĂ€uren und liefern die Vitamine A, D, E und K. Besonders die enthaltene LinolsĂ€ure ist fĂŒr einen Hund wesentlich. Eine wichtige Bedeutung kommt auch den ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren zu. Sie haben Einfluss auf die EntzĂŒndungsreaktionen und Immunabwehr des Hundes.
Da ein Hund Bedarf an pflanzlichen sowie tierischen Fetten hat, sollten Sie beides ĂŒber die Nahrung zufĂŒhren.
Der Fettanteil im Futter sollte deutlich hinter dem Anteil von EiweiĂen und Kohlenhydraten stehen.
Andernfalls kann Ihr Hund schnell Ăbergewicht entwickeln.
Kohlenhydrate
Wie der Mensch benötigt auch der Hund Kohlenhydrate als Energielieferanten. Sie stammen hauptsĂ€chlich aus Pflanzen und bestehen aus ZuckermolekĂŒlen. Neben Energiegewinnung und Zellaufbau regulieren sie auch die Darmmotorik.
FĂŒr die ErnĂ€hrung eines Hundes stellen Kohlenhydrate zwar einen nĂŒtzlichen, aber nicht unbedingt lebensnotwendigen Bestandteil dar. Da der Hund nicht viele Kohlenhydrate benötigt und jedes handelsĂŒbliche Trockenfutter mindestens eine Kohlenhydratquelle enthĂ€lt, ist eine Unterversorgung hier eher selten.
Bei den im Hundefutter enthaltenen Kohlenhydraten unterscheidet man zwischen verdaulichen und unverdaulichen Kohlenhydraten. Die guten verdaulichen Kohlenhydrate stammen meist aus Gerste, Hafer, Mais, Reis und Weizen. Manche Hundefuttersorten enthalten auch Kartoffeln oder Leinsamen. Achten Sie darauf, dass das Getreide im Hundefutter immer vollwertig und nicht geschÀlt ist.
Ob das Futter ĂŒber qualitativ hochwertige Kohlenhydrate verfĂŒgt, erkennen Sie an der Menge des Hundekots.
Bei geringen Kotmengen mit einem schwachen Geruch können Sie davon ausgehen, dass Ihr Vierbeiner die meisten im Futter enthaltenen Kohlenhydrate verwerten konnte.
Bekommt Ihr Hund jedoch BlÀhungen oder geruchsintensiven Durchfall, ist in der Regel ein hoher Anteil unverdaulicher Kohlenhydrate die Ursache.
Mineralien und Vitamine
Mineralien dienen als Strukturelemente von Knochen und ZĂ€hnen. Sie erfĂŒllen wichtige Funktionen in Enzymen und anderen EiweiĂen. Als lösliche Salze kontrollieren sie den FlĂŒssigkeitsspiegel im Hundekörper. Vitamine sind organische (kohlenstoffhaltige) Verbindungen. Der Körper benötigt sie nicht als EnergietrĂ€ger, sondern fĂŒr andere lebensnotwendige Funktionen.
Mineralien und Vitamine können vom Hund nicht selbst gebildet werden und sind daher ein lebensnotwendiger Bestandteil des Futters. Ein Hund benötigt ca. 20 verschiedene Mineralien. Bei einigen von ihnen ist der Bedarf allerdings so gering, dass sich die Menge nicht exakt bestimmen lĂ€sst. Eine Unterversorgung ist jedoch eher unwahrscheinlich, da diese Spurenelemente in nahezu allen Hundefuttersorten vorhanden sind. FĂŒr die ErnĂ€hrung mit BARF sind NahrungsergĂ€nzungsmittel hingegen sinnvoll.
Eine regelmĂ€Ăige Ăberdosierung mit bestimmten Mineralien kann zu einer Vergiftung fĂŒhren und somit der Gesundheit Ihres Hundes schaden. Fragen Sie daher immer Ihren Tierarzt, bevor Sie Ihrem Hund zusĂ€tzlich Vitamine und Materialien zufĂŒhren.
SpezialernÀhrung
Leidet ihr Hund an einer Krankheit oder benötigt aufgrund seiner ErnĂ€hrungsform die Zufuhr von wichtigen NĂ€hrstoffen? Mit DiĂ€tfutter und NahrungsergĂ€nzungsmitteln können Sie die Versorgung Ihres Hundes optimal an seine BedĂŒrfnisse anpassen und seine Gesundheit unterstĂŒtzen.
DiÀtfutter
Bei Hunden können wie beim Menschen ebenfalls gesundheitliche Probleme durch das Futter entstehen oder NahrungsmittelunvertrĂ€glichkeiten auftreten. Daher gibt es inzwischen viele verschiedene DiĂ€tfuttersorten, beispielsweise fĂŒr Ăbergewicht oder auch getreidefreies Futter. Zudem wurden fĂŒr bestimmte Hundegruppen â wie sterilisierte oder kastrierte Hunde â spezielle Hundefuttersorten entwickelt, die auf ihre BedĂŒrfnisse abgestimmt sind.
DiÀtfuttersorten sind meist auf folgende Kriterien abgestimmt:
- AktivitÀtsgrad
Gerade in Kombination mit zu wenig Bewegung fĂŒhrt das falsche Futter bei den Vierbeinern zu Ăbergewicht und einer zunehmenden Lustlosigkeit. Stimmen Sie daher das Futter auf den AktivitĂ€tsgrad Ihres Hundes ab. Hersteller kennzeichnen hĂ€ufig auf der Verpackung mit âaktivâ, âbalanceâ oder âlightâ, fĂŒr welchen Hund sich das Futter eignet. Sportliche Hunde haben einen hohen Energiebedarf, da sie viel herumtollen und rennen. Sie benötigen somit ein energiereiches Futter mit vielen ungesĂ€ttigten Fetten und Proteinen aus Muskelfleisch, Innereien oder Fisch. TrĂ€ge Hunde, die sich aufgrund Ihres Alters oder Ihrer Rasse nur wenig bewegen, brauchen ein nĂ€hrstoffreiches Futter mit einer niedrigen Energiedichte. - Gewichtskontrolle
Inzwischen gibt es spezielles Futter fĂŒr Hunde, die ĂŒbergewichtig oder unterernĂ€hrt sind. Die Inhaltsstoffe dieser Futtersorten sind ideal auf die Gewichtskontrolle Ihres Hundes abgestimmt. - NahrungsmittelunvertrĂ€glichkeiten
Manche Hunde mĂŒssen von Geburt an besonders ernĂ€hrt werden, andere entwickeln im Laufe ihres Lebens bestimmte Allergien bzw. UnvertrĂ€glichkeiten oder Erkrankungen, die eine spezielle ErnĂ€hrung oder strikte DiĂ€t notwendig machen. So gibt es beispielsweise getreidefreies Futter oder auch Futtersorten, die den Bewegungsapparat oder die Organfunktionen Ihres Hundes unterstĂŒtzen und fördern. - Sterilisation/Kastration
Nach der Sterilisation einer HĂŒndin bzw. der Kastration eines Hundes verĂ€ndert sich der Hormonhaushalt. Als Folge davon fressen viele Vierbeiner mehr als zuvor und nehmen an Gewicht zu. Daher finden Sie im Handel speziell fĂŒr diese Hundegruppe entwickeltes Futter. Es ist relativ kalorienarm, um Ihr Haustier vor Ăbergewicht zu schĂŒtzen. - SĂ€ugende HĂŒndi
Da eine Hundemutter stetig fĂŒr die Versorgung Ihrer Welpen Milch bildet, ist ihr Energiebedarf entsprechend hoch. Sie benötigt daher sehr energiereiches Futter mit einer hohen Energiedichte sowie einem hohen Gehalt an qualitativ hochwertigem EiweiĂ. - TrĂ€chtige HĂŒndin
Eine trĂ€chtige HĂŒndin benötigt eine gröĂere Menge an NĂ€hrstoffen. Die ErnĂ€hrung sollte auf diesen besonderen Zustand abgestimmt sein, d.h. es empfiehlt sich ein sehr nĂ€hrstoffreiches Hundefutter mit Zutaten von bester QualitĂ€t. Gegebenenfalls sind auch NahrungsergĂ€nzungsmittel fĂŒr eine optimale Versorgung der trĂ€chtigen HĂŒndin sinnvoll.
FĂŒttern Sie eine trĂ€chtige HĂŒndin mit mehreren kleinen Portionen am Tag.
Die Welpen nehmen sehr viel Platz im Bauch einer HĂŒndin in Anspruch. Deshalb passt die Futtermenge fĂŒr eine ausreichende Energiezufuhr nicht auf einmal in ihren Magen.Â
NahrungsergÀnzungsmittel
GrundsĂ€tzlich genĂŒgt ein hochwertiges Alleinfutter fĂŒr gesunde und ausgelastete Hunde. Es enthĂ€lt die wichtigsten NĂ€hrstoffe, Mineralien und Vitamine fĂŒr eine ausgewogene ErnĂ€hrung und die Gesundheit Ihres Hundes. In manchen FĂ€llen â wie Mangelerscheinungen, hohem AktivitĂ€tsgrad, BARF-FĂŒtterung oder einigen Krankheiten â  sind NahrungsergĂ€nzungsmittel jedoch eine sinnvolle ErgĂ€nzung des normalen Futters, um die Gesundheit Ihres Vierbeiners optimal zu unterstĂŒtzen und zu fördern.Â
Die Wirkstoffe gibt es in Form von Tabletten, Pasten, Tropfen, Pulvern, Flocken und auch als Gel. Meist vermengen Sie diese Mittel mit dem normalen Hundefutter.Â
Zu den gĂ€ngigsten NahrungsergĂ€nzungsmitteln fĂŒr Hunde gehören folgende Produkte:
- BiotinÂ
Biotin ist ein Coenzym und wirkt bei dem Wachstum der Zellen, dem Abbau von FettsĂ€uren und der Bildung von Keratin mit, welches besonders wichtig fĂŒr Haut, Fell und Krallen ist. Daher unterstĂŒtzen Sie mit der Zugabe von Biotin vor allem die Gesundheit von Haut und Fell Ihres Hundes. Aber auch bestimmte Hundegruppen haben einen erhöhten Bedarf an Biotin. Dazu zĂ€hlen vor allem Ă€ltere Hunde, sehr aktive Vierbeiner und trĂ€chtige sowie sĂ€ugende HĂŒndinnen. - Ballaststoffe/Flockenmix
Ballaststoffe sorgen fĂŒr eine gesunde Darmflora und fördern die Verdauung. Daher kann ein Mangel an Ballaststoffen zu Verstopfungen und Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes fĂŒhren. Ballaststoffe sind als NahrungsergĂ€nzungsmittel vor allem in Form eines Flockenmix fĂŒr die BARF-ErnĂ€hrung zu finden, aber auch als GemĂŒse- und Obstpellets. Die Produkte vermischen Sie mit dem rohen Fleisch, um den Hund alle wichtigen NĂ€hrstoffe zuzufĂŒhren. Aber auch in Verbindung mit herkömmlichem Hundefutter kommen zusĂ€tzliche Ballaststoffe z.B. bei Nieren- oder Lebererkrankungen oder bei einer trĂ€gen DarmtĂ€tigkeit Ihres Hundes unterstĂŒtzend zum Einsatz.  - Muschelextrakte
Extrakte aus der GrĂŒnlippmuschel helfen Ihrem Hund bei Gelenkbeschwerden, da es zu einem hohen Anteil Glukosaminglykanen (GAG) enthĂ€lt. Dieser Stoff unterstĂŒtzt den Aufbau und die Belastbarkeit von Knorpel und die Entwicklung des Bindegewebes und Skeletts. Die GrĂŒnlippmuschel enthĂ€lt zudem wichtige Vitamine, Enzyme und FettsĂ€uren, die zur Behandlung von Gelenkerkrankungen wie Arthrose und von HĂŒfterkrankungen wichtig sind. Diese Muschelextrakte haben somit eine positive Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat Ihres Hundes. Besonders das Futter junger Hunde im Wachstum, sehr aktiver und sportlicher Hunde sowie Ă€lterer Hunde mit Gelenkbeschwerden können Sie mit Muschelextrakten anreichern. Meist erhalten Sie es als Pulver im Handel. - Ăle und essentielle FettsĂ€uren
FettsĂ€uren sind fĂŒr Ihren Hund wichtige Energielieferanten und verwerten in seiner Verdauung fettlösliche Vitamine. Daher sollte jedes Futter ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis aus Omega-3- und Omega-6-FettsĂ€uren enthalten. Besonders bei der ErnĂ€hrung Ihres Hundes mit BARF sind wertvolle Ăle als NahrungsergĂ€nzungsmittel sinnvoll. Das verfĂŒtterte, rohe Fleisch von Schlacht- und Nutztieren enthĂ€lt heutzutage meist nur Omega-6-FettsĂ€uren, sodass Sie Ihrem Hund die wichtigen Omega-3-FettsĂ€uren zusĂ€tzlich zufĂŒhren mĂŒssen. DafĂŒr eignen sich insbesondere Fischöle, wie Lachs- oder Dorschöle, aber auch pflanzliche Ăle aus Walnuss, Leinsamen, Hanf und Raps. Auch bei Erkrankungen des Stoffwechsels, trockener Haut und Juckreiz kann trotz herkömmlichen Futters ein Mangel an essentiellen FettsĂ€uren vorliegen, dem Sie durch wertvolle Ăle als NahrungsergĂ€nzungsmittel entgegenwirken können.
Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Notwendigkeit, Art und Dosierung der NahrungsergÀnzungsmittel.
Er kann Sie ausgehend vom Gesundheitsstatus Ihres Hundes am besten beraten, welche Produkte die ErnĂ€hrung Ihres Hundes optimal ergĂ€nzen und seine Gesundheit unterstĂŒtzen.Â
Geschmacksrichtungen
Die Auswahl an erhĂ€ltlichen Geschmackrichtungen ist bei Hundefutter inzwischen sehr groĂ. Testen Sie einfach aus, was Ihrem Hund am besten schmeckt.Â
Wechseln Sie nicht zu hÀufig das Futter Ihres Hundes.
Die Umstellung auf ein neues Futter kann den Magen-Darm-Trakt eines Hundes unnötig belasten. Bleiben Sie somit vorzugsweise bei den Futtersorten, die Ihr Hund gut annimmt und auch vertrÀgt.
In der Regel haben Sie folgende Geschmacksrichtungen von Hundefutter zur Auswahl:
- Fleisch
Fleisch stellt eine besonders hochwertige EiweiĂquelle fĂŒr Ihren Hund dar und schmeckt den meisten Hunden. Sie können zwischen hellen und dunklen Fleischsorten auswĂ€hlen: GeflĂŒgel, Rind bzw. Kalb, Lamm sowie Wild sind als Geschmacksrichtung bei den Vierbeinern beliebt. Einzelne Hersteller verwenden auĂerdem exotische Fleischsorten, wie z.B. BĂŒffel, Elch, KĂ€nguru, Kaninchen, Ochse, Pferd, Rentier oder Ziege. - Fisch
Fisch stellt â vor allem wegen seiner essentiellen FettsĂ€uren â eine gesunde Alternative zu Fleisch dar. Der hohe Anteil an Vitamin D und ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren ist allerdings nur in frischem Fisch enthalten â Fischmehl wurden dagegen Vitamin D und Ăle entzogen. Es gibt inzwischen die unterschiedlichsten Fischsorten, die im Hundefutter verarbeitet sind. Sehr hĂ€ufig finden Sie allerdings Forelle oder Lachs als Geschmacksrichtung. - Vegetarisch
Nahezu alle Hundefuttersorten enthalten auch pflanzliche Zutaten, wie GemĂŒse und Obst oder ausgewĂ€hlte KrĂ€uter. HĂ€ufig bestehen Sie darĂŒber hinaus auch aus Getreide. Einige Hundefuttersorten sind auch komplett vegetarisch, sie werden aber geschmacklich nicht immer gut von Hunden angenommen.Â
Viele Hersteller mischen Zucker in das Hundefutter hinein, um dessen Geschmack zu verbessern.Â
Da eine zuckerhaltige ErnĂ€hrung leicht zu Ăbergewicht und Zahnproblemen fĂŒhren kann, sollten Sie zuckerhaltiges Hundefutter meiden.Â
Verpackungen
Sowohl fĂŒr Nass- als auch fĂŒr Trockenfutter gibt es eine Vielzahl an VerpackungsgröĂen.
Um Ihnen hier einen Ăberblick zu geben, finden Sie im Folgenden ein Ăberblick der gĂ€ngigsten VerpackungsgröĂen von Hundefutter:
- Dose
Egal ob Fleisch in SoĂe, Gelee, PĂĄte oder Pastete â  wenn Sie nach Nassfutter fĂŒr Ihren Hund suchen, stoĂen Sie sehr hĂ€ufig auf portionierte Dosen fĂŒr 1â2 Mahlzeiten. - Eimer
Hundesnacks und manche Trockenfuttersorten werden oft in Eimern verkauft. Diese besitzen einen praktischen Deckel, mit dem Sie das Futter wieder verschlieĂen können. Da das Futter recht lange haltbar ist, lohnt sich preislich oft so eine groĂe Verpackung. - Frischebeutel
Sowohl Nass- als auch Trockenfutter gibt es in Frischebeuteln. In der Regel lĂ€sst sich dieser nach dem Ăffnen wieder verschlieĂen, sodass das Futter fĂŒr Ihren Vierbeiner schmackhaft bleibt. Nassfutter im Frischebeutel reicht meist fĂŒr 1â2 Portionen, wĂ€hrend Trockenfutter auch oft in GröĂen fĂŒr mehrere Mahlzeiten angeboten wird. - Kartonbox
Snacks sind oft in einer groĂen Kartonbox verpackt. Diese ist praktisch und wiederverschlieĂbar. - Sack
Besonders Trockenfutter ist hĂ€ufig in groĂen SĂ€cken erhĂ€ltlich, welche Sie nach dem Ăffnen wiederverschlieĂen können. Der Inhalt reicht meist fĂŒr vielzĂ€hlige Mahlzeiten. FuttersĂ€cke bestehen meist aus Plastik oder festem Papier. - Schale
Viele Hersteller wĂ€hlen fĂŒr die Verpackung von Nassfutter eine Schale aus Aluminium oder Kunststoff. Meist ist darin nur 1 kleine Portion enthalten. - Tetra Recart
Tetra Recart-Verpackungen setzen sich aus robustem Karton zusammen und werden sowohl fĂŒr Nass- als auch Trockenfutter und Snacks verwendet. Sie sind recycelbar und bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen. Damit zeichnen sie sich als umweltschonende Verpackungen aus. Die VerpackungsgröĂe ist hierbei abhĂ€ngig von der Futtersorte. Mit einem Inhalt aus Nassfutter reicht die Packung meist fĂŒr 1â2 Mahlzeiten. Mit Trockenfutter oder Snacks gefĂŒllte Tetra Recart-Verpackungen reichen oft fĂŒr mehrere Portionen.
HĂ€ufige Fragen
Sie haben noch weitere Fragen zur ErnÀhrung Ihres Hundes? An dieser Stelle beantworten wir alle Fragen rund um das Thema Hundefutter. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer KÀufer von Hundefutter.
Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen:
Â
Anwendung
Wie fĂŒttere ich meinen Hund richtig?
Wie stelle ich das Futter meines Hundes um?
Was mache ich, wenn mein Hund sein Fressen verweigert?
Â
ErnÀhrungstrends
Ist es sinnvoll, meinen Hund mit rohem Fleisch zu fĂŒttern?
Ist es sinnvoll, meinen Hund vegetarisch oder vegan zu ernÀhren?
Â
Gesundheit
Welche gesundheitsfördernden Wirkungen hat hochwertiges Hundefutter?
Gibt es Lebensmittel, die eine Gefahr fĂŒr meinen Hund darstellen?
Anwendung
Wie fĂŒttere ich meinen Hund richtig?
Wenn Sie ein Hundefutter gefunden haben, das Ihren Anforderungen und den WĂŒnschen Ihres Hundes optimal entspricht, mĂŒssen Sie Ihn nur noch richtig fĂŒttern.
Im Folgenden finden Sie einige nĂŒtzliche Tipps fĂŒr die FĂŒtterung Ihres Hundes:
- Kombinieren Sie Nass- und Trockenfutter.
Wenn Sie Ihren Hund ausschlieĂlich mit Nassfutter fĂŒttern, fehlt ein regelmĂ€Ăiger mechanischer Abrieb an seinen ZĂ€hnen und es kann sich leicht Zahnstein bilden. Eine einseitige FĂŒtterung von Trockenfutter hingegen kann durch den geringen Wassergehalt bei Ihrem Vierbeiner zu gesundheitlichen SchĂ€den fĂŒhren. Daher hat sich eine kombinierte FĂŒtterung aus Nass- und Trockenfutter bewĂ€hrt. - FĂŒttern Sie Ihren Hund zu regelmĂ€Ăigen Uhrzeiten.
Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Hund an feste FĂŒtterungszeiten gewöhnen. UnregelmĂ€Ăige FĂŒtterungszeiten fördern das âBettelnâ Ihres Hundes um Futter zwischen den Mahlzeiten. Genauso verhĂ€lt es sich, wenn Sie Ihrem Hund zwischendurch zu viele Snacks oder Leckerlis anbieten. - Passen Sie die Anzahl der Mahlzeiten an das Alter Ihres Hundes an.
Bis zum Ende des 3. Monats sollten Sie Ihren Welpen 4-mal am Tag, ab dem 4. Monat dann 3-mal und ab dem 6. Monat 2-mal tĂ€glich fĂŒttern. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nach jeder Mahlzeit mindestens 1 h ruht, um das Risiko einer Magenumdrehung zu vermeiden. - FĂŒttern Sie einen kleinen Hund mit mehreren kleinen Rationen am Tag.
Da kleine Hunde einen entsprechend kleinen Magen besitzen, können Sie so möglichen Verdauungsbeschwerden vorbeugen. - Lassen Sie den Futternapf nicht den ganzen Tag stehen.
Sie sollten den Fressnapf Ihres Hundes spĂ€testens nach einer halben Stunde wegrĂ€umen â egal, ob er alles aufgefressen hat oder nicht. Bei der nĂ€chsten FĂŒtterung können Sie die Futtermenge dann entsprechend anpassen. Somit kann das Hundefutter nicht verderben und Ihr Hund gewöhnt sich an die FĂŒtterungszeiten. - Servieren Sie Ihrem Hund das Futter nie direkt aus dem KĂŒhlschrank.
Da Nassfutter schnell verdirbt, können Sie die angebrochene Packung im KĂŒhlschrank frischhalten. Wenn Sie Ihren Hund das nĂ€chste Mal damit fĂŒttern, sollten Sie dieses zuvor bei Zimmertemperatur erwĂ€rmen lassen. Zu kaltes Futter kann Verdauungsprobleme zur Folge haben.  - Rechnen Sie mit ca. 10 % weniger Futter als es die Hersteller angegeben.
Auf der Verpackung der Hundefuttersorten finden Sie in der Regel eine Tabelle mit Angaben zur tĂ€glichen Futtermenge. Halten Sie sich nicht streng an diese Tabelle, sondern ziehen Sie etwa 10 % ab. So können Sie das Risiko eines möglichen Ăbergewichts Ihres Hundes reduzieren. Es empfiehlt sich, das Gewicht Ihres Hundes regelmĂ€Ăig zu ĂŒberprĂŒfen.
Bemessen Sie die Hundefuttermenge anhand der Rippen Ihres Hundes.
Wenn Sie die letzten 3â4 Rippenpaare seines Brustkorbs ohne Druck leicht fĂŒhlen können, ist keine Fettschicht auf den Rippen vorhanden und das Gewicht Ihres Hundes ist normal. Dann können Sie die Futtermenge beibehalten.
Wenn sie erst drĂŒcken mĂŒssen, um seine Rippen zu fĂŒhlen, ist dies ein Zeichen fĂŒr ein zu hohes Gewicht. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Futtermenge zu reduzieren.Â
Wie stelle ich das Futter meines Hundes um?
Eine Umstellung des Futters kann aus verschiedenen GrĂŒnden notwendig sein, z.B. wenn Ihr Hund ausgewachsen, sterilisiert bzw. kastriert, trĂ€chtig, sĂ€ugend oder Ă€lter geworden ist oder er an Ăbergewicht, Allergien oder einer sonstigen Erkrankung leidet.
Um eine möglichst problemlose Umstellung des Futters zu gewĂ€hrleisten, sollten Sie eine abrupte Umstellung auf ein anderes Futter vermeiden. FĂŒhren Sie die Futterumstellung schrittweise durch, damit Ihr Hund keine Verdauungsstörungen bekommt. Es empfiehlt sich eine einwöchige Umstellungszeit, in der Sie die Futtersorten nach und nach wie folgt austauschen:
- Mischen Sie das neue Futter unter das bekannte.
Bieten Sie Ihrem Hund das neue Futter nicht in einem separaten Fressnapf an, sondern mischen Sie es mehrere Tage lang unter das alte Futter. In den ersten beiden Tagen können Sie den Anteil des bisherigen Futters durch ca. ÂŒ des neuen Futters ersetzen. In den Tagen darauf erhöhen Sie diese Menge langsam und verringern gleichzeitig den Anteil des bisherigen Futters. Sollte Ihr Hund Schwierigkeiten damit haben, verlĂ€ngern Sie die Umstellungsphase und geben ĂŒber mehrere Tage nur kleine Anteile des neuen Futters. Dieses Verfahren steigern Sie langsam, bis eine komplette Umstellung auf das neue Futter erzielt ist. - Geben Sie einem Welpen das neue Futter als Leckerli.
Sollte eine Umstellung des Hundefutters fĂŒr einen Welpen anstehen, können Sie ihn spielerisch mit dem neuen Futter vertraut machen. Hierzu setzen Sie es zwischendurch immer mal wieder als Leckerli bzw. zur Belohnung ein, sodass sich Ihr Welpe allmĂ€hlich daran gewöhnen kann und er den neuen Geschmack gleichzeitig mit etwas Positivem verbindet.
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Was mache ich, wenn mein Hund sein Fressen verweigert?
Wenn Ihr Hund plötzlich nicht mehr frisst, liegt das hÀufig nicht nur an der Nahrung, sondern kann sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben.
Beispielsweise kann Ihr Vierbeiner unter einer Magen-Darm-Störung, Infektion oder Verletzung im Maul leiden. Besonders Schmerzen fĂŒhren hĂ€ufig zu einem Verlust des Appetits. Einschneidende psychische Erlebnisse â z.B. der Tod eines vertrauten Familienmitglieds â können einem Hund genauso den Appetit vertreiben und dazu fĂŒhren, dass er das Fressen verweigert.
- Geraten Sie nicht in Panik.
Versuchen Sie zunĂ€chst, die Ursache fĂŒr die Futterverweigerung Ihres Haustiers herauszufinden und verhalten Sie sich dabei möglichst ruhig. Panisches oder Ă€ngstliches Verhalten ĂŒbertrĂ€gt sich in der Regel auch auf Ihren Hund. - Schenken Sie Ihrem Hund viel Zuwendung.
Gerade bei einem Appetitverlust aus psychischen GrĂŒnden ist es wichtig, dass Sie sich intensiv mit Ihrem Hund beschĂ€ftigen. Geben Sie ihm beispielsweise viele Streicheleinheiten, verwöhnen Sie ihn mit einem kleinen Snack und spielen Sie mit ihm. - Untersuchen Sie das Maul Ihres Hundes.
Schauen Sie zunĂ€chst in das Maul Ihres Vierbeiners und suchen Sie dieses nach EntzĂŒndungsanzeichen wie Rötungen, Schwellungen, nĂ€ssenden Stellen oder Verletzungen ab, die beim Kauen ein schmerzhaftes GefĂŒhl verursachen könnten. Es kommt z.B. relativ hĂ€ufig vor, dass ein Hund durch das Zerkauen von Knochen sein Zahnfleisch verletzt. Auch aufgrund von Infektionen können die SchleimhĂ€ute gerötet sein oder besitzen einen oftmals weiĂ-grĂ€ulichen Belag. - Untersuchen Sie die ZĂ€hne Ihres Hundes.
Nach der Untersuchung seiner Maulhöhle kontrollieren Sie die ZĂ€hne Ihres Vierbeiners nach besonderen AuffĂ€lligkeiten, um herauszufinden, ob er womöglich unter Zahnschmerzen leidet. Wenn Schmerzen direkt beim Fressen auftreten, erkennen Sie das daran, dass Ihr Hund nur einmal zubeiĂt, ein paar Laute ausstöĂt und das Fressen daraufhin nicht mehr anrĂŒhrt. Bei dauerhaften Schmerzen wird sich Ihr Hund durch regelmĂ€Ăiges Winseln bemerkbar machen. - Kontrollieren Sie die Temperatur Ihres Hundes.
Auch Fieber kann eine Ursache fĂŒr die Futterverweigerung Ihres Hundes sein. Wenn seine Temperatur erhöht ist, deutet dies auf eine Infektion hin. Diese muss aber nicht zwangslĂ€ufig auf den Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes bezogen sein. - Untersuchen Sie den Bauch Ihres Hundes.
Dazu tasten Sie zunĂ€chst vorsichtig seinen Bauch ab. Wenn Sie irgendwo steinharte Stellen spĂŒren, könnte dies ein Zeichen fĂŒr Bauchschmerzen sein. Erbricht er zudem, kann eine Magen-Darm-Infektion vorliegen. Weiterhin kann auch die Speiseröhre Ihres Hundes durch eine Pilzerkrankung infiziert oder durch scharfe KnochenstĂŒcke verletzt worden sein.
Doch nicht jede Futterverweigerung ist direkt als Erkrankung zu werten. Es kann auch sein, dass Ihrem Hund lediglich die Nahrung nicht zusagt. Hier bietet sich der Wechsel des Hundefutters an.
Wie Sie bei einer Futterumstellung am besten vorgehen, beantworten wir Ihnen in unserer FAQ:Â Wie stelle ich das Futter meines Hundes um?
Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.
Besuchen Sie mit Ihrem Hund den Tierarzt, wenn Ihr Hund ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum nicht frisst. Er kann die Ursachen fĂŒr die Verweigerung des Fressens am besten einschĂ€tzen und behandeln. Warten Sie mit dem Tierarztbesuch nicht zu lange, damit Ihr Hund nicht unterernĂ€hrt ist.
ErnÀhrungstrends
Ist es sinnvoll, meinen Hund mit rohem Fleisch zu fĂŒttern?
Aktuell ist es ein Trend, Haustiere â insbesondere Hunde und Katzen - mit rohem Fleisch zu ernĂ€hren. In diesem Zusammengang hat sich der Begriff BARF durchgesetzt, der fĂŒr âBiologisch Artgerechtes Rohes Futterâ steht.
UrsprĂŒnglich wurde diese ErnĂ€hrungsform fĂŒr Haushunde entwickelt, wobei man sich an den Fressgewohnheiten von Wölfen orientierte. Diese ernĂ€hren sich hauptsĂ€chlich von dem rohen Fleisch ihrer Beute. BARF bedeutet aber nicht zwangslĂ€ufig, dass ausschlieĂlich rohes Fleisch gefĂŒttert wird. Auch GemĂŒse, Salat, Obst, Ei oder Knochen können Sie dem Hund dabei in rohem Zustand anbieten.
GrundsĂ€tzlich stellt BARF die bestmögliche Versorgung fĂŒr einen Haushund dar â allerdings nur unter der Voraussetzung, dass es richtig angewendet wird. BeschĂ€ftigen Sie sich intensiv mit dem Thema, bevor Sie die ErnĂ€hrung Ihres Vierbeiners auf Rohfleisch umstellen. Gute Kenntnisse ĂŒber Verdauungssystem und Stoffwechsel eines Hundes sind die Grundvoraussetzung dafĂŒr, dass Ihr Haustier durch das Barfen nicht unter Mangelerscheinungen leidet.Â
In unserem Ratgeber finden Sie alles Wissenswerte zu BARF als Hundefuttersorte.
Allem voran sollten Sie sicherstellen, dass das gefĂŒtterte Rohfleisch mit ausreichend Ballaststoffen, FettsĂ€uren sowie Vitaminen und Mineralstoffen kombiniert wird, die ein Hund benötigt. In anderen Futtersorten fĂŒr Hunde sind diese NĂ€hrstoffe hingegen meist bereits enthalten. Rohes Schweinefleisch sollten Sie niemals fĂŒttern, da es einen tödlichen Virus fĂŒr den Hund enthalten kann.
Zudem können bei der FĂŒtterung mit rohem Fleisch verschiedene Krankheitserreger â wie Parasiten, Viren und Bakterien â ĂŒbertragen werden. Eine Ansteckungsgefahr besteht hierbei nicht nur fĂŒr Ihren Hund, sondern auch fĂŒr Sie selbst.
Â
Ist es sinnvoll, meinen Hund vegetarisch oder vegan zu ernÀhren?
Einige Tierhalter, die sich fleischlos oder gÀnzlich ohne tierische Produkte ernÀhren, möchten gerne auch ihre Haustiere in diese ErnÀhrungsweise integrieren. Vereinzelt wird heutzutage schon vegetarisches bzw. veganes Hundefutter im Handel angeboten. Allerdings gilt es hierbei, einige Dinge zu beachten, um gesundheitliche SchÀden Ihres Hundes zu vermeiden.
Einen Hund vegetarisch bzw. vegan zu ernÀhren ist möglich. Im Gegensatz zu Katzen, die reine Fleischfresser sind, gehören Hunde zu den Allesfressern. WÀhrend das Verdauungssystem und der Stoffwechsel einer Katze gÀnzlich auf die Verwertung von Fleisch ausgelegt sind, kann ein Hund auch andere Nahrungsmittel verwerten.
Dennoch bieten pflanzliche Nahrungsmittel einem Hund oft nicht genug lebenswichtige AminosĂ€uren. Es gibt viele TierĂ€rzte, die aus diesem Grund den Einsatz von NahrungsergĂ€nzungsmitteln empfehlen, wenn ein Tierhalter seinen Hund rein vegan oder vegetarisch ernĂ€hren möchte. Besonders die organische AminosĂ€ure Taurin sollten Sie bei einer fleischlosen ErnĂ€hrung Ihres Hundes in jedem Fall zufĂŒttern. Ansonsten besteht die Gefahr einer Herzmuskelstörung.Â
Wenden Sie sich am besten an Ihren Tierarzt, wenn Sie Ihren Hund vegetarisch bzw. vegan ernĂ€hren möchten.Â
Er kann Sie individuell darĂŒber beraten, welche NĂ€hrstoffe, in welcher Menge, Ihr Vierbeiner zusĂ€tzlich benötigt.
Gesundheit
Welche gesundheitsfördernden Wirkungen hat hochwertiges Hundefutter?
Hochwertiges Hundefutter zeichnet sich dadurch aus, dass es zur Gesundheit und damit zum Wohlbefinden des Hundes beitrÀgt.
Nachfolgend finden Sie die gelÀufigsten gesundheitsfördernden Wirkungen, die ein Hundefutter von hoher QualitÀt besitzen kann:
- Gelenke
FĂŒr Gelenkerkrankungen ist spezielles Hundefutter im Handel erhĂ€ltlich. Dieses wirkt zum einen vorbeugend, zum anderen können Sie es Ihrem Hund auch zur Behandlung bereits bestehender Beschwerden geben. Hochwertiges Hundefutter besitzt hĂ€ufig Extrakte der neuseelĂ€ndischen GrĂŒnlippmuschel. Diese enthĂ€lt einen speziellen NĂ€hrstoff, der einen positiven Einfluss auf Bandscheiben, Gelenke und Sehnen eines Hundes haben soll. - Haut und Fell
Es gibt Hundefuttersorten, die ein glĂ€nzendes und weiches Fell Ihres Hundes sowie eine gesunde Haut fördern. Die speziellen NĂ€hrstoffe mĂŒssen dafĂŒr in einem ausgewogenen VerhĂ€ltnis zueinander stehen. HĂ€ufig spielen hierbei Omega-3- und Omega-6-FettsĂ€uren, die z.B. in Form von Lachsöl, Sonnenblumenöl oder Leinsamen enthalten sind, sowie Zink eine Rolle. - Herz- und Kreislaufsystem
Im Handel finden Sie Hundefuttersorten, welche die Herzmuskelfunktion Ihres Hundes unterstĂŒtzen. Besonders die darin enthaltene organische AminosĂ€ure Taurin ist wichtig fĂŒr ein gesundes Herz-Kreislauf-System. - Immunsystem
Manche Hundefuttersorten können einen positiven Einfluss auf das Immunsystem Ihres Hundes haben. Sie enthalten u.a. viele Antioxidantien zur StÀrkung der Immunabwehr. - Knochen
Besonders Kalzium und Phosphor spielen fĂŒr die optimale Entwicklung der Knochen Ihres Hundes eine groĂe Rolle â entscheidend ist dabei ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis. - Magen-Darm-Trakt
Manche Hunde reagieren aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden sehr sensibel auf Hundenahrung und vertragen dementsprechend nicht alle Futtersorten. Inzwischen gibt es spezielles Hundefutter, das sehr bekömmlich ist. Sie erkennen es in der Regel an den Kennzeichnungen âsensitiveâ und âsensibleâ auf der Verpackung. - Nieren
Auch die Nierengesundheit Ihres Hundes können Sie durch eine spezielle ErnĂ€hrung unterstĂŒtzen. Solches Hundefutter ist insbesondere eiweiĂ- und phosphorarm, da diese beiden Stoffe die Nieren belasten. - ZĂ€hne
Es gibt Hundefutter, das die Zahngesundheit Ihres Hundes fördert. Meist handelt es sich dabei um Trockenfutter, welches sehr fest ist und die Form von Kroketten besitzt. Das Zerkauen dieses Futters reduziert unter anderem den Zahnbelag. Oftmals enthalten solche Hundefuttersorten auch Natrium-Triphosphate. Diese fangen das im Speichel eines Hundes enthaltende Kalzium ab und verhindern so die Bildung von Zahnstein.Â
Zur Zahnpflege Ihres Hundes sind auĂerdem spezielle Kauartikel erhĂ€ltlich. Manche von ihnen wirken sogar Mundgeruch entgegen. Auf unserem Portal finden Sie eine groĂe Auswahl an zahnpflegendem Hundefutter und Kauartikeln.
Gibt es Lebensmittel, die eine Gefahr fĂŒr meinen Hund darstellen?
Es gibt Lebensmittel, deren Verzehr schwere gesundheitliche Folgen fĂŒr Ihren Hund haben â und unter UmstĂ€nden sogar tödlich enden kann. Je nach Verzehrmenge und Gesundheitszustand Ihres Hundes erleidet er mehr oder weniger schlimme Folgen durch den Verzehr dieser Lebensmittel.
Zu den tödlichen Lebensmitteln fĂŒr Hunde zĂ€hlen:
- Avocado
- Alkohol
- Hopfen
- Koffein
- Rohes Schweinefleisch
- Schokolade
- Steinobst
- Trauben & Rosinen
- Zwiebeln, Knoblauch und BĂ€rlauch
Folgende Lebensmittel sind zudem giftig fĂŒr viele Hunde und können je nach Verzehrmenge und Vorerkrankungen zu gesundheitlichen Problemen fĂŒhren:
- Alfalfa-SprossenÂ
- Butter
- GeflĂŒgelknochen
- Milch
- Macadamia-NĂŒsse
- NachschattengewÀchse (rohe Auberginen, rohe Kartoffeln, Tomaten)
- Pilze
- Rohe Bohnen und andere HĂŒlsenfrĂŒchte
- Speck
- SĂŒĂstoffe
- Salzige Knabbereien
- WalnĂŒsse
Suchen Sie einen Tierarzt auf, wenn Sie folgende Vergiftungssymptome bei Ihrem Hund bemerken:
AuffĂ€lliges Verhalten (z.B. Apathie oder TobsuchtsanfĂ€lle), Blutungen an den SchleimhĂ€uten (punktförmig), Durchfall, Erbrechen, erhöhter Puls, Fieber, KrĂ€mpfe, Kreislaufbeschwerden, UnterkĂŒhlung, vermehrter Speichelfluss und Zittern.
WeiterfĂŒhrende Informationen zu den giftigen Lebensmitteln fĂŒr Hunde finden Sie auf Spiegel Online.