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Hundefutter (4.718 Ergebnisse aus 103 Shops)

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Je nach Alter des Hundes können unterschiedliche Hundefutter sinnvoll sein. Ein junger Welpe im Wachstum hat einen anderen Bedarf an Nährstoffen als ein ausgewachsener Hund.

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Geschmacksrichtung
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Die Geschmacksrichtung des Hundefutters richtet sich nach den enthaltenen Lebensmitteln. Das können Fleischsorten wie Rind, Schwein, Lamm, oder Geflügel sein, oder auch andere Inhaltsstoffe, wie Reis, Gemüse oder Getreide.

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Futter-Typen
Bei Hundefutter lässt sich grundsätzlich zwischen Alleinfutter und Beifutter unterschieden. Alleinfutter deckt grundsätzlich zumeist den Ernährungsbedarf vollständig ab. Mit am gängigsten ist hierbei Trockenfutter. Es ist aufgrund seiner Konsistenz unkompliziert und lange haltbar. Hier hat der Nutzer ferner eine große Auswahl an Geschmacksrichtungen und Inhaltsstoffen. Es gibt auch für bestimmte Rassen oder Altersgruppen abgestimmtes Hundefutter.

Nassfutter ist ebenfalls als Alleinfutter geeignet und ist für Hunde zumeist besser im Geschmack. Außerdem fügt sich der Flüssigkeitshaushalt zusätzlich besser auf den Wasserhaushalt des Hundes aus. Eine weitere Variante wäre das Frostfutter. Dieses erweist sich als besonders frisch und nahrhaft, da bei sonstigen Konservierungsmethoden Vitamine und Nährstoffe verloren gehen.

Das Alleinfutter kann für die Abwechslung zusätzlich um Beifutter ergänzt werden. Eine Ergänzungsmöglichkeit wären hier beispielsweise Kroketten. Diese bieten Ihrem Hund ein gesundes und wohlschmeckendes Ernährungsprogramm und kennen ebenso mit speziellen Vitaminen versehen sein. Auch Pellets bieten eine sinnvolle Nahrungsergänzung. Flocken können ebenfalls als Zusatz zur fleischlichen Ernährung gesehen werden. Die Ballaststoffe unterstützen dabei den Verdauungsapparat.

Als Zusatzangebot kann noch auf Snacks und Leckerlies zurückgegriffen werden. Gerade braves Verhalten wird bei Hunden häufig mit leckeren Keksen belohnt. Kauknochen sind dagegen für den idealen Kau-Spaß perfekt und dienen obendrein der Zahnpflege.

Nährstoffbedarf
Grundsätzlich hängt der Bedarf an Proteinen, Fett, Ballaststoffen, Calcium und Phosphor von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Aktivitätsumfang. Bei Unsicherheiten sollte Rücksprache mit dem Tierarzt gehalten werden.

Rassenspezifische Ernährung beim Hund
Weltweit gibt es mehr als 800 Hunderassen. Diese haben jeweils unterschiedliche Bedürfnisse. So variiert beispielsweise die Größe der Gebisses, der Energiebedarf, der Magengröße und die Lebenserwartung. Auch brauchen unterschiedliche Rassen wie Golden Retriever, Jack Russell Terrier und Deutscher Boxer, spezifische Nährstoffe um diverse Krankheiten vorzubeugen. Es ist nicht immer einfach diesen gerecht zu werden.

Futter auf gesundheitliche Bedürfnisse abstimmen
Viele Hundefutter-Sorten sind eben auf spezifische Krankheitsbedürfnisse abgestimmt. Es gibt die Möglichkeit beispielsweise gezielt das Fellwachstum zu fördern. Auch nach Ernährungsangeboten fürs Immunsystem, den Bewegungsapparat, die Gelenke, die Knochen, den Magen oder für trächtige Hündinnen lassen sich im Handel finden.

Altersspezifische Ernährung
Auch Welpen benötigen andere Futtermengen, da sich der Verdauungsapparat in der Eingewöhnungsphase erst mal an die neue Nahrung gewönnen muss und die Mineralstoffe optimal abgestimmt werden müssen. Grundsätzlich sollte die Welpen-Nahrung auch mit einem Tierarzt oder Pfleger abgestimmt werden.

Zudem muss ein Junghund beim Heranwachsen ebenfalls durch spezifische Nahrung unterstützt werden. Gerade das Knochenwachstum ist in den ersten Monaten besonders sensibel. Hier sollte man insbesondere auf genügend Calcium-Zufuhr achten.

Weitere Angebote gibt es zusätzlich für ältere Hunde. Bei diesen sinkt zwar der Energiebedarf, dagegen ist der Bedarf an Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen gleichbleibend. Außerdem ist es bei den „Senioren“-Hunden wichtig, dass diese genügend trinken. Entsprechend kann hier der Rückgriff auf Nassfutter empfehlenswert sein.

Tipps für kleine Hunde
Bei kleineren Hunden ist es wichtig die Dosis des Futters auf die Aktivität des Hundes und dessen Temperament abzustimmen. Grundsätzlich ist es ratsam das Futter auf mehrere Rationen auf den Tag zu verteilen, da kleine Rassen entsprechend auch einen kleineren Magen haben.

Tipps für große Hunde
Der Bewegungsapparat von großen Rassen ist entsprechend immer stärker, als bei kleinen Hunden. So variiert hier auch oftmals die Zusammensetzung des Futters. Gerade für Muskel- und Knochen-Aufbau ist die Versorgung mit Proteinen entscheidend. Auch hier gilt: Bei Zweifeln oder Anzeichen von Mangelernährung ist die Abstimmung mit dem Tierarzt empfehlenswert.

Sie fragen sich, welches Hundefutter sich für Ihren Hund eignet?

Unser Ratgeber hilft Ihnen, das passende Hundefutter zu finden.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Der Hund zählt in der Geschichte nicht nur zu den ältesten Haustieren des Menschen, sondern ist auch sein treuester Wegbegleiter. Nicht zufällig wird er als „bester Freund des Menschen“ bezeichnet.
 
Wie wir Menschen sind auch Hunde Allesfresser. Diese Eigenschaft haben sie von ihren Vorfahren geerbt – den Wölfen, die von Natur aus Jäger sind. Da ein Haushund in der Regel keine Möglichkeit hat, draußen zu jagen, ist das natürliche Nahrungsangebot entsprechend gering. Ihr Hund ist daher abhängig von dem Futter, das Sie ihm zur Verfügung stellen.

Als Hundebesitzer möchten Sie nur das Beste für Ihren Vierbeiner und ihn optimal versorgen. Die Ernährung nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein. Das Futter, mit dem Sie Ihren Hund regelmäßig versorgen, beeinflusst dessen Vitalität, Gesundheit und nicht zuletzt auch seine Lebenserwartung.

Wissenswert

Nach Angaben des Industrieverband Heimtierbedarf e.V. (IVH) lebte im Jahr 2015 in 16 % der deutschen Haushalte mindestens 1 Hund. Das entspricht insgesamt 7,9 Mio. Vierbeinern.

Heutzutage gibt es laut dem FCI (Fédération Cynologique Internationale) über 340 verschiedene Hunderassen. Jeder Hund hat dabei hinsichtlich des Futters verschiedene Bedürfnisse. Hinzu kommt, dass ein Welpe andere Nährstoffe benötigt als ein Hund fortgeschrittenen Alters. Damit Sie das Futter finden, das sowohl Ihren Wünschen als auch den Bedürfnissen Ihres Hundes optimal entspricht, finden Sie in unserem Kaufberater nachfolgend die wichtigsten Informationen über Hundefutter.
 

Kaufberater

Aus dem großen Angebot an Hundefutter ist es nicht leicht, das optimale Futter für Ihren Hund zu wählen. Schließlich unterscheiden sich die im Handel erhältlichen Nahrungsmittel für Hunde in den unterschiedlichsten Eigenschaften, dazu gehören sowohl die Rassen- als auch die Altersempfehlung. Zudem spielen auch die gesundheitlichen Aspekte des Hundes eine wichtige Rolle für die Ernährung Ihres Vierbeiners. 
 
In unserem folgenden Ratgebertext informieren wir Sie über verschiedene Hundefuttersorten, Inhaltsstoffe und Spezialernährung, um Ihnen bei der Wahl des idealen Hundefutters zu helfen.
Bedenken Sie für den Kauf des idealen Futters für Ihren Hund vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Wählen Sie zwischen verschiedenen Hundefuttersorten.
    Es ist sowohl Trocken- als auch Nassfutter erhältlich. Eine Mischform stellt Softfutter dar. An der ursprünglichen Nahrungsaufnahme der Hunde orientiert sich BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter), das hauptsächlich aus rohem Fleisch besteht. Mit Snacks können Sie Ihren Hund zwischendurch füttern und belohnen. Wer viel Wert auf biologische Erzeugung legt, kann auch zu Biofutter greifen.
  • Das Alter Ihres Hundes ist ein wichtiges Kriterium für die Wahl eines Hundefutters.
    Das im Handel erhältliche Hundefutter ist für Hundewelpen (Puppy), junge Hunde (Junior), erwachsene Hunde (Adult) sowie ältere Hunde (Senior) erhältlich. Es ist an die speziellen gesundheitlichen Bedürfnisse des Hundes angepasst, die mit dessen Alter einhergehen.
  • Die Größe bzw. Rasse Ihres Hundes ist ebenfalls entscheidend.
    Mit der Größe bzw. Rasse eines Hundes variiert auch der tägliche Gesamtbedarf an Nährstoffen sowie der Energiebedarf. Die Hersteller von Hundefutter unterscheiden daher zwischen kleinen Hunden (Small bzw. Mini), mittelgroßen Hunden (Medium), großen Hunden (Large bzw. Maxi) und sehr großen Hunden (Giant).
  • Benötigt Ihr Hund eine Spezialernährung?
    Hundefutter gibt es inzwischen mit den unterschiedlichsten gesundheitsfördernden Wirkungen. Mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen  Sie die Ernährung Ihres Hundes bedarfsgerecht. Informieren Sie sich daher über den aktuellen gesundheitlichen Zustand Ihres Hundes, um das Futter optimal anpassen zu können. 
 

Hundefuttersorten

Im Handel sind verschiedene Hundefuttersorten erhältlich. Alle Futtersorten besitzen im Grunde ähnliche Zutaten, die sich aber je nach Sorte in der Konsistenz und Verabreichungsform voneinander unterscheiden. 
Auf den Punkt!
  • Nassfutter ist bei den meisten Hunden sehr beliebt, da es durch seinen hohen Wasseranteil intensiv riecht, bereits eingeweicht und stark im Geschmack ist. Der Fleischanteil ist meist sehr hoch, die Energiedichte jedoch im Vergleich zu Trockenfutter geringer.
  • Trockenfutter besitzt einen geringeren Wasseranteil als Nassfutter und daher eine feste Konsistenz in Form von Pellets oder Brocken. Zudem ist es oft relativ geruchsneutral, weswegen es Hunde oftmals ablehnen. Dafür besitzt Trockenfutter eine hohe Energiedichte und ist einfach zu portionieren.
  • Softfutter ist ein halbfeuchter Mix aus Trocken- und Nassfutter. Das Futter ähnelt dem gut zu portionierenden, energiereichen Trockenfutter, ist jedoch deutlich weicher und einfacher zu kauen. Es regt außerdem den Appetit an. Daher ist es bei den Vierbeinern sehr beliebt.
  • BARF (Biologisches Artgerechtes Rohes Futter) ist auch als Frostfutter bekannt. Es orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung der wilden Hunde bzw. Wölfe. Es besteht aus rohem Fleisch, Innereien, verschiedenen Kohlenhydratquellen und Gemüse. Sie können das Futter entweder mit Flocken selber frisch zubereiten sowie auch als Fertigfutter oder in bereits portionierter und gefrorener Form kaufen. Es hat eine feuchte, weiche Konsistenz und wird von Hunden gut akzeptiert.
  • Snacks können Sie Ihrem Hund zusätzlich zum Futter geben, beispielsweise als Leckerli oder zur Belohnung. Sie sind aufgrund ihrer halbfeuchten Konsistenz und des guten Geruchs bei Hunden sehr beliebt. Snacks sind beispielsweise Kauknochen, Kekse oder trockene Hundekuchen, also gut zu portionieren.  
Bis auf Snacks können alle Futtersorten als Alleinfutter oder im abwechselnden Mix als Beifutter dienen. Da alle Futtersorten ihre Vor- und Nachteile haben, ist es sinnvoll, Ihrem Hund einen Mix an verschiedenen Sorten anzubieten. Eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter stellt beispielsweise eine gesunde Abwechslung für Ihren Hund dar.
Shopping Tipp
Verzichten Sie auf Futtersorten, die Konservierungsstoffe, Farbstoffe und künstliche Aromastoffe enthalten. Viele dieser Zusätze werden von Hunden nicht gut vertragen und können zu Verdauungsproblemen führen.
 
Inzwischen gibt es auch verschiedene Hundefuttersorten mit Zutaten aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft, die nicht gentechnisch verändert wurden. Das Biofutter ist dadurch in der Regel sehr gut verträglich.

Nassfutter
Bezeichnend für Nassfutter ist sein hoher Wassergehalt von 75 bis 80 %. Das Wasser wird in der Herstellung als Dampf zugesetzt oder ist bei hochwertigem Futter Bestandteil der Rohstoffe. Die einzelnen Zutaten des Futters werden zunächst zerkleinert, bevor sie roh in die Verpackung gefüllt und unter Druck auf ca. 120 °C erhitzt werden. Dadurch wird das Futter gegart und konserviert.

Nassfutter entspricht neben BARF am ehesten der natürlichen Ernährung eines Hundes. Die meisten Sorten enthalten besonders große Fleischstücke in ihrer herkömmlichen, weichen Konsistenz. 

Bei nahezu allen Hunden ist Nassfutter beliebt. Zum einen riecht es bereits nach dem Öffnen der Packung sehr intensiv und ist durch seinen hohen Fleischanteil auch stark im Geschmack. Zum anderen ist Nassfutter überaus vielfältig. Sie können hier beispielsweise zwischen Gelee, Pastete, Páte und Fleisch in Soße wählen.

Da die enthaltenen Bestandteile im Nassfutter bereits eingeweicht und auch gegart sind, können die meisten Hunde das Nassfutter schnell und schonend verdauen

Nassfutter enthält meist einen besonders hohen Fleischanteil und versorgt Ihren Vierbeiner dadurch mit vielen wichtigen Nähr- und Mineralstoffen. Da die Energiedichte im Nassfutter jedoch im Vergleich zum Trockenfutter relativ gering ist, muss die Futtermenge deutlich größer ausfallen. Zudem wirkt sich der hohe Wasseranteil im Nassfutter negativ auf die Haltbarkeit aus, wodurch es relativ schnell verdirbt. Eine geöffnete Packung ist nur noch wenige Tage halt- und genießbar. Aus diesen Gründen kann es unter Umständen zu höheren Kosten und einer größeren Müllproduktion durch die zahlreichen Verpackungen kommen. Nassfutter eignet sich daher auch nur bedingt, wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind.
Shopping Tipp

Geben Sie Ihrem Hund bei einer ausschließlichen Verpflegung mit Nassfutter regelmäßig verschiedene Snacks, welche die Zahngesundheit des Tieres fördern. Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Hundesnacks für die Gebisspflege.

Nassfutter sorgt durch seinen hohen Wasseranteil für eine gute Flüssigkeitszufuhr. Deshalb eignet es sich besonders für ältere Hunde gut, die von sich aus meist weniger trinken.
 
Je nach Packungsgröße kostet Nassfutter zwischen 0,40 € und 90 €.
Pro
  • Schnelle und schonende Verdauung
  • Hoher Wassergehalt sorgt für Flüssigkeitszufuhr
  • Hoher Fleischanteil mit wichtigen Nähr- und Mineralstoffe
  • Bei nahezu jedem Hund beliebt
  • Vielfältige Auswahl   
Contra
  • Geringe Haltbarkeit nach geöffneter Packung
  • Unpraktisch für unterwegs
  • Hund benötigt eine größere Futtermenge aufgrund der niedrigeren Energiedichte (höherer Kostenfaktor)
  • Hohes Müllaufkommen
  • Wirkt sich negativ auf die Zahngesundheit Ihres Hundes aus
  • Kann bei großen Hunderassen zu Magen-Darm-Problemen führen
Trockenfutter
Trockenfutter besitzt einen geringen Wassergehalt von 3–10 % und hat meist die typische Form von Pellets oder Brocken. Es kann auf 3 Weisen hergestellt werden:
 
  • Extrudiertes Trockenfutter
    Dieses Trockenfutter finden Sie am häufigsten im Handel. Hierbei werden die Zutaten zusammengemischt und zunächst auf etwa 150 °C erhitzt, bevor die Temperatur im Pressdruckverfahren auf 300 °C erhöht wird. Die Oberfläche der gepressten Pellets wird im Anschluss versiegelt. Durch die hohen Temperaturen werden die Grundstrukturen der einzelnen Rohstoffe aufgespalten, somit ist das Futter schon „vorverdaut“. So kann Ihr Hund die Nährwerte gut aufnehmen und der Magen wird geschont.
  • Kaltgepresstes Trockenfutter
    Hierbei werden die Zutaten zunächst fein gemahlen, anschließend vermischt und ohne zugeführte Hitze im Hochdruckverfahren in die gängige Form von Pellets gepresst. Im Hochdruckverfahren entsteht lediglich eine Temperatur von 50 °C. Die Grundstruktur der einzelnen Zutaten wird im Gegensatz zu extrudiertem Trockenfutter nicht aufgespalten. Da Ihr Hund kaltgepresstes Trockenfutter somit vollständig verdauen muss, wird die natürliche Darmreinigung angeregt.
  • Gebackenes Trockenfutter
    In diesem Verfahren werden die Zutaten ebenfalls erst fein gemahlen und zu einem Teig vermischt. Anschließend sticht eine Maschine den Teig in Brocken aus, die dann bei ca. 120 °C für 30 min gebacken werden. Durch dieses Verfahren ist das Trockenfutter „vorverdaut“, Vitamine können jedoch verloren gehen.

Trockenfutter ist durch seine Wärmebehandlung in der Regel leicht verdaulich. Während Nassfutter besonders bei großen Hunden zu Verdauungsproblemen führen kann, wird das Trockenfutter im Allgemeinen von den meisten Hunderassen sehr gut vertragen.

Trockenfutter muss aufgrund seiner hohen Energiedichte in geringeren Mengen zugeführt werden. Es ist auf Dauer meist günstiger als andere Futtersorten, denn Sie benötigen im Vergleich wesentlich weniger Futter für eine ausreichende Versorgung Ihres Hundes.

Trockenfutter wirkt sich außerdem positiv auf die Zahngesundheit Ihres Vierbeiners aus. Es kann die Bildung von Zahnstein deutlich reduzieren und wird daher in Kombination mit Kauknochen häufig zur Zahnreinigung verwendet. Die festen Bestandteile des Futters reiben auf natürliche Weise die Zahnbeläge eines Hundes ab.
Achtung!
Aufgrund des geringen Wassergehalts des Trockenfutters besteht die Gefahr eines Flüssigkeitsmangels für Ihren Hund. 
Dieser kann unter Umständen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Stellen Sie Ihrem Haustier daher neben dem Futterbehälter stets einen Napf mit frischem Wasser zur Verfügung. So wird Ihr Hund zum Trinken animiert.
Aufgrund seines geringen Flüssigkeitsanteils ist Trockenfutter sehr lange haltbar. Das Futter in einer geöffneten Packung können Sie mehrere Wochen oder sogar Monate verwenden. Jedoch kommt es nach dem Öffnen einer Trockenfutterpackung zu einem raschen Nährstoffverlust. Daher ist es – je nachdem, wie viel Ihr Hund frisst – ratsam, eher auf kleinere Futterpackungen zurückzugreifen.
 
Allerdings zeigt die Praxis, dass Trockenfutter nicht bei allen Hunden beliebt ist. Zum einen wird dies auf die Geruchsneutralität zurückgeführt, zum anderen lehnen manche Hunde die feste Konsistenz des Trockenfutters ab.

Was sie tun können, wenn Ihr Hund nicht fressen möchte, erfahren Sie in unserer FAQ-Sammlung: Was mache ich, wenn mein Hund sein Fressen verweigert?

Wenn Sie ein reisetaugliches Futter für Ihren Hund suchen, stellt das Trockenfutter die beste Wahl dar. Es ist einfach zu portionieren und kann auch als Leckerli für Zwischendurch dienen. Es eignet sich für alle Hunde, die von sich aus ausreichend trinken.
 
Der Preis für Trockenfutter beträgt je nach Qualität und Verpackungsgröße 1 € bis 165 €. 
Pro
  • Kleinere Futtermengen sind aufgrund der hohen Energiedichte ausreichend (geringerer Kostenfaktor)
  • Lange Haltbarkeit nach dem Öffnen
  • Einfach zu portionieren 
  • Vielfältige Auswahl
  • Wird von den meisten Hunderassen gut vertragen
  • Zahnpflege
Contra
  • Gefahr eines Flüssigkeitsmangels durch geringen Wassergehalt
  • Nicht bei allen Hunden beliebt
Softfutter
Relativ unbekannt ist das Softfutter oder auch halbfeuchtes Hundefutter, das mit 20-50 % Wasseranteil eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter darstellt. Bei der Herstellung werden die vermischten Zutaten in Fleischsaft oder Wasser gegart. Anschließend wird der Zutatenbrei geknetet, in einen Strang gepresst und in einzelne Brocken geschnitten. Gegebenenfalls müssen die Brocken noch nachgetrocknet werden, bevor sie am Ende eine weiche, elastische und dennoch feste Konsistenz besitzen. 
 
Softfutter ist bei den meisten Hunden wegen seines intensiven Geruchs und seiner halbfeuchten Konsistenz sehr beliebt. Es regt zudem den Appetit der Hunde an. Durch den höheren Feuchtigkeitsanteil verdirbt halbfeuchtes Futter jedoch schneller als Trockenfutter, ist aber länger haltbar als Nassfutter. 
Achtung!
Um die Haltbarkeit zu gewährleisten, werden dem Softfutter oftmals Konservierungsstoffe und Zucker zugesetzt.

Zusatzstoffe und Konservierungsmittel können bei empfindlichen Hunden zu Verdauungsproblemen und allergischen Reaktionen führen.
 
Die meisten halbfeuchten Hundefuttersorten enthalten zudem viel Zucker, was sich bei regelmäßiger Fütterung negativ auf die Zahngesundheit Ihres Hundes auswirkt.

Softfutter ist gut zu portionieren und kann daher sowohl als Alleinfutter dienen sowie auch als Beifutter oder Leckerli andere Futtersorten ergänzen. Es eignet insbesondere für Hunde, die Trockenfutter ablehnen. Sie können es je nach Qualität und Verpackungsgröße zu einem Preis von 5 € bis 120 € kaufen. 

Pro
  • Konsistenz und Geruch bei den meisten Hunden beliebt
  • Einfach zu portionieren und somit auch als Leckerli geeignet
  • Appetitanregend
  • Länger haltbar als Nassfutter
Contra
  • Enthält oftmals Konservierungsmittel und Zucker
  • Verdirbt schneller als Trockenfutter
BARF
BARF steht für Biologisches Artgerechtes Rohes Futter und orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung der Hunde als Allesfresser und Jäger. Es besteht aus rohem Fleisch oder Fisch, Innereien, Knochen sowie Obst, Gemüse und verschiedenen Kohlehydratquellen. 

BARF wird meist als Frostfutter (tiefgefroren und bereits portioniert) oder als Frischfleisch zum Kauf angeboten. Hierzu gibt es nahrungsergänzende Produkte wie z.B. Flocken und Öle, die Sie mit dem rohen Fleisch oder Fisch selbst vermischen und somit das Hundefutter frisch zubereiten. Zudem können Sie auch Fertigprodukte kaufen, welche bereits eine Mischung aus zerkleinertem Fleisch oder Fisch und passenden BARF-Zutaten enthalten und in Dosen angeboten werden.
 
Frostfutter erweist sich als besonders frisch und nahrhaft, da durch andere Konservierungsmethoden oftmals Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Zudem ist es lange haltbar. Frischfleisch hingegen birgt die Gefahr von Krankheitserregern, die sich in rohem und stark zerkleinertem Fleisch und Fisch schnell vermehren können. Daher sollte es immer sofort aufgebraucht und nicht lange gelagert werden. Achten Sie Sie bei der Herstellung der BARF-Mahlzeiten sowohl für die Gesundheit des Hundes als auch zu Ihrer eigenen Sicherheit auf einwandfreie hygienische Bedingungen.
Achtung!
Füttern Sie kein rohes Schweinfleisch.
Dieses kann einen Virus enthalten, der die „Aujeszkysche Krankheit“ hervorruft. Diese hat sowohl bei Hunden als auch bei Katzen einen tödlichen Verlauf. 
 
Achten Sie zudem auf eine ausgewogene Zusammensetzung der BARF-Mahlzeiten. Andernfalls führt dies auf Dauer zu einer Fehl- und Mangelernährung. Um den Nährstoffbedarf Ihres Hundes zu decken, ist meist eine Ergänzung von essentiellen Fettsäuren und Mineralien notwendig. Ansonsten besteht die Gefahr von gesundheitlichen Problemen Ihres Hundes. 
BARF wird von den meisten Hunden gut angenommen, da es in richtiger Rationierung am ehesten der natürlichen Ernährung der Tiere entspricht. Es ist jedoch meist mit einem großen Aufwand für Sie verbunden, da Sie die Zutaten oft noch selber abmessen, vermischen und entsprechend lagern müssen.  
 
Je nach Zusammensetzung, Qualität und Verpackungsgröße kostet BARF zwischen 2 € und 90 €.
Pro
  • Ähnelt der natürlichen Ernährung des Hundes
  • Wird von den meisten Hunden gut angenommen
  • Als Frostfutter lange haltbar und lagerfähig
Contra
  • Als Frischprodukt schnell verderblich und nicht lagerfähig
  • Gefahr eines Nährstoffmangels bei falscher Zusammensetzung der Mahlzeiten
  • Großer Zubereitungsaufwand
Snacks
Snacks stellen kein vollwertiges Futter dar, sondern dienen als Zusatzmahlzeit oder schmackhafte Belohnung für Ihren Hund. Zu Hundesnacks zählen beispielsweise:
 
  • Softsnacks in verschiedenen Geschmacksrichtungen 
  • Knackige Hundekekse oder -kuchen 
  • Getrocknete Fleischstücke und -sticks
  • Würstchen
  • Diverse Kausnacks wie Kauknochen, Kaustreifen und Kauwurzeln

 
Je nach Snack unterscheiden sich somit die Konsistenz und auch die Herstellungsverfahren, die denen des Trocken- oder Softfutters ähneln. Einige Snacks sind zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Die meisten Produkte sind bei Hunden sehr beliebt, da sie sehr geruchsintensiv und schmackhaft sind.

In unserem Ratgeber geben wir Ihnen die wichtigsten Informationen über die Inhaltsstoffe von Hundefutter.

Fast alle Snacks enthalten jedoch einen hohen Zuckeranteil, weshalb Sie diese nur sparsam einsetzen sollten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihr Hund stark an Gewicht zulegt. Kauartikel enthalten jedoch in der Regel wenig Kalorien, pflegen die Hundezähne und beschäftigen den Hund stundenlang. 
 
Kalorienreiche Snacks eignen sich als gelegentliche Leckerli, um den Hund für das Training von bestimmten Verhaltensweisen oder Kunststücken zu motivieren. Zudem können sie alle Hunde verzehren, die nicht an Übergewicht leiden. Kauartikel eignen sich für jeden Hund, für Welpen gibt es spezielle Produkte für Milchzähne.

Je nach Snack und Verpackungsgröße bezahlen Sie zwischen 0,30 € und 100 €.
Pro
  • Schmackhafte Belohnung für Zwischendurch
  • Kauartikel unterstützen die Gebisspflege
  • Oft angereichert mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen
Contra
  • Zusatzfütterung
  • Enthalten meist einen hohen Zuckeranteil


Altersempfehlung

Mit dem Alter eines Hundes verändern sich auch seine Ernährungsbedürfnisse. Daher gibt es verschiedene Hundefuttersorten, die speziell für Hundewelpen sowie junge, ausgewachsene und ältere Hunde entwickelt wurden.
 
Die Empfehlungen der Hundefuttersorten unterscheiden sich in der Regel in folgende Altersklassen:
Shopping Tipp

Die Einteilung in die Altersklassen unterscheidet sich von Hunderasse zu Hunderasse. Beachten Sie daher nicht nur die Altersangaben auf der Packung, sondern auch die Größenangabe der Hunde. Die richtige Kombination versorgt Ihren Hund optimal.

Puppy (Welpe)

Ein Hundewelpe (englischsprachig: „Puppy“) wird unmittelbar nach seiner Geburt zunächst durch die Muttermilch optimal versorgt.

Shopping Tipp
Wenn Ihre Hündin aufgrund eines Milchmangels keine optimale Versorgung Ihrer Welpen mit lebenswichtigen Nährstoffen gewährleisten kann, können Sie auf spezielle Welpenmilch zurückgreifen. 
Ein großes Angebot an Welpenmilch finden Sie auf unserem Portal.

Ab der 3. Lebenswoche können Sie mit der Zufütterung beginnen, verwenden Sie dabei aber zunächst ausschließlich hochwertiges Nassfutter in kleinen Mengen. Die Muttermilch sollte bis zur 5. Lebenswoche das Hauptnahrungsmittel eines Hundewelpen sein. Trockenfutter können Sie ab der 5. Lebenswoche füttern – achten Sie auch hier auf die Qualität.

Tipp
Füttern Sie Ihren Hundewelpen mehrmals täglich mit kleinen Portionen, um seinen kleinen Magen nicht zu überlasten:
In den ersten 2–3 Monaten sollten Sie 4–5 kleine Mahlzeiten einbauen. Ab dem 3. Monat können Sie die Portionen größer gestalten und auf 2–3 Mahlzeiten reduzieren.

Qualitativ hochwertiges Welpenfutter zeichnet sich zum einen durch eine leicht verdauliche Proteinquelle aus. Hochwertige Pellets sind schonend für den Verdauungstrakt des Hundewelpen, d.h. sie zerfallen in seinem Magen und quellen nicht auf. Zum anderen enthält hochwertiges Welpenfutter keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Es hat einen sehr geringen Anteil an Getreide und zugleich viel Kalzium und Phosphor für die Entwicklung von Knochen und Muskeln.

Wenn Sie mehr Informationen zur Fütterung Ihres Hundes benötigen, lesen Sie in unserer FAQ-Sammlung nach: Wie füttere ich meinen Hund richtig?

Junior (jung)

Um einen jungen Hund optimal in seiner Entwicklung zu unterstützen, gibt es spezielles Hundefutter mit der Kennzeichnung „Junior“ auf der Verpackung. Dieses versorgt den heranwachsenden Hund mit allen wichtigen Nährstoffen und begünstigt im besten Fall eine angemessene Wachstumsgeschwindigkeit. In den ersten Lebensmonaten eines Hundes ist vor allem die Kalziumzufuhr zur Unterstützung des Knochenwachstums entscheidend.

Wissenswert
Wie lange ein Hund Junior ist, hängt davon ab, welches Endgewicht er später erreichen wird.
Zwerghunde (z.B. Zwergpinscher) sind mit ca. 10 Monaten ausgewachsen.
Adult (erwachsen)

Als „Adult“ bezeichnet man einen ausgewachsenen Hund. Auch für erwachsene Hunde ist speziell abgestimmtes Futter im Handel erhältlich, das ihren hohen Kalorienbedarf nährstoffreich deckt. Hochwertiges Adult-Hundefutter besteht aus Proteinen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus Muskelfleisch, Fisch, Innereien und Milchprodukten.
Wissenswert
Die Rasse bestimmt, ab wann ein Hund ausgewachsen ist.
Kleine Hunderassen sind mit ca. 10 Monaten erwachsen, mittelgroße Hunde erst ab etwa 12 Monaten. Große Hunderassen gelten mit ca. 15 Monaten als Adult. Die meiste Zeit benötigen sehr große Hunderassen, sie sind erst mit etwa 24 Monaten ausgewachsen.

Senior (alt)
Hundefuttersorten mit der Bezeichnung „Senior“ sind speziell auf die Bedürfnisse von älteren Hunden abgestimmt. Ab welchem Alter man einen Hund als Senior bezeichnen kann, hängt vor allem von seiner Rasse ab. Eine allgemeingültige Einteilung ist schwierig, denn kleine Hunderassen werden in der Regel älter als große Hunde und sind damit entsprechend später als Senior zu bezeichnen.

Mit dem Alter eines Hundes gehen verschiedene körperliche Veränderungen einher, die eine Umstellung des Futters notwendig machen:
 
  • Der Energiebedarf eines älteren Hundes sinkt, während sein Bedarf an Nährstoffen unverändert bleibt.
    Im Alter verändert sich der Stoffwechsel eines Hundes. Außerdem nimmt sein Bewegungsdrang zunehmend ab, sodass er einen entsprechend niedrigeren Energiebedarf hat.
  • Die Muskelmasse eines älteren Vierbeiners nimmt mit der Zeit ab, während der Anteil des Körperfetts steigt.
    Füttern Sie Ihren Hund mit fettarmem Futter, um Übergewicht zu vermeiden.

Weiterführende Informationen und praktische Tipps zum Thema Futterumstellung können Sie unserer FAQ-Sammlung entnehmen: Wie stelle ich das Futter meines Hundes um?

Um das Herz und die Gelenke Ihres Hundes nicht zusätzlich zu belasten, ist es ratsam, die Ernährung seinen altersbedingten körperlichen Veränderungen anzupassen. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Hund über den Tag verteilt genügend Wasser trinkt. Damit der Flüssigkeitshaushalt eines älteren Vierbeiners stabil bleibt, empfiehlt sich eine ausschließliche Ernährung mit Nassfutter. So senken Sie das Risiko für Nierenerkrankungen.

Bedenken Sie
Stellen Sie die Ernährung Ihres Hundes um, sobald Sie erste Alterserscheinungen bemerken. 
Dazu zählen beispielsweise ein erhöhtes Ruhe- und Schlafbedürfnis, Gewichtszunahme und nachlassende Leistungsfähigkeit.
Neben den Altersklassen ist Hundefutter zudem oft auf die Größe bzw. Rasse des Hundes abgestimmt. Folgende Einteilungen sind hierbei geläufig:
Wissenswert

Um die Größe eines Hundes zu ermitteln, wird seine Widerristhöhe gemessen. Bei dem Widerrist handelt es sich um den erhöhten Übergang vom Hals zum Rücken von Vierbeinern. Er stellt den höchsten Punkt des Körpers bei gesenktem Kopf dar, daher eignet er sich besonders gut zur Messung der Größe.  


Small (Mini)
Hundefutter mit der Bezeichnung „Small“ bzw. „Mini“ ist speziell auf die Ernährungsbedürfnisse von sehr kleinen und leichten Hunderassen abgestimmt.

Hunde bis zu einer Widerristhöhe von ca. 35 cm gelten als kleine Hunde. Sie wiegen in der Regel bis zu 10 kg und sind –  je nach Rasse – mit ca. 10 Monaten ausgewachsen.
Wissenswert

Zu den kleinen Hunderassen gehören z.B. der Chihuahua, der Mops, der Yorkshire Terrier oder der Zwergpinscher.

Kleine Hunde haben einen schnelleren Stoffwechsel und somit einen höheren Energieverbrauch als große Hunde. Sie sind schneller ausgewachsen, benötigen aber in der Regel weniger Bewegung. Füttern Sie einen kleinen Hund daher mit einem möglichst energiereichen Futter in kleinen Mengen, das idealerweise gleichzeitig einem Übergewicht vorbeugt.

Die Futtermenge für einen kleinen Hund sollten Sie auf dessen Aktivität und Temperament abstimmen. Ein Hund, der sehr aktiv ist und sich dadurch mehr bewegt, benötigt mehr Futter als ein eher gemütlicher Hund, der sich nicht so viel bewegt.
 

Medium
Als „Medium“ gekennzeichnetes Hundefutter ist speziell an die Bedürfnisse mittelgroßer Hunde angepasst. Dazu zählen Hunde bis zu einer Widerristhöhe von ca. 50 cm.

Mittelgroße Hunde wiegen in der Regel 11–25 kg und sind –  je nach Rasse – mit ca. 12 Monaten ausgewachsen. Sie benötigen eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung. Idealerweise enthalten Futtersorten für mittelgroße Hunde viele Proteine und ungesättigte Fettsäuren.
Wissenswert

Zu den mittelgroßen Hunderassen gehören z.B. der Cocker Spaniel, der Collie, der Foxterrier oder der Husky.


Large (Maxi)
Hundefuttersorten mit der Bezeichnung „Large“ bzw. „Maxi“ sind besonders auf die Ernährungsbedürfnisse großer Hunderassen abgestimmt. Hunde ab einer Widerristhöhe von ca. 50 cm gelten als große Hunde. 
 
Sie wiegen in der Regel 26–40 kg und sind etwa mit 15 Monaten ausgewachsen. Große Hunde befinden sich länger im Wachstum als kleine Hunderassen und benötigen viel Bewegung. Das Futter für große Hunde sollte dementsprechend den Aufbau von Gelenken, Knochen und Muskeln unterstützen und im Alter vor Verscheiß schützen.
Wissenswert

Zu den großen Hunderassen gehören z.B. der Berner Sennenhund, der Boxer, Golden Retriever oder der Schäferhund.

Da große Hunderassen häufiger an Blähungen leiden als kleine Hunde, wählen Sie idealerweise eine leicht verdauliche Kost wie Trockenfutter. So beugen Sie möglichen Verdauungsstörungen Ihres Hundes vor.
 
Giant
Sehr große Hunde fressen nicht nur sehr viel, sondern benötigen auch eine energiereiche Ernährung. Daher gibt es für sie spezielle Hundefuttersorten. In der Regel tragen diese die Kennzeichnung „Giant“.

Vierbeiner ab einer Widerristhöhe von ca. 60 cm gelten als sehr große oder riesige Hunde. Sie wiegen in der Regel über 45 kg und sind mit ca. 24 Monaten ausgewachsen.
Wissenswert

Zu den Giants gehören z.B. die Dogge, der Bernhardiner, der Irische Wolfshund oder der Neufundländer.

Es reicht nicht aus, einen sehr großen Hund lediglich mit größeren Futtermengen zu versorgen. Die tägliche Futterdosis sollte auf den benötigten Energie- und Nährstoffbedarf abgestimmt sein. 
 
Die Zusammensetzung des Futters orientiert sich primär am hohen Energiebedarf sowie starken Bewegungsapparat der großen Hunde. Da sie täglich sehr viel Bewegung benötigen, werden ihre Gelenke, Muskeln und Knochen stark beansprucht. Versorgen Sie Ihren Hund daher von Anfang an mit hochwertigen Eiweißen. Diese können optimal zum Muskel- und Knochenaufbau beitragen und schützen außerdem vor Verschleiß.
Bedenken Sie
Große Hunderassen besitzen einen relativ kurzen Darmtrakt und neigen daher zu Magendrehungen und Koliken.
Wenn Ihr Hund zu viel frisst oder sich beim Kotausscheiden Gase bilden, sollten Sie von einer Ernährung mit Nassfutter lieber absehen.


Inhaltsstoffe

Einen ersten Aufschluss über die Qualität eines Hundefutters liefert Ihnen die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. In der Regel finden Sie die Angaben auf der Verpackung. Laut Futtermittelgesetz muss die Liste der Zutaten nach absteigendem Gewicht im Fertigprodukt sortiert sein. 

Bedenken Sie
Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung Ihres Hundes.
Eine einseitige Ernährung mit Fleisch ist für einen Hund nicht ausreichend, sondern kann sogar gesundheitsschädlich sein. Daher sollte Hundefutter immer alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten.
Auf folgende Inhaltsstoffe sollten Sie beim Kauf eines Hundefutters in erster Linie achten, um die Gesundheit Ihres Hundes optimal zu unterstützen:

 
Eiweiße
Eiweiße gelten als Baustoffe des Körpers und enthalten Aminosäuren, die für einen Hund lebenswichtig sind. Ein Hund benötigt sie zum Aufbau sowie zur Stärkung seines Körpergewebes. Es gibt insgesamt 25 Aminosäuren, von denen ein Hund 12 Varianten nicht selber produzieren kann und deshalb mit der Nahrung aufnehmen muss.
 
In der Natur kommen verschiedene Eiweißarten vor. Für Hundefutter wird zwischen pflanzlichen und tierischen Eiweißen unterschieden. Die Eiweiße werden im Magen-Darm-Trakt des Hundes mit Hilfe von Enzymen in wasserlösliche Bestandteile aufgespalten. So kann der Hund sie optimal verwerten.

Der Minimalbedarf an Eiweißen eines ausgewachsenen Hundes liegt bei 5 % der Gesamtenergiemenge seiner Nahrung. Das entspricht etwa 2– 2,5 g Eiweiß pro kg Körpergewicht.
 
Befindet sich Ihr Hund noch in der Wachstumsphase, liegt der Minimalbedarf an Eiweißen sogar bei bis zu 11,5 %. Legen Sie bei der Ernährung von Hundewelpen dementsprechend besonderen Wert auf die Eiweißzufuhr.

Für die optimale Versorgung Ihres Hundes spielen aber nicht nur die Menge des Eiweißes, sondern auch seine Qualität eine große Rolle. Eine besonders hochwertige Eiweißquelle ist Fleisch, z.B. Muskelfleisch und Innereinen. Aber auch Fisch stellt einen tierischen Eiweißlieferanten sowie eine gesunde Alternative zu Fleisch dar.
Wissenswert

Der Eiweißgehalt in frischem Fleisch beträgt ca. 18 % und in getrocknetem Fleisch etwa 9 %.

Pflanzliche Eiweiße sollten in einem artgerechten und gesunden Hundefutter ebenfalls nicht fehlen. Übliche Quellen stellen hier Haferflocken, Reis, Maiskleber, Soja oder Weizenkeime dar.
 
Fette
Fette liefern einem Hund die nötige Energie. Sie bestehen aus Glyzerin sowie lebensnotwendigen Fettsäuren und liefern die Vitamine A, D, E und K. Besonders die enthaltene Linolsäure ist für einen Hund wesentlich. Eine wichtige Bedeutung kommt auch den ungesättigten Fettsäuren zu. Sie haben Einfluss auf die Entzündungsreaktionen und Immunabwehr des Hundes.
 
Da ein Hund Bedarf an pflanzlichen sowie tierischen Fetten hat, sollten Sie beides über die Nahrung zuführen.
Bedenken Sie
Der Fettanteil im Futter sollte deutlich hinter dem Anteil von Eiweißen und Kohlenhydraten stehen.
Andernfalls kann Ihr Hund schnell Übergewicht entwickeln.

Kohlenhydrate

Wie der Mensch benötigt auch der Hund Kohlenhydrate als Energielieferanten. Sie stammen hauptsächlich aus Pflanzen und bestehen aus Zuckermolekülen. Neben Energiegewinnung und Zellaufbau regulieren sie auch die Darmmotorik.

Für die Ernährung eines Hundes stellen Kohlenhydrate zwar einen nützlichen, aber nicht unbedingt lebensnotwendigen Bestandteil dar. Da der Hund nicht viele Kohlenhydrate benötigt und jedes handelsübliche Trockenfutter mindestens eine Kohlenhydratquelle enthält, ist eine Unterversorgung hier eher selten.
 
Bei den im Hundefutter enthaltenen Kohlenhydraten unterscheidet man zwischen verdaulichen und unverdaulichen Kohlenhydraten. Die guten verdaulichen Kohlenhydrate stammen meist aus Gerste, Hafer, Mais, Reis und Weizen. Manche Hundefuttersorten enthalten auch Kartoffeln oder Leinsamen. Achten Sie darauf, dass das Getreide im Hundefutter immer vollwertig und nicht geschält ist.
Tipp
Ob das Futter über qualitativ hochwertige Kohlenhydrate verfügt, erkennen Sie an der Menge des Hundekots.

Bei geringen Kotmengen mit einem schwachen Geruch können Sie davon ausgehen, dass Ihr Vierbeiner die meisten im Futter enthaltenen Kohlenhydrate verwerten konnte.

Bekommt Ihr Hund jedoch Blähungen oder geruchsintensiven Durchfall, ist in der Regel ein hoher Anteil unverdaulicher Kohlenhydrate die Ursache.

Mineralien und Vitamine

Mineralien dienen als Strukturelemente von Knochen und Zähnen. Sie erfüllen wichtige Funktionen in Enzymen und anderen Eiweißen. Als lösliche Salze kontrollieren sie den Flüssigkeitsspiegel im Hundekörper. Vitamine sind organische (kohlenstoffhaltige) Verbindungen. Der Körper benötigt sie nicht als Energieträger, sondern für andere lebensnotwendige Funktionen.
 
Mineralien und Vitamine können vom Hund nicht selbst gebildet werden und sind daher ein lebensnotwendiger Bestandteil des Futters. Ein Hund benötigt ca. 20 verschiedene Mineralien. Bei einigen von ihnen ist der Bedarf allerdings so gering, dass sich die Menge nicht exakt bestimmen lässt. Eine Unterversorgung ist jedoch eher unwahrscheinlich, da diese Spurenelemente in nahezu allen Hundefuttersorten vorhanden sind. Für die Ernährung mit BARF sind Nahrungsergänzungsmittel hingegen sinnvoll.
Achtung!

Eine regelmäßige Überdosierung mit bestimmten Mineralien kann zu einer Vergiftung führen und somit der Gesundheit Ihres Hundes schaden. Fragen Sie daher immer Ihren Tierarzt, bevor Sie Ihrem Hund zusätzlich Vitamine und Materialien zuführen.

Leidet ihr Hund an einer Krankheit oder benötigt aufgrund seiner Ernährungsform die Zufuhr von wichtigen Nährstoffen? Mit Diätfutter und Nahrungsergänzungsmitteln können Sie die Versorgung Ihres Hundes optimal an seine Bedürfnisse anpassen und seine Gesundheit unterstützen.
 
Diätfutter
Bei Hunden können wie beim Menschen ebenfalls gesundheitliche Probleme durch das Futter entstehen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten auftreten. Daher gibt es inzwischen viele verschiedene Diätfuttersorten, beispielsweise für Übergewicht oder auch getreidefreies Futter. Zudem wurden für bestimmte Hundegruppen – wie sterilisierte oder kastrierte Hunde – spezielle Hundefuttersorten entwickelt, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Diätfuttersorten sind meist auf folgende Kriterien abgestimmt:
 
  • Aktivitätsgrad
    Gerade in Kombination mit zu wenig Bewegung führt das falsche Futter bei den Vierbeinern zu Übergewicht und einer zunehmenden Lustlosigkeit. Stimmen Sie daher das Futter auf den Aktivitätsgrad Ihres Hundes ab. Hersteller kennzeichnen häufig auf der Verpackung mit „aktiv“, „balance“ oder „light“, für welchen Hund sich das Futter eignet. Sportliche Hunde haben einen hohen Energiebedarf, da sie viel herumtollen und rennen. Sie benötigen somit ein energiereiches Futter mit vielen ungesättigten Fetten und Proteinen aus Muskelfleisch, Innereien oder Fisch. Träge Hunde, die sich aufgrund Ihres Alters oder Ihrer Rasse nur wenig bewegen, brauchen ein nährstoffreiches Futter mit einer niedrigen Energiedichte.
  • Gewichtskontrolle
    Inzwischen gibt es spezielles Futter für Hunde, die übergewichtig oder unterernährt sind. Die Inhaltsstoffe dieser Futtersorten sind ideal auf die Gewichtskontrolle Ihres Hundes abgestimmt.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
    Manche Hunde müssen von Geburt an besonders ernährt werden, andere entwickeln im Laufe ihres Lebens bestimmte Allergien bzw. Unverträglichkeiten oder Erkrankungen, die eine spezielle Ernährung oder strikte Diät notwendig machen. So gibt es beispielsweise getreidefreies Futter oder auch Futtersorten, die den Bewegungsapparat oder die Organfunktionen Ihres Hundes unterstützen und fördern.
  • Sterilisation/Kastration
    Nach der Sterilisation einer Hündin bzw. der Kastration eines Hundes verändert sich der Hormonhaushalt. Als Folge davon fressen viele Vierbeiner mehr als zuvor und nehmen an Gewicht zu. Daher finden Sie im Handel speziell für diese Hundegruppe entwickeltes Futter. Es ist relativ kalorienarm, um Ihr Haustier vor Übergewicht zu schützen.
  • Säugende Hündi
    Da eine Hundemutter stetig für die Versorgung Ihrer Welpen Milch bildet, ist ihr Energiebedarf entsprechend hoch. Sie benötigt daher sehr energiereiches Futter mit einer hohen Energiedichte sowie einem hohen Gehalt an qualitativ hochwertigem Eiweiß.
  • Trächtige Hündin
    Eine trächtige Hündin benötigt eine größere Menge an Nährstoffen. Die Ernährung sollte auf diesen besonderen Zustand abgestimmt sein, d.h. es empfiehlt sich ein sehr nährstoffreiches Hundefutter mit Zutaten von bester Qualität. Gegebenenfalls sind auch Nahrungsergänzungsmittel für eine optimale Versorgung der trächtigen Hündin sinnvoll.
Tipp
Füttern Sie eine trächtige Hündin mit mehreren kleinen Portionen am Tag.
Die Welpen nehmen sehr viel Platz im Bauch einer Hündin in Anspruch. Deshalb passt die Futtermenge für eine ausreichende Energiezufuhr nicht auf einmal in ihren Magen. 

Grundsätzlich genügt ein hochwertiges Alleinfutter für gesunde und ausgelastete Hunde. Es enthält die wichtigsten Nährstoffe, Mineralien und Vitamine für eine ausgewogene Ernährung und die Gesundheit Ihres Hundes. In manchen Fällen – wie Mangelerscheinungen, hohem Aktivitätsgrad, BARF-Fütterung oder einigen Krankheiten –  sind Nahrungsergänzungsmittel jedoch eine sinnvolle Ergänzung des normalen Futters, um die Gesundheit Ihres Vierbeiners optimal zu unterstützen und zu fördern. 
 
Die Wirkstoffe gibt es in Form von Tabletten, Pasten, Tropfen, Pulvern, Flocken und auch als Gel. Meist vermengen Sie diese Mittel mit dem normalen Hundefutter. 

Zu den gängigsten Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde gehören folgende Produkte:
 
  • Biotin 
    Biotin ist ein Coenzym und wirkt bei dem Wachstum der Zellen, dem Abbau von Fettsäuren und der Bildung von Keratin mit, welches besonders wichtig für Haut, Fell und Krallen ist. Daher unterstützen Sie mit der Zugabe von Biotin vor allem die Gesundheit von Haut und Fell Ihres Hundes. Aber auch bestimmte Hundegruppen haben einen erhöhten Bedarf an Biotin. Dazu zählen vor allem ältere Hunde, sehr aktive Vierbeiner und trächtige sowie säugende Hündinnen. 
  • Ballaststoffe/Flockenmix
    Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Darmflora und fördern die Verdauung. Daher kann ein Mangel an Ballaststoffen zu Verstopfungen und Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes führen. Ballaststoffe sind als Nahrungsergänzungsmittel vor allem in Form eines Flockenmix für die BARF-Ernährung zu finden, aber auch als Gemüse- und Obstpellets. Die Produkte vermischen Sie mit dem rohen Fleisch, um den Hund alle wichtigen Nährstoffe zuzuführen. Aber auch in Verbindung mit herkömmlichem Hundefutter kommen zusätzliche Ballaststoffe z.B. bei Nieren- oder Lebererkrankungen oder bei einer trägen Darmtätigkeit Ihres Hundes unterstützend zum Einsatz.  
  • Muschelextrakte
    Extrakte aus der Grünlippmuschel helfen Ihrem Hund bei Gelenkbeschwerden, da es zu einem hohen Anteil Glukosaminglykanen (GAG) enthält. Dieser Stoff unterstützt den Aufbau und die Belastbarkeit von Knorpel und die Entwicklung des Bindegewebes und Skeletts. Die Grünlippmuschel enthält zudem wichtige Vitamine, Enzyme und Fettsäuren, die zur Behandlung von Gelenkerkrankungen wie Arthrose und von Hüfterkrankungen wichtig sind. Diese Muschelextrakte haben somit eine positive Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat Ihres Hundes. Besonders das Futter junger Hunde im Wachstum, sehr aktiver und sportlicher Hunde sowie älterer Hunde mit Gelenkbeschwerden können Sie mit Muschelextrakten anreichern. Meist erhalten Sie es als Pulver im Handel. 
  • Öle und essentielle Fettsäuren
    Fettsäuren sind für Ihren Hund wichtige Energielieferanten und verwerten in seiner Verdauung fettlösliche Vitamine. Daher sollte jedes Futter ein ausgewogenes Verhältnis aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthalten. Besonders bei der Ernährung Ihres Hundes mit BARF sind wertvolle Öle als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll. Das verfütterte, rohe Fleisch von Schlacht- und Nutztieren enthält heutzutage meist nur Omega-6-Fettsäuren, sodass Sie Ihrem Hund die wichtigen Omega-3-Fettsäuren zusätzlich zuführen müssen. Dafür eignen sich insbesondere Fischöle, wie Lachs- oder Dorschöle, aber auch pflanzliche Öle aus Walnuss, Leinsamen, Hanf und Raps. Auch bei Erkrankungen des Stoffwechsels, trockener Haut und Juckreiz kann trotz herkömmlichen Futters ein Mangel an essentiellen Fettsäuren vorliegen, dem Sie durch wertvolle Öle als Nahrungsergänzungsmittel entgegenwirken können.
Bedenken Sie
Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Notwendigkeit, Art und Dosierung der Nahrungsergänzungsmittel.
Er kann Sie ausgehend vom Gesundheitsstatus Ihres Hundes am besten beraten, welche Produkte die Ernährung Ihres Hundes optimal ergänzen und seine Gesundheit unterstützen. 


Geschmacksrichtungen

Die Auswahl an erhältlichen Geschmackrichtungen ist bei Hundefutter inzwischen sehr groß. Testen Sie einfach aus, was Ihrem Hund am besten schmeckt. 
Achtung!
Wechseln Sie nicht zu häufig das Futter Ihres Hundes.
Die Umstellung auf ein neues Futter kann den Magen-Darm-Trakt eines Hundes unnötig belasten. Bleiben Sie somit vorzugsweise bei den Futtersorten, die Ihr Hund gut annimmt und auch verträgt.
In der Regel haben Sie folgende Geschmacksrichtungen von Hundefutter zur Auswahl:
 
  • Fleisch
    Fleisch stellt eine besonders hochwertige Eiweißquelle für Ihren Hund dar und schmeckt den meisten Hunden. Sie können zwischen hellen und dunklen Fleischsorten auswählen: Geflügel, Rind bzw. Kalb, Lamm sowie Wild sind als Geschmacksrichtung bei den Vierbeinern beliebt. Einzelne Hersteller verwenden außerdem exotische Fleischsorten, wie z.B. Büffel, Elch, Känguru, Kaninchen, Ochse, Pferd, Rentier oder Ziege.
     
  • Fisch
    Fisch stellt – vor allem wegen seiner essentiellen Fettsäuren – eine gesunde Alternative zu Fleisch dar. Der hohe Anteil an Vitamin D und ungesättigten Fettsäuren ist allerdings nur in frischem Fisch enthalten – Fischmehl wurden dagegen Vitamin D und Öle entzogen. Es gibt inzwischen die unterschiedlichsten Fischsorten, die im Hundefutter verarbeitet sind. Sehr häufig finden Sie allerdings Forelle oder Lachs als Geschmacksrichtung.
     
  • Vegetarisch
    Nahezu alle Hundefuttersorten enthalten auch pflanzliche Zutaten, wie Gemüse und Obst oder ausgewählte Kräuter. Häufig bestehen Sie darüber hinaus auch aus Getreide. Einige Hundefuttersorten sind auch komplett vegetarisch, sie werden aber geschmacklich nicht immer gut von Hunden angenommen. 
Bedenken Sie
Viele Hersteller mischen Zucker in das Hundefutter hinein, um dessen Geschmack zu verbessern. 
Da eine zuckerhaltige Ernährung leicht zu Übergewicht und Zahnproblemen führen kann, sollten Sie zuckerhaltiges Hundefutter meiden. 
Sowohl für Nass- als auch für Trockenfutter gibt es eine Vielzahl an Verpackungsgrößen. Um Ihnen hier einen Überblick zu geben, finden Sie im Folgenden ein Überblick der gängigsten Verpackungsgrößen von Hundefutter:
 
  • Dose
    Egal ob Fleisch in Soße, Gelee, Páte oder Pastete –  wenn Sie nach Nassfutter für Ihren Hund suchen, stoßen Sie sehr häufig auf portionierte Dosen für 1–2 Mahlzeiten. 
  • Eimer
    Hundesnacks und manche Trockenfuttersorten werden oft in Eimern verkauft. Diese besitzen einen praktischen Deckel, mit dem Sie das Futter wieder verschließen können. Da das Futter recht lange haltbar ist, lohnt sich preislich oft so eine große Verpackung.
  • Frischebeutel
    Sowohl Nass- als auch Trockenfutter gibt es in Frischebeuteln. In der Regel lässt sich dieser nach dem Öffnen wieder verschließen, sodass das Futter für Ihren Vierbeiner schmackhaft bleibt. Nassfutter im Frischebeutel reicht meist für 1–2 Portionen, während Trockenfutter auch oft in Größen für mehrere Mahlzeiten angeboten wird.
  • Kartonbox
    Snacks sind oft in einer großen Kartonbox verpackt. Diese ist praktisch und wiederverschließbar.
  • Sack
    Besonders Trockenfutter ist häufig in großen Säcken erhältlich, welche Sie nach dem Öffnen wiederverschließen können. Der Inhalt reicht meist für vielzählige Mahlzeiten. Futtersäcke bestehen meist aus Plastik oder festem Papier.
  • Schale
    Viele Hersteller wählen für die Verpackung von Nassfutter eine Schale aus Aluminium oder Kunststoff. Meist ist darin nur 1 kleine Portion enthalten.
  • Tetra Recart
    Tetra Recart-Verpackungen setzen sich aus robustem Karton zusammen und werden sowohl für Nass- als auch Trockenfutter und Snacks verwendet. Sie sind recycelbar und bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen. Damit zeichnen sie sich als umweltschonende Verpackungen aus. Die Verpackungsgröße ist hierbei abhängig von der Futtersorte. Mit einem Inhalt aus Nassfutter reicht die Packung meist für 1–2 Mahlzeiten. Mit Trockenfutter oder Snacks gefüllte Tetra Recart-Verpackungen reichen oft für mehrere Portionen.

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Sie haben noch weitere Fragen zur Ernährung Ihres Hundes? An dieser Stelle beantworten wir alle Fragen rund um das Thema Hundefutter. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Hundefutter.

Anwendung

Wenn Sie ein Hundefutter gefunden haben, das Ihren Anforderungen und den Wünschen Ihres Hundes optimal entspricht, müssen Sie Ihn nur noch richtig füttern.
 
Im Folgenden finden Sie einige nützliche Tipps für die Fütterung Ihres Hundes:

 
  • Kombinieren Sie Nass- und Trockenfutter.
    Wenn Sie Ihren Hund ausschließlich mit Nassfutter füttern, fehlt ein regelmäßiger mechanischer Abrieb an seinen Zähnen und es kann sich leicht Zahnstein bilden. Eine einseitige Fütterung von Trockenfutter hingegen kann durch den geringen Wassergehalt bei Ihrem Vierbeiner zu gesundheitlichen Schäden führen. Daher hat sich eine kombinierte Fütterung aus Nass- und Trockenfutter bewährt.
  • Füttern Sie Ihren Hund zu regelmäßigen Uhrzeiten.
    Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Hund an feste Fütterungszeiten gewöhnen. Unregelmäßige Fütterungszeiten fördern das „Betteln“ Ihres Hundes um Futter zwischen den Mahlzeiten. Genauso verhält es sich, wenn Sie Ihrem Hund zwischendurch zu viele Snacks oder Leckerlis anbieten.
  • Passen Sie die Anzahl der Mahlzeiten an das Alter Ihres Hundes an.
    Bis zum Ende des 3. Monats sollten Sie Ihren Welpen 4-mal am Tag, ab dem 4. Monat dann 3-mal und ab dem 6. Monat 2-mal täglich füttern. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nach jeder Mahlzeit mindestens 1 h ruht, um das Risiko einer Magenumdrehung zu vermeiden.
  • Füttern Sie einen kleinen Hund mit mehreren kleinen Rationen am Tag.
    Da kleine Hunde einen entsprechend kleinen Magen besitzen, können Sie so möglichen Verdauungsbeschwerden vorbeugen.
  • Lassen Sie den Futternapf nicht den ganzen Tag stehen.
    Sie sollten den Fressnapf Ihres Hundes spätestens nach einer halben Stunde wegräumen – egal, ob er alles aufgefressen hat oder nicht. Bei der nächsten Fütterung können Sie die Futtermenge dann entsprechend anpassen. Somit kann das Hundefutter nicht verderben und Ihr Hund gewöhnt sich an die Fütterungszeiten. 
  • Servieren Sie Ihrem Hund das Futter nie direkt aus dem Kühlschrank.
    Da Nassfutter schnell verdirbt, können Sie die angebrochene Packung im Kühlschrank frischhalten. Wenn Sie Ihren Hund das nächste Mal damit füttern, sollten Sie dieses zuvor bei Zimmertemperatur erwärmen lassen. Zu kaltes Futter kann Verdauungsprobleme zur Folge haben.  
  • Rechnen Sie mit ca. 10 % weniger Futter als es die Hersteller angegeben.
    Auf der Verpackung der Hundefuttersorten finden Sie in der Regel eine Tabelle mit Angaben zur täglichen Futtermenge. Halten Sie sich nicht streng an diese Tabelle, sondern ziehen Sie etwa 10 % ab. So können Sie das Risiko eines möglichen Übergewichts Ihres Hundes reduzieren. Es empfiehlt sich, das Gewicht Ihres Hundes regelmäßig zu überprüfen.
Tipp
Bemessen Sie die Hundefuttermenge anhand der Rippen Ihres Hundes.
Wenn Sie die letzten 3–4 Rippenpaare seines Brustkorbs ohne Druck leicht fühlen können, ist keine Fettschicht auf den Rippen vorhanden und das Gewicht Ihres Hundes ist normal. Dann können Sie die Futtermenge beibehalten.
 
Wenn sie erst drücken müssen, um seine Rippen zu fühlen, ist dies ein Zeichen für ein zu hohes Gewicht. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Futtermenge zu reduzieren. 
Eine Umstellung des Futters kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein, z.B. wenn Ihr Hund ausgewachsen, sterilisiert bzw. kastriert, trächtig, säugend oder älter geworden ist oder er an Übergewicht, Allergien oder einer sonstigen Erkrankung leidet.

Um eine möglichst problemlose Umstellung des Futters zu gewährleisten, sollten Sie eine abrupte Umstellung auf ein anderes Futter vermeiden. Führen Sie die Futterumstellung schrittweise durch, damit Ihr Hund keine Verdauungsstörungen bekommt. Es empfiehlt sich eine einwöchige Umstellungszeit, in der Sie die Futtersorten nach und nach wie folgt austauschen:
 
  • Mischen Sie das neue Futter unter das bekannte.
    Bieten Sie Ihrem Hund das neue Futter nicht in einem separaten Fressnapf an, sondern mischen Sie es mehrere Tage lang unter das alte Futter. In den ersten beiden Tagen können Sie den Anteil des bisherigen Futters durch ca. ¼ des neuen Futters ersetzen. In den Tagen darauf erhöhen Sie diese Menge langsam und verringern gleichzeitig den Anteil des bisherigen Futters. Sollte Ihr Hund Schwierigkeiten damit haben, verlängern Sie die Umstellungsphase und geben über mehrere Tage nur kleine Anteile des neuen Futters. Dieses Verfahren steigern Sie langsam, bis eine komplette Umstellung auf das neue Futter erzielt ist.
  • Geben Sie einem Welpen das neue Futter als Leckerli.
    Sollte eine Umstellung des Hundefutters für einen Welpen anstehen, können Sie ihn spielerisch mit dem neuen Futter vertraut machen. Hierzu setzen Sie es zwischendurch immer mal wieder als Leckerli bzw. zur Belohnung ein, sodass sich Ihr Welpe allmählich daran gewöhnen kann und er den neuen Geschmack gleichzeitig mit etwas Positivem verbindet.

 
Wenn Ihr Hund plötzlich nicht mehr frisst, liegt das häufig nicht nur an der Nahrung, sondern kann sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben.

Beispielsweise kann Ihr Vierbeiner unter einer Magen-Darm-Störung, Infektion oder Verletzung im Maul leiden. Besonders Schmerzen führen häufig zu einem Verlust des Appetits. Einschneidende psychische Erlebnisse – z.B. der Tod eines vertrauten Familienmitglieds – können einem Hund genauso den Appetit vertreiben und dazu führen, dass er das Fressen verweigert.
Achtung!
Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.
Besuchen Sie mit Ihrem Hund den Tierarzt, wenn Ihr Hund über einen längeren Zeitraum nicht frisst. Er kann die Ursachen für die Verweigerung des Fressens am besten einschätzen und behandeln. Warten Sie mit dem Tierarztbesuch nicht zu lange, damit Ihr Hund nicht unterernährt ist.
Folgende Ratschläge können Ihnen für eine erste Einschätzung der Ursachen weiterhelfen, wenn Ihr Hund das Fressen verweigert: 
 
  • Geraten Sie nicht in Panik.
    Versuchen Sie zunächst, die Ursache für die Futterverweigerung Ihres Haustiers herauszufinden und verhalten Sie sich dabei möglichst ruhig. Panisches oder ängstliches Verhalten überträgt sich in der Regel auch auf Ihren Hund.
  • Schenken Sie Ihrem Hund viel Zuwendung.
    Gerade bei einem Appetitverlust aus psychischen Gründen ist es wichtig, dass Sie sich intensiv mit Ihrem Hund beschäftigen. Geben Sie ihm beispielsweise viele Streicheleinheiten, verwöhnen Sie ihn mit einem kleinen Snack und spielen Sie mit ihm.
  • Untersuchen Sie das Maul Ihres Hundes.
    Schauen Sie zunächst in das Maul Ihres Vierbeiners und suchen Sie dieses nach Entzündungsanzeichen wie Rötungen, Schwellungen, nässenden Stellen oder Verletzungen ab, die beim Kauen ein schmerzhaftes Gefühl verursachen könnten. Es kommt z.B. relativ häufig vor, dass ein Hund durch das Zerkauen von Knochen sein Zahnfleisch verletzt. Auch aufgrund von Infektionen können die Schleimhäute gerötet sein oder besitzen einen oftmals weiß-gräulichen Belag. 
  • Untersuchen Sie die Zähne Ihres Hundes.
    Nach der Untersuchung seiner Maulhöhle kontrollieren Sie die Zähne Ihres Vierbeiners nach besonderen Auffälligkeiten, um herauszufinden, ob er womöglich unter Zahnschmerzen leidet. Wenn Schmerzen direkt beim Fressen auftreten, erkennen Sie das daran, dass Ihr Hund nur einmal zubeißt, ein paar Laute ausstößt und das Fressen daraufhin nicht mehr anrührt. Bei dauerhaften Schmerzen wird sich Ihr Hund durch regelmäßiges Winseln bemerkbar machen.
  • Kontrollieren Sie die Temperatur Ihres Hundes.
    Auch Fieber kann eine Ursache für die Futterverweigerung Ihres Hundes sein. Wenn seine Temperatur erhöht ist, deutet dies auf eine Infektion hin. Diese muss aber nicht zwangsläufig auf den Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes bezogen sein.
  • Untersuchen Sie den Bauch Ihres Hundes.
    Dazu tasten Sie zunächst vorsichtig seinen Bauch ab. Wenn Sie irgendwo steinharte Stellen spüren, könnte dies ein Zeichen für Bauchschmerzen sein. Erbricht er zudem, kann eine Magen-Darm-Infektion vorliegen. Weiterhin kann auch die Speiseröhre Ihres Hundes durch eine Pilzerkrankung infiziert oder durch scharfe Knochenstücke verletzt worden sein.

Doch nicht jede Futterverweigerung ist direkt als Erkrankung zu werten. Es kann auch sein, dass Ihrem Hund lediglich die Nahrung nicht zusagt. Hier bietet sich der Wechsel des Hundefutters an.

Wie Sie bei einer Futterumstellung am besten vorgehen, beantworten wir Ihnen in unserer FAQ: Wie stelle ich das Futter meines Hundes um?

Ernährungstrends

Aktuell ist es ein Trend, Haustiere – insbesondere Hunde und Katzen - mit rohem Fleisch zu ernähren. In diesem Zusammengang hat sich der Begriff BARF durchgesetzt, der für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ steht.

Ursprünglich wurde diese Ernährungsform für Haushunde entwickelt, wobei man sich an den Fressgewohnheiten von Wölfen orientierte. Diese ernähren sich hauptsächlich von dem rohen Fleisch ihrer Beute. BARF bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass ausschließlich rohes Fleisch gefüttert wird. Auch Gemüse, Salat, Obst, Ei oder Knochen können Sie dem Hund dabei in rohem Zustand anbieten.

Grundsätzlich stellt BARF die bestmögliche Versorgung für einen Haushund dar – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass es richtig angewendet wird. Beschäftigen Sie sich intensiv mit dem Thema, bevor Sie die Ernährung Ihres Vierbeiners auf Rohfleisch umstellen. Gute Kenntnisse über Verdauungssystem und Stoffwechsel eines Hundes sind die Grundvoraussetzung dafür, dass Ihr Haustier durch das Barfen nicht unter Mangelerscheinungen leidet. 
Wissenswert

In unserem Ratgeber finden Sie alles Wissenswerte zu BARF als Hundefuttersorte.

Allem voran sollten Sie sicherstellen, dass das gefütterte Rohfleisch mit ausreichend Ballaststoffen, Fettsäuren sowie Vitaminen und Mineralstoffen kombiniert wird, die ein Hund benötigt. In anderen Futtersorten für Hunde sind diese Nährstoffe hingegen meist bereits enthalten. Rohes Schweinefleisch sollten Sie niemals füttern, da es einen tödlichen Virus für den Hund enthalten kann.
 
Zudem können bei der Fütterung mit rohem Fleisch verschiedene Krankheitserreger – wie Parasiten, Viren und Bakterien – übertragen werden. Eine Ansteckungsgefahr besteht hierbei nicht nur für Ihren Hund, sondern auch für Sie selbst.

 
Einige Tierhalter, die sich fleischlos oder gänzlich ohne tierische Produkte ernähren, möchten gerne auch ihre Haustiere in diese Ernährungsweise integrieren. Vereinzelt wird heutzutage schon vegetarisches bzw. veganes Hundefutter im Handel angeboten. Allerdings gilt es hierbei, einige Dinge zu beachten, um gesundheitliche Schäden Ihres Hundes zu vermeiden.
 
Einen Hund vegetarisch bzw. vegan zu ernähren ist möglich. Im Gegensatz zu Katzen, die reine Fleischfresser sind, gehören Hunde zu den Allesfressern. Während das Verdauungssystem und der Stoffwechsel einer Katze gänzlich auf die Verwertung von Fleisch ausgelegt sind, kann ein Hund auch andere Nahrungsmittel verwerten.

Dennoch bieten pflanzliche Nahrungsmittel einem Hund oft nicht genug lebenswichtige Aminosäuren. Es gibt viele Tierärzte, die aus diesem Grund den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlen, wenn ein Tierhalter seinen Hund rein vegan oder vegetarisch ernähren möchte. Besonders die organische Aminosäure Taurin sollten Sie bei einer fleischlosen Ernährung Ihres Hundes in jedem Fall zufüttern. Ansonsten besteht die Gefahr einer Herzmuskelstörung. 
Bedenken Sie
Wenden Sie sich am besten an Ihren Tierarzt, wenn Sie Ihren Hund vegetarisch bzw. vegan ernähren möchten. 
Er kann Sie individuell darüber beraten, welche Nährstoffe, in welcher Menge, Ihr Vierbeiner zusätzlich benötigt.

Gesundheit

Hochwertiges Hundefutter zeichnet sich dadurch aus, dass es zur Gesundheit und damit zum Wohlbefinden des Hundes beiträgt.

Nachfolgend finden Sie die geläufigsten gesundheitsfördernden Wirkungen, die ein Hundefutter von hoher Qualität besitzen kann:
 
  • Gelenke
    Für Gelenkerkrankungen ist spezielles Hundefutter im Handel erhältlich. Dieses wirkt zum einen vorbeugend, zum anderen können Sie es Ihrem Hund auch zur Behandlung bereits bestehender Beschwerden geben. Hochwertiges Hundefutter besitzt häufig Extrakte der neuseeländischen Grünlippmuschel. Diese enthält einen speziellen Nährstoff, der einen positiven Einfluss auf Bandscheiben, Gelenke und Sehnen eines Hundes haben soll.
  • Haut und Fell
    Es gibt Hundefuttersorten, die ein glänzendes und weiches Fell Ihres Hundes sowie eine gesunde Haut fördern. Die speziellen Nährstoffe müssen dafür in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Häufig spielen hierbei Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die z.B. in Form von Lachsöl, Sonnenblumenöl oder Leinsamen enthalten sind, sowie Zink eine Rolle.
  • Herz- und Kreislaufsystem
    Im Handel finden Sie Hundefuttersorten, welche die Herzmuskelfunktion Ihres Hundes unterstützen. Besonders die darin enthaltene organische Aminosäure Taurin ist wichtig für ein gesundes Herz-Kreislauf-System.
  • Immunsystem
    Manche Hundefuttersorten können einen positiven Einfluss auf das Immunsystem Ihres Hundes haben. Sie enthalten u.a. viele Antioxidantien zur Stärkung der Immunabwehr.
  • Knochen
    Besonders Kalzium und Phosphor spielen für die optimale Entwicklung der Knochen Ihres Hundes eine große Rolle – entscheidend ist dabei ein ausgewogenes Verhältnis. 
  • Magen-Darm-Trakt
    Manche Hunde reagieren aus den unterschiedlichsten Gründen sehr sensibel auf Hundenahrung und vertragen dementsprechend nicht alle Futtersorten. Inzwischen gibt es spezielles Hundefutter, das sehr bekömmlich ist. Sie erkennen es in der Regel an den Kennzeichnungen „sensitive“ und „sensible“ auf der Verpackung.
  • Nieren
    Auch die Nierengesundheit Ihres Hundes können Sie durch eine spezielle Ernährung unterstützen. Solches Hundefutter ist insbesondere eiweiß- und phosphorarm, da diese beiden Stoffe die Nieren belasten. 
  • Zähne
    Es gibt Hundefutter, das die Zahngesundheit Ihres Hundes fördert. Meist handelt es sich dabei um Trockenfutter, welches sehr fest ist und die Form von Kroketten besitzt. Das Zerkauen dieses Futters reduziert unter anderem den Zahnbelag. Oftmals enthalten solche Hundefuttersorten auch Natrium-Triphosphate. Diese fangen das im Speichel eines Hundes enthaltende Kalzium ab und verhindern so die Bildung von Zahnstein. 
Shopping Tipp
Zur Zahnpflege Ihres Hundes sind außerdem spezielle Kauartikel erhältlich. Manche von ihnen wirken sogar Mundgeruch entgegen. Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an zahnpflegendem Hundefutter und Kauartikeln.
Es gibt Lebensmittel, deren Verzehr schwere gesundheitliche Folgen für Ihren Hund haben – und unter Umständen sogar tödlich enden kann. Je nach Verzehrmenge und Gesundheitszustand Ihres Hundes erleidet er mehr oder weniger schlimme Folgen durch den Verzehr dieser Lebensmittel.
Achtung!
Suchen Sie einen Tierarzt auf, wenn Sie folgende Vergiftungssymptome bei Ihrem Hund bemerken:
Auffälliges Verhalten (z.B. Apathie oder Tobsuchtsanfälle), Blutungen an den Schleimhäuten (punktförmig), Durchfall, Erbrechen, erhöhter Puls, Fieber, Krämpfe, Kreislaufbeschwerden, Unterkühlung, vermehrter Speichelfluss und Zittern.
Zu den tödlichen Lebensmitteln für Hunde zählen:
  • Avocado
  • Alkohol
  • Hopfen
  • Koffein
  • Rohes Schweinefleisch
  • Schokolade
  • Steinobst
  • Trauben & Rosinen
  • Zwiebeln, Knoblauch und Bärlauch

 
Folgende Lebensmittel sind zudem giftig für viele Hunde und können je nach Verzehrmenge und Vorerkrankungen zu gesundheitlichen Problemen führen:
  • Alfalfa-Sprossen 
  • Butter
  • Geflügelknochen
  • Milch
  • Macadamia-Nüsse
  • Nachschattengewächse (rohe Auberginen, rohe Kartoffeln, Tomaten)
  • Pilze
  • Rohe Bohnen und andere Hülsenfrüchte
  • Speck
  • Süßstoffe
  • Salzige Knabbereien
  • Walnüsse
Recherche Tipp

Weiterführende Informationen zu den giftigen Lebensmitteln für Hunde finden Sie auf Spiegel Online.

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