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Ratgeber Honig


Honig Ratgeber


Kaum ein Lebensmittel ist in der Küche solch ein Allrounder wie der süße Honig. Das goldene Bienengut ist für uns Menschen absolut gesund und ein echtes Hausmittel bei kleinen Wehwehchen. Bienenhonig besteht nämlich anders, als es so manch schlechter Ruf behauptet, nicht nur aus Zucker, sondern enthält viele wichtige Vitamine und ist reich an Antioxidantien. Diese unterstützen den Selbstheilungsprozess und sind somit bei Verbrennungen oder kleineren Geschwüren und Schürfwunden enorm wichtig.

Weiter wird Honig auf Grund seiner beruhigenden Wirkung im Hals gerne als Hustenmittel verwendet und ist mit kleinen Mengen Wasserstoffperoxid versehen, welches wiederum antibakteriell wirkt. Damit ist Honig absolut gesundheitsfördernd und sollte in keinem Haushalt fehlen. Das süße Gold ist in verschiedenen Sorten erhältlich und bietet damit auch verschiedene Geschmäcker.

Trotz aller positiven Eigenschaften sollte man beim Kauf von Honig auf eine gute Qualität achten, denn nur so kann er all seine Attribute auf dem Speiseteller präsentieren. Ob auf dem Frühstücksbrot, im Salat als Dressing oder in Backwaren als süße Verführung – Honig ist ein echter Allrounder und passt sowohl zu süßen als auch deftigen Speisen.

Das Schönheitsmittel aus der Natur

Honig ist ein echtes Allroundtalent und hilft nicht nur bei kleinen Krankheiten, sondern wird auch in der Beautyindustrie als Schönheitsmittel verwendet. Honig enthält von Haus aus viele Mineralien, Nährstoffe und unter anderem die Vitamine C, D und B. Damit ist das Produkt besonders wichtig für die Haut und wird nicht selten in Seifen, Cremes und Co. verwendet. Die enthaltenen Antioxidantien gelten als Jungbrunnen für die Haut und lassen einen von innen strahlen.

Honig enthält rund 80 Prozent Zucker, ist jedoch trotzdem besser als klassische Haushaltszucker-Sorten, da er unter anderem mit Vitaminen sowie auch Stoffen ausgestattet ist, welche bei der Verdauung des Zuckers helfen. Doch trotz aller Schönheitsaspekte sollte Honig nur in Maßen genossen werden, da er ansonsten als Hüftgold nur schwer wieder zu entfernen ist. Ebenso sollten Kinder erst ab einem Jahr Honig konsumieren, da Honig geringe Sporen des Botulinum Bakteriums enthalten kann, welches für Kleinkinder gefährlich werden kann. Ab einem Jahr ist die Magensäure stark genug, um diese Sporen zu blocken.

Die verschiedenen Honigsorten

Mittlerweile gibt es zahlreiche Honigsorten, sodass für jeden Geschmack das richtige Produkt zu finden ist. Neben den unterschiedlichen Geschmäckern bieten die verschiedenen Sorten auch unterschiedliche Eigenschaften an. Der wohl bekannteste Honig ist der Akazienhonig. Dieser ist besonders bekömmlich und ist für seine blutreinigende Wirkung bekannt und wird gerne bei Erkältungskrankheiten in den Tee gemischt. Akazienhonig enthält viel Fructose und bleibt auf Grund des geringen Glucoseanteils langanhaltend flüssig.

Ebenso bekannt ist der Tannenhonig – dieser wird auf Grund seiner ätherischen Öle bei Bronchialerkrankungen empfohlen. Ein richtiger Energie- und Geschmackslieferant ist der Rapshonig. Dieser hat einen besonders hohen Anteil an Traubenzucker und ist bei Kindern wegen des süßen Geschmacks sehr beliebt. Etwas extravaganter im Geschmack ist der Eukalyptushonig. Dieser wirkt schleimlösend und ist ebenfalls bei Erkältungen empfehlenswert, für den Brotaufstrich jedoch nur bedingt zu empfehlen. Neben den goldbraunen Honigsorten gibt es auch Varianten mit Grünstich, wie den Lindenhonig. Dieser wirkt nervenberuhigend und ist für seine fiebersenkende Wirkung bekannt.

Gute Qualität

Honig sollte ausschließlich in guter Qualität verzehrt werden, um von den positiven Eigenschaften Nutzen machen zu können. Weiter ist auch der süße, milde Geschmack nur ausgewogen, wenn der Honig ohne zusätzliche Inhaltsstoffe oder lange Transportwege geliefert wird. Grundsätzlich gilt: Je kürzer der Transportweg vom Imker zum Endkunden, desto besser. Daher sollte man bestenfalls zu Honigsorten der Region greifen und besonders darauf achten, dass der Honig kaltgepresst wurde. Erhitzte Honigsorten verlieren während des Temperaturanstiegs die wichtigen Vitamine und Enzyme und damit auch an Qualität.

Künstliche Inhaltsstoffe haben in einem guten Honig nichts zu suchen – hier hilft das Siegel des deutschen Imkerbundes, den Überblick über hochqualitative Honigsorten zu bewahren. Die Konsistenz des Honigs bietet keinen Anhaltspunkt für die Qualität, hier gilt einzig und allein, dass Honigsorten mit einem höheren Glucoseanteil schneller fest werden, als Sorten mit viel Fruchtzucker. Anfangs ist jedoch jede Sorte flüssig, sodass besonders feste Sorten schon eine lange Lagerung hinter sich haben und für den Kauf nur bedingt zu empfehlen sind.

Wie lagert man Honig am besten

Ein gutes Glas Honig kann nahezu für die Ewigkeit gelagert werden – wenn es denn richtig gelagert wird. Honig ist auf Grund des hohen Zuckergehalts sehr resistent und verdirbt eigentlich nicht, wenn das Glas sorgfältig verschlossen wird. Honig ist jedoch lichtempfindlich und sollte in jedem Fall dunkel gelagert werden, da er ansonsten seine antibakterielle Wirkung verliert. Auch der Deckel sollte nach jedem Gebrauch sorgsam geschlossen werden, da Honig Feuchtigkeit zieht.

Generell sollten flüssige Sorten wie Akazienhonig bei Zimmertemperatur gelagert werden, cremige Sorten halten sich besser bei kühleren Temperaturen um 10 Grad. Als kleinen Tipp nebenbei: Honigdeckel verkleben mit der Zeit und lassen sich nur schwer verschließen, daher sollte man nach jeder Öffnung mit einem sauberen, feuchten Lappen einmal über die Deckelinnenkante wischen, um alle Zuckerreste zu entfernen. Weiter sollte man darauf achten, den Honig im Glas nicht zu kippen oder gar auf den Deckel gestellt zu lagern.

Mit diesen Hinweisen im Hinterkopf kann der Honig in allen Situationen in der Küche verwendet werden und ist sowohl als leckere Frühstücksspeise als auch als Verfeinerung bei deftigen Speisen ein gesunder Bestandteil. Den Bienen sei Dank, dass man für kleines Geld solch ein tolles Lebensmittel bekommt, welches an gesundheitlichen Pluspunkten kaum zu übertreffen ist. So kann man ganz ohne schlechtes Gewissen in die süße Leckerei beißen und tut nebenbei seiner Schönheit und Gesundheit etwas Gutes – ein goldenes Geschenk der Natur.
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