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Süßwaren & Knabbereien

Ratgeber

Süßwaren & Knabbereien

Wer kennt dieses Gefühl nicht: Manchmal muss es einfach etwas Süßes sein. Ob nach dem herzhaften Mittagessen, an einem heißen Sommertag, beim Brunch mit Freunden oder ganz gemütlich auf der heimischen Couch. Gänzlich auf Knabbereien und Süßigkeiten lässt es sich wohl nie verzichten. Was auch nicht schlimm ist. Denn werden Schokolade, Kekse, Kuchen und Co. nur ab und zu und in Maßen genossen, werden sie sich auch nicht negativ auf unsere Gesundheit oder unser Gewicht auswirken. Wer sich grundsätzlich ausgewogen, frisch und gesund ernährt, darf problemlos den Geburtstagskuchen, den Eisbecher oder den Schokoladenriegel genießen.
 

Allerdings besteht die Welt der Süßigkeiten nicht nur aus ungesunden Kalorienbomben. Snacks und Knabbereien wie beispielsweise Nüsse enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, die sich förderlich auf die Gesundheit auswirken. Auch bietet uns der Lebensmittelhandel mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, einige ungesunde Zutaten durch natürliche, kalorienärmere Inhaltsstoffe zu ersetzen. Mit einigen wenigen Tricks lässt sich der Käsekuchen in einen gesunden Protein-Snack verwandeln. Auch finden sich auf dem Markt immer mehr Süßigkeiten und Knabbereien, denen statt herkömmlichem Kristallzucker süße Alternativen wie Stevia zugesetzt wurden. Geschmacklich kommen derartige Alternativen dem Original erschreckend nah. Den Heißhunger können sie auf lange Sicht allerdings nicht stillen. Viel mehr machen sie Lust auf mehr, was den gesundheitlichen Effekt oftmals zunichtemacht.
 

Futter für die Seele

Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen stehen Süßigkeiten seit je her hoch im Kurs. Süßigkeiten sind vielfältig und eignen sich nicht nur für den gemütlichen Couch-Abend, sondern werden genauso gerne hübsch verpackt und verschenkt. So haben Süßigkeiten in vielen Regionen dieser Welt auch kulturellen Charakter. Man denke nur einmal an die Schachtel Pralinen zum Valentinstag, den Schoko-Weihnachtsmann unter dem Christbaum oder den bunten Geburtstagskuchen mit Kerzen bestückt.
 

Süßes zu genießen bedeutet, für einen Moment abzuschalten, aber auch den Insulinspiegel in die Höhe zu treiben und das Gehirn für einige Zeit mit neuer Energie zu versorgen. Denn Schokolade und Co. können in Maßen auch zu einer besseren Konzentrationsfähigkeit beitragen.
 

Nüsse: Der gesunde Snack für zwischendurch

Auch figurbewusste Menschen und Sportler überkommt manchmal das Verlangen, zwischendurch etwas zu knabbern. Eine durchaus gesunde Alternative zu Chips und anderen fettreichen Snacks sind Nüsse. Zwar besitzen auch sie viele Kalorien und sind alles andere als frei von Fett. Allerdings handelt es sich bei diesen Fetten um ungesättigte Fettsäuren und damit gute Fette. 100 Gramm Nüsse kommen durchschnittlich auf ganze 45 bis 70 Gramm Fett. Nicht gerade wenig, jedoch lassen die guten Fette in Nüssen den Cholesterinspiegel nicht ansteigen. Sie senken ihn. Wer regelmäßig Nüsse verzehrt, senkt die Blutfette, das Cholesterin und damit das Risiko, an einem Herzinfarkt zu erkranken. 
 

Vor allem Sportler greifen gerne zu Nüssen und integrieren sie in ihre täglichen Mahlzeiten. Als Topping für einen Salat, als Zusatz zum feurigen Thai-Curry oder im morgendlichen Müsli: Nüsse sind eine hervorragende natürliche Eiweißquelle und unterstützen so den Muskelaufbau. Auch enthalten sie zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe. Nüsse sind außerdem „Nervennahrung“ und kommen damit an die Wirkung von Schokolade und Co. heran. Ihr hoher Gehalt an Magnesium und Vitamin B regt die Verdauung an und sorgt damit für einen guten Stoffwechsel.
 

Aber: Nuss ist nicht gleich Nuss. Nüsse gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Varianten zu kaufen – unbehandelt und behandelt. Industriell verarbeitete Nüsse werden mit Salz oder Gewürzmischungen verfeinert. Bei Erdnüssen aus der Dose beispielsweise handelt es sich um geröstete und gesalzene Nüsse. Die sind nicht ganz so gesund wie frische Nüsse, weil beim Erhitzen die Vitamine und wertvolle Fettsäuren verloren gehen. Naturbelassene Nüsse sind auch deshalb gesünder, weil sie nicht mit Kochsalz oder salzhaltigen Gewürzmischungen verfeinert werden. Wer auf den Geschmack von Würze dennoch nicht verzichten will, sollte lieber zu rohen Nüssen greifen und diese dann selbst würzen.  
 

Geerntet werden Nüsse in der Regel in den Wintermonaten zwischen Oktober und Dezember. Zu kaufen gibt es sie aber das ganze Jahr über, denn Nüsse lassen sich hervorragend lagern, bestenfalls an einem kühlen, schattigen Obst.
 

Schokolade: der Klassiker

Neben Knabberzeug wie Chips, Flips und Erdnüssen, Süßigkeiten wie Weingummi, Fruchtgummi oder Eiscreme gibt es einen Klassiker, dem wohl keiner widerstehen kann: Schokolade. Ob zu Weihnachten oder dem Geburtstag, als Snack für zwischendurch oder als edles Geschenk am Muttertag: Schokolade passt eigentlich zu jeder Gelegenheit.
 

Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und Farben, Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Auch lässt sich Schokolade auf zahlreiche Arten zur Zubereitung von Speisen verwenden, statt nur roh verzehrt zu werden. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der cremigen Schokoglasur über saftige Lebkuchen bis hin zu mit Marzipan-Pralinen mit Schokoladen-Überzug. Doch nicht nur in der Welt der Desserts ist die Schokolade ein wahrer Alleskönner und lässt sich zum Beispiel mit frischem Obst, Eiscreme oder Pudding kombinieren. Auch herzhafte Gerichte wie das allseits beliebte Chili Con Carne können mit einer intensiven Zartbitter-Schokolade abgerundet werden. Und was wäre das Osterfest ohne den Schokoladenhasen?
 

Schokolade begegnet uns zu jeder Jahreszeit, in jeder Form und Größe und zu unterschiedlichen Preisen. Was eine Schokolade kostet, ist nicht nur von ihren Inhaltsstoffen und davon abhängig, wie hoch der Anteil an echtem Kakao tatsächlich ist. Auch entscheidet die Marke der Schokolade über den Preis. Etablierte Marken wie Ritter Sport und Milka bewegen sich im mittleren Preissegment, während Lindt wohl als der Klassiker unter den hochpreisigen Schokoladen gilt.
 

Schokolade macht glücklich – und gesund

Eines haben alle Schokoladensorten jedoch gemeinsam: Sie sind ungesund und schaden der Figur – so die allgemeine Annahme. Studien und Untersuchungen der vergangenen Jahre haben allerdings ergeben, dass die dunkle Leckerei nicht zwangsläufig zur Gewichtszunahme führen muss. Im Gegenteil: Dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil enthält anders als die klassische Vollmilchschokolade viele Antioxidantien sowie Eisen, Magnesium und sogar Vitamin B. Ein wichtiger Inhaltsstoff der dunklen Schokolade ist Flavonoid, der sich beruhigend auf das menschliche Gemüt auswirkt und damit gegen Stress und Depressionen wirkt.
 

Schokolade steigert den Blutdruck? Auch diese Aussage trifft nicht auf jede Schokolade zu. Dunkle Schokolade ist sogar in der Lage, einen erhöhten Blutdruck zu senken, wie Forscher feststellten. Auch wirkt sich der zeitweise Genuss von Zartbitterschokolade äußerst positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und reduziert das Schlaganfall-Risiko.

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