Kinder-Buggys (1.997 Ergebnisse aus 39 Shops)


Optisch ähnliche Angebote

Leider konnten wir zu Ihrem ausgewählten Artikel keine ähnlichen Angebote finden.

84 2 10
1
2
3 4 5 6 7 8 9 10
...

Anzahl pro Seite:

Ratgeber Kinder-Buggys


Ratgeber Kinder-Buggys

Solange das Baby noch ein empfindlicher Säugling ist, ist es bei Spazierfahrten am besten in einem rundum geschlossenen Kinderwagen aufgehoben. Die ersten Lebensmonate verbringt das Baby nur im Liegen, selbstständig sitzen kann es erst viel später. Ungefähr ab dem 4. Monat ist die Nackenmuskulatur des Babys so weit entwickelt, dass es im Liegen auf dem Bauch den Kopf heben kann. Erst ab dem 6. Monat ist das Baby groß genug, um in sitzender Position in einem Kinder-Buggy ausgefahren zu werden. Die Spazierfahrten im Buggy werden dem Kind viel Freude bereiten. Es ist jetzt in einem Alter, in dem es seine Umwelt richtig wahrnimmt. Für das Baby gibt es bei der Spazierfahrt jetzt außerordentlich viel zu entdecken, und es wird mit großer Freude seine Umwelt betrachten und viele neue Erfahrungen machen.

Aber nicht nur das Baby, auch die Eltern werden den Zeitpunkt genießen, an dem sie ihr Kind endlich in einem Buggy transportieren können. Ein Kinder-Buggy ist wesentlich handlicher als ein großer Kinderwagen. Buggys sind mit wenigen Handgriffen zusammenklappbar und können bequem im Kofferraum verstaut werden. Und dann kann es endlich losgehen zur Fahrt aufs Land oder in den Wald. Mit vielen Modellen kann man sich bequem in Wald und Flur bewegen, auch wenn es mal etwas holperiger wird. Kinder-Buggys sind besonders wendig und einfach zu lenken. Einfluss auf die Lenkbarkeit haben insbesondere die Räder, deren Vor- und Nachteile weiter unten eingehender beschrieben werden.

Angeboten werden auch spezielle Sportmodelle, die sich zum Joggen oder Inlineskaten mit dem Buggy eignen, ohne dass das dem Baby schadet. Sportliche Mamas haben nach der Geburt und den ersten Lebensmonaten des Babys jetzt endlich Gelegenheit, auch mit Kind wieder zu joggen und mal etwas für sich selbst zu tun. Auch mit Kinder-Buggy joggende Väter gehören mittlerweile zum normalen Straßenbild. Holperige Strecken sollten allerdings beim Joggen erst genutzt werden, wenn das Baby sein erstes Lebensjahr vollendet hat. Erst dann sind Muskulatur und Knochenbau ausreichend entwickelt, und das Kind ist in der Lage, eventuelle Stöße abzufangen.

Insgesamt kann ein Buggy ungefähr bis zum Ende des zweiten Lebensjahrs zum Transport des Kindes genutzt werden. Ab dem dritten Lebensjahr sollte nur noch im Notfall auf den Buggy zurückgegriffen werden, das Kind sollte jetzt in der Lage sein, selbstständig zu laufen. Wenn Sie sich zum Kauf eines Kinder-Buggys entschlossen haben, sollten Sie auf einige Details achten, damit der Buggy die Anforderungen, die Sie an ihn stellen, auch wirklich erfüllt.

Sicherheit

Allererste Voraussetzung bei einem Kinder-Buggy ist, dass er für das Kind ein sicherer Platz ist. Ein wesentliches Merkmal ist unter anderem die Stabilität. Fehlende Stabilität stellt ein großes Sicherheitsrisiko für das Baby und Kleinkind dar. Im untersten Preissegment werden teilweise Buggys angeboten, die sehr leicht sind und sehr kleine Räder haben. Die Kippgefahr ist bei diesen Modellen sehr hoch. Ein Baby ist ab einem Alter von 6 Monaten schon sehr agil, es muss sich auch kräftiger bewegen können, ohne dass es mit dem Buggy umkippt. Man kann ja nicht unentwegt die Hände am Lenker des Buggys haben, vielleicht muss man sich mal die Nase putzen oder den Hausschlüssel aus der Tasche holen. Sparen Sie also hier nicht am falschen Ende, sondern investieren Sie lieber etwas mehr Geld und kaufen ein Modell, das die Sicherheitsmerkmale erfüllt. Schließlich transportiert man im Kinder-Buggy das Wertvollste, was man überhaupt hat.

Als problematisch bezüglich der Stabilität werden auch dreirädrige Modelle von Eltern beschrieben, die ein solches Modell besitzen. Die dreirädrige Version ist eher zur Ausübung sportlicher Aktivitäten mit Kind gedacht, wobei man die Hände am Lenker hat. Bei normalen Fahrten wie beim Einkaufen oder Spazierengehen muss die mögliche Instabilität des Wagens immer berücksichtigt werden. Selbstverständlich muss der Buggy über eine Feststellbremse verfügen, um in Bus oder Bahn ein Wegrollen des Wagens zu verhindern. Zu guter Letzt sollte natürlich auch ein gepolsterter Fünfpunktgurt vorhanden sein, mit dem das Kind im Buggy angeschnallt werden kann.

Bereifung

Egal, für welche Art von Bereifung Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, dass die Räder sowohl schwenkbar als auch feststellbar sind. Einfluss hat dies auf die Fahreigenschaften. Bei festgestellten Rädern lässt sich der Wagen auf holperigen Strecken wie Feldwegen oder Pflasterstein etc. besser fahren, da er nicht ständig aus der Spur bricht, und auch auf ebener Strecke eignen sich festgestellte Räder gut. Bei schwenkbarer Einstellung ist der Wagen in engen Gängen mit vielen Kurven, wie beispielsweise in einem Kaufhaus, leichter zu fahren. Je nach Situation wird die entsprechende Einstellung gewählt.

Angeboten werden auch Modelle, die vorne feststehende und hinten schwenkbare Räder haben, wodurch insgesamt sehr gute Fahreigenschaften gegeben sind. Auch beim Material der Räder gibt es Unterschiede. Die Räder für Kinder-Buggys bestehen entweder aus Hartkunststoff, aus Vollgummi oder Gummi mit Aufpumpfunktion, also Luftbereifung. Räder aus Hartkunststoff haben zum einen den Nachteil, dass sie beim Befahren von unebenen Strecken wie Kopfsteinpflaster oder etwas unebenen Gehwegen ein ziemlich lautes Fahrgeräusch verursachen, was einem bei längeren Strecken wirklich auf die Nerven gehen kann. Zum anderen werden Stöße nicht so gut abgefangen, was zu Lasten der Bequemlichkeit oder sogar Gesundheit des Kindes geht. Vollgummiräder sind auch beim Fahren auf Pflastersteinbelag wesentlich geräuscharmer und fangen Stöße besser auf. Luftbereifung ist die geräuschärmste Variante und besonders im Gelände geeignet, wo es über Stock und Stein geht. Zu bedenken ist jedoch, dass es wie beim Fahrrad auch mal einen Platten geben kann, wenn man zum Beispiel über einen Nagel fährt. Und hin und wieder müssen die Reifen auch aufgepumpt werden.

Die weitere Frage gilt der Anzahl der Räder. Die meisten Kinder-Buggys sind mit vier Rädern ausgestattet. Aber auch die Variante mit drei Rädern ist verfügbar, dabei handelt es sich meist um Sportmodelle, die zum Joggen oder Inlineskaten geeignet sind.

Weitere Funktionsmerkmale

Ein praktisches und sinnvolles Merkmal bei einem Kinder-Buggy ist auch die Umsetzbarkeit der Sitzrichtung. So kann je nach Wunsch die Blickrichtung zu den Eltern oder nach vorne eingestellt werden. Wenn es sich bei Ihrem Kind noch um ein Baby handelt, sollte die Blickrichtung zu den Eltern gewandt sein. Das gibt dem Kind das Gefühl der Sicherheit, und Mama oder Papa haben das Baby immer im Blick und können es vor Gefahren wie beispielsweise Bienen oder Wespen schützen. Etwas ältere Kinder wollen vielleicht den Rest der Welt entdecken und schauen lieber nach vorn.

Babys und kleine Kinder schlafen häufig während der Fahrt ein. Der Sitz sollte daher mit einem Handgriff bequem in eine Liegeposition gebracht werden können. In jedem Fall sollte der Buggy auch über ein Verdeck verfügen, dass vor Hitze und prallem Sonnenschein und auch vor Regen schützt. Einige Modelle bieten auch die Möglichkeit zur zusätzlichen Anbringung eines Sonnenschirms, dessen Ausrichtung frei einstellbar ist. Eine ausklappbare Fußstütze bietet dem Kind die erforderliche Bequemlichkeit bei längeren Fahrten. Sinnvoll ist auch ein unter dem Sitz befindlicher Einkaufskorb, in dem die unterschiedlichsten Utensilien oder auch kleine Einkäufe untergebracht werden können.

Welche Farbe oder modischen Details Ihr Kinder-Buggy haben soll, entscheidet alleine Ihr persönlicher Geschmack. Bedenken Sie, dass Sie einen Kinder-Buggy bei pfleglicher Behandlung auch gut weiterverkaufen können, falls Sie sich für ein etwas teureres Modell entscheiden.
Nutzer die nach "Kinder-Buggys" gesucht haben, interessierten sich auch für:
Nach oben