Nikon ist ein japanischer Hersteller von Optik-Produkten und weltweit eines der wichtigsten Unternehmen für Fototechnik. Auf dem europäischen Markt ist Nikon bereits seit dem Jahr 1961, das Unternehmen selbst ist über 100 Jahre alt.
Die Nikon D7500 ist als Body erhältlich, also ohne Objektiv. Wahlweise gibt es sie aber auch im Kit mit folgenden Objektiven: 16 – 88 mm, 18 – 105 mm, 18 – 200 mm, 18 – 300 mm. Die Preislage ist in der oberen Mitte angesiedelt; verglichen mit dem nächsthöheren Modell ist ein deutlicher Preisunterschied wahrnehmbar.
Auf den Punkt!
Diese Kamera ist auch in schwierigen Aufnahmesituationen fit
Gegenüber einem Flaggschiff des Unternehmens, der D500, hat die D7500 etwas weniger Funktionen, aber bei der Bildqualität macht sie keine Abstriche. Sie hat besondere Stärken bei Schwachlicht und Sportaufnahmen.
Was zeichnet die Nikon D7500 besonders aus?
Es ist eine digitale DSLR-Kamera
DSLR ist die Abkürzung, die für Spiegelreflexkameras mit digitalem Aufnahme-Sensor üblich ist. Zwischen Objektiv und Bildebene der Kamera befindet sich bei dieser Bauart ein klappbarer Spiegel. Er zeigt das Bild im optischen Sucher der Kamera. Beim Aktivieren des Auslösers klappt der Spiegel nach oben und der Verschluss öffnet sich. Das Bild gelangt dabei auf den Bildsensor. Spiegelreflexkameras können hohe Auflösungswerte, einen schnellen Autofokus und viele Einstellmöglichkeiten bieten. Sie sind für Wechsel-Objektive konstruiert. Das hier besprochene Modell bietet eine Bildqualität, die mit dem deutlich teureren DX-Flaggschiff D500 mithalten kann.
Bildsensor und Auflösung gewährleisten hervorragende Aufnahmen
Mit 20,9 MP, dem EXPEED 5 Bildprozessor und einem DX-CMOS-Sensor sind jederzeit rauscharme, detaillierte und scharfe Bilder möglich.
Das Lichtempfindlichkeits-Spektrum ist enorm
Die Empfindlichkeitseinstellung reicht von ISO 100 bis ISO 51.200. Es gibt eine Erweiterungsmöglichkeit bis zu ISO 1.640.000. Das ist ideal für gute Aufnahmen sogar bei sehr schwachem Licht. Über das gesamte ISO-Spektrum hinweg sichert die schnelle Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 5 eine sehr rauscharme Qualität. Selbst feinstes Rauschen wird deutlich reduziert. Vergrößerungen von Bildern, die bei hohen ISO-Werten entstehen, haben noch eine respektable Qualität. Mit der Einstellung »Hi 5« nutzen Sie den extremen ISO- Bereich aus, die Kamera nutzt verfügbares Restlicht optimal.
Wissenswert
Hochauflösender optischer Sucher
Der optische Sucher mit seinem Pentaprisma und seiner Bildfeldabdeckung von ca. 100 % macht ein extrem klares Livebild möglich, das frei von Ablenkungen ist: Lichtreflexe oder Bewegungen außerhalb des Bildfelds spielen keine Rolle, denn das Bild im Sucher gibt immer exakt das Motiv der Aufnahme wieder. Der Sucher erleichtert auch den bequemen Einsatz eines Teleobjektivs.
Ausstattung und Zubehör sind für ambitionierte Fotografen geeignet
Das Gehäuse aus Magnesium und Kunststoff ist gegen Staub und Spritzwasser gefeit. Zwei Rädchen dienen zum Verstellen von Blende und Belichtung. Das Schulterdisplay ist beleuchtet; ihm gegenüber befindet sich das Bildmodus-Rad. 17 Tasten regeln ISO, Belichtung, Belichtungskorrekturen und vieles mehr. Der versierte Automatik-Modus erkennt das Motiv korrekt und nutzt passende Farbschemata. Im Video-Modus können Sie unter anderem sehr einfach 4K/UHD-Zeitrafferfilme erstellen. Ein Belichtungsausgleich verringert beim Filmen unerwünschte Flimmereffekte, wenn Sie in einem automatischen Belichtungsmodus arbeiten. Das AF-System sorgt mit seinen 51 Messfeldern für große Präzision und gute Nachführung. Es verfügt über 15 zentral angeordnete Kreuzsensoren. Der Speicherkartenslot kommt mit schnell auflaufenden Datenmengen gelegentlich etwas ins Stocken. Er ist für Karten mit UHS-I Class 3 geeignet. Komfortable Funktionen machen diese Kamera besonders interessant: So können Sie einzelne Frames als JPEG-Dateien speichern. Es gibt Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse mit Tonpegelkontrolle. Auf dem klappbaren, 3,2 Zoll großen Touchscreen können Sie mit einer Berührung den Schärfepunkt verlagern. Im Lieferumfang enthalten sind Ladegerät, Akku, USB-Anschlusskabel, Objektiv, Trageriemen und Schutzkappe.
Fazit
Was spricht für, was gegen die Canon Nikon D7500? Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung:
Wir haben 21
Testberichte und 155
Bewertungen mit einer Gesamtnote von
1,4 (sehr gut).
Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und
Testberichten zusammen
Die hier abgebildete Gesamtnote ist der Durchschnittswert aller Varianten des Produkts.
Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und
Testberichten zusammen
Die hier abgebildete Gesamtnote ist der Durchschnittswert aller Varianten des Produkts.
Professionelle Testberichte
4,3
Wir haben
21
Testberichte
zu Nikon D7500
mit einer durchschnittlichen Bewertung von
4,3
Sternen.
Testnote Sehr gut - Note 1,4 - Nikon D7500: Für rasend schnelle Aufnahmen
veröffentlicht am 01.09.2017
Obwohl Nikon bei seinem neuen Modell D7500 auf einen zweiten SD-Kartenslot und weiße Subpixel beim Display verzichtet hat, hat der Hersteller den Fokus auf das Wichtigste gesetzt, und zwar auf die Bildqualität. Sie stellt sich als recht gut heraus und die opulente Ausstattung sowie das beachtliche Arbeitstempo runden den soliden Eindruck ab. Der größte Beitrag zu der exzellenten Bildqualität hat der 20-Megapixel-Sensor mit einer beachtlichen ISO-Spannweite. Das erinnert stark an das Sportmodell Nikon D500, das mit dem gleichen Bildchip ausgerüstet ist. Weiterhin sind die Aufnahmen sehr scharf und detailreich auch an den Kanten. Bis ISO 25.600 ist kein störendes Bildrauschen zu vermerken und deswegen ist das DSRL-Modell für Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen sehr gut geeignet. Dank der schnellen Verschlusszeit sowie des äußerst flotten 51-Feld-Autofokuses unabhängig von den Lichtbedingungen wird es auch bei Sportfotografen Anklang finden. Positiv hervorzuheben ist auch der leistungsfähige Serienbildmodus, in dem die Nikon 8,1 Bilder pro Sekunde schafft. Ferner gibt es auch Pluspunkte für den messerscharfen Videomodus mit Ultra HD und 30 Bildern pro Sekunde. Auch die Ausstattung lässt keinen Raum für Kritik. Das Gehäuse erweist sich zudem als angenehm griffig und ist staub- sowie spritzwassergeschützt. Leichte Kritik gibt es auch für den Mangel von weißen Subpixel, da sich das Display bei intensiver Sonnenstrahlung nur schwer ablesen lässt. Ansonsten klare Empfehlung!
Vorteile
Sehr gute Bildqualität
Flottes Arbeitstempo
Üppige Ausstattung
Nachteile
Kein zweiter Speicherkartenslot
Nur 1.000 Subpixel
Testnote gut - Nikon D7500: Test der Spiegelreflex
veröffentlicht am 04.12.2022
Die Nikon D7500 zeichnet sich durch ihren neuen, lichtempfindlicheren Bildsensor aus, der selbst bei hohen ISO-Einstellungen exzellente Bildqualität liefert. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen ermöglicht dieser Sensor schärfere und detailreichere Fotos, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen. Die 4K-Videoaufnahme bietet beeindruckende Details und Klarheit, obwohl der Autofokus beim Filmen Verbesserungsbedarf zeigt. Für Fotografie hingegen ist der Autofokus herausragend schnell und präzise, unterstützt durch eine effektive Gesichtserkennung. Trotz der Reduzierung auf 20 Megapixel im Vergleich zu den 24 Megapixeln der Vorgänger, überzeugt die D7500 mit besserer Bildqualität, was sie zu einer attraktiven Option für Fotografen macht, die Wert auf hohe Leistung ohne die Notwendigkeit eines teuren Profimodells legen. Der verbesserte Akku ermöglicht eine beeindruckende Anzahl von Aufnahmen pro Ladung, und das leichte Gehäuse mit einem handlicheren Griff verbessert die Handhabung signifikant. Zusätzlich bietet die Kamera eine drahtlose Fotoübertragung, obwohl dieser Prozess als langsam beschrieben wird.
Testnote Gut: Note 2,0 - Testsieger - Die Top-Modelle für eine Foto-Safari - Spiegelreflex ab 1000 Euro
veröffentlicht am 06.07.2018
Bei der Nikon D7500 stimmt das Gesamtpaket. Mit einem, sehr lichtsensiblen Bildsensor gelingen hervorragende Aufnahmen. Detailreich, tiefenscharf und mit lebendigen Farben wird jede Aufnahme zu einem kleinen Highlight. Auch der Autofokus stimmt, nur leider ist er bei Videoaufnahmen nicht der schnellste. Dafür können Videos im Gesamteindruck, auch in 4K-Qualität, brillieren auch wenn die Helligkeit noch etwas angezogen werden könnte. Insgesamt handelt es sich hier um ein Top-Produkt, das Seinesgleichen sucht.
Vorteile
Hohe Bildqualität
Top-Autofokus
Sehr hohe Ausdauer
Nachteile
Autofokus im Live-View langsamer
Testnote Gut: 2,1 (84%) - Nikon D7500: Test der DSLR mit Profi-Technik
veröffentlicht am 22.07.2017
Die Nikon D7500 überzeugt mit bekanntem Monocoque-Design, 4K Video-Aufnahmen und schneller Gesichtserkennung bei Fotoaufnahmen. Ausgestattet ist die Nikon mit einem 20-MP-Sensor. Dieser sorgt bei wenig Licht und hoher ISO-Einstellung für eine höhere Bildqualität. Die Fotos sind ausgezeichnet scharf und detailreich mit kontrastreichen Farbwiedergaben. Mit der D7500 lassen sich 4K Videos aufnehmen. Leider verengt sich dabei der Bildausschnitt etwas. Die 4K-Videos zeigen ein etwas dunkleres Bild und ein leichtes Bildrauschen. Für die Belichtungsmessung dient ein zweiter Fotosensor. Mit 180.000 Pixel Auflösung erkennt er z.B., dass das Motiv nicht in der Bildmitte ist. Der Autofokus mit 51 Messfeldern benötigt 0,15 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen. Bei Schlummerlicht 0,2 Sekunden. Weiter profitiert der Autofokus auch von der verbesserten Motiverkennung des Belichtungssensor. Gesichter werden so schneller und besser erkannt. Hervorragend ist, dass die Nikon D7500 nun auch über einen Klapp-Bildschirm verfügt. Dieser fällt sehr dünn aus und lässt sich über die Ziehharmonika-Technik nach oben und unten ausklappen. Die Akkulaufzeit erreicht Höchstwerte. Bis der Akku leer ist kann man bis zu 3.700 Fotos mit der Nikon D7500 aufnehmen. Die Nikon D7500 ist mit einem Zoom von 16-80mm f2.8-4E ED VR, 18-105mm 1:3,5-5,6G ED VR, oder mit 18-140mm 1:3,5-5,6G ED VR erhältlich. Die Nikon D7500 ist eine Kamera, in der viel Profi-Technik steckt und ist eine günstigere Alternative zu Profi-Kameras.
Sehr schneller Autofokus mit genauer Schärfenachführung
Sehr lichtempfindlicher Sensor
Sehr hohe Akkuausdauer
Nachteile
Etwas langsamer Autofokus im LiveView
Testnote Sehr gut: 1,5 (91%) - Nikon D7500 (DSLR) Mit weniger mehr erreichen
veröffentlicht am 25.06.2017
Es gibt nicht viel zu kritisieren an der D7500. Sie hat alles, was eine gute Kamera mitbringen muss: eine hohe Bildqualität, Schnelligkeit und tolle Ausstattung. 20 Megapixel mit Tiefpassfilter schafft der Bildsensor. Dazu kommen enorme Lichtempfindlichkeiten bis 51.200 respektive 1,6 Millionen im sogenannten Boost-Modus. Mit den Werten sind die Tester in der Praxis bis ISO 25.600 sehr zufrieden, auch wenn sich leichte Abstriche in Rauschen und Kantenschärfe zeigen. Der Autofokus ist zudem so schnell, dass die Kamera auch gut für Sportfotos geeignet ist. Videos mit 30 Bildern pro Sekunde in UHD-Qualität sind ebenfalls möglich. Das Display kommt mit Touch-Funktion. Neben den Einstellrädern und zahlreichen Direkttasten ist auch die Farbautomatik positiv hervorzuheben. Sie wählt die Zusammensetzung der Farben für die Umgebung aus und hat dafür eine ziemlich hohe Trefferquote. Als Schwachpunkte der Kamera bewerten die Tester lediglich die Einsparungen im Vergleich mit dem Vorgänger: Es gibt zum Beispiel nur noch einen Slot für Speicherkarten. Die Nikon D7500 ist ein feines Rundum-Paket für alle Fotografen hohen Ansprüchen.