Das getestete Sanitas SBM 22 misst den Blutdruck am Oberarm zuverlässig. Es bestand Druckprüfung, Patientensimulator und Kontrollmessungen ohne Beanstandung. Damit überzeugt es in seiner wichtigsten Aufgabe.
Bedienung und Ergonomie
Das kontrastreiche 2,8-Zoll-Display zeigt Blutdruckwerte groß und gut lesbar. Die Manschette fühlt sich weich an, rutscht aber leicht und lässt sich etwas fummelig anlegen. Eine Messung dauert vergleichsweise lange.
Funktionsumfang
Das SBM 22 bietet 120 Speicherplätze für bis zu vier Personen. Es erkennt laut Hersteller unregelmäßigen Herzschlag. Manschettensitzkontrolle und Bewegungserkennung helfen gegen Fehlmessungen.
Konnektivität und Energie
Bluetooth, App-Anbindung, Datenexport, EKG und Netzteilbetrieb fehlen. Das Gerät läuft mit vier AA-Batterien. Ein dünner Beutel dient zur Aufbewahrung.
Testnote Preis-Leistungs-Sieger - Preis-Leistungs-Sieger – Sanitas SBM 22 Blutdruckmessgerät im Test
veröffentlicht am 06.04.2021
SBM 22: Einfach messen, klar ablesen
Bedienung und Ergonomie
Das getestete Sanitas SBM 22 lässt sich intuitiv bedienen. Die Manschette sitzt leicht am Oberarm. Die automatische Manschettensitzkontrolle hilft gegen Messfehler.
Messung und Anzeige
Die Messung läuft schonend ab. Das große Display zeigt Blutdruck, Puls und Risiko-Einstufung übersichtlich. Eine Arrhythmie-Warnung weist auf mögliche Herzrhythmusstörungen hin.
Speicher und Nutzer
Das Gerät eignet sich für bis zu vier Nutzer. Pro Nutzer speichert es 30 Messwerte. Durchschnittswerte für Morgen- und Abendmessungen helfen bei der Einordnung.
Funktionen und Sicherheit
Erinnerungsalarme unterstützen regelmäßige Messungen. Prüfsiegel von DHL und ESH sprechen für klinisch validierte Messgenauigkeit.
Schwächen
Die Menüführung wirkt etwas umständlich. Die Anleitung erklärt gespeicherte Messdaten nicht optimal. Eine App-Anbindung fehlt.