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Ratgeber Damen-Flip-Flops


Ratgeber Damen-Flip-Flops


Kaum wird es Sommer und die Temperaturen steigen, sieht man sie wieder überall auf den Straßen: Flip-Flops. Sie sind der Inbegriff des Sommer-Feelings und wenn es draußen erst einmal 30°C hat, möchte niemand mehr auf leichtes Schuhwerk verzichten. Viele wissen gar nicht, dass Flip-Flops bereits seit Jahrtausenden bekannt und damit beileibe keine moderne Erfindung sind. Diese Art von Sandalen geht in ihrer Form bereits auf eine mehrere tausend Jahre alte Sandalenurform zurück. Sie wurde insbesondere von den alten Ägyptern und von den Japanern getragen. Letztere bezeichneten die Sandalen als Zori. Heute ist die Bezeichnung „Flip-Flops“ in Deutschland sogar geschützt, international bezeichnet sie jedoch schlichtweg diese Art von Sandale. Weltweit am bekanntesten ist die Marke Havaianas, die von Brasilien aus seit dem Produktionsstart in den 1960er Jahren bereits über 2,3 Mrd. Paar Flip-Flops hergestellt und verkauft hat.

Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht alle Sandalen mit flacher und dünner Sohle Flip-Flops. Im Grunde genommen sind Flip-Flops als Zehenstegsandalen charakterisiert, die aus Kunststoff bestehen. Somit gehören Sandalen aus Leder oder Holz eigentlich nicht in die Kategorie der Flip-Flops. Da jedoch die Hersteller selbst diese Unterscheidung weitgehend ignorieren, sollen im Folgenden Damen-Flip-Flops aus verschiedenen Materialien genauer unter die Lupe genommen werden.

Was genau sind Damen-Flip-Flops?

Damen-Flip-Flops bestehen normalerweise aus Kunststoff. Sie sind mit einem Zehensteg ausgestattet, der zwischen dem großen und dem danebenliegenden Zeh hindurchgeführt wird. Daran sind zwei Schrägriemen befestigt, die den Schuh am Fuß halten. Die Riemen bzw. der Zehensteg werden durch ein Loch im Boden der Flip-Flops gesteckt und so von unten her befestigt. Der Boden ist bei Damen-Flip-Flops mit nur 1 bis 2 cm Stärke recht dünn und zudem gerade.

Zehentrenner für Damen: Die wichtigsten Materialien

Damen-Flip-Flops können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Kennen sollten Sie zumindest die Eigenschaften folgender Varianten.

Kunststoff: Der billige Standard
Per Definition bestehen Flip-Flops aus Kunststoff. Dementsprechend werden Sie in der Auswahl der Händler auch hauptsächlich Kunststoff-Zehentrenner finden. Der Vorteil an diesen Modellen ist, dass sie außerordentlich billig erstanden werden können. Damen-Flip-Flops aus Kunststoff sind relativ weich und biegsam. Allerdings muss Ihnen auch bewusst sein, dass Kunststoff oft stark mit Chemikalien belastet ist.

Holz: Angenehmes Tragegefühl
Zehentrenner für Damen, die aus Holz bestehen, sind sehr hautverträglich. Zudem nimmt das Holz die Fußwärme auf, so dass Fußschweiß nicht so leicht entsteht. Negativ zu sehen ist allerdings, dass das Holz keine dämpfenden Eigenschaften aufweist, da es auf Druck hin nicht nachgibt. Daher sollten Damen-Flip-Flops aus Holz möglichst nicht ständig getragen werden.

Leder: Natürlich, aber teuer
Damen-Flip-Flops aus Leder bestehen aus einem natürlichen Material, das jedoch relativ teuer ist. Doch dieser Aufpreis lohnt sich, denn Leder nimmt die Fußwärme optimal auf und Fußschweiß wird wirkungsvoll verhindert. Zudem ist das Material schön weich und passt sich optimal der Fußform an. Bei Leder sollten Sie sich allerdings darauf einstellen, dass es abfärben könnte.

Verwendung von Damen-Flip-Flops

Früher waren Zehentrenner für Damen dafür gedacht, den Fuß zu schützen. Sie wurden vorrangig am Strand genutzt, um sich nicht die Fußsohlen im heißen Sand zu verbrennen oder Schnitte durch Scherben und Muscheln zu vermeiden. Auch im Hallen- oder Freibad sind Flip-Flops als „Badelatschen“ gerne gesehen, um sich vor einer Fußpilzinfektion zu schützen. Heutzutage werden Damen-Flip-Flops jedoch vorrangig als Freizeitschuh angesehen und zu Röcken, Kleidern, kurzen oder langen Hosen kombiniert.

Gesundheitliche Aspekte beim Tragen von Flip-Flops

Wenn Sie häufig Damen-Flip-Flops tragen, sollten Sie sich Gedanken über die Einflüsse solcher Schuhe auf die Gesundheit machen. Insbesondere sind dabei folgende Aspekte zu bedenken.
- Schadstoffbelastung: Schon vor Jahren hat ein Test der Stiftung Ökotest bestätigt, dass ein Großteil der am Markt erhältlichen Flip-Flops mehr oder weniger stark mit Schadstoffen belastet sind. Besonders häufig sind dabei Weichmacher vertreten, die für eine biegsame und weiche Sohle sorgen. Wenn Sie im Schuh schwitzen, können sich diese lösen und über die Haut aufgenommen werden. Schäden an den Verdauungsorganen sowie Störungen des Hormon- und Immunsystems sind möglich. Nachgewiesen wurden in den verwendeten Materialien neben Weichmachern auch zinn- und phosphororganische Verbindungen, Blei und Chrom.

- schlechte Ergonomie: Gesundheitsexperten warnen vor der fehlenden Ergonomie von Damen-Flip-Flops. Da die Sohle nicht an die Fußform angepasst ist, liegt der Fuß komplett flach auf. Bei einem häufig getragenen Schuh sollte jedoch nach Möglichkeit das Fußgewölbe gestützt werden, um die gesamte Haltung des Menschen zu unterstützen. Bei Flip-Flops fehlt zudem die Abfederung, so dass der gesamte Druck des Körpergewichts auf dem Vorfuß und auf der Ferse lastet. Langfristig können daher durch das häufige Tragen von Zehentrennern für Damen Schmerzen, Sehnenentzündungen und sogar Haltungsschäden entstehen.

- falsche Gangart: Wer mit Damen-Flip-Flops weitere Strecken zurücklegt, hält automatisch die Schuhe mit den Zehen fest. Dabei wird der gesamte Fuß steif gemacht. Dies bewirkt, dass der Fuß beim Gehen nicht wie gewöhnlich abrollt. Die Knochen und die Sehnen müssen daher wesentlich höheren Belastungen standhalten.

- keine Atmungsaktivität: Eine Sohle aus Kunststoff ist niemals atmungsaktiv. Obwohl Damen-Flip-Flops so offen sind wie kaum ein anderer Schuh, kann es deshalb dennoch zur Bildung von Fußschweiß kommen. Hier lauert die Gefahr von Fußpilzerkrankungen. Daher ist die richtige Hygiene beim Zehentrenner für Damen besonders wichtig.

Beachten Sie, dass Damen-Flip-Flops kein dauerhaftes Schuhwerk sein sollten. Es spricht nichts dagegen, diese Schuhe hin und wieder zu tragen. Als Schuhe, die jeden Tag stundenlang getragen werden, sind sie allerdings eine schlechte Wahl.

Autofahren mit Flip-Flops – ist das erlaubt?

Hartnäckig hält sich schon seit Jahren das Gerücht, dass es verboten sei, ohne festes Schuhwerk Auto zu fahren. Darunter fielen dann neben Sandalen oder Pantoffeln natürlich auch Flip-Flops. Doch sind die rechtlichen Bestimmungen in diesem Bereich ein wenig kompliziert. Grundsätzlich besteht kein gesetzliches Verbot, das Damen-Flip-Flops im Auto verbietet. Allerdings gab es in der Vergangenheit Gerichtsentscheidungen, wonach Autofahrer ihrer Sorgfaltspflicht nicht ausreichend nachkommen, wenn sie auf festes Schuhwerk verzichten. Dies resultiert aus der Tatsache, dass man mit Flip-Flops leichter von den Pedalen abrutschen kann und dass sich die Zehentrenner mit den Pedalen verhaken können.

In der Konsequenz bedeutet dies: Sollten Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, ist die Kfz-Versicherung grundsätzlich zur Leistung verpflichtet. In der Praxis kommt es allerdings insbesondere hinsichtlich der Begleichung von Vollkasko-Schäden am eigenen Fahrzeug oft zu Problemen mit der Schadensregulierung. Sie müssen allerdings keine Bußgelder im Rahmen normaler Fahrzeugkontrollen befürchten, denn das Tragen von Flip-Flops ist kein Vergehen nach dem Bußgeldkatalog. Im Optimalfall sollten Sie sich einfach ein paar feste Schuhe ins Auto legen. In diese können Sie schnell hineinschlüpfen, wenn Sie wegfahren. Anschließend ziehen Sie einfach wieder die Zehentrenner an.

Für Berufskraftfahrer im Dienst gelten übrigens abweichende Regelungen. Für sie ist festes und geschlossenes Schuhwerk sogar gesetzlich vorgeschrieben.
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