Damen-Hausschuhe

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Ratgeber Damen-Hausschuhe


Ratgeber Damen-Hausschuhe


Vor allem im Winter tragen Hausschuhe zum Wohlbefinden bei. Warme Füße sind gerade bei kalten Temperaturen wichtige Voraussetzung zur Vorbeugung von Erkältungen und grippale Infekte. Auch wer zuhause auf Fliesenfußboden geht, weiß Hausschuhe zu schätzen und das meist über das gesamte Jahr. Neben dem Gesundheits- und Wärmeaspekt schützen und schonen Hausschuhe empfindliche Böden und ersparen so manchen Wischgang. Der Schmutz am Straßenschuh bleibt zuverlässig im Hausflur zurück. Damen-Hausschuhe gibt es in vielen verschiedenen Formen als Lammfell Hausschuh oder Ballerina, einfach nur bequem oder zusätzlich mit modischem Anspruch.

Von Damen-Pantoffeln bis Damen-Schlappen – eine Übersicht

Ebenso wie Straßenschuhe gibt es Damen-Hausschuhe in unzähligen Ausführungen. Welche man davon für seinen eigenen Hausschuh wählt, ist Geschmackssache. Es hängt aber ebenso von den Fußböden im Haus, dem Wärmeempfinden und den Ansprüchen an den Hausschuh ab.
Damen-Pantoffeln – schnell an- und wieder ausgezogen
Zu den klassischen Hausschuhen gehören die Damen-Pantoffeln. Man schlüpft leicht hinein und ebenso leicht wieder hinaus ohne sich bücken zu müssen. Diese Form des Damen-Hausschuhs gibt es als warmen Filzschuh ebenso wie als elegantes Pantöffelchen mit oder ohne Absatz. Die Modelle aus Stoff oder Filz werden häufig auch als Damen-Schlappen oder Damen-Puschen bezeichnet. Hinsichtlich des Sohlenmaterials bestehen verschiedene Möglichkeiten. Stabilere Modelle besitzen Kunststoff, Kork- oder Gummisohlen. Diese Art der Damen-Pantoffeln gibt es in offener wie geschlossener Form. Damen-Pantoffeln, die ausschließlich für das Tragen im Haus bestimmt sind, besitzen in vielen Fällen latexbeschichtete Filzsohlen.

Der Hüttenschuh – Füße kuschelig warm eingepackt
Hüttenschuhe sind als warme Hausschuhe für Damen schon immer beliebt. Ähnlich wie eine Wollsocke umschließt der Schuh nicht nur den kompletten Fuß, sondern auch den Knöchel und hält damit auch kälteempfindliche Füße zuverlässig warm. Die praktischen Hausschuhe zum Hineinschlüpfen bestehen meist aus Wollfilz, seltener aus Fleece oder Lammfell. Dies gilt auch für die Sohle, die als Indoorsohle ausgeführt ist. Für die längere Haltbarkeit sind Sohlen von Hüttenschuhen oft mit Latex bzw. Naturkautschuk beschichtet.

Ballerina Hausschuhe
Geschlossene Hausschuhe, die unter dem Knöchel enden, werden als Ballerina Hausschuhe oder Slipper bezeichnet. Ähnlich wie ein Straßenschuh ist der Fuß komplett umschlossen. Dadurch sitzt der Hausschuh sicher am Fuß. Leichte Ballerina Modelle sind kaum zu bemerken und halten durch die Sohle doch warm. Für den Winter gibt es Ballerina-Hausschuhe aus Filz oder auch aus Lammfell.

Lammfell-Hausschuhe für Damen
Damen-Puschen aus Lammfell sind vorwiegend für den Winter und für sehr kalte Fußböden geeignet. Sie bestehen entweder komplett aus Lammfell oder sind mit dem kuscheligen Material gefüttert. Mit dem natürlichen Material gehören kalte Füße der Vergangenheit an. Lammfell-Hausschuhe gibt es in den verschiedensten Formen, zum Beispiel als:

- Ballerina
- Hüttenschuh
- Pantoffel
- Slipper

Die Sohlengestaltung ist variabel, meist werden Gummisohlen oder Korksohlen mit Gummiauflage verarbeitet.

Lederpantoffeln – als Ausgehschuh geeignet
Lederpantoffeln besitzen eine Deckfläche aus Leder, die Sohle kann wahlweise nur für den Innen- oder auch für den Außenbereich geeignet sein. Neben den sehr leichten und einfachen Lederpantoffeln gibt es farbenfrohe Modelle mit stabiler Sohle, die sich auch als Straßen- oder Ausgehschuh eignen. Lederapplikationen und zusammengesetzte Deckflächen machen aus diesen Hausschuhen bequeme Hingucker.

Die Sohle beim Damen Hausschuh – Indoor oder Outdoor?

Die Sohlen von Hausschuhen werden in Indoor- und Outdoorsohlen unterteilt. Damenhausschuhe, die nur für den Innenbereich gedacht sind, besitzen eine flexible beschichtete Sohle. Durch die Beschichtung wird das Material abriebfest und in sehr geringem Maße auch wasserdicht. Für den Außenbereich sind diese Sohlen jedoch nicht geeignet, da sie keinen Schutz vor Steinen oder anderen Unebenheiten bieten. Anders die Outdoor-Sohlen: Sie sind aus widerstandsfähigem Material gearbeitet und entsprechend abriebfest. Die Sohle ist meist weniger flexibel, dafür aber wärmend und bei verschiedenen Modellen mit einem Fußbett versehen. Hausschuhe mit dieser Art von Sohle eignen sich auch für den kurzen Gang zum Briefkasten oder Mülleimer. Allerdings verschmutzen die Sohlen dann ebenso wie beim Straßenschuh und Dreck wird ins Haus getragen.

Das Hausschuh-Futter – Was Füße warm hält

Während im Sommer ungefütterte Damen-Hausschuhe aus textilen Materialien oder Leder ausreichend sind, werden im Winter wärmende Hausschuhe gebraucht. Dafür eignen sich unterschiedliche Materialien:

Fleece Futter – Maschenware mit Wärmewirkung
Fleece wird heute für viele Kleidungsstücke angewendet und auch gern als Warmfutter im Hausschuh eingesetzt. Das Material besteht aus Polyester, häufig aus recycelten PET-Flaschen. Bei dem Material handelt es sich nicht um einen gewebten, sondern um einen gestrickten Stoff, die bei der Herstellung entstehenden Schlaufen werden aufgeschnitten und aufgeraut. So entsteht ein Material mit großer Oberfläche und guter Wärmewirkung.

Lammfell – Wärme aus der Natur
So wie das Lammfell die Lämmer zuverlässig bei Kälte schützt, entfaltet das Naturmaterial diese Wirkung auch im Hausschuh. Komplett aus Lammfell hergestellte Damen-Puschen sind atmungsaktiv und halten die Füße zuverlässig warm. Die Lederseite bildet gleichzeitig die Außenfläche des Hausschuhs. Alternativ kann ein Hausschuh aus einem anderen Außen-Material mit Lammfell gefüttert werden.

Polyester und Wolle – ein perfektes Duo
Gut wärmend und gleichzeitig pflegeleicht sind Mischgewebe aus Polyester und Wollfilz. Während der Filz den Fuß wärmt, sorgt der Polyester dafür, dass der Schuh seine Form behält. Hausschuhe für die Übergangszeit sind häufig mit einem reinen Polyesterfutter versehen, das ebenfalls eine gewisse Wärmewirkung entfaltet.

Damen-Hausschuhe für Problemfüße

Nicht jeder Fuß passt in jeden Schuh. Es gibt Füße, die sind besonders groß, ausgesprochen schmal oder breit oder auch durch Fersensporne oder andere Leiden beeinträchtigt. Für diese Fälle bieten sich Hausschuhe an, die diese Besonderheiten berücksichtigen. Wer unter Problemen wie zum Beispiel Plattfüßen neigt, der sollte zum Hausschuh mit Fußbettgreifen oder Modelle mit loser Einlage wählen. Im Bedarfsfall kann dann vom Orthopäden eine spezielle Einlage angepasst und in den Hausschuh eingelegt werden. Für besonders große Füße wird man – anders als bei Straßenschuhen – bei Damen-Hausschuhen recht leicht fündig. Teilweise sind die Modelle bis zur Größe 45 erhältlich.

Deutsche Schuhgrößen – Welcher Damenhausschuh passt?

Damen-Hausschuhe sind in der Regel nach den Größen von Straßenschuhen geschnitten. Allerdings gibt es für die deutschen Schuhgrößen keine verbindlichen Normen. Wer bereits gut passende Hausschuhe besitzt, kann sich nach dieser Größe richten. Bei neuen Paaren wählt man die gleiche Größe wie beim Straßenschuh. Hausschuhe aus Walkstoff oder Hüttenschuhe dehnen sich mit der Zeit, Lammfell-Modelle werden durch das Tragen mit der Zeit flacher. Deshalb dürfen diese Schuhe beim ersten Anprobieren durchaus fest am Fuß sitzen. Anders ist dies bei Paaren aus Filz oder Baumwolle. Diese Materialien geben kaum nach, deshalb müssen die Schuhe von Anfang an gut sitzen und passen. Für alle Schuhe mit fester Sohle ist eine perfekte und bequeme Längenpassform von Anfang an wichtig.
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