Fenster

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Ratgeber Fenster


Aktualisiert: 16.10.2018 | Autor: Online-Redaktion

Wissen kompakt

Fenster gelten als die Augen eines Hauses. Sie bringen wohltuendes Tageslicht in den Raum und versorgen ihn mit der nötigen Frischluft. Durch die Glasscheibe treten auch Strahlungsanteile der Sonne durch, die den Raum erwärmen.

Je nach Modell können sie die Optik Ihres Hauses stark verändern und  haben zugleich eine dekorative Funktion. Mit dem richtigen Exemplar ist es sogar möglich, Ihren Energieverbrauch und damit Ihre Kosten erheblich zu senken. Ein Austausch ist deswegen auf lange Sicht oft ratsam. 

Finden Sie mit unserer Hilfe das optimale Fenster. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Kriterien kurz für Sie zusammengefasst:

  • Wählen Sie ein Modell, das sich den räumlichen Gegebenheiten anpasst. 
    Nicht jedes Modell eignet sich für jede Räumlichkeit. Für besonders enge Räume bietet sich beispielsweise ein Schiebe- oder Kippfenster an. Auf Dachflächen kommen dagegen vorrangig Schwingfenster zum Einsatz.
    Mehr zu den Fenster-Typen
  • Die richtige Verglasung sorgt für optimale Wärmedämmung.
    Durch eine 3-fache Verglasung oder eine spezielle Wärmeschutzverglasung können Sie Energie sparen und Ihre Heizkosten senken.
    Mehr zur Verglasung
  • Das Material des Fensterrahmens beeinflusst die Optik und Lebensdauer.
    Sie haben die Wahl zwischen Rahmen aus Aluminium, Holz, Kunststoff oder Stahl. Vor allem die Witterungsbeständigkeit sollte gewährleistet sein. Aber selbst auf die Wärmedämmung hat das Material Einfluss. Am häufigsten kommen Modelle aus Kunststoff zum Einsatz. Diese punkten mit robusten und witterungsbeständigen Eigenschaften. Holz bietet eine gute Wärmedämmung und erzeugt eine natürliche Optik, ist ohne eine entsprechende Lackierung jedoch kaum wetterfest.
    Mehr zu den Fensterrahmen-Materialien

Kaufberater

Damit Sie ein Exemplar finden, das genau zu Ihren Anforderungen passt, haben wir in unserem Kaufberater die wichtigsten Informationen rund um Fenster für Sie zusammengefasst.


Fenster-Typen

Fenster tragen maßgeblich zum Erscheinungsbild eines Gebäudes bei, gewährleisten eine ausreichende Lichtversorgung und sorgen für ein gesundes Raumklima. In der Regel setzen sie sich aus einem Rahmen, einem Flügel sowie der Verglasung zusammen. 

Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen. Neben der Optik und Ihrem individuellen Geschmack spielen auch die Gegebenheiten am Einsatzort eine große Rolle. 

Je nach Exemplar sind die Modelle ab etwa 40 € aufwärts erhältlich. Sie können aber auch mehrere tausend Euro kosten.

Die Bauart eines Fensters prägt das Gesamtbild eines Gebäudes. Es sollte dementsprechend zum äußeren Erscheinungsbild Ihres Hauses passen und zu einem stimmigen Ganzen beitragen. 

Sie können zwischen folgenden Varianten wählen:

Dreh-Kipp-Fenster

Bei Dreh-Kipp-Fenstern handelt es sich um die klassischen Modelle. Sie können den Flügel bzw. die Flügel dieser Ausführungen entweder vertikal ankippen oder horizontal komplett nach innen öffnen. Während Sie mit einem angekippten Modell über längere Zeit lüften können, empfiehlt sich die vollständige Öffnung besonders zum Stoßlüften oder Reinigen.

Bedenken Sie

Vermeiden Sie es, Ihr Fenster im Winter über längere Zeit in der Kippstellung zu lassen. Dies führt zu einem starken Auskühlen der Räumlichkeiten und kann Ihre Heizkosten in die Höhe treiben.

Das Öffnen und Schließen erfolgt hierbei in der Regel über einen um 180° drehbaren Griff. Dreh-Kipp-Ausführungen sind am häufigsten verbreitet und finden in den unterschiedlichsten Räumlichkeiten Gebrauch. 

Kippfenster

Kippfenster lassen sich für die Frischluftzufuhr bis zu 45° vertikal ankippen. Komplett öffnen können Sie dieses Exemplar nicht. 

Die Modelle zeichnen sich durch ihre platzsparenden Eigenschaften aus. Sie eignen sich daher vorrangig für die Frischluft- und Lichtzufuhr in engeren Räumen, in denen sich ein normales Exemplar nicht vollständig öffnen lässt. 

Da jedoch gerade gekippte Fenster eine Einladung für Einbrecher darstellen, ist hier eine zusätzliche Sicherung empfehlenswert. Auf unserem Portal finden Sie hierzu eine große Auswahl an Fenstersicherungen.

Rundfenster

Rundfenster sind selten in Wohnräumen zu finden und stellen daher einen besonderen Blickfang dar. 

Wissenswert

Ihren Ursprung fanden Rundfenster in der Seefahrt. Dort werden sie auch als Bullauge bezeichnet. Bullaugen sind beliebt, weil sie durch ihre runde Form wesentlich mehr Druck aushalten als ihre eckigen Gegenstücke. 

Rundfenster gibt es als feststehende sowie als dreh- und kippbare Variante. Hierbei dienen feststehende Exemplare vorrangig dekorativen Zwecken. Dreh-Kipp-Ausführungen können 1 oder 2 Flügel besitzen. 

Runde Ausführungen sind praktisch, da sie sich selbst auf kleinen Wandflächen anbringen lassen, etwa in Gauben oder Giebeln. Aber auch in Haustüren können sie integriert sein.

Schiebefenster

Schiebefenster finden vorrangig in England und den USA Verwendung. Bei dieser Variante verschieben Sie den zu öffnenden Teil je nach Ausführung einfach vertikal oder horizontal. 

Shopping Tipp

Verbreitet sind Modelle mit Hebeschiebetüren, bei denen der Flügel durch Drehen des Griffes auf eine Art Schiene gehoben wird und sich so verschieben lässt. 

Dieses Produkt eignet sich optimal für enge Räume, in denen der Platz für ein aufklappbares Modell nicht ausreichen würde. Mit einem Schiebefenster müssen Sie auch nicht jedes Mal die Fensterbänke abräumen, wenn Sie nur kurz lüften möchten. Zudem kann der Wind nicht einfach das Fenster zuschlagen.

Schwingfenster

Ein Schwingfenster verfügt über ein mittig am Flügel angebrachtes Scharnier und lässt sich so vertikal um bis zu 180° schwingen. Der untere Flügelteil befindet sich im geöffneten Zustand außerhalb des Gebäudes. 

Diese Bauart ermöglicht neben einer idealen Luftzufuhr auch einen optimalen Lichteinfall. Zugleich bietet sie einen ungehinderten Ausblick. Schwingfenster können Sie manuell über einen Griff an der Oberseite des Modells oder elektrisch per Fernbedienung öffnen.

Die Modelle sind überaus platzsparend. Sie eignen sich primär für Häuser, deren Außenseite schwer erreichbar ist, etwa Dachflächen. Die Exemplare lassen sich einfach reinigen, da ihre Außenseite nach innen gedreht werden kann.

Sprossenfenster

Sprossenfenster zählen zu den ältesten Ausführungen. Sie fanden ihren Ursprung in einer Zeit, in der es noch nicht möglich war, große Scheiben am Stück zu produzieren. Daher wurden einfach mehrere kleine nebeneinandergesetzt. 

Es wird hierbei zwischen echten und unechten Sprossen unterschieden:

  • Echte Sprossen
    Diese Bezeichnung trifft zu, wenn das Modell tatsächlich aus vielen kleineren Glasscheiben besteht, die an den Sprossen verbunden sind.
  • Unechte Sprossen
    Von unechten Sprossen ist die Rede, wenn nur eine große Glasscheibe verwendet wird. Diese erweckt den Eindruck, als sei sie von Sprossen unterbrochen. Dabei gibt es die Möglichkeit, die Sprossen auf das Glas aufzusetzen oder sie in das Glas selbst einzusetzen. 

Die Modelle verfügen in der Regel über 2 Flügel, die sich über einen Drehgriff nach innen öffnen lassen. Einige Varianten können Sie auch nach außen öffnen. 

Wissenswert

Nach außen öffnende Flügel aus Kiefernholz werden als Dänische Fenster bezeichnet.  

Sprossenfenster verleihen Ihrem Haus ein gemütliches und traditionelles Retro-Flair. Sie sind oftmals in älteren Gebäuden zu finden.  


Verglasung

Die Verglasung hat Einfluss auf die Dämmung. Bis in die 1980er-Jahre wurden Modelle mit Einfachverglasung hergestellt. Diese sind zwar relativ günstig in der Anschaffung, geben aber viel Wärme nach außen ab und führen zu erhöhten Heizkosten. Daher finden Sie diese Ausführungen fast nur noch in älteren Gebäuden. 

Der Gesamtenergie-Durchlassgrad eines Fensters wird in der Bauphysik mit dem g-Wert angegeben. Je höher der g-Wert, desto mehr Wärme tritt durch das Fenster nach außen, desto höher ist somit der Energieverlust. Eine einfache Glasscheibe weist meist einen g-Wert von etwa 0,85 auf. 

Moderne Verglasungen bieten in der Regel gute wärmedämmende Eigenschaften.

Auf den Punkt!
Isolierverglasung

Isolierverglasung ist eine Konstruktion, die aus mehreren Glasscheiben besteht. Zwischen den Scheiben befinden sich Hohlräume, die meist mit Gas befüllt sind und für eine effizientere Wärmedämmung sorgen. 

Hierbei können Sie zwischen folgenden Arten wählen:

  • 2-fach Verglasung
    Für eine Doppelverglasung werden 2 Glasscheiben verbaut. Der Hohlraum zwischen den beiden Scheiben ist entweder mit getrockneter Luft oder mit Argon-Gas gefüllt, wobei Argon-Gas bessere Dämm-Eigenschaften aufweist. Eine 2-fache Verglasung kann dennoch in bestimmten Fällen das Richtige für Sie sein: Ist die Mauerdämmung in Ihrem Haus schlechter als die Ihrer Fenster, kann es unter Umständen zur Bildung von Schimmel an den Wänden kommen. Das liegt daran, dass Wasserdampf an kalten Stellen wieder flüssig wird. 2-fach Verglasungen empfehlen sich generell für Holzfenster, da diese bereits über ausreichende Dämm-Eigenschaften verfügen.
  • 3-fach Verglasung
    Die 3 verbauten Glasscheiben erzielen eine bessere Wärmedämmung als eine 2-fache Verglasung. Auch hier sind die Zwischenräume zwischen den Scheiben mit Argon-Gas oder getrockneter Luft gefüllt. Der Preis ist zwar meist etwas höher, dafür können Sie mit 3-facher Verglasung Ihre Wärmeeffizienz um bis zu 50 % steigern und die höheren Kosten so wieder einsparen. Außerdem schonen Sie dadurch die Umwelt. 
Sicherheitsverglasung

Für alle, die Wert auf Einbruchschutz legen, ist Sicherheitsglas eine lohnende Investition. Einbrecher haben mit gewöhnlichen Modellen oft leichtes Spiel – nach einem Schlag mit einem harten Gegenstand bieten diese keinen Widerstand und zerbrechen. 

Spezielles Sicherheitsglas ist in verschiedenen Arten erhältlich:

  • Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG)
    Einscheiben-Sicherheitsglas, kurz ESG, ist sehr stoß- und schlagfest. Auch gegenüber Temperatur-Unterschieden ist dieses Glas unempfindlich. ESG zerfällt in kleine Stückchen und soll somit die Verletzungsgefahr bei Glasbruch minimieren.
  • Verbundsicherheitsglas (VSG)
    Verbundsicherheitsglas ist mit einer speziellen Folie ausgestattet, welche die Stücke bei einem Bruch an ihrem Platz hält und das Glas in seiner Form bewahrt. So bietet es keinen Durchlass und schützt vor Einbrechern. 

Sicherheitsglas schützt zwar vor Durchschlägen, nicht aber vor Aufhebeln oder anderen Techniken, die Einbrecher beherrschen. Wenn Sie Ihre Wohnung mit weitreichenderem Schutz ausstatten möchten, finden Sie auf unserem Portal entsprechende Schließtechnik

Wärmeschutzverglasung

Die Wärmeschutzverglasung bietet den Vorteil, dass sie besonders hohe Dämmung gegen austretende Wärme ermöglicht. Diese Methode basiert auf der Isolierverglasung; dabei wird die äußere und innere Scheibe mit einer Silberbeschichtung versehen. 

Diese Modelle lassen weniger Wärme von innen nach außen gelangen, wodurch Sie weniger heizen müssen und Ihre Kosten verringern können. Im Sommer weisen sie die Hitze durch die Sonneneinstrahlung besser ab als gewöhnliche Fenster. Sie sorgen also sowohl bei Hitze als auch bei Kälte für eine angenehmere Temperatur in Ihren Wohnräumen. 

Wenn Sie Wert auf eine gute Wärmedämmung legen, können Sie bei der Auswahl den sogenannten U-Wert vergleichen. Er beschreibt, wie viel Wärme pro Stunde und Quadratmeter verloren geht, wenn der Temperatur-Unterschied zwischen innen und außen 1 °C beträgt. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K) angegeben. Je kleiner der Wert, desto besser ist die Wärmeisolierung. 

Ein U-Wert von maximal 0,8 W/m²K bezeichnet ein Passivhausfenster. Dieser Wert ist ausgezeichnet und gewährleistet eine hervorragende Wärmedämmung. Die Energieeinspar-Verordnung schreibt für Fenster und Fenstertüren einen maximalen U-Wert von 1,3 W/m²K und für Dachflächenfenster einen maximalen U-Wert von 1,4 W/m²K vor. Das gilt sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. 


Fensterrahmen-Materialien 

Der Fensterrahmen ist ein essenzieller Bestandteil. Er sollte in erster Linie gute Dämm-Eigenschaften aufweisen, witterungsbeständig sowie robust und pflegeleicht sein. 

Für den Fensterrahmen können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen:

  • Aluminium-Fenster
    Aluminium-Fenster haben den Vorteil, dass sie äußerst witterungsbeständig sind, ohne dafür viel Pflege oder Wartung zu benötigen. Das verleiht ihnen eine lange Lebensdauer und lässt ihre Farbe nicht ausbleichen. Außerdem ist Alu sehr stabil und widerstandsfähig. Auch bietet es eine gute Wärmedämmung und Lärmschutz. Es ist jedoch möglich, dass es sich bei sehr hohen Temperaturen verformt.
  • Holzfenster
    Holzfenster verfügen über eine ausgezeichnete Wärmedämmung und verleihen Ihrem Haus eine natürliche Optik. Zudem ist der Werkstoff sehr stabil. Ein weiterer Vorteil ist,  dass es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Allerdings ist es sehr pflegebedürftig. Sie müssen den Rahmen daher häufig lackieren, damit er der Witterung standhält. 
  • Kunststoff-Fenster
    Kunststoff-Rahmen kommen am häufigsten zum Einsatz, da sie sehr preisgünstig sind. Kaum ein anderes Material ist so robust, pflegeleicht und einfach zu reinigen. Kunststoff ist im Unterschied zu Holz auch ohne zusätzliche Beschichtung wetterresistent. Es weist außerdem eine gute Wärmedämmung auf. Sie können einen Fensterrahmen aus diesem Werkstoff in den unterschiedlichsten Farben erhalten. 
  • Stahlfenster
    Stahl besitzt eine hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit, die für Langlebigkeit und mehr Sicherheit sorgen. Allerdings braucht er eine Beschichtung, um witterungsbeständig zu sein. Die Wärmedämmung ist bei anderen Materialien definitiv besser, da Stahl Wärme gut leitet und somit viel davon verloren gehen kann. Auch ist das Material sehr schwer. 

Häufige Fragen

Sie haben noch Fragen? Wir haben an dieser Stelle alles Wissenswerte für Sie zusammengestellt, das Sie zur Verwendung von Fenstern interessieren könnte. Unsere FAQ-Sammlung basiert dabei auf den Fragen, die andere Käufer von Fenstern haben.

Austausch

Wann ist es sinnvoll, Fenster auszutauschen?

Durch schlecht isolierte und veraltete Scheiben geht viel Energie verloren, was im Endeffekt auf höhere Heizkosten für Sie hinausläuft. Deswegen lohnen sich neue Modelle meistens. Besonders, wenn Sie in einem Altbau wohnen und nur eine einfache Verglasung haben, gibt es hier viel Potential für Ersparnisse. 

Allgemein können Modelle, die vor 1995 eingebaut wurden, aus energetischer Sicht nicht mit modernen Ausführungen mithalten. In älteren Häusern wurden wegen ihres Wärmeverlusts oft nur kleinere Fenster verbaut. Heutige Varianten können da wesentlich größer sein, ohne annähernd so viel Energie zu verlieren. So haben Sie die Chance, mehr Tageslicht in Ihre Wohnräume zu lassen und können so weiter Energie sparen, da Sie weniger künstliches Licht benötigen. 

Um langfristig Kosten einzusparen, sollten Sie alte Fenster daher austauschen. Ein guter Anfang für Ihre Überlegungen ist es, den sogenannten U-Wert auszurechnen. Er besagt, wie viel Wärme verloren geht. Je kleiner der Wert, desto besser ist die Dämmung. Indem Sie den U-Wert um nur 0,1 W/m²K senken, können Sie pro Quadratmeter Fensterfläche 1 l Heizöl im Jahr sparen.

Einbauorte 

Worauf muss ich achten, wenn ich ein Badfenster benötige?

Tageslicht und frische Luft stellen für Ihr Bad erhebliche Vorteile dar: Da der Raum hoher Feuchtigkeit ausgesetzt ist, können Sie mit einem Badfenster durch regelmäßiges Lüften Schimmel vermeiden. Weiterhin sparen Sie sich durch das hereinströmende Tageslicht den Strom künstlicher Beleuchtung – und somit Stromkosten.  

Für ein Fenster im Badezimmer ist vor allem der Sichtschutz wichtig, weswegen hier oft Milch- oder Strukturglas zum Einsatz kommt. Dadurch kann niemand ohne Weiteres hindurchsehen und Ihre Privatsphäre bleibt geschützt. 

Shopping Tipp

Besitzen Sie keinen Sichtschutz, können Sie diesen auch nachträglich in Form einer Fensterfolie anbringen. Eine große Auswahl selbstklebender bzw. -haftender Modelle finden Sie auf unserem Portal.

Worauf muss ich achten, wenn ich ein Dachfenster benötige? 

Dachfenster kommen auf schrägen Dachflächen zum Einsatz. Unabhängig davon, ob Sie Ihr Dachgeschoss als Wohn- oder Lagerraum nutzen, sollte es ausreichend klimatisiert sein. 

Der Einbau von Dachfenstern sorgt für ausreichend Tageslicht und eine effektive Luftzufuhr und vermeidet so etwa die Bildung von Schimmel. Zugleich schaffen die Fensterflächen ein wohnliches Ambiente. 

Für den Einbau werden häufig Schwingfenster genutzt. Lesen Sie in unserem gleichnamigen Kapitel, welche Merkmale diesen Typ auszeichnen.

Tipp

Die Montage am Dach erfordert besondere Kenntnisse. Überlassen Sie den Einbau eines Dachfensters daher einem Fachmann. 

Worauf muss ich achten, wenn ich ein Garagenfenster benötige? 

Steht ein Auto in der Garage, befinden sich immer auch Abgase in der Luft. Mit einem Garagenfenster können Sie frische Luft zuführen und das Raumklima verbessern. 

Natürliches Tageslicht in der Garage spart Ihnen zudem den Strom einer Lampe und ist gleichzeitig besser für die Augen. Das ist besonders der Fall für Bastler, die viel Zeit in der Garage verbringen und am Auto hantieren. 

Wissenswert

Bei großen Schwankungen der Temperatur oder wenn Sie Ihr Auto mit schneenassen Reifen in die Garage stellen, kann sich Schwitzwasser bilden. In solchen Fällen kann Frischluft einer Rostbildung entgegenwirken.

Garagenfenster sollten in erster Linie stabil sein. Da sie in der Regel nicht beheizt werden, können Sie auf eine Wärmedämmung verzichten.
 

Worauf muss ich achten, wenn ich ein Kellerfenster benötige? 

Mit neuen Kellerfenstern können Sie die Wärmedämmung deutlich verbessern und somit Ihren Energieverbrauch verringern. Gerade, wenn Sie Ihren Keller als Wohnraum nutzen, lässt sich so wesentlich mehr Wohnkomfort schaffen. Für diesen Zweck empfehlen sich Kellerfenster, die einen hohen Lichteinfall ermöglichen. Darüber hinaus vermeiden Sie mit den richtigen Modellen, dass Feuchtigkeit entsteht und es zu einer Schimmelbildung kommt.

Grundsätzlich ist die Wahl des richtigen Modells davon abhängig, ob sich Ihr Keller über oder unter der Erde befindet. 

Je nach Lage lässt sich aus 2 Varianten wählen:

  • Oberirdischer Keller
    Befindet sich der Keller über dem Erdboden, können Sie auf herkömmliche Fenster zurückgreifen.
  • Unterirdischer Keller
    Nicht ebenerdige Keller erfordern einen Lichtschacht. Dieser sorgt für eine optimale Licht- und Sauerstoffzufuhr.
Shopping Tipp

Sie können Ihren Lichtschacht mit einem Insektenschutzgitter abdecken, um Insekten und andere Tiere fernzuhalten.

Passende Modelle finden Sie auf unserem Portal.

Im Allgemeinen sollten Kellerfenster eine hohe Stabilität und Witterungsbeständigkeit aufweisen. Hierzu zählen vor allem wasserdichte Eigenschaften

Für Modelle ohne Lichtschacht sollten Sie zudem auf einen ausreichenden Einbruchschutz Wert legen. Hierzu zählen Sicherheitsverglasungen und -beschläge sowie Fenstergitter und -schlösser. Eine große Auswahl abschließbarer Fenstergriffe finden Sie auf unserem Portal.

Beschlagen

Warum beschlagen Fenster?

Nicht nur im Winter kann es passieren, dass sich Kondenswasser an den Scheiben niederlässt. 

Hierfür gibt es vielfältige Gründe:

  • Außen
    Beschlägt das Glas von außen, ist das sogar ein gutes Zeichen. Dieses Phänomen kommt nur bei sehr gut gedämmten Modellen vor. Hierbei erwärmt sich die Luft draußen schneller als die Scheibe, welche die Wärme in den Raum zurück reflektiert und daher kalt bleibt. Da Feuchtigkeit sich immer am kältesten Punkt sammelt, beschlägt die Scheibe. 
  • Zwischen den Scheiben
    Zwischen älteren, 2-fach verglasten Exemplaren kann sich zwischen den Scheiben Kondenswasser sammeln. Die Ursache hierfür kann eine undichte Stelle sein, durch die Feuchtigkeit zwischen die Scheiben gelangt und sich wegen der Temperatur-Unterschiede dort absetzt. Wenn das vorkommt, ist die Verglasung nicht mehr in der Lage, für eine angemessene Isolierung zu sorgen. Sie sollten sie dann am besten ersetzen.  
  • Innen
    Die Sache sieht anders aus, wenn das Glas von innen beschlägt. Die Ursache hierfür kann an einer schlechten Isolierung liegen. Wenn die Luft im Inneren durch starkes Heizen sehr warm ist, nimmt sie auch viel Feuchtigkeit auf. Trifft diese Luft auf eine schlecht isolierte kalte Scheibe, kühlt sie ab und gibt einen Teil der Feuchtigkeit ab: Kondensat bildet sich. Aber auch gut isolierte Scheiben können beschlagen, wenn die Feuchtigkeit in der Luft sehr hoch ist. Das passiert beispielsweise durch Kochen, Duschen oder Bügeln.
Tipp

Lüften Sie regelmäßig kurz durch und wischen Sie das Kondenswasser mit einem einfachen Mikrofasertuch ab, wenn es sich bildet. So beugen Sie Schimmel vor.

Einbau

Wie viel kostet der Einbau eines Fensters?

Je nach Anzahl der Fenster, nach Region und nach Betrieb variieren die Einbau-Kosten. Vergleichen Sie am besten Angebote verschiedener Betriebe, um eine bessere Übersicht zu erhalten. 

Tipp

Achten Sie darauf, dass der Fachbetrieb Ihrer Wahl mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet ist. Es verspricht Arbeit auf dem neuesten Stand der Technik und eine verlässliche Abdichtung. 

In die Kosten fließt Folgendes mit ein: die Arbeitszeit der Handwerker, der Ausbau der alten Modelle sowie möglicherweise Anfahrtskosten.

Entsorgung

Wie entsorge ich alte Fenster?

Die einfachste Lösung ist es, wenn der Fensterbauer die alten gleich mitnimmt und recycelt. Das ist manchmal im Preis inkludiert, es können dafür jedoch auch Gebühren anfallen. Wenn Sie sie lieber selbst entsorgen möchten, müssen Sie sie auf eine Mülldeponie oder zu einem speziellen Entsorgungsbetrieb bringen. Ein Modell aus Holz ohne Verglasung können Sie in den Altholz-Container geben. Alle weiteren Komponenten kommen in den Baustellenabfall-Container. 

Kauf

Wie viel kostet ein Fenster?

Die Kosten, mit denen Sie rechnen müssen, werden von einigen Faktoren beeinflusst. So spielen besonders die Verglasung und das Material des Fensterrahmens eine Rolle dabei. Generell erhalten Sie günstige Modelle bereits ab etwa 40 €. Der Preis kann hierbei je nach Modell, Ausstattung und Material auf mehrere tausend Euro ansteigen. 

Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Fenster-Typen und Fensterrahmen in unserem Ratgeber.

Worauf sollte ich beim Kauf neuer Fenster achten?

Um ein passendes Modell für Ihre Anforderungen zu finden, sollten Sie beim Kauf einige Aspekte berücksichtigen.

Zu diesen zählen:

  • Bauart
    Sie können zwischen verschiedenen Modellen wählen. Nicht jede Variante eignet sich aber für jede Räumlichkeit. Während Dreh-Kipp-Fenster am häufigsten verbreitet sind und in vielen Häusern Verwendung finden, stellen Rundfenster eine Besonderheit dar. Schwingfenster lassen sich primär als Dachfenster nutzen. 
  • Fensterrahmen
    Das Material des Rahmens beeinflusst neben der Optik auch die Robustheit und Witterungsbeständigkeit. Zudem hängt von ihm auch ab, wie schalldicht das Modell ist. Sie können hierbei in der Regel zwischen den Materialien Aluminium, Kunststoff, Holz und Stahl wählen.
  • Verglasung
    Ein wichtiger Punkt ist die Wärmedämmung. Gut isolierte Modelle ermöglichen es, Energie zu sparen und Ihre Kosten erheblich zu senken. In Wohnräumen bieten mehrfachverglaste Fensterscheiben eine gute Isolierfähigkeit. Spezielle Wärmeschutzverglasungen schützen effektiv gegen austretende Wärme. 

Weiterführende Informationen zu Fenster-Typen, Fensterrahmen-Materialien und zur Verglasung finden Sie in unserem Ratgeber.

Lackieren

Wie häufig sollte ich ein Holzfenster neu lackieren?

Im Allgemeinen lässt sich grob sagen, dass Sie Modelle aus Holz etwa alle 5 Jahre streichen müssen. Je nach Holzart und Witterung kann diese Zahl allerdings variieren. Achten Sie darauf, einen passenden Lack oder eine passende Lasur zu verwenden. Idealerweise nutzen Sie dieselbe Farbe, die Ihr Hersteller benutzt hat. Verwenden Sie einen unterschiedlichen Lack, kann es unter Umständen zu Problemen kommen. Beispielsweise könnte der neue Lack den alten angreifen und ablösen oder Flecken könnten entstehen. 

Tipp

Der Fensterlack sollte die Bezeichnung blockfest tragen. So klebt er nicht mehr, wenn er getrocknet ist und Sie haben keine Schwierigkeiten beim Öffnen.  

Wenn Ihnen eine Lasur lieber ist als ein Lack, verwenden Sie eine Dichtschicht-Lasur. Im Gegensatz zu einer Dünnschicht-Lasur nimmt das Holz dann keine Feuchtigkeit mehr auf und verwittert und verzieht sich nicht. 

Rahmen

Wozu dienen die Schlitze im Rahmen?

In Fenstern aus Kunststoff finden Sie oft kleine Schlitze. Diese sind dafür da, eventuell entstehendes Kondens- oder Putzwasser abzuleiten. Verschließen Sie diesen Durchgang nicht, da eingeschlossenes Wasser zu Schimmelbildung führen kann. 

Shopping Tipp

Für diese Schlitze gibt es spezielle Wasserschlitzkappen, die ihre Funktion nicht einschränken. Sie decken die Öffnung optisch ab, schützen vor Wind und halten Insekten fern.

Reinigung

Wie oft sollte ich mein Fenster reinigen?

Wie oft es nötig ist, zum Putzlappen zu greifen, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Es spielt eine wichtige Rolle, wie sehr Ihre Fenster, Balkon- oder Terrassentüren dem Wetter ausgesetzt sind, ob Sie direkt an einer Straße wohnen, ob Sie Kinder haben und vielem mehr. Es genügt also völlig, wenn Sie eine Reinigung durchführen, wenn das Fenster zu stark verschmutzt ist. 
 

Wie bekomme ich ein Fenster streifenfrei sauber?

Für die Grundreinigung muss es nicht immer direkt ein spezieller Glasreiniger sein, dazu können Sie auch Spülmittel in warmes Wasser geben und mit einem weichen Schwamm den Schmutz entfernen. 

Bedenken Sie

Ein gewöhnlicher Spülschwamm kann mit seiner harten Seite feine Kratzer auf der Scheibe hinterlassen, daher sollten Sie auf diesen verzichten

Danach gehen Sie einfach mit einem Abzieher über die Scheibe und entfernen so überschüssiges Wasser. Wischen Sie nach jedem Zug 1-mal kurz die Gummilippe des Abziehers ab. 

Tipp

Sonnenschein lässt die Scheiben zu schnell trocknen, wodurch Streifen zurückbleiben. Deswegen ist es ratsam, sie bei bewölktem Himmel zu putzen.

Gegen Kalkflecken ist Essig besonders effektiv und verhindert gleichzeitig lästige Streifen, die beim Putzen oft entstehen. Auch Spiritus ist ein Tipp gegen Flecken. Wenn Sie damit hantieren, sollten Sie aber Handschuhe tragen, da er die Haut austrocknen lassen kann. Für einen neuen Glanz sorgt Leinöl. Dieses können Sie einfach etwas einwirken lassen und dann gründlich abwaschen. 

Vergessen Sie nicht, den Fensterrahmen mit zu reinigen. Ansonsten löst der nächste Regenschauer den Dreck vom Rahmen und lässt ihn über die frisch geputzten Scheiben laufen. 

Sicherheit

Was bringt ein Fenster mit Brandschutzglas?

Brandschutzglas wird in verschiedene Klassen eingeteilt. Nach deutschem Baurecht lässt sich dieses in die Feuerwiderstandsklassen F und G differenzieren. Die europäische Norm DIN EN 13 501 unterteilt es in die Klassen E und EI. 

Brandschutzglas der Klasse F lässt weder Rauch und Feuer noch Hitzestrahlung durch. Glas der Klasse G hält Rauch und Feuer auf, bietet jedoch keinen Schutz für Hitzestrahlung. Der gleiche Unterschied gilt für die europäisch genormten Klassen. Glas der Klasse EI hält Rauch, Feuer und Hitze auf, die Klasse E lässt Hitzestrahlung durch. 

Achtung!

Durch Hitzestrahlung allein könnte in einem Raum Feuer ausbrechen, obwohl eigentlich etwas im angrenzenden Raum brennt. Es wird also kein vollständiger Schutz geboten. 

Auch das beste Brandschutzglas bietet jedoch keinen vollständigen Schutz. Die Zahl hinter der Klasse bezeichnet die Anzahl der Minuten, die der Schutz anhält. 

Beispiel

Ein Brandschutzglas, das beispielsweise mit F60 gekennzeichnet ist, hält also 60 min lang Rauch, Feuer und Hitze stand.

Wie sicher ist ein Fenster, das auf Kipp gestellt ist?

Ein gekipptes Fenster ist für Einbrecher ein gefundenes Fressen. Zwei Drittel aller Einbrecher gelangen durch ein Fenster in eine Wohnung. Für Ihre Versicherung gelten gekippte Fenster und Türen als offen. Durch spezielle Kippsicherungen können Sie für mehr Sicherheit sorgen. Eine große Auswahl an Fenstersicherungen finden Sie auf unserem Portal.


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