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Spiegelschränke (1.043 Ergebnisse aus 50 Shops)

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Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse gibt Aufschluss darüber, wie sparsam ein Gerät ist. So weisen Produkte mit Energielabel A+++ einen besonders geringen Energieverbrauch auf. Geräte mit Energieeffizienzklasse D benötigen dagegen deutlich mehr Strom.

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Gibt das Spektrum der auf dem EU-Energielabel verfügbaren Effizienzklassen an. Das Spektrum "A+++ bis D" gibt somit an, dass für die entsprechende Produktgruppe Energieffizienzklassen von A+++ (hohe Energieeffizienz) bis D (niedrige Energieffizienz) vergeben werden können.

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Spiegelschränke sind eine platzsparende, schöne und zugleich funktionale Anschaffung. Badezimmer-Spiegelschränke sind eine praktische Vorrichtung mit viel Stauraum für Kosmetikartikel und Badutensilien. Die unterschiedlichen Ausführungen bieten differierende Vorteile.

Schränke mit Beleuchtung ermöglichen das komfortable Schminken, Rasieren und Frisieren. In fensterlosen Badezimmern offerieren sie eine zusätzliche Lichtquelle. Bei lichtdurchfluteten Räumen kann allerdings auch darauf verzichtet werden.

Die Vielfalt der Designs ist sehr groß. Die Auswahl reicht von klassisch-schick bis puristisch-modern. Statt einem langweiligen weißen Kasten akzentuiert der Spiegel die Weite des Raumes und vergrößert diesen optisch.

Energiemerkmale
Beim Kauf eines beleuchteten Spiegelschrankes sollte man unbedingt auf die Ausstattung achten. Vor allem der Stromverbrauch wird sehr häufig vernachlässigt, obwohl die Energieeffizienz ein wichtiger Faktor bei der Kostenersparnis ist.

Energieklassen differenzieren den Energieverbrauch den Standards entsprechend von niedrig zu hoch. Klasse G stellt die schlechteste und Klasse A die beste Energieeffizienz. Hinsichtlich der Klassen A und A+ besteht kein signifikanter Unterschied. Die Differenz des Kilowattstundeverbrauchs zwischen Klasse A und G beträgt 110, wobei die Energieklassen von Gerät zu Gerät variieren. Die Wattzahl schwankt je nach Modell zwischen 3 und 54. Die Lichtstärke kann gerade bei fensterlosen oder sehr dunklen Badezimmern wichtig sein. Die Angaben differieren hierbei zwischen 137 und 1200ml.

Features
Nützliche Features sind vor allem im Badezimmer eine willkommene Option. Steckdosen in Spiegelschränken bieten einen Anschluss für elektronische Geräte wie Föhn und Ladestation für elektrische Geräte. Außerdem verschwindet die unschöne Steckdose schnell im Schrank und lenkt nicht von der Optik des Badezimmers ab. Auch der Schalter kann ebenso simpel im inneren des Schranks integriert werden.

Glaseinlageböden trennen die einzelnen Fächer voneinander ab und gliedern den Schrank in mehrere Segmente. Glas ist in dieser Hinsicht ein hochwertiges und elegantes Material zur Abtrennung. Verstellbare Einlegeböden offerieren eine hohe Flexibilität, sodass man jederzeit die innere Struktur des Schrankes nach den jeweiligen Ansprüchen anpassen kann.

Ein Vergrößerungsspiegel ist vor allem bei Frauen sehr beliebt. Der Abstand zwischen Waschbecken und Spiegel ist gemeinhin sehr groß, sodass präzisere Arbeiten besser mit einem Vergrößerungsspiegel durchgeführt werden können.

Ausstattung
Die Ausstattung des Spiegelschrankes besteht aus der Beleuchtung, Anzahl der Türen, Anzahl der Einlegeböden und Türanschlag.

Die Art der Beleuchtung hängt von den jeweiligen Präferenzen ab. Eine vertikale Beleuchtung bestrahlt die gesamte Spiegelfront gleichmäßig. Eine Aufsatzleuchte erhellt zusätzlich die Spiegelfläche, um den Helligkeitsgrad zu erhöhen.

Die horizontale Beleuchtung eignet sich vor allem bei kleineren Modellen, da die zu beleuchtende Fläche kleiner ist.

Eingebaute LED-Lampen sind nicht nur im Verhältnis zu Glühbirnen heller, sondern wirken sich zudem positiv auf die Umwelt aus.

Bei der Anzahl der Türen ist man mit 1 bis 4 Türen sehr flexibel. Auch die Anzahl der Einlegeböden kann optional bis zu 12 erweitert werden.

Abmessungen
Bei den Maßen sollte man stets auf die räumlichen Gegebenheiten beachten. Hinsichtlich der Höhe gilt die Deckenhöhe als entscheidender Faktor. Dabei sollte unbedingt der Abstand zwischen Waschbecken und Schrank berücksichtigt werden. Die Angaben reichen von 11 bis 160 cm.

Die Breite kann je nach freistehender Fläche zwischen 32 und 400 cm betragen.

Den Abschluss bildet die Tiefe des Schrankes. Grundsätzlich sollten die Einlageböden idealerweise ausreichend Platz für den Inhalt bieten. Allerdings sollte der Spiegelschrank nicht unbedingt zu weit hervorstehen. Der Kunde kann hierbei zwischen 14 bis 56 cm wählen.

Material
Die Verkleidung des Spiegelschranks harmoniert idealerweise mit der Inneneinrichtung. Die Vielfalt ist hierbei groß. Die edelste Variante stellt die komplette Verglasung der Außenfläche dar. Ein Vorteil dieses Materials ist seine Zeitlosigkeit.

Holz wirkt im Verhältnis zu Glas eher rustikal. Darum sollte dieses Material mit den restlichen Einrichtungsgegenständen angepasst werden.

Aluminium ist in seiner Wirkungsweise sehr stylisch. Doch vor allem Pflege ist bei Aluminium wie auch bei Holz sehr aufwendig. Putzmuffel sollten in dieser Hinsicht eher auf pflegeleichtes Material wie Glas zurückgreifen.

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Wissen Kompakt

Spiegelschränke sind heute in vielen Badezimmern zu finden, weil sie so praktisch sind: Sie sind eine Kombination aus Badezimmerspiegel und -schrank und stellen überdies Licht sowie eine Steckdose bereit. Ist der Schrank über dem Waschbecken angebracht, finden Sie Ihre Kosmetik- und Pflegeartikel in Greifhöhe. Ein Spiegelschrank vereint somit alles, was Sie für die tägliche Pflege brauchen – und das auf engstem Raum. 

In kleinen Badezimmern, in denen der Platz für weitere Schränke fehlt, stellen Spiegelschränke unter Umständen den einzigen Stauraum zur Verfügung. Bietet das Waschbecken wenig Platz, um Zahnputzbecher und Seifenspender darauf abzustellen, schafft ein Spiegelschrank Abhilfe. Er sorgt für Ordnung in Ihrem Bad, weil Sie Ihr Waschzeug nicht auf offenen Flächen abstellen müssen, sondern vor Blicken geschützt verstauen können. 

Wissenswert

Der Spiegelschrank stammt aus Frankreich. 

Die Firma Allibert aus Frankreich baute 1958 den ersten Spiegelschrank. Das Modell Aurore bestand aus Kunststoff, war 3-türig und verfügte über eine Beleuchtung sowie eine Steckdose. In den 1960er-Jahren verkaufte der französische Hersteller sein markantes Möbelstück auch in Deutschland, wo es bis in die 1980er-Jahre landläufig nur Allibert genannt wurde. 

So vielfältig sich die räumlichen Gegebenheiten in Badezimmern und die individuellen Bedürfnisse ihrer Besitzer gestalten, so unterschiedlich sind auch die angebotenen Spiegelschränke. Um Sie bei der Wahl eines Spiegelschranks zu unterstützen, haben wir im Kaufberater die wichtigsten Auswahlkriterien für den Kauf dieser Badmöbel für Sie zusammengefasst.
 


Kaufberater

In unserem Kaufberater erfahren Sie, wie Spiegelschränke aufgebaut sind, welche Ausstattungsmerkmale sie besitzen können und was Sie beim Kauf beachten sollten.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Spiegelschranks vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Beachten Sie, wie viel Platz Ihnen für den Spiegelschrank zur Verfügung steht. 
    Manche Waschbecken befinden sich in schmalen gemauerten Nischen, in die auch der Spiegelschrank hineinpassen muss. Für Einbauspiegelschränke muss die Größe auf den Millimeter genau stimmen.

  • Überlegen Sie, ob Sie einen beleuchteten Spiegelschrank benötigen.
    Ist Ihre Badezimmerlampe zu dunkel oder befindet sie sich in Ihrem Rücken, wenn Sie vor dem Spiegelschrank stehen? Dann ist ein beleuchteter Spiegelschrank sinnvoll.

  • Eine integrierte Steckdose kann sich als besonders praktisch herausstellen. 
    Wenn Sie sich vor dem Spiegelschrank die Haare föhnen möchten, benötigen Sie eine Steckdose in Reichweite. Ist keine Steckdose an Ihrem Waschplatz installiert, sollten Sie einen Spiegelschrank mit Steckdose wählen.
     

Spiegelschrank-Typen

Spiegelschränke sind Schränke mit verspiegelten Türen, die Sie im Badezimmer über dem Waschbecken anbringen können. Sie sind meist beleuchtet und verfügen über 1 oder mehrere Steckdosen. 

Der Preis eines Spiegelschranks hängt von der Ausstattung, der Größe und den verwendeten Materialien ab. Unbeleuchtete Spiegelschränke aus Kunststoff bekommen Sie bereits ab 20 €, während hochwertige Modelle mit Aluminiumkorpus, LED-Beleuchtung und Musikanlage bis zu 3.000 € kosten können.

Es gibt 2 Typen von Spiegelschränken. Sie unterscheiden sich in der Art ihrer Montage. 

Auf den Punkt!

  • Seltener sind Einbau-Spiegelschränke, die Sie passgenau in eine dafür vorgesehene Öffnung in der Wand einsetzen müssen. 

In einigen Fällen benötigen Sie nur den passenden Einbaurahmen, um Ihren herkömmlichen Spiegelschrank in einen Einbauspiegelschrank umzurüsten. Einige Hersteller bieten ihre hochwertigen Spiegelschränke sowohl in einer Hängeschrank- als auch in einer Einbauvariante an.

 

Klassische Spiegelschränke

Klassische Spiegelschränke sind Hängeschränke, die Sie mithilfe von Schrauben und Dübeln an die Wand montieren. Ihre Installation ist einfach, sodass Sie sie auch selbst übernehmen können. Ebenso leicht können Sie den Schrank abbauen und durch einen neuen ersetzen. 

Bei der Auswahl des neuen Spiegelschranks müssen Sie im Gegensatz zum Einbauspiegelschrank nicht auf eine exakte Größe achten, was die Zahl der infrage kommenden Modelle bedeutend vergrößert. In die meisten Mietwohnungen passen nur klassische Spiegelschränke, weil diese keine passende Aussparung in der Wand benötigen wie Einbau-Spiegelschränke.

 

Einbau-Spiegelschränke

Der Korpus von Einbau-Spiegelschränken wird in die Wand integriert, sodass die Spiegeltüren eine Linie mit der Wand bilden. Einbau-Spiegelschränke vermitteln einen schicken und sehr hochwertigen Eindruck. 

Allerdings muss die Größe des Wunschschranks schon beim Bau des Badezimmers bekannt sein, da die passende Öffnung in die Wand integriert werden muss. Einmal vorhanden, gibt die Nische die Größe des Spiegelschranks vor. Es ist also nicht möglich, den ausgedienten Einbauspiegelschrank durch ein kleineres oder größeres Modell zu ersetzen. Den schwierigen Einbau kann meist nur ein Fachmann erledigen.
 


Größe

Vor dem Kauf eines neuen Spiegelschranks müssen Sie zunächst den vorhandenen Platz ausmessen. Dieser bestimmt die Größe des Spiegelschranks. Im Regelfall bedingt die Lage des Waschbeckens im Badezimmer den Platz für den Spiegelschrank – dort sind meist auch die Stromkabel für die Schrankbeleuchtung und die Steckdose vorinstalliert. Vor allem in kleinen Wohnungen können sich die Waschbecken in gemauerten Nischen oder Vorsprüngen befinden, die die Breite des Spiegelschranks begrenzen. 

Die Hersteller geben die Breite, Höhe und Tiefe ihrer Spiegelschränke meist in cm an:

  • Breite
    Spiegelschränke können 30 bis 175 cm breit sein. Die schmalsten Modelle sind 1-türig und eignen sich für kleine Bäder, in denen der Platz für den Spiegelschrank durch Nischen oder eine Dachschräge begrenzt ist. Spezielle Spiegelschränke für Doppelwaschbecken sind 140 bis 175 cm breit und häufig 4-türig. So können Sie sich von beiden Waschbecken aus im Spiegel sehen und den Schrank über die ganze Breite nutzen.

  • Tiefe
    Die Tiefe von Spiegelschränken reicht von 7 bis 33 cm. Für enge, schlauchförmige Badezimmer eignen sich Spiegelschränke mit einer geringen Bautiefe, die den Raum nicht zu gedrängt erscheinen lassen. Ein 7 cm tiefer Schrank bietet kaum Platz für Utensilien. Sie können dies ausgleichen, indem Sie ein hohes Modell wählen.

  • Höhe
    Gängige Höhenmaße für Spiegelschränke liegen zwischen 30 und 100 cm. Die Höhe des Spiegelschranks ist meist zu vernachlässigen, außer Sie haben sehr niedrige Decken und möchten zwischen Waschtisch und Spiegelschrank noch genügend Platz für Seifenspender und Zahnputzbecher lassen. Durch eine größere Höhe können Sie Defizite in der Breite oder Tiefe Ihres Spiegelschranks wettmachen.


 


Ausstattung

Die Ausstattung von Spiegelschränken unterscheidet sich in folgenden Punkten:



 

Spiegel

Spiegelschränke können mit folgenden Spiegeln ausgestattet sein:

  • Spiegelfront
    Alle Spiegelschränke besitzen verspiegelte Türen. Klassisch verfügt ein Spiegelschrank über 3 Spiegeltüren, die eine Spiegelfront bilden. Die Spiegeltüren können Sie so klappen, dass Sie Ihren Hinterkopf begutachten können, ohne einen extra Spiegel zur Hand nehmen zu müssen. Um sie schmaler gestalten zu können, sind manche Spiegelschränke nur mit 1 oder 2 Spiegeltüren ausgestattet. 

  • Innenspiegel 
    Ein Spiegel an der Innenseite der Türen ist vor allem für 1-türige Spiegelschränke sinnvoll. Denn mit dessen Hilfe können Sie sich auch mit geöffneter Tür selbst betrachten. 

  • Verspiegelte Rückwand 
    In vielen Spiegelschränken ist die Wand hinter den Einlegeböden verspiegelt. So können Sie sich theoretisch auch mit geöffneter Tür im Spiegel betrachten. Praktisch ist Ihr Spiegelbild durch den Inhalt des Spiegelschranks größtenteils verdeckt. Daher dient die verspiegelte Rückwand am ehesten der modernen Optik.

  • Vergrößerungsspiegel 
    Vergrößerungsspiegel, auch Kosmetikspiegel genannt, vergrößern das Spiegelbild durch ihre gewölbte Form und erleichtern so das Schminken und Rasieren. Häufig legen die Hersteller einen Vergrößerungsspiegel separat dem Spiegelschrank bei, manchmal ist er fest im Schrankinneren verankert. 



 

Türen

Je mehr Türen, desto breiter der Schrank. Passt in Ihr kleines Badezimmer oder in Ihre Gäste-Toilette kein 3-türiger Spiegelschrank, können Sie auf ein schmaleres Modell mit 1 oder 2 Spiegeltüren zurückgreifen. Spezielle Spiegelschränke für Doppelwaschbecken haben manchmal sogar 4 Türen. 

Moderne Spiegelschränke können über unterschiedliche Türsysteme verfügen. Es gibt folgende Varianten:


Schwenktüren 

Die meisten Spiegelschränke verfügen über klassische Schwenktüren. Ihr Vorteil offenbart sich vor allem an 3-türigen Spiegelschränken, da die Spiegeltüren so einen den Blick auf den Hinterkopf ermöglichen. Damit der Rundumblick funktioniert, sollten die Scharniere der beiden äußeren Türen jeweils innen liegen. Manchmal können Sie beim Aufbau des Schranks selbst bestimmen, wo der Türanschlag liegen soll.

Die Schwenktüren an vielen Spiegelschränken besitzen keine Griffe, um Ihnen einen ungestörten Blick auf Ihr Spiegelbild zu gewähren. Bei einigen dieser Spiegelschränke können Sie die Türen durch Magnetdruckverschlüsse, auch Drucktüröffner oder Magnetschnäpper genannt, öffnen. Dies geschieht durch einen leichten Druck auf die untere Ecke. Um Fingerabdrücken vorzubeugen, sind diese Punkte oft gesondert hervorgehoben oder speziell beschichtet. 



 

Schiebetüren

Schiebetüren sind meist in 1-türigen Spiegelschränken verbaut. Der Vorteil: Auch mit offener Tür können Sie sich im Spiegel betrachten, indem Sie einfach einen Schritt zur Seite gehen. Das ist z. B. praktisch, wenn Sie sich die Haare föhnen, den Föhn aber an die innenliegende Steckdose anschließen müssen. In Schiebe-Spiegeltüren können Sie sich nicht von hinten anschauen, außer Sie greifen auf einen extra Handspiegel zurück.

Schiebetüren können schmale Griffleisten an der Außenkante besitzen, um das Öffnen komfortabler zu gestalten.

Bedenken Sie

Neben dem Schrank muss genügend Platz für die geöffnete Schiebetür sein. Möchten Sie den Spiegelschrank in eine Zimmerecke hängen, so beachten Sie, in welche Richtung sich die Tür öffnen lässt. 


 
Klapptüren

Auch Türen, die Sie vertikal nach oben aufklappen, finden Sie meist bei 1-türigen Schränken. Sie haben den Nachteil, dass Sie Ihr Spiegelbild nicht mehr sehen können, wenn die Klapptür geöffnet ist. 

Wenn der Spiegelschrank über ein Soft-Close-System verfügt, bremst die Tür leicht ab, bevor sie zuschnappt. Das erhöht die Lebensdauer der Beschläge und schützt vor lauten Geräuschen durch unachtsames Schließen des Schranks. 

Bedenken Sie

Eine geöffnete Klapptür hindert das Licht einer Aufsatzleuchte daran, das Innere des Schranks zu erhellen. Mit mäßiger Zimmerbeleuchtung kann das zum Problem werden. Achten Sie in diesem Fall darauf, dass der Schrank über eine Innenbeleuchtung verfügt. 


 
Ablagen 

Ablagen helfen Ihnen, die Utensilien in Ihrem Spiegelschrank übersichtlich und geordnet zu verstauen. 

Für Spiegelschränke gibt es 3 Arten von Ablagen:


 


Außenablagen

Außenablagen sind Regalböden, sie können unten sowie rechts und links an den Seiten befestigt sein. Auf einer solchen Ablage können Sie häufig verwendete Badartikel wie Seifenspender, Zahnbürsten, Zahnputzbecher oder Deoroller abstellen. Dies erlaubt Ihnen einen schnellen Zugriff, ohne dass Sie erst die Türen öffnen müssen. Eine Außenablage empfiehlt sich, wenn das Waschbecken selbst zu wenig Platz für die Utensilien bietet.



 

Innenablagen

Innenablagen dienen dazu, Ordnung im Schrank zu halten. Mit ihrer Hilfe können Sie Kosmetik, Medizin und Nagellackentferner vor Blicken geschützt und für Kinder unzugänglich hinter den Türen verstauen.

Es gibt folgende Innenablagesysteme für Spiegelschränke:

  • Einlegeböden 
    Einlegeböden können fest installiert oder höhenverstellbar sein. Verstellbare Böden können Sie mithilfe vorgestanzter Löcher oder kleiner Leisten in der gewünschten Höhe befestigen. Dies ist sinnvoll, um den Spiegelschrank an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. 

  • Magnetleiste 
    An eine magnetische Leiste im Inneren eines Spiegelschranks können Sie Utensilien für die Nagelpflege befestigen. So sind Pinzette, Nagelschere und -feile übersichtlich verstaut sowie schnell und unkompliziert griffbereit. 



 

Schubladen 

Manche Spiegelschränke besitzen Schubladen unter den Spiegeltüren. Diese bieten zusätzlichen Stauraum und dienen dazu, Utensilien staubfrei zu verstauen. Die Schubladen eignen sich besonders für kleine Artikel wie Haargummis, Kosmetikpads oder Wattestäbchen. 



 

Beleuchtung 

Nicht nur optisch, sondern auch funktional ist ein Spiegelschrank mit Beleuchtung oft die optimale Lösung für Ihr Bad. Denn wenn Sie vor dem Waschbecken stehen, befindet sich die Zimmerlampe häufig hinter Ihnen und Ihr Gesicht liegt somit im Schatten. Eine Beleuchtung, die vom Spiegelschrank aus direkt auf ihr Gesicht strahlt, schafft hier Abhilfe. 

In vielen Wohnungen stehen Stromanschlüsse über dem Waschbecken bereit, sodass Sie die Spiegelschranklampe anschließen und danach mit einem externen Lichtschalter bedienen können. 

Wie Ihren Spiegelschrank korrekt mit dem Stromanschluss verbinden, lesen Sie in unserem FAQ-Bereich: Wie schließe ich das Licht meines Spiegelschranks an?

Häufig ist zusätzlich ein interner Lichtschalter im Spiegelschrank vorhanden. Einige preisintensivere Spiegelschränke verfügen über einen Bewegungssensor, mit dessen Hilfe Sie das Licht mit einer einfachen Handbewegung anschalten können. 

Die Beleuchtungsart in Spiegelschränken sowie die verwendeten Leuchtmittel variieren.



 

Beleuchtungsart

Von der klassischen Röhrenoptik bis zum punktuell leuchtenden Strahler finden in Spiegelschränken Leuchtmittel in den verschiedensten Formen Anwendung:

  • Aufsatzleuchten
    Oben auf den Spiegelschrank aufgeschraubte Lampen werden als Aufsatzleuchte bezeichnet. Ihr Vorteil liegt in der Position über den Türen: Dadurch verändert sich das Licht nicht, wenn Sie die Türen öffnen, wie es etwa bei Lampen der Fall ist, die in Türen integriert sind. Außerdem können Sie die Leuchtmittel einfach wechseln, weil sie weder hinter einer Blende liegen noch in den Schrank eingelassen sind.

  • Horizontale Beleuchtung
    Lange röhrenförmige Leuchtmittel sind horizontal an der Oberseite des Spiegelschranks montiert. Sie liegen meist hinter einer Blende aus Milchglas oder Kunststoff, die ein angenehm weiches Licht zur Folge hat. Für den Wechsel der Leuchtmittel müssen Sie die Blende entfernen, wodurch sich dieser etwas aufwändiger gestaltet. 

  • Vertikale Beleuchtung
    Manche Spiegelschränke verfügen über vertikal in die Türen eingearbeitete Röhren. Das sieht modern und schick aus, hat aber auch Nachteile. So ändert sich das Licht, wenn Sie die Tür bewegen. Wie bei der horizontalen Beleuchtung müssen Sie für den Wechsel der Leuchtmittel häufig eine Blende entfernen. Beachten Sie, dass eine vertikale Beleuchtung manchmal fest verbaut ist und die Leuchtmittel dadurch nicht wechselbar sind. 

  • Einbaustrahler 
    Die meist kreisförmigen Einbaustrahler befinden sich versenkt im Schrankkorpus oder in den Schranktüren. Häufig lassen sie sich einstellen, sodass Sie den Lichtstrahl direkt auf Ihr Gesicht oder Ihre Hände ausrichten können. Einbaustrahler verleihen einem Spiegelschrank einen modernen Look. 

  • Waschtischbeleuchtung 
    Eine Waschtischbeleuchtung, auch Unterbauleuchte genannt, ist unter dem Spiegelschrank angebracht. Dadurch erhellt es die darunterliegenden Arbeitsbereiche – meistens also das Waschbecken, das im Sanitärfachhandel als Waschtisch bezeichnet wird. Das ist nicht nur äußerst praktisch, es entsteht so auch eine indirekte Lichtquelle, die nicht blendet und dem Raum eine angenehme Atmosphäre verleiht.

  • Innenbeleuchtung
    Manche Modelle besitzen Leuchten im Schrankinneren. Das ist bei schlecht ausgeleuchteten Badezimmern von Vorteil, weil Sie sonst Schwierigkeiten haben, die im Spiegelschrank aufbewahrten Utensilien zu finden. 



 

Leuchtmittel

Leuchtmitteln in Spiegelschränken muss die Schutzart IP-X1 zugewiesen sein. Diese garantiert, dass die Lampe vor Tropfwasser geschützt ist.

Weitere Informationen über die Schutzarten von Leuchtmitteln finden Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Muss mein Spiegelschrank eine Schutzart einhalten?

Spiegelschränke mit Beleuchtung müssen zudem mit dem EU-Energielabel für Elektrogeräte gekennzeichnet sein. Auf dem Label ist die Energieeffizienzklasse von A++ (hohe Effizienz) bis E (niedrige Effizienz) angegeben. Die Energieeffizienz bezieht sich auf das Verhältnis vom Stromverbrauch zur Helligkeit.

Achten Sie darauf, dass die Leuchtmittel wechselbar sind. So müssen Sie nicht den kompletten Schrank entsorgen, wenn das Licht ausfällt. Außerdem können Sie auf diese Weise die mitgelieferten Leuchtmittel durch energieeffizientere ersetzen. 

Günstige Spiegelschränke verfügen zwar meist über Lampenfassungen, kommen aber nicht mit den benötigten Leuchtmitteln ins Haus. Dies ist aber auch von Vorteil, denn so können Sie die Helligkeit, die Farbe und den Stromverbrauch der Leuchtmittel nach Ihren individuellen Bedürfnissen auswählen.

Die Lichtfarbe einer Lampe wird in K (Kelvin) angegeben. Es gilt: Je mehr Kelvin, desto kälter ist das Licht. Leuchtmittel existieren in 3 Farbvarianten: 
 

  • Warmweiß: 2.700–3.300 K
  • Neutralweiß: 3.300–5.300 K
  • Tageslichtweiß: 5.300–8.000 K


 

Die Einheit lm (Lumen) gibt Auskunft über die Helligkeit einer Lichtquelle. Je höher der Lumen-Wert ist, desto heller strahlt die Lampe.

Beispiel

Während eine Kerze mit etwa 12 lm strahlt, schafft es eine herkömmliche 40-Watt-Birne auf 400 Lumen.

Zumeist sind Spiegelschränke mit Halogen-, Leuchtstoff-, Energiespar- oder LED-Lampen ausgestattet: 

  • Halogenlampen
    Bei Halogenlampen handelt es sich um eine Weiterentwicklung herkömmlicher Glühbirnen. Wie diese leuchten Halogenlampen durch einen glühenden Wolframdraht, der sich allerdings in einem mit Halogengas gefülltem Glaskolben befindet. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer des Leuchtmittels beträchtlich. Der Draht leuchtet länger und die Innenseite des Glaskolbens schwärzt nicht so schnell ein. Halogenlampen geben ein angenehm warmes Licht ab. Allerdings verfügen sie bei hohem Energieaufwand über eine geringe Lichtleistung. Einen Großteil der aufgenommenen Energie geht als Wärme verloren, wodurch sich das Leuchtmittel stark erhitzen kann. Halogenlampen eignen sich vor allem für Einbaustrahler.

  • Leuchtstofflampen 
    Leuchtstofflampen verfügen über eine gasgefüllte Glasröhre. Obwohl Leuchtstofflampen für den Privatbereich kein Neon enthalten, hat sich umgangssprachlich die Bezeichnung Neonröhren für sie durchgesetzt. Sie erzeugen eigentlich unsichtbares UV-Licht, das erst ein Leuchtstoff auf der Innenwand der Röhre in sichtbares Licht umwandelt. Leuchtstofflampen sind langlebiger und energiesparender als Halogenlampen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie Leuchtstofflampen in den verschiedenen Farbtemperaturen warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß wählen können. Meist erreichen sie eine Energieeffizienz der Klasse A und A+. Allerdings kann es beim Einschalten von Leuchtstofflampen zu einer leichten Verzögerung kommen, weil ihre Elektroden vor dem Start erhitzt werden müssen. 
Achtung!

Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber.

Gehen sie zu Bruch, kann der gesundheitsschädliche Stoff nach außen gelangen. Dies ist auch der Grund, warum Sie Leuchtstofflampen im Sondermüll entsorgen müssen.

  • Energiesparlampen
    Energiesparlampen funktionieren wie Leuchtstofflampen. Der Unterschied besteht in der kompakteren Bauweise, die aus der Faltung der Leuchtstoffröhre resultiert. Energiesparlampen benötigen eine gewisse Betriebszeit, bis sie ihre volle Leuchtkraft erreicht haben. Dies kann für die Beleuchtung an einem Spiegelschrank nachteilig sein, insbesondere wenn Sie es eilig haben. Energiesparlampen besitzen meist die Energieeffizienzklasse A. Trotz des geringeren Quecksilbergehalts gehören Energiesparlampen in den Sondermüll. 

  • LED-Lampen
    Mit Energieeffizienzklassen von A+ und A++ sind LED-Lampen die energiesparendsten Leuchtmittel. Das zieht weitere Vorteile nach sich: So erhitzen sich LED-Lampen kaum und halten länger als andere Leuchtmittel. Sie strahlen direkt nach dem Einschalten mit voller Leuchtkraft. LED-Leuchtmittel kommen ohne Giftstoffe aus, weshalb Sie sie im normalen Hausmüll entsorgen können. Erhältlich sind LED-Lampen in den Lichtfarben warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß. All die Vorteile haben ihren Preis: LED-Lampen sind die teuersten Leuchtmittel auf dem Markt. 
Shopping Tipp

Eine große Auswahl an Leuchtmitteln finden Sie auf unserem Portal.


 
Steckdose  

Eines der praktischsten Ausstattungsmerkmale eines Spiegelschranks ist die Schutzkontakt-Steckdose. Sie dient dazu, Geräte wie Föhn, Elektrorasierer und elektrische Zahnbürste vor dem Badspiegel betreiben zu können. Wenn Ihre Bad-Steckdose weiter vom Waschbecken entfernt liegt, als das Kabel Ihres Föhns lang ist, ist ein Spiegelschrank mit integrierter Steckdose ideal. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die elektrische Zahnbürste und den Elektrorasierer direkt an ihrem Aufbewahrungsort aufladen können. Manche Spiegelschränke verfügen über 2 oder mehr Steckdosen, mit deren Hilfe Sie mehrere Geräte parallel aufladen oder betreiben können. 

Meistens befinden sich die Steckdosen vor Blicken geschützt im Inneren oder an der Unterseite des Spiegelschranks. Häufig verhindert eine Klappe, dass Wasser eindringen kann. 

Bedenken Sie

Eine innenliegende Steckdose in 1-türigen Spiegelschränken führt unter Umständen dazu, dass Sie die Tür beim Föhnen nicht schließen können. Der Spiegel ist somit nicht mehr genau auf Ihr Gesicht ausgerichtet und wackelt durch die Bewegungen des Kabels – der Komfort leidet. Mit Schiebetüren tritt dieses Problem nicht auf. 

Häufig ist die Steckdose mit dem Licht eines Spiegelschranks gekoppelt. Das heißt, dass Sie die Steckdose nur mit eingeschaltetem Licht nutzen können. Ob diese auch bei ausgeschaltetem Licht funktioniert, hängt von dem Stromanschluss in Ihrer Wohnung ab. In der Regel gilt: Ragen 4 Kabel aus der Wand, können Sie die Steckdose separat schalten.  

Wie Sie die Steckdose Ihres Spiegelschranks zum Laufen bringen, lesen Sie im FAQ-Bereich: Wie schließe ich die Steckdose meines Spiegelschranks an?


 
Musikanlage

Einige Spiegelschränke sind mit Lautsprechern ausgestattet, mit deren Hilfe Sie Ihre Lieblingsmusik im Bad hören können. Die Lautsprecher können Sie meist über Bluetooth oder 3,5-Millimeter-Klinkenstecker ansteuern, in Einzelfällen steht eine Dockingstation für Smartphones bereit. Mit Ihrem Handy oder einer mitgelieferten Fernbedienung können Sie die Anlage auch von der Badewanne aus steuern. 

Lautsprecher im Spiegelschrank können typische Badezimmer-Radios ersetzen, denn sie haben meist einen besseren Klang. Sie sind oft deutlich größer als die eines kleinen Radios und befinden sich in einem größeren Abstand zueinander, was sich günstig auf die Stereodarstellung der Musik auswirkt.
 


Materialien

Da Spiegelschränke für gewöhnlich über dem Waschbecken hängen, sind sie in besonderem Maße Nässe und Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Das stellt hohe Ansprüche an die verwendeten Materialien, die auch unter Feuchtigkeitseinfluss formstabil und bruchfest bleiben sollten. Auf gar keinen Fall sollten sie Schimmel ansetzen. 

Im Idealfall passt der Spiegelschrank stilistisch zur übrigen Badeinrichtung. Am einfachsten erreichen Sie dies, indem Sie ein Badmöbelset kaufen. Ist dies nicht möglich, können Sie darauf achten, dass sich die verwendeten Materialien aller Badmöbel gleichen. 

Folgende Materialien finden am häufigsten Verwendung:


 

Glas

Spiegelschränke bestehen nie komplett aus Glas. Allerdings besitzen sie immer Spiegel aus Kristallglas an der Frontseite, manchmal auch an der Rückwand oder an der Innenseite der Türen. Zudem können einige Modelle mit Glasablagen oder -einlegeböden ausgestattet sein. Verfügt der Schrank über eine verspiegelte Rückwand, verdecken gläserne Regalböden diese nicht komplett. 

Glas ist nicht so robust wie beispielsweise Metall, da es zerbrechlich ist. Ein Spiegel aus Kristallglas kann unter großer Krafteinwirkung zerspringen. Beachten Sie zudem, dass Glas anfällig für Schmutz und Wasserflecken ist. Einlegeböden oder Ablagen aus Glas zerkratzen jedoch nicht so schnell und lassen sich relativ leicht reinigen.


 

Metall 

Auf Hochglanz poliertes Metall wertet das Badezimmer optisch auf. Bei dem Metall, das in Spiegelschränken verbaut ist, handelt es sich meist um Aluminium oder seltener um Edelstahl. Beide Materialien sind sehr robust und unempfindlich gegenüber Nässe und Feuchtigkeit. Bakterien und Pilze siedeln sich weder auf Aluminium noch auf Edelstahl an, weshalb die Materialien sehr hygienisch sind. 

Während Aluminium ein leichtes Metall ist, hat Edelstahl ein recht hohes Gewicht. Bestehen Ihre Wände aus Gipskartonplatten, sollten Sie sich für einen leichteren Spiegelschrank aus Aluminium entscheiden. Edelstahlschränke sind vergleichsweise günstiger als Modelle aus Aluminium.

Shopping Tipp

Viele Hersteller bezeichnen eine metallisch anmutende Lackierung als Aluminium, auch wenn der Korpus des Spiegelschranks aus Spanplatte, MDF oder Kunststoff besteht.


 
Kunststoff 

Kunststoff ist das klassische Material für Spiegelschränke, schließlich bestand schon der erste Spiegelschrank aus Plastik. Allerdings galten Plastikmöbel zu seiner Entstehungszeit 1958 noch als hochwertig und innovativ. Heute haftet ihnen das Vorurteil an, sie seien von minderer Qualität. Das ist jedoch meist nicht der Fall, denn Kunststoff-Spiegelschränke bringen eine Eigenschaft mit, die im Bad von entscheidender Bedeutung ist: Sie sind absolut feuchtigkeitsbeständig. Darüber hinaus sind sie formbeständig und kosten vergleichsweise wenig. Dank des geringen Gewichts können Sie einen Spiegelschrank aus Kunststoff unbesorgt an einer Gipskartonwand anbringen. 

Shopping Tipp

Da Kunststoff für andere Badmöbel ein unübliches Material ist, passen Spiegelschränke aus Plastik mitunter nicht so recht zur restlichen Badeinrichtung. Um hier ein einheitliches Bild zu schaffen, können Sie alle Möbel in Weiß kaufen. Auf diese Weise ergibt sich zumindest auf den ersten Blick ein harmonisches Gesamtbild.


 
Holz

Spiegelschränke aus Holz wirken rustikal und verleihen dem Badezimmer eine warme Atmosphäre. Sie sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Wählen Sie Spiegelschränke aus derselben Holzart oder demselben Holz-Dekor wie Ihre anderen Badschränke, damit die Möbel ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Beliebte Holzarten für Badmöbel sind Ahorn, Eiche und Nussbaum.

Holzmöbel bestehen aus Massivholz, Spanplatten oder MDF-Platten.
 

  • Massivholz
    Massivholz gilt als qualitativ hochwertiges Naturmaterial, da es sich kaum verzieht und sehr bruchsicher ist. Unlackierte Massivholzmöbel sorgen für ein gutes Raumklima und wirken antibakteriell. Kleinere Kratzschäden können Sie meist ohne Probleme ausbessern. Allerdings kann das Holz durch Wasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit aufquellen und im schlimmsten Fall schimmeln. Aus diesem Grund sind Spiegelschränke aus offenporigem Massivholz äußerst selten. Wenn Sie sich für einen Spiegelschrank aus unbehandeltem, gebeiztem oder geöltem Massivholz interessieren, achten Sie darauf, dass Ihr Bad gut durchlüftet ist. Lackierte Massivholzmöbel sind jedoch recht wasserbeständig, sodass Sie sie sogar mit einem feuchten Lappen reinigen können. 
Achtung!

Massivholzmöbel sind schwer.

Prüfen Sie die Beschaffenheit Ihrer Wand, bevor Sie einen schweren Spiegelschrank aus Massivholz daran aufhängen. Hält die Wand den Belastungen nicht stand, kann der Spiegelschrank herunterfallen und Sie im schlimmsten Fall verletzen. 

  • Spanplatten
    Spanplatten bestehen aus verleimten und in Form gepressten Holzspänen. Spiegelschränke aus diesem Material sind günstig, da die Späne als Nebenprodukt der Holzindustrie anfallen. Allerdings brechen Möbel aus Spanplatten leicht und verbiegen sich schnell. Unter Feuchtigkeitseinfluss quellen sie deutlich stärker auf als Massivholzmöbel. Aus diesem Grund haben Spiegelschränke aus Spanplatte meist eine wasserdichte Kunststoff- oder Lackbeschichtung. Unter der Bezeichnung Holzdekor verbirgt sich eine Kunststoffbeschichtung mit Holzoptik. 

  • MDF-Platten
    MDF-Platten (Mitteldichte Holzfaserplatten) bestehen aus geleimten und gepressten Holzfasern. Durch die faserige Struktur und eine größere Dichte sind Möbel aus MDF-Platten stabiler als Spanplattenmöbel. Jedoch sind sie weniger bruch- und biegefest als Echtholzmöbel. MDF-Platten sind unbehandelt nicht wasserbeständig. Daher sind die für Spiegelschränke verwendeten Platten fast ausschließlich kunststoff- oder lackbeschichtet. 
Shopping Tipp

Achten Sie auf das FSC-Zertifikat für nachhaltige Forstwirtschaft.

Der Forest Stewardship Council (FSC) bescheinigt, dass verwendete Hölzer aus sozial, wirtschaftlich und ökologisch unbedenklichem Anbau stammen. 


 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Spiegelschränken wissen wollten, haben wir in unserer FAQ-Sammlung für Sie zusammengefasst. Unsere Fragen basieren auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Spiegelschränken.


Beleuchtung

Was ist der Vorteil von LED-Licht im Spiegelschrank?

LED-Lampen sind die energieeffizientesten Lampen, die für Spiegelschränke infrage kommen. Trotz des höheren Anschaffungspreises sparen Sie mit LED-Lampen Strom und schonen die Umwelt. Im Gegensatz zu Leuchtstoff- und Energiesparlampen erreichen LED-Lampen ohne Aufwärmphase sofort ihre volle Leuchtkraft. Sie können LED-Leuchtmittel unkompliziert im normalen Hausmüll entsorgen.

Mehr über LED-Lampen und andere in Spiegelschränken eingesetzte Leuchtmittel erfahren Sie in unserem Kaufberater.


 

Wie wechsle ich die Leuchtmittel meines Spiegelschranks?

Ob ein Wechsel der Leuchtmittel überhaupt möglich ist, wie er abläuft und welche Spezifikationen die Leuchtmittel haben müssen, können Sie der Gebrauchsanweisung Ihres Spiegelschranks entnehmen. 

Achtung!

Da es beim Wechsel der Leuchtmittel zu einem gefährlichen Kurzschluss kommen kann, sollten Sie vorher am Sicherungskasten den Strom im Badezimmer abschalten. Wenn Sie sich unsicher sind, nehmen Sie Hilfe vom Fachmann in Anspruch. 

In der Regel müssen Sie folgende Schritte durchführen:
 
  1. Legen Sie den Sicherungsschalter für das Badezimmer um.
    ⊳ So unterbrechen Sie den Stromkreislauf.
  2. Nehmen Sie die zu wechselnden Leuchtmittel aus der Fassung heraus. 
    ⊳ Entfernen Sie dafür Sie gegebenenfalls die Blende aus Glas oder Kunststoff. 
  3. Setzen Sie die neuen Leuchtmittel in die Fassung ein. 
    ⊳ Falls nötig, bringen Sie abschließend die Blende wieder an. 



 

Wie rüste ich Licht an meinem Spiegelschrank nach?

Wenn Sie den für Ihre Wohnsituation passenden Spiegelschrank gefunden haben, er aber entgegen Ihrer Vorstellungen über kein Licht verfügt, können Sie nachträglich eine Leuchte anbringen. Im Handel finden Sie sogenannte Aufsatz- oder Aufbauleuchten, die Sie auf Ihren Spiegelschrank aufschrauben können. Manche Aufsatzleuchten müssen Sie wie eine herkömmliche Lampe mit dem Stromanschluss in der Wand verbinden, andere können Sie einfach an eine Steckdose anschließen. 

Shopping Tipp

Einige Aufsatzleuchten verfügen über eine externe Box, die mit einem Lichtschalter und einer Steckdose ausgestattet ist. 


Bedarf

Warum sollte ich mir einen Spiegelschrank kaufen?

Ein Spiegelschrank sorgt für Ordnung, da Sie kleinteilige Utensilien wie Zahnbürste, Deo, Parfum, Schmuck und Nagelschere darin ablegen können. Zugleich können Sie Kosmetikartikel und Pflegeutensilien am selben Platz aufbewahren. So haben Sie Ihre Produkte für die tägliche Pflege stets griffbereit

Dank des Spiegels und der auf Sie ausgerichteten Beleuchtung können Sie Ihre Haut und Ihre Frisur begutachten, 3-türige Badspiegel ermöglichen sogar den Blick auf den Hinterkopf. Hinter den Spiegeltüren befindet sich neben Stauraum für Kosmetika auch zumeist eine Steckdose, um einen Föhn zu betreiben.



 

Definition

Was ist ein Spiegelschrank?

Ein Spiegelschrank ist ein Hängeschrank mit Spiegeltüren, der meist über eine integrierte Beleuchtung und eine Steckdose verfügt. Für gewöhnlich wird er im Badezimmer über dem Waschbecken montiert. 

Weitere Informationen über Spiegelschränke können Sie der Rubrik Spiegelschrank-Typen entnehmen. 


 

Warum wird der Spiegelschrank auch Allibertschrank genannt?

Der erste beleuchtete 3-türige Spiegelschrank mit integrierter Steckdose wurde 1958 von der Firma Allibert aus Frankreich entwickelt. Seit den 1960er-Jahren vertrieb das Unternehmen sein Produkt auch in Deutschland, wodurch der Firmenname Allibert hierzulande auf die charakteristischen und zu dieser Zeit einmaligen Spiegelschränke überging.



 

Kauf

Wo kann ich einen Spiegelschrank kaufen?

Um einen Spiegelschrank zu kaufen, müssen Sie nicht unbedingt in ein Möbelhaus gehen. Sie können Spiegelschränke bequem online bestellen. Der Vorteil: Sie müssen sich nicht um den Transport kümmern, weil das Modell Ihrer Wahl einfach zu Ihnen nach Hause geliefert wird.  

Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie ein umfangreiches Angebot an Spiegelschränken. Für jedes Modell sucht billiger.de das günstigste Angebot für Sie aus. 


 

Was muss ich beim Kauf eines Spiegelschranks beachten?

Welcher Spiegelschrank der richtige für Sie ist, hängt von Ihren Wohnverhältnissen und Ihrem Geschmack ab. Damit Sie das passende Modell finden, sollten Sie vor allem die folgenden Kriterien bedenken:

  • Größe
    Passt der Spiegelschrank an die von Ihnen dafür vorgesehene Stelle? 

  • Beleuchtung
    Befindet sich die Badezimmerlampe hinter Ihnen, wenn Sie vor dem Waschbecken stehen, so sollte der Spiegelschrank über eine integrierte Beleuchtung verfügen. Auch wenn Ihr Badezimmer über kein Tageslicht verfügt, ist eine eingebaute Lampe sinnvoll. 

  • Steckdose
    Wenn Steckdosen weit vom Waschbecken entfernt liegen, lohnt sich ein Spiegelschrank mit integrierter Steckdose.

  • Anzahl der Türen
    Wenn es der Platz zulässt, sind 3 Türen empfehlenswert. Sie ermöglichen einen Blick auf den Hinterkopf.

  • Stil
    Passt der Spiegelschrank optisch zu den anderen Badezimmermöbeln, ergibt sich ein harmonischer Gesamteindruck. Achten Sie etwa darauf, dass Material, Farbe oder Dekor bei allen Schränken übereinstimmen. 

Weitere Informationen zu einigen dieser Punkte finden Sie in unserem Kaufberater unter den Punkten Größe und Ausstattung.


 

Was kostet ein Spiegelschrank?

Der Preis eines Spiegelschranks hängt von der Größe, den verwendeten Materialien und dem Funktionsumfang ab. Während ein 1-türiger unbeleuchteter Spiegelschrank aus Kunststoff ca. 20 € kostet, kann der Preis für einen Aluminiumschrank mit Musikanlage und dimmbarer LED-Beleuchtung mehr als 3.000 € betragen. 



 

Montage

Wie montiere ich einen Spiegelschrank?

Einen Spiegelschrank befestigen Sie an der Wand, in der Regel über Ihrem Waschbecken. Eine ausführliche und bebilderte Gebrauchsanweisung des Herstellers gibt an, wie Sie Ihr konkretes Spiegelschrank-Modell montieren sollten. Im Normalfall befinden sich Schrauben und Dübel im Lieferumfang, mit denen Sie den Schrank an der Wand befestigen können. Ist das nicht der Fall, wählen Sie Schrauben, die in die dafür vorgesehenen Öffnungen auf der Rückseite des Spiegelschranks passen.

Bedenken Sie

Prüfen Sie, ob Ihre Wand den Belastungen standhält.

Wände aus Gipskartonplatten oder porösen Lehmziegeln benötigen spezielle Dübel, um einen voll beladenen Spiegelschrank tragen zu können. Wenn Sie sich unsicher sind, holen Sie sich Hilfe von einem Fachmann.


Für die Montage benötigen Sie folgende Werkzeuge:

  • Bleistift
  • Wasserwaage 
  • Bohrmaschine
  • Bohrer
  • Schrauben oder Schraubhaken
  • Dübel
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber


Folgendermaßen gehen Sie vor:

  1. Messen Sie aus, wie weit die Löcher für die Schrauben an der Rückseite des Spiegelschranks auseinanderliegen. 

  2. Zeichnen Sie die Stellen für die Bohrungen an der Wand ein. 
    ⊳ Verwenden Sie eine Wasserwaage, damit der Schrank am Ende nicht schief hängt. 
    ⊳ Falls ein Fliesenspiegel über Ihrem Waschbecken angebracht ist, versuchen Sie, die Markierungen in den Fugen einzuzeichnen. 

  3. Wählen Sie Bohrer, Dübel und Schrauben der gleichen Größe aus. 
    ⊳ Um Löcher in Fliesen zu bohren, benötigen Sie einen speziellen Steinbohrer.

  4. Bohren Sie die Löcher an den markierten Stellen und stecken Sie die Dübel hinein.

  5. Halten Sie den Spiegelschrank über die Bohrlöcher und drehen Sie die Schrauben hinein. 
    ⊳ Tipp: Lassen Sie sich bei diesem Arbeitsschritt von einer weiteren Person helfen. 



 

In welcher Höhe muss ich den Spiegelschrank montieren?

Die ideale Höhe des Spiegelschranks hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Beachten Sie die Körpergröße der Personen, die in Ihrer Wohnung leben: Alle sollten sich bequem im Spiegel betrachten können, ohne sich bücken oder auf die Zehenspitzen stellen zu müssen. 

Möchten Sie den Waschbeckenrand oder den Waschtisch als Stellfläche für Seifenspender, Zahnbürste und Zahnputzbecher nutzen, darf der Spiegelschrank nicht zu tief hängen. Ein Abstand von 20 cm über dem Waschbecken reicht in den meisten Fällen für den Spiegelschrank aus.

Tipp

Stellen Sie eine Fußbank in die Nähe des Waschbeckens, damit auch Kinder den Spiegelschrank nutzen können. Die Kleinen können sich die Bank bei Bedarf selbst vor den Waschplatz rücken.


 

Wie schließe ich das Licht meines Spiegelschranks an?

Folgen Sie für den Anschluss des Lichts unbedingt den Anweisungen des Herstellers in der Montageanleitung Ihres Spiegelschranks. Die Art und die Anzahl der Leuchtmittel variieren bei den verschiedenen Modellen, weshalb es keine gemeingültige Anleitung gibt. 

Achtung!

Legen Sie vor dem Anschluss eines Spiegelschranks den Sicherungsschalter für das Badezimmer um.

So unterbrechen Sie den Stromkreislauf. Sie riskieren sonst lebensgefährliche Stromschläge. Den Schalter finden Sie im Sicherungskasten Ihrer Wohnung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Sicherungsschalter Sie betätigen müssen, holen Sie sich Hilfe bei Ihrem Vermieter oder bei einem Fachmann. 

Auch wenn die Farben oder die Anzahl der Kabel am Spiegelschrank und an der Wand voneinander abweichen, sollten Sie kein Risiko eingehen und einen Elektroinstallateur beauftragen. 

Für den Anschluss benötigen Sie folgende Werkzeuge:

  • Phasentester
  • Lüsterklemme
  • Kleiner Schraubenzieher

Im einfachsten Fall ragen sowohl aus Ihrem Spiegelschrank als auch aus Ihrer Wand 3 Kabel mit den Farben Blau (Neutralleiter), Braun (Phase) und Gelbgrün (Schutzleiter). Seltener gibt es auch ein viertes Kabel in Schwarz. Damit können Sie die Steckdose oder ein integriertes Radio unabhängig vom Lichtschalter betreiben.
 

So gehen Sie in der Regel für den Anschluss des Spiegelschranks vor:

  1. Schalten Sie die Sicherung aus.

  2. Überprüfen Sie mit dem Phasentester, ob die Kabel, die aus der Wand ragen, noch Strom führen.

  3. Nehmen Sie die Lüsterklemme und den Schraubenzieher zur Hand und verbinden Sie die Kabel des Spiegelschranks mit den jeweils gleichfarbigen Kabeln an der Wand. 
    ⊳ Ist sowohl am Spiegelschrank als auch in der Wand ein viertes Kabel in Schwarz vorhanden, verbinden Sie auch diese beiden miteinander. 

  4. Schalten Sie die Sicherung wieder ein.

  5. Betätigen Sie den Lichtschalter, der für Ihren Spiegelschrank vorgesehen ist. So prüfen Sie, ob das Licht angeht.

  6. Falls Ihr Spiegelschrank über eine Steckdose verfügt, testen Sie mit einem elektrischen Gerät oder mit dem Phasenprüfer, ob sie bei eingeschaltetem Licht Strom führt.

     

Wie verschalte ich den Spiegelschrank mit der Deckenlampe?

Für die Verbindung von Deckenlampe und Spiegelschrankbeleuchtung muss in den Stromkreis Ihrer Wohnung eingegriffen und ein Kabel von der Decke zum Spiegelschrank verlegt werden. 

Achtung!

Nehmen Sie die Änderungen am Stromkreislauf Ihrer Wohnung keinesfalls eigenständig vor.

Laut § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) darf nur eine Elektrofachkraft Änderungen an Anlagen vornehmen, die an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Dazu gehören auch jedes Haus und jede Wohnung in Deutschland. Sollte eine von Ihnen vorgenommene unsachgemäße Elektroinstallation zu Personen- oder Sachschäden führen, wird diese in der Regel nicht von der Privathaftpflicht- oder Hausratversicherung übernommen. 


 

Wie schließe ich die Steckdose meines Spiegelschranks an?

In den meisten Fällen erfolgt der Anschluss über die 3 Kabel, die auch für die Schrankbeleuchtung zuständig sind. Manchmal sorgt ein zusätzliches schwarzes Kabel dafür, dass Sie die Steckdose unabhängig von der Beleuchtung nutzen können. Wie Sie die Steckdose Ihres konkreten Modells anschließen, lesen Sie in der mitgelieferten Montageanleitung des Herstellers.

Wie Sie die Beleuchtung eines Spiegelschranks anschließen, lesen Sie unter der Frage: Wie schließe ich das Licht meines Spiegelschranks an?


Pflege

Wie reinige ich einen Spiegelschrank?

Fingerabdrücke, Zahnpasta-Spritzer und Schlieren durch herunterlaufendes Kondenswasser hinterlassen Flecken auf den Spiegeltüren. Auf der Oberseite des Spiegelschranks verbindet sich Staub und Kondenswasser zu einer hartnäckigen schwarzen Schicht, die sich nur mit viel Mühe entfernen lässt. Im Schrankinneren können Kosmetikdosen auslaufen und Ränder auf den Einlegeböden hinterlassen. 

Tipp

Um einer starken Verschmutzung vorzubeugen, können Sie nach jedem Dusch- und Vollbad das Kondenswasser vom Spiegelschrank abwischen. Benutzen Sie dafür ein trockenes Mikrofasertuch. 

Für die einzelnen Bestandteile eines Spiegelschranks eignen sich unterschiedliche Pflegeprodukte:

  • Türen
    Um zurückbleibende Fussel zu vermeiden, reinigen Sie die Spiegeltüren am besten mit einem feuchten Mikrofasertuch oder Fensterleder. Da Glasreiniger die Silberschicht des Spiegels angreift, sollten Sie lieber darauf verzichten. Hartnäckige Flecken können Sie mit ein wenig Spiritus entfernen. 

  • Korpus
    Den Korpus reinigen Sie am besten mit einem feuchten Lappen und etwas Reinigungsmittel. Die meisten Spiegelschränke aus Metall, Kunststoff und beschichtetem oder lackiertem Holz sind feuchtigkeitsbeständig. Nur an Spiegelschränken aus offenporigem Echtholz sollten Sie stattdessen ein trockenes Tuch nutzen.

  • Regalböden
    Wischen Sie die Regalböden mit einem feuchten Tuch ab. Für Glasböden können Sie Haushalts- oder Glasreiniger verwenden. 

  • Lampenverkleidung
    Auch die Innenseite der Lampenverkleidung aus Glas oder Kunststoff verschmutzt mit der Zeit. Durch kleine Öffnungen können Insekten ins Innere gelangen und sich darin ansammeln. Entfernen Sie die Abdeckung hin und wieder und entfernen Sie mit einem feuchten Tuch die Schmutzablagerungen. Die Insekten können Sie vorsichtig absaugen. 

Achtung!

Verwenden Sie keine Scheuermittel.

Scheuermittel oder Topfkratzer zerstören die Versiegelung der Oberfläche. Dadurch kann Feuchtigkeit eindringen und das Material schädigen. 


Sicherheit

Muss mein Spiegelschrank eine Schutzart einhalten?

Um elektrischen Schlägen vorzubeugen, regelt die Norm DIN VDE 0100-701:2008-10 die Anforderungen an die Elektroinstallation in Badezimmern. Demnach werden Badezimmer in die 4 Schutzbereiche 0, 1, 2 und 3 eingeordnet. Die Einteilung richtet sich nach dem Risiko für Stromschläge im jeweiligen Bereich. Es gilt: Je mehr Feuchtigkeit, desto höher die Gefahr für einen Stromstoß. Die gefährlichsten Bereiche erhalten die Kennziffer 0, Spiegelschränke befinden sich im gering gefährdeten Bereich 3. 

Möchten Sie elektrische Geräte in den Schutzbereichen aufstellen, müssen diese eine festgelegte Schutzart (oder Schutzklasse) besitzen. Die Schutzart richtet sich nach der Empfindlichkeit der Geräte gegen Wasser und Feuchtigkeit. Da Spiegelschränke für den Bereich 3 vorgesehen sind, müssen ihre Leuchten die Schutzart IP-X1 aufweisen, die den Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser garantiert. Die Steckdosen und Schalter müssen mit einer FI-Schutzeinrichtung versehen sein, die im Notfall den Stromkreis unterbricht und so die Gefahr tödlicher Stromschläge minimiert. 

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