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Ratgeber Leuchtmittel


Ratgeber Leuchtmittel



Von der altmodischen Glühfadenlampe bis hin zur heutigen modernen Leuchtmitteln war es ein langer Weg. Dennoch haben alle Leuchtmittel eines gemeinsam: Sie spenden ihrem Besitzer Licht, wo es dunkel ist. Heute unterscheiden wir eine Vielzahl von Leuchtmittelarten – von der modernen LED-Lampe bis hin zur umweltverträglichen Energiesparlampe.

Die richtige Lampe für den richtigen Ort

Auf den ersten Blick scheint es gar nicht so leicht, sich durch den Dschungel von richtiger Wattzahl, Ampere oder Gewindedurchmesser zu wühlen. Welches Leuchtmittel ist das richtige für meinen Backofen? Welches benötige ich für meine Schreibtischlampe? Und wie war das noch gleich mit LED- und Halogenlampen? Doch nicht immer braucht es einen Fachmann, um ein defektes Leuchtmittel zu ersetzen. Meist erklären auf den Fassungen aufgebrachte Hinweise, welches Leuchtmittel benötigt wird. Es ist daher ratsam, vor dem Kauf eines Ersatzes das defekte Leuchtmittel genau unter die Lupe zu nehmen, auf Hinweise in der Lampe zu achten oder sogar zum Kauf mitzunehmen. Doch welche Leuchtmittel werden eigentlich unterschieden?

Die Glühbirne und ihre Nachfolger
Als erstes zu nennen im Reigen der Leuchtmittel ist natürlich die klassische Glühbirne. Sie zeichnet sich durch den Glühfaden aus, der durch hindurchfließenden Strom glühend seit Generationen die Wohnungen unserer Ahnen erleuchtet hat. Jedoch entschied sich das EU-Parlament in Brüssel am 08.12.2008, die Glühbirne wegen ihres hohen Stromverbrauchs verpflichtend vom Markt zu nehmen. Damit ging eine Ära zu Ende. Wer jedoch diesen alten Leuchtmitteln nachtrauert, sollte beruhigt sein: Es gibt genügend moderne Alternativen, die nicht nur stromsparender, sondern auch leistungsstärker, haltbarer und umweltverträglicher sind.

Halogenlampen stellen so gesehen den direkten Nachfolger zur Glühlampe dar. Sie sind vor allem für designliebende Endverbraucher zu empfehlen, da Form und Größe extrem variabel sind. Daher können sie gut in Ihr individuelles Designkonzept integriert werden. Im Vergleich zur klassischen Glühlampe ist die Brenndauer mit 5.000 Stunden erheblich länger. Schließlich überzeugt die Halogenleuchte durch ihre Lichtfarbe. Während die Glühlampe mit der Zeit eher dumpfes und mattes Licht erzeugt hat, punkten Halogenlampen mit einem konstant brillanten warmen Weißton. Auch auf Dauer bleibt ihre Farbe und Helligkeit erhalten. Mit der Halogenleuchte sind Sie vor allem auch bei älteren Lampenmodellen gut beraten.

LED-Lampen und Leuchtstofflampen – Die Spezialisten
LED-Lampen fanden schon in den letzten Jahren in der Fahrzeugtechnik Verwendung, da sie mit bis zu 100.000 Stunden Leuchtzeit extrem haltbar sind. Durch ihre Halbleitertechnik verfügen sie über eine hohe mechanische Robustheit und ermöglichen sowohl verzögerungsfreies An- und Ausschalten als auch verschiedene Farben. Wenn Sie also ein dekoratives, farbiges Leuchtelement suchen oder effizienter als gewohnt „normales Licht“ genießen wollen, ist eine LED-Lampe eine charmante Lösung. Doch aufgepasst: In ältere Lampenmodelle passen diese Leuchtmittel meist nicht, dafür werden in der Regel modernere bzw. spezielle Gewinde benötigt. Bei der Anschaffung sollten Sie des Weiteren unbedingt auf die Kosten achten: Durch ihre aufwendige Bauart steigen die Anschaffungskosten enorm. Dieser Nachteil kann unter Umständen aber durch die stark erhöhte Brenndauer (in Vergleich zu anderen Leuchtmitteln) wieder ausgeglichen werden.
Leuchtstofflampen sind die Spezialisten unter den Leuchtmitteln.

Sie erzeugen ihre Leuchtkraft durch einen komplexen Prozess, in dem die Quecksilberdampf-Edelgasmischung im Inneren eine Hauptrolle spielt. Durch eine sehr hohe Zündspannung beim Einschalten der Lampe wird eine Ionisation dieses Gasgemischs in Gang gesetzt, wobei für das menschliche Auge nicht sichtbares UV-Licht erzeugt wird. Dieses kann dann durch eine spezielle Beschichtung im Inneren der Lampe in sichtbares Licht umgewandelt werden.

Dieses Leuchtmittel eignet sich eher für Spezialaufgaben und ist weniger für den alltäglichen Hausgebrauch geeignet. Dies liegt vor allem an dem komplexen Leuchtmechanismus und an der Tatsache, dass spezielle Lampen erforderlich sind, um die hohe Zündspannung zu erreichen. Die hohe Wirtschaftlichkeit dieser Lampen (vor allem durch eine extrem hohe Brenndauer) sorgt jedoch dafür, dass sie in Handwerk und Industrie häufig zum Einsatz kommen. Beispielsweise wird die runde Form dieser Lampen häufig in Küchen verwendet, und auch in Aquarien kommen sie zum Einsatz, da durch spezielle Beschichtungen Licht erzeugt werden kann, das Pflanzen zum Wachstum anregt.

Verwandte der Leuchtstofflampen sind die Entladungslampen. Auch diese Leuchtmittel sind im täglichen Hausgebrauch eher weniger zu finden, sie kommen eher im Bereich der Industrie, in Straßenlaternen oder als Signallampen zum Einsatz.

Entladungslampen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, je nach Typ des Leuchtmittels ist ein anderer Stoff zugesetzt, ein anderes Halogengas verwendet oder es wird mit Hoch- und Niederdruck gearbeitet. Die Lichterzeugung basiert auf einem ähnlichen Mechanismus wie die der Leuchtstofflampe, jedoch ist die Variabilität dieser Lampen durch die verschiedenen Zusätze, mit denen verschiedene Effekte erzeugt werden können, noch höher. Dieses Leuchtmittel ist extrem langlebig und wird daher gerne an Orten eingesetzt, an denen ein Auswechseln der Lampen kompliziert ist.

Die grüne Alternative: Die Energiesparlampe
Im Zeichen des Umweltschutzes hat die klassische Energiesparlampe in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Im Gegensatz zu anderen Leuchtmitteln entspricht sie den Anforderungen der sogenannten Ökodesignrichtlinie der europäischen Union. Den jüngsten Typen energiesparender Leuchtmittel ist gemein, dass ihre technische Entwicklung noch nicht vollkommen abgeschlossen ist. In den nächsten Jahren werden sowohl effizientere als auch von der Lichtgestaltung ansprechendere zusätzliche Modelle erscheinen.

Obwohl die Energiesparlampe anfangs wegen ihrer schlechten Lichtqualität etwas in Verruf geriet, sind heute auf dem Markt befindliche Modelle ohne Probleme in der Lage, dieses Vorurteil auszuhebeln. Energiesparlampen sind grundsätzlich im ganzen Haus einsetzbar. Sollten Sie also nicht auf gewohnten Komfort verzichten wollen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun wollen, entscheiden Sie sich für dieses Leuchtmittel. Doch auch hier ist es ratsam, vor Kauf eines solchen Leuchtmittels zu prüfen, ob die entsprechende Lampe hierfür überhaupt geeignet ist - natürlich können Sie nicht in eine Lampe, die für LED-Leuchten ausgelegt ist, eine Energiesparleuchte schrauben.

Anleitung zum Kauf des richtigen Leuchtmittels
Bevor Sie in den Laden gehen, um ein Leuchtmittel käuflich zu erwerben, gilt es einige Dinge zu beachten. Der erste Schritt sollte grundsätzlich sein, zu überlegen, welches Leuchtmittel für die Lampe geeignet ist. Wie bereits erwähnt gibt es Lampen, die für LED-Leuchten ausgelegt sind, oder ältere Modelle, die mit Halogenleuchten oder Energiesparlampen betrieben werden sollten. Verwechselt man die Lampenfassungen, drohen Schäden an Lampe und Gewinde. Entsprechende Symbole und Schriftzüge auf dem Leuchtmittel weisen auf seine Klasse hin. Wichtig ist natürlich auch die Lampenform - eine sehr bauchige Lampe kommt im Backofen eher selten zum Einsatz.

Als nächstes sollten Sie überprüfen, welche Watt- und Amperezahl Ihr Leuchtmittel aufweisen muss. Hier gibt es bei allen Leuchtmittelklassen ein breites Spektrum. Auch hier ist es ratsam, sich den Sockel des Leuchtmittels genauer anzuschauen, hier finden sich meist entsprechende Daten. Auch Sicherheitshinweise (wie zum Beispiel, dass ein Leuchtmittel nicht zum Dimmen geeignet ist) finden sich dort und sollten unbedingt beachtet werden. Auf den meisten Leuchtmitteln finden sich auch Hinweise zur Energieklasse. Diese werden von A bis G bewertet. Sie sollten ein Leuchtmittel mit der Energieklasse A oder B erwerben.

Entsprechende Hinweise und weitere wichtige Fakten wie Brenndauer und äußere Maße finden sich auch auf der Verpackung des Leuchtmittels. Die äußeren Maße müssen zu den Gewindemaßen der Lampe passen. Eines der wichtigsten Dinge jedoch: Achten Sie unbedingt auf Prüfsiegel unabhängiger Institute wie die des TÜVs! Nur dann ist Ihr Leuchtmittel wirklich sicher.

Welches Leuchtmittel Sie kaufen sollten, hängt nicht nur von Ihrem persönlichen Geschmack, sondern von vielen weiteren Faktoren ab. Die drei gängigsten Leuchtmittel sind wohl die Halogenlampe, die LED-Lampe und die Energiesparlampe. Für jedes dieser Leuchtmittel sind verschiedene Größen, Formen, Energieklassen und Watt- und Amperezahlen erhältlich.
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