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Der Produkttyp eines Pools beschreibt die Art des Aufbaus. Aufblasbare Pools lassen sich besonders einfach und schnell aufbauen, während Aufstell-, Einbau- und Frame-Pools mehr handwerklichen Einsatz erfordern.

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Pools gibt es in unterschiedlichen Formen: rund, quadratisch, oval oder achteckig. Ausgehend vom vorhandenen Platzangebot und der Art der Gartengestaltung sollte die Poolform gewählt werden.

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Ratgeber Pools


Wissen kompakt

Die Sonne scheint, es ist heiß und Sie wünschen sich eine Abkühlung? Mit einem eigenen Pool holen Sie sich das Badevergnügen in den heimischen Garten. 

Schließlich bereitet ein Swimmingpool nicht nur Kindern Freude – auch Erwachsene genießen ein erfrischendes Bad nach einem stressigen Tag und lieben es, sich durch Schwimmen oder Wassergymnastik sportlich zu betätigen. 

Wissenswert

Bereits vor 4.000 Jahren nutzten die Menschen in verschiedenen Teilen der Welt Schwimmbecken zur Körperpflege, zum Vergnügen und wohl auch zu rituellen Zwecken. Die europäische Badekultur entstand im antiken Griechenland und gelangte von dort ins Römische Reich. Sowohl kalte als auch beheizte Pools waren Bestandteil römischer Thermen.

Die Vorteile eines eigenen Pools liegen auf der Hand: Im Gegensatz zu öffentlichen Freibädern genießen Sie die Privatsphäre, sparen sich das Eintrittsgeld und den Anfahrtsweg. Außerdem ist es Ihnen überlassen, ob und wie viele Chemikalien Sie zur Pool-Pflege einsetzen. Unerwünschte Nebenwirkungen können Sie dadurch vermeiden und auf Unverträglichkeiten reagieren. 

Heutzutage ist ein Swimmingpool nicht mehr nur ein Luxusartikel. Bereits zu erschwinglichen Preisen gibt es Schwimmbecken mit unterschiedlichen Eigenschaften. Einige können Sie flexibel auf- und abbauen, andere sind für den dauerhaften, stationären Einsatz vorgesehen. 

Damit Sie den für Ihre Ansprüche passenden Pool finden, bieten wir Ihnen im folgenden Kaufberater einen Überblick über die verschiedenen Modelle.


Kaufberater

Welcher Swimmingpool ist der passende für mich? Diese Frage sollten Sie sich vor dem Kauf stellen. Damit Sie schnellstmöglich Ihren neuen Pool nutzen können, haben wir Ihnen alles Wissenswerte zu diesem Thema in unserem Kaufberater zusammengetragen.

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Pools vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Überlegen Sie sich, ob Sie einen eingebauten oder einen freistehenden Pool möchten.
    Die Wahl des passenden Pool-Typs hängt von den Voraussetzungen Ihres Grundstücks, von Ihren finanziellen Möglichkeiten und von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Einbau-Modelle eignen sich für den dauerhaften Einsatz, benötigen jedoch relativ viel Fläche. Aufstell-Pools können Sie flexibel auf- und wieder abbauen.
  • Wägen Sie ab, ob Sie eine Filteranlage benötigen und welche für Ihren Pool geeignet ist.
    Filteranlagen lohnen sich nur für größere Becken, bei denen ein häufiger Wasserwechsel zu teuer wäre. Für Aufstellbecken empfehlen sich die günstigen Kartuschen-Filteranlagen, während für große Einbau-Pools nur Sand-Filteranlagen infrage kommen.
  • Die Größe und Form des Pools sollten Sie auch vom geplanten Nutzungszweck abhängig machen.
    Während sich kleine und runde Becken zum Entspannen und Abkühlen eignen, können Sie in langgestreckten ovalen Becken einige Züge schwimmen.
  • Das Material entscheidet über den Installationsaufwand und die Lebensdauer des Swimmingpools.
    Kunststoffbecken lassen sich einfach und günstig aufbauen, sind aber anfällig für Beschädigungen. Stahlbecken hingegen sind aufwendig aufzustellen, dafür aber robust und langlebig.
  • Zubehör verbessert die Wasserqualität und erweitert den Komfort sowie den Funktionsumfang Ihres Pools.
    Eine Abdeckplane und Pflegemittel halten das Wasser sauber, während es sich mit einer Heizung auch an kühlen Tagen baden lässt. Mithilfe einer Gegenstromanlage können Sie auch in kleinen Becken schwimmen.

Pool-Typen

Swimmingpools unterscheiden sich in der Art Ihres Aufbaus: Es gibt Modelle zum flexiblen Auf- und Abbau und solche, die für den langfristigen stationären Einsatz gedacht sind. 

Auf den Punkt!

Es gibt 2 Typen von Pools:

  • Aufstell-Pools sind ideal, wenn Sie Ihren Swimmingpool flexibel platzieren möchten. Der Auf- und Abbau geht schnell und die Modelle sind kostengünstig.
  • Wünschen Sie einen Swimmingpool, der längere Zeit an Ort und Stelle stehen soll, sind Einbau-Pools optimal. Für die Installation sind Baumaßnahmen notwendig, die zusätzliche Kosten nach sich ziehen. 
Aufstell-Pools

Aufstellbecken können Sie an jedem beliebigen Ort schnell und einfach auf- und auch wieder abbauen. Im abgebauten Zustand lassen sie sich in der Regel zusammenfalten und platzsparend verstauen. Daher zeichnen sie sich durch Mobilität und Flexibilität aus. Darüber hinaus sind Aufstellbecken meist sehr günstig. 

Zum Schwimmen eignen sich aufgrund der begrenzten Größe nur wenige Modelle. Kleinere Aufstell-Pools machen Kindern Freude, in größeren Modellen können auch Erwachsene eine Abkühlung genießen.

Wenn Sie den Pool regelmäßig auf- und abbauen, müssen Sie stets das Wasser ablassen. Dadurch haben Sie zwar einen erhöhten Wasserbrauch, dafür müssen Sie das Wasser nicht mit Chemikalien versetzen und den Pool seltener reinigen. Größere Aufstell-Modelle verfügen in der Regel jedoch über eine mitgelieferte Filteranlage, so dass Sie eine Füllung bei richtiger Pflege auch die komplette Badesaison nutzen können.

Auf den Punkt!

Aufstellbecken lassen sich folgendermaßen unterteilen:

  • Aufblasbare Pools befüllen Sie zum Aufbau mit Luft. Sie bieten eine einfache und günstige Bademöglichkeit.
  • Mehr Stabilität und Komfort bieten Ihnen Frame-Pools, deren Rahmen mit einem Metallgestänge stabilisiert werden. 
Aufblasbare Pools 

Aufblasbare Schwimmbecken bestehen vollständig aus Kunststoff. Diese Modelle füllen Sie für den Aufbau lediglich mit Luft. Sie sind also leicht und schnell auf- und abzubauen. Gerade bei größeren Modellen ist ein Kompressor vonnöten, mindestens eine mechanische Luftpumpe empfiehlt sich aber auch bei kleinen Planschbecken. 

Sie können aufblasbare Pools zusammenlegen und dadurch einfach transportieren sowie platzsparend lagern. Die Modelle sind anfällig für Beschädigungen, die Sie jedoch schnell reparieren können.

Bedenken Sie

Bauen Sie den Pool nur auf glatten und gesäuberten Untergründen auf. Ansonsten könnten Steine und Äste den Beckenboden beschädigen.

Nach der Bauart lassen sich aufblasbare Pools in Planschbecken und Quick-Up-Pools unterscheiden:

  • Planschbecken
    Die meist recht kleinen Planschbecken besitzen Wände aus Schläuchen, die sich durch das Befüllen mit Luft aufstellen. Der einfache und schnelle Aufbau sowie die geringen Maße ermöglichen enorme Flexibilität bei der Wahl des Standorts. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Farben. Viele Modelle verfügen über Sonderausstattungen wie eine integrierte Rutsche oder ein Sonnendach. In ein Planschbecken passt nur wenig Wasser, das sich schnell in der Sonne erwärmt. Das Wasser sollten Sie wechseln, wenn es schmutzig ist, spätestens jedoch nach 3 Tagen. Ein Planschbecken ist für kleine Kinder zum Spielen und Toben gedacht. Erwachsene können es zum Abkühlen und Entspannen nutzen. 
  • Quick-Up-Pool
    Beim Quick-Up-Pool pumpen Sie nur einen an der Oberkante angebrachten ringförmigen Schlauch auf – füllen Sie das Becken mit Wasser, schwimmt der Ring nach oben und das Kunststoffbecken stellt sich auf. Der Aufbau ist einfach und an jedem Standort möglich, der genügend Platz bietet. Die Modelle sind um einiges größer als Planschbecken und ermöglichen ein gemeinsames Bad mit der ganzen Familie: Erwachsene können sich vollständig hineinsetzen, Kinder sogar ein paar Züge schwimmen. Größenbedingt benötigt der Pool zum Befüllen viel Wasser. Der Füllvorgang sowie die Erwärmung des Wassers dauern daher recht lange. Einige Quick-Up-Modelle besitzen eine Filteranlage, die das Wasser lange sauber hält. Da diese Pools größer, robuster und besser ausgestattet sind als Planschbecken, kosten sie auch mehr. Dennoch stellen sie eine günstige Variante eines vollwertigen Familien-Pools dar. 
Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf eines aufblasbaren Pools auf ein Wasser-Ablassventil. Ein solches erleichtert Ihnen das Becken zu entleeren. 

Aufblasbare Pools bestehen meist aus dem Kunststoff Polyvinylchlorid (PVC). Dieser enthält oft Weichmacher, die besonders für Kinder gesundheitsschädlich sein können. 

Der Preis aufblasbarer Pools liegt je nach Größe und Ausstattung zwischen 10 € und 850 €. 

Vorteile
  • Günstig
  • Einfacher Auf- und Abbau
  • Leicht zu transportieren
  • Platzsparende Aufbewahrung

Nachteile
  • Geringe Lebensdauer
  • Material ist anfällig für Beschädigungen
  • Material kann schädliche Weichmacher enthalten
Frame-Pools 

Ein Frame-Pool besteht aus einer Kunststoff-Folie, die durch einen Rahmen aus Stützpfeilern stabilisiert wird. 

Sie können einen Frame-Pool je nach Bedarf an nahezu jedem beliebigen Standort aufbauen. Zu beachten ist jedoch, dass er viel Platz benötigt. Der Aufbau ist aufwendiger als der eines aufblasbaren Pools, jedoch mit einer Anleitung in kurzer Zeit möglich. Ebenso einfach lässt sich das Becken wieder auseinandernehmen und verstauen. Das Metallgestänge sorgt für sehr gute Stabilität, jedoch ist die Kunststoff-Folie anfällig für Beschädigungen.

Durch seine meist großen Ausmaße kann die ganze Familie gemeinsam darin baden. Die größten Modelle sind fast 10 m lang, sodass auch Erwachsene einige Züge schwimmen können. Aufgrund ihrer Höhe besitzen Frame-Pools häufig eine Einstiegsleiter. 

Bedenken Sie

Wegen der Wassertiefe von bis zu 1,32 m sollten Kinder, die noch nicht schwimmen können, Schwimmflügel tragen.

Frame-Pools fassen viel Wasser. Damit Sie dieses nicht zu häufig wechseln müssen, werden viele Modelle mit einer Filteranlage ausgeliefert. 

Die Modelle eignen sich für Sie, wenn Sie ein günstiges Schwimmbecken suchen, das Sie den ganzen Sommer stehen lassen können. Sie brauchen im Winter aber genügend Platz für die Aufbewahrung des abgebauten Beckens. 

Da diese Modelle wie aufblasbare Pools aus Kunststoff bestehen, können sie ebenso schädliche Weichmacher enthalten.

Frame-Pools kosten etwas mehr als vergleichbare Quick-Up-Modelle, sind aber günstiger als Einbau-Varianten. Ihr Preis liegt zwischen 40 € und 1.500 €.

Vorteile
  • Flexible Standortwahl
  • Hohe Stabilität
  • Großes Fassungsvermögen
  • Gutes Platzangebot
  • Verstaubar   
Nachteile
  • Aufbau vergleichsweise aufwendiger 
  • Aufbewahrung erfordert Platz  
  • Folie ist anfällig für Beschädigungen
  • Material kann schädliche Weichmacher enthalten
  • Erhöhter Preis  
Einbau-Pools 

Ein Einbaubecken ist fest im Boden verankert oder zumindest so konstruiert, dass ein Abbau nicht ohne weiteres möglich ist. Diese Modelle sind für den dauerhaften Einsatz ausgelegt. Für den Auf- bzw. Einbau ist ausreichend Platz erforderlich, zudem müssen sie mit höheren Kosten und einem größeren Zeitaufwand rechnen.

Viele Modelle sind groß genug, um darin zu schwimmen und Sport zu treiben. 

Einbau-Pools sind stabil und langlebig, was die höheren Kosten und die aufwendigere Installation aufwiegt. Außerdem lohnt für ein Einbau-Modell die Anschaffung nützlicher Extras, wie einer Heizung oder Gegenstromanlage.  

Tipp

Wägen Sie den richtigen Standort Ihres Einbau-Pools gut ab: Ein Wasser- und ein Stromanschluss sollten in der Nähe liegen. Überhängende Baumkronen sind ungünstig, weil herabfallende Blätter das Wasser verunreinigen können. Für ungetrübten Badespaß ist es nützlich, wenn das Schwimmbecken im windgeschützten Bereich und nicht zu schattig liegt. 

Für Einbau-Pools ist eine Filteranlage zwingend notwendig – dann müssen Sie das Wasser nur selten wechseln. Da das Becken im Normalfall ganzjährig mit Wasser gefüllt ist, ist der Pflegeaufwand dennoch verhältnismäßig hoch. So müssen Sie den pH-Wert des Wassers regelmäßig kontrollieren und das gesamte Becken inklusive Beckenrändern mindestens 1-mal im Jahr einer Grundreinigung unterziehen. 

Auf den Punkt!

Einbau-Pools lassen sich folgendermaßen unterteilen:

  • Freistehende Pools stehen auf der Erde. Zwar müssen Sie für den Einbau kein Loch graben, dennoch empfiehlt sich die Befestigung des Untergrundes.
  • Versenkte Pools werden in die Erde eingelassen. Ihr Einbau gestaltet sich daher schwieriger.
Freistehende Pools

Freistehende Modelle bauen Sie komplett oberirdisch auf. Sie verfügen häufig über Wände aus Metall oder Holz. Holz-Pools besitzen eine PVC-Folie, die das Wasser im Inneren hält. 

Wichtig beim Bau freistehender Pools ist der Untergrund, der absolut eben und frei von Verunreinigungen sein sollte. Idealerweise verdichten Sie Ihn mithilfe einer Walze oder Rüttelplatte, damit das Becken später nicht einsinken kann. 

Tipp

Der ideale Untergrund für einen freistehenden Pool ist eine gegossene Beton-Platte. 

Falls Sie keine ebene Fläche in Ihrem Garten haben, müssen Sie eine solche planieren. Doch auch dann ist der Aufbau nicht nur sehr viel einfacher und schneller erledigt als der von versenkten Pools. Auch sparen Sie sich die Kosten, um eine Grube auszuheben und einen unterirdischen Wasseranschluss zu verlegen. Innerhalb von 2 Tagen ist der Aufbau freistehender Modelle im Normalfall abgeschlossen. 

Ein weiterer Vorteil: Den Swimmingpool können Sie rückstandslos abbauen. Es bleibt kein Loch zurück wie bei versenkten Modellen. 

Preislich bewegen sich freistehende Einbau-Pools zwischen 300 € und 9.000 €. Für die Begradigung des Untergrundes und den Anschluss an Wasser- und Stromleitungen kommen eventuell noch weitere Kosten auf Sie zu. 

Vorteile
  • Installation kann selbst vorgenommen werden
  • Rückstandsloser Abbau möglich
Nachteile
  • Begradigung des Bodens kann Kosten verursachen
Versenkte Pools

Versenkte Modelle werden ganz oder teilweise in den Erdboden eingelassen. Dafür sind umfangreiche Erdarbeiten notwendig, die Sie nur mit viel Fleiß und Geschick selbst erledigen können. Wenn Sie sich unsicher sind oder auf felsigem Boden leben, sollten Sie die Arbeit vom Profi erledigen lassen. 

Die Wände versenkter Pools müssen robust sein und bestehen daher aus Metall oder Beton. Auch Styropor-Pools werden mit Beton ausgegossen, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Möchten Sie ein Schwimmbecken mit Holzwänden versenken, müssen Sie das Holz mit Folie vor der Erde abschirmen. Ansonsten lässt Bodenfeuchtigkeit das Holz in kurzer Zeit faulen. 

Ein versenkter Pool steigert den Marktwert Ihres Grundstücks – schließlich ist er auf viele Jahre ausgelegt. Allerdings gestaltet sich der Rückbau des Schwimmbeckens schwierig, weil ein großes Loch zurückbleibt.

Es gibt vollversenkte und teilversenkte Pools. Viele Modelle sind für beide Aufstellarten ausgelegt:

  • Vollversenkt
    Vollversenkte Pools werden komplett in die Erde eingelassen. Dafür muss ein tiefes Loch gegraben werden, was aufwendig und unter Umständen teuer ist. Der Vorteil liegt im einfachen Einstieg ins Wasser, für den Sie nicht erst eine Wand überwinden müssen. Deshalb eignet sich ein vollversenkter Pool, wenn sie ihn bis ins hohe Alter nutzen möchten.
  • Teilversenkt
    Bei teilversenkten Pools liegt nur ein Teil der Beckenwand unter der Erde. Der Einstieg ist einerseits komfortabler als bei freistehenden Modellen, andererseits müssen Sie weniger Erde bewegen. Teilversenkte Modelle eignen sich gut, um leichte Hanglagen auszugleichen. 
Bedenken Sie

Bauen Sie einen vollversenkten Pool nicht in einer Senke, weil sonst nach Regengüssen Schmutz hineinlaufen kann.

Versenkte Pools sind insgesamt sehr teuer. Für fertige Becken zahlen Sie zwischen 650 € und 7.000 €, wobei Sie noch die Kosten für die Erdarbeiten einrechnen müssen. Ein Gesamtpreis von rund 10.000 € ist daher keine Seltenheit.

Vorteile
  • Wertsteigerung des Grundstücks
  • Einfacher Einstieg ins Wasser
  • Ansprechende Optik
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Aufwendige Installation
  • Aufwendiger Rückbau 

Filteranlage

Damit das Wasser Ihres Swimmingpools möglichst lange sauber und keimfrei bleibt, benötigen Sie eine Filteranlage zur Wasseraufbereitung. Im Gegensatz zur chemischen Reinigung, die gegen Bakterien und Keime vorgehen soll, filtert die sogenannte physikalische Reinigung Schwebeteilchen aus dem Wasser. Jedoch können Sie auch chemische Reinigungsmittel durch den Filterkreislauf zugeben. 

Die Filteranlage besteht mindestens aus Pumpe und Filter, wobei die Pumpe das Pool-Wasser ansaugt und durch einen Schlauch an den Filter schickt. Von dort aus pumpt sie es durch einen weiteren Schlauch wieder zurück in das Wasserbecken. Die Anlage kann überdies noch mit einem Skimmer versehen sein, der grobe Verschmutzungen noch vor dem Filter aus dem Wasser entfernt. 

Auf den Punkt!
  • Das Herzstück der Reinigung bildet die Pumpe.
  • Für eine Filterung des Wassers benötigen Sie einen Filter.
  • Ein Skimmer befreit die Wasseroberfläche von groben Verunreinigungen.
Pumpe

Eine Pumpe ist für die Reinigung des Pool-Wassers unverzichtbar, weil sie das Wasser durch den Filter pumpt. 

Um die passende Pumpe für Ihre Pool-Größe zu finden, achten Sie beim Kauf auf ihre Umwälzleistung. Diese gibt an, wie viel Wasser sie befördern kann. Die Angabe der Umwälzleistung erfolgt in Kubikmeter pro Stunde (m3/h). Es gilt die Faustregel: Je größer das Wasservolumen, desto größer muss die Umwälzleistung sein. Sie sollten eine Pumpe für Ihr Schwimmbecken wählen, die das 2-fache Wasservolumen innerhalb von 8 h umwälzen kann. 

Wie Sie die nötige Umwälzleistung für ein Becken mit 50 m3 Fassungsvermögen berechnen, sehen Sie im folgenden Beispiel. 

Beispiel

Verdoppeln Sie zunächst die Wassermenge: 2 x 50 m3 = 100 m3 (Es müssen also 100 m³ Wasser am Tag umgewälzt werden.)

Dividieren Sie diese Menge durch 8 h: 100 m3 / 8 h = 12,5 m3/h (Innerhalb von 8 h muss die Pumpe mindestens 12,5 m3/h leisten.)

Um die Umwälzleistung für Ihren Swimmingpool zu berechnen, tauschen Sie einfach die Zahl 50 mit dem Fassungsvermögen Ihres Beckens aus.

Neben der Pool-Größe sollten Sie beim Kauf einer Pumpe Folgendes berücksichtigen:

  • Stellplatz
    Damit die Pumpe optimal funktioniert, sollte sie trocken und gut belüftet stehen. Hierzu eignen sich besonders gut Garagen oder Gartenhäuser.
  • Lautstärke
    Pumpen können teilweise sehr laute Geräusche verursachen und die Nachbarn stören.

Für die Verwendung in Swimmingpools spielen 2 Typen von Pumpen eine Rolle:

  • Normalansaugende Pumpen
    Normalansaugende Pumpen müssen unterhalb der Wasseroberfläche installiert werden, weil sie das Wasser nicht nach oben befördern können. Sie verbrauchen wenig Strom und sind kompakter gebaut.
  • Selbstansaugende Pumpen
    Eine selbstansaugende Pumpe kann genügend Unterdruck aufbauen, um Wasser sowohl über als auch unter dem Wasserspiegel zu befördern. Für ein großes Becken sollte immer eine selbstansaugende Pumpe verwendet werden, nicht zuletzt, weil Sie einen Pool-Sauger daran anschließen können. Allerdings haben selbstansaugende Pumpen einen höheren Stromverbrauch als normalansaugende Modelle.
Filter

Nach Ihrer Funktionsweise werden Sand- und Kartuschenfilter unterschieden. Sandfilter sind effizienter und sollten daher bei größeren Schwimmbecken bevorzugt werden. 

Sand- und Kartuschenfilter funktionieren folgenderweise:

  • Sandfilter
    In einem Sandfilter wird das Wasser durch ein mit Sand gefülltes Behältnis gedrückt. Die im Wasser vorhandenen Schmutzpartikel bleiben im Sand zurück, das gefilterte Wasser läuft zurück in das Becken. Den Sandfilter sollten Sie 1-mal pro Woche rückspülen, um den Sand von Schmutzpartikeln zu befreien. Dabei wird Wasser in umgekehrter Richtung durch die Filteranlage gepumpt, um die Ablagerungen aus dem Sand zu spülen. Das Schmutzwasser können Sie beispielsweise in einen Abwasserkanal ablaufen lassen. Eine Sandfilteranlage ist sehr effizient und sollte bei Einbau-Pools immer zum Einsatz kommen. 
  • Kartuschenfilter
    Bei diesen Modellen fängt sich der Schmutz in einer Filterkartusche. Diese können Sie mit einem Wasserschlauch ausspülen oder austauschen. Kartuschenfilter sind günstig, aber nicht so wirksam wie Sandfilter. Für kleine Bassins im Innenbereich reichen sie jedoch aus. Auch für die Verwendung in Quick-Up-Pools sind sie beliebt. 
Skimmer

Skimmer, auch Oberflächensauger genannt, kommen nur in höherwertigen Filteranlagen zum Einsatz. Es handelt sich um eine Vorrichtung zum physikalischen Reinigen der Wasseroberfläche von großen Partikeln wie Laub, Gras oder kleinen Ästen. 

Der Skimmer ist im Prinzip eine Öffnung mit einem Sieb in Höhe der Wasseroberfläche. Er sitzt vor dem Zulaufschlauch der Filteranlage, weshalb permanent Wasser durch die Öffnung läuft. Große Schmutzpartikel, die für gewöhnlich auf der Oberfläche schwimmen, bleiben im Vorfilter bzw. im Sieb hängen. Sie müssen dieses daher regelmäßig entleeren. Manche Skimmer besitzen eine bewegliche Klappe, die verhindert, dass der Schmutz aus dem Sieb zurück in das Becken fließen kann. 

Häufig ist im Lieferumfang des Skimmers auch eine extra Ansaugplatte vorhanden – eine Platte mit Rohrflansch, die Sie auf das Gerät aufsetzen können. Sie dient als Adapter für einen Pool-Sauger. 

Mehr über Pool-Sauger erfahren Sie im Kapitel Zubehör.


Beckenformen

Die Form eines Swimmingpools hat nicht nur Einfluss auf die Optik und das Bade-Erlebnis, sondern stellt auch Anforderungen an den Aufstellungsort. 

Folgende Beckenformen finden Sie am häufigsten:

  • Rund
    Runde Formen sind häufig bei Planschbecken und Quick-Up-Pools zu finden, doch auch viele freistehende Einbau-Modelle aus Holz oder Stahl setzen auf einen kreisförmigen Grundriss. Der Vorteil dieser Form liegt in der Stabilität. Schwimmen ist in einem runden Einbaubecken jedoch kaum möglich. Am besten eignet sich ein Rundbecken zum Entspannen.
  • Oval
    Oval ist die gebräuchlichste Form versenkter Einbau-Pools. Ovale Aufstellbecken sind an den Seiten mit Stützen versehen, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Die Form ermöglicht je nach Beckenlänge das Schwimmen von Bahnen. 
  • Quadratisch
    Quadratische Formen finden sich recht selten, am ehesten bei Planschbecken und Frame-Pools. Bahnen zu schwimmen ist nur in Becken mit sehr langen Seiten möglich. 
  • Rechteckig 
    Die rechteckige Form ist bei Einbau- als auch bei Aufstellbecken beliebter als die quadratische, denn sie ermöglicht das Schwimmen bei geringerem Beckenvolumen. In ein Planschbecken mit rechteckiger Form können Sie sich hineinlegen und die Beine ausstrecken. 
  • Achteckig
    Diese Form finden Sie häufig bei holzvertäfelten Bassins. Es kommen sowohl kompakte als auch langgezogene Formen vor, in denen Sie sogar schwimmen können.
  • Achtförmig
    Der Grundriss eines Achtformbeckens besteht aus 2 zusammengefügten Kreisen und erinnert somit an eine 8. Der Vorteil dieser Form liegt in der Statik: Obwohl solche Modelle ähnlich viel Platz bieten wie ovale Becken, müssen Sie diese an den Seiten nicht zusätzlich stützen. Den 8-förmigen Grundriss finden Sie daher häufig bei freistehenden Einbau-Modellen.

Erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die verschiedenen Pool-Typen in unserem gleichnamigen Kapitel.


Größe

Aufstell- und Einbaubecken gibt es in unterschiedlichen Größen. 

Beachten Sie für die Auswahl der für Sie richtigen Größe Folgendes:

  • Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung?
    Berücksichtigen Sie neben der Größe der Stellfläche auch rechtliche Vorschriften, die etwa den Abstand des Beckens zum Nachbargrundstück betreffen.  
  • Wofür möchten Sie den Pool nutzen?
    Ein Planschbecken für Kinder benötigt weniger Platz als ein Sportbecken zum Bahnen schwimmen. 
  • Wie viel Geld möchten Sie ausgeben?
    Mit zunehmender Größe steigen sowohl die Anschaffungs- als auch die Betriebskosten. So müssen Sie mehr Geld für eine Wasserfüllung und für Reinigungsmittel investieren.

Weitere Informationen über rechtliche Voraussetzungen zum Pool-Bau finden Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Was muss ich beim Bau eines Pools beachten?

Die ideale Größe eines Swimmingpools hängt also nicht zuletzt vom geplanten Einsatzzweck ab. 

Bezüglich Länge, Breite und Höhe sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Länge
    Möchten Sie sich in Ihr Wasserbecken nur hineinlegen und abkühlen, reichen 2 m Länge aus. Falls Sie es hingegen zum Schwimmen nutzen möchten, sollte es sehr viel länger sein: Ein Erwachsener legt pro Schwimmzug etwa 2 m zurück. Planen Sie in diesem Fall für Ihr Schwimmbecken mindestens 6–8 m Länge ein. 
  • Breite 
    Zum Planschen oder zum Entspannen reicht eine Breite von 1 m für 1 Person aus. Damit 1 Person komfortabel schwimmen kann, sollte das Becken 2,5 m breit sein. Möchten 2 Personen nebeneinander schwimmen, müssen Sie mit einer Beckenbreite von 3,5–4 m rechnen. 
  • Höhe 
    Hier gilt es, zwischen Bauhöhe und Wassertiefe zu unterscheiden. Die Bauhöhe ist das Maß für die Höhe der Pool-Wand. Sie sagt also aus, wie hoch sie über dem Boden steht oder wie tief sie im Boden versenkt wird. Für die Nutzung des Beckens ist die Wassertiefe entscheidend. Für Kleinkinder reichen schon 20 cm Wassertiefe aus, um viel Spaß zu haben. Ab 80 cm Tiefe ist es möglich, zu schwimmen – ideal gilt hierfür jedoch eine Wassertiefe von 1,30 m. Für ältere Menschen und für Wassergymnastik sind 1,5 m Wassertiefe zu empfehlen. Hier wirkt der stärkere Auftrieb gelenkschonend. 
Tipp

Auch wenn kleine Kinder in Ihrem Haushalt leben, sollten Sie die Wassertiefe Ihres Einbau-Pools nicht zu gering wählen. Schließlich lernen Kinder sehr schnell schwimmen und wachsen innerhalb weniger Jahre auf die nötige Größe heran. 

Rechteckige und ovale Becken nutzen den vorhandenen Platz am besten aus, weil sie der Form des menschlichen Körpers am nächsten kommen. Deshalb besitzen die meisten Swimmingpools eine Grundfläche im Verhältnis von 2:1 – also z. B. von 4 x 2 m, 6 x 3 m oder 8 x 4 m (Länge x Breite). 

Als guter Kompromiss aus Nutzung und Preis hat sich eine Beckengröße von 8 x 4 x 1,3 m (Länge x Breite x Tiefe) herausgestellt. Solche Modelle bieten genügend Platz zum Schwimmen, ohne dabei zu viel Wasser zu benötigen.


Materialien

Die Materialien eines Swimmingpools sind ausschlaggebend für seine Robustheit und Lebensdauer. Aber auch für den Preis und den Aufbau spielen sie eine große Rolle.

Folgende Materialien kommen zum Einsatz:

  • Beton
  • Holz
  • Kunststoff
  • Metall
Beton

Zwar bestehen fertige Pools und Pool-Bausätze selten komplett aus Beton, doch sind für viele Typen Bodenplatten aus Beton als Unterlage obligatorisch. Styropor-Pools werden mit Beton ausgegossen.  

Reine Beton-Pools sind überaus langlebig und bieten auch sonst viele Vorteile: So können Sie die Form frei wählen und optimal auf Ihre Bedürfnisse vor Ort zuschneiden. Auch ist jede Art von Innenverkleidung – ob PVC, Fliesen oder Mosaik – möglich. 

Allerdings gibt es Swimmingpools mit Betonbecken nicht fertig zu kaufen. Ein Fachmann muss die gewünschte Form in Beton ausgießen. Beton-Pools sind demnach immer einzelne Anfertigungen nach Maß und somit sehr teuer.

Holz

Holz finden Sie überwiegend bei freistehenden oder teilversenkten Einbau-Pools. So kann die ansprechende Naturoptik voll zur Geltung kommen. Für vollversenkte Pools eignen sich andere Materialien mit längerer Haltbarkeit besser. 

Holz-Pools lassen sich einfach montieren – vorgesägte Holzbretter stecken Sie einfach ineinander und verschrauben diese im Anschluss. Den Holzrahmen kleiden Sie mit Vlies und PVC-Folie aus. Für diese Modelle empfiehlt sich ein absolut ebener Boden, bestenfalls eine Betonplatte als Gründung. 

Langlebiger, aber teurer als diese einfachen Modelle, sind Stahlwand-Pools. Sie sind mit einer Holzverkleidung versehen. 

Das Holz kann ab Werk unterschiedlich behandelt worden sein: 

  • Unbehandelt
    Unbehandeltes Holz ist nicht für den Einsatz im Freien geeignet. UV-Strahlung bleicht es aus, Feuchtigkeit bildet einen Nährboden für Pilze, die es morsch werden lassen. Daher sollten Sie unbehandeltes Holz unbedingt witterungsfest machen. Am einfachsten können Sie dies durch eine Lasierung oder Lackierung erreichen. 
  • Imprägniert
    In imprägniertes Holz wurde ein chemisches Schutzmittel gegen Insekten und Pilze eingebracht und so dessen Widerstandsfähigkeit erhöht. Dies erfolgt durch Druck (Druck-Imprägnierung) oder ein Bad in der Chemikalie (Tauch-Imprägnierung). Trotz des guten Schutzes gegen Schädlinge empfiehlt es sich, zusätzlich eine Holzschutzlasur aufzutragen. 
  • Lasiert
    Lasuren sind durchscheinende Flüssigkeiten, die in das Holz einziehen und dieses meist chemisch vor Schädlingsbefall und Feuchtigkeit schützen. Enthalten sie Farbpigmente, bewahren Sie das Holz auch vor den negativen Auswirkungen der UV-Strahlung. Manchmal ist das Holz eines Pool-Bausatzes bereits lasiert. Häufig liegt die Lasur aber dem Lieferumfang bei und sie müssen es selbst damit einstreichen.

Lackierte Holzmodelle werden im Handel nicht angeboten. Aufgrund der guten Schutzwirkung einer Lackierung empfiehlt es sich jedoch, ein solches Becken nachträglich zu lackieren. Wie die Lasur bringen Sie eine Lackierung durch Anstreichen auf. Im Unterschied zur Lasur zieht Lack nicht ins Holz ein, sondern bildet eine deckende Schicht auf der Oberfläche. 

Tipp

Prüfen Sie jährlich Ihren Holz-Swimmingpool auf Beschädigungen und bessern Sie diese gegebenenfalls durch einen erneuten Schutzauftrag aus. Alle 2 bis 4 Jahre sollten Sie das Holz neu lasieren oder lackieren.

Kunststoff

Verschiedene Kunststoffe kommen in Swimmingpools zum Einsatz. Ihnen allen gemein ist, dass sie einen geringen Preis sowie eine hohe Isolierfähigkeit und Formbarkeit haben. So kann Kunststoff in allen denkbaren Farben und Formen angeboten werden. Der Pflegeaufwand ist sehr gering. Nachteilig ist seine begrenzte Lebensdauer – Steine oder Äste können das Material beschädigen und die Sonne lässt es mit der Zeit porös werden. 

Achtung!

Kunststoff enthält schädliche Weichmacher.

In zahlreichen Planschbecken wurden Phthalate gefunden, die Kunststoff weich und biegsam machen. Sie stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt des Menschen zu beeinflussen. Dadurch schädigen sie die Fortpflanzungsfähigkeit und wirken giftig auf ungeborene Föten im Mutterleib. 

Folgende Kunststoffe kommen in Swimmingpools zur Anwendung:

  • Styropor 
    Ein Styropor-Becken setzt sich aus übereinander gesteckten hohlen Styropor-Klötzen zusammen, die mit Beton ausgegossen werden. Daher kann das Becken beinahe jede erwünschte Form annehmen. Das Innere wird mit Vlies und PVC-Folie verkleidet. Das Styropor isoliert die Beckenwand hervorragend und ist unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen. Allerdings eignet sich diese Bauart nur für vollversenkte Einbau-Pools – der Aushub der Grube sowie der Guss einer Beton-Bodenplatte machen den Bau eines Styropor-Modells verhältnismäßig aufwendig und teuer.
  • Polyester 
    Polyester-Becken bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK, auch Fiberglas genannt) und werden am Stück geliefert. In der Regel sind sie für den vollversenkten Einbau gedacht. Nach dem Ablassen des Beckens in die Grube werden die noch vorhandenen Hohlräume mit Beton ausgefüllt, um die Stabilität zu erhöhen. Der Einbau eines Polyester-Beckens ist also recht aufwendig und somit teuer: Neben einer Grube benötigen Sie eine Zufahrtsmöglichkeit für einen Kran. Reparaturen sind nur erschwert möglich, da der Swimmingpool aus 1 Stück besteht. Dafür ist der Reinigungsaufwand gering: An der glatten Oberfläche bleibt kaum Schmutz haften. 
  • Polyvinylchlorid (PVC)
    Pool-Folie und aufblasbare Pools bestehen oft aus PVC. Das manchmal auch als Vinyl bezeichnete Material ist preisgünstig, schwer entflammbar sowie unempfindlich gegen Sonnenlicht, Salzwasser und Luft. Außerdem kann es alle denkbaren Formen und Farben annehmen. Der Nachteil: Aufgrund der enthaltenen Weichmacher riecht es stark nach Plastik und ist potentiell gesundheitsschädlich. Für den Einsatz in Kinderspielzeug ist es daher nicht zu empfehlen.  
Metall

Aufgrund seiner hohen Stabilität wird Metall häufig für freistehende Einbau-Pools verwendet. Das Becken besteht meist aus einem einzigen fugenlosen Stück. Zwar verkompliziert dies den Transport, dafür sparen Sie sich einige Schritte beim Aufbau: Sie können sich mit einem Metall-Modell das Ausheben einer Grube sparen, außerdem reicht eine Gründung aus Kies – es muss keine Betonplatte gegossen werden. 

Verschiedene Metalle haben unterschiedliche Eigenschaften, die wir im Folgenden für Sie aufführen: 

  • Stahl
    Stahl ist sehr schwer, hart und robust. Der Pflegeaufwand ist sehr hoch, da er rosten kann. Eine Alternative ist Edelstahl – eine nichtrostende Legierung, die aus Stahl und einem anderen Metall wie Chrom oder Nickel besteht. Edelstahl hat eine sehr hochwertige Optik und rostet nicht. Für Becken im Freien ist es daher besser geeignet. Allerdings kostet es auch mehr als der ohnehin schon teure Stahl. Sowohl Stahl- als auch Edelstahl-Pools sind im Inneren meist mit einer Pool-Folie aus PVC ausgestattet. 
  • Aluminium
    Ebenso wie Edelstahl rostet Aluminium nicht, ist aber wesentlich leichter als dieser. Daher lassen sich Aluminium-Becken einfacher transportieren und installieren als Edelstahl-Modelle. Sie sind aber ebenso pflegeleicht. Darüber sind Aluminium-Pools günstiger.

Das passende Zubehör schützt den Swimmingpool und hält das Wasser länger frisch. Außerdem kann es den Badespaß und -komfort erhöhen. 

Folgende Zubehörteile sind im Lieferumfang eines Swimmingpools enthalten oder lassen sich extra erwerben: 

  • Abdeckplane
    Eine Abdeckplane schützt das Wasser vor herabfallendem Laub oder Ungeziefer. Sie sollten sie vor allem nachts oder bei längerem Nichtgebrauch über das Becken ziehen. Mit einer Plane schonen Sie Ihre Filteranlage und können chemischen Reiniger sparen. Ein positiver Nebeneffekt ist die schnelle Wasser-Erwärmung unter der Plane. Spezielle Solarplanen sind auf die Umwandlung von Sonnen- in Wärme-Energie ausgelegt. Sie bringen die Planen durch ein integriertes Gummiband oder einen Kordelzug an. Einige Abdeckplanen für Einbaubecken sind fest installiert – Sie können diese sogenannten Rollabdeckungen wie ein Rollo ausziehen.
  • Boden-Schutzplane
    Eine Boden-Schutzplane legen Sie unter einem Aufstellbecken aus. Sie besteht aus Kunststoff und schützt den empfindlichen Pool-Boden vor spitzen Gegenständen und Verschmutzungen. Erhältlich ist sie in verschiedenen Größen.
  • Dosierschwimmer
    Dosierschwimmer sind schwimmende Geräte, in die Sie Tabletten zur Pool-Pflege hineinlegen. Durch Öffnungen an der Unterseite gelangt Wasser in den Innenraum des Geräts und sorgt dafür, dass sich die Pflegemittel langsam auflösen. Das gelöste Pflegemittel strömt schließlich aus dem Dosierschwimmer in das Wasserbecken. 
  • Gegenstromanlage
    Gegenstromanlagen ermöglichen Ihnen, auch in kleinen Becken zu schwimmen. Sie erzeugen eine Strömung, gegen die Sie anschwimmen müssen. Es gibt Modelle zum Einbauen in die Pool-Wand und solche zum Einhängen an dem Beckenrand. Aufgrund ihrer Flexibilität eignen sich letztere besonders für Aufstell-Pools. Der Vorteil eingebauter Modelle liegt in der Optik: Sie sind beinahe unsichtbar hinter einer mit Löchern versehenen Blende versteckt. Bei einem Defekt lassen sich eingehängte Gegenstromanlagen zudem einfach austauschen.
  • Heizung
    Für Einbau-Pools empfiehlt sich eine entsprechende Heizung. Diese wird zwischen die Filteranlage und den Beckeneinlauf installiert. Pool-Heizungen sind zumeist manuell steuerbar, sodass Sie die gewünschte Temperatur einstellen können. Temperaturen bis zu 40 °C sind möglich. Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, ob die Heizung leistungsfähig genug für Ihre Pool-Größe ist. Außerdem muss sie mit der Pumpe kompatibel sein. 
  • Leiter
    Pool-Leitern aus Metall erleichtern den Einstieg. Sie führen entweder hinab in versenkte Pools oder über die Pool-Wand von Aufstell- oder freistehenden Einbaubecken. In der Regel bestehen sie aus Edelstahl und besitzen rutschfeste Trittflächen. Sie können sie aus dem Wasser nehmen und beispielsweise den Winter über im Keller lagern. 
  • Pflegemittel
    Zum Erreichen des richtigen pH-Werts nutzen Sie pH-Heber oder -Senker in flüssiger Form oder als Granulat. Der richtige pH-Wert ist notwendig, damit die weiteren Reinigungsmittel richtig funktionieren. Chlor desinfiziert das Wasser. Es tötet Keime, wie Algen oder Bakterien, die die Filteranlage nicht entfernen kann. Chlor-Tabletten setzen das Chlor langsam frei. Sie positionieren sie im Skimmer in einen Dosierschwimmer. Chlor-Granulat eignet sich für Stoß-Chlorungen, also um kurzfristig stark verunreinigtes Wasser zu reinigen. Alternativ können Sie dafür Pflegemittel auf der Basis von Brom verwenden. Zusätzlich können Sie Algenbekämpfungsmittel (Algizide) gegen grünes und Flockungsmittel gegen trübes Wasser einsetzen. 
  • Pool-Roboter
    Pool-Roboter sind motorisierte Geräte auf 4 Rädern oder 2 Walzen, die selbstständig den Pool-Boden und die -Wände abfahren und dabei reinigen. Sie haben einen eigenen Filter und schonen daher die Filteranlage. Sie müssen die Roboter ans Stromnetz anschließen und dürfen während des Reinigungsvorgangs nicht ins Wasser gehen. Pool-Roboter sind teurer als -Sauger.
  • Pool-Sauger
    Hierbei handelt es sich um Saugrohre, die optisch an Staubsauger erinnern. Sie dienen dem Entfernen von Bakterien- und Schmutzablagerungen am Boden und an den Wänden des vollen Wasserbeckens. Sie schließen den Sauger mithilfe einer Ansaugplatte am Skimmer an. Der aufgenommene Schmutz landet also im Filter, eine zusätzliche Stromversorgung ist nicht nötig. Es gibt manuelle und automatische Modelle. Manuelle Sauger müssen Sie selbst bedienen, während Automaten den Pool selbstständig abfahren. Für große Schwimmbecken sind Letztere deshalb zu empfehlen. 
  • Reparatur-Set
    Im Lieferumfang von aufblasbaren Pools ist manchmal ein Reparatur-Set oder Repair-Kit enthalten. Damit können Sie kleinere Löcher in der Pool-Wand reparieren. Auch für herkömmliche Pool-Folie aus PVC, wie sie in vielen Becken Verwendung findet, sind Reparatur-Sets erhältlich. 
  • Rutsche
    Separat erhältliche Rutschen aus Metall und Kunststoff können Sie für mittlere bis größere Becken verwenden. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie eine Rutsche stets fest mit dem Pool oder dem Boden verschrauben. Kleinkinder sollten die Rutsche nur unter der Aufsicht von Erwachsenen benutzen.
  • Treppe
    Treppen besitzen im Gegensatz zu Leitern breitere Trittflächen und ermöglichen daher einen komfortableren Einstieg ins Wasser. Für ältere Menschen empfehlen sich Modelle mit einem Geländer. Treppen eignen sich nur für versenkte Pools und sind preisintensiver als Leitern. Die teuersten Modelle bestehen aus Edelstahl, preiswertere aus Kunststoff.
  • Überdachung
    Überdachungen für Swimmingpools bestehen in der Regel aus mehreren Segmenten, die Sie – auf Laufschienen gelagert – teleskopartig ineinanderschieben können. Das hat den Vorteil, dass Sie diese bei schönem Wetter vom Becken entfernen können. Wie Planen verhindern Überdachungen ein Verschmutzen des Wassers. Da sie aus Glas- oder Plexiglasplatten bestehen, sorgen sie außerdem durch den Treibhauseffekt für die Erwärmung des Wassers. Sie ermöglichen auch bei schlechtem Wetter ein Bad und können sogar die Badesaison verlängern. Überdachungen sind allerdings recht teuer.
  • Wassertestgerät
    Mithilfe eines solchen Gerätes testen Sie den pH-Wert des Wassers. Einige Modelle können gleichzeitig auch den Chlorgehalt messen. Die Geräte sind im Gegensatz zu Teststreifen wiederverwendbar. Da Sie das Pool-Wasser mindestens wöchentlich untersuchen sollten, ist ein Messgerät auf Dauer eine sinnvolle Investition.

Eine große Auswahl an Pool-Zubehör finden Sie auf unserem Portal. 

Häufige Fragen zur Verwendung von Pools finden Sie in unserem FAQ-Bereich. Unsere Fragensammlung basiert auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Swimmingpools.

Bau

Was muss ich beim Bau eines Pools beachten? 

Es müssen bauliche sowie rechtliche Voraussetzungen erfüllt sein, bevor Sie mit dem Bau eines Swimmingpools beginnen können. 

Damit der Pool Ihren Anforderungen und Bedürfnissen entspricht, sollten Sie vor dem Bau folgende Aspekte beachten:

  • Bedenken Sie, wie viel Geld Sie ausgeben möchten.
    Vom Budget ist die Art des Pools abhängig. Der Bau eines Einbau-Pools bringt hohe Kosten mit sich. Aufstell-Modelle sind hingegen wesentlich günstiger.
  • Ebenso sollten Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie aufwenden können.
    Je nach Pool-Typ benötigen Sie unterschiedlich viel Zeit für den Bau. Becken, die am Stück geliefert werden, sparen Zeit. Auch die Installation eines freistehenden Einbau-Pools geht im Vergleich zu versenkten Modellen verhältnismäßig schnell.
  • Planen Sie bereits vor dem Bau erwünschtes Zubehör ein.
    Einige Zubehörteile müssen bereits beim Bau integriert werden, beispielsweise eine eingebaute Heizung oder eine Gegenstromanlage.

Beim Bau sind folgende bauliche Voraussetzungen zu beachten:

  • Strom- und Wasserleitungen sollten sich in der Nähe befinden.
    Damit Sie keine Leitungen neu verlegen müssen, sollten Sie das Becken möglichst nah an bereits vorhandenen Leitungen platzieren. 
  • Der Untergrund muss eben sein.
    Dies gilt insbesondere für Aufstell- und freistehende Einbau-Pools. Haben Sie keine ebene Fläche auf Ihrem Grundstück, müssen Sie den Boden begradigen. Bereits ein Gefälle von mehr als 1 % beeinflusst die Statik des Pools und kann zu Deformationen der Beckenwand führen. 
  • Die Bodenbeschaffenheit muss für den geplanten Pool geeignet sein.
    Nicht jeder Boden eignet sich für jeden Pool-Typ. So kann ein zu hoher Grundwasserspiegel den Bau eines Einbau-Pools unmöglich machen. Ebenso ungünstig ist gewachsener Fels, der das Ausheben des Beckens sehr aufwendig und teuer macht. Lassen Sie daher vor Baubeginn einen Geologen den Boden untersuchen.
  • Der Standort des Pools sollte südöstlich des Hauses liegen.
    Dann liegt er ganztätig in der Sonne und das Wasser kann sich optimal aufheizen. 
  • Errichten Sie einen Einbau-Pool nicht in einer Senke. 
    Bei Regen läuft sonst mit Erde und Pflanzenresten verunreinigtes Regenwasser in das Becken. 

Folgende rechtliche Voraussetzungen müssen Sie für den Bau eines Swimmingpools erfüllen:

  • Holen Sie eine Baugenehmigung ein. 
    Pools bis 50 m3 Fassungsvermögen sind in der Regel genehmigungsfrei, in einigen Bundesländern liegt diese Grenze sogar bei 100 m3. Für größere Projekte müssen Sie eine Genehmigung beim zuständigen Bauamt beantragen. Aber auch kleinere Bauvorhaben sollten Sie der Behörde melden. Dort erfahren sie, ob es besondere Bauvorschriften für Ihr Grundstück zu beachten gilt.
  • Beachten Sie den vorgeschriebenen Abstand zur Nachbargrenze.
    Ab einer bestimmten Größe ist ein Abstand zum Nachbargrundstück einzuhalten. Die Vorschriften variieren je nach Bundesland und Kommune. Lassen Sie sich beim kommunalen Bauamt die Vorschriften für Ihre Gemeinde erklären. 
  • Lassen Sie sich gegebenenfalls die Einverständniserklärung der anderen Besitzer oder Mieter geben.
    Gibt es mehrere Grundstücksbesitzer oder Mietparteien, müssen alle dem Bau des Pools zustimmen. Dies gilt übrigens auch für Aufstellbecken.  
Bedenken Sie

Haben Sie keine Baugenehmigung für Ihren Pool eingeholt, kann das Bauamt diesen abreißen lassen.

Befüllung

Wie befülle ich den Pool am günstigsten?

Sie können das Bassin mithilfe eines Wasserschlauchs mit Wasser aus dem Trinkwassernetz befüllen. Das dauert jedoch recht lange. 

Eine bessere Alternative ist es, beim zuständigen Wasserwerk ein Standrohr auszuleihen. Das können Sie an einen Hydranten auf der Straße anschließen. Die Vorteile: Die Befüllung geht schneller und das Wasser kostet weniger, da die Abwassergebühr nicht mit erhoben wird. 

Entleerung

Wie entleere ich den Pool?

Die meisten Modelle besitzen ein Ablassventil, das Sie für die Entleerung einfach öffnen können. Sollte ein solches nicht vorhanden sein, können Sie bei Aufstell-Pools und freistehenden Einbaubecken folgenden Trick anwenden:

Tipp

Füllen Sie einen ca. 2–4 m langen Schlauch komplett mit Wasser und positionieren Sie anschließend ein Ende im Wasserbecken, das andere außerhalb. Solange das äußere Ende tiefer liegt als das Innere, läuft das Wasser durch den Schlauch hindurch ab. 

Wie Sie chlorhaltiges Wasser legal entsorgen, lesen Sie unter der Frage: Wie entsorge ich Pool-Wasser korrekt?

Heizung

Pool-Wasser beheizen Sie mithilfe einer Pool-Heizung, die Sie an den Pumpenkreislauf der Filteranlage anschließen. 

Folgende Arten von Pool-Heizungen gibt es: 

  • Durchlauferhitzer
    Einen Durchlauferhitzer schließen Sie an das Stromnetz an. Er beinhaltet ein sich erwärmendes Bauteil, welches das durchfließende Wasser wie ein Wasserkocher erhitzt. Solche Geräte sind günstig und lassen sich leicht installieren. Im Gegensatz zu Wärmepumpen sind sie nicht abhängig von der Umgebungstemperatur. Allerdings können sie in puncto Leistungsfähigkeit und Effizienz nicht mit diesen mithalten.
  • Wärmepumpe
    Auch eine Wärmepumpe benötigt Strom. Sie entzieht der Luft der Umgebung Wärme-Energie und überträgt diese auf das Wasser. Die Heizleistung ist also von der Wärme der Umgebungsluft abhängig – je wärmer die Luft, desto besser heizt die Anlage. Die Wärmepumpe arbeitet effizienter als ein Durchlauferhitzer, ist dafür aber in der Anschaffung teurer.
  • Solar-Heizungen
    Mit einer Solar-Heizung wird das Wasser über die Filteranlage durch Solar-Kollektoren gepumpt. Diese erwärmen sich in der Sonne und geben die Wärme an das Wasser ab. Die Methode funktioniert in der Regel ohne zusätzlichen Strom, ist aber auf ausreichend Platz und Sonneneinstrahlung angewiesen. Der Anschaffungspreis hält sich zwar in Grenzen, allerdings ist die Installation der Kollektoren aufwendig. Liegen sie auf dem Dach, ist möglicherweise eine zusätzliche Pumpe vonnöten. 
Shopping Tipp

Eine preisgünstige Alternative zur Pool-Heizung ist die Solar-Plane: Diese besitzt auf einer Seite spezielle Noppen, die Sie auf das Wasser legen. In den Noppen befinden sich kleine Luftkammern, die sich in der Sonne erwärmen und die Wärme an das Wasser abgeben. Das ist unkompliziert, aber weniger wirkungsvoll als die gängigen Heizsysteme. 

Kinder

Wie mache ich meinen Pool kindersicher?

Für kleine Kinder, die nicht schwimmen können, aber auch für Haustiere kann ein Schwimmbecken gefährlich werden. Das gilt besonders für versenkte Modelle, bei denen nicht erst eine Pool-Wand überwunden werden muss, um ins Wasser zu gelangen. 

Wissenswert

Auf einem Privatgrundstück hat der Eigentümer die Pflicht der Verkehrssicherung. Er haftet, wenn auf dem Grundstück Personen durch fehlende Sicherungsvorkehrungen zu Schaden kommen. Diese Sicherungspflicht gilt auch für den Pool, den Sie daher mit dem nötigen Zubehör ausstatten sollten.

Folgende Maßnahmen können Sie treffen, um Ihren Pool zu sichern: 

  • Pool-Abdeckung
    Hauptsächlich dienen Abdeckplanen dazu, das Wasser vor Verschmutzungen zu schützen. Sind sie stabil und robust genug, um ein Kind zu tragen, können sie jedoch auch Leben retten. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Sicherheitsabdeckungen, die verhindern, dass ein Kind einsinken oder zwischen Beckenrand und Abdeckung rutschen kann. Die Plane sollten Sie bei Nichtgebrauch des Beckens immer über das Wasser ziehen. 
  • Pool-Alarm 
    Es gibt Geräte, die einen Signalton von sich geben, sobald das Wasser in Bewegung gerät. Einige Modelle schwimmen auf dem Wasser, andere befestigen Sie am Beckenrand. Es handelt sich um eine verhältnismäßig günstige Variante der Pool-Sicherung, die jedoch auch Risiken birgt: Das Gerät alarmiert Sie erst, wenn das Kind oder Tier bereits ins Wasser gefallen ist. Sie müssen sich also immer in Hörweite befinden und sofort reagieren.
  • Pool-Überdachung
    Verschließbare Überdachungen machen es unmöglich, ins Wasser zu fallen. Sie sind allerdings recht teuer. 
  • Zaun 
    Einen Sicherheitszaun um den Badebereich zu errichten ist zwar teuer, dafür aber effizient. Die Nachteile dieser Methode sind optischer Natur, weil ein Zaun mitten im Garten als störend empfunden werden kann. Spezielle Pool-Zäune bestehen aus Modulen mit Standfüßen, die Sie einfach aufstellen und fest zusammenstecken können.

Kosten

Der Preis hängt von der Bauart, dem verwendeten Material und der Größe des Pools ab. Bereits ab 10 € erhalten Sie aufblasbare Planschbecken für Kleinkinder. Luftgefüllte Quick-Up-Pools für Erwachsene können bis zu 850 € kosten. Frame-Pools schlagen mit 40–1.500 € zu Buche. Vorgefertigte Einbau-Pools liegen preislich zwischen 300 € und 9.000 €. Rechnen Sie die Installation mit ein, geben Sie für teure Modelle insgesamt über 10.000 € aus.

Erfahren Sie mehr Informationen zu den verschiedenen Becken-Arten in unserer Rubrik Pool-Typen.

Bedenken Sie

Neben den einmaligen Anschaffungskosten fallen laufende Kosten für Wasser, Strom und Pflegemittel an. Schließlich ist ein Swimmingpool eine langfristige Anschaffung.

pH-Wert

Wie hoch sollte der ideale pH-Wert im Pool liegen?

Der pH-Wert zeigt an, wie sauer oder basisch das Wasser ist. Die Extremwerte liegen bei 0 (Säure) und 14 (Base). Pool-Wasser sollte einen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 aufweisen. In diesem leicht basischen Bereich wirken die Pflegemittel am besten. 

Zu hohe oder niedrige pH-Werte können Sie mit pH-Wert-Senkern oder -Hebern regulieren. 

Tipp

Es gibt 2 Arten, den pH-Wert zu messen: Im einfachsten Fall halten Sie ein elektronisches Messgerät ins Wasser, das Ihnen den Wert anzeigt. Bei der anderen Möglichkeit entnehmen Sie etwas Wasser und lösen eine Test-Tablette darin auf. Die Tablette verfärbt das Wasser in Abhängigkeit vom pH-Wert. Sie ermitteln den pH-Wert, indem Sie die Farbe des Wassers mit den Werten auf einer Farbskala vergleichen.

Pumpe

Wie funktioniert die Pool-Pumpe?

Die Pool-Pumpe ist essentieller Bestandteil der Filteranlage. Sie pumpt das Wasser aus dem Wasserbecken durch den Skimmer in den Filter und von dort wieder in das Becken zurück. 

Vereinfacht gesagt, besitzt die Pumpe ein Zulauf- und ein Ablaufrohr. Das Zulaufrohr bildet die Saugseite. Hier wird ein Unterdruck erzeugt, der das Pool-Wasser ansaugt. Das Ablaufrohr ist die Pumpseite, von der aus das Wasser durch einen Überdruck in den Filter und schließlich zurück in das Becken gedrückt wird. 

Weitere Informationen über die Pumpe erhalten Sie in unserem Kaufberater unter der gleichnamigen Rubrik.

Reinigung

Wie reinige ich meinen Pool? 

Ihren Swimmingpool sollten Sie regelmäßig reinigen. Das gilt insbesondere für Einbau- und größere Aufstellbecken, deren Wasser selten gewechselt wird. Mit einer regelmäßigen Grundreinigung benötigen Sie weniger chemische Pflegemittel, um das Wasser sauber zu halten.  

Generell sorgt eine Filteranlage für eine stetige Reinigung des Wassers, indem Sie Schwebstoffe auffängt. Sie sollten sie daher regelmäßig reinigen. 

Tipp

Reinigen Sie Ihre Filteranlage, indem Sie den Skimmer-Korb leeren, den Sandfilter rückspülen bzw. die Kartusche des Kartuschenfilters wechseln. In der Badesaison sollte die Reinigung mindestens 1-mal wöchentlich erfolgen, spätestens aber, wenn die Pumpenleistung nachlässt. 

Zusätzlich sollten Sie regelmäßig folgende Maßnahmen treffen: 

  • Tragen Sie grobe Verschmutzungen mit einem Kescher von der Pool-Oberfläche ab.
    Indem Sie etwa Pflanzenreste abschöpfen, schonen Sie Ihren Filterkreislauf und müssen den Skimmer-Korb und den Filter seltener reinigen.
  • Reinigen Sie den Beckenboden und die Beckenwände mit einem Pool-Sauger oder -Roboter.
    Schmutzablagerungen im und am Becken tragen ebenfalls zu einer Verunreinigung des Wassers bei. 
  • Halten Sie den pH-Wert des Wassers stets zwischen 7,0 und 7,4. 
    Bei diesem Wert wirken die reinigenden Chemikalien am besten. Außerdem hält das Material des Beckens und der Armaturen innerhalb dieses Bereichs am längsten.
  • Desinfizieren Sie das Wasser mit Chlor oder Brom.
    Ab einer Wassertemperatur von 20 °C bilden sich Keime, die Sie mit Chlor oder Brom bekämpfen können.
  • Geben Sie vorbeugend Algenbekämpfungsmittel gegen Algenbefall ins Wasser. 
    Bei ausreichend Wärme, Licht und Sauerstoff können sich Algen im Wasser bilden. Das ist meist in der Badesaison im Sommer der Fall. Die Algen entwickeln schnell eine Unempfindlichkeit gegen Chlor, weshalb ein spezielles Algizid notwendig ist.
  • Durch Flockungsmittel können Sie kleine Schwebeteile im Wasser bekämpfen.
    Kleine Schwebeteilchen kann die Filteranlage nicht einfangen. Flockungsmittel sorgen dafür, dass sie sich zu Klumpen zusammenschließen, die groß genug sind, um im Filter hängen zu bleiben. 
Achtung!

Das im Pool-Wasser vorhandene Chlor kann bei Babys Asthma auslösen. 

Was kann ich gegen verunreinigtes Pool-Wasser tun?

Wie Sie gegen verunreinigtes Pool-Wasser vorgehen, kommt auf den speziellen Fall an. Die Art der Verschmutzung können Sie meist an der Farbe und Beschaffenheit des Wassers ablesen. 

Im Folgenden zählen wir Ihnen die verschiedenen Phänomene auf und verraten Ihnen, wie Sie darauf reagieren sollten:

  • Trübes Wasser
    Trübes oder auch milchiges Wasser kann verschiedene Ursachen haben. Häufig sind Schwebstoffe oder Algen der Grund für die Verunreinigungen. Stimmen der pH-Wert und der Chlorgehalt des Wassers, sollten Sie ein Flockungsmittel verwenden. Dieses sorgt dafür, dass sich kleine Schwebstoffe zu größeren zusammenschließen und dadurch in der Filteranlage hängen bleiben. Sollte das nicht den gewünschten Erfolg bringen, können Sie Algenbekämpfungsmittel einsetzen. 
  • Grünes Wasser
    Grüne Färbung des Wassers ist ein sicheres Anzeichen für Algenbefall. Um diesen zu beheben, setzen Sie ein Algenbekämpfungsmittel ein. 
  • Braunes Wasser
    An braunem Wasser können Sie einen erhöhten Eisengehalt ablesen – oft stammt das Eisen aus alten Rohren. An der Wasseroberfläche reagiert es mit dem Sauerstoff der Luft und nimmt dadurch die braune Färbung an – vereinfacht gesagt: es rostet (oxidiert). Dagegen gehen Sie mit der Zugabe von Vitamin C vor. Dieses hat eine stark antioxidative Wirkung und verhindert so die Braunfärbung des enthaltenen Eisens. Braune Ablagerungen am Becken können Sie mit speziellen chemischen Eisen-Entfernern beseitigen.
  • Schaumiges Wasser
    Schaumiges Wasser rührt meistens von dem falschen oder zu viel Algizid her, selten auch von einem zu hohen pH-Wert. Prüfen Sie den pH-Wert. Liegt dieser im Normbereich, wechseln Sie das Algenbekämpfungsmittel.
  • Kalkablagerungen im Becken 
    Zu kalkhaltiges Wasser macht sich durch Kalkablagerungen im und am Becken bemerkbar. Um diese zu vermeiden, können Sie einen Härte-Stabilisator ins Wasser geben. Das ist ein flüssiges Pflegemittel, das die Ausfällung von Kalk verhindert. Um bereits vorhandene Kalkränder aufzulösen, senken Sie den pH-Wert des Wassers vorübergehend auf 4,0. 
  • Chlorgehalt des Wassers zu hoch
    Ein unangenehmer Chlorgeruch und brennende Augen sind ein Hinweis auf einen zu hohen Chlorgehalt des Wassers. Der Chlorgehalt sollte zwischen 1 mg/l und 3 mg/l (Milligramm je Liter) liegen. Ist der Chlorgehalt nur geringfügig zu hoch, geben Sie einfach kein weiteres Chlor hinzu und lassen Sie das Problem von der Sonne lösen: UV-Strahlung spaltet Chlor in seine Bestandteile auf und neutralisiert es auf diese Weise. Um einen stark erhöhten Chlorgehalt zu beheben, geben Sie chemischen Chlor-Neutralisator in das Wasser.
     

Was sind Multitabs und wann setze ich sie ein?

Multitabs sind Tabletten für die Pool-Pflege, die eine Kombination aus mehreren Wirkstoffen enthalten. Zumeist beinhalten sie Chlor, ein Flockungsmittel und einen pH-Stabilisator, manchmal auch ein Algizid. 

Multitabs können Sie zur unkomplizierten Grundreinigung des Wassers nutzen. Dennoch sollten Sie den pH-Wert und den Chlorgehalt regelmäßig messen. Schließlich lassen sich die Einzelkomponenten der Multitabs nicht getrennt voneinander dosieren.
 

Wie funktioniert die Reinigung des Pool-Wassers mit Brom?

Brom kommt als Alternative zu Chlor zum Einsatz. Dabei ist es haut- sowie augenschonend und desinfiziert auch außerhalb des optimalen pH-Wert-Bereichs zuverlässig. Es verursacht einen weniger starken Geruch als Chlor und eignet sich deshalb für Schwimmbecken im Innenbereich

Bromtabletten lösen sich nur langsam auf und werden daher über eine in den Filterkreislauf integrierte Dosierschleuse ins Wasser gegeben.

Wissenswert

Eine weitere schonende Alternative zur Chlor-Desinfektion stellt die Zugabe von Aktivsauerstoff zum Pool-Wasser dar. Hier wird die desinfizierende Wirkung durch Oxidation erreicht. Allerdings wirkt Aktivsauerstoff nicht bei höheren Wassertemperaturen, weshalb das Wasser nicht wärmer als 25 °C werden sollte. 

Reparatur

Wie repariere ich mein Planschbecken?

Ein Loch in einem Planschbecken kann schnell den Badespaß verderben. Im Normalfall lässt sich der Schaden mit einem Reparatur-Set schnell beheben.

Die Reparatur eines Planschbeckens läuft folgendermaßen ab:

  1. Pumpen Sie das Planschbecken vollständig mit Luft auf.
  2. Tauchen Sie die Luftkammer in ein mit Wasser gefülltes großes Behältnis wie beispielsweise die Badewanne.
    Dort wo Luftblasen aufsteigen, befindet sich das Loch.
    ⇒ Ist das Becken zu groß für die Wanne, können Sie es komplett mit Geschirrspülmittel einreiben. Bilden sich an einer Stelle Bläschen, befindet sich dort das Loch.
  3. Säubern Sie die kaputte Stelle und reiben Sie sie anschließend trocken.
  4. Tragen Sie den Kleber dünn und gleichmäßig auf die beschädigte Stelle auf.
  5. Bringen Sie den Flicken auf der mit Kleber bestrichenen Stelle an und drücken Sie ihn fest. 
  6. Lassen Sie den Kleber 24–48 h im Freien trocknen.
    ⇒ Erst nach der Trocknungszeit können Sie das Planschbecken wieder aufblasen und mit Wasser füllen.

Salz

Wozu brauche ich Salztabletten für den Pool? 

Salztabletten oder Regeneriersalz ist ein herkömmliches Natriumchlorid (NaCl), das zur Wasserdesinfektion eingesetzt wird. Damit es wirken kann, benötigen Sie allerdings eine Salzelektrolyse-Anlage. Diese spaltet das Natriumchlorid mithilfe von Strom in seine Bestandteile Natrium und Chlor auf. Das freigesetzte Chlor macht Keime unschädlich. Nach einer gewissen Zeit verbinden sich Natrium und Chlor wieder zu Salz und der Kreislauf beginnt erneut. 

Diese Salzwasser-Elektrolyse ist umweltfreundlicher und weniger gesundheitsschädlich als die Desinfektion mit Chlor. Da es sich um einen Kreislauf handelt, läuft sie weitestgehend selbstständig ab – Sie müssen daher weniger selbst Hand anlegen. 

Modelle, die nach dem Prinzip der Salzwasser-Elektrolyse arbeiten, finden Sie auch unter der Bezeichnung Salzwasser-Pools.

Versicherung

Muss ich meinen Pool speziell versichern?

Ein Swimmingpool kann etwa bei Unwettern Schaden nehmen. Besonders für teure Einbau-Pools lohnt sich daher ein Versicherungsschutz. Pools können Sie über die Wohngebäude-Versicherung mitversichern lassen. Dies geschieht aber nicht automatisch, sondern muss gesondert in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden. 

Für transportable Aufstell-Pools stellt sich die Sache anders dar: Sie gehören zum Hausrat und sind über die Hausratversicherung geschützt, falls der Versicherungsvertrag eine Außenversicherung einschließt. 

Wasserwechsel

Das Wasser müssen Sie je nach Größe in unterschiedlich großen Abständen wechseln. Auch die Hitze beeinflusst den Zeitpunkt, an dem ein Wasserwechsel nötig ist. Chemische Mittel und Filteranlagen können die Verschmutzung reduzieren und den Wasserwechsel hinauszögern. 

Die nachfolgende Tabelle gibt den ungefähren Zeitraum des nötigen Wasserwechsels an: 

Pool-Typ Wasserwechsel
Kleines Planschbecken täglich
Großes Planschbecken Nach 3 bis 4 Tagen
Quick-Up-Pool und Frame-Pool ohne Filteranlage Nach 3 bis 5 Tagen
Quick-Up-Pool und Frame-Pool mit Filteranlage 1–2-mal im Jahr
Einbaubecken 1–2-mal im Jahr
Grundsätzlich gilt: Ist das Wasser schmutzig, sollten Sie es erneuern.
 

Wenn dem Wasser keine Chemikalien zugesetzt sind, können Sie es theoretisch in die Kanalisation geben, damit Blumen gießen oder es im Garten versickern lassen. 

Wenn allerdings Chlor, Flockungsmittel oder Algenbekämpfungsmittel im Wasser enthalten sind, müssen Sie für die Entsorgung Einiges beachten: Liegt der Chlorgehalt unter 0,1 mg/l und ist der pH-Wert neutralisiert (7,0), dürfen Sie das Wasser auf dem eigenen Grund und Boden versickern lassen. 

Bei höherem Chlorgehalt sollten Sie sich beim zuständigen Abwasser-Zweckverband die Erlaubnis einholen, das Pool-Wasser in den Abwasserkanal leiten zu dürfen. Im Einzelfall müssen Sie es abgepumpt zur Kläranlage bringen. 

Achtung!

Leiten Sie Pool-Wasser nicht in ein Fließgewässer ein. Die enthaltenen Chemikalien können die dort bestehenden Ökosysteme schädigen. 

Winterfest

Wie mache ich meinen Pool winterfest? 

Während Sie Aufstell-Pools vor der kalten Jahreszeit einfach abbauen können, müssen Sie Einbau-Pools vor dem Winter speziell sichern, damit sie keinen Schaden davontragen. Es wird empfohlen, das Wasser nicht abzupumpen, weil es das Becken bzw. die Pool-Folie schützt. 

So machen Sie den Pool winterfest:

  1. Reinigen Sie das Becken wie gewohnt.
  2. Senken Sie den pH-Wert auf 7,0–7,2 ab.
  3. Senken Sie den Chlorwert auf 0,5 mg/l ab.
  4. Geben Sie ein Winterpflegemittel ins Wasser.
    ⇒ Lassen Sie die Filteranlage dabei laufen, damit es sich im Wasser verteilt.
  5. Lassen Sie Wasser ab, bis die Wasseroberfläche 10 cm unterhalb der Skimmer-Öffnung liegt.
  6. Lassen Sie das Wasser aus der Filteranlage herauslaufen und sichern Sie die Öffnungen mit passenden Verschluss-Stopfen.
    ⇒ Gefrierendes Wasser könnte sonst die Rohrleitungen schädigen.
  7. Legen Sie Eisdruckpolster ins Wasser.
    ⇒ Das sind Kunststoffkissen, die an der Wasseroberfläche schwimmen. Gefrierendes Wassers dehnt sich aus. Eisdruckpolster werden unter dem Druck des Eises zusammengepresst und verhindern so, dass der gesamte Druck des gefrierenden Wassers auf dem Beckenrand lastet.
  8. Entfernen Sie alle Bauteile, die nicht winterfest sind und lagern Sie sie frostsicher.
    ⇒ Dazu gehören die Leiter, der Filter, die Heizung und die Gegenstromanlage.
  9. Decken Sie das Wasser mit einer Plane ab.
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