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Ratgeber Shampoo


Wissen kompakt

Ein gutes Shampoo ist die Basis für gesundes und glänzendes Haar. Es befreit die Kopfhaut von Schmutz und verleiht dem Haar einen angenehmen Duft.

Shampoos gibt es noch gar nicht so lange, wie Sie vielleicht vermuten würden – bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wuschen Menschen ihre Haare lediglich mit Wasser und gewöhnlicher Seife. Haarwaschmittel, wie wir sie gewohnt sind, sind erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts kommerziell erhältlich. 

Wissenswert

Hans Schwarzkopf, Gründer einer der größten Haarpflegeunternehmen der Welt, entwickelte 1904 das erste Haarwaschmittel in Pulverform für den deutschen Markt. Der Verkauf fand zunächst nur in einer Berliner Apotheke statt. 

Erst 1927 entwickelte Schwarzkopf schließlich ein Haarwaschmittel in flüssiger Form – die Geburtsstunde des heutigen Shampoos. 

Die Auswahl an verschiedenen Haarshampoos ist nahezu überwältigend. Ob Sie brüchiges oder strapaziertes Haar aufbauen, sich gesunden Glanz oder Volumen wünschen oder die richtige Lockenpflege suchen – für jeden Haartyp und die damit verbundenen verschiedenen Ansprüche von Haar- und Kopfhaut gibt es das passende Shampoo. Auch können Sie zwischen verschiedenen Varianten für Frauen, Männer oder Kinder auswählen.

Damit Sie das Shampoo finden, welches Ihren Wünschen und den Bedürfnissen Ihrer Haare optimal entspricht, finden Sie nachfolgend in unserem Kaufberater die wichtigsten Entscheidungsmerkmale auf einem Blick.


Kaufberater

Bei dem vielfältigen Angebot an Shampoos ist es nicht leicht, das optimale Produkt für Ihr Haar zu finden. Die im Handel erhältlichen Haarwaschmittel sind auf die verschiedenen Nutzergruppen und Pflegebedürfnisse abgestimmt. Es hängt vor allem von Ihrem individuellen Haartyp und von Ihren Vorlieben ab, welches Shampoo für Sie das Richtige ist. In unserem Kaufberater informieren wir Sie über die wesentlichen Unterschiede und Merkmale der verschiedenen Shampoos.

Bedenken Sie für den Kauf des für Sie idealen Shampoos vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Für die Wahl eines Shampoos sollten Sie Ihren Haartyp kennen.
    Vor dem Kauf eines Haarwaschmittels ist es wichtig, dass Sie Ihr Haar genau unter die Lupe nehmen. Je nach Farbe, Länge, Dicke und Struktur stehen Ihnen unterschiedliche Shampoos zur Verfügung. 

  • Berücksichtigen Sie die bevorzugte Konsistenz Ihres Shampoos.
    Die Wahl der Shampoo-Konsistenz bestimmt die Anwendungsweise. So gibt es Flüssig-Shampoos und sogenannte Shampoo-Bars, die Sie auf nassem Haar und für die tägliche Pflege anwenden. Trocken-Shampoos sind hingegen eine Alternative für die Anwendung auf trockenem Haar, wenn es schnell gehen muss oder Sie gerade campen.

  • Shampoos können sich für unterschiedliche Nutzergruppen eignen.
    Auf dem Markt sind inzwischen spezielle Haarwaschmittel für Frauen, Männer sowie für Kinder und Babys erhältlich. Diese Shampoos sind an die jeweiligen Pflegebedürfnisse und Anforderungen ihrer Nutzer angepasst.

  • Die Inhaltsstoffe eines Shampoos entscheiden über Verträglichkeit und Wirkung des Shampoos.
    Es ist empfehlenswert, sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, auf welche Inhaltsstoffe Sie verzichten möchten und welche Wirkstoffe in Ihrem Shampoo enthalten sein sollen. 


Shampoo-Typen

Da es inzwischen die unterschiedlichsten Shampoo-Typen gibt, ist die im Handel erhältliche Auswahl immens. Die Haarwaschmittel gibt es in verschiedenen Konsistenzen – in flüssiger Form, als Spray oder am Stück – und sie sind auch auf unterschiedliche Pflegebedürfnisse und Nutzergruppen ausgerichtet. 

Die verschiedenen Shampoo-Typen lassen sich wie folgt einteilen:

Shampoo-Typen nach Konsistenz

Ein Shampoo hat die Funktion, Ihr Haar intensiv zu reinigen – also Talg und Fett sowie Schmutz zu entfernen. Dies kann je nach Konsistenz des Shampoos auf unterschiedliche Anwendungsweisen geschehen.

Auf den Punkt!
  • Flüssig-Shampoo wird auf nasses Haar gegeben, einmassiert und anschließend wieder ausgespült. Für die alltägliche Pflege unter der Dusche ist dieses Shampoo meist die erste Wahl.

  • Trocken-Shampoo wenden Sie wie ein Haarspray auf dem trockenen Haar an, ohne dieses vorher nass zu waschen. Danach kämmen Sie es einfach aus. Sie benötigen also keine typische Haarwäsche, wodurch es sich insbesondere für Camping oder eilige Momente eignet. 

  • Ein Shampoo-Bar ähnelt einem Seifenstück. Sie können damit über Ihr nasses Haar streichen und waschen das Shampoo anschließend aus. Dieses Produkt ist eine umweltfreundliche Alternative zu Flüssig-Shampoos, die herkömmlicherweise in Plastikflaschen abgefüllt sind.

Flüssig-Shampoo

Flüssig-Shampoos sind die bevorzugte Variante der meisten Nutzer. Es handelt sich hierbei um flüssiges Haarwaschmittel, welches meist in Plastikflaschen oder Pumpspendern abgefüllt ist.

Sie massieren dieses Shampoo ins nasse Haar ein, wodurch das Haarwaschmittel meist schäumt. Anschließend spülen Sie es gründlich aus und trocknen sich die Haare.

Flüssig-Shampoos beinhalten meist Tenside, die für die reinigende Wirkung verantwortlich sind, sowie weitere pflegende Wirkstoffe wie Öle, Pflanzen- oder Nuss-Extrakte und Fette. Auch Silikone kommen zum Einsatz.

In unserer Rubrik Inhaltsstoffe finden Sie die wichtigsten Informationen über die Wirkstoffe von Haarshampoos.

Der Preis für ein Flüssig-Shampoo variiert stark nach Hersteller und Pflegebedürfnissen sowie Packungsgröße. Er beträgt in der Regel zwischen etwa 0,50 € und 150 €. 

Trocken-Shampoo

Bei einem Trocken-Shampoo handelt es sich um ein Haarwaschmittel, das Sie ohne Wasser benutzen. Heutzutage wird es sehr viel häufiger als noch zu früheren Zeiten verwendet. Wer keine Zeit zum Haare waschen hat, greift gerne zum Trocken-Shampoo. Außerdem stellt es in bestimmten Situationen, z. B. beim Camping oder auf Festivals, eine praktische Alternative zu herkömmlichen Flüssig-Shampoos dar.

Wissenswert

Noch vor einigen Jahren wurde Trocken-Shampoo nur in absoluten Sonderfällen benutzt, z. B. wenn jemand im Krankheitsfall für längere Zeit das Bett nicht verlassen konnte.

Trocken-Shampoo sprühen Sie wie ein Haarspray in Ihr trockenes Haar hinein – ohne es vorher zu waschen. Nach einer kurzen Einwirkzeit bürsten Sie die pulverartige Substanz wieder aus Ihrem Haar heraus.

Tipp

Wenn Sie eher feines Haar haben und eine besondere Hochsteck-Frisur planen, eignet sich Trocken-Shampoo auch dazu, Ihr Haar frisierbereit zu machen. Das Haar wird dadurch griffiger.

Trocken-Shampoo hat die Eigenschaft, Fett bzw. überschüssigen Talg, welche die Haare schmierig aussehen lassen, aufzusaugen, ohne die Kopfhaut auszutrocknen. Dadurch wirkt das Haar wie frisch gewaschen und verströmt zudem meist einen angenehmen Duft, der diese Wirkung noch unterstreicht. 

Trocken-Shampoos basieren in der Regel auf Silicat- (Salze der Kieselsäure) und Stärke-Mischungen, einige enthalten auch Alkohol. Diese Wirkstoffe verstärken den talgabsorbierenden Effekt.

Ein Trocken-Shampoo können Sie für etwa 1 € bis 25 € erwerben.

Shampoo-Bar

Shampoo-Bars werden auch Haarseifen genannt, da sie einem herkömmlichen Seifenstück optisch sehr ähneln. Es handelt sich hierbei um konzentriertes Shampoo, das eine feste Konsistenz besitzt und meist rund oder eckig geformt ist. Oftmals sind Shampoo-Bars umweltfreundlich in Papier oder kleinen Dosen verpackt.

Sie können das Shampoo auf 2 Weisen aufbringen: Entweder sie reiben die Haarseife zwischen den feuchten Händen, wodurch ein leichter Schaum entsteht und massieren diesen anschließend in die nassen Haare oder Sie seifen die Haare direkt mit dem Shampoo-Bar ein.

Oftmals handelt es sich bei Shampoo-Bars um Produkte, die aus natürlichen Stoffen bestehen und keine Konservierungsstoffe besitzen. Sie reinigen mit zertifizierten umweltverträglichen Tensiden wie beispielsweise Natriumdodecylsulfoacetat (SLSA), das auf Kokos- und Palmölen basiert. Für eine optimale Pflegewirkung sorgen zudem – meist biologische und naturreine – Öle.

Bedenken Sie

SLSA kann für empfindliche Hauttypen ungeeignet sein.

Dieses Tensid kann laut klinischen Studien milde bis mittlere Hautirritationen bei empfindlichen Hauttypen hervorrufen. Es ist jedoch für die Naturkosmetik zugelassen, da diese Hautirritationen in der Regel in der verdünnten Anwendung meist nicht zu erwarten sind und SLSA zudem biologisch abbaubar ist.

Wer sensible Haut hat, sollte eher zu einem Produkt mit sanften Zuckertensiden greifen. Diese erkennen Sie daran, dass sie ein „Glucoside“ im Namen tragen, z. B. Alkylpolyglycoside.

Shampoo-Bars erhalten Sie für rund 5 € bis 65 € – je nach Inhaltsstoffen und Hersteller.

Shampoo-Typen nach Pflegebedürfnissen

Damit Ihr Haar gesund bleibt bzw. richtig aufgebaut wird, benötigt es je nach Struktur, Länge, Farbe oder sonstiger Beschaffenheit besondere und gezielt auf das jeweilige Bedürfnis abgestimmte Pflege. Je nach Haartyp oder gewünschter Wirkung stehen Ihnen diverse Shampoos zur Auswahl, die jeweils unterschiedlichen Anforderungen optimal gerecht werden. 

Shampoos lassen sich nach den jeweiligen Pflegebedürfnissen, die sie erfüllen, in folgende Kategorien einsortieren:

Auf den Punkt!
  • Aufbau- und Repair-Shampoos dienen der Kräftigung bzw. der Reparatur von stark strapaziertem oder geschädigtem Haar. Auch um Haarausfall, Schuppen oder zu starke Talgablagerungen zu bekämpfen, sind diese Shampoos eine gute Wahl. 
  • Color-Shampoos schützen Ihr gefärbtes bzw. getöntes oder auch naturfarbenes Haar vor dem Ausbleichen und unterstützen mit ausgewählten Farbpigmenten und gezielten Inhaltsstoffen den gewünschten Farbton.
  • Pflege-Shampoos versorgen Ihr Haar optimal mit den auf die verschiedenen Haartypen abgestimmten Inhaltsstoffen, um es vor Schädigungen und Überstrapazieren zu schützen. 
Aufbau- und Repair-Shampoo

Egal ob häufiges Kämmen, Colorieren oder Föhnhitze – es gibt viele Gründe, warum Ihr Haar brechen, in seiner Struktur geschädigt, von Spliss befallen oder spröde werden kann. Auch Haarausfall kann durch Überstrapazieren entstehen.

Informieren Sie sich in unserer FAQ-Sammlung ausführlich über die Faktoren, die Ihr Haar schädigen und wie Sie diesen entgegenwirken können: Welche Faktoren können meine Haare schädigen?

Die meisten Hersteller bieten daher spezielle Shampoos an, die Sie zum Tiefenaufbau und zur Reparatur Ihrer strapazierten bzw. geschädigten Haare verwenden können. 

Aber auch bei fettigem Haar oder Schuppen ist die Kopfhaut meist aus dem Gleichgewicht geraten und bedarf bestimmter Shampoos, um dieses wiederherzustellen.

Die meisten dieser Shampoos sind jedoch eher nicht für die tägliche Haarwäsche bzw. für die dauerhafte Anwendung konzipiert, sondern sollten nur wenige Male pro Woche oder nicht länger als einige Wochen angewendet werden.

Der Preis für ein Aufbau- oder Repair-Shampoo kann je nach Hersteller und Packungsgröße zwischen 1 € und 150 € betragen.

Folgende Shampoos können helfen, Ihr Haar aufzubauen bzw. zu reparieren:

After-Sun-Shampoo

Nach einem längeren Aufenthalt in der Sonne benötigt Ihr Haar eine besondere Pflege. Obwohl es durch die direkte Sonneneinstrahlung keinen Sonnenbrand bekommen kann, wird das Haar dennoch stark belastet. Die Folgen sind zum einen das Ausbleichen der Haarfarbe, da dem Haar durch das intensive Licht Farbpigmente entzogen werden. Besonders gefärbtes Haar muss nach einem Aufenthalt in der Sonne daher mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt werden. 

Um die negativen Auswirkungen von direkter Sonneneinstrahlung etwas auszugleichen, sind spezielle Shampoos erhältlich – die After-Sun-Shampoos. Diese besitzen eine besonders milde und sanfte Wirkstoff-Formel. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Kamille oder Panthenol können sonnenstrapaziertes Haar sowie irritierte Kopfhaut beruhigen. 

Gleichzeitig spenden After-Sun-Shampoos dem Haar in der Regel viel Feuchtigkeit und schützen es somit vor dem Austrocknen. Hierfür werden meist natürliche Fette wie Shea-Butter oder Macadamia-Öl verwendet, die den ursprünglichen Glanz und die Geschmeidigkeit des Haars wiederherstellen sollen. 

Tipp

Sollten Sie längeres Haar besitzen, behandeln Sie Ihre Haarspitzen nach dem Sommerurlaub mit einem speziellen Spray. Erwägen Sie im Falle von Spliss, d. h. wenn Ihre Haarspitzen leicht gesplittert bzw. brüchig sind, mindestens 1 cm Ihres Haares abzuschneiden, damit das Haar weiter oben nicht auch nach und nach brüchig wird.

Um Ihr Haar sowie Ihre Kopfhaut vorsorglich vor den negativen Folgen direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, empfiehlt es sich, beim Sonnenbaden einen großen Hut zu tragen.

Anti-Fett-Shampoo

Fettiges Haar ist ein Anzeichen dafür, dass die Talgdrüsen auf der Kopfhaut zu viel Fett produzieren. Das Haar erscheint dadurch strähnig, fettig und ungepflegt. Eine Überproduktion von Talg kann viele verschiedene Ursachen haben, z. B. die Einnahme bestimmter Medikamente, unausgewogene Ernährung, genetische Veranlagung, Hormonumstellung oder Stress. 

Shampoos für schnell fettendes Haar enthalten viele waschaktive Substanzen und reinigende Wirkstoffe wie Kräuter-Extrakte, mit deren Hilfe überschüssiger Talg entfernt und gleichzeitig die Kopfhaut beruhigt wird. Zum anderen enthalten sie beispielsweise Minze oder Fruchtsäuren, die das Nachfetten verzögern. 

In der Regel besitzen Anti-Fett-Shampoos keine rückfettenden Bestandteile, da diese nach dem Waschgang wie ein Schutzfilm auf der Kopfhaut bleiben würden und gerade dieser Effekt nicht gewünscht ist. Häufig werden auch gerbstoffhaltige Pflanzenstoffe wie Eichenrinden-Extrakt verwendet. 

Benutzen Sie ein Shampoo für fettiges Haar höchstens 2-mal pro Woche. Eine intensive Entfettung Ihrer Haare beansprucht die Kopfhaut, was zu Rötungen und Juckreiz führen kann. 

Tipp

Für strähniges, fettiges bzw. schnell fettendes Haar empfiehlt sich zur täglichen Haarwäsche ein mildes Shampoo, das sanft zur Kopfhaut ist, beispielsweise ein Baby-Shampoo. 

Falls Sie trotz Verwendung eines Anti-Fett-Shampoos nach einigen Wochen keine Verbesserung bemerken, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen.

Anti-Schuppen-Shampoo

Diese Shampoos bekämpfen die Ursache von Schuppen. Zur Bildung von Schuppen können z. B. zu häufiges Haare waschen, besonders mit reizenden oder stark entfettenden Shampoos, häufige Temperaturwechsel, Heizungsluft oder Stress führen. 

Achtung!

Schuppen können auch auf verschiedene Hauterkrankungen oder eine Pilzinfektion hindeuten.

Wenn Sie bei der Anwendung eines Anti-Schuppen-Shampoos auch nach ca. 2–3 Wochen keinen Erfolg erzielen, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen.

Grundsätzlich verwenden viele Hersteller Zink-Pyrithion als Anti-Schuppen-Wirkstoff in ihren Shampoos. Dieses soll den schuppenverursachenden Organismus daran hindern, Reizstoffe auf der Kopfhaut zu produzieren. 

Das passende Shampoo richtet sich danach, ob Sie unter trockenen oder fettigen Schuppen leiden. 

Wissenswert

Trockene Schuppen sind sehr klein und verteilen sich auf den Haaren. Wenn Sie Ihren Kopf schütteln, fallen sie leicht herunter.

Fettigen Schuppen liegt oft eine Funktionsstörung der Talgdrüsen zugrunde. Diese produzieren zu viel Fett, welches sich in Form von großen und beinahe gelblichen Schuppen zeigt.

Je Schuppenart verwenden Sie ein entsprechendes Anti-Schuppen-Shampoo:

  • Trockene Schuppen
    ​Bei trockenen Schuppen helfen in der Regel milde und rückfettende Haarwaschmittel. Diese enthalten sanft reinigende sowie rückfettende Pflegestoffe in Form von Kräuter-Extrakten, Ölen, Wachsen und Fetten. Besonders die rückfettenden Inhaltsstoffe sind hier entscheidend, da sie nach der Haarwäsche zur Bildung eines Schutzfilms auf der Kopfhaut beitragen. 
  • Fettige Schuppen
    Bei fettigen Schuppen benötigen Sie ein entfettendes Shampoo, welches überschüssiges Fett aus Haar und Kopfhaut ausspült. Meist enthalten diese Shampoos Tenside, mit deren Hilfe eine gründliche Reinigung stattfinden kann. Im Normalfall können Sie bei fettigen Schuppen alternativ auch zu einem Anti-Fett-Shampoo greifen. 

Ein Anti-Schuppen-Shampoo sollten Sie höchstens 2- bis 3-mal pro Woche für Ihre Haarwäsche verwenden und ansonsten auf ein normales Pflegeshampoo zurückgreifen. 

Aufbau-Shampoo

Ein Aufbau-Shampoo eignet sich durch seine kräftigenden Pflegestoffe für geschwächtes, lichtes, feines bzw. dünnes Haar. Dank seiner speziellen Formel empfiehlt es sich zudem für trockenes Haar, das durch äußere Faktoren wie Föhnhitze oder regelmäßiges Ausbürsten zusätzlich strapaziert ist und somit von Spliss befallene, brüchiges oder spröde sein kann. 

Shopping Tipp
Für eine dauerhafte und alltägliche Pflege trockenen Haars eignet sich am besten ein Feuchtigkeitsshampoo.
Sogenanntes Bier-Shampoo kräftigt das Haar auf natürliche Weise. Besonders der in Bier enthaltende Hopfen unterstützt das Haarwachstum und beruhigt irritierte Kopfhaut. 

Ein Aufbau-Shampoo kräftigt das Haar mit Hilfe spezieller Nährstoffe. In der Regel enthält es Substanzen, die reich an Vitamin E sind, z. B. Argan-Öl, und dem Haar Spannkraft und Vitalität verleihen. Um die natürliche Schuppenschicht der Haare zu stärken, werden auch oft Cartinin oder Ceramide für ein Aufbau-Shampoo verwendet.

Aufbau-Shampoos können Sie für die tägliche Haarwäsche verwenden, jedoch sollte nach einigen Wochen der Wechsel zu einem normalen Pflege-Shampoo stattfinden.

Koffein-Shampoo

Die Ursachen von Haarausfall sind vielseitig. Meist werden Gene, Hormonhaushalt oder Immunsystem dafür verantwortlich gemacht. Auch die Ernährung, eine Einnahme bestimmter Medikamente oder psychische Faktoren wie Stress scheinen eine Rolle zu spielen. Außerdem können Fehler bei der Haarpflege, z. B. zu heißes Föhnen, regelmäßige Verwendung von Lockenstäben, häufiges Bleichen oder Dauerwellen, irgendwann Haarausfall begünstigen. 

Mit zunehmendem Alter wird das Haar zudem bei den meisten Menschen etwas lichter. Gerade die männlichen Hormone wirken negativ auf den Energiehaushalt des Haars ein. Somit kann es bei Männern zu einer Verkürzung der Wachstumsphase und folglich zu Haarausfall kommen. Um besonders bei lichtem, feinem bzw. dünnen Haar die Haarfasern zu kräftigen, die Haarwurzel zu aktivieren und damit Haarausfall entgegenzuwirken, gibt es spezielle Koffein-Shampoos. 

Koffein hat nicht nur eine anregende Wirkung auf unseren Körper, sondern auch auf unser Haarwachstum. Es kann zum einen die Haarwachstumsfaktoren aktivieren und zum anderen die Haarwurzeln stimulieren. Somit ist es möglich, dass der Hausaufall gehemmt bzw. verringert wird. 

Bedenken Sie

Die Wirkung von Koffein auf das Haar ist wissenschaftlich noch nicht vollständig erweisen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass direkt auf die Haarwurzel aufgetragenes Koffein das Wachstum sowie die Energieversorgung der Zellen anregt.

Es fehlen allerdings Untersuchungen dazu, wie Koffein direkt auf der Kopfhaut wirkt. So ist beispielsweise unklar, wie hoch die Konzentration an Koffein sein muss, damit es die Haarwurzel erreichen kann.

Koffein-Shampoo sollten Sie regelmäßig und über einen längeren Zeitraum verwenden, damit das Koffein wirken kann. Nach einer Dauer von etwa 3 bis 6 Monaten ist es ratsam, die Resultate zu überprüfen und gegebenenfalls anschließend mit der Anwendung fortzufahren.

Repair-Shampoo

Ein Repair-Shampoo kommt zum Einsatz, wenn das Haar stark beansprucht wird bzw. geschädigt ist. Es beinhaltet häufig synthetische Silikone, mit deren Hilfe von Spliss befallene Haarspitzen gestärkt und ihnen wieder eine glatte Struktur gegeben wird. 

Zudem enthalten Repair-Shampoos in der Regel intensive und reichhaltige Pflegestoffe wie ausgewählte Argan-Öle und Shea-Butter. Diese haben die Aufgabe, das Haar wie ein Schutzmantel zu umschließen, damit es vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Sonne und Kälte und mechanischen Einwirkungen, z. B. Kämmen, Föhnen, Glätten oder Färben, besser geschützt ist und seine gesunde Haarstruktur wiederaufgebaut werden kann. Laut Hersteller soll das Haar mit diesem Shampoo wieder vitaler aussehen und sich geschmeidig und elastisch anfühlen. 

Ein Repair-Shampoo verwenden Sie meist für die tägliche Haarwäsche, jedoch nur über einige Wochen hinweg. Allerdings müssen Sie bedenken, dass auch ein Repair-Shampoo keine Wunder vollbringen kann. Es kommt nicht selten vor, dass Haare so stark geschädigt sind, dass ein spezielles Shampoo nicht helfen kann. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, die Haare zurückschneiden zu lassen. 

Peeling-Shampoo

Hängt Ihr Haar kraftlos herunter oder wirkt es stumpf und spröde? Der Grund hierfür ist meist nicht mangelnde Pflege, sondern die verwendeten Pflegeprodukte. Mit der Zeit lagern sich Rückstände der Pflege- und Styling-Produkte ab und umhüllen das Haar wie ein Film. Dieser verhindert wiederum, dass die Haare die Pflegestoffe aufnehmen können, wodurch sie glanzlos und trocken werden. Einen Ausweg aus diesem Teufelskreis bietet ein Peeling-Shampoo. 

Es säubert verschmutztes Haar intensiv und tiefenrein. Es enthält winzige Kügelchen, mit deren Hilfe die oberste Schicht des Haares besonders sauber gewaschen werden kann. Die Kügelchen lösen abgestorbene Hautschuppen und können für ein angenehmes Gefühl auf der Kopfhaut sorgen. Selbst Rückstände von Silikonen und Reste aus Chlor- oder salzhaltigem Meerwasser, die sich im Haar festsetzen, kann das Haar-Peeling rückstandslos entfernen. 

Verwenden Sie ein Peeling Shampoo maximal 1-mal pro Woche. Da auf diese Weise auch Pflegestoffe ausgewaschen werden, kann Ihr Haar bei zu häufiger Nutzung mit der Zeit austrocknen.

Color-Shampoo

Egal ob ein strahlendes Blond, ein intensives Kastanienbraun oder ein leuchtendes Rot – Ihr Haar benötigt eine spezielle Pflege, welche den Glanz, das Volumen und die Vitalität Ihrer Haare unterstützt und gleichzeitig die Leuchtkraft der Farbe erhält. Ein Color Shampoo ist an die Bedürfnisse gefärbter oder getönten bzw. naturblonder oder -brauner Haaren angepasst. Sie können in der Regel das passende Shampoo für Ihre Farbnuance auswählen.

Color-Shampoos bieten sich für die tägliche Haarwäsche an und sind für einen Preis von rund 1 € bis zu etwa 110 € erhältlich.

Folgende Color-Shampoo-Varianten sind am häufigsten im Handel erhältlich:

Color-Schutz-Shampoo

Um die gefärbte oder getönte Haarfarbe intensiv zu pflegen und damit ihre Haltbarkeit zu verlängern, bieten sich sogenannte Color-Schutz-Shampoos an. 

Manche dieser Shampoos enthalten dafür besonders ausgewählte Wirkstoffe wie Acai-Fruchtmark oder Traubenkern-Öl. Da überschüssiges Fett aus Haar und Kopfhaut entfernt wird, gleichzeitig aber die Farbpartikel auf dem Haar belassen werden sollen, erfolgt die Reinigung mithilfe besonders sanfter und schonender Inhaltsstoffen. Beispielsweise enthalten Color-Schutz-Shampoos häufig auf sanfte Waschsubstanzen wie Zuckertenside.

Integrierte UV-Filter sorgen zudem dafür, dass das gefärbte bzw. getönte Haar vor dem Verblassen durch direkte Sonneneinstrahlung geschützt ist.

Blond-Shampoo

Möchten Sie Ihr naturblondes oder blondiertes Haar aufhellen oder die Farbe aufrechterhalten? Dafür eignen sich laut Herstellerangaben spezielle Blond-Shampoos. 

Die Inhaltstoffe sind auf die Pflegebedürfnisse der empfindlichen, hellen Haare abgestimmt und erfüllen 2 Aufgaben: 

  • Aufhellen
    Die blonde Farbe soll aufgehellt werden bzw. erhalten bleiben. Dafür enthalten die Blond-Shampoos meist Kamille- oder Citrus-Extrakte sowie – ähnlich wie die Silber-Shampoos – violette Farbpigmente, die Gelbstiche neutralisieren. 
  • Glanz verleihen
    Ein Blond-Shampoo soll auch mattierende Rückstände aus dem Haar entfernen, damit Licht besser reflektiert wird und ein schöner Glanz entsteht. Dafür kommen je nach Hersteller verschiedene sanft pflegende Inhaltsstoffe wie Reismilch, Seidenprotein, Passionsblumen-Extrakt oder Chardonnay-Beeren zum Einsatz. 
Brünett-Shampoo

Um Ihrem braunen Haar – sei es eine natürliche oder künstliche Farbe – tiefere Farbnuancen und Glanz zu verleihen, können Sie auf spezielle Brünett-Shampoos zurückgreifen.

Diese Shampoos besitzen Nuss- oder Kakao-Extrakte, deren Farbpigmente nach Herstellerangaben die Brauntöne Ihres Haares intensivieren und aufrechterhalten. Zugleich sollen die feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe dieser Shampoos für einen schönen Glanz sorgen, indem Sie die Haaroberfläche glätten und sich reflektierend auf diese legen.

Silber-Shampoo

Ein Silber-Shampoo enthält violette Farbpigmente. Deshalb wird es häufig auch als „Purple Shampoo“ (Lila-Shampoo) bezeichnet. Im Farbkreis ist Violett die Komplementärfarbe zu Gelb – werden beide Farben miteinander gemischt, neutralisieren sie sich gegenseitig. Die violetten Farbpigmente im Silber-Shampoo sollen dem Haar somit die gelben Farbpigmente entziehen. Das Haar kann dadurch heller, weniger gelblich und dafür silbrig-kühl wirken. 

Silber-Shampoo eignet sich insbesondere für bereits ergrautes oder weißes Haar. Durch seine Eigenschaft, dem Haar gelbe Farbpigmente zu entziehen, können Sie ein Silber-Shampoo weiterhin auch bei einer Blondierung verwenden. Bedingt durch seine Wirkung gegen Gelbstich kann es zudem durch Zigarettenqualm vergilbtes Haar aufhellen.

Pflege-Shampoo

Im normalen Zustand ist jedes einzelne Haar geschlossen, reflektiert das Licht, glänzt natürlich und der innere Haarkern ist geschützt. Pflege-Shampoos versorgen das Haar im Alltag mit den benötigten Nährstoffen und sorgen dafür, dass es diese Eigenschaften behält und dank optimaler Pflege gesund bleibt. Es wirkt einer Haarschädigung somit bereits präventiv entgegen. 

Zudem können Pflege-Shampoos für zusätzliches Volumen, Geschmeidigkeit oder Glanz sorgen. Auch für sensible Kopfhaut gibt es das richtige Pflege-Shampoo.

Ein Pflege-Shampoo ist für die tägliche Haarwäsche geeignet und kostet zwischen rund 0,50 € und etwa 130 €. 

Es gibt folgende Varianten:

Feuchtigkeitsshampoo

Haar und Kopfhaut sind regelmäßig Umwelteinflüssen wie Sonnenstrahlung oder Kälte ausgesetzt, die stark strapazierend wirken. Auch mechanische Einflüsse, z. B. Föhnen mit heißer Luft, Haare färben oder intensives Bürsten, beanspruchen das Haar – ganz besonders feines und langes Haar leidet darunter. Die Folgen sind trockenes, platt herunterhängendes, strukturgeschädigtes Haar, Spliss oder sogar Haarbruch. Um all diesen äußeren Einflüssen etwas entgegenzusteuern und das trockene Haar gesund und geschmeidig zu halten, gibt es Feuchtigkeit-Shampoos.

Tipp

Sie können ein Feuchtigkeitsshampoo auch zur Pflege von lockigem und langem Haar verwenden.

Locken sind häufig trocken, weil das natürliche Fett der Kopfhaut nicht bis zu den Haarspitzen gelangen kann, wie es bei glatten Haaren der Fall ist. Lange Haare benötigen zudem durch ihre Länge eine extra Portion Feuchtigkeit.

Diese Shampoos enthalten besonders reichhaltige Pflegestoffe, die zu Trockenheit neigendes Haar mit viel Feuchtigkeit versorgen. Meist wird hierfür auf Shea-Butter zurückgegriffen, aber auch andere Fette, Öle wie Aprikosenkern-, Macadamia- oder Kokosnuss-Öl und Wachse sowie die intensiven Feuchtigkeitsspender Aloe Vera, Panthenol oder Glycerin finden Verwendung. Diese Wirkstoffe binden die Feuchtigkeit im trockenen Haar, da Sie es wie ein Schutzfilm umhüllen. Einige Hersteller mischen auch Silikone in ihre Feuchtigkeitsshampoos, was zu einer verbesserten Kämmbarkeit des trockenen Haars führen soll. 

Für besonders trockenes Haar empfiehlt sich neben einem oder Feuchtigkeits- oder Glanz-Shampoo auch die regelmäßige Verwendung von Haarkuren. Auf unserem Portal finden Sie ein großes Angebot an diesen Haarpflegeprodukten.

Glanz-Shampoo

Es kann verschiedene Ursachen haben, wenn das Haar an Glanz verliert. Die häufigsten Gründe sind kalkhaltiges Wasser, direkte Sonneneinstrahlung, Stress und Vitaminmangel. Auch eine verkehrte Haarpflege oder falsches Styling kann zu stumpf wirkendem und trockenem Haar führen. Die obere Schuppenschicht des Haares wird dadurch aufgeraut, sodass das darauf auftreffende Licht nicht reflektiert werden kann. Glanz-Shampoos versprechen seidigen und gesunden Glanz für Ihr trockenes und stumpf wirkendes Haar.

In der Regel enthalten diese Shampoos sehr reichhaltige Pflegestoffe wie Seiden- oder Weizenproteine, ausgewählte Öle wie Macadamia- oder Soja-Öl und Frucht-Extrakte, beispielsweise von Zitronen, Orangen und Aprikosen. Die Inhaltsstoffe sollen die obere Schuppenschicht des Haares glätten und es reichhaltig pflegen.

Einige Glanz-Shampoos beinhalten ebenso wie viele Feuchtigkeitsshampoos Silikone. Diese umhüllen das Haar mit einem Schutzfilm und glätten die aufgeraute Haarstruktur optisch. Das Haar fühlt sich folglich geglättet, weicher und geschmeidiger an und lässt sich meist auch leichter durchkämmen. Dies verleiht dem Haar Glanz, sodass es noch gesünder aussieht. 

Wenn Sie mehr zum Thema Silikone wissen möchten, können Sie auch in unserer FAQ-Sammlung nachlesen: Was bewirken Silikone im Shampoo?

Locken-Shampoo

Lockiges Haar neigt meist zu Trockenheit. Weil es im Vergleich zu glattem Haar nicht so eng an der Kopfhaut anliegt, kann lockiges Haar nicht optimal mit Talg versorgt werden. Folglich trocknet es schneller aus und büßt an Geschmeidigkeit ein. Da sich die Schuppenschicht durch eine natürliche Krümmung von lockigem Haar nicht schließt, reagiert es zudem auf äußere Einflüsse wie Kämmen, Bürsten oder Föhnhitze sehr stark. Locken-Shampoo bietet eine besonders reichhaltige Pflege speziell für lockiges Haar.

Meist besteht Locken-Shampoo aus natürlichen Fetten, z. B. Shea-Butter, und Ölen wie Aprikosenkern-, Jojoba-, Macadamia- oder Wildrosen-Öl, die das Haar mit einem Schutzfilm umgeben und dafür sorgen, dass die einzelnen Locken ihre Struktur behalten.

Möchten Sie sich intensiver über die Pflege von lockigem Haar informieren, lesen Sie in unserer FAQ-Sammlung nach: Wie pflege ich lockiges Haar?

Sensitiv-Shampoo

Ein Sensitiv-Shampoo ist ein besonders mildes Haarwaschmittel, das empfindliche Kopfhaut mit Hilfe von sanften Waschsubstanzen, z. B. Zuckertensiden, optimal reinigt und pflegt.

Mehr zu Tensiden erfahren Sie in der Rubrik Inhaltsstoffe.

Die schonende Wirkstoff-Formel eines Sensitiv-Shampoos enthält häufig Kamille, Aloe Vera oder Weißen Tee. Kamille und Aloe Vera beruhigen sensible, irritierte oder gereizte Kopfhaut. Weißer Tee stärkt bzw. schützt zudem die Zellen der Kopfhaut. Die meisten Sensitiv-Shampoos beinhalten außerdem rückfettende Substanzen wie Jojoba- oder Sesam-Öl und Mandelmilch. Diese sorgen nach dem Waschen für einen schützenden Film auf der Kopfhaut.
Volumen-Shampoo

Ein Volumen-Shampoo soll die Haare insgesamt voluminöser machen und ist daher grundsätzlich für lichtes, feines bzw. dünnes Haar geeignet. Auch kraftlosem und platt herunterhängendem Haar soll es mehr Fülle verleihen. 

Es kommen dafür spezielle Pflegewirkstoffe zum Einsatz wie Sesam-, Mandel- oder Macadamia-Öle und Weizenproteine. 

Tipp

Ein Volumen-Shampoo kann das Styling nach dem Waschgang unterstützen. Das Frisieren fällt oft leichter, wenn das Haar vorher mit einem Volumen-Shampoo behandelt wurde.

2-in-1-Shampoo

Möchten Sie nicht verschiedene Haarpflegeprodukte kaufen, sondern gleich 2 Pflegeschritte mit nur einem Haarshampoo erledigen? Dann ist ein 2-in-1-Shampoo möglicherweise die richtige Wahl: Es vereint die Funktion eines Shampoos und einer Haarspülung oder -kur. Somit reinigt es nicht nur das Haar, sondern pflegt es gleichzeitig, sodass es nach dem Waschen leicht zu kämmen und frisieren ist.

In der Regel verträgt sich das Shampoo gut mit allen Haartypen. Da ein 2-in-1-Shampoo das Haar auch etwas beschweren kann, ist es jedoch eher nicht für sehr feines oder schnell fettendes Haar geeignet, denn die enthaltene Spülung bzw. Haarkur lässt es schnell strähnig und fettig werden. Zugleich kann das falsche 2-in-1-Shampoo aber auch leicht trockenes Haar mit der Zeit noch stärker austrocknen bzw. stumpf wirken lassen.

Shopping Tipp
Oftmals gibt es 2-in1-Shampoos auch speziell für mehr Volumen oder Feuchtigkeit oder auch als Repair-Shampoo. 
Für Männer sind solche 2-in-1-Varianten häufig auch anders zusammengesetzt – sie erfüllen oft auch die Funktion eines Shampoos und eines Duschgels.

Die Inhaltsstoffe der 2-in-1-Shampoos variieren, je nachdem, für welchen Haartyp sie konkret ausgelegt sind. Meist kommen pflegende Öle und Pflanzen-Extrakte zum Einsatz. 

Wie alle Pflege-Shampoos ist das 2-in-1-Shampoo für die tägliche Haarwäsche geeignet und schützt das Haar vor der Beanspruchung durch mechanische- und Umwelteinflüsse.

Shampoo-Typen nach Nutzergruppe

Sowohl Frauen und Männer als auch Kinder und Babys haben individuelle Ansprüche an die Haarpflege und stellen somit unterschiedliche Anforderungen an ein Haarshampoo.

So gibt es passende Shampoos für die jeweiligen Nutzergruppen:

Wissenswert
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Männer- und Frauen-Shampoos besteht in der Duftkomposition sowie in der Auswahl der Pflegewirkstoffe. Es schadet also nicht, wenn Frauen ein Männer-Shampoo benutzen oder umgekehrt.
Manche Hersteller bezeichnen ihre Shampoos als „unisex“. Damit betonen sie, dass ein Shampoo für beide Geschlechter gleichermaßen entwickelt wurde.
Frauen-Shampoo

Die Auswahl an Shampoos für Frauen im Handel ist groß und vielfältig.

Diese Haarwaschmittel besitzen meist folgende Eigenschaften:

  • Die Duftkomposition ist auf die Vorlieben von Frauen abgestimmt.
    Ein Shampoo für Frauen zeichnet sich durch einen aromatischen, spritzigen, fruchtigen, blumigen oder süßlichen Duft aus.
  • Die pflegenden Inhaltsstoffe sind sehr reichhaltig.
    Frauenhaar benötigt eine reichhaltige Pflege. Dies liegt zum einen an der Haarlänge, zum anderen strapazieren Frauen ihr Haar stärker durch regelmäßiges Styling. Die meisten Shampoos für Frauen enthalten daher natürliche Fette, Öle und Wachse, die Haare und Kopfhaut intensiv pflegen.

Viele Hersteller bieten zu einem Shampoo gleichzeitig die dazu passende Pflegeserie an, z. B. Haarspülung, Haarkur, Haarspitzen-Spray und Föhnlotionen. Eine große Auswahl an verschiedenen Produkten für die Haarpflege finden Sie auf unserem Portal.

Männer-Shampoo

Im Unterschied zu den Shampoos für Frauen zeichnen sich Männer-Shampoos durch folgende Eigenschaften aus:

  • Speziell für Männer entwickeltes Shampoo besitzt eine andere Duftkomposition.
    Haarwaschmittel für Männer duften in der Regel sportlich, frisch, würzig, herb oder nach Kräutern.
  • Shampoos für Männer enthalten meist weniger pflegende Inhaltsstoffe.
    Da Männerhaar im Vergleich zu Frauenhaar in der Regel kürzer ausfällt und Männer ihr Haar weniger durch regelmäßiges Styling strapazieren, enthalten Shampoos für Männer weniger reichhaltige Pflegewirkstoffe, sondern eher milde und aktivierende Substanzen.
  • Männer bevorzugen meist wenig Aufwand.
    Daher findet sich für Männer ein deutlich größeres Angebot an praktischen 2-in-1-Shampoos. Diese pflegen Haare und Körper gleichermaßen und sparen sowohl Zeit als auch Geld.
Kinder-Shampoo

Shampoos für Kinder gehen auf deren spezielle Bedürfnisse und Wünsche ein:

  • Kinder haben großen Spaß daran, wenn das Shampoo viel Schaum erzeugt und ihre Haare nach dem Waschen angenehm duften. 
    Je mehr intensive waschaktive Substanzen in einem Kinder-Shampoo enthalten sind, desto mehr Schaum entsteht beim Haare waschen.
  • Eine besonders milde Wirkstoff-Formel ermöglicht eine sanfte Pflege, die schonend zu Augen und Kopfhaut ist.
    Ein qualitativ hochwertiges Kinder-Shampoo sollte möglichst wenig Inhaltsstoffe enthalten, die Schleimhäute oder Kopfhaut Ihres Kindes reizen können. Besonders für Kinder ist es unangenehm, wenn das Shampoo in den Augen brennt. 
Tipp

Achten Sie während der Haarwäsche am besten auch darauf, dass Ihr Kind die Augen fest zukneift.

  • Kinder bevorzugen es, wenn das Kämmen nach der Haarwäsche wenig ziept.
    Spezielle Pflegestoffe sorgen in Kinder-Shampoos dafür, dass sich das Kinderhaar nach der Haarwäsche leichter kämmen lässt. 

Ganz ohne Ziepen geht es allerdings nicht – besonders bei langen Haaren. Da die Haarstruktur Ihres Kindes beim Waschen aufgeraut wird, erhöht sich der Widerstand beim Kämmen. Hier kann eine separate Haarspülung in der Regel weiterhelfen. Eine Auswahl an Haarspülungen finden Sie in unserem Preisvergleich. 

Baby-Shampoo

Auch für Babys gibt es spezielles Shampoo:

  • Es enthält milde Waschsubstanzen.
    Baby-Shampoo bietet eine spezielle Rezeptur, welche die empfindliche Babyhaut sanft reinigt und pflegt, ohne dass es dabei zu Reizungen kommt. Viele Produkte enthalten Zuckertenside, die zu den mildesten aktiven Waschsubstanzen gehören.
Achtung!
Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe können Allergien auslösen.
Achten Sie beim Kauf eines Shampoos für Ihr Baby darauf, dass es keine Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe enthält. Da Babyhaut besonders empfindlich ist, können diese Stoffe die Haut reizen und sogar Allergien auslösen.
  • Schonende Inhaltsstoffe werden bevorzugt.
    Zudem verfügt ein qualitativ hochwertiges Shampoo für Babys über spezielle Wirkstoffe und Vitamine, die der jungen Kopfhaut besonders guttun. Hierzu gehören beispielsweise beruhigende Wirkstoffe wie Kamille, Aloe Vera, Pathentol oder Sesam-Öl.
Shopping Tipp

Wenn Sie unter sehr empfindlicher Kopfhaut leiden, die eine sanfte Pflege benötigt, sind milde Baby-Shampoos auch für Sie selbst eine gute Wahl.


Inhaltsstoffe

Die in den verschiedenen Shampoos verwendeten Inhaltsstoffe variieren je nach Shampoo-Typ. 

Neben unbedenklichen Pflegestoffen, die einen positiven Effekt auf Kopfhaut und Haar haben, lassen sich auch immer wieder bedenkliche Inhaltsstoffe in Shampoos finden. Wählen Sie daher idealerweise ein Shampoo, das nur unbedenkliche Stoffe enthält.

Recherche Tipp

Auf der Internetseite utopia.de können Sie sich über bedenkliche Inhaltstoffe in Kosmetika informieren.

Manche Inhaltsstoffe können bei empfindlichen Hauttypen auch allergische Reaktionen oder Hautirritationen auslösen, während andere Personen keine Probleme damit haben. 

Achtung!

Sollten Sie Allergiker sein, können Sie auf die verschiedenen Inhaltsstoffe eines Shampoos empfindlich reagieren. 

Wenn Sie sich von einem Hautarzt auf Allergien testen lassen, können Sie oft mögliche allergische Reaktionen auf ein neues Shampoo bereits vorab ausschließen.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der gängigen Inhaltsstoffe von Shampoos:

  • Beruhigende Inhaltsstoffe
    Shampoos für Babys, Kinder und Menschen mit empfindlicher Kopfhaut enthalten besonders milde Inhaltsstoffe, die sanft reinigen und pflegen. Hier kommt eine schonende Wirkstoff-Formel zum Einsatz, die unter anderem aus sanften waschaktiven Substanzen wie Zuckertensiden und beruhigenden Wirkstoffen wie Kamille, Aloe Vera, Panthenol und Sesam-Öl besteht. Einige Haarwaschmittel enthalten zudem weißen Tee, der beruhigend auf Haar und Kopfhaut wirkt und vor schädigenden Umwelteinflüssen schützen soll.
  • Duftstoffe
    Für viele Menschen ist bei einem Shampoo neben Reinigung und Pflege Ihres Haares auch der Duft entscheidend. Daher enthalten die meisten Shampoos künstliche Duftstoffe. Eine Duftkomposition kann sich dabei aus bis zu 4.000 synthetischen Chemikalien zusammensetzen. Diese können nicht nur bestehende Allergien verstärken, sondern sogar welche auslösen. Auch extremere Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen bis hin zu Schäden am Nervensystem sind nicht ausgeschlossen. Auf Grund dessen gibt es inzwischen einige Hersteller, die ihren Haarwaschmitteln keine Duftstoffe beimischen. Naturkosmetik-Shampoos enthalten zudem oftmals natürliche, ätherische Öle. 
  • Entfettende Inhaltsstoffe
    Menschen, die zu fettigem, glänzendem und strähnigem Haar neigen, benötigen ein Shampoo, das viele waschaktive Substanzen enthält, um den überschüssigen Talg zu entfernen. Anti-Fett-Shampoos bestehen meist aus ausgewählten Kräuter-Extrakten wie Minze und Fruchtsäuren, z. B. Apfel- oder Zitronensäure, die ein Nachfetten verzögern sollen. Oftmals werden als Inhaltsstoffe auch gerbstoffhaltige Pflanzenstoffe wie Eichenrinden-Extrakt oder Eiweiß-Abietinsäure-Kondensat verwendet. Diese haben einen austrocknenden Effekt auf die Haare und wirken zudem entzündungs- sowie keimhemmend.
  • Farbstoffe
    Farbstoffe im Shampoo dienen dazu, das Produkt für den Verbraucher attraktiver zu machen. Viele Menschen mögen es, wenn ein bunter Farbklecks aus der Tube kommt, mit dem sie dann ihre Haare einseifen können. Diese chemischen Substanzen können gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Beispielsweise ist es möglich, dass die Farbstoffe den Hormonhaushalt negativ beeinflussen.
  • Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe
    Trockene Haare und trockene Kopfhaut benötigen ein Shampoo, das überwiegend aus feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen besteht. Verwendet werden hier häufig Panthenol, Glycerin, Macadamia-Öl oder Shea-Butter. Auch Frucht-Extrakte, insbesondere aus Zitrone, Orange und Aprikose, und Wildrosen-Öl pflegen trockenes oder sprödes Haar reichhaltig und verleihen ihm Glanz und ein gesundes Aussehen.
  • Konservierungsstoffe
    Da flüssige Shampoos einen hohen Wassergehalt besitzen, müssen sie vor Keimbefall geschützt werden. Das ist der Grund, warum ihnen häufig Konservierungsstoffe beigemischt werden. Meist wird hierbei auf Harnstoff-Kondensate, Parabene, Phenoxyethanol, Methyldibromoglutaronitril, Benzoe- oder Salicylsäure zurückgegriffen. Immer mehr Hersteller verzichten auf die Konservierung mit möglicherweise bedenklichen Stoffen. Als Alternative zur Konservierungsstoffen verwenden Sie oftmals eines hohen Gehalts an waschaktiven Substanzen (Tensiden).
Bedenken Sie

Ein bedenklicher Konservierungsstoff ist beispielsweise Formaldehyd, da es potentiell hautreizend sowie krebserregend ist. Vorsicht ist auch beim Konservierungsstoff Idopropynyl Butylcarbamate geboten – er gilt ebenfalls als krebserregend, als eiweiß- und erbgutverändernd sowie allergieauslösend. Außerdem kann der Stoff Methylisothaizolinone (MIT) zu Hautreizungen und Allergien führen und wird weiterhin sogar mit der Entstehung von neurologischen Krankheiten, z. B. Alzheimer, in Zusammenhang gebracht. 

  • Kräftigende Inhaltsstoffe
    Als kräftigenden Wirkstoff wird häufig Argan-Öl verwendet, das Vitamin E spendet und dem Haar Spannkraft und Vitalität verleiht. Da es laut Hersteller das Haar aufbaut und damit die Haarfülle verbessert. Um die Schuppenschicht der Haare zu stärken, kommen oft Carnitin oder Ceramide zum Einsatz, aber auch die Ginsengwurzel soll nachhaltig vor Spliss und Haarbruch schützen.
  • Rückfettende Inhaltsstoffe
    Rückfettende Substanzen wie Jojoba- oder Macadamia-Öl, Panthenol und Mandelmilch besitzen die Eigenschaft, nach dem Waschgang wie ein Schutzfilm auf der Kopfhaut zu bleiben. Sie pflegen Haare und Kopfhaut nachhaltig und sollen sie vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Außerdem wirken rückfettende Pflegestoffe oft beruhigend auf eine gereizte Kopfhaut. 
  • Silikone
    Ungefähr die Hälfte aller im Handel erhältlichen Shampoos enthalten synthetische Silikone – die meisten von ihnen enden in der Regel mit „-cone“, z. B. Dimethicone, oder „-xane“ z. B. Polysiloxane. In einem Haarwaschmittel haben sie die Aufgabe, das Haar geschmeidiger, formbarer, glänzender und weicher zu machen. Sie umhüllen das Haar mit einem Schutzfilm und glätten damit optisch die aufgeraute Haarstruktur. In der Regel fällt damit auch das regelmäßige Bürsten der Haare leichter. Silikone sind zudem hitzebeständig, d. h. das Haar trocknet bei der Anwendung von Föhn, Lockenstab und Glätteisen weniger schnell aus. In den letzten Jahren sind Silikone immer mehr in Verruf geraten, weshalb es viele Hersteller gibt, die inzwischen auf Silikone im Shampoo verzichten. Sie sollen unter Umständen Auslöser für Hautprobleme bis hin zu schweren Hauterkrankungen sein. 
  • Tenside und Co-Tenside
    Bei Tensiden, z. B. Alkylbenzolsulfonate und Alkylpolyglycoside, handelt es sich um waschaktive Substanzen, mit deren Hilfe Schmutz- und Fettablagerungen im Haar gelöst werden. Tenside erfüllen also die eigentliche Funktion eines Shampoos – die Reinigung des Haares. Sie bilden neben Wasser in der Regel den Hauptbestandteil eines Haarwaschmittels. Sogenannte Co-Tenside ergänzen die Effekte der Haupt-Tenside. Je mehr Co-Tenside ein Shampoo enthält, desto weniger Haupt-Tenside muss es beinhalten. Dadurch wird meist die Verträglichkeit des Shampoos insgesamt erhöht. Grundsätzlich gibt es sowohl erdölbasierte, als auch pflanzliche Tenside. Im Vergleich zu den Substanzen auf Erdölbasis können Tenside auf pflanzlicher Basis zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und somit biologisch abgebaut werden. Erdölbasierte Tenside stehen zudem in der Kritik, die Haut durchlässig für Schadstoffe zu machen.
  • Weichmacher
    Weichmacher wie Phthalate verwendete man zunächst überwiegend in Kunststoffen wie PVC. Später fanden sie nach und nach auch in vielen anderen Bereichen Anwendung, z. B. in Kosmetika. Einige Shampoos enthalten ebenfalls Weichmacher. Diese chemischen Substanzen stehen in Verdacht, unter anderem Störungen des Hormonhaushalts hervorzurufen.
Shopping Tipp

Wenn Ihnen die Verwendung von natürlichen Inhaltstoffen wichtig ist, empfiehlt sich für Sie ein Naturprodukt. Hier sind in der Regel keine bedenklichen Inhaltsstoffe enthalten.

Zudem sollten Sie das Shampoo regelmäßig wechseln. Ihre Haare gewöhnen sich mit der Zeit an bestimmte Pflegestoffe in einem Haarwaschmittel, wodurch sie überpflegt werden können.


Häufige Fragen

Was Sie schon immer zur Verwendung von Shampoo wissen wollten, haben wir in diesem FAQ-Bereich für Sie zusammengefasst. Die nachfolgende Sammlung umfasst wesentliche Fragen anderer Käufer von Shampoos.

Auswahl

Die Entscheidung für ein Shampoo hängt primär von der Struktur Ihres Haares, Ihrem individuellen Haartyp sowie seinen Pflege-Bedürfnissen ab.

Sie können hierbei aus einem großen und vielfältigen Sortiment an Shampoos auswählen, die sich in folgende Kategorien einordnen lassen:

  • Aufbau- und Repair-Shampoos
    Aufbau- und Repair-Shampoos kräftigen und reparieren Ihr strapaziertes oder geschädigtes Haar mit Hilfe spezieller Nährstoffe. Auch gegen Schuppen und Haarausfall kann ein solches Shampoo zum Einsatz kommen.
  • Color-Shampoo
    Wenn Sie die Leuchtkraft Ihres gefärbten bzw. getönten Haares erhalten und es vor dem Verblassen durch Sonneneinstrahlung schützen möchten, sollten Sie zu einem Color-Shampoo greifen. Es kann aber nicht nur die Haltbarkeit Ihrer Coloration verlängern, sondern auch die natürliche Haarfarbe mit Hilfe von sanften Wirkstoffen und Farbpigmenten pflegen.
  • Pflege-Shampoo
    Um Ihr Haar vor den alltäglichen Umwelteinflüssen, z. B. in Form von Sonne und Kälte, und mechanischen Belastungen, z. B. Föhnen und Kämmen, zu schützen, können Sie Pflege-Shampoos verwenden. Es gibt sie für verschiedene Pflegebedürfnisse wie feines oder trockenes Haar. 

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Shampoo-Typen innerhalb dieser Kategorien erhalten Sie in der gleichnamigen Rubrik dieses Ratgebers.
 

Was ist ein ket med 20 mg/g Shampoo und wofür wird es angewendet?

Bei ket med 20mg/g Shampoo handelt es sich um ein medizinisches Anti-Schuppen-Shampoo des Herstellers Hexal. Es enthält den Wirkstoff Ketoconazol, mit dessen Hilfe Schuppen schnell, effektiv und langfristig bekämpft werden sollen.
 

Was ist ein Redsan-Shampoo?

Ein Redsan-Shampoo ist ein medizinisches Anti-Schuppen-Shampoo, das zur Bekämpfung von Schuppen eingesetzt wird. Es reinigt die Kopfhaut und versorgt das Haar mit wichtigen Nährstoffen. Sie finden Redsan-Shampoos für viele verschiedene Haartypen und zudem auch als Haarkuren.

Anwendung

Was muss ich beim Waschen meiner Haare beachten?

Die Haarwäsche gehört meist zur täglichen Haarpflege. Doch kaum jemand weiß, wie viele Fehler hierbei gemacht werden, die dem Haar schaden oder es sehr strapazieren können.

Nützliche Tipps für die richtige Haarwäsche von der Vorbereitung bis zum Trocknen finden Sie im Folgenden:

  • Vorbereitung – Kämmen Sie Ihr Haar vor dem Waschen gründlich durch.
    Durch ein sorgfältiges Durchkämmen der Haare vor dem Waschen können schon im Vorfeld Rückstände von Styling-Produkten oder Chlor- bzw. Meerwasser und auch kleine Schüppchen entfernt werden. Das Haar kann die Pflegestoffe des Shampoos dadurch leichter aufnehmen.
  • Anfeuchten – Feuchten Sie Ihr Haar mit lauwarmem Wasser an.
    Zu heißes Wasser kann Ihre Haare beim Waschen schädigen, daher sollten Sie von Anfang an nur lauwarmes Wasser benutzen. Es reicht außerdem, wenn Sie Ihr Haar lediglich anfeuchten. Es muss nicht durchnässt sein, bevor Sie es mit Shampoo behandeln.
  • Dosierung – Dosieren Sie das Shampoo sehr sparsam.
    Es kommt bei der Reinigung und Pflege des Haares nicht auf die verwendete Menge des Shampoos, sondern auf dessen richtige Anwendung an. Die Menge des Shampoos für kurzes bis mittellanges Haar sollte die Größe einer Walnuss nicht überschreiten. Bei längerem Haar ist es ratsam, nach und nach kleinere Mengen auf die Hand zu geben, sodass Sie das Produkt gleichmäßig im Haar verteilen können.
  • Aufschäumen – Schäumen Sie den Shampoo-Klecks in Ihrer Hand mit etwas Wasser auf.
    Achten Sie auch hier wieder darauf, dass das Wasser nur lauwarm ist.
  • Massage – Massieren Sie das Shampoo mit kreisenden Bewegungen in Haare und Kopfhaut ein.
    Achten Sie darauf, Ihre Kopfhaut dabei nicht mit den Fingernägeln zu verletzen.
  • Ausspülen – Spülen Sie Ihr Haar mit lauwarmem Wasser gründlich aus.
    Diesen Vorgang führen Sie so lange aus, bis das Shampoo komplett aus Ihrem Haar entfernt wurde. Ihr Haar ist sauber, wenn beim Durchkneten mit den Händen ein quietschendes Geräusch entsteht.
  • Erfrischen – Lassen Sie abschließend kaltes Wasser über Haar und Kopfhaut fließen.
    Das kalte Wasser regt hierbei nicht nur die Durchblutung an, sondern schließt auch die Hautporen der Kopfhaut, die sich durch das warme Wasser geöffnet haben. Auch die einzelnen Schuppen Ihres Haares schließen sich dabei. Das Haar wird dadurch weicher, geschmeidiger, glänzender und neigt weniger zu Haarbruch.
  • Trocknen – Wickeln Sie Ihr Haar in ein trockenes Handtuch und drücken Sie dieses mehrmals an Ihren Kopf.
    Nasses Haar ist besonders empfindlich, da es aufgequollen ist. Daher sollten Sie es nicht mit einem Handtuch trocken rubbeln. Dies würde eine zu starke Belastung für Ihre Haarstruktur darstellen und könnte die Haarstruktur schädigen. Außerdem verknoten die Haare durch den Vorgang des Rubbelns sehr schnell. 

     

Wofür kann ich ein Shampoo noch verwenden?

Ein Haarwaschmittel besteht hauptsächlich aus Tensiden. Dabei handelt es sich um waschaktive Substanzen, mit deren Hilfe Schmutz- und Fettablagerungen im Haar gelöst werden. Durch diese Eigenschaft eignet sich ein Shampoo nicht nur zu Reinigung der Haare. 

Beispielsweise können Sie auch Ihre Kosmetik-Utensilien wie Pinsel, Schwämmchen, Lidschatten-Applikatoren oder Haarbürsten damit sauber waschen. Am besten eignet sich hierfür ein mildes Shampoo, z. B. Shampoo für Babys oder ein Sensitiv-Shampoo.

Tipp

Geben Sie einen Shampoo-Spritzer in lauwarmes Wasser und legen Sie Ihre Kosmetik-Utensilien oder Haarbürsten darin ein.

Nach ein paar Minuten Einwirkzeit spülen Sie diese mit klarem Wasser ab, sodass keine Rückstände mehr vorhanden sind.

Weiterhin können Sie ein Shampoo auch für jede Art von Handwäsche verwenden. Bei besonders feinen Textilien sollten Sie allerdings darauf achten, ein mildes Shampoo zu benutzen. Bei der Reinigung von Kleidungsstücken aus Kaschmirwolle haben sich besonders für Babys entwickelte Shampoos bewährt. Geben Sie hierfür einfach einen Spritzer zur Handwäsche hinzu. Sie erhalten in der Regel ein kuscheliges und weiches Ergebnis. Selbst Fettflecken auf Textilien lassen sich mit den meisten Shampoos erfolgreich behandeln.

Da sich mit Hilfe der waschaktiven Substanzen eines Shampoos auch Fettablagerungen lösen, eignen sie sich außerdem zum Putzen von vielen Haushaltsoberflächen, z. B. Herd, Fenster und Fließen. Auch Ihr Geschirr können Sie mit Shampoo abspülen. Hierbei sollten Sie allerdings darauf achten, dass Sie ein Shampoo aus der Naturkosmetik verwenden, welches keine chemischen Inhaltsstoffe enthält.

Zudem ist es auch möglich, ein Shampoo als Ersatz für ein Duschgel oder eine Handseife zu verwenden. Am besten greifen Sie hierzu zu einem milden Shampoo für Babys oder einem Sensitiv-Shampoo.
 

Wie sollte ich Babyhaar mit Shampoo waschen?

Auf dem Kopf eines Neugeborenen lässt sich in der Regel zunächst nur ein zarter, dünner Haarflaum auf dem Kopf erkennen. Daher reicht es in den ersten Wochen und Monaten aus, wenn Sie Ihrem Kind beim Baden mit Hilfe eines Waschlappens oder weichen Schwamms nass über das Haar waschen. 

Hierfür können Sie lauwarmes, klares Wasser verwenden oder aber auch zum Badewasser greifen, das Ihr Kind umgibt. Nach dem Waschen tupfen Sie den Kopf Ihres Babys sanft mit einem trockenen Handtuch ab. Rubbeln Sie nicht zu kräftig, denn die Schädelplatten eines Säuglings sind in der Regel erst zum Ende des 1. Lebensjahres vollständig verschlossen und entsprechend empfindlich. Da das Babyhaar zu diesem Zeitpunkt noch nicht dicht ist, ist ein Föhnen nach dem Waschgang nicht notwendig. Es trocknet in der Regel relativ schnell an der Luft.

Erst wenn das Haar Ihres Babys dichter wird, sollten Sie zu einem Shampoo greifen. Wählen Sie ein mildes Shampoo, welches Ihrem Kind nicht in den Augen brennt, falls es einmal versehentlich einen Tropfen davon hineinbekommen sollte. Waschen Sie die Haare Ihres Babys vorzugsweise, in dem dieses auf dem Rücken liegt und stützen Sie es dabei im Nacken durch Ihren Arm. Verwenden Sie zunächst nur einen kleinen Tropfen Shampoo. So ist es einfacher, den Schaum mit Hilfe eines Waschlappens oder weichen Schwamms wieder auszuwaschen und Ihr Kind kann sich langsam an den Prozess gewöhnen.

Nach einigen Haarwäschen können Sie den Waschlappen bzw. weichen Schwamm durch einen Becher ersetzen, indem Sie damit kleine Mengen über das Haar Ihres Babys gießen. Achten Sie dabei darauf, dass möglichst kein Wasser in das Gesicht Ihres Babys läuft. Dies könnte es unter Umständen in Panik versetzen, was eine Angst vor der Haarwäsche zur Folge hätte. Wenn diese Schritte nach einer gewissen Zeit reibungslos verlaufen und sich Ihr Kind an das Shampoonieren gewöhnt hat, können Sie die Brause einsetzen. Machen Sie Ihr Kind zunächst auf spielerische Art und Weise mit der Brause bekannt. Drehen Sie dabei den Wasserstrahl nicht voll auf, sodass das Wasser weicher aus der Brause herausfließt. 

Tipp

Waschen Sie die Haare Ihres Babys nicht öfter als nötig.

Wenn das Kinderhaar nicht verschmutzt ist, reicht es in der Regel aus, wenn Sie es 1- bis 2-mal wöchentlich waschen.

Manche Kinder, besonders wenn sie bereits etwas älter sind, lieben es, nach dem Baden sanft trocken geföhnt zu werden. Föhnen Sie die Haare lediglich auf der niedrigsten Stufe. Halten Sie dabei den Föhn nicht zu nahe an die empfindliche Haut Ihres Kindes.

Wie verwende ich ein Koffein-Shampoo?

So verwenden Sie ein Koffein-Shampoo richtig:

  • Lassen Sie Koffein-Shampoo bei der Haarwäsche mindestens 2 min einwirken.
    So kann der Wirkstoff optimal in die Haarwurzel transportiert werden und dabei seine Wirkung entfalten.

  • Wenden Sie es regelmäßig an.
    Koffein hält sich nur 24 h auf der Kopfhaut, bevor es abgebaut wird.
     

Wie verwende ich ein Peeling-Shampoo?

So verwenden Sie ein Peeling-Shampoo richtig:

  1. Kämmen Sie sich vor dem Waschen gründlich mit einer Bürste, sodass sich keine Knötchen sowie Reste von Styling-Produkten mehr in Ihrem Haar befinden.
  2. Schäumen Sie das Peeling-Shampoo zunächst in Ihrer Hand auf, bevor Sie es auf das Haar geben.
  3. Massieren Sie das Shampoo sanft in Ihre Kopfhaut ein.
     Die Massage regt die Durchblutung sowie die Aktivität der Haarwurzeln an.
  4. Lassen Sie das Mittel für einige Minuten im Haar einwirken.
  5. Spülen Sie das Shampoo gründlich aus.
     

Funktion

Was sollte ein Shampoo können?

Bei einem Shampoo handelt es sich um ein Hygieneprodukt zur Reinigung Ihrer Haare sowie der Kopfhaut. Es dient hauptsächlich der Entfernung von Talg, Schmutz, Schweiß oder sonstigen Verunreinigungen. Zudem enthält es viele Inhaltsstoffe, die Ihr Haar – entsprechend Ihres individuellen Haartyps – grundlegend pflegen. 

Sie können sich über die Wirkung der verschiedenen Inhaltsstoffe und über unterschiedliche Shampoo-Typen in unserem gleichnamigen Rubriken informieren.
 

Es gibt 2 Shampoo-Typen, die die Eigenschaft besitzen, dem Haar Farbpigmente zu entziehen. Die Verwendung eines Peeling-Shampoos empfiehlt sich, wenn Sie mit Ihrer Coloration nicht zufrieden sind. Mit einer regelmäßigen Anwendung können Sie die Farbpigmente nach und nach wieder aus Ihrem Haar entfernen. Die violetten Farbpigmente eines Silber-Shampoos können dem Haar hingegen die gelben Farbpigmente entziehen. Hierzu können Sie beispielsweise greifen, falls Ihre Blondierung einmal missglückt sein sollte.

Sowohl über Peeling-Shampoo als auch über Silber-Shampoo können Sie sich in unserem Ratgeber ausführlich informieren.

Geschichte

Seit wann gibt es Shampoos?

Bis zum 19. Jahrhundert wuschen sich Menschen mit Wasser und Seife ihr Haar. Durch den alkalischen pH-Wert war Seife allerdings sowohl für die Kopfhaut, als auch für die Schleimhäute der Augen nicht gut verträglich. Zudem wirkte sich ihre Verwendung negativ auf die Haare aus, wenn das Wasser sehr hart bzw. kalkhaltig war. Es bildeten sich kalkige Ablagerungen, durch die das Haar nach dem Waschen matt, stumpf und glanzlos wurde. Auch die etwas später aufkommende Gewohnheit, nach dem Waschgang eine Spülung aus Zitronensaft und Essig in die Haare einzureiben, löste dieses Problem nicht ausreichend.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen Friseure in England Haarwaschmittel zu verwenden, die aus einer Mischung aus Seife und ausgewählten Kräuterzusätzen bestanden. Diese machten das Haar weich und ließen es angenehm duften. 

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden flüssige Shampoos, für die nun Alkylether-Sulfate verwendet wurden, die bedingt durch ihren niedrigen pH-Wert schonend zu Haar, Kopfhaut und Augenschleimhäuten waren. Diese Art Shampoos etablierten sich und wurden anschließend kommerziell vertrieben.

Haarpflege

Wie pflege ich lockiges Haar?

So pflegen Sie lockiges Haar richtig:

  • Rubbeln Sie Ihre nassen Locken nicht mit dem Handtuch aus, sondern drücken Sie es nur sanft auf Ihre Haare.
    Verwenden Sie hierfür ein Handtuch aus Mikrofasern, da diese die Feuchtigkeit schnell aufsaugen. So können Sie verhindern, dass Ihr Haar widerspenstig wird oder sich kräuselt.
  • Lassen Sie Ihr lockiges Haar an der Luft trocknen oder föhnen Sie es nur auf niedrigster Stufe.
    Hitze trocknet lockiges Haar und Kopfhaut zusätzlich aus. Es empfiehlt sich ein Diffusor-Aufsatz für Ihren Föhn, der die warme Luft besser verteilt und somit als Hitzeschutz dient.
  • Benutzen Sie einen grobzinkigen Kamm zum Entwirren Ihrer Haare.
    Eine handelsübliche Haarbürste trennt zu viele einzelne Haarsträhnen, wodurch das Haar aufgebauscht und struppig wirkt.
     

Warum sollte ich meine Haarpflege durch Pflegespülung und Haarkur ergänzen?

Eine Pflegespülung (engl. „Conditioner“) versorgt das Haar mit Nähr- und Pflegestoffen und schließt die durch die Haarwäsche aufgequollene Schuppenschicht. Besonders für strapaziertes und coloriertes Haar empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung einer Pflegespülung nach jeder Haarwäsche. Tragen sie diese nur auf die Haarenden auf. Bei einer Anwendung auf Kopfhaut und Haaransatz kann es zu einer Verstopfung der Follikel – das sind Strukturen, die die Haarwurzel umgeben und dadurch das Haar in der Kopfhaut verankern – kommen, was meist ein verlangsamtes Haarwachstum bzw. eine erhöhte Fettproduktion zu Folge hat. 

Tipp

Lassen Sie die Pflegespülung ein paar Minuten lang im Haar einwirken und spülen Sie das Haar danach so lange aus, bis es sich nicht mehr cremig anfühlt.

Eine Haarkur ähnelt einer Pflegespülung. Auch sie wird verwendet, damit das Haar sich nach dem Waschgang wieder regenerieren kann. Sie versiegelt es mit viel Feuchtigkeit und verleiht ihm einen gesunden Glanz. Durch den Gebrauch einer Haarkur kann außerdem zum einen sprödes Haar repariert werden, zum anderen kommt die Haarfarbe in der Regel intensiver zur Geltung. 

Im Unterschied zu einer Pflegespülung enthält die Haarkur eine wesentlich höhere Konzentration an Pflegestoffen. Eine tägliche Anwendung ist daher nicht nötig und wäre auch nicht sinnvoll, weil das Haar die Inhaltsstoffe nur begrenzt aufnehmen kann. Bei längeren Haaren empfiehlt sich eine wöchentliche Anwendung, bei kürzeren Haaren sollten Sie eine Haarkur nicht häufiger als alle 2 Wochen benutzen.

Haarschäden

Welche Faktoren können meine Haare schädigen?

Das Haar ist jeden Tag vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt, die es strapazieren. Häufige Folgen davon sind:

  • Schwache Haarstruktur
  • Sprödes Haar
  • Spliss 
  • Haarbruch

Die folgenden Einflüsse können Ihr Haar schädigen:

  • Blondieren und Colorieren
    Chemische Produkte durchdringen die schützende äußere Schuppenschicht des Haares, um auf die innere Schicht Einfluss zu nehmen. Während eine Blondierung dem Haar Farbpigmente – häufig durch Wasserstoffperoxid – entzieht, schleust anderes Colorieren Pigmente in das Haar ein. Besonders die Behandlung mit Wasserstoffperoxid beansprucht das Haar stark. Durch eine chemische Reaktion (Oxidation) zerstört es das Farbpigment Melanin, welches für die Haarfarbe verantwortlich ist. Bei einer unsachgemäßen Anwendung von Wasserstoffperoxid kann es zu Schäden der Haarwurzeln kommen.

  • Dauerwellen
    Dauerwellen belasten das Haar und können es schwer schädigen. Um das Haar formbar zu machen, muss zunächst die innere Haarstruktur aufgebrochen werden. Danach wird das Haar auf einen Wickler aufgedreht, um Locken zu erzeugen. Schlussendlich müssen die bereits aufgebrochenen Verbindungen wiederhergestellt werden. Da dies nicht vollständig möglich ist, bleibt ein Teil der Haarstruktur nachhaltig zerstört. Die Schädigung nimmt mit jeder weiteren Behandlung zu.

  • Häufiges Bürsten oder Toupieren und die Verwendung von Lockenwicklern
    Durch solche und andere Frisiermethoden wird das Haar einer starken mechanischen Belastung ausgesetzt, d. h. es wirken starke Kräfte auf das Haar ein. Es kann langfristig und dauerhaft geschädigt werden, weil die Schuppenschicht durch das Frisieren aufgeraut wird. Verwenden Sie am besten eine Bürste aus Holz. Modelle aus Metall oder Plastik sind an ihren Borsten meist mit kleinen Knöpfen versehen, in denen sich das Haar häufig verheddert und folglich beim Bürsten schnell ausgerissen wird. Dies wird bei der Verwendung einer Holzbürste verhindert, da sie meist aus geraden Stiften besteht.

  • Hitze durch Föhn, Glätteisen, Lockenstab oder Trockenhaube
    Heiße Luft trocknet das Haar aus und stellt – insbesondere für langes Haar – eine enorme Belastung dar. Beim Glätten wird das Haar sogar doppelter Hitzeeinwirkung ausgesetzt, da es zunächst geföhnt werden muss, bevor Sie es mit einem Glätteisen bearbeiten können.

Tipp

Verwenden Sie Föhn, Lockenstab, Glätteisen oder Trockenhaube nur in Maßen. Benutzen Sie zudem ein Hitzeschutz-Spray, sodass Ihre Haare im Vorfeld bereits etwas Schutz erhalten.

Lassen Sie Ihr Haar vorzugsweise an der Luft trocknen oder wickeln Sie Ihr nasses Haar in ein Handtuch und lassen sie es ca. 10–15 min vortrocknen, anschließend föhnen Sie auf Kaltstufe Ihr Haar trocken.

  • Individueller Lebensstil und Gesundheitszustand
    Auch eine schlechte Ernährung, gesundheitliche Probleme und die Einnahme bestimmter Medikamente können einen Einfluss auf die Beschaffenheit der Haarstruktur haben. So leiden beispielsweise Patienten einer Chemotherapie meist unter Haarausfall. Die giftigen Substanzen, die eine Chemotherapie dem Körper zuführt, unterbrechen häufig den Erneuerungsprozess des Haares.
Wissenswert

Schwangere Frauen oder Frauen, die hormonell verhüten, haben oftmals gesünderes Haar.

Hormone – besonders die Östrogene – spielen sowohl für das Haarwachstum als auch für die Gesundheit der Haare eine entscheidende Rolle.

  • Kämmen und Trockenreiben direkt nach dem Waschen
    Nasses Haar ist durch die beim Waschen entstandene Feuchtigkeit aufgequollen. Da die Schuppenschicht nicht mehr eng am Haarschaft anliegt, ist das Haar sehr empfindlich. Kämmen oder Trockenreiben mit einem Handtuch stellen starke mechanische Belastungen dar, d. h. von außen wirken starke Kräfte auf das Haar ein. Durch den Vorgang des Rubbelns verknoten die Haare sogar zusätzlich. Ein Entwirren würde sie noch mehr strapazieren und ist zudem langwierig und oft schmerzhaft. Wickeln Sie Ihr Haar lieber in ein trockenes Handtuch und drücken Sie dieses wiederholt an Ihren Kopf. Lassen Sie Ihr Haar erst trocknen, bevor Sie es bürsten oder kämmen Sie Ihr nasses Haar vorsichtig mit einem grobzinkigen Kamm oder den Fingern.

  • Licht und salz- sowie chlorhaltiges Wasser
    Sonnenlicht und auch Salz- oder Chlorwasser können zu einer Auflösung der chemischen Bindungen in der Haarstruktur führen. Besonders durch die von der Sonne ausgehende Wärme kann das Haar sehr trocken bzw. spröde werden und für Schäden anfällig sein. In schweren Fällen kann es sogar zu einer dauerhaften Schädigung von Haarstruktur und Kopfhaut kommen.

Haltbarkeit

Wie lange kann ich ein Shampoo benutzen?

Die Haltbarkeit eines Haarwaschmittels hängt in erster Linie davon ab, ob es bereits benutzt wurde oder noch verschlossen ist.

In der Regel sind ungeöffnete Shampoos durch den Zusatz von Tensiden oder Alkohol nahezu unbegrenzt haltbar. Dennoch können die Pflegewirkstoffe mit der Zeit ranzig werden oder miteinander reagieren.

Bedenken Sie

Benutzen Sie ein Shampoo nicht mehr, wenn Sie Folgendes bemerken:

Das Shampoo riecht nicht mehr wie gewohnt.

Die einzelnen Bestandteile des Shampoos haben sich getrennt.

Sobald Sie ein Shampoo geöffnet haben, ist es ratsam, die Tube innerhalb von 12 Monaten aufzubrauchen. Ein entsprechendes Symbol auf der Rückseite des Shampoos weist Ihnen in der Regel genau aus, wie lange Sie eine geöffnete Tube verwenden können. 

Wissenswert

Für die Haltbarkeit von Kosmetik-Produkten gilt:

Auf Produkten, die länger als 30 Monate haltbar sind, muss angegeben sein, wie lange das Produkt nach dem Öffnen verwendet werden kann. Auf Produkten, die kürzer als 30 Monate haltbar sind, muss ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung ersichtlich sein.

Verschließen Sie das Shampoo nach seiner Benutzung sorgfältig, um einem möglichen Keimbefall vorzubeugen. Außerdem ist es ratsam, den letzten Rest des Shampoos nicht mit Wasser zu verdünnen. Wenn Sie dies dennoch tun möchten, sollten Sie den Rest gleich aufbrauchen.

Häufigkeit

Wie häufig sollte ich meine Haare waschen?

Grundsätzlich hängt es sowohl von Ihrem individuellen Haartyp, als auch vom aktuellen Zustand Ihrer Kopfhaut ab, wie häufig Sie Ihre Haare waschen sollten. 

Wissenswert

Einige Menschen testen aus, was passiert, wenn sie ihr Haar ausschließlich mit Wasser oder sogar überhaupt nicht mehr waschen. Dies hat sich inzwischen zu einem richtigen Trend entwickelt und es gibt im Internet nahezu unzählige Blogs zu diesem Thema.

Die Praxis zeigt:

  • Zu Trockenheit neigendes Haar wird durch übermäßiges Waschen noch trockener.
    Wenn Sie morgens und abends duschen, sollten Sie nicht jedes Mal gleichzeitig auch Ihr Haar waschen.
  • Übermäßiges Waschen entzieht fettigem Haar bzw. der Kopfhaut sehr viel Fett.
    Obwohl sich dieser Nebeneffekt positiv auf die Haare auswirkt, sollten Sie ein auf Ihren Haartyp abgestimmtes mildes Shampoo verwenden, um Ihre Kopfhaut zu schonen. 

Informieren Sie sich in unserem Kaufberater in der Kategorie Shampoo-Typen, um ein geeignetes Haarwaschmittel zu finden.

  • Da kurzes Haar schneller fettig wird als langes Haar, muss es im Durchschnitt auch häufiger gewaschen werden.
    Das Fett, welches von den Talgdrüsen der Kopfhaut produziert wird, kann sich in kurzem Haar nicht so gut verteilen wie es in langem Haar der Fall ist.
Tipp

Benutzen Sie eine Bürste mit Wildschweinborsten.

Die Struktur der Wildschweinborsten ist der des Menschenhaars sehr ähnlich. Sie können mit ihrer Hilfe das natürliche Haarfett optimal aufnehmen und bis in Ihre Haarspitzen verteilen. In der Regel müssen Ihre Haare dadurch weniger gewaschen werden.

Inhaltsstoffe

Ungefähr die Hälfte aller im Handel erhältlichen Haarshampoos enthalten Silikone. Silikone im Shampoo umhüllen das Haar mit einem Schutzfilm und glätten damit optisch die aufgeraute Haarstruktur. 
Wissenswert

Silikon ist kein natürliches Produkt, sondern ein synthetisches Polymer („Filmbildner“) aus Silicium- und Sauerstoffatomen. Es ist weder biologisch abbaubar, noch stammt es von einer nachwachsenden Rohstoffquelle. 

Durch Silikone soll sich das Haar geschmeidiger, weicher und glatter anfühlen und in der Regel besser durchkämmen sowie leichter frisieren lassen. Weiterhin verleihen Silikone dem Haar einen gesunden und seidigen Glanz. Das Haar sieht optisch meist glänzender und somit gesünder aus. Da Silikone zudem hitzebeständig sind, trocknet das Haar bei der Anwendung von Föhn, Lockenstab oder Glätteisen weniger schnell aus.

Shopping Tipp

Greifen Sie bei zu Trockenheit neigendem, sprödem, krausem oder strapaziertem Haar eher zu einem silikonhaltigen Shampoo.

Kaufen Sie bei feinem, fettigem oder kraftlosem Haar sowie bei empfindlicher Kopfhaut eher ein silikonfreies Shampoo.

In den letzten Jahren sind Silikone immer mehr in Verruf geraten, da sie beispielsweise im Verdacht stehen, Hautprobleme bis hin zu schweren Hauterkrankungen auszulösen. Daher gibt es viele Hersteller, die inzwischen auf Silikone im Haarwaschmittel verzichten. Außerdem haben Silikone den Nachteil, dass sie sich im Haar festsetzen können. Nicht alle Rückstände lassen sich durch die regelmäßige Haarwäsche vollständig entfernen. Somit können sich nach und nach Silikone im Haar anreichern. Dies hat zur Folge, dass das Haar irgendwann schwer, stumpf und kraftlos wird.
 
Immer mehr Hersteller werben mit silikonfreien Produkten. Besonders auf Verpackungen von Haarwaschmitteln finden Sie häufig den Aufdruck „ohne Silikone“. Allerdings verrät erst ein Blick auf die Inhaltsstoffliste, ob ein Shampoo tatsächlich silikonfrei ist. Die meisten Inhaltsstoffe, die auf Silikone hindeuten, enden in der Regel mit „-cone“, z. B. Dimethicone, oder „-xane“ wie beispielsweise Polysiloxane.
Shopping Tipp

Wenn Sie auf ein Shampoo ohne Silikone zurückgreifen möchten, empfiehlt sich auch die Wahl eines zertifizierten Produktes der Naturkosmetik. Darin sind grundsätzlich nur natürliche Inhaltsstoffe zugelassen.

Was passiert mit meinem Haar, wenn ich von silikonhaltigem Shampoo auf eines ohne Silikon umsteige?

Wenn Sie sich nach einer gründlichen Abwägung dazu entschlossen haben, dauerhaft auf ein Shampoo ohne Silikone umzusteigen, aber vorher regelmäßig und über viele Jahre hinweg silikonhaltige Haarwaschmittel benutzt haben, erfährt Ihr Haar zunächst eine Veränderung. 

Es dauert vermutlich eine bestimmte Zeit, bis die Silikone vollständig aus Ihrem Haar verschwunden sind. Nach und nach sollten sich aber auch die kleinsten Rückstände entfernen lassen. Zu diesem Zeitpunkt kann Ihr Haar zunächst etwas trockener erscheinen, da die Silikone für mehr Glanz und Geschmeidigkeit gesorgt haben. 

Shopping Tipp

Unterstützen Sie diesen Prozess durch ein Peeling-Shampoo. Dieses säubert verschmutztes Haar intensiv und tiefenrein und kann in der Regel selbst Rückstände von Silikonen rückstandslos entfernen. 

Bei der regelmäßigen Verwendung von silikonfreien Shampoos sollten Sie zukünftig alles vermeiden, was ihr Haar schädigen und damit beispielsweise zu Haarbruch, strapaziertem oder sprödem Haar und Spliss führen kann. 

Welche Faktoren sich negativ auf Ihr Haar auswirken und wie Sie einer Schädigung Ihres Haars vorbeugen können, finden Sie in unserer FAQ: Welche Faktoren können mein Haar schädigen?

Um Ihr Haar mit einem natürlichen Schutzfilm zu umgeben, empfiehlt sich die regelmäßige Pflege mit einer Haarkur aus ausgewählten Ölen, z. B. Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Die Verwendung von Argan-Öl hat sich hierbei als besonders wirksam erwiesen. Es soll das Haar seidig glänzend und geschmeidig aussehen lassen, ohne dabei einen unangenehmen Fettfilm zu hinterlassen. 
 

Enthalten Glanz-Shampoos wirklich Diamanten?

Viele Hersteller von Glanz-Shampoos werben damit, dass der Glanz von feinen Diamantpartikeln kommt, die im Shampoo verarbeitet sind. Sie sollen die Sonnenstrahlen oder das Licht reflektieren und das Haar somit zum Glänzen bringen. Dieses Werbeversprechen sollten Sie allerdings mit Vorsicht genießen, da es sich dabei lediglich um einen Werbeslogan der Haarwaschmittel-Industrie handeln könnte.
 

Preis

Wie sinnvoll ist es, auf ein teures Shampoo zurückzugreifen?

Inzwischen gibt es die unterschiedlichsten Anbieter und Arten von Shampoos.

Die Preise der einzelnen Produkte variieren stark und in Abhängigkeit von folgenden Kriterien:

  • Anbieter
  • Anwendungsgebiete
  • Hersteller
  • Pflegewirkstoffe
  • Packungsgröße

In der Regel liegt der finanzielle Rahmen bei Shampoos zwischen ca. 1 € und rund 150 €. 

Ein hoher Preis ist kein Garant für ein optimales Shampoo. Entscheidend ist, dass das Shampoo zu Ihrem individuellen Haartyp passt. So versprechen auch besonders teure Shampoos spezielle Wirkungen, die sie hinterfragen sollten. Manche Hersteller von Shampoos versichern beispielsweise, dass das Shampoo Haarbruch repariert. Doch wenn das Haar zu stark geschädigt ist, hilft in den meisten Fällen nur ein Abschneiden der entsprechenden Haarpartien.
 

Schuppen

Wie kann ich Schuppen erfolgreich bekämpfen?

Für die Entstehung von Schuppen gibt es unterschiedliche Gründe: Die Zellen unserer Haut erneuern sich natürlicherweise ca. alle 4 Wochen. Indem die Haut alte, abgestorbene Hautzellen abstößt, kommt es zu einer Abschuppung. Die Hautschuppen sind so klein, dass man sie in der Regel mit bloßem Auge meist nicht sehen kann. Funktioniert dieser Prozess nicht optimal bzw. erneuern sich die Zellen schneller als üblich, kann es zur Schuppenbildung kommen. 

Achtung!

Schuppen können auch auf eine Hauterkrankung wie Neurodermitis, Schuppenflechte und Pilzinfektion hindeuten.

Im Zweifelsfall ist es ratsam, einen Hautarzt auszusuchen.

Zur gezielten Bekämpfung von Schuppen können spezielle Shampoos eingesetzt werden. Im Handel ist hier ein vielfältiges Angebot vorhanden. 

Um das richtige Haarpflege-Produkt für Sie zu finden, sollten Sie zunächst herausfinden, ob Ihre Schuppen trocken oder fettig sind und können so passende Maßnahmen ergreifen.

  • Trockene Schuppen
    Trockene Schuppen sind leicht zu erkennen: In der Regel sind sie sehr klein und verteilen sich überall auf der meist auffällig trockenen Kopfhaut, die häufig die Ursache für die vielen Schuppen ist. Wenn Sie Ihren Kopf schütteln, fallen die feinen Schuppen leicht herunter. Greifen Sie bei trockenen Schuppen zu einem milden Shampoo, das speziell für trockene und empfindliche Kopfhaut entwickelt wurde. Heißes Wasser oder heiße Föhnluft kann die Kopfhaut austrocknen, was Schuppen zur Folge haben kann. Zudem können auch Heizungsluft und Klimaanlagen für eine trockene Kopfhaut bzw. trockene Schuppen verantwortlich sein. Um die Kopfhaut nicht weiter austrocknen zu lassen und Schuppen künftig vorzubeugen, sollten Sie Ihre Haare zudem lauwarm waschen und anschließend mit kaltem Wasser nachspülen, stellen Sie auch Ihren Föhn etwas kühler ein. 
  • Fettige Schuppen
    Fettige Schuppen basieren oft auf einer Funktionsstörung der Talgdrüsen. Diese produzieren zu viel Fett, das abgestorbene Hautschuppen aufnehmen wodurch sie großen und beinahe gelblichen Schuppen verklumpen, die sich auf der Kopfhaut ablagern. Verwenden Sie bei fettigen Schuppen zu einem Anti-Schuppen-Shampoo, um das überschüssige Fett auszuspülen. Bei einem starken Schuppenbefall sollten Sie das Anti-Schuppen-Shampoo 2- bis 3-mal wöchentlich anwenden. Lassen Sie es einige Minuten im feuchten Haar einwirken, bevor Sie es ausspülen. Die Anwendung eines Anti-Schuppen-Shampoos sollte nur ca. 2 bis 3 Wochen andauern, danach empfiehlt sich eine sporadische Verwendung.

Eine Auswahl verschiedener Anti-Schuppen-Shampoos finden Sie auch auf unserem Portal.

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