billiger.de Fazit:
Polar Grit X2 Pro: Top-Polar, zu teuer
Design und Verarbeitung
Das Gehäuse wirkt robust und hochwertig. Die Tasten sind griffig und reagieren sicher. Die Uhr fällt groß und relativ schwer aus. Bio-Kunststoff sitzt hinten, Stahl oder Titan vorn. MIL-STD-810H und 10 ATM stärken das Outdoor-Profil.
Display
Das 1,39-Zoll-AMOLED wirkt sehr hell und farbtreu. Saphirglas schützt zuverlässig. Always-on funktioniert, frisst aber Akku. „Raise to wake“ reagiert teils unzuverlässig. Die Taschenlampenfunktion nutzt nur das Display.
Akkulaufzeit und Ladezeit
Im Alltag schafft die Uhr etwa eine Woche mit Tracking und Schlaf. Mit Always-on sinkt das auf rund fünf Tage. Polar nennt bis zu 10 Tage im Smartwatch-Modus. GPS soll bis zu 43 Stunden schaffen. Geladen wird per Kabel mit USB-C.
Gesundheits- und Fitnessfunktionen
Schlaftracking zählt zu den Stärken. Nightly Recharge liefert greifbare Erholungswerte. Elixir misst nachts SpO2 und Hauttemperatur. ECG hilft bei Fitness-Tests, nicht medizinisch. Pulsmessung liegt bei Intervallen teils daneben.
Weitere Funktionen
Es gibt Benachrichtigungen und Musiksteuerung. Das wirkt mit Touchscreen deutlich moderner. Sportsupport bietet über 150 Profile. Work-rest-guide hilft beim Indoor-Training.
Konnektivität
Das Pairing funktioniert, die Verbindung trennt sich aber teils. Das stört vor allem bei Benachrichtigungen. Routenimport erfolgt auch via Strava Premium. Turn-by-turn läuft weiter über Komoot.
Software und Bedienung
Polar Flow bleibt zentral für Setup und Profile. Karten lassen sich per Touch und Tasten steuern. Die Trainingsdaten wirken informativ, teils etwas komplex. Insgesamt fühlt sich die Bedienung runder an.
Performance
Dual-Frequency-GPS erhöht die Genauigkeit sichtbar. In schwierigen Umgebungen hält die Uhr gut mit Top-Rivalen mit. Sie glättet Kurven aber gelegentlich. Mehr CPU und Speicher machen Menüs deutlich flüssiger.
Besondere Features
Kostenlose Offline-Topokarten sind der große Schritt. Europa- und USA-Karten sind vorinstalliert. Das bringt Polar näher an Garmin und Suunto. Komplett auf Klassenbestniveau liegt das Mapping noch nicht.
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Vorteile- Helles AMOLED mit Saphirglas
- Kostenlose Offline-Topokarten
- Dual-Frequency-GPS sehr stark
Nachteile- Preis wirkt zu hoch
- Mapping nicht Klassenbestes
- Pulssensor teils ungenau