Smartwatches (1.441 Ergebnisse aus 147 Shops)

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Betriebssystemkompatibilität

Die Betriebssystemkompatibilität gibt an, mit welcher Version des Betriebssystem die Smartwatch kompatibel ist.

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Sie sind auf der Suche nach einer Armbanduhr als Ergänzung zu Ihrem Smartphone?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie die passende Smartwatch finden.

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Ratgeber Smartwatches


Wissen kompakt

Da Smartphones unser Leben ungemein erleichtern, nutzen wir sie den ganzen Tag über etliche Male. Es ist aber nicht immer passend, das Gerät auszupacken und beispielsweise verpasste Anrufe, Nachrichten oder Emails abzurufen.

Um trotzdem auf dem Laufenden zu bleiben gibt es die sogenannten Smartwatches, die stark an handelsübliche Armbanduhren erinnern. Sie verbinden sich in der Regel mit dem Handy und stellen die wichtigsten Informationen direkt auf dem Bildschirm dar. 

Eine Smartwatch ist somit eine ideale Ergänzung zum Smartphone. Sie vereint eine Vielzahl an Funktionen und liefert Ihnen wichtige Informationen. Neben dem Empfang und Versand von Nachrichten können Sie damit auch Telefonate tätigen, Musik hören oder aber ihre Schrittzahl überprüfen.

Wissenswert

Die Smartwatch hat ihren Ursprung in der Unterhaltungsliteratur. So telefonierte der fiktive Detektiv Dick Tracy bereits in den 1930er-Jahren im gleichnamigen Comic mit seiner Armbanduhr. Seit 1993 gibt es sogenannte Handyuhren auf dem Markt, die durch eine integrierte SIM-Karte tatsächlich über solche Telefon-Funktionen verfügen. Anfang der 2000er-Jahre erst stellten verschiedene Hersteller Geräte vor, die der Smartwatch in ihrer heutigen Form entsprechen.

Allgemein ist das Angebot von Smartwatches auf dem Markt äußerst groß, so gibt es die intelligenten Uhren in ganz verschiedenen Farben, Größen und technischen Ausführungen. Damit Sie wissen, worauf es beim Kauf ankommt, haben wir im Folgenden die wichtigsten Kriterien zur Kaufentscheidung für Sie zusammengefasst.


Kaufberater

Als Smartwatch wird grundsätzlich eine elektronische Uhr bezeichnet, die über Computerfunktionalitäten verfügt und über eine drahtlose Schnittstelle mit einem Smartphone verbunden werden kann. Optisch erinnern diese Geräte stark an handelsübliche Armbanduhren.

Damit Sie auch das richtige Modell für Ihre Anforderungen finden, sollten Sie einige Faktoren berücksichtigen. 

Bedenken Sie für den Kauf vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Die Kompatibilität hängt vom Betriebssystem ab.
    Optimal funktionieren aktuelle Smartwatches nur mit Smartphones eines verwandten Betriebssystems. Besitzen Sie also ein Android-Smartphone, sollten Sie deshalb idealerweise auch zu einer Smartwatch mit Android-Wear greifen. Nutzer von Smartphones mit iOS-Betriebssystem hingegen sollten eher zur Variante mit watchOS von Apple greifen. Dank neuer Updates funktionieren Smartwatches zwar oft auch mit Handys fremder Betriebssysteme. Allerdings kann es passieren, dass in diesem Fall nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen und der Funktionsumfang des Smartphones begrenzt ist.
  • Die Größe und Auflösung des Displays haben Einfluss auf den Tragekomfort und die Bildqualität.
    Einige Smartwatches sind mit relativ großen Displays ausgestattet, sodass sie Personen mit schlanken Unterarmen nicht immer optimal passen. Deshalb sollten Sie bereits beim Kauf auf die Größe der Uhr und insbesondere des Displays achten. Damit Ihre neue Smartwatch auch Informationen sowie Fotos, Videos und Spiele optimal darstellen kann, sollte zudem die Display-Auflösung ausreichend hoch sein. Als Richtwert können Sie von einer Auflösung von wenigstens 300 ppi (Pixel pro Zoll) ausgehen. Andernfalls kann es sein, dass die Bildschärfe nicht ausreicht.
  • Überlegen Sie, welche Funktionen Ihnen wichtig sind.
    Aktuelle Smartwatches vereinen eine Vielzahl an unterschiedlichen Funktionen, die Ihnen die Bedienung Ihres Handys vereinfachen oder aber Ihnen zusätzliche Möglichkeiten bieten. So können Sie über Ihre Smartwatch beispielsweise Telefonate annehmen, Nachrichten empfangen und versenden oder auch auf das Internet zugreifen. Einige Geräte bieten darüber hinaus zusätzliche Funktionen wie einen Schrittzähler sowie einen Musik- und Video-Player.
  • Achten Sie auf die Ausstattung.
    Die Ausstattung entscheidet maßgeblich darüber, wie Sie das Gerät nutzen können und welche technischen Möglichkeiten es Ihnen bietet. So verfügen manche Geräte zusätzlich über ein integriertes GPS-Modul zur punktgenauen Ortung oder aber über eine eingebaute Kamera zum Aufnehmen von Fotos und Videos. Praktisch sind darüber hinaus auch Ausstattungsmerkmale zur Überprüfung von Vitaldaten wie beispielsweise ein eingebauter Herzfrequenzsensor.
  • Die Akkukapazität bestimmt die Nutzungszeit.
    Damit der Akku auch lange hält, ist eine hohe Akkukapazität wichtig. Grundsätzlich liegt die Kapazität der meisten Smartwatch-Akkus im Bereich zwischen 200 und 1.000 Milliamperestunden (mAh). Geräte mit einer hohen Kapazität von 1.000 mAh können Sie in der Regel über mehrere Tage hinweg nutzen, während Sie Uhren mit einer geringeren Akkukapazität oft schon nach einem Tag wieder aufladen müssen.

Smartwatch-Produktbeschreibung

Eine Smartwatch kombiniert die Optik einer klassischen Armbanduhr mit den Funktionalitäten eines Smartphones. Dazu verfügen die intelligenten Uhren über einen integrierten Mikroprozessor, ein berührungsempfindliches Display, mehrere Sensoren, ein eigenständiges Betriebssystem und zahlreiche Schnittstellen. Anders als herkömmliche Analog- oder Digital-Uhren lassen sich diese Geräte mit dem Smartphone koppeln und bieten so viele zusätzliche Funktionen, die herkömmlichen Uhren fehlen.

Ob beim Einkaufen, im Meeting oder beim Sport – eine Smartwatch am Handgelenk ermöglicht es Ihnen jederzeit, auf die wichtigsten Informationen Ihres Smartphones bequem zugreifen zu können. Dazu gehören die Annahme von Telefonaten, das Freisprechen, der Erhalt und Versand von Nachrichten und E-Mails sowie der Zugriff auf das Internet. Die Modelle gewähren die drahtlose Steuerung des Smartphones und können somit als eine Art Fernbedienung gelten.

Generell eignen sich Smartwatches insbesondere für Nutzer, die unterwegs schnell auf wichtige Informationen wie eingegangene Nachrichten, Anrufe oder E-Mails zugreifen möchten. 

Shopping Tipp

Es gibt auch Smartwatches, die völlig ohne Anbindung an ein Smartphone auskommen: Sogenannte Standalone-Smartwatches besitzen einen integrierten SIM-Kartenslot und können mithilfe einer entsprechenden Karte selbstständig auf Telefon- und Internet-Funktionen zugreifen. Allerdings haben diese Modelle meist einen kleineren Funktionsumfang als die klassische Variante, da sie nicht auf die Funktionalität und Rechenleistung eines Smartphones zugreifen können.

Darüber hinaus bieten die meisten aktuellen Modelle auch Funktionen für die Überprüfung von Fitnessdaten, wie der Herzfrequenz oder der Anzahl gelaufener Schritte. Dadurch eignen sie sich auch für Aktive, die diese Daten für ihr Training nutzen möchten.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Funktionen finden Sie in unserer gleichnamigen Themen-Rubrik.

Preislich liegen aktuelle Smartwatches je nach Modell und Ausstattung innerhalb eines Bereichs zwischen 40 und 400 €. Es gibt allerdings auch deutlich teurere Modelle.


Betriebssysteme

Als intelligente Uhren mit integrierten Computerfunktionen verfügen Smartwatches auch über jeweils eigenständige Betriebssysteme. Diese basieren meist auf Betriebssystemen klassischer Smartphones: Beispielsweise entstand Android Wear aus Android, Apples watchOS aus iOS.

Einige Modelle verfügen darüber hinaus über proprietäre Betriebssysteme, also eine speziell für das Gerät entwickelte Software. Die verschiedenen Betriebssysteme unterscheiden sich meist in ihrer Bedienung, den Funktionen und dem Design. Gemeinsam ist ihnen allerdings, dass sie die Grundlage für den Betrieb und die Bedienung bilden.

Bedenken Sie

Damit eine Smartwatch optimal mit Ihrem Smartphone kommunizieren kann, sollten die Betriebssysteme der Geräte aufeinander abgestimmt sein. Deshalb funktionieren Geräte des verwandten Betriebssystems meist am besten miteinander. Zudem ist nicht jede Uhr mit jedem Smartphone-Betriebssystem kompatibel.

Es gibt allerdings auch Smartwatches mit Betriebssystemen, die mit unterschiedlichen Smartphone-Betriebssystemen kompatibel sind. Bei diesen Uhren kann es allerdings passieren, dass sie nicht auf alle Funktionen des Smartphones zugreifen können und daher nur einen begrenzten Funktionsumfang besitzen. 

Deshalb sollten Sie im Vorfeld des Kaufes genau überprüfen, welches Smartwatch-Betriebssystem für Ihr Smartphone infrage kommt. 

Zu den gängigen Betriebssystemen auf dem Markt gehören die folgenden:

  • Android Wear
    Android von Google gehört zu den bekanntesten Betriebssystemen für mobile Geräte auf dem Markt. Das speziell von Google für Smartwatches optimierte Android Wear eignet sich entsprechend gut zur Kopplung mit weiteren Android-Geräten. Dabei ist es mit allen Android-Smartphones mit einer Version von 4.3 oder höher kompatibel. Insbesondere Smartwatches mit Android Wear 2.0 lassen sich darüber hinaus mit Apple-Geräten verbinden. Allerdings können hierbei Einschränkungen möglich sein.
  • watchOS
    watchOS ist das Smartwatch-Betriebssystem des Elektronikherstellers Apple und gehört zum herstellereigenen Sortiment produktspezifischer Betriebssysteme mit iOS-Grundlage. Anders als das Betriebssystem von Google ist watchOS ausschließlich auf die Kopplung mit dem iPhone ausgelegt. Mit einem Android-Smartphone ist daher keine Verbindung möglich.
  • Tizen
    Neben den großen Betriebssystemen gibt es Smartwatches, die sogenannte proprietäre Betriebssysteme besitzen. Dabei handelt es sich um herstellereigene Betriebssysteme, die ausschließlich für die eigenen Smartwatches produziert werden. Dazu gehört etwa das Betriebssystem Tizen von Samsung. Uhren mit dem Betriebssystem Tizen sind nur mit Smartphones von Samsung kompatibel.
  • Pebble
    Pebble ist das Smartwatch-Betriebssystem des Herstellers Fitbit. Anders als etwa Uhren mit watchOS- oder Tizen-Betriebssystem sind Pebble-Uhren mit Smartphones verschiedener Hersteller kompatibel. Es handelt sich also um ein universales Betriebssystem. Allerdings wird das Betriebssystem vom Hersteller nur noch bis Ende Juni 2018 unterstützt. Danach haben Geräte mit Pebble nur noch einen eingeschränkten Funktionsumfang.

Display

Das Display ist das Herzstück einer Smartwatch, von dem vor allem die Bedienung abhängt. Die Form und Größe des Displays ist entscheidend für die Optik des ganzen Geräts verantwortlich.

Heutige Modelle besitzen in der Regel ein rundes oder quadratisches Display, über das Sie mittels Touchscreen das Gerät bedienen. Auf diese Weise können Sie beispielsweise durch das Menü steuern, eine Nachricht schreiben oder einen Anruf entgegennehmen – ganz so wie bei einem herkömmlichen Smartphone.

Die Smartwatches auf dem Markt unterscheiden sich vor allem durch ihr Display. Es gibt verschiedene Kriterien, anhand derer Sie die Qualität eines Displays beurteilen können:

Größe

Einerseits sollte das Display groß genug sein, um alle wichtigen Informationen gut ablesen zu können. Andererseits sollte es nicht zu groß ausfallen, damit die Uhr auch zu Ihrem Handgelenk passt und sich bequem tragen lässt.

Shopping Tipp

Einige Uhren besitzen ein ergonomisch gewölbtes Display, das ideal am Handgelenk anliegt. Falls die Größe bzw. Länge des Armbands für Sie nicht ideal ist, können Sie dieses bei den meisten Modellen ganz einfach austauschen oder auch frei anpassen.

Die Größe des Displays wird anhand der Bilddiagonale ermittelt. Die Angabe erfolgt in Zoll (″).

Die meisten aktuellen Smartwatches auf dem Markt besitzen Displays mit einer Größe zwischen 1,2 und 1,8″. Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, welchem Zentimeterwert die gängigen Bilddiagonalen entsprechen. So können Sie überprüfen, ob die jeweilige Uhr für Ihre Anforderungen infrage kommt oder nicht.

Display-Größe  Bilddiagonale 
1,2″ 3 cm
1,3″ 3,3 cm
1,4″ 3,56 cm
1,5″ 3,81 cm
1,6″ 4,06 cm
1,7″ 4,32 cm
1,8″ 4,57 cm
Technologie

Genau wie bei klassischen Smartphones kommen auch bei Smartwatches unterschiedliche Display-Technologien zum Einsatz. Sie stellen eine optimale Darstellung der Apps, Multimedia-Anwendungen und Funktionen des Geräts sicher.

Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der folgenden 2 Display-Technologien:

LCD-Technologie

Zwar gehört die LCD-Technologie zu den älteren Anzeige-Technologien, sie kommt jedoch auch bei aktuellen Smartwatches noch zum Einsatz.

Wissenswert

LCD steht für Liquid Crystal Display, was auf Deutsch so viel wie „Flüssigkristallanzeige“ bedeutet.

Die Bildpunkte eines solchen Displays bestehen aus Flüssigkristallen, die elektrisch angesteuert werden können. Diese Flüssigkristalle befinden sich zwischen 2 sehr dünnen Scheiben, die mit speziellen Filtern zur Polarisation und Einfärbung des Lichts ausgestattet sind. Einfallendes Licht wird somit durch den Flüssigkristall polarisiert und mithilfe von Farbfiltern auf die richtige Farbtemperatur gebracht.

Und so funktioniert die LCD-Technologie im Detail:

  1. Die Flüssigkristall-Scheiben werden durch eine Hintergrundbeleuchtung angestrahlt.
  2. Das einfallende Licht wird durch den Polarisationsfilter gebündelt.
  3. Anschließend treffen die Lichtwellen auf die Flüssigkristalle, die individuell unter Spannung gesetzt werden.
    ⇒ Je nach der entsprechenden Spannung ändern die Flüssigkristalle in unterschiedlicher Weise ihre Ausrichtung.
    ⇒ Dadurch werden die einfallenden Lichtstrahlen von den Flüssigkristallen unterschiedlich gebrochen und weitergeleitet.
  4. Im sogenannten Farbfilter werden die Lichtwellen individuell eingefärbt.
  5. Ein weiterer Polarisationsfilter reguliert die Helligkeit der Bildpunkte.
    ⇒ Durch diese Polarisation und Einfärbung der Hintergrundbeleuchtung entsteht ein vollständiges Bild, das mehr als 16.000.000 Farben umfassen kann.

LCD-Displays leuchten also nicht eigenständig, sondern filtern und ordnen das einfallende Licht auf eine ganz bestimmte Weise. Daher ist eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung mithilfe von integrierten Leuchtdioden (LEDs) nötig. 

Aufgrund der Hintergrundbeleuchtung ist der Stromverbrauch solcher LCD-Geräte im Vergleich zu AMOLED-Displays höher. Displays dieser Technologie erreichen eine relativ hohe Helligkeit, wodurch Sie Smartwatches dieser Art besonders im Freien gut einsetzen und ablesen können.

Die LCD-Technologie zeichnet sich einerseits durch eine hohe Bildschärfe dank der klar abgegrenzten Pixelstruktur aus. Das bedeutet, dass die einzelnen Bildpunkte klare Konturen besitzen und nicht miteinander verschwimmen. Dadurch ergibt sich insbesondere bei der Anzeige von Texten eine hohe Lesbarkeit. Andererseits besitzen LCD-Displays im Allgemeinen eine hohe Lebensdauer.

AMOLED-Technologie

Alternativ zu den intelligenten Uhren mit LCD-Displays sind auch Geräte mit AMOLED-Technologie erhältlich.

Diese gehören zum Typ der sogenannten OLED-Displays, also Displays mit sogenannten organischen Leuchtdioden (engl.: Organic Light Emitting Diode). 

Wissenswert

Die AMOLED-Technologie ist eine technische Weiterentwicklung der OLED-Technologie.

Dabei steht AMOLED für Active-Matrix Organic Light Emitting Diode. Diese Displays basieren also auf der herkömmlichen OLED-Technologie und besitzen zahlreiche Leuchtdioden zur Darstellung des Bildes.

Und so funktioniert die AMOLED-Technologie im Detail:

  1. AMOLED-Displays verfügen über eine sogenannte aktive Matrix, auf der sich zahlreiche einzelne Leuchtdioden befinden.
  2. Diese einzelnen Leuchtdioden leuchten selbstständig in den Grundfarben Rot, Grün und Blau.
  3. Über die Matrix können sämtliche Dioden individuell angesteuert werden.
    ⇒ Aus den Grundfarben können so alle Farben gemischt werden.
  4. Das menschliche Auge nimmt diese individuell leuchtenden Bildpunkte im Ganzen als vollständiges Bild wahr.

Grundsätzlich zeichnen sich AMOLED-Displays durch kräftige Farben, hohe Kontraste und tiefe Schwarzwerte aus. Darüber hinaus besitzen Displays dieser Technologie eine gute Blickwinkelstabilität. 

Auch der Stromverbrauch von AMOLED-Geräten ist gegenüber Modellen mit LCD-Displays deutlich geringer, da keine permanente Hintergrundbeleuchtung nötig ist.

Allerdings ist auch die Lebensdauer von AMOLED-Displays gegenüber der LCD-Variante etwas geringer. So verlieren die Pixel mit der Zeit an Helligkeit, weil die organischen Leuchtmaterialien abgebaut werden. Zudem sind AMOLED-Displays weniger hell als etwa LCD-Displays.

Auflösung

Die Auflösung eines Smartwatch-Displays gibt an, wie viele Pixel (Bildpunkte) das Display anzeigen kann. Angegeben wird die Auflösung in Pixel pro Höhe und Breite. 

Beispiel

Eine Smartwatch mit einer Auflösung von 432 x 216 Pixeln kann in der Höhe 432 und in der Breite 216 Pixel darstellen.

Aussagekräftig für die Bildqualität der generell eher kleinen Smartwatches ist die sogenannte Pixeldichte. Diese wird in Bildpunkten pro Zoll angegeben (engl.: Pixel per Inch, ppi). Bei gleicher Auflösung hat ein kleines Display eine höhere Pixeldichte als ein Display, das größer ausfällt.

Damit Ihre Smartwatch über eine möglichst hohe Bildschärfe verfügt, sollten Sie hierauf besonders achten. Andernfalls kann es bei einer zu geringen Auflösung passieren, dass eine eher körnige Bildstruktur die Bedienung stört.

Um von einer guten Bildqualität zu profitieren, sollte Ihr Wunschmodell eine bestimmte Auflösung jedoch nicht unterschreiten. Als Faustregel gilt hierbei: Bei der Pixeldichte sollte sie über mindestens 300 ppi verfügen. 

Bedenken Sie

Eine sehr hohe Auflösung führt allerdings auch zu einem hohen Stromverbrauch. Je nach Modell und Akku-Leistung ist es bei solchen Uhren deshalb möglich, dass der Akkustand schneller zur Neige geht und Sie das Gerät häufiger wieder aufladen müssen.


Ausstattung

Die Ausstattung kann durchaus variieren. Je umfangreicher sie ausfällt, desto mehr Möglichkeiten bietet die Uhr.

Die Ausstattungsmerkmale lassen sich in folgende Bereiche untergliedern:

Bedienelemente

Bedienelemente dienen zur Steuerung der unterschiedlichen Funktionen. 

Zumeist sind folgende Bedienelemente zu finden:

  • Drehlünette
    Die Drehlünette bildet einen äußeren Ring um das Ziffernblatt der Smartwatch und steuert je nach Uhren-Modell ganz unterschiedliche Funktionen. Indem Sie den Ring drehen, scrollen Sie durch das Menü, überspringen Musiktitel oder lassen sich unterschiedliche Zeitzonen anzeigen. Die Drehlünette stellt als zusätzliches Bedienelement eine ideale Ergänzung zum Touchscreen dar.
  • Drehrad
    Ähnlich wie bei herkömmlichen Uhren verfügen auch die meisten Smartwatches über ein seitlich angebrachtes Drehrädchen. Je nach Modell können Sie es für unterschiedliche Bedienfunktionen nutzen. Meist dient es zum Hinein- und Hinauszoomen bei der Betrachtung von Bildern oder Karten oder aber zum Scrollen durch das Menü. 
  • Tasten
    Einige Smartwatches verfügen über separate Tasten als zusätzliche Bedienelemente, die meist an der Seite des Gehäuses angebracht sind. So sind viele Uhren beispielsweise mit einem Homebutton ausgestattet, der zurück ins Startmenü führt.
  • Touchscreen
    Der Touchscreen stellt das wichtigste Bedienelement dar. Wie bei einem herkömmlichen Smartphone steuern und bedienen Sie die meisten Funktionen über den berührungsempfindlichen Bildschirm. Unterschiedliche Gesten wie Wischen, Tippen, Halten und Drehen ermöglichen Ihnen dabei vielfältige Bedienmöglichkeiten.
GPS

Viele Smartwatches greifen auf das GPS-Modul (Global Positioning System, dt.: Globales Positionierungsbestimmungssystem) des verbundenen Smartphones zurück, das die punktgenaue Ortung der eigenen Position ermöglicht.

Darüber hinaus ist ein solches Modul bei einigen Uhren auch direkt integriert. Mithilfe der GPS-Ortung können Sie jederzeit Ihren genauen Aufenthaltsort bestimmen und auch Ihre zurückgelegten Strecken und Geschwindigkeiten feststellen. Auch einige Fitness-Funktionen funktionieren mit GPS. Weitere Informationen zu den Fitness-Funktionen finden Sie in unserer gleichnamigen Themen-Rubrik.

Prozessor

Der Prozessor stellt sicher, dass die Uhr auch komplexere Aufgaben problemlos erledigen kann. Dafür sollte er schnell genug arbeiten können. Aussagen zur Schnelligkeit des Smartwatch-Prozessors liefert einerseits die Taktfrequenz. Andererseits hat die Anzahl der Kerne Auswirkungen auf die Prozessorgeschwindigkeit.

Taktfrequenz

Die Taktfrequenz des Prozessors gibt an, wie viele Rechenschritte der Prozessor pro Sekunde durchführen kann. Die Angabe erfolgt in Herz (Hz) bzw. Gigahertz (GHz).

Um sämtliche Aufgaben ausreichend schnell ausführen und verarbeiten zu können, sollte eine Smartwatch eine Prozessorleistung von mindestens 1,5 bis 2 GHz aufbringen.

Anzahl der Kerne

Die Anzahl der Prozessorkerne bestimmt, ob Ihre Smartwatch auch bei höherer Auslastung Aufgaben ausreichend schnell erledigen kann. 

So beschleunigen mehrere Prozessorkerne grundsätzlich den Arbeitsprozess: Ist ein Prozessorkern ausgelastet, kann ein weiterer Kern zusätzliche Aufgaben übernehmen, etwa wenn Sie mehrere Programme parallel nutzen möchten. 

Eine Übersicht über die momentan erhältlichen Prozessorkerne und deren Bezeichnung bietet Ihnen die folgende Tabelle:

Bezeichnung Anzahl der Kerne
Dual Core 2
Quad Core 4
Octa Core 8
Schnittstellen
Damit Sie Ihre Smartwatch mit anderen Geräten verbinden können und auch direkt vom Gerät aus auf das Internet sowie das Mobilfunknetz zugreifen können, sind die Modelle mit unterschiedlichen Schnittstellen ausgestattet.
Die wichtigsten Schnittstellen sind folgende:
  • USB
    Über den USB-Anschluss können Sie die Smartwatch mit Ihrem Laptop oder PC verbinden oder aber an der Steckdose aufladen. Die Schnittstelle ist zumeist als Micro-USB-Buchse an der Seite des Gehäuses realisiert. Das hierzu benötigte Kabel samt Netzteil ist meist im Lieferumfang enthalten.
  • WLAN
    Viele Smartwatches verfügen über eine integrierte WLAN-Schnittstelle. Diese ermöglicht es, direkt von der Uhr aus auf das Internet zuzugreifen – auch ohne Verbindung mit einem Smartphone. Allerdings sind Sie auf ein WLAN-Netzwerk angewiesen. Außerhalb der Reichweite des Netzwerks können Sie über die WLAN-Schnittstelle nicht auf das Internet zugreifen.
  • Bluetooth
    Bluetooth dient der drahtlosen Übertragung zwischen mobilen Geräten. Bei Smartwatches wird dieser Übertragungsstandard vor allem dazu genutzt, um die Verbindung zwischen der Uhr und dem Smartphone herzustellen – schließlich soll eine Smartwatch auf die Funktionen des Smartphones zugreifen. Mithilfe von Bluetooth lassen sich Daten nur innerhalb einer bestimmten Reichweite übertragen. Wie hoch diese ist, unterscheidet sich von Gerät zu Gerät. Üblicherweise ist eine Distanz von etwa 10 m jedoch kein Problem.
  • NFC
    Ähnlich wie Bluetooth ist auch NFC (Near Field Communication, dt.: Nahfeldkommunikation) ein Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung. Allerdings ist NFC nur für Übertragungen auf Distanzen im Zentimeterbereich ausgelegt, darüber hinaus ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung mit 424 kbit/s (Kilobit pro Sekunde) relativ gering. Allerdings dient NFC nicht der Kopplung der Uhr mit weiteren Geräten. Stattdessen kommt der Standard für das mobile Bezahlen zum Einsatz. Hierfür müssen Sie die Uhr lediglich an das Zahlungs-Terminal halten und sofort wird der ausstehende Betrag beglichen. Um die Bezahlfunktion nutzen zu können, müssen Sie auf Ihrer Uhr allerdings eine App installieren, die auf Ihr Konto zugreift.
  • Mobilfunk-Standards
    Einige Smartwatches verfügen über integrierte Schnittstellen zu unterschiedlichen Mobilfunkstandards. Diese ermöglichen den direkten Internetzugriff mithilfe der Uhr – ganz ohne Verbindung zum Smartphone oder einem lokalen WLAN-Netzwerk. Das kann insbesondere unterwegs von Vorteil sein. Um diese Schnittstelle nutzen zu können, müssen Sie allerdings eine eigene SIM-Karte in die Uhr einlegen. Dazu verfügen einige Modelle über einen entsprechenden Karten-Slot.
Shopping Tipp

Möchten Sie Ihre Smartwatch kabellos laden, sollten Sie auf die Induktionsfunktion achten. Ein Gerät mit dieser Funktion müssen Sie zum Laden lediglich auf ein mitgeliefertes Lade-Pad legen oder aber in eine spezielle Lade-Schale einlegen.

Speicher

Der Speicher gibt an, welche Datenmengen auf dem Gerät Platz finden. Die Speicherkapazität wird grundsätzlich in Gigabyte (GB) angegeben.

Zu unterscheiden ist hierbei der interne Speicher vom Arbeitsspeicher:

  • Arbeitsspeicher
    Der Arbeitsspeicher enthält die Daten, die für die soeben ausgeführten Programme und Funktionen relevant sind. Je größer der Arbeitsspeicher ist, umso mehr Applikationen können Sie parallel nutzen. Damit Ihre Smartwatch auch mehrere Prozesse gleichzeitig möglichst schnell und problemlos ausführen kann, sollte der Arbeitsspeicher mindestens 512 GB, besser noch 1 GB verfügen. 
  • Interner Speicher
    Der interne Speicher der Uhr gibt an, wie viele Daten langfristig auf dem Gerät gesichert werden können. Er bietet also Platz für Fotos, Videos, Apps oder auch Kontakte und Nachrichten. Je größer der Speicher, desto mehr Daten finden auf Ihrem Gerät Platz. Empfehlenswert ist ein interner Speicher mit einer Größe von wenigstens 4 GB, besser jedoch 8 GB (Gigabyte).

Funktionen

Smartwatches bieten eine Vielzahl an Funktionen, die weit über die reine Zeitanzeige hinausgehen. Sie ermöglichen weitere Anwendungsmöglichkeiten wie die Annahme von Telefonaten, den Zugriff auf das Internet oder aber die Messung von Körperfunktionen.

Selbstverständlich zeigen Smartwatches auch die aktuelle Uhrzeit an. Dabei können Sie die Darstellung der Uhr meist frei wählen – neben einem Ziffernblatt steht hier meist auch eine Digital-Anzeige zur Auswahl.

Viele Funktionen bedienen Sie mithilfe von Apps, also Software-Programmen. Diese Apps sind auf die Darstellung einer Smartwatch optimiert, so dass Sie auch mit dem eher kleinen Display einen guten Überblick haben.

Insgesamt lassen sich die Funktionen wie folgt strukturieren:

Telefon-Funktionen

Mit einer Smartwatch können Sie üblicherweise die Telefon-Funktionen des gekoppelten Mobiltelefons steuern – und beispielsweise Telefonate annehmen oder Nachrichten versenden. 

Folgende Telefon-Funktionen finden Sie in den meisten Geräten:

  • Alarm-Funktion
    Die meisten Uhren verfügen wie herkömmliche Handys oder Smartphones über eine Alarm-Funktion, um Sie beispielsweise über eingehende Anrufe oder Benachrichtigungen zu informieren. Dazu gibt die Smartwatch entweder akustische Signale ab oder aber sie nutzt eine integrierte Vibrationsfunktion.
  • Anrufe 
    Smartwatches bieten die Möglichkeit, direkt mit der Uhr Telefonate anzunehmen oder auch selbst Leute aus der Kontaktliste des Telefons anzurufen. Dazu besitzen die meisten Modelle integrierte Lautsprecher und ein Mikrofon. Indem Sie Kopfhörer anschließen, fällt die Gesprächsqualität allerdings meist deutlich höher aus.
  • Benachrichtigungen
    Smartwatches bieten auch die Möglichkeit, Nachrichten zu empfangen und zu versenden. Neue Benachrichtigungen können Sie auf Ihrer Uhr lesen und beantworten. Je nach Größe und Modell kann das Schreiben von Nachrichten allerdings etwas umständlich sein.
Multimedia-Funktionen

Smartwatches bieten eine Vielzahl von Funktionen, die sich auf den Multimedia-Bereich beziehen. 

Folgende Multimedia-Funktionen sind auf den meisten Modellen zu finden:

  • Musiksteuerung
    Die Musikwiedergabe Ihres Smartphones können Sie in der Regel über eine Ihre Smartwatch steuern – und Sie müssen dazu nicht einmal das Handy aus der Tasche holen.
  • Foto- und Videowiedergabe
    Fotos und Videos werden auf dem Display der Uhr im Vollbild-Modus dargestellt, während der Ton entweder über integrierte Lautsprecher oder Kopfhörer wiedergegeben wird.
  • Navigation
    Sie können sich auf dem Display Ihrer intelligenten Uhr die Navigation zu einem gewünschten Zielort anzeigen lassen. Das funktioniert beispielsweise über das GPS-Modul Ihres Smartphones. Möchten Sie, dass Ihre Uhr unabhängig vom Handy navigieren kann, benötigt diese ein integriertes GPS-Modul. Darüber hinaus muss eine entsprechende Navigations- oder Karten-App installiert sein. 
  • Sprachsteuerung
    Ein integrierter Sprachassistent ist insbesondere bei der Nutzung von Suchmaschinen über die Smartwatch hilfreich. Denn statt zentrale Suchbegriffe einzutippen, sprechen Sie Ihre Frage ganz einfach in das Mikrofon. Eine Spracherkennungssoftware wandelt Ihre Anfrage dann in Text um.
Fitness-Funktionen

Zwar gibt es für den Fitness-Bereich eigenständige Uhren, die als Fitness-Tracker oder auch als Activity-Tracker bezeichnet werden. Allerdings bieten mittlerweile auch Smartwatches viele dieser Funktionen an.

Je nach Modell und Ausstattung bieten Ihnen heutige Ausführungen folgende Fitness-Funktionen:

  • Pulsmesser
    Zu den wichtigsten Fitness-Funktionen gehört die Pulsmessung. Mit dieser Funktion können Sie während des Sports Ihren Puls überwachen. Das ist wichtig, damit Sie im optimalen Pulsbereich trainieren können.
  • Distanzmesser
    Smartwatches können mithilfe eines integrierten GPS-Moduls die zurückgelegte Distanz messen und als Reichweite in m angeben. Allerdings ist auch die Distanzmessung lediglich als Annäherung an die tatsächlich zurückgelegte Strecke zu sehen.
  • Kalorienzähler
    Auf Grundlage einer zurückgelegten Strecke berechnen Smartwatches die in etwa verbrauchten Kalorien. Das kann insbesondere beim Joggen hilfreich sein. Allerdings sind diese Daten nur als Näherungswerte zu sehen, da sie den tatsächlichen Kalorienverbrauch nur schätzen.
  • Schrittzähler
    Neben den Kalorien und der Distanz zählen viele Smartwatches auch die zurückgelegten Schritte. Dazu greifen die Geräte jedoch meist nicht auf das integrierte GPS-Modul, sondern auf die eingebauten Bewegungssensoren zurück. Dennoch müssen auch die gezählten Schritte als Näherungswerte betrachtet werden, so gibt es beispielsweise zwischen den verschiedenen Uhren teils große Unterschiede bei den Schrittzahlen.
  • Schlaf-Tracker
    Einige Modelle ermöglichen es, die Länge und Qualität des eigenen Schlafes zu überprüfen. Dazu registrieren Beschleunigungs-Sensoren der Uhr die Bewegungsmuster während des Schlafes. Außerdem wertet das Gerät Körperfunktionen wie den Pulsschlag und die Atmung aus. Aus diesen Daten werden wiederum Statistiken zur Schlaflänge und -qualität abgeleitet, die beispielsweise beim Behandeln von Schlafstörungen weiterhelfen können.

Materialien

Ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung ist das Material.

Damit die Uhr auch eine hohe Stabilität besitzt, sollte besonders das Gehäuse-Material robust und gut verarbeitet sein. Achten Sie auf das Armband-Material, damit die Uhr optimal am Handgelenk anliegt. 

Gehäuse-Materialien

Für das Gehäuse verwenden die Hersteller zum Teil ganz unterschiedliche Materialien, was Auswirkungen auf die Haptik und Robustheit der Geräte hat.

  • Aluminium
    Das Metall Aluminium ist äußerst strapazierfähig und robust gegen äußere Einwirkungen wie Stöße und Schläge. Optisch besitzen Uhren mit einem Aluminium-Gehäuse meist eine silber-metallische Farbe. Uhren dieser Art sind jedoch auch in weiteren Farbtönen erhältlich. Aluminium ist leichter als Edelstahl.
  • Edelstahl
    Die Gehäuse bestehen meist aus dem äußerst strapazierfähigen Material Edelstahl. Es ist robust gegen Stöße und hohe mechanische Beanspruchungen. Edelstahl-Gehäuse sind in unterschiedlichen Farbtönen wie Schwarz, Silber, Kupfer und Gold erhältlich. Gegenüber Varianten aus Aluminium ist Edelstahl allerdings etwas schwerer.
  • Carbon
    Gehäuse aus Carbon sind zwar weniger strapazierfähig als die Metall-Varianten Aluminium und Edelstahl, allerdings sind auch sie recht robust und mit der richtigen Pflege äußerst haltbar. Optisch können Sie frei zwischen zahlreichen Farbkombinationen wählen. Darüber hinaus sind Geräte mit Carbon-Gehäuse wesentlich leichter als Varianten aus Metall.
Wissenswert

Ob Ihre Smartwatch wasserdicht ist, können Sie über den sogenannten IP-Code herausfinden, den die Hersteller meist angeben. Er besteht aus 2 Ziffern: Die erste gibt den Staubschutz, die zweite die Wasserdichtigkeit an. Je höher die Ziffern ausfallen, desto besser ist der Schutz. 

Der Staubschutz unterteilt sich in Werte von 0–6, bei der Wasserdichtigkeit gilt die Unterteilung von 0–8. Der Schutzfaktor IP68 gibt demnach den höchstmöglichen Schutz an. Eine solche Uhr ist folglich sowohl vollständig staub- und wasserdicht.

Armband-Materialien

Wie herkömmliche Armbanduhren werden auch Smartwatches mit einem Armband aus einem der folgenden Materialien ausgeliefert:

  • Leder
    Ein Armband aus Leder gilt als echter Klassiker. Es ist in verschiedenen Farbtönen erhältlich, sorgt generell für eine elegante Optik und passt sich optimal an das Handgelenk an. Allerdings wird Leder durch die regelmäßige Beanspruchung mit der Zeit rissig. Feuchtigkeit kann es außerdem hart oder spröde machen. Deshalb sollten Sie ein solches Armband sorgsam behandeln und regelmäßig pflegen.
  • Edelstahl
    Auch Edelstahl zählt zu den klassischen Armband-Materialien. Armbänder aus Edelstahl wirken edel und sind sehr robust und strapazierfähig. Allerdings passen sie sich nicht so flexibel an das Handgelenk an wie etwa Modelle aus Leder. Zudem sind sie anfällig für Kratzer. 
  • Silikon
    Silikon ist ein sehr weicher Kunststoff, der in den verschiedensten Farbtönen erhältlich ist. Armbänder aus Silikon sind sehr elastisch und vergleichsweise robust, können allerdings nicht mit der Strapazierfähigkeit von Modellen aus Metall mithalten. Silikon-Armbänder sind sehr anschmiegsam und passen sich somit optimal dem Handgelenk an.

Akku

Ein wichtiges Kriterium für den problemlosen Betrieb Ihrer neuen Smartwatch ist die Akku-Leistung. Von dieser hängt ab, wie lange Sie Ihre smarte Uhr bedienen können, bis Sie sie wieder aufladen müssen. 

Möchten Sie Ihre Uhr mehrere Tage lang tragen, ohne sie aufladen zu müssen, dann sollten Sie auf eine hohe Akku-Kapazität achten. Die Akku-Kapazität gibt an, wie viel Energiemenge der integrierte Akku Ihrer Uhr speichern und somit unterwegs zur Verfügung stellen kann. Angegeben wird sie in Milliampere-Stunden (mAh). Dabei gilt die Regel: Je höher die Kapazität, umso länger ist auch die Laufzeit des Akkus.

Wissenswert

Während die Akkus von Smartphones eine Kapazität von etwa 1.200 bis 3.000 mAh aufweisen, liegt die Kapazität der meisten Smartwatches zwischen 200 und 1.000 mAh. Allerdings benötigen sie auch weniger Energie für den Betrieb der kleineren Uhren-Displays.

Während Sie ein Gerät mit einer Kapazität von 1.000 mAh üblicherweise über einige Tage hinweg nutzen können, müssen Sie ein Modell mit 200 bis 300 mAh Akku-Kapazität meist täglich laden. Dabei variiert die tatsächliche Nutzungsdauer mit der Nutzungsintensität. Die maximale Nutzungszeit der meisten intelligenten Uhren liegt zwischen 18 und 72 h. Viele Hersteller geben die Nutzungszeit ihrer Smartwatches in der Produktbeschreibung an. Allerdings sind diese Angaben eher als Annäherungswerte zu verstehen. Meist reicht die tatsächliche Nutzungsdauer der Geräte nicht an die angegebenen Werte der Hersteller heran.

Der Auflade-Prozess der meisten Smartwatches erfolgt wie bei herkömmlichen Smartphone über USB. Dazu liefern die Hersteller meist gleich das zugehörige USB-Kabel samt Netzteil mit.

Hersteller neuerer Modelle hingegen setzen auf kabelloses Aufladen über Induktion. Hierfür ist ein sogenanntes Lade-Pad oder eine Ladeschale im Lieferumfang enthalten. Ihre Uhr legen Sie hierbei lediglich auf das Pad oder geben es in die Schale.

Shopping Tipp

Es gibt auch einige wenige Smartwatches auf dem Markt, die völlig ohne regelmäßiges Aufladen auskommen. Diese Uhren beziehen ihre Energie aus der die Körperwärme des Uhrenträgers. Auf Farbdarstellungen und umfangreiche Funktionen müssen Sie hier jedoch verzichten.

An dieser Stelle haben wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema Smartwatches für Sie aufgeführt und beantwortet. Unsere Fragensammlung basiert dabei auf dem Wissensbedarf anderer Kaufinteressenten.

Akku

Wie lange hält der Akku einer Smartwatch?

Die Laufzeit hängt wesentlich von der Kapazität des Akkus ab. Es gilt: Je höher die Kapazität, desto länger können Sie ihr Gerät ohne Ladevorgang verwenden. Die meisten Geräte besitzen Kapazitäten zwischen 200 und 1.000 mAh. Entsprechend unterscheiden sich die Laufzeiten zwischen den einzelnen Modellen zum Teil stark.

So können Sie beispielsweise ein Gerät mit einer Kapazität von 1.000 mAh meist über mehrere Tage hinweg nutzen. Modelle mit lediglich 200 bis 300 mAh müssen Sie hingegen meist bereits nach 1 Tag in Betrieb wieder aufladen. Die Laufzeit der meisten Smartwatches auf dem Markt liegt zwischen 18 und 72 h.
 

Wie lade ich meine Smartwatch wieder auf?

Smartwatches müssen Sie für den Betrieb regelmäßig wieder aufladen. Dabei unterscheidet sich je nach Modell, wie genau Sie es wieder mit Energie versorgen.

Folgende Möglichkeiten des Aufladens gibt es:

  • Aufladen per USB
    Viele Smartwatches verfügen über einen Micro-USB-Anschluss, über den Sie das Gerät mit einem beigelegten USB-Ladekabel samt Netzteil verbinden können.
  • Aufladen per Ladekabel
    Andere Geräte wiederum werden über eine Art magnetisches Pad-Ladekabel geladen, das Sie lediglich an das Uhrengehäuse andocken. Die andere Seite des Ladekabels ist mit einem Netzteil verbunden.
  • Wireless Charging
    Einige neuere Modelle können Sie auch kabellos mithilfe einer sogenannten Ladeschale oder eines Lade-Pads aufladen. Dazu legen Sie die Uhr ganz einfach auf die entsprechende Vorrichtung – und schon beginnt der Ladevorgang. 

Anwendung

Wie bediene ich eine Smartwatch?

Eine Smartwatch bedienen Sie in der Regel mit den Fingern, weil diese Geräte über berührungsempfindliche Bildschirme verfügen. Mithilfe von Wisch- und Scroll-Gesten navigieren Sie ganz ähnlich wie bei einem Smartphone durch das Menü.

Einige Modelle verfügen über zusätzliche analoge Bedienelemente am Uhrengehäuse, die die Bedienung vereinfachen oder verbessern sollen. Dazu zählen etwa eine Drehlünette, ein Drehrad und zusätzliche Tasten am Gehäuse.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Bedienelementen erhalten Sie in unserer gleichnamigen Themen-Rubrik.

Definition

Was ist eine Smartwatch?

Eine Smartwatch ist eine intelligente Uhr, die Ihnen eine Vielzahl an Funktionen und Informationen bietet und zugleich als Ergänzung zum Smartphone dient. Dazu wird sie über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt. So können Sie sich beispielsweise von Ihrer Smartwatch über eingehende Anrufe, Emails und Nachrichten informieren lassen, ohne Ihr Handy aus der Tasche holen zu müssen. 

Eine detaillierte Produktbeschreibung zur Smartwatch finden Sie in unserem Ratgeber.
 

Eine Hybrid-Smartwatch ist eine Kombination von Elementen einer klassischen Armbanduhr mit speziellen Funktionen einer Smartwatch. So verfügt sie wie eine herkömmliche Armbanduhr über ein analoges Ziffernblatt und ist klassisch designt. Außerdem haben diese Geräte üblicherweise keinen Akku verbaut, sondern eine klassische Uhrenbatterie. 

Wie herkömmliche Modelle können Sie auch eine Hybrid-Smartwatch über Bluetooth mit Ihrem Smartphone verbinden. 

Verschiedene Hybrid-Smartwatches informieren sie auf unterschiedlichen Wegen über eingehende Anrufe oder Benachrichtigungen Ihres Smartphones: Einige Modelle kündigen dem Nutzer durch die Bewegung der Uhrzeiger eingehende Benachrichtigungen an, andere Modelle vibrieren. Und wiederum andere Hybrid-Uhren verfügen über ein kleines integriertes Display innerhalb des analogen Ziffernblatts, das Sie solche Ereignisse anzeigt.

Anrufe tätigen und Nachrichten empfangen oder senden können Sie mit diesen Modellen in der Regel nicht. Dafür können Sie mithilfe der meisten Hybrid-Modelle allerdings über integrierte Knöpfe Funktionen Ihres Smartphones bedienen, wie etwa die Musikwiedergabe. Außerdem erfassen diese Geräte meist Fitnessdaten und zählen die zurückgelegten Schritte, berechnen den Kalorienverbrauch oder überwachen den Schlaf.

Kauf

Warum sollte ich eine Smartwatch kaufen?

Es gibt vielfältige Gründe, die für den Kauf sprechen. Die Geräte zeichnen sich gegenüber klassischen Armbanduhren besonders dadurch aus, dass sie eine Vielzahl weiterer Funktionen und Informationen neben der reinen Zeitanzeige bieten:

Nachrichten werden auf dem Display der Uhr dargestellt, dort werden Sie auch über verpasste Anrufe informiert. Zudem weist sie eine Vibration oder ein Signalton der Uhr auf eine neue Nachricht oder Email hin. Mithilfe einer Smartwatch können Sie aber selbstverständlich auch telefonieren.

Somit eignen sich diese Uhren vor allem für Nutzer, die unterwegs schnell auf wichtige Informationen zugreifen möchten, ohne das Smartphone aus der Tasche zu holen. Außerdem bieten Ihnen Smartwatches eine Vielzahl an Multimedia-Funktionen wie die Wiedergabe von Videos und Musik. Einige Modelle erfassen auch Fitness-Daten.
 

Worin unterscheiden sich Smartwatches von Fitnesstrackern?

Während klassische Fitnesstracker ausschließlich Körperfunktionen messen, verfügen Smartwatches über deutlich mehr Anwendungen wie beispielsweise Telefon- und Multimedia-Funktionen.

Diese werden durch die Verbindung der Uhr mit einem separaten Smartphone ermöglicht. So können Smartwatches auf die Informationen und Funktionen des Smartphones zurückgreifen.
 

Worauf sollte ich beim Kauf einer Smartwatch achten?

Smartwatches gibt es in vielen Formen und Ausführungen. 

Damit Sie die Uhr finden, die zu Ihren Anforderungen passt, sollten Sie auf folgende Kriterien achten:

  • Das Wunschmodell sollte Ihnen passen.
    Einige Modelle sind mit sehr großzügigen Displays ausgestattet, wodurch die Uhr auch insgesamt eher groß ausfällt. Dies kann dazu führen, dass Ihnen die Uhr nicht passt.
  • Smartwatches sind nicht mit jedem Smartphone-Betriebssystem kompatibel.
    Smartwatches mit dem Betriebssystems Android Wear können Sie meist lediglich mit Android-Smartphones verbinden. Apple-Geräte sind nur mit iPhones kompatibel. Sie sollten deshalb im Vorfeld des Kaufes darauf achten, dass das Betriebssystem Ihrer neuen Smartwatch auch mit dem Betriebssystem Ihres Smartphones zusammenarbeitet. Es gibt allerdings auch einige Modelle mit unabhängigen Betriebssystemen wie etwa Pebble, das mit Smartphones verschiedener Hersteller und Betriebssysteme kompatibel ist.
  • Verschiedene Geräte bieten unterschiedliche Funktionen.
    Während Sie mit den meisten Modellen telefonieren, Apps verwenden und auf das Internet zugreifen können, sind andere Funktionen nur bei bestimmten Uhren verfügbar. So besitzen nicht alle Geräte eine Kamera-Funktion, eine Sprachsteuerung oder auch einen Pulsmesser. Sie sollten daher vor dem Kauf überlegen, welche Funktionen Ihnen wichtig sind.

Weitere Informationen zu den Displays, Betriebssystemen und Funktionen von Smartwatches finden Sie in den gleichnamigen Rubriken.

Wo kann ich eine Smartwatch kaufen?

Ihre neue Smartwatch können Sie bequem online kaufen. Der Online-Kauf bietet Ihnen gleich mehrere Vorteile: So hält das Internet eine große Auswahl smarter Uhren bereit, die das Produktsortiment im Einzelhandel deutlich übersteigt.

Zum anderen profitieren Sie beim Online-Kauf von einer höheren Preistransparenz. Auf unserem Portal beispielsweise finden Sie eine Vielzahl an Angeboten unterschiedlicher Anbieter, die Sie problemlos miteinander vergleichen können. Darüber können Sie die Erfahrungsberichte und Bewertungen anderer Nutzer in Ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen.

Preis

Wie viel kostet eine Smartwatch?

Die Preise variieren je nach Modell und Ausstattung zum Teil stark.

Während Sie manche Einsteiger-Modelle bereits für etwa 40 € bekommen, müssen Sie bei hochklassigen Marken-Geräten von einem Preis zwischen 300 und 400 € ausgehen. 

Schnittstellen

Wie kann ich meine Smartwatch mit meinem Smartphone koppeln?

Um Ihre Smartwatch auch in Verbindung mit Ihrem Smartphone zu nutzen, müssen Sie beide Geräte miteinander verbinden. Wie genau die Kopplung abläuft, unterscheidet sich je nach Modell und Betriebssystem von Uhr und Smartphone.

Bei den meisten Android-Geräten gehen Sie wie folgt vor:

  1. Aktivieren Sie die Smartwatch. 
  2. Nehmen Sie Ihr Smartphone zur Hand und aktivieren Sie die Funktion „Bluetooth“.
  3. Laden Sie die App „Android Wear“ herunter und starten Sie diese.
    ⇒ Anschließend wird Ihnen sowohl auf dem Smartphone als auch auf der Smartwatch ein Code angezeigt.
  4. Prüfen Sie, ob diese beiden Codes miteinander übereinstimmen. 
    Ist dies der Fall, tippen Sie auf Ihrem Smartphone auf die Schaltfläche „Pairing durchführen“.
    ⇒ Ist dies nicht der Fall, führen Sie die bisherigen Schritte erneut durch.
  5. Sind beide Geräte miteinander verbunden, können Sie die Smartwatch über die App auf Ihrem Smartphone einrichten.

So verbinden Sie Ihre Apple-Geräte miteinander:

  1. Aktivieren Sie die Smartwatch.
  2. Nehmen Sie Ihr Apple-Smartphone zur Hand und halten Sie es nahe an die Smartwatch heran. 
    ⇒ Es erscheint nun auf Ihrem Smartphone eine Benachrichtigung. 
  3. Tippen Sie anschließend auf die Schaltfläche „Fortfahren“.
    ⇒ Die Smartwatch zeigt nun eine Animation an. 
  4. Halten Sie nun Ihre Smartphone-Kamera zentral vor diese Animation, so dass das Smartphone diese registriert.
  5. Nun sind beide Geräte miteinander verbunden und Sie können die Smartwatch über die Smartphone-App einrichten.
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