Katzenstreu

(96 Ergebnisse aus 24 Shops)























Optisch ähnliche Angebote

Leider konnten wir zu Ihrem ausgewählten Artikel keine ähnlichen Angebote finden.

25 1 5
1
3
...

Anzahl pro Seite:
Produktfamilien

Ratgeber Katzenstreu


Ratgeber Katzenstreu


Katzen sind von Natur aus sauber und reinlich. Ihr Geschäft erledigen die Stubentiger am liebsten ungestört in ihrem eigenen Katzenklo. Neben der richtigen Auswahl des Klos und dessen Standort ist jedoch auch die Wahl des Katzenstreus von großer Bedeutung.

Durch Kot und Urin entstehen strenge Gerüche, die Katzenstreu binden muss. Zudem sorgt das Einstreu dafür, dass die Hinterlassenschaften des Stubentigers schnell und unkompliziert vom Herrchen oder Frauchen entfernt werden können.

Die Auswahl an Katzenstreu-Sorten ist schier unendlich. Sie können dabei nicht nur auf verschiedene Materialien, sondern sogar auf biologisches Einstreu oder Katzenstreu mit Duft zurückgreifen. Die richtige Wahl richtet sich dabei jedoch nicht nur nach Ihren persönlichen Gewohnheiten, sondern vor allem nach den Vorlieben des Vierbeiners. Besitzen Sie beispielsweise eine besonders scheue und ängstliche Katze, sollten Sie auf ein Einstreu aus organischen Materialien zurückgreifen. Dieses Material gibt beim Scharren der Katze nur wenig Geräusche von sich und ist damit bestens für schreckhafte Katzen geeignet.

Sind Sie jedoch auf der Suche nach einem besonders saugfähigen Katzenstreu, eignet sich das sogenannte Silikatstreu. Hier wird der Katzenurin rasch und zuverlässig aufgenommen.
Dieser Ratgeber informiert Sie darüber, worauf Sie beim Kauf von Katzenstreu sonst noch achten sollten und gibt Ihnen hilfreiche Tipps rund um die richtige Entsorgung des verbrauchten Einstreus.

Das Material

Katzenstreu-Sorten unterscheiden sich vor allem in dem Material, aus welchem das Einstreu gefertigt wurde. Welches Material für Ihre Katze geeignet sein könnte, lesen Sie im Folgenden.

Mineralisches Katzenstreu
Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht dieses Einstreu aus Mineralien. Meist kommen hier Tonmineralien aus Bentonit oder Sepiolith zum Einsatz. Der Vorteil dieses Materials liegt in seiner guten Aufnahmefähigkeit. Die einzelnen Körner sind sehr porös und haben eine große Oberfläche. Flüssigkeit und Geruch werden so besonders zuverlässig gebunden. Auch große Mengen an Feuchtigkeit werden von einem mineralischen Katzenstreu zuverlässig aufgenommen. Haben Sie also einen Stubentiger, der häufig und viel uriniert, ist das mineralische Katzenstreu eine gute Wahl. Allerdings muss dieses Einstreu fachgerecht entsorgt werden, da es biologisch nicht abbaubar ist. Zudem ist das mineralische Material sehr schwer und damit schlecht zu transportieren.

Organisches Katzenstreu
Dieses Pflanzliches-Katzenstreu wird auf pflanzlicher Basis hergestellt. Hier kommen Stroh, Pflanzenfasern oder Holz zum Einsatz. Meist ist das organische Katzenstreu in Form von gepressten Pellets erhältlich.

Das organische Katzenstreu macht sich die natürliche Kapillarwirkung der verwendeten Rohstoffe zu Nutze. Flüssigkeiten werden vom organischen Katzenstreu sehr gut aufgenommen und gespeichert. Zudem ist das organische Katzenstreu relativ leicht und hat damit ein niedriges Schüttgewicht. Verbraucher, die körperlich eingeschränkt sind, werden das geringe Gewicht des organischen Einstreus schnell zu schätzen wissen.

Zudem ist das pflanzliche Streu sehr ergiebig. Eine geringe Menge reicht aus, um die Bedürfnisse der Katze zu erfüllen. Da die verwendeten Materialien in aller Regel biologisch abbaubar sind, können Sie das verbrauchte Streu bedenkenlos auf einem Komposthaufen entsorgen. Aus diesem Grund werden viele organische Streusorten auch mit dem Zusatz „Bio“ versehen. Hier können Sie sich sicher sein, dass die verwendeten Materialien biologischen Ursprungs und damit auch biologisch abbaubar sind.

Auch wenn Sie Wert auf ein staubfreies Katzenstreu legen, ist das organische Einstreu eine gute Wahl. Dieses ist sehr staubarm, was nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Gesundheit Ihres Stubentigers schützt.

Silikatstreu
Dieses Silikat-Katzenstreu ist noch relativ neu auf dem Markt und daher nicht sehr bekannt. Das verwendete Silikat ist Ihnen vielleicht aus Damenbinden oder Babywindeln bekannt. Aufgrund der porösen Struktur kann Silikat fast die gleiche Menge seines Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen. So können große Mengen an Flüssigkeiten und Gerüchen gebunden werden. Silikatstreu hat zudem ein sehr geringes Eigengewicht und kann damit leicht transportiert werden.

Das geringe Eigengewicht hat jedoch einen entscheidenden Nachteil. So bleiben die einzelnen Kügelchen leicht an den Pfoten der Katzen hängen und verteilen sich so in der ganzen Wohnung. Besitzen Sie eine noch junge Katze, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Vierbeiner das Streu aufgrund seiner verführerischen Form nicht frisst, da es sonst zu Vergiftungen kommen kann.

Klumpend oder nicht klumpend?

Neben den verschiedenen Materialien unterscheiden sich Katzenstreu-Sorten auch in ihren Eigenschaften. Hier spricht man von klumpenden und nicht klumpenden Sorten.

Nicht klumpendes Katzenstreu besteht aus saugstarken Körnchen oder Pellets, die Flüssigkeiten aufnehmen und entstehende Gerüche binden. Das nicht klumpende Streu muss nach dem Toilettengang der Katze jedoch vollständig entfernt und erneuert werden. Dies hat für Sie zur Folge, dass Sie die Katzentoilette in regelmäßigen Abständen reinigen müssen. Damit sind nicht nur zusätzliche Mühen, sondern auch ein erhöhter Verbrauch an Katzenstreu verbunden.

Als Alternative gilt das sogenannte Klumpstreu. Dieses feinkörnige Einstreu bindet Flüssigkeiten und Gerüche ebenfalls sehr effektiv, speichert diese jedoch auf eine andere Art und Weise. Wenn das Katzenstreu mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, bilden sich Klumpen, die Flüssigkeiten und Gerüchte einschließen. Diese Klumpen können Sie anschließend leicht mit einer kleinen Schaufel entfernen. Der Vorteil: Sie müssen nur das Katzenstreu ersetzen, welches Sie entnommen haben. Damit reduzieren Sie den Verbrauch an Einstreu und schonen Ihren Geldbeutel.

Katzenstreu mit Duft

Viele auf dem Markt erhältliche Katzenstreu-Sorten verströmen nach dem Öffnen der Tüte einen besonders angenehmen Duft. Einige Hersteller bieten dabei auch parfümierte Streu-Sorten an, die nach Früchten oder Blumen riechen. Auf den ersten Blick mag das Parfümieren durchaus Sinn ergeben. Katzenkot und -urin verströmen einen unangenehmen Geruch, der durch das Parfüm zuverlässig überdeckt wird. So riecht nicht nur das Katzenklo, sondern auch die gesamte Wohnung frisch und rein.

Doch nicht alle Katzen mögen den chemisch erzeugten Geruch. Katzen riechen um ein vielfaches besser als wir Menschen. Somit nehmen Sie Gerüche nicht nur extrem schnell, sondern auch besonders intensiv wahr. Was für Sie vielleicht angenehm frisch duftet, kann für Ihren Vierbeiner eine echte Belastung sein. Greifen Sie nun zu einem parfümierten Katzenstreu, kann der für die Katze höchst intensive Duft schon nach kurzer Zeit dazu führen, dass Ihre Katze das Klo gänzlich meidet. Die Folge: die Katze verrichtet ihr Geschäft an einem anderen Ort in der Wohnung.

In der Regel sollte ein Katzenstreu mit Duft also gemieden werden. Selbst dann, wenn die Katze das Streu akzeptiert, hält sich der Mehrwert des parfümierten Einstreus in Grenzen, da der Duft doch relativ schnell verfliegt.

So entsorgen Sie das Katzenstreu

Verbrauchtes Einstreu riecht und sollte so schnell wie möglich entfernt werden. Doch wohin damit? Dies hängt vor allem von den verwendeten Materialien ab. Haben Sie sich für ein mineralisches Katzenstreu entschieden, sollten Sie dieses stets über den Hausmüll entsorgen. Mineralisches Katzenstreu ist in der Regel nicht biologisch abbaubar und sollte deshalb nicht im Garten entsorgt werden.

Greifen Sie jedoch zu einem organischen Katzenstreu, welches vielleicht sogar mit dem „Bio“-Siegel versehen ist, können Sie das Streu einfach und unkompliziert auf dem heimischen Komposthaufen entsorgen. Die verwendeten Pflanzenfasern werden sich schon nach kurzer Zeit zersetzen. Doch Vorsicht: Eine Entsorgung auf dem heimischen Komposthaufen kann zu einer bakteriellen Verseuchung des Bodens durch Katzensekrete führen. Möchten Sie kein Risiko eingehen, sollten Sie auch das organische Einstreu direkt über den Hausmüll entsorgen.

Unterm Strich sollten Sie bei der Auswahl der richtigen Katzenstreu-Sorte nicht nur auf Ihre, sondern auch auf die Bedürfnisse Ihres Tieres achten. Mit einem staubfreien Einstreu aus Naturfasern machen Sie in der Regel nichts falsch und sorgen für einen sauberen und zufriedenen Stubentiger.
Nach oben