Überwachungskameras (918 Ergebnisse aus 105 Shops)

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Ratgeber Überwachungskameras


Ratgeber Überwachungskameras


Den meisten von Ihnen werden Videoüberwachungskameras vor allen Dingen aus dem öffentlichen Bereich bekannt sein. Ob im Fußballstadion, auf dem Bahnsteig, in der U-Bahnstation, oder in öffentlichen Gebäuden und Parkhäusern: Videoüberwachungssysteme werden dort eingesetzt, wo sie Missetaten aufklären und weiteres Unheil verhindern können.

Auch im privaten Bereich wird der Einsatz von Überwachungstechnik immer beliebter. Ob nun in der Wohnung oder außen am Haus – ob mit oder ohne Farbe, mit WLAN oder ohne – die Technik wird immer ausgefeilter und detaillierter. Wenn Sie in den Urlaub fahren, fühlen Sie sich dann wohl dabei, Ihr Haus lediglich per Schloss zu sichern? Was wäre, wenn Sie nach Hause kämen und stünden vor ausgeräumten Schubladen? Wahrscheinlich wird fast jeder auf die eine oder andere Situation kommen, in der er oder sie der Nutzung einer Überwachungskamera durchaus zugeneigt sein würde.

Überwachung im Einsatz

Genauso vielfältig wie die Technik vieler anderer elektronischen Hilfsmittel sind auch die Technik und das Einsatzgebiet von Sicherheitskameras. Welche unterschiedlichen Arten von Sicherheitssystemen es gibt und was Sie beim Kauf und der Installation von Sicherheitskameras im privaten oder professionellen Rahmen beachten müssen, erläutern wir im Folgenden.

Rechtliche Rahmenbedingungen
In Deutschland wird die Anbringung und der Einsatz von Überwachungskameras durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt. Wenn die Kamera an einem der Öffentlichkeit zugänglichen Ort installiert wird, dann regelt §6b dieses Gesetzes, dass mit dieser Kamera keine Bild- oder Tonaufnahmen gemacht werden dürfen, wodurch die auf dem Videomaterial abgebildete Person zu identifizieren wäre. Auch Autokennzeichen dürfen auf dem Videomaterial beispielsweise nicht zu erkennen sein.

Im Rahmen des Staatsschutzes, der öffentlichen Sicherheit, der Landesverteidigung oder bei Staatstätigkeiten im Bereich des Strafrechts bestehen jeweils Ausnahmen von §6b.

Wenn Sie die Überwachungskamera im privaten Rahmen nutzen wollen, dann müssen Sie beachten, dass der unmittelbar von der Maßnahme betroffene Personenkreis über die Anbringung der jeweiligen Kamera informiert werden muss. So müssen in einem Miethaus zum Beispiel sämtliche Mieter der Anbringung eines Überwachungssystems zustimmen. Stimmen die betroffenen Personen nicht zu und Sie bringen die Kamera trotzdem an, so verletzen Sie damit die allgemeinen Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. Folge einer solchen Verletzung ist in jedem Fall ein zivilrechtlicher Unterlassungsanspruch. In Einzelfällen kann es aber sogar zu Schmerzensgeldzahlungen oder Schadenersatzansprüchen kommen. Gehen Sie also vor der Installation Ihrer Kamera also lieber auf Nummer Sicher und klären Sie die Umstände mit allen möglicherweise betroffenen Personen zur Gänze ab.

Um wirklich alle Möglichkeiten von Gesetzesbrüchen auszuschießen, sollten Sie sich auch darüber informieren, ob Ihre jeweilige Kamera GEZ-pflichtig ist. Wenn Sie die Bilder der Kamera beispielsweise auf einen Fernseher übertragen können, müssen Sie beachten, dass Sie für diesen Fernseher Gebühren zahlen müssen.

Wenn Sie alle rechtlichen Hindernisse überwunden und sichergestellt haben, dass Sie niemandes Persönlichkeitsrechte verletzen, dann sollte Sie allerdings nichts daran hindern, in Ihrem Zuhause oder auch in Ihrem Büro oder in Ihrer Firma auf Nummer Sicher zu gehen und ein Überwachungssystem zu installieren.

Vom Knopfloch zur Komplettüberwachung
Ein Videoüberwachungssystem mit Überwachungskamera ist in jeglicher Ausführung, Größe und technischer Ausstattung zu haben. Was die Preise angeht, so bewegen wir uns ab einem Bereich von unter 100 Euro grenzenlos nach oben.

Wenn Sie sich eine Überwachungskamera oder ein Überwachungskamera Set zulegen wollen, dann sollten Sie sich vorher darüber informieren, welche Möglichkeiten Ihnen bei Ihren Gegebenheiten zur Verfügung stehen. Die Übertragung von Signalen bei den meisten Kamerasets findet entweder per Funk oder WLAN statt. Je nachdem, wie groß das Gebiet ist, dass Sie überwachen wollen, sollten Sie sich überlegen, ob eine Funk-Überwachungskamera oder aber eine Überwachungskamera mit WLAN sinnvoller ist.

Zudem haben Sie oftmals die Wahl zwischen Kameras die ständig und ohne Unterbrechung laufen, und Überwachungskameras mit Bewegungsmeldern. Diese Kameras schalten sich erst dann ein, wenn sie eine Bewegung wahrnehmen, verbrauchen dadurch also weniger Strom und Energie.

Zudem sollten Sie beachten, dass bei weitem nicht jede Kamera mit einer Aufzeichnungsoption ausgestattet ist. Wenn Sie also nicht nur am Bildschirm beobachten wollen, was gerade in Ihrem Garten oder vor Ihrer Haustür vor sich geht, sondern auch im Nachhinein herausfinden möchten, wer nachts über den Zaun geklettert ist, dann sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass Sie sich eine Überwachungskamera mit Aufzeichnungsfunktion zulegen.

Auch die Größe der Anlage ist entscheidend. So gibt es Angebote im Bereich von Mini-Überwachungskameras, bis hin zu Anlagen mit mehreren Kameras und einem Videorekorder, mit Hilfe derer Sie sich eine komplette „Kommandozentrale“ in den eigenen vier Wänden einrichten können. Überlegen Sie sich am besten im Voraus genau, welche Art von Videoüberwachungen für Ihre persönlichen Zwecke am besten ist und vor allen Dingen, wie viel Geld Sie bereit sind, dafür zu investieren.

Weiterhin ist ein wichtiger Punkt, dass das System der jeweiligen Überwachungskamera mit dem Betriebssystem Ihres Computers kompatibel ist, wenn Sie die Kamera über den PC steuern und nutzen wollen. Diesen Punkt erfahren Sie am ehesten auf der Verpackung oder in den Produktbeschreibungen der jeweiligen Überwachungskamera.

Wenn Sie Ihre Kameras draußen installieren wollen, dann sollte Sie beim Kauf darauf achten, dass es sich um wetterfeste, Outdoor-geeignete Kameras handelt. Es bringt Ihnen schließlich nichts, wenn die Kameras zwar das schärfste Bild liefern, beim ersten Windstoß oder Regenguss jedoch das Zeitliche segnen.

Als besonders praktisch erweisen sich Kamerasysteme, bei denen Sie die Bilder online abrufen können. So können Sie sich jederzeit und egal wo Sie sich befinden, auf die Bilder Ihres Sicherheitssystems zugreifen. Bei einigen Modellen und in einigen Betriebssystemen ist sogar eine Modifizierung der Sicherheitseinstellungen via Internet möglich.

Nicht alle Kameras sind automatisch mit einer Bild- und Tonübertragung ausgestattet. Wenn Sie beides wünschen, so sollten Sie sich vorher darüber informieren, ob das von Ihnen gewünschte Modell diese Leistungen bereithalten kann.

Auch eine Nachtsicht ist nicht selbstverständlich. Da die meisten Menschen allerdings am meisten nachts um Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihres Grundstückes bangen, wäre es durchaus ratsam, sich ein System inklusive Nachtsichtkamera anzuschaffen.

Zusammenfassend ist wohl am ehesten zu sagen, dass Ihnen im Bereich Videoüberwachung sämtliche Türen offen stehen. Sie können Ihr Haus zu Fort Knox machen oder Sie können eine Kamera im Blumenkasten installieren, um verdächtigen Fassadenbeschmieren auf die Schliche zu kommen. Wie und wo auch immer Sie Ihre persönliche Überwachungstechnik zum Einsatz bringen, ist am Ende Ihnen und Ihren Wünschen überlassen. Solange Sie sich an sämtliche Gesetze und Vorschriften halten, sollten Sie mit der neuen Technik aber nichts als pure Freude haben.
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