Notebooks Quad-Core SSD

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Ratgeber Notebooks Quad-Core SSD


Aktualisiert: 22.10.2020 | Autor: Online-Redaktion

Gut zu wissen

Heutzutage sind in vielen Laptops ein schneller Massenspeicher namens Solid State Drive (SSD) und leistungsstarke Quad-Core-Prozessoren verbaut. Während SSD eine Form der Festplatte ist, bezeichnen Quad-Core-Prozessoren Modelle mit 4 Rechenkernen. Diese Laptops eignen sich für alle, die tägliche Arbeiten schnell ohne Ruckeln und Einfrieren von Bildern erledigen möchten.
 

Surfen, Streamen und einfache Videos Schneiden ist ebenfalls kein Problem. Auch Gelegenheitsspieler sind mit Notebooks mit SSD und Quad-Core-Prozessor gut beraten. Die meisten Spiele geben sie flüssig wieder – außer Sie haben sich das aktuellste, grafikintensivste Game ausgesucht und die höchste Detailstufe gewählt.
 

Damit gehören Notebooks mit SSD und Quad-Core-Prozessor zur Mittelklasse auf dem Markt.

Auf den Punkt!

Notebooks mit Quad-Core-Prozessor und SSD-Speicher sind in verschiedenen Preisstufen von etwa 400 bis 1.000 Euro erhältlich. Geräte mit großem SSD-Speicher von 512 Gigabyte (GB) und Prozessoren mit hoher Taktfrequenz ab 3 Gigahertz (GHz) sind tendenziell teurer. Auch ein großer 16-Gigabyte-Arbeitsspeicher und ein scharfes Full-HD-Display erhöhen den Preis. Wie hoch dieser tatsächlich ist, hängt aber von der Gesamtausstattung des Geräts ab.

Was zeichnet Notebooks mit Quad Core und SSD aus?

Was ist ein SSD-Speicher eigentlich? Was macht Quad-Core-Prozessoren aus? Was gibt es über Laptops mit diesen Hardware-Komponenten zu wissen? Hier können Sie es nachlesen.

Festplatte

Die SSD-Festplatte ist das zentrale Speichermedium eines Laptops. Darauf werden das Betriebssystem, Dokumente, Bilder, Musik und Softwareprogramme gesichert.
 

Die zugrundeliegende Technik ist sehr komplex. Vereinfacht lässt sich sagen: Bei einem SSD-Speicher kommt dieselbe Technik zum Einsatz wie bei USB-Sticks und microSD-Speicherkarten – allerdings ausgefeilter und in höherer Qualität. Daten werden mithilfe von elektrischer Spannung in Speicherzellen geladen oder entladen.
 

Häufig sind SSDs in Laptops etwa 2,5 Zoll (″) groß.
 

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Merkmale eines SSD-Speichers:

  • Schnell
    Kaum eine andere Hardware-Komponente beeinflusst die gefühlte Geschwindigkeit eines Laptops so stark wie der SSD-Speicher. Betriebssystem und Programme starten in Sekundenschnelle. Sie können problemlos zwischen verschiedenen Programmen hin- und herwechseln.
  • Widerstandsfähig
    Eine SSD hat keine beweglichen Teile. Praktisch ist das bei Laptops, die Sie häufig unterwegs nutzen. Kleinere Stürze, Stöße oder Vibrationen halten sie problemlos aus.
  • Langlebig
    Früher wurde eine SSD nach einer gewissen Menge an Schreibzugriffen unbrauchbar. Heutzutage ist die maximale Schreibmenge so groß, dass sie selbst im Dauereinsatz nicht erreicht wird. Das bedeutet: Der SSD-Speicher kann genauso lange genutzt werden wie der Laptop und muss nicht nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden.
  • Stromsparend
    Die Bauteile einer SSD sind unbeweglich und erzeugen dadurch wenig Hitze. Sie müssen nicht gekühlt werden, was den Stromverbrauch verringert. Das wirkt sich positiv auf die Akkulaufzeit eines Laptops aus.
     

SSD-Speicher sind bei Quad-Core-Notebooks heutzutage Standard. Das liegt zum einen an den eben genannten Vorteilen. Zum anderen sind sie inzwischen nicht mehr extrem teuer, sodass sie in den meisten Mittelklasse- und Hochleistungslaptops verbaut sind.

Wer dennoch nicht auf die großen Kapazitäten von HDD-Festplatten verzichten möchte, kombiniert die beiden Hardware-Komponenten. HDD steht für Hard Disc Drive. Diese Festplatten sind langlebig und speichern große Datenmengen bis zu 20 Terabyte (TB). Zudem sind sie vergleichsweise günstig. Ein Beispiel: Während Sie für einen SSD-Speicher mit 1 TB über 100 Euro zahlen, erhalten Sie eine HDD-Festplatte in dieser Speichergröße für rund 40 Euro.

Sobald der Laptop hochgefahren ist und die Software läuft, zeigt sich die Stärke eines guten Prozessors. Dieser ist auch als Central Processing Unit (CPU) bekannt und gilt als eine der wichtigsten Komponenten in einem Laptop. Denn er steuert alle laufenden Prozesse.
 

Auf den Prozessor-Kernen verteilt sich die Systemlast bzw. die Rechenarbeit eines Notebooks. In den meisten günstigen und mittelklassigen Laptops gehören 4-Kern-Prozessoren zum Standard. Ebenso geläufig ist die Bezeichnung Quad-Core-Prozessoren. Sie eignen sich für alle Office- und Home-Anwendungen: E-Mails und Texte schreiben, Filme und Videos ansehen. Auch viele Spiele können Sie auf einem Laptop mit Quad-Core-CPU spielen – wenn auch nicht die aktuellsten Games auf höchster Detailstufe.
 

Die Leistung eines Quad-Core-Prozessors hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Das Zusammenspiel muss stimmen.
    Ein 4-Kern-Prozessor-Notebook kann seine Leistung nur zeigen, wenn auch andere Merkmale stimmen: Empfehlenswert sind SSD-Speicher mit mindestens 128 GB und ein Arbeitsspeicher von mindestens 4 bis 8 GB.
  • Taktfrequenz
    Die Kernanzahl ist nicht alleine für die Leistung einer CPU verantwortlich. Auch die Taktfrequenz oder Taktrate der einzelnen Kerne ist entscheidend: Je höher diese ist, desto mehr Prozesse kann eine CPU pro Sekunde ausführen. Notebooks mit Quad-Core-Prozessor und hoher Taktfrequenz ab 4 GHz können also schneller arbeiten als Modelle mit einer niedrigen Taktfrequenz von rund 2 GHz.

Die 2 größten Prozessor-Hersteller sind Intel und AMD. In Notebooks mit Quad-Core-Prozessor und SSD-Speicher sind häufig Intel-Core-i5- oder AMD-Ryzen-5-Prozessoren verbaut.

Wissenswert

Sie benötigen eine Grafikkarte, deren Leistung zum Prozessor passt. Ist der Grafikchip nicht stark genug, kommt er bei der Erzeugung von Einzelbildern nicht hinterher und das Game ruckelt. Zu einem Laptop mit SSD und Intel-Core-i5-Prozessor passt zum Beispiel die GeForce GTX 1650. Der AMD-Ryzen-5-Prozessor arbeitet gut mit der AMD-Radeon-Vega-8-Grafikkarte zusammen.

Wenn Notebooks mit SSD und Quad-Core-Prozessor flüssig arbeiten sollen, benötigen sie ausreichend Arbeitsspeicher. Dieser wird auch als Random Access Memory (RAM) bezeichnet. Hier werden Daten zwischengespeichert, wenn Dokumente geöffnet oder Programme geladen werden. Im Unterschied zum SSD-Speicher wird der Arbeitsspeicher aber gelöscht, wenn Sie den Laptop ausschalten.
 

Es gibt Laptops mit Arbeitsspeicherkapazitäten zwischen 2 und 64 GB. Empfehlenswert für Laptops mit Quad-Core-Prozessor und SSD sind 8 bis 16 GB. Ein zu niedriger Arbeitsspeicher verlangsamt die laufenden Prozesse, selbst wenn die Leistung der CPU eigentlich ausreicht. Denn der RAM beeinflusst, wie gut Sie auf die Leistung des Prozessors zurückgreifen können.
 

Wählen Sie am besten einen Arbeitsspeicher, der etwas größer ist, als aktuell nötig. Denn dann wird Ihnen Ihr Laptop auch in Zukunft gute Dienste leisten, wenn etwa durch ein Software-Update mehr RAM benötigt wird.

Laptops sind in vielen Ausstattungsvarianten erhältlich. So haben Sie bei Ihrem Notebook mit Quad-Core-Prozessor und SSD-Speicher zum Beispiel die Wahl zwischen unterschiedlichen Bildschirmdiagonalen.
 

Kleinere Modelle bis 14″ sind angenehm zu transportieren und eignen sich für das Surfen oder Arbeiten unterwegs. Hier reicht eine HD+-Auflösung mit 1.600 x 900 Pixeln in der Regel aus, um Bilder scharf darzustellen
.

Fazit

Überlegen Sie noch, ob Sie sich ein Notebook mit SSD und Quad-Core-Prozessor kaufen möchten? Dann helfen Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile bei der Entscheidung.

Vorteile
  • Schneller Start von Betriebssystem und Programmen
  • SSD kombinierbar mit HDD für mehr Speicherplatz
  • Prozessor geeignet für Surfen, Streamen, Office-Arbeiten und Gaming
Nachteile
  • SSDs teurer als HDD-Festplatten (Unterschied von mehreren 100 Euro möglich)
  • Prozessor nicht ausreichend für aktuelle, rechenintensive Games

Häufige Fragen

Sind noch Fragen ungeklärt? Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Notebooks mit Quad-Core-Prozessor und SSD-Speicher.

Wie groß sollte eine SSD in einem Quad-Core-Notebook mit Windows 10 sein?

Nach einem Update auf Windows 10 belegt das Betriebssystem etwa 18 GB Speicherplatz. Wird es neu installiert, sind es nur etwa 9 GB. Trotzdem sollten Sie ein Quad-Core-Notebook mit 128-Gigabyte-SSD-Speicher oder mehr wählen. Dann können Sie neben Windows noch weitere Programme und Dateien speichern.

Wie finde ich heraus, ob mein Quad-Core-Notebook einen SSD-Speicher hat?

Öffnen Sie den Geräte-Manager und klicken Sie auf „Laufwerke“. Dort wird Ihnen angezeigt, welche Festplatten im Gerät verbaut sind. Folglich erkennen Sie so, ob Ihr Notebook mit Quad-Core-Prozessor auch über einen SSD-Speicher verfügt.

Was sind die Vorteile von Notebooks mit Quad-Core-Prozessor und SSD?

Bei Multi-Core-Prozessoren werden die anfallenden Prozesse auf mehrere Kerne aufgeteilt. Notebooks mit Quad-Core-Prozessor eignen sich daher für verschiedenste Aufgaben: Surfen, Streamen, Office-Arbeiten und sogar für viele Spiele. Mehr Geld für mehr Rechenkerne auszugeben, ist demnach für Privatanwender und Gelegenheitsspieler nicht nötig.
 

SSD-Speicher lesen Daten sehr rasch aus. Das Betriebssystem beispielsweise startet in Sekundenschnelle. Sie sind außerdem unempfindlich, stromsparend und langlebig. Daher sind SSDs heutzutage standardmäßig in den meisten Quad-Core-Laptops verbaut.

Welche Speichergröße ist für ein Notebook mit Quad Core und SSD empfehlenswert?

Ein SSD-Speicher mit 64 GB ist für Laptops mit Windows 10 zu klein. Entscheiden Sie sich lieber für mindestens 128 GB. Diese reichen zum Beispiel für das Betriebssystem Windows 10 Home und einige Programme. Mit 256 GB können Sie auch weitere Dateien wie Tabellen oder Bilder abspeichern. Nicht nur Business-Anwender wie Fotografen oder Grafiker setzen häufig auf Notebooks mit einer Kombination aus 128-Gigabyte-SSD und 1.000-Gigabyte-HDD.
Dadurch vereinen Sie die Vorteile beider Speicherarten: Das Betriebssystem und rechenintensive Programme speichern Sie auf der SSD, sodass sie schnell starten. Fotosammlungen, 4K-Videos und andere Daten sichern Sie dagegen auf der HDD-Festplatte.

Möchten Sie sich umfassender zum Thema Notebooks informieren, lesen Sie unseren Ratgeber hierzu.


Online-Redaktion

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