Notebooks bis 700 Euro

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Ratgeber Notebooks bis 700 Euro


Gut zu wissen

Wer sich ein Notebook kauft, setzt sich oft ein maximales Budget. Mit einem Laptop bis 700 Euro erhalten Sie – je nach Ausstattungsvariante und Wünschen – ein Gerät zur privaten Nutzung, zum Spielen oder zum Arbeiten. Die Auswahl an unterschiedlichen Modellen ist groß.

Einen „Alleskönner“ werden Sie in dieser Preisklasse nicht finden. Die Anforderungen des Alltags können Laptops für 700 Euro aber problemlos erfüllen: etwa im Internet surfen, Urlaubsbilder speichern und ansehen, Videos streamen, E-Mails und Texte schreiben.  Konzentrieren Sie sich bei der Wahl des passenden Gerätes auf die Ausstattungsmerkmale, die Ihnen wichtig sind. Auf Mittelklasse-Laptops bis 700 Euro mit großer Speicherkapazität können Sie viele Videos und Musik speichern. Allerdings müssen Sie gegebenenfalls bei anderen Ausstattungsmerkmalen Abstriche machen.

Auf den Punkt!

Laptops ab 200 bis 400 Euro erfüllen mit Onboard-Grafikchips, HD-Ready-Auflösung und Einsteigerprozessoren die Standardansprüche von Gelegenheitsnutzern. Modelle zwischen 400 und 700 Euro zeichne sich durch ein schnelleres Arbeitstempo und eine höhere Grafikleistung aus. Es gibt Modelle zum mobilen Arbeiten oder Spielen von aktuellen Games – wenn auch nicht auf der höchsten Detail-Stufe oder in Wettkämpfen.

Was zeichnet Laptops bis 700 Euro aus? 

Die Preisklasse unter 700 Euro hält eine vielseitige Auswahl an Geräten für unterschiedliche Nutzergewohnheiten bereit. In diesem Ratgeber erhalten Sie eine Entscheidungshilfe, welches Notebook für Sie infrage kommt. Die wichtigsten Aspekte erläutern wir nachfolgend.

Produkttypen

  • Familien-Notebooks
    Diese Geräte sind im günstigeren Preissegment angesiedelt und eignen sich für jedes Familienmitglied. Eltern planen damit ihren Urlaub, verwalten das Haushaltsbudget oder shoppen online. Teenager sehen sich Videos auf YouTube an, recherchieren etwas für die Schule und Kinder lernen den verantwortungsvollen Umgang mit einem Laptop.
  • Multimedia-Notebooks
    Das sind quasi Geräte „für alle Fälle“. Sie können damit Office-Tätigkeiten erledigen und Tabellen verwalten, Texte oder E-Mails schreiben. Filme und Serien werden in guter Qualität wiedergegeben. Wählen Sie ein Gerät mit hoher Grafikleistung, können Sie damit sogar Bilder bearbeiten oder Videos schneiden – wenn auch nicht auf dem Niveau von professionellen Grafiker*innen.
  • Gaming-Notebooks
    Andere Nutzer*innen verwenden Laptops hauptsächlich zum Spielen. Der Vorteil gegenüber den klassischen Gaming-PCs: Notebooks benötigen weniger Platz und sind nicht an einen Ort gebunden. Sie können sie überall im Haus oder sogar unterwegs zum Spielen verwenden.
  • Business-Notebooks
    Diese ermöglichen es beispielsweise, im Homeoffice effizient zu arbeiten. Für viele Business-Anwender*innen lohnt sich ein Gerät mit einer langen Akkulaufzeit von über 6 Stunden (h). So überstehen Business-Notebooks locker lange Meetings, Präsentationen oder das Arbeiten unterwegs.

Prozessor

Die Central Processing Unit (CPU) ist die „zentrale Recheneinheit“ eines Notebooks. Der Prozessor führt Berechnungen durch und steuert den Laptop. Zudem bestimmt er maßgeblich die Arbeitsgeschwindigkeit des Geräts. Bei den meisten Laptops bis 700 Euro sorgen 2 bis 4 Prozessorkerne für eine gute Rechenleistung. Damit sind die Geräte allen alltäglichen Anforderungen gewachsen: Mails verfassen, in Tabellen rechnen, Filme abspielen oder per Video chatten. Lediglich für sehr rechenintensive Aufgaben (wie etwa Videoschnitt oder Gaming-Wettkampf) sind diese Mittelklasse-CPUs nicht geeignet.

Nachfolgend stellen wir Ihnen die gängigen Prozessoren in der Notebook-Preisklasse um 600 bis 700 Euro kurz vor:

  • Core™-i3-Prozessoren von Intel®
    Diese CPU wird oft in günstigeren Geräten verbaut und ist allen alltäglichen Anforderungen gewachsen – von E-Mail-Korrespondenz über surfen bis Office-Anwendungen.
  • Core™-i5-Prozessoren von Intel®
    Möchten Sie mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführen, sind Sie mit dieser CPU mit 4 Kernen gut beraten. Sie ist ein Allrounder und eignet sich sogar für speicherintensive Software. Das sind beispielsweise Programme der Adobe Creative Suite wie Photoshop, InDesign und Co.
  • Ryzen-5-Prozessoren von AMD
    Wie auch die Hardware von Intel® eignet sich diese CPU für Mediengestaltung, Multimedia-Nutzung. Mehrere Programme gleichzeitig auszuführen, ohne dass der Laptop langsamer arbeitet, ist problemlos möglich.

Arbeitsspeicher

Auf dem Arbeitsspeicher speichert ein Notebook Daten zwischen, während Programme laufen. Der Arbeitsspeicher wird auch als Random Access Memory (RAM) bezeichnet. Hat ein Laptop ausreichend Gigabyte (GB) RAM zur Verfügung, arbeiten Anwendungen flüssig und lassen sich schnell ohne Ruckeln bedienen. Was für Sie ausreichend ist, hängt von Ihren Anforderungen ab. Notebooks bis 700 Euro verfügen in der Regel über mindestens 4 GB RAM. Spielen Sie gern mit Ihrem Laptop oder nutzen Grafikprogramme, sollten Sie mindestens 8 GB wählen. Sie können sich auch für 16 GB entscheiden. Dann läuft der Laptop selbst nach Software-Updates bzw. in späteren Jahren noch flüssig, wenn die Anforderungen an den Arbeitsspeicher steigen. Mehr als 16 GB sind bei Laptops bis 700 Euro in der Regel nicht verbaut.

Wissenswert

Wenn der Arbeitsspeicher nicht ausreicht, um mehrere rechenintensive Programme gleichzeitig zu bedienen, lagert das Notebook Daten auf die Festplatte aus. Das verlangsamt das Arbeitstempo des Geräts und kann durch einen größeren Arbeitsspeicher vermieden werden.

Festplatte

Auf der Festplatte werden Programme und Daten wie Bilder oder Tabellen gespeichert. Notebooks bis 700 Euro gibt es mit unterschiedlichen Speicherarten, die wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen:

  • eMMC-Speicherkarte
    Bei preiswerten Geräten sind oft embedded-Multi-Media-Card-Speicher (eMMC) zu finden. eMMC ähnelt einer Secure-Digital-Speicherkarte (SD), die fest im Gerät verbaut ist. Häufig haben diese sogenannten Flash-Speicher eine Speicherkapazität von 32 bis 128 GB. Optimal für alle, die nicht viel Speicherplatz benötigen oder günstige Einsteigergeräte suchen. Chromebooks gibt es häufig mit eMMC, da diese darauf ausgelegt sind, online zu arbeiten und Daten beispielsweise in Google Drive zu sichern.
  • HDD-Festplatte
    In günstigen Laptops um 300 Euro sind häufig Hard-Disk-Drive-Festplatten (HDD) mit 1 Terabyte (TB) Speicher verbaut: Genug für Software-Anwendungen, Musik und Bilder.
  • SSD-Speicherkarte
    Moderner ist ein flotter Solid State Drive-Speicher (SDD). Laptops zwischen 500 und 700 Euro sind häufig damit ausgestattet. Er sorgt dafür, dass das Betriebssystem schnell hochfährt und Programme schnell starten. Verbreitet sind in dieser Preisklasse Speicherkapazitäten von 256 bis 512 GB. Für Programme und Bilder ist das ausreichend. Möchten Sie große Datenmengen wie Präsentationen, Tabellen, Filme und Musik speichern, benötigt der Laptop mehr. Modelle wie der Acer Aspire 5 oder der Lenovo IdeaPad S340 kommen mit einem SSD-Speicher von 1.000 GB daher und können so mit HDD-Festplatten problemlos mithalten.

Bildschirm

Notebooks bis 700 Euro gibt es in verschiedenen Ausführungen. Entscheiden Sie sich für die Bildschirmdiagonale und die Auflösung, die Ihren Anforderungen entspricht:

  • Auflösung
    Diese beschreibt die Pixeldichte. Je höher sie ist, desto schärfer und detailreicher ist die Darstellung auf dem Bildschirm. Bei kleineren Laptops bis 13 " sind HD-Displays ausreichend – etwa, um Texte zu schreiben oder Videos und Bilder anzusehen. Je größer der Bildschirm ist, desto höher sollte die Pixeldichte sein, wenn Ihnen eine scharfe Darstellung wichtig ist. Deshalb ist bei einem Display mit 15,6 bis 17,3 Zoll (") eine Full-HD -Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln (px) empfehlenswert.
  • Diagonale
    Bei Einsteiger- oder Zweitgeräten für 200 bis 400 Euro misst die Bildschirmdiagonale oft 11,6 bis 13,3". Entsprechend klein ist die Tastatur, sodass auf einen separaten Nummernblock verzichtet wird. Aber auch Laptops bis 700 Euro gibt es mit einem kleinen Display. Schließlich hat das auch Vorteile: Das Gerät ist kompakt und wiegt meist unter 2,5 Kilogramm (kg). Dadurch ist es bequem transportierbar. Legen Sie dagegen Wert auf eine gute Übersicht, sind Sie mit einer Bildschirmdiagonale von 15,6 bis 17,3" besser beraten. Darauf können Sie bequem mehrere Fenster nebeneinander öffnen und in verschiedene 3D-Spiele-Welten eintauchen. Große Displays benötigen aber auch mehr Strom, was sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt. Um den Akku beim mobilen Arbeiten ohne Stromzufuhr zu schonen, fahren Sie die Bildschirmhelligkeit herunter.
Wissenswert

Möchten Sie einen Laptop unter 700 Euro, den Sie bequem transportieren können? Dann wählen Sie am besten ein kleineres Modell zwischen 13 und 15,6" mit geringem Gewicht unter 2,5 kg. Sie können einen externen Monitor anschließen, damit Sie auch im Homeoffice eine gute Übersicht haben. Ideal sind 24-Zoll-Modelle. Diese können Sie anstelle des Laptop-Displays oder als 2. Bildschirm verwenden.

Fazit

Die Vorzüge und Nachteile von Laptops bis 700 Euro sind hier aufgelistet:

Vorteile
  • Geringes bis mittleres Preissegment
  • Geeignet für viele Anwendungsgebiete
  • Spielen auf mittlerer Detail-Stufe möglich
  • Ideal zum mobilen Arbeiten
Nachteile
  • Keine Hardware der Oberklasse
  • Nicht geeignet für aktuelle, hochauflösende Spiele
  • Nicht geeignet für Gaming-Wettkämpfe
  • Nicht geeignet für professionelle Grafiker*innen

Häufige Fragen

Auch andere Käufer*innen haben sich mit Notebooks unter 700 Euro auseinandergesetzt. Dabei sind immer wieder Fragen aufgetreten, die wir nachfolgend beantworten.

Was sollte ein guter Laptop bis 700 Euro können?

Alltägliche Arbeiten sollten sich mit einem Notebook unter 700 Euro erledigen lassen: surfen, streamen, E-Mails versenden, Tabellen erstellen, Texte verfassen oder online shoppen. Auch alle Ihre Lieblingsspiele – bis auf die neuesten oder rechenintensivsten Games – sollten Sie damit problemlos spielen können: egal, ob Ego-Shooter, Abenteuer- oder Lernspiele. Außerdem sollten beim Arbeiten mehrere Programme gleichzeitig laufen können, ohne dass der Laptop langsamer wird. Um diese Anforderungen zu erfüllen, sollten Notebooks unter 700 Euro folgende Merkmale mitbringen:

  • Arbeitsspeicher: mindestens 4 – 16 GB
  • Festplattengröße: mindestens 256 GB SSD, 512 GB HDD
  • Prozessor: mindestens 2 – 4 Kerne

Möchten Sie Ihren Mittelklasse-Laptop gerne unterwegs nutzen, empfiehlt sich eine Akkulaufzeit von mindestens 6 h und ein Gewicht unter 3 kg. Diese Kriterien erfüllen viele Geräte in dieser Preisklasse.

Gibt es Gaming-Laptops bis 700 Euro?

Auf einem Notebook für etwa 700 Euro können Sie viele aktuelle Spiele in Full-HD -Qualität spielen. Gute Gaming-Laptops in diesem Preissegment verfügen zum Beispiel über einen schnellen SSD-Speicher mit 512 GB oder mehr, 8 GB RAM und einen 4-Kern-Prozessor. Dank eines hochauflösenden Full-HD -Displays und hochwertigen Grafikchips wie der GeForce® GTX 1050-Grafikkarte können Sie Spiele mit mittleren Grafikeinstellungen spielen. Wichtig ist außerdem ein großes, übersichtliches 15,6- bis 17,3-Zoll-Display. Diese Kriterien erfüllen beispielsweise der Acer Nitro 5 oder das Lenovo IdeaPad L340-15IRH. Ein separater Nummernblock und eine beleuchtete Tastatur sorgen ebenfalls für ein großartiges Spieleerlebnis.

Gibt es Office-Laptops bis 700 Euro?

Ja, es gibt Office-Notebooks in dieser Preiskategorie. Achten Sie darauf, dass ausreichend Anschlüsse vorhanden sind, damit Sie das Gerät im Büro und im Homeoffice nutzen können. Über einen HDMI-Eingang können Sie einen externen Monitor anschließen. Der USB-3.0-Anschluss sorgt für schnelle Datenübertragung auf beispielsweise eine externe Festplatte. Eine Verbindung mit dem Heimnetzwerk und dem Internet über WLAN ist ebenfalls wichtig. Zudem ist eine Akkulaufzeit von mindestens 6 bis 8 h zu empfehlen. Denn so können Business-Laptops flexibel im Büro, zu Hause oder unterwegs bei Terminen verwendet werden. Diese Kriterien erfüllen zum Beispiel der Acer Swift 3 SF314 oder der Dell Latitude 3400.

Suchen Sie nach einem günstigeren Modell, können Sie sich auch über Laptops unter 300 Euro informieren.

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