Laptop Touchscreen

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Ratgeber Laptop Touchscreen


Aktualisiert: 17.08.2020 | Autor: Online-Redaktion

Gut zu wissen

Touchscreens gehören längst zu unserem Alltag. Sie werden in Smartphones, Tablets und immer öfter auch in Laptops verbaut. Diese können Sie dann neben Tastatur und Touchpad auch per Berührung des Bildschirms bedienen. Laptops mit Touchscreen lassen sich genauso einfach verwenden wie Tablets, bieten aber mehr Leistung. Convertibles können Sie sogar als Tablet nutzen, wenn Sie den Bildschirm um 360 Grad (°) umklappen oder abnehmen. Die Auswahl an Touch-Geräten ist groß. Es gibt sie in verschiedenen Preisklassen und mit unterschiedlicher technischer Ausstattung.

Welches Modell Sie wählen sollten, hängt von Ihrem Bedarf ab. Notebooks mit berührungsempfindlichem Display eignen sich für alle, die sich ein modernes Gerät zulegen möchten. Sie können sie flexibel für unterschiedliche Zwecke verwenden: zum Surfen am Schreibtisch oder auf dem Sofa, Arbeiten im Homeoffice oder unterwegs, Lernen in der Schule oder an der Uni.

Geräte mit Touch-Funktion sind in der Regel etwas teurer als vergleichbare Laptops ohne Touch-Display.

Auf den Punkt!

Laptops mit Touchscreen gibt es bereits ab ca. 300 Euro zu kaufen. Sie eignen sich meist nicht für rechenintensive Aufgaben wie Bild- und Videobearbeitung. Auch Subnotebooks und Chromebooks mit Touchscreen erhalten Sie ab diesem Preis. Bei leistungsstarken Notebooks mit Touchscreen können Sie mit Kosten ab 650 Euro rechnen. Viele Modelle sind im höheren Preissegment um 1.000 Euro angesiedelt. 

Was zeichnet Laptops mit Touchscreen aus?

Bei Laptops mit Touch-Display wird der Bildschirm als Eingabegerät verwendet. Touchpad und Tastatur können Sie aber ebenfalls verwenden. Die wichtigsten Aspekte rund um die Geräte haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Geräte mit Touchscreen lassen sich anhand ihrer Bauform bzw. ihres Einsatzzwecks unterscheiden:

  • Notebooks mit Touchscreen
    Sie vereinen die Vorteile von Laptops mit denen von Tablets. Somit können Sie auf diesen Geräten gut surfen, streamen und arbeiten. Sie lassen sich zudem intuitiv bedienen und flexibel an unterschiedlichen Orten nutzen. Es gibt flache Ultrabooks mit Touchscreen, die mit bis zu 2,5 Kilogramm (kg) angenehm leicht sind. Subnotebooks sind besonders leicht und kompakt. Sie sind meist nicht viel größer als 11,6 Zoll (″) und leichter als 1,5 kg. Das Touch-Display macht sie noch flexibler.
  • Convertibles
    Diese sind standardmäßig mit einem Touchscreen ausgestattet und dienen als herkömmlicher Laptop oder als Tablet. Zudem können Sie solche 2-in-1-Notebooks im Zelt- oder im Standmodus verwenden. Bei Microsoft Surface Books beispielsweise können Sie Tastatur und Touchscreen voneinander trennen. Sie lassen sich als Notebook nutzen – etwa, um Texte oder E-Mails zu verfassen, Präsentationen zu erstellen oder andere Arbeiten auszuführen. Die physische Tastatur ist aber auch schnell entfernt, sodass Sie die Geräte als Tablet verwenden können. Praktisch ist das zum Beispiel, wenn Sie auf dem Sofa ein YouTube-Video ansehen, kurz etwas im Internet nachlesen oder im Zug einen Film streamen möchten.
  • Chromebooks
    Das sind Laptops, die mit dem Betriebssystem Chrome OS von Google ausgestattet sind. Dieses ist einfacher aufgebaut als Windows und lässt sich komfortabel bedienen. Chromebooks mit Touchscreen sind schlank gestaltet und verfügen über hohe Akkulaufzeiten von bis zu 12 Stunden (h). Sie eignen sich gut, um unterwegs online oder offline zu arbeiten. Dokumente werden in der Regel in Google Drive gespeichert und können mit Smartphone oder Tablet synchronisiert werden. Auch die Zusammenarbeit mit Kollegen, Kommilitonen oder Freunden gestaltet sich über Googles Webanwendungen einfach. Zum Beispiel können Word- und Excel-Dokumente gleichzeitig von mehreren Personen online bearbeitet werden.

Laptops mit Touchscreen können Sie mit verschiedenen Displaydiagonalen und Auflösungen kaufen. Zudem unterscheiden Sie sich in einigen Punkten von herkömmlichen Displays. Nachfolgend können Sie sich genauer informieren:

  • Bildschirmdiagonale
    Touch-Displays werden vorwiegend bei kleinen bis mittleren Laptops verbaut. Die Bildschirmdiagonale beträgt zwischen 11,6 und 17,3 ″. Kleine Geräte sind kompakt und leicht zu transportieren. Größere Modelle sind dagegen sehr übersichtlich.
  • Auflösung
    Laptops mit Touchscreen sind inzwischen häufig mit einem Full-HD-Display ausgestattet. Das entspricht einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Damit werden Filme und Bilder scharf dargestellt, Details lassen sich gut erkennen. Wer nicht so viel Wert auf eine hohe Auflösung legt, kann sich auch für ein Gerät mit HD-Display entscheiden. Diese sind meist etwas günstiger. Teurer, aber auch hochauflösender sind 4K-Bildschirme mit 3840 x 2160 Pixeln. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie mit Grafik-Programmen arbeiten oder gestochen scharfe Bilder wünschen.
  • Bedienbarkeit
    Durch lange Texte scrollen, eine Zelle in einer Tabelle auswählen, ein Bild vergrößern oder rasch ein Symbol auf dem Desktop anklicken: Laptops mit Touchscreen lassen sich schnell und einfach bedienen. Die Technik ist inzwischen so ausgereift, dass das Display unverzüglich reagiert und präzise Eingaben möglich sind. Selbst mit großen Fingern können Sie Screens komfortabel benutzen. Alternativ liefern Hersteller normalerweise einen Eingabestift mit. Einige Nutzer finden diesen praktischer, andere verwenden lieber ihre Finger. Ein Eingabestift ist vor allem sinnvoll, wenn Sie pixelgenau arbeiten möchten – etwa, um Grafiken am Laptop zu erstellen.
  • Lichteinfall
    Touchscreens spiegeln immer ein wenig. Das lässt sich baubedingt nicht vermeiden. Die Displays sind aber in der Regel entspiegelt, sodass Sie den Bildschirm selbst bei Sonnenschein klar erkennen können. Der Effekt ist allerdings nicht mit matten Bildschirmen ohne Touch-Funktion zu vergleichen. Wer sein Gerät oft im Freien nutzt, sollte sich gut überlegen, ob ein Touch-Laptop die richtige Wahl ist.
  • Reinigung
    Wenn Sie regelmäßig auf das Display fassen, hinterlassen Sie Fingerabdrücke und es sammelt sich generell mehr Schmutz darauf als auf herkömmlichen Notebooks. Deshalb liefern Hersteller oft Reinigungstücher mit. Sie können die Oberfläche aber auch einfach mit einem feuchten Mikrofasertuch reinigen. Schalten Sie den Laptop vorher aus, damit das Display nicht auf Ihre Berührung reagiert. Wichtig ist außerdem, dass kein Wasser oder Reinigungsmittel in das Gerät gelangt und die Elektronik beschädigt.

Einige Kaufkriterien bleiben gleich, egal, ob Sie sich für ein Notebook mit oder ohne Touchscreen interessieren:

  • Prozessor (CPU)
    Je mehr Kerne ein Prozessor hat, desto schneller und leistungsfähiger ist er. Nutzen Sie Ihr Notebook mit Touchscreen zum Arbeiten, zur Grafikerstellung oder Videobearbeitung? Dann sollten Sie sich für eine CPU mit mindestens 4 Kernen entscheiden. Bei Acer, HP, Lenovo und anderen Herstellern werden gerne Core™-i5 bis i7-Prozessoren von Intel® verbaut.
  • Festplatte
    Notebooks mit Touchscreen sind heutzutage meist mit einem modernen SSD-Speicher ausgestattet. Erhältlich sind Speicherkapazitäten von 128 bis 2.000 Gigabyte (GB). 128 GB sind allerdings zu wenig, wenn Sie neben Softwareanwendungen außerdem Filme, Bilder und Musik speichern möchten. Empfehlenswert sind mindestens 512 GB. Ein großer SSD-Speicher bis 2.000 GB sorgt dafür, dass das System und Programme schnell starten. Auch größere Dateien können Sie ohne Probleme kopieren. Generell läuft der Laptop flüssig, selbst wenn mehrere Programme gleichzeitig geöffnet sind.
  • Arbeitsspeicher
    Für die meisten Aufgaben im Alltag reichen 4 bis 8 GB RAM völlig aus. Dazu zählen Surfen, Texterstellung, Online-Shopping und Co. Möchten Sie beispielsweise Videos schneiden oder andere komplexe Aufgaben ausführen? Dann sollten es mindestens 12, besser 16 GB sein. Denn wenn der Arbeitsspeicher für die laufenden Prozesse nicht ausreicht, müssen Daten auf der SSD zwischengespeichert werden. Das verlangsamt das Gerät.

Flache, leichte Notebooks und Convertibles mit Touchscreen eignen sich gut für unterwegs. Sie können darauf arbeiten oder sich die Zeit im Zug mit einem guten Film vertreiben. Da ist es wichtig, dass der Akku lange hält. Empfehlenswert sind 8 bis 12 h. Das Touch-Ultrabook XPS von Dell bringt es auf eine Laufzeit von 16 h, das Fujitsu Lifebook sogar auf 20 h. Diese Werte wurden allerdings unter Laborbedingungen getestet. Es kann also sein, dass die tatsächliche Akkulaufzeit etwas geringer ist. Vor allem, wenn viele Programme gleichzeitig laufen.

Wissenswert

Das Display eines Laptops mit Touchscreen verbraucht viel Energie. Der Akku hält länger, wenn Sie die Helligkeit herunterschrauben. Sie gewöhnen sich in der Regel schnell an den dunkleren Bildschirm und können alles gut erkennen.

Im Jahr 2012 wurde Windows 8 vorgestellt. Typischerweise wurden die Programme bei diesem Betriebssystem in Kacheln angeordnet. Dadurch ließen sich Laptops mit Touchscreen und Stift komfortabel bedienen und wurden mit der Zeit immer beliebter. Inzwischen ist Windows 8 veraltet. Die meisten Touch-Notebooks sind mit Windows 10 ausgerüstet. Bei dieser Version wurde die Kachelstruktur weiterentwickelt und Nutzer haben die Möglichkeit, zur klassischen Optik mit Startleiste zu wechseln. Dadurch sind Touch-Laptops noch benutzerfreundlicher geworden. Es gibt inzwischen außerdem eine große Anzahl an Programmen, die für die Touch-Bedienung ausgelegt sind.

Eine Alternative stellt das Betriebssystem Chrome OS dar, das auf Chromebooks von Acer, Asus, Lenovo, HP und anderen Herstellern läuft. Genau wie Windows 10 ist es darauf ausgelegt, den Screen mit den Fingern oder einem Eingabestift zu bedienen.

Möchten Sie auf Ihrem Gerät das kostenlose Betriebssystem Linux installieren? Dann können Sie Laptops ohne Betriebssystem kaufen, beispielsweise von Lenovo oder Captiva. Diese sind in der Regel preiswerter als Geräte mit Windows- oder Chrome OS-Lizenz.

Fazit

Viele Nutzer schwören auf Laptops mit Touchscreen und Stift. Falls Sie noch unentschlossen sind, können Sie sich hier die wichtigsten Vor- und Nachteile ansehen:

Vorteile
  • Intuitiv per Touch oder mitgeliefertem Stift bedienbar
  • Bedienung geht schnell: Scrollen durch lange Tabellen, Symbole oder Zellen antippen und auswählen
  • Gerät kann mit oder ohne Maus und Touchpad verwendet werden
  • Bildschirm kann bei Convertibles als Tablet genutzt werden
Nachteile
  • Arm muss zur Bedienung des Touch-Notebooks immer angehoben werden (Ausnahme: Convertibles im Tabletmodus)
  • Höherer Preis als bei vergleichbaren Geräten ohne Touch-Funktion
  • Anfällig für Fingerabdrücke
  • Baubedingte Spiegelung

Häufige Fragen

Möchten Sie noch mehr über Notebooks mit Touchscreen wissen? Hier beantworten wir Ihnen Fragen, die sich andere Personen ebenfalls gestellt haben:

Was sollte ein Laptop mit Touchscreen können?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn jeder hat andere Ansprüche an die technische Ausstattung eines Notebooks. Gute Touch-Laptops verfügen über ein hochwertiges, entspiegeltes Display. Sie reagieren präzise, schnell und können selbst mit vergleichsweise großen Fingern ohne Probleme bedient werden.

Für wen eignet sich ein Touch-Notebook?

Modelle im unteren bis mittleren Preissegment (ca. 300 bis 600 Euro) eignen sich gut für Familien. Kinder können erste Erfahrungen mit Notebooks machen, Teenager können Informationen für Schulprojekte sammeln und Eltern können Urlaube planen oder online shoppen. Convertibles sind optimal für Studenten, die ihr Gerät flexibel nutzen möchten: Zu Hause schreiben sie die Hausarbeit im normalen Notebook-Modus. In der Vorlesung verwenden sie sie dagegen als Tablet, um sich Notizen zu machen. Geräte für Gamer gibt es dagegen seltener. Denn Notebooks mit Touchscreen haben meist keine sogenannten dedizierten Grafikkarten, die teurer als Onboard-Lösungen und für ein gutes Spiele-Erlebnis auf hoher Detailstufe unerlässlich sind.

Welche Vorteile haben Laptops mit Touchscreen?

Tippen, wischen und drehen oder doch lieber klicken und scrollen? Touch-Notebooks lassen sich individuell bedienen: Bilder beispielsweise vergrößern Sie mit den Fingern deutlich bequemer. Tabellen zu formatieren ist dagegen mit Maus und Tastatur angenehmer. Gleichzeitig sind Touch-Notebooks sehr leistungsfähig. Selbst Business-Anwender können damit produktiv arbeiten, wenn die Geräte über starke 4-Kern-Prozessoren, mindestens 8 GB RAM und einen schnellen SSD-Speicher verfügen. Im Gegensatz zu Tablets laufen auf Notebooks mit Touchscreen nicht die abgespeckten Versionen, sondern die regulären Office-Programme. Sie können daher ihren vollen Funktionsumfang nutzen.

Auch zu klassischen Notebooks können Sie im Ratgeber wissenswerte Informationen nachlesen.


Online-Redaktion

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