Geldermann Sekt

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Ratgeber Geldermann Sekt


Geldermann Sekt

Geldermann Privatsektkellerei

Geldermann ist eine Privatsektkellerei die aus dem damaligen Champagnerhaus Deutz & Geldermann in Ay abstammte. Das Champagnerhaus wurde 1838 von zwei Deutschen gegründet. Die beiden Männer lernten sich bei Bollinger in der Champagne kennen. Als sie dann Anfang des 20. Jahrhunderts in Hagenau eine Niederlassung zur Sektherstellung gründeten, wussten sie nicht, dass ihr Sekt so populär werden würde.
 



Im Jahre 1924 verlagerten sie ihre Sektproduktion nach Breisach. 1988 wurde die Privatsektkellerei Geldermann in eine Champagner- und eine Sektsparte strukturiert. Dadurch entstand das Champagnerhaus Deutz und eben die Sektkellerei Geldermann. Im Jahr 2003 wurde die Geldermann Privatsektkellerei Geldermann von Rotkäppchen erworben. Das Champagnerhaus mit einer Fläche von 38ha Eigenrebfläche wurde schon 10 Jahre davor von Champagne Louis Roederer angenommen.

Die Geschmacksrichtungen von dem bekannten Geldermann Sekt sind herb oder lieblich.


 

Die Entstehung von köstlichem Geldermann Sekt

Die Cuvee (Gärbehälterinhalt)

Die Basis für einen echten Geldermann Sekt stellt eine Komposition aus Grundweinen da, die sehr akribisch ausgewählt werden.
 

Die Gärung in der Flasche

Die Cuvee wir in die verschiedene Flaschen abgefüllt und mit einer geringen Menge der „Fülldosagen“ versehen, die aus dem Kristallzucker von Wein entstehen. Bei niedrigen Temperaturen und gedämpften Licht, werden die Flasche drei Monate gelagert, bis die zugefügte Hefe den Zucker in den einzelnen Flaschen in zusätzliche Kohlensäure und Alkohol umgewandelt hat.
 

Das Reifen – Geduld ist gefragt!

Danach reift der Sekt bei einer Lagertemperatur von ungefähr 13 Grad zwei Jahre im Keller, in einigen Fällen reift er auch bis zu 7 Jahren auf edler Hefe. Nur durch diesen lagnwierigen Reifeprozesses des Sektes kann er die die Aromastoffe der Hefe aufnehmen, damit viele Geschmackssorten entstehen können. Währenddessen verbindet sich die spritzige Kohlensäure mit dem köstlichen Sekt und gibt ihm so seine elegante und spritzige Perle.
 

Der Reifeprozess

Jede einzelne Flasche des Geldermann Sektes ist sozusagen Handarbeit. Nach dem der Reifeprozess beendet wurde, werden alle Flaschen mit dem Kronkorken nach unten in eine Schrägstellung gestellt, sodass sich der Hefessatz in derSektflasche allmählich im Hals der Flasche ansammeln kann. Dazu werden die Sektflaschen zweimal am Tag um eine achtel Drehung gedreht. Am Schluss wird bei der Kontrolle am Flaschenboden ein Kreidestrich gezeichnet. Sichtbare Kreidestriche zeugen von der großen¬¬¬ handwerklichen Tradition des Geldermann Sektes.


 

Entfernen des Hefepfropfs durch Degorgieren

Die Zeit ist nun reif den Sekt von der Hefe zu trennen. Dafür wird der Flaschenhals in eine minus 25 Grad eiskalte Solelösung eingetaucht. Durch dieses Verfahren bildet sich ein Eistropfen, der anschließend die Hefe bindet. Daraufhin wird die Flasche wieder aufgerichtet und entkorkt. Der Hefepfropf der im vorherigen Verfahren entstanden ist, wird durch Druck von fünf bar aus der Flasche gezogen.


Die Dosage zum Endschliff

Bevor die Flasche verkorkt wird, wird bei jeder einzelnen Flasche eine Versanddosage hinzugefügt, diese besteht aus Kristallzucker. Dieser Kristallzucker wurde von den vorherigen Weinkompositionen aufgelöst. Durch dieses Verfahrensweise erhält jeder Sekt seine individuelle Geschmacksrichtung von herb bis lieblich. Zum Schluss wird jeder Flasche mit Naturkork aus der edlen iberischen Korkeiche versiegelt. Das erstaunlich ist, der Sekt hat von Anfang bis Ende die Sektflasche nicht einmal verlassen. Der übliche Drahtverschluss der am Ende noch hinzugefügt wird, sichert so noch einmal den Korken und eine ideale Metallkapsel verziert somit die Flasche. Nun ist der hochwertige Schaumwein fertig zum Genuss!

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