billiger.de Fazit:
Samsung Galaxy S22 im Test – Kompaktes Kraftpaket mit Top-Display
Leistung
Der Exynos 2200 liefert eine hohe Performance im Alltag. Multitasking und App-Starts laufen flüssig. Unter Last drosselt der Chip jedoch schnell, was bei längeren Gaming-Sessions zu spürbarem Leistungsabfall führt.
Kamera
Die Triple-Kamera überzeugt mit starken Tageslichtaufnahmen und soliden Zoom-Ergebnissen. Nachtbilder zeigen sich deutlich verbessert, allerdings mit leichtem Detailverlust. Die Ultraweitwinkelkamera ist nur durchschnittlich, die Frontkamera liefert gute Selfies.
Akku und Ladezeit
Mit 3.700 mAh erreicht das Galaxy S22 ordentliche Laufzeiten. Über 11 Stunden im Web und knapp 15 Stunden Video sind solide. Die Ladeleistung mit maximal 25 Watt ist jedoch nicht zeitgemäß.
Display
Das helle 6,1-Zoll-AMOLED-Panel mit adaptiven 120 Hz gehört zu den besten seiner Klasse. Auch bei Sonnenlicht bleibt es hervorragend ablesbar. Farben und Kontraste sind top.
Design und Verarbeitung
Kompaktes Gehäuse mit hochwertigen Materialien. Das Glas-Alu-Chassis wirkt edel und robust. Fingerabdrücke bleiben kaum sichtbar. IP68 schützt vor Wasser und Staub.
Betriebssystem und Software
One UI 4.1 auf Basis von Android 12 läuft stabil. Samsung verspricht vier große Android-Updates. Bloatware ist minimal und größtenteils entfernbar.
Konnektivität
WiFi 6, präzises GPS und breites 5G-Band-Spektrum sorgen für starke Konnektivität. USB-C überträgt schnell, UWB fehlt.
Audio
Die Stereo-Lautsprecher klingen klar, aber bassarm. Bluetooth-Codecs sind gut, aber nicht High-End. Kein 3,5-mm-Klinkenanschluss.
Sicherheitsfunktionen
Schneller Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display. Gesichtserkennung per Kamera ist möglich, aber weniger sicher.
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Vorteile- Helles 120-Hz-Display
- Hochwertiges kompaktes Gehäuse
- Langfristige Android-Updates
Nachteile- Kein Netzteil im Lieferumfang
- Ladeleistung nur 25 Watt
- Kamera mit schwachem Ultraweitwinkel