Schwimmen

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Ratgeber Schwimmen


Ratgeber Schwimmen


Ob zur Entspannung, zu sportlichen Aktivitäten oder einfach, um das Element kennenzulernen - Wasser übt seit jeher eine immense Faszination auf den Menschen aus. Schon von Kindesbeinen an, ehe wir schwimmen können, bewegen wir uns gerne im kühlen Nass, später bereichern Sportarten auf, im oder unter dem Meeresspiegel unser Leben.

Um zu lernen, wie man sich im Wasser richtig bewegt, ist es zunächst notwendig, schwimmen zu lernen. Bereits im Kleinkindalter sorgen viele Eltern dafür, dass ihre Schützlinge an Schwimmkursen teilnehmen oder besuchen mit ihnen öffentliche Bäder. Abseits des Lernens gehen viele Erwachsene ins Schwimmbad, um ihre täglichen oder wöchentlichen Bahnen zu schwimmen, sich fit zu halten oder sogar, um neue Leute kennenzulernen.

Beim Baden ist es jedoch notwendig, sich mit dem richtigen Equipment auszustatten. Dies ist vor allem notwendig, wenn Sie das Schwimmen als Sport ansehen oder Sie Ihre Kinder mit einem entsprechenden Schutz ausstatten möchten. In diesem Ratgeber behandeln wir das Thema Schwimmen und stellen Ihnen verschiedene Schwimmhilfen vor, nehmen Schwimmbrillen näher unter die Lupe und nehmen Bezug auf Badekappen, die sich aus hygienischen oder sportlichen Hintergründen bestens nutzen lassen.

Das Angebot auf dem Markt

Um sich im Wasser richtig bewegen zu können, schwimmen zu lernen oder die hygienischen Vorschriften zu befolgen, sind diverse Utensilien notwendig. Nachfolgend möchten wir auf die jeweiligen Bereiche etwas näher eingehen.

Schwimmhilfen

Da es zu Anfang immense Kraft kostet, den eigenen Körper an der Wasseroberfläche zu halten, setzt man zusätzliche Schwimmhilfen ein. Sie sind so beschaffen, dass der Kraftaufwand beim Schwimmen nicht so hoch ist und Kinder die Bewegungen leichter erlernen können, ohne sich zunächst auf ihre Balance im Wasser konzentrieren zu müssen.

Die wohl bekannteste aller Schwimmhilfen sind die sogenannten Schwimmflügel. Hierbei handelt es sich um aufblasbare Schwimmhilfen, die ihren Platz am Oberarm des Kindes finden und es somit über Wasser halten können.

Innerhalb der letzten Jahre etablierte sich die Schwimmnudel zunehmend. Sie besteht aus einem flexiblen, massiven Schlauch, der aus Polyethylenschaum gefertigt ist. In den meisten Fällen ist die Wassernudel etwa 160 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von sieben Zentimetern. Alternativ zur Poolnudel sind Schwimmbretter und -reifen im Einsatz. Sie verfolgen den gleichen Zweck und ermöglichen etwas mehr Auftrieb.

Zur permanenten Befestigung bietet der Markt außerdem einen Schwimmgürtel an. Diesen schnallt das Kind einfach um seinen Bauch und erhält dank flexibler Elemente den nötigen Auftrieb.Abseits dessen bietet der Markt Alternativen wie aufblasbare Schwimmwesten an. Sie halten den Oberkörper zuverlässig an der Wasseroberfläche, sind jedoch nur für kleinere Kinder gut geeignet und jene, die das Schwimmen gerade erst erlernen.

Schwimmbrillen

Bei der Schwimmbrille handelt es sich um ein Utensil, das beim Schwimmen die Augen vor eintretendem Wasser schützt. Augenreizungen lassen sich durch die Nutzung reduzieren, ebenso sieht man unter Wasser erheblich besser. Wer also gerne im Pool oder Schwimmbad seine Bahnen zieht, sollte über die Anschaffung einer Schwimmbrille nachdenken.

Die Schwimmbrille ist allerdings von der Taucherbrille deutlich zu unterscheiden. Eine Tauchermaske besitzt die Fähigkeit unter Wasser die Nase mit frischer Luft zu füllen und umschließt sie während des Tauchgangs. Dies ist bei einer Schwimmbrille nicht gegeben. Zudem sollte eine Schwimmbrille nur bis zu einer Tiefe von etwa zwei Metern Verwendung finden. Sie ist hauptsächlich für die Bewegung und den Schutz knapp unter der Wasseroberfläche geeignet.

Ein eindeutiger Vorteil, der für die Verwendung der Schwimmbrille spricht, ist die Fähigkeit für den Schwimmer, die Lungen jederzeit während des Schwimmens mit frischer Luft zu füllen und jegliches Wasser von den Augen fernzuhalten. Wichtig ist, dass man sie richtig aufsetzt. Hierzu müssen die Halbschalen den eigenen Augen entsprechend passgenau sitzen.

Übrigens bietet der Markt für Brillenträger geeignete Schwimmbrillen mit Dioptrien an, die für eine bessere Orientierung und Sicht im Wasser sorgen.

Bezüglich des Designs besitzt das Angebot an Schwimmbrillen eine große Vielfalt. So gibt es die Brillen in unterschiedlichen Farben und Ausführungen. Manche der Brillen besitzen einen breiteren Gummirand als andere und sind somit dichter an den Augen. Hochwertige Schwimmbrillen zeichnen sich vor allem durch Passgenauigkeit und eine gute Sicht aus. Ebenso sollten Sie beim Kauf beachten, dass das Kopfband und der Nasensteg verstellbar sind. Dank dieser Einrichtung sind Sie dazu in der Lage, die Schwimmbrille an Ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Badekappen

Während es früher in vielen öffentlichen Einrichtungen Pflicht war, aus hygienischen Gründen eine Badehaube zu tragen, ist dies heute weitestgehend nicht mehr der Fall. Badekappen sind aus unterschiedlichen Materialien gefertigt und orientieren sich in Bezug auf die Gestaltung am Verwendungszweck.

Gehen Sie beispielsweise nur zur Erholung ins Bad, gibt es schmückende Badekappen, die Ihre Frisur in Form halten, sofern Sie sich nur an der Wasseroberfläche aufhalten. Andere Badekappen sind aus Silikon oder Gummi gefertigt und sind besonders bei Sportlern zweckdienlich. Letztere verwenden Badekappen häufig, um den Widerstand des Körpers im Wasser zu verringern wenn sie ihre Bahnen ziehen. Wichtig hierbei ist die korrekte Anbringung der Haube, die man nicht nur über den Kopf sondern ebenso über die Ohren zieht.

Im Sport ziehen sowohl Männer als auch Frauen Bademützen an. Bei der Erholung sind vor allem Frauen mit Badekappen anzutreffen.

Was Sie beim Kauf noch beachten sollten

Schwimmen ist ein beliebter Freizeitvertreib für viele Menschen. In öffentlichen Bädern sollten Sie vor allem beachten, ob eine Badekappenpflicht besteht oder nicht. Ob dies der Fall ist, hängt von der jeweiligen Filteranlage des Bades ab. Früher verfingen sich immer wieder Haare in der Filterung und somit entstand die Badekappen-Regel. Heutzutage haben sich die Bedingungen immens verbessert, weswegen man von der Nutzung einer Badehaube absehen kann. Möchten Sie dagegen Ihre Frisur schonen oder die Haare möglichst trocken halten, kann eine Badekappe sehr zweckdienlich sein. Wenn letzteres der Fall ist, sollten Sie sich für ein Modell aus Gummi oder Silikon entscheiden, das dicht an Ihrem Kopf anliegt.

Schwimmhilfen sind für Kinder dagegen ein wichtiger und hilfreicher Einstieg in die Welt des Wassers. Viele Kinder haben vor der Tiefe große Angst, die Schwimmnudel oder ein hübsch bedrucktes Schwimmbrett erleichtern den Kleinen den Zugang und sollten daher immer griffbereit sein. Versichern Sie sich beim Einsatz von Schwimmflügeln, dass sie der Norm entsprechen und TÜV-geprüft sind. Nur so bieten die Flügel eine gute Sicherheit.

Bei Schwimmbrillen sollten Sie sich stets vorher informieren, welches Modell für Sie das richtige ist. Viele Brillen haben ein ansprechendes Design oder sogar getönte Gläser. Doch bringen diese Ihnen wenig, wenn Sie unter Wasser nichts mehr sehen.

Der Besuch im Schwimmbad ist ein Event für die ganze Familie. Ganz gleich, ob nur Sie Ihre Bahnen ziehen oder Ihren Kindern das Schwimmen beibringen möchten: Nur mit dem richtigen Zubehör haben Sie auch viel Freude daran.


Schwimmhilfen


Wer mit kleinen Kindern schon einmal schwimmen war, der weiß: Kindern fällt es nicht immer leicht, sich über Wasser zu halten. Aus diesem Grund gibt es Schwimmhilfen bereits für die Kleinsten. Doch auch größere Kinder und Erwachsene können von Schwimmhilfen profitieren und zum Beispiel ihre Schwimmtechnik verbessern. Es ist jedoch wichtig, zwischen Schwimmhilfen zu unterscheiden, die beim Schwimmen helfen und Spaß machen, und solchen, die einem Kind wirklich Sicherheit auch in Gefahrensituationen bieten. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Aspekte kennen, die bei der Auswahl von Schwimmhilfen eine Rolle spielen.

Schwimmhilfen für Babys

Bereits mit wenigen Wochen haben Babys Spaß am Schwimmen. Immerhin sind sie es aus dem Mutterleib gewöhnt, von Wasser umgeben zu sein. Natürlich gehen die Kleinsten ausschließlich mit ihren Eltern ins Wasser. Diese können dann den Kopf stützen und das Kind im Wasser fortbewegen. Eine enorme Erleichterung bietet hierbei ein sogenannter Schwimmtrainer. In diesen kann das Kind hineingesetzt werden. Der Körper befindet sich dann unter Wasser und der Oberkörper wird von der Schwimmhilfe sicher über Wasser gehalten. Zu beachten ist jedoch, dass ein Kind in dieser Schwimmhilfe seinen Kopf bereits alleine halten können sollte.

Ebenfalls hilfreich sind Schwimmflügel und Ringe für die Arme, die dem Kind Auftrieb verleihen. Diese Schwimmhilfen werden lediglich an den Armen befestigt und bieten dem Kind somit größtmöglichen Bewegungsfreiraum. Durch einen Schaumkern wird den Schwimmhilfen Auftrieb verliehen, so dass das Kind über Wasser gehalten wird. Schon ab 6 Monaten können Kinder diese Schwimmhilfen nutzen. Einfach aufpusten und ab ins Wasser.

Es gibt jedoch noch viele andere Formen von Schwimmflügeln. Einige sind mit Luft gefüllt und werden über die Arme gezogen. Andere kombinieren das Beste aus Schwimmweste und Schwimmflügeln und bieten mehrere Luftkammern mit Rückschlagventil. Diese Schwimmflügel liegen immer sehr weit oben an den Armen, wodurch ein optimaler Auftrieb erreicht wird. Zudem sind sie zum Körper hin sehr flach, so dass sich die Kinder darin möglichst frei bewegen können. Hierdurch werden also gleichermaßen Spielspaß, Sicherheit und Lerneffekte kombiniert.

Vor allem für den Spielspaß geeignet sind die sogenannten Schwimmringe. Diese gibt es in vielfältigen Farben. Im Unterschied zum Schwimmtrainer muss sich das Kind hierin aber selbst festhalten. Ein solcher Ring kann ganz leicht transportiert und vor Ort aufgepustet werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es sich bei dieser Schwimmhilfe um ein Spielzeug handelt, das keinen sicheren Schutz vor dem Ertrinken bietet. Der Ring sollte daher nur unter Aufsicht genutzt werden.

Schwimmen lernen mit den richtigen Schwimmhilfen

Bei Schwimmhilfen für Kinder muss zwischen Spielzeug und wirklich sicheren Ausrüstungsgegenständen unterschieden werden. So ist ein Schwimmgürtel zum Beispiel ein nützliches Utensil beim Schwimmenlernen. Er besteht aus mehreren Teilen und sorgt somit für gleichmäßigen Auftrieb. Einen zuverlässigen Schutz vor dem Ertrinken bietet ein solcher Gürtel allerdings nicht.

Anders sieht das zum Beispiel bei Schwimmwesten für Kinder aus. Diese können beim Schwimmen in offenen Gewässern getragen werden und bieten neben größtmöglicher Bewegungsfreiheit einen zuverlässigen Schutz für Ihr Kind. Dennoch sollten Sie Ihr Kind, solange es noch nicht sicher alleine schwimmen kann, durchgehend beaufsichtigen.

Nicht zuletzt helfen Schwimmbretter einem Kind dabei, die Schwimmbewegungen zu üben. Eine solche Schwimmhilfe gibt es sowohl in der „klassischen Brettform“ aber auch als ergonomisch designte Bretter mit dreieckigem Grundmuster und Haltegriffen. Solche Schwimmhilfen bestehen in der Regel aus Schaumstoff, der einen guten Auftrieb bietet und auf dem das Kind angenehm liegen kann. Es gibt allerdings auch Modelle aus Kunststoff. Besonders lange Schwimmbretter sind zudem oftmals mit Motiven wie Surfern oder Haien bedruckt.

Größere Kinder und Schwimmhilfen

Selbstverständlich gibt es auch für größere Kinder, die die Schwimmbewegungen schon recht gut beherrschen, passende Schwimmhilfen. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die sogenannten Schwimmflossen zu nennen. Diese werden an die Füße geschnallt und ermöglichen es den Kindern, den Wasserwiderstand spüren und einschätzen zu können. Sobald dies gelingt, können die Flossen dann dazu genutzt werden, um sich im Wasser schneller fortzubewegen.

Eine weitere wichtige Schwimmhilfe ist der Schwimmkragen. Dieser ist für größere Kinder geeignet und hält den Kopf beim Schwimmen gerade über Wasser. Anders als bei Schwimmflügeln sind die Arme bei dieser Schwimmhilfe frei und können sich ganz auf die Schwimmbewegungen konzentrieren. Egal ob in der Schwimmschule oder im Urlaub mit den Eltern, für alle Schwimmschüler ist dieser Kragen eine nützliche Schwimmhilfe.

Schwimmhilfen für Erwachsene

Doch nicht nur Kinder, auch Erwachsene benötigen gelegentlich Schwimmhilfen. Das kann entweder der Fall sein, wenn diese nicht so gut schwimmen können, oder wenn sie ihre Schwimmbewegungen perfektionieren wollen. Für den zweiten Fall gibt es Schwimmhilfen namens Paddles. Diese sind dafür gedacht, die Technik im Wasser zu verbessern. Denn anders als viele meinen, kommt es beim Schwimmen nicht vorrangig auf Körperkraft an. Viel wichtiger ist es, die richtigen Schwimmbewegungen professionell durchzuführen. Egal ob die Zugstärke, das Wassergefühl oder die Koordination trainiert werden sollen, die Paddles sind die geeignete Schwimmhilfe hierfür.

Gerade für das Schwimmen in engen Becken ist ein Aqua-Zugband eine nützliche Schwimmhilfe. Dieses wird an einer Fliese am Rand befestigt. Nun kann der Schwimmer seine Bahnen ziehen und wird hierbei vom Zugband immer gleichmäßig weit vom Beckenrand ferngehalten. Hierdurch wird das Risiko für Kollisionen und Verletzungen deutlich reduziert. Das Gummiseil ist hierbei in der Länge verstellbar und kann für alle erdenklichen Bewegungen beim Schwimmen von Kraulen bis Rückenschwimmen genutzt werden. Es ist sowohl für das Trainieren in Schwimmbädern als auch für Übungen im Swimmingpool geeignet.

Nicht zuletzt können Erwachsene beim Schwimmen auf sogenannte Fitnesshandschuhe setzen. Diese kommen insbesondere bei der Wassergymnastik zum Einsatz, können aber auch als Schwimmhilfe dienen. Durch diese nützlichen Handschuhe wird der Wasserwiderstand erhöht und der Nutzer erzielt schneller größere Trainingserfolge. In der Regel haben solche Handschuhe Klettverschlüsse und sind in ganz vielfältigen Größen erhältlich.

Setzen Sie bei Schwimmhilfen auf Qualität und Sicherheit

Egal ob es um Sie oder Ihre Kinder geht, beim Thema Schwimmhilfen sollten immer Qualität und Sicherheit im Zentrum stehen. Entscheiden Sie sich daher für hochwertige Produkte namhafter Hersteller und sorgen Sie immer für eine zuverlässige Aufsicht Ihrer Kinder. So können Sie größtmöglichen Spielspaß und Trainingserfolge sicherstellen, ohne dass Sie oder Ihr Kind hierbei in Gefahr geraten.



Schwimmbrillen


Für Wasserratten, Profisportler und Hobbyschwimmer ist das Tragen einer Schwimmbrille ein Muss. Die Schwimmbrille sorgt dafür, dass beim Schwimmen kein Wasser in die Augen kommt, dass die Augen nicht gereizt werden und vor Bakterien, die sich in öffentlichen Pools tummeln, geschützt werden. Schwimmbrillen sorgen außerdem dafür, dass der Sportler, beziehungsweise die Sportlerin immer eine klare Sicht behält – unter Wasser, an der Wasseroberfläche und bei schäumender und spritzender Umgebung.

Wenn Sie auf der Suche nach der perfekten Schwimmbrille für sich sind, dann sind Sie in dieser Kategorie genau richtig. Jeder Kopf ist anderes, jedes Gesicht besitzt unterschiedliche Proportionen. Die perfekt sitzende Schwimmbrille zu finden, ist gar nicht so einfach, wie man sich das im ersten Moment vorstellt. Bei der Auswahl und beim Kauf der Brille sollten Sie deswegen Vorsicht walten lassen und sich nicht auf das erstbeste Modell stürzen. Vor allen Dingen nicht, wenn Sie erwarten, dass die jeweilige Brille Sie am Ende unterstützt und Ihre Augen perfekt schützt und schont. Manche Profi-Sportler brauchen jede Menge Zeit, Modelle und Tests, bevor sie die für sich perfekte Brille gefunden haben.

Schwimmbrillen-Modelle

Auf der Suche nach der perfekten Schwimmbrille für Ihre Zwecke sind Sie hier schon einmal auf dem richtigen Weg. Im Folgenden werden wir Ihnen unterschiedliche Modelle von Badebrillen vorstellen, sowie deren Vor- und Nachteile erläutern. Außerdem werden wir sie beraten, was Sie generell beim Kauf einer Schwimmbrille beachten sollten.

Die Schwedenbrille

Die Schwedenbrille ist extrem effektiv und in der Anschaffung sehr günstig. Sie wird sehr gerne von Profi-Sportlern im Wettkampf und zum Training verwendet, da sie über einen sehr geringen Widerstand im Wasser verfügt. Dieses Schwimmbrillen-Modell besteht lediglich aus zwei Schalen aus Hartplastik, die über einen Plastikschlauch und ein Gummiband miteinander verbunden sind. Die Schwedenbrille ist nicht mit einem gepolsterten Rand ausgestattet, sitzt direkt in der Augenhöhle und bietet wenig Komfort. Allerdings ist sie sehr klein, hat wenig Verdrängung und ist nicht mit einem störenden Rand ausgestattet, der das Sichtfeld des Schwimmers unnötig einschränken könnte. Bei Wettbewerben kann der Schwimmer so auch zur Seite schauen, anstatt nur geradeaus und die Konkurrenz im Blick behalten.

Allerdings wird die Schwedenbrille nur für den Einsatz in sehr kurzen Trainingseinheitenoder Wettkämpfen empfohlen, da der Druck auf den Augapfel bei langem Tragen so groß werden kann, dass Verletzungen entstehen können. Durch ihre Bauweise ist die Schwedenbrille nicht für Menschen zu empfehlen, die ihre Badebrille länger tragen müssen oder mehr Wert auf Komfort legen. Schwedenbrillen müssen meist selbst zusammengebaut werden. Bei längerer Benutzung wird das Kopfband porös und muss ausgetauscht werden.

Die Saugnapfbrille

Die komfortablere Variante unter den Schwimmbrillen ist definitiv die sogenannte Saugnapfbrille. Bei dieser Brillenart sind die Gläser in der Regel mit Silikon gepolstert, wodurch sie sich an den Augen festsaugen, allerdings im Idealfall ohne dabei Druck auf den Schädel oder die Augen auszuüben.

Beim Kauf einer Saugnapfbrille kommt es nun vor allen Dingen drauf an, wie viel Sie bereit sind, für eine Schwimmbrille auszugeben. Die Brillen sind in jedweder Preisklasse zu haben und mit den unterschiedlichsten, mehr oder weniger wichtigen Gimmicks und zusätzlichen Feinheiten ausgerüstet. Diverse Gläserformen, Tönungen und Verspiegelungen sind gang und gäbe. Praktisch sind auch die unterschiedlichen Möglichkeiten, Nasenbänder individuell zu verstellen, oder Kopfbänder auf innovative Arten und Weisen zu befestigen.

Saugnapfbrillen sind für das Tragen über einen längeren Zeitraum auf jeden Fall besser geeignet als Schwedenbrillen. Wichtig ist in jeden Fall, dass die Größe stimmt. Nur wenn die Brille perfekt auf das Gesicht und die Gesichtsform des jeweiligen Sportlers zugeschnitten ist, kann sie auch exzellente Dienste leisten. Wenn Sie ein eher schmales Gesicht haben, dann wechseln Sie beim Brillenkauf lieber in die Kinderabteilung.

Probieren Sie die Brille vor dem Kauf unbedingt an! Das eine oder andere Modell passt sich zwar erst im Laufe der Zeit an Ihre Nase, Augen und Gesicht an, doch grundsätzlich merken Sie bereits beim ersten Versuch, ob Sie mit dieser Brille glücklich werden können oder nicht. Wichtig ist, dass die Brille komplett dicht und wasserundurchlässig ist. Außerdem sollten Sie darauf achten, ob verspiegeltes Glas Sie beim Schwimmen eher irritiert, oder dafür sorgt, dass Sie bessere Sicht haben. Das Band sollte komfortabel und fest sitzen, dabei aber keine Kopfschmerzgefahr durch zu starken Druck darstellen.

Die Schwimmmaske

Schwimmmasken erinnern vom Aussehen her ein wenig an Taucherbrillen, enden allerdings genau wie andere Schwimmbrillen über der Nase. So kann der Schwimmer immer noch bequem durch die Nase ein- und ausatmen.

Schwimmmasken sind mit einem breiten Rand aus Silikon ausgestattet und sitzen in der Regel auf der Stirn und den Wangenknochen. Sie sind sehr groß und weichund hinterlassen bei der Benutzung weniger harte Spuren auf dem Gesicht als die Schwimmbrillen der anderen Kategorien. Schwimmmasken sind allerdings eher für den Freizeitbereich geeignet, da Saugnapfbrillen und Schwedenbrillen bei höheren Geschwindigkeiten besseren Halt, besseren Schutz und eine bessere Sicht bieten.

Sondermodelle und Allgemeines

Hersteller wie Speedo, Arena oder Zoggs bieten inzwischen die unterschiedlichsten Schwimmbrillenmodelle an, die alle über unterschiedliche Vor- und Nachteile verfügen. Im Grunde müssen Sie die für sich persönlich passende Schwimmbrille finden. Ein einheitliches Erfolgsrezept gibt es da leider nicht. Das Wichtigste ist, wie wir schon mehrfach betont haben, dass die jeweilige Brille perfekt passt. Geben Sie sich nicht mit einem Modell zufrieden, dass gerade gut genug ist, sondern suchen Sie nach dem besten Modell. Nur damit werden Sie am Ende zu einhundert Prozent zufrieden sein.

Auch oder gerade wenn Sie auf der Suche nach einer Kinder Schwimmbrille sind, sollten Sie diese Ratschläge beherzigen. Denn Kinderaugen sind oft noch empfindlicher als die Erwachsener und reagieren noch gereizter auf Chlor oder Bakterien im Wasser. Gerade bei Kinderbrillen ist es sehr praktisch, wenn neben dem Kopfriemen auch der Nasensteg individuell verstellbar ist. So wächst die Brille noch ein wenig mit und kann somit länger verwendet werden. Kinderschwimmbrillen sind außerdem in knalligen Farben und mit hübschen Mustern zu haben. So kann ihr Kind sich nicht nur an Form und Funktionalität, sondern auch am Aussehen der Brille erfreuen.

Für Brillenträger gibt es übrigens eine ganz neue und praktische Entwicklung: Die sogenannte optische Schwimmbrille. Dabei handelt es sich um eine Brille mit Sehstärke, die entweder online geordert, oder vom Optiker Ihres Vertrauens angefertigt werden kann.

Wenn Sie sich Zeit nehmen, auf Qualität achten und wissen, was Sie von Ihrer Schwimmbrille erwarten, dann sollten Sie früher oder später das perfekte Modell finden!



Badekappen


Der Schwimmsport gehört zu den beliebtesten Sportarten. Er kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden. Vor allem Babys und kleine Kinder haben viel Freude an der Bewegung und dem Spiel im Wasser. Da das Immunsystem von Kindern noch schwächer ist als das der Erwachsenen, gestaltet sich der Schwimmausflug mit Kindern im Allgemeinen jedoch immer etwas aufwendiger. Schließlich muss sich das Kind nach dem Schwimmen oder Baden sorgfältig abtrocknen. Die Kombination aus nassen Haaren oder Ohren und Wind stellt nämlich vor allem für Kinder eine große Gefahr dar. Sie kann schnell in einer unangenehmen und schmerzhaften Mittelohrentzündung enden. Ein wenig Erleichterung bieten da die sogenannten Badekappen. Diese vermeiden, dass das Haar nass wird und ersparen nach dem Schwimmen das zeitaufwendige Föhnen der Haare.

Badekappen – Modelle

Badekappen sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich. Worauf Sie beim Kauf einer Bademütze achten müssen, haben wir im Folgenden genauer ausgeführt. Eine Liste der wichtigsten Punkte finden Sie nachstehend:

- Das Design der Badekappe
- Die Beschaffenheit des Materials
- Die Qualität der Verarbeitung
- Die Passform
- Die Pflege

Badekappen sind auch unter den Bezeichnungen Bademützen oder Badehauben bekannt. Im Allgemeinen handelt es sich bei der Badekappe um eine eng anliegende Kappe. Im Bereich des Kinderschwimmens soll die Badekappe das Wasser von den Haaren fern halten und zugleich die Ohren schützen. Im Wettkampfsport wird außerdem der verringerte Widerstand genutzt, der durch das Tragen einer Badekappe erzielt wird.

Das Material und weitere Ausstattungsmerkmale

Bei der Herstellung von Schwimmkappen werden zum Teil verschiedene Materialien kombiniert. Die Wahl des Materials hängt immer mit dem eigentlichen Zweck der Kappe zusammen. Dementsprechend bestehen Kinder-Badekappen in der Regel aus einfachem Silikon. Silikon ist ein wasserabweisendes Material, das künstlich hergestellt wird. Es besitzt eine flexible und dehnbare Form, so dass sich die Kappe widerstandslos an die individuelle Kopfform anpasst. Badekappen werden in unterschiedlichen Größen vertrieben. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass Sie eine passende Größe auswählen. Wenn Sie eine zu kleine Badekappe wählen, wird die Struktur des Silikons durch die starke Dehnung beschädigt. Dann erfüllt die Kappe ihren Zweck nur noch unvollständig oder gar nicht mehr.

Die Badekappen der Schwimmsportler bestehen ebenfalls aus Silikon. Sie werden jedoch, in Abhängigkeit vom jeweiligen Hersteller, mit besonderen Ausstattungsmerkmalen versehen. Typisch für alle Wettkampfkappen ist die nahtlose Verarbeitung. Sie sorgt im Falle eines Wettkampfes für einen reduzierten Reibungswiderstand und kann dementsprechend eine schnellere Zeit begünstigen. Viele Hersteller versehen ihre Badekappen zudem mit einer strukturierten Innenseite. Diese garantiert einen besseren Halt und vermeidet das Verrutschen der Kappe. Um den Widerstand der Schwimmkappe zusätzlich zu reduzieren, greifen Hersteller auch auf Silikone in verschiedenen Dichten zurück. Das bedeutet, dass der mittlere Bereich der Badekappe in der Regel aus dickerem Silikon gefertigt wird. Dadurch wird zunächst einmal eine reibungserhöhende Faltenbildung verhindert. Links und rechts vom dicken Mittelsteg verwendet man dünnes Silikon. An den Seiten ist die Kappe somit umso dehnbarer. Das Silikon am Rand weist dann eine mittlere Stärke auf, wodurch die Kappe den Haaransatz sicher umschließt.

Alternative Materialien zur Herstellung von Badekappen sind Latex, Neopren und Lycra. Latex ist ein günstiges Material, das bei häufigem Gebrauch schnell einreißt. Bei Lycra handelt es sich um eine hochelastische Kunstfaser. Diese ist jedoch wasserdurchlässig, wodurch der eigentliche Zweck einer Badekappe verloren geht. Badekappen aus Lycra werden in der Regel also nur als modisches Accessoire genutzt. Neopren-Badekappen sind eher für den Extremsport geeignet. Das Material zeichnet sich durch eine hohe spezifische Dichte aus. Neopren kann also die Wärme des Körpers besser speichern, weswegen es auch für die Herstellung von Tauchanzügen verwendet wird. Badekappen aus Neopren sind aufgrund der besonderen Beschaffenheit in der hohen Preiskategorie angesiedelt. Ein Einsatz im Freizeitsport lohnt sich daher eher weniger. Grund dafür ist auch der eingeschränkte Tragekomfort, der von dem dicken, weniger ergonomischen Material verursacht wird.

Die Pflege

Bei Bademützen handelt es sich im Großen und Ganzen um sehr pflegeleichte Schwimmutensilien. Ihre Haltbarkeit ist recht groß, wenn man die wenigen Hinweise zur Pflege und richtigen Handhabung beachtet. Grundsätzlich gilt: Die Badekappe sollte vor allem aus hygienischen Gründen nach jedem Schwimmen oder Baden gründlich mit kaltem Wasser ausgespült werden. Anschließend lässt man die Kappe entweder an der Luft trocknen oder reibt sie mit einem Handtuch ab. Hier gilt: Hängen Sie die Badekappe niemals in die Sonne. Durch die Wärme wird das Material spröde und ist gegenüber Rissen deutlich anfälliger. Nach den ersten Rissen ist es dann nur noch eine Frage der Zeit, bis die Kappe völlig unbrauchbar wird.

Duschhauben

Eine Sonderform der Badekappe stellen die sogenannten Duschhauben dar. Sie werden im Heimbereich eingesetzt. Die Duschhaube erfüllt denselben Zweck, wie die Badekappe: Sie soll das Haar beim Duschen vor dem Wasser schützen. Allerdings unterscheidet sich in ihrer Optik zum Teil sehr deutlich von der herkömmlichen Badekappe. Sie liegt in der Regel nicht eng am Kopf an, sondern zeichnet sich durch eine lockere Formgebung aus. Befestigt wird die Duschhaube mit einem Gummizug, der sich im Rand der Haube befindet. Unterschieden wird zudem zwischen Einweg-Duschhauben und mehrfach verwendbaren Hauben. Das Design der Einweg-Duschhauben ist meist sehr simpel gehalten. Außerdem ist das verwendete Material nur begrenzt wasserdicht. Mehrfach verwendbare Duschhauben zeichnen sich hingegen durch ein ausgefallenes Design aus.

Worauf Sie noch achten müssen…

Viele Kinder tragen Badekappen nur ungern. Dem können Sie mit einer farbenfrohen und kindgerechten Kappe entgegenwirken. Die Badekappe sollten Sie also im Besten Fall in Begleitung Ihres Kindes kaufen. Ihr Kind kann sich dann für ein passendes Motiv bzw. eine bestimmte Form entscheiden und trägt die Kappe im Anschluss umso lieber. Da sich viele Hersteller diesem Problem bewusst sind, bieten sie ihre Modelle bereits in den unterschiedlichsten Designs an.

Wettkampfsportler kombinieren ihre Badekappe gerne mit einer passenden Schwimmbrille. Diese schützt die Augen und verbessert die Sicht. Besonders häufig werden Schwimmbrillen in Schwimmbädern eingesetzt. Das im dortigen Wasser enthaltene Chlor reizt die Augen stark und beeinträchtigt dementsprechend nicht nur die Sicht unter, sondern auch über Wasser. Beim Kauf der Schwimmbrille sollten Sie vor allem auf die Größe achten. Eine zu kleine Brille kann nämlich zu unangenehmen Druckstellen führen. Dies betrifft nicht nur die meist aus Gummi bestehende Schnalle, sondern auch die Passform der Gläser. Auch für Kinder sind Schwimmbrillen gut geeignet. Sie lieben es zu tauchen und die Welt unter Wasser zu erkunden. Mit der richtigen Brille können Sie die Augen unter Wasser länger geöffnet lassen, ohne dass die empfindlichen Augen gereizt werden.

Badekappen aufsetzen

Männer und Frauen mit kurzen Haaren haben mit dem Aufsetzen der Badekappe kaum Probleme. Schwieriger wird es bei langen Haaren. Wer an dieser Stelle nicht das richtige Vorgehen beherrscht, wird für das Aufsetzen der Kappe deutlich mehr Zeit benötigen.

Zunächst einmal gehen Sie mit beiden Händen in die Kappe und spreizen diese mit Hilfe der Hände auseinander. Überprüfen Sie möglichst vorher, ob ihre Fingernägel eingerissen sind und möglicherweise an der Kappe hängen bleiben könnten. Dadurch können kleine Risse entstehen, welche die Funktion der Schwimmhaube beeinträchtigen. Nach dem Auseinanderspreizen ziehen Sie die Kappe von der Stirn nach hinten über den Kopf. Dabei müssen Sie darauf achten, dass alle Haare unter der Kappe verschwinden. Nur die hinteren langen Haare dürfen jetzt noch aus der Kappe heraus gucken. Diese rollen Sie anschließend zu einem Knoten zusammen und lassen diesen ebenfalls unter der Kappe verschwinden. Jetzt müssen nur noch die restlichen überstehenden Haare unter die Bademütze geschoben werden. Beim Tragen einer Badekappe sollten Sie im Allgemeinen auf Haarklammern verzichten. Diese besitzen zum Teil spitze Enden, die das Material beschädigen.

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