Surfen & Kitesurfen

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Ratgeber Surfen & Kitesurfen


Ratgeber Surfen & Kitesurfen


Um das Meer in vollen Zügen zu genießen, nutzen die meisten Menschen das Surfen, denn in der Welle zu stehen und den Flow zu erwischen, ist für viele das Größte. Alternativ zum Surfen ist auch das Kitesurfen mit Drachen beliebt. Diese Sportart lässt sich auch dann noch ausüben, wenn kaum Wellen vorhanden sind.

Zum Surfen und Kiteboarden gehört eine Menge Zubehör, allem voran das Surfbrett oder Kiteboard. Wer eher dem Kitesurfen nachgeht, muss außerdem einen hochwertigen Lenkdrachen oder Windschirm nutzen. Und zuletzt darf auch die sonstige Ausrüstung wie die geeignete Kleidung nicht fehlen.

Wenn Sie sich noch nicht allzu lange mit dem Thema beschäftigen, können Sie diesen Ratgeber als gute Informationsquelle nutzen.

Surfen und Kitesurfen - Ein Überblick

Das Surfen und Kitesurfen gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten Wassersportarten. Doch worin unterscheiden sich die beiden Sportarten und was macht sie aus?

Das Surfen ist eine Gleitfahrt über das Wasser. Um den nötigen Antrieb zu erhalten, nutzt der Surfer die vom Wasser erzeugten Wellen. Das bedeutet: Je höher die Welle, umso größer ist die Chance, auf ihr zu reiten. Für den Surfer gilt, möglichst an der Wasseroberfläche zu bleiben. Um auf den Wellen genügend Stabilität zu erhalten, nutzt er ein sogenanntes Surfboard.

Beim Kitesurfen dagegen ist es zwar auch das Ziel, an der Wasseroberfläche zu bleiben, doch erhält der Boarder Unterstützung durch einen Lenkdrachen, der ihn über das Wasser zieht. Das Surfen bekommt durch den Kite einen zusätzlichen Windantrieb.

Beide Sportarten haben ihren Ursprung auf Hawaii. Während das Surfen in seiner Urform bereits vor 4.000 Jahren ausgeübt wurde, ist das Kitesurfen eine heutige Trendsportart, der etwa eine halbe Million Menschen nachgehen.

Was gehört zur Ausrüstung?

Um beide Sportarten ausüben zu können, ist die richtige Ausrüstung notwendig. Zum Surfen benötigt der Fahrer nicht nur ein geeignetes Surfbrett, sondern auch passende Kleidung. Das Kitesurfen erfordert zusätzlich die Anschaffung eines Kite- oder Skimboards und eines Kiteschirms, der einen über das Wasser zieht. Als Bekleidung kann für beide Sportarten dieselbe Ausrüstung zum Einsatz kommen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die einzelnen Bestandteile der Surfausrüstung und Kite-Ausrüstung näher vorstellen.

Das Surfbrett
Surfboards bestehen grundsätzlich aus einem Material, welches schwimmfähige Eigenschaften besitzt. Der Kern besteht aus Hartschaum, während die Ummantelung eine Mischung aus Glasfaser und Polyester, wahlweise auch Epoxydharz, ausmacht. Alternativ dazu gibt es auch Surfbretter, deren Kern mit Helium gefüllt ist. Der Effekt dabei begünstigt das Gewicht des Surfers und hält ihn so leichter an der Wasseroberfläche.

Ein weiterer Aspekt bezüglich des Surfbretts ist seine Bauform. Insgesamt unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Formen. Es gibt:

- das Longboard
- das Shortboard
- das Gun
- und das Bodyboard

Das Longboard hat durch seinen ständigen Gebrauch in den 1960er Jahren einen Retro-Charakter, das Surfen auf ihm ist nicht leicht und erfolgt häufig mit erhöhtem Stilbewusstsein. Ein Board wird erst zum Longboard, wenn es das Maß von 8 Fuß (etwa 2,44 Meter) überschreitet.

Daneben ist das Shortboard besonders kurz in seiner Konstruktion und für Fortgeschrittene geeignet. Es ist besonders wendig und stark in der Übersetzung.

Für Spezialisten ist das Gun sicherlich interessant. Die Bretter weisen eine Länge von etwa 7 bis 12 Fuß auf und laufen vorne spitz zu. Sie sind besonders bei großen Wellen zu empfehlen. Durch die geringe Breite erzielt der Surfer hohe Geschwindigkeiten und eine erhöhte Stabilität auf dem Wasser.

Bodyboarder sind immer häufiger auf dem Wasser anzutreffen. Es handelt sich hierbei um Surfer, die hauptsächlich mit dem Körper auf dem Board liegen, mit den Füßen seitlich paddeln und sich nur auf das Board stellen, wenn eine Welle kommt. Für diesen Zweck gibt es die sogenannten Bodyboards, welche auch für Anfänger bestens geeignet sind.

Je nachdem, für welches Board Sie sich entscheiden, können Sie das Drehverhalten, den Auftrieb und eine bessere Handhabung beeinflussen.

Das Kiteboard
Kiteboards erfordern besondere Eigenschaften und besitzen eine andere Form als das übliche Surfbrett. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten.

- Directional Board
- Twin Tips
- Mutant-Boards

Alle drei Boards besitzen die Fähigkeit, das Fahrverhalten ungemein zu beeinflussen und sind auf das Können des Fahrers ausgerichtet. Das Directional Board ist das wohl am häufigsten genutzte Board und nah mit dem Surfbrett verwandt. Die Bauweise ermöglicht einen hohen Auftrieb. Dagegen besitzt das Board keine Finne und erfordert somit eine aktive Lenkung des Fahrers, der während des Richtungswechsels auch die Fußstellung verändern muss. Es ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Das Twin Tip ist ähnlich aufgebaut wie ein Wakeboard und lässt sich ohne Schwierigkeiten in alle Richtungen bewegen. Durch die scharfen Kanten und eine sehr flache Bauweise ermöglicht das Board hohe Geschwindigkeiten, ein leichtes Handling und einen stabilen Stand im Wasser.

Zuletzt ist das Mutant-Board zu erwähnen, welches eine Mischung aus Twin Tip und Directional Board darstellt. Es ist hauptsächlich für das Richtungsfahren konzipiert und besonders leicht zu steuern. Besonders für diejenigen, die Tricks während des Fahrens ausüben möchten, ist das Board empfehlenswert. Für einen besseren Halt auf dem Brett besitzt es zusätzliche Fußschlaufen.

Der Gleitschirm
Beim Kiten ist neben dem Board der Gleitschirm erforderlich. Ihn gibt es in unterschiedlichen Formen. Für das Kiteboarden gibt es:

- Tubekites
- C-Kites
- Hybrid-Kites
- Delta-Kites

Sämtliche Schirme weisen die typische C-Form auf, während sie hauptsächlich in ihren Eigenschaften bezüglich der Steuerung variieren. So ist der C-Kite nicht unbedingt für Anfänger geeignet, der Bow-Kite eignet sich dagegen sehr und unterstützt auch den Freestyle-Bereich.

Haben Sie an einem Kiteschirm Interesse, lassen Sie sich in jedem Fall eingehend von einem Fachmann beraten.

Die Bekleidung
Die meisten Surfer und Kitesurfer nutzen beim Boarden einen Neoprenanzug oder ein Neopren Shorty. Der Surfanzug besitzt einen hautengen Sitz, ist dazu aber sehr bequem und ideal für die Bewegung im oder auf dem Wasser geeignet. Viele Modelle sind mit langen Ärmeln versehen, reichen an den Beinen dagegen nur bis zu den Knien. Ein Neoprenanzug für Damen ist allerdings genauso leicht zu finden wie ein Modell für Männer.

Sicherheitsvorrichtungen
Da das Surfen und Kitesurfen zu den gefährlichen Sportarten gehören, ist der Punkt Sicherheit nicht zu verachten. Zur guten Sicherheitsausrüstung eines Surfers gehört daher grundsätzlich ein Helm und eine Prallschutzweste. Sie lässt sich komfortabel tragen, während der Helm vor zu starkem Aufprall mit dem Kopf auf dem Wasser schützt.

Für den besseren Stand auf dem Board gibt es spezielle Surfschuhe, die vor Schnittverletzungen schützen. Beim Kitesurfen ist außerdem ein Kite-Trapez wichtig. Es handelt sich dabei um eine Verschnallung zwischen Schirm und Surfer, da der Kiteschirm enorme Zugkräfte entwickelt und er dem Sportler leicht entgleiten kann. Bei der Anwendung büßt der Sportler keinerlei Bewegungsfreiheit ein und hat zugleich die Sicherheit, mit dem Schirm verbunden zu bleiben.
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