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Herren-Sandalen (4.104 Angebote bei 58 Shops)

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Ratgeber

Ratgeber Herren-Sandalen


Bereits seit über 1.500 Jahren tragen Männer Sandalen. Sandalen sind eine der ältesten Schuhformen überhaupt. Es handelt sich dabei im Grunde genommen lediglich um eine Sohle, die mit einem oder mehreren Riemen verbunden ist. Durch die Riemen hält die Sohle am Fuß. Herren-Sandalen gibt es auf der ganzen Welt in verschiedensten Varianten, wobei sich natürlich einige Grundformen herausgebildet haben. Sandalen für Männer haben sich durchgesetzt, weil sie bei hohen Temperaturen sehr angenehm zu tragen sind. Besonders wer in geschlossenen Schuhen zu Schweißfüßen neigt, greift im Sommer gerne auf die leichten und luftigen Sandalen zurück.
Normalerweise ist der Boden von Herren-Sandalen flach und ist nicht mit einem Absatz ausgestattet. Sind Sandalen mit einem Absatz versehen, werden Herren-Sandaletten daraus. Was hierzulande mehr eine Frage der Bequemlichkeit und der Mode ist, hat in einigen afrikanischen Kulturen durchaus eine wichtige Bedeutung. Die Bodenhöhe einer Sandale lässt dort auf den sozialen Rang und den Status der Person schließen, die den Schuh trägt. Jedoch nicht nur dort, auch in unseren Breiten können Herren-Sandalen mit einem mehrere Zentimeter dicken Boden ausgestattet sein. Man spricht dann von einer Plateausandale. Bei der Auswahl von Herren-Sandalen gibt es nicht nur die modische Auswahl an Sandalen-Arten, sondern auch die Materialeigenschaften und weitere wichtige Kriterien zu beachten.


Vielfalt pur: Die Auswahl der Sandalenart

Es lassen sich sechs grundsätzliche Arten von Sandalen anhand der Schaftvarianten unterscheiden. Welche Sandale Sie bevorzugen, ist lediglich eine Frage des gewünschten Tragekomforts.

Zehenpflocksandale: Einfaches Design reich verziert
Zehenpflocksandalen für Herren sind eine relativ einfach gestaltete Sandalenart. Statt Riemen sind sie lediglich mit einem breiten Steg ausgestattet, der zwischen dem großen und dem danebenliegenden Zeh liegt. An dessen Oberseite befindet sich ein großer Knopf, der gewöhnlich reich verziert ist. Der Schuh wird bei dieser Art von Sandale lediglich von den zwei Zehen gehalten. Die Zehenpflock-Sandale hat ihren Ursprung in Indien.

Kreuzriemensandale: Guter Sitz
Kreuzriemensandalen für Herren stammen ursprünglich aus Südamerika, sind aber heute auf der ganzen Welt geschätzt. Sie zeichnen sich durch zwei Riemen aus, die sich über dem Rist kreuzen. Die Herren-Sandalen können zusätzlich mit einem Riemen am Ende des Fußes geschlossen werden, oder wie Pantoffeln offen bleiben. Typische Vertreter der Kreuzriemensandale sind beispielsweise Kursandalen oder Kneippsandalen, die auch als Wörishofener Sandalen bezeichnet werden.

Querriemensandale: Mehrfach verstellbar
Querriemensandalen sind mit nur einem Riemen ausgestattet, der sich quer über den Rist legt. Im Regelfall befindet sich an dem Riemen eine Schnalle, mit deren Hilfe sie enger oder weiter gestellt werden kann. Die Querriemensandale ist ein wichtiger Teil der Berufskleidung in medizinischen Bereichen, ist aber auch im Freizeitbereich und als Gymnastiksandale beliebt.

Schrägriemensandale: Ganz schlicht oder extravagant
Bei Schrägriemensandalen werden die Riemen so angeordnet, dass sie schräg zum Fuß stehen. Schrägriemensandalen sollten perfekt passen, da sie andernfalls aufgrund der schrägen Anordnung Abdrücke oder sogar Blasen auf den Füßen hinterlassen können. Die ursprünglich aus Schwarzafrika stammenden Herren-Sandaletten und Sandalen können sehr einfach und schlicht gestaltet werden. Sie sind aber auch als Gewirr von zahlreichen sehr schmalen Riemen mit kunstvollen Verzierungen erhältlich.

Bäckersandale: Geschlossen und doch offen
Die Bäckersandale ist eine europäische Kreation. Ihr Schaft ist weitgehend geschlossen, wobei das Material durch kleine Schlitze unterbrochen ist. Die Bezeichnung legt bereits die Verwendung im Bäckerhandwerk nahe, doch ist diese Art von Herren-Sandalen auch im Freizeitumfeld gebräuchlich.

Zehenstegsandale: Vorreiter für Flip-Flops
Zehenstegsandalen haben ihren Ursprung in Ägypten und Japan, sind allerdings in Form von Flip Flops seit einiger Zeit überall auf der Welt präsent. Ein Steg, der zwischen dem großen und dem danebenliegenden Zeh hochragt, verbindet die Riemen mit der Sohle. Diese Sandalen für Männer sind außerordentlich leicht und bequem. Eine Abwandlung der Zehenstegsandale ist die Zehenringsandale, bei der der große Zeh fest in einem Ring steckt. Dadurch gewinnt die Sandale zusätzlich an Halt.

Gut gebettet: Auswahl des geeigneten Bodenmaterials

Herren-Sandalen können aus verschiedensten Materialien bestehen, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen:
- Leder: Ledersandalen bestehen häufig aus Rindsleder. Es wird entweder pflanzlich oder chromgegerbt, wobei die pflanzliche Gerbung zu bevorzugen ist. Ledersandalen sind besonders fußfreundlich und langlebig. Herren-Sandalen aus Leder mit einfachen Riemen und einem flachen Boden werden oft auch als Römersandalen für Herren oder auch als Jesuslatschen bezeichnet.

- Kork: Sandalen mit Korkfußbett kennen die meisten Menschen vom Hersteller Birkenstock, der die speziellen Sandalen Anfang der 1960er Jahre erfand. Diese Sandalen für Männer sind besonders bequem und robust.

- Holz: Bei Holzsandalen besteht der Boden komplett aus Holz. Die entstehenden Sandalen sind vergleichsweise schwer und bieten einen festen Sitz.

- Stroh: Strohsohlen sind im Regelfall sehr dünn und werden beispielsweise für Flip-Flops verwendet. Sie sind im Sommer besonders luftig und leicht.

- Kunststoff: Herren-Sandalen aus Kunststoff erfreuen sich in den letzten Jahren größter Beliebtheit, seit geschlossene Sandalen mit und ohne Riemen ein Comeback feiern. Sie weisen einen hohen Tragekomfort auf und passen sich der Fußform optimal an. Daher halten sie immer mehr Einzug in die Berufskleidung verschiedener Berufe.

Trekkingsandalen für Herren: Speziell für Outdoor und Trekking

Eine der inzwischen bekanntesten Sandalenarten sind Trekkingsandalen für Herren. Diese Sandalen sind erst seit rund 30 Jahren im Verkauf und zeichnen sich durch ihr sportliches Design aus. Nicht umsonst werden sie auch als Outdoor- oder Sportsandalen verkauft. Diesen Schuhen kann Nässe nichts anhaben. Die Sohle formt den Fuß und stützt die natürliche Form des Fußbetts. Dies gewährleistet ein leicht erhöhter Rand an der Sohle. Teilweise ist die Sohle sogar speziell gedämpft. Der Fuß sitzt verglichen mit anderen Sandalenformen sehr fest im Schuh, wodurch schneller Fußschweiß entsteht. Trekkingsandalen für Herren werden mit einem Riemensystem geschlossen, das meist aus Klettbändern besteht und einen sicheren Halt ermöglicht.



Mit oder ohne Socken?


Im Alltag stellt sich immer wieder die Frage, ob Sandalen besser mit oder ohne Socken getragen werden sollten. Es widerspricht dem eigentlichen Zweck von Herren-Sandalen, sie mit Socken zu tragen, da dadurch die Luftigkeit verloren gehen würde. Daher trägt man sie im Alltag korrekterweise ohne Socken, auch wenn es dem grundsätzlichen Gedanken widerspricht, niemals Schuhe ohne Socken zu tragen. Sandalen sitzen relativ weit am Fuß, sodass Fußschweiß hier meist kein Problem darstellt. Das Tragen von weißen Socken in Verbindung mit Sandalen sollte vermieden werden, da es sich um einen der klassischen, modischen Fauxpas handelt.
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