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Ratgeber

Kompressen


Kompressen dienen der Wundauflage und bestehen aus Vliesstoff oder einem Stück Mull. Es handelt sich hierbei um gewebte Tupfer, die durch die vielfache Faltung für die verschiedensten Anwendungsgebiete eingesetzt werden können. Diese Art der Kompresse wird als Mullkompresse bezeichnet und ist als sterile und nicht-sterile Variante erhältlich. Wofür man die Mullkompressen verwendet, erfahren Sie im Folgenden.

Vliesstoffkompressen unterscheiden sich in ihren Materialien von den Mullkompressen, erfüllen jedoch den gleichen Zweck. Zum Kühlen oder Wärmen von Verletzungen oder zur Schmerzlinderung kommen die Kalt-Warm-Kompressen zum Einsatz. Da man Kompressen für unterschiedliche Dinge benötigt, sind sie auch in verschiedenen Größen erhältlich. Was Sie mit Kompressen machen können und wie Sie diese anwenden, erfahren Sie im folgenden Beitrag. Der Vorteil der einzelnen Kompressen liegt darin, dass diese weich und geschmeidig sind. Zudem besitzen sie neben der hohen Saugfähigkeit eine sehr gute Luftdurchlässigkeit.

Die verschiedenen Arten der Kompressen

Die verschiedenen Kompressen unterscheiden sich in ihren Bestandteilen. Neben den käuflichen Kompressen können eigene Kompressen angefertigt werden. Diese bezeichnet man gern als Wickel, wie beispielsweise Quarkkompressen oder Zwiebelwickel. Diese selbst angefertigten Kompressen werden als die so genannten „Hausmittel“ eingesetzt. Im speziellen Fall möchten wir Ihnen jedoch die verschiedenen Kompressen in der Kaufvariante erläutern.

Die Mullkompressen

Mullkompressen werden bei der Ersten Hilfe, bei der Versorgung von Wunden und beim Verbandswechsel verwendet. Durch ihre Baumwoll- oder Viskosefasern haben sie den Vorteil, dass sie kaum fusseln. Die Mullkompressen sind in verschiedenen Größen erhältlich und in der Regel mehrfach gefaltet. Diese Art der Kompressen verwendet man für Salbenverbände oder sie dient als Tupfer bei der Wundversorgung.

Sterile Mullkompressen findet man auch in den Verbandskästen im Fahrzeug. Sie sind mit einem Verfallsdatum versehen und regelmäßig auszutauschen. Bei der unsterilen Variante der Mullkompressen sind diese nicht einzeln verpackt, sondern werden in einem Gesamtpaket verkauft. Mit der Mullkompresse bringt man Salben auf oder nutzt sie zur Wundauflage. Der Vorteil: Durch ihre feine Struktur weist sie eine sehr gute Haftung auf, sodass Schmutzpartikel leicht kleben bleiben.

Die Vlieskompressen
Die Vlieskompressen gibt es ebenfalls als sterile und unsterile Variante. Der Zweck ist der gleiche wie bei den Mullkompressen. Der Unterschied der Vlieskompressen zu den Mullkompressen liegt im Material. Vlieskompressen bestehen aus etwa einem Drittel Polyester und zwei Drittel Viskose. Dadurch sind sie deutlich saugfähiger.

Die Kalt-Warm-Kompressen
Kalt-Warm-Kompressen bieten Hilfe bei den verschiedensten Beschwerden. In der Regel handelt es sich bei diesen Kompressen um Gelkissen, die mehrfach zu verwenden sind. Umwickeln Sie die Kompresse mit einem Tuch oder einer Mullkompresse, um Unterkühlungen oder Verbrennungen zu vermeiden. Kalt-Warm-Kompressen sind durch das Füllen mit Gel sehr flexibel und passen sich den Konturen der Auflegestellen an. Selbst im Gefrierschrank aufbewahrt, sind diese Kompressen sehr beweglich. Kalt-Warm-Kompressen sind in verschiedenen Größen erhältlich.

Kalt-Warm-Kompressen – Anwendung
Kalt-Warm-Kompressen sind die Allrounder unter den Kompressen. Wie der Name schon sagt, können diese Kompressen sowohl kalt als auch warm verwendet werden. Doch wann sind warme Kompressen sinnvoll, wann kalte Kompressen? Bei akuten Beschwerden sind in der Regel kalte Kompressen angenehm und wohltuend. Damit der Patient nicht friert, darf die Kompresse nicht zu kalt gewählt sein oder ist mit einem Tuch zu umwickeln. Bei Insektenstichen, Verstauchungen und Prellungen, Schwellungen, Muskel- und Gelenkentzündungen, Nasenbluten, Kopfschmerzen und vielem mehr helfen die kalten Kompressen. Legen Sie die Kompresse für 2 Stunden in die Gefriertruhe oder in den Kühlschrank. Danach ist sie sofort einsatzbereit und ausreichen gekühlt.

Die Warmanwendung der Kalt-Warm-Kompresse hilft bei Muskelkater, Hexenschuss, Verkrampfungen und Verspannungen und auch rheumatischen Beschwerden. Ob im Schulter-, Nacken- oder Rückenbereich, durch die Biegsamkeit der Kompressen passen sich diese dem Anwendungsgebiet an. Die wohltuende Wärme lockert die Muskulatur und löst die Verspannungen, ebenso bei Verkrampfungen. Bei Bauchschmerzen hilft natürlich ebenfalls eine warme Kompresse.

Zur Warmanwendung legen Sie die Kompresse etwa fünf bis acht Minuten in heißes Wasser. Oder erwärmen Sie die Kompresse in der Mikrowelle bei etwa 180 Watt. Nicht alle Modelle eignen sich für den Gebrauch in der Mikrowelle. Lesen Sie vorher ausführlich die Gebrauchsanweisung der Kompresse durch. Denken Sie auch bei dieser Anwendung daran, ein Vliestuch oder eine Mullkompresse als Unterlage zu verwenden. Vermeiden Sie den direkten Hautkontakt mit der Kompresse, da Sie sonst Verbrennungen riskieren.

Sterile Kompressen
Die sterilen Kompressen sind einzeln verpackt erhältlich und müssen separat entnommen werden. Steril bedeutet keimarm und flusenfrei. Gerade bei offenen Wunden muss die Versorgung steril sein. Die sterile Kompresse ist demnach eines der wichtigsten Bestandteile des Verbandskastens und sollte auf keinem Fall fehlen. Sie schützt die Wunde vor äußeren Einflüssen wie Staub und Schmutz. Zudem soll dieser Verband die Blutung stoppen sowie Wundsekret und Blut aufsaugen.

Alle sterilen Kompressen besitzen ein Verfallsdatum auf der Verpackung. Ist das Datum überschritten, kann die Keimfreiheit der Materialien nicht mehr gewährleistet sein. Gleiches gilt bei Beschädigung der Verpackung. Eine Kompresse gilt nicht mehr als steril, wenn die Verpackung einen kleinen Riss hat und Luft nach innen lässt. Nur mit sauberen und sterilen Kompressen lässt sich das Infektionsrisiko bei einer offenen Wunde vermeiden.

Anwendung der Kompressen
Bei der Anwendung von Kompressen in Form von Mull- oder Vlieskompressen sollten einige Punkte beachtet werden. Der Verband sollte gut und nicht zu fest sitzen. Er darf nicht verrutschen. Achten Sie darauf, dass die Bewegungsfreiheit der behandelten Person nicht zu sehr eingeschränkt wird. Bei starken Blutungen ist die betroffene Stelle höher zu lagern, um die Blutung mit der Kompresse besser zu stoppen. Beim Anbringen des Verbandes inklusive der Kompresse ist es wichtig, dass Sie die Wundkompresse im Uhrzeigersinn binden. Das heißt, Sie wickeln von links nach rechts. Fixiert wird der Verband mit einem Heftpflaster oder Klebeband.

Kompressen sind somit in vielen Bereichen wichtig. Neben den diversen Materialien können die Kompressen vielfältig verwendet werden. Gerade im privaten Bereich sind die Kalt-Warm-Kompressen beliebt. Bei Verspannungen, Muskelkater und Verletzungen leisten diese Kompressen gute Abhilfe. Wichtig ist hier, dass Sie die Anwendungsmöglichkeiten und –beschreibungen beachten. Denn nur der richtige Einsatz der Kompressen schafft Abhilfe. Eines ist noch für Autofahrer wichtig: Tauschen Sie den Inhalt Ihres Verbandskastens vor dem Ablaufdatum aus. Denn nur dann können Sie im Notfall richtig helfen. Und wer Kinder hat, sollte stets eine Kaltkompresse im Gefrierfach liegen haben. Es ist schnell etwas passiert und die Kaltkompresse schafft die erste Abhilfe.
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