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Sandkästen (1 - 24 von 275)

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Sandkästen können aus verschiedenen Holzarten gefertigt sein. Die Holzart bestimmt die Optik des Sandkastens. Sie sind unterschiedlich im Härtegrad und unterstützen die Robustheit.

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Holzbehandlung
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Sandkästen aus Holz können zum Witterungsschutz behandelt sein. Imprägniertes Holz behält seine Farbe und Maserung und ist gleichzeitig vor Feuchtigkeit geschützt. Unbehandelte Modelle müssen nachträglich lasiert oder lackiert werden.

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Sandkästen lassen sich bezüglich ihrer Bauart sowie der verwendeten Materialien voneinander unterscheiden und demnach in mehrere Produkttypen bündeln.

Ein Klassiker ist dabei der Holz-Sandkasten. Holz als natürlicher Rohstoff harmonisiert ideal mit jedem Garten und ist daher ein optisches Highlight. Ein weiterer Pluspunkt der Holz-Sandkästen ist, dass diese in der Regel mit einer stabilen Sitzbank ausgestattet sind. Sie bieten den Kindern zudem ausreichend Platz. Entsprechend steht einem komfortablen Spielspaß nichts im Wege.

Bei engen Platzverhältnissen, sprich auf dem Balkon oder in einem kleinen Garten, kann dagegen ein Kunstoff-Sandkasten eine ideale Lösung sein. Der Vorteil dieser Modellen ist, dass sie keiner Montage bedürfen. Zudem ist Plastik äußerst witterungsbeständig und besonders pflegeleicht. Obendrein ist hier die Farbauswahl weitaus größer.

Eine Spezialform des Plastik-Sandkastens ist die sogenannte Sandmuschel. Je nach Ausführungen finden ein bis zwei Kinder in einem solchen Modell Platz. Grundsätzlich ist dieser Sandkastentyp in unterschiedlichen Formen und Farben erhältlich. Gemein ist allen, dass sie jeweils aus einer Unter- und einer Oberseite bestehen. Die Oberseite dient der Abdeckung und sichert den Sand vor Regen und Wind. Sie kann im Sommer auch mit Wasser befüllt werden und dient dann als ein kleines Planschbecken.

Lieferumfang
Der Lieferumfang eines Sandkastens bestimmt seinen zusätzlichen Mehrwert und sollte entsprechend in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Praktisch ist es, wenn das Wunschmodell mit einer Abdeckung geliefert wird. Durch diese kann der Sand einfach geschützt werden.

Auch praktisch ist es, wenn ein Dach oder Sonnenschirm mit dabei ist. Das Kind sollte beim Spielen im Sommer unbedingt vor UV-Strahlungen geschützt werden.

Manche Sandkästen besitzen sogar mit einen zusätzlichen Windschutz. Bei leicht windigem Wetter kommt so dem Kind kein Sand in die Augen.

Abmessungen
Die Abmessungen eines Sandkastens werden für gewöhnlich in cm angegeben. Diese sollten in Abhängigkeit von den Platzverhältnissen ausgewählt werden. Auch sollte in etwa so kalkuliert werden, dass alle Kinder im Haushalt im Sandkasten genügend Platz finden.

Holzart
Wenn man sich für einen Sandkasten aus Holz entscheidet, kann zwischen mehreren Holzarten unterschieden werden.

Kieferholz ist in der Farbgebung weißlich-gelb bis rötlich-gelb. Es kann in mit der Zeit in einen rötlich-braunen Farbton nachdunkeln. Vorteile von Kiefernholz sind die guten Verarbeitungseigenschaften, das geringe Gewicht und der günstige Preis. Allerdings gilt es als nicht witterungsbeständig. Entsprechend sollte es einem Holzschutzverfahren unterzogen sein.

Fichte fällt farblich gelblich-weiß aus und kann gelb-braun nachdunkeln. Charakteristisch ist eine strukturierte Oberfläche. Da es sich hierbei auch um eine heimische Holzart handelt, weißt Fichte auch eine gute Ökobilanz auf.

Unter den einheimischen Nadelbäumen gilt die Lärche als eine der härtesten. Sie hat zumeist eine rötliche Farbgebung. Bei den Laubbäumen zählt wiederum die Buche zu den härtesten, schwersten und strapazierfähigsten Hölzern. Dieses fällt farblich auch gelb-rötlich aus.

Holzbehandlung
Eine entsprechende Holzbehandlung schützt das Holz des Sandkastens und macht dieses widerstandsfähig.

Bei einer Lasur handelt es sich um eine transparente Beschichtung, welche einen Witterungsschutz ermöglicht. Die Poren des Holzes werden jedoch nicht verschlossen, sodass dieses immer noch in der der Lage ist Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben.

Bei einer Kesseldruckimprägnierung handelt es sich um ein Wechseldruckverfahren, bei welchem das Holz abwechselnd Vakuum- und Druckphasen ausgesetzt wird. So wird das Holz vor äußerlichen Einflüssen geschützt und einem Zerfall entgegengewirkt.

Suchen Sie nach Spiel und Spaß für Ihr Kind im Garten?

Finden Sie mit unserer Hilfe den passenden Sandkasten.

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BIG Sand- und Wassermuschel blau (800007711)
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Starplast Sandkasten mit Deckel verschiedene Farben (04-516)
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Paradiso Toys Sand- und Wassermuschel blau (7170703)
Produkttyp
Sandmuschel
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Abdeckhaube
Breite
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Nadelholz
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Produkttyp
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Produkttyp
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Holzsandkasten
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Breite
100 cm
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Kettler Sandkasten inkl. Abdeckplane creme (S07022-0000)
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Joda Sandkasten Madita natur (680915)
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Holzart
Nadelholz
Breite
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Haba Sandkasten mit Deckel und Bank (3022)
Produkttyp
Holzsandkasten
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Holzart
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Karibu Sandkiste für Pfiffikus Grundturm kdi (50934)
Produkttyp
Holzsandkasten
Holzart
Kiefer
Holzbehandlung
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DEUBA Sandkasten mit überdachter Spielveranda (102617)
Produkttyp
Holzsandkasten
Mitgeliefertes Zubehör
Dach
Holzart
Kiefer
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Joda Sandkasten Moritz natur
Produkttyp
Holzsandkasten
Mitgeliefertes Zubehör
Abdeckhaube
Holzart
Nadelholz, Lärche
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Promex Sandkasten Nadine (356/63)
Produkttyp
Holzsandkasten
Mitgeliefertes Zubehör
Dach
Holzart
Kiefer
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Wissen Kompakt

Kinder brauchen Spiel, Spaß und Bewegung in ihrem Leben. Was kann es also Schöneres geben als einen eigenen kleinen Spielplatz im heimischen Garten? Neben Trampolin, Schaukel und Rutsche darf da ein Sandkasten natürlich nicht fehlen.

Der Sandkasten zählt aufgrund seiner Vielfältigkeit zu den beliebtesten Spielgeräten eines Kindes, denn er ist längst nicht nur zum Buddeln da: In ihm können meisterhafte Sandburgen geschaffen, Sandkuchen gebacken und allerlei andere tolle Spielideen von Ihrem Kind verwirklicht werden.

Das Spielen im Sandkasten ist bringt nicht nur Spaß, sondern ist zeitgleich pädagogisch wertvoll. Ihr Kind lernt beim Buddeln den sozialen Umgang durch gemeinsames Spielen mit anderen Kindern und schult zudem seine motorischen Fähigkeiten. 

Wissenswert

Ab wann eignen sich Sandkästen für Ihr Kind?

In der Regel können Kinder bereits in ihrem 1. Lebensjahr im Sand spielen. Auch wenn sie noch nicht wirkliche Sandburgen bauen oder Sandkuchen backen können, haben sie Spaß daran, den Sand durch die Finger laufen zu lassen. Kleine Kinder sollten jedoch immer von einem Erwachsenen im Sandkasten beaufsichtigt werden.

Sandkästen gibt es längst nicht mehr nur aus Holz und in rechteckiger Form. Neben den klassischen Modellen bereichern immer mehr ausgefallene Sandboxenformen den Markt und bestehen dabei beispielsweise auch aus Kunststoff. Auch können die Sandkisten über ein dazugehörendes Spielhaus verfügen oder sind Teil eines größeren Gartenspielgerätes. Über die unterschiedlichen Varianten und Merkmale können Sie im nachfolgenden Kaufberater mehr erfahren.
 


Kaufberater

Sandkästen gibt es in den verschiedensten Farben und Formen und Materialien. Damit Sie den richtigen Buddelkasten für Ihr Kind auswählen, sollten Sie sich vor dem Kauf über Ihre eigenen Ansprüche und Wünsche bewusstwerden. Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir in unserem Kaufberater die wichtigsten Entscheidungskriterien für Sie zusammengestellt. So können Sie sich schnell und komfortabel über die vielfältigen Möglichkeiten der Sandkisten informieren.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Sandkastens vor allem folgende Faktoren:
 

  • Die Größe entscheidet darüber, wie viele Kinder im Sandkasten spielen können.
    Lädt Ihr Kind gerne Freunde nach Hause ein oder möchte es mit seinen Geschwistern zusammen im Sand buddeln, sollte die neue Sandbox über ausreichend Platz verfügen. Es gibt aber auch kleinere Sandkasten-Modelle, in welchen lediglich 1 Kind spielen kann. Diese sind besonders platzsparend, was für einen kleinen Garten praktisch ist.
     
  • Sandkästen gibt es in unterschiedlichen Bauformen.
    Neben den klassischen Formen gibt es auch Sandmuscheln, kleine Pavillons oder Tierformen. Berücksichtigen Sie die Wünsche Ihres Kindes, aber prüfen Sie zugleich, welche Bauform sich am besten für Ihre Ansprüche eignet.
     
  • Die verschiedenen Materialien eines Sandkastens haben eine unterschiedliche Lebensdauer.
    Sandkästen gibt es aus verschiedenen Holzarten sowie Kunststoffen, die unterschiedliche Eigenschaften haben. Wägen Sie ab, wie witterungsbeständig der Sandkasten sein sollte und welches Material sich am besten für Ihren Garten eignet.
     


Sandkasten-Typen

Sandkästen sind mit Sand befüllte Gartenspielgeräte, die in der Regel Holz- oder Kunststoffrahmen besitzen. Verschiedene Sandkasten-Modelle unterscheiden sich somit hauptsächlich hinsichtlich ihres Materials und damit in ihren Eigenschaften. 

Auf den Punkt!
  • Die robusten Holzsandkästen zäunen die Sandfläche ein und sind zumeist an einen festen Standort gebunden.

  • Kunststoffsandkästen sind relativ leicht und können gegebenenfalls an einen anderen Standort versetzt werden.

Die genannten Sandkästen-Typen gibt es zudem in zahlreichen, materialspezifischen Bauformen. So kann ein Holzsandkasten auch mal ein Dach besitzen oder die Form eines Pavillons haben und Kunststoffsandkästen können aus Bausteinen bestehen.
 

Holzsandkästen – robust und klassisch

Sandkästen aus dem Naturmaterial Holz sind für viele Eltern willkommene Spielgeräte für ihre Kinder, da sie sich durch ihre natürliche Optik leicht in jeden Garten integrieren lassen. Holzsandkästen haben in der Regel keinen Boden, sondern bestehen lediglich aus einem stabilen Außenrahmen. 

Diesen Rahmen müssen Sie meist eigenhändig zusammenbauen und etwas in den Boden einlassen, bevor Sie ihn mit Sand füllen können. Da sich der Auf- und Abbau als etwas arbeitsintensiver gestaltet, bleibt der Holzsandkasten meist ganzjährig draußen stehen.

Der Rahmen eines Holzsandkastens ist meist so breit, dass er auch als Ablage oder kleine Sitzbank dient. So können Sie auch gemeinsam und bequem mit Ihrem Kind spielen oder es beaufsichtigen. 

Shopping Tipp

Wesentlich komfortabler als ein breiter Sandkastenrand ist eine integrierte Sitzbank. Diese Sitzmöglichkeit ist ausschließlich bei Holzsandkästen zu finden und in verschiedenen Ausführungen erhältlich: Einfache Modelle verfügen lediglich über eine breite Sitzfläche, wohingegen teurere Sandkästen Bänke mit Rückenlehnen besitzen. Je nach Stabilität und Abmessung der Bank können auf der Sitzgelegenheit auch Erwachsene Platz nehmen.

Holzsandkisten sind sehr robust und stabil. Jedoch sind Sandkästen aus Holz etwas witterungsanfälliger als Kunststoffmodelle und bergen eine leichte Verletzungsgefahr durch Splitter.

In unserer Rubrik Materialien finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Holzarten, die für Sandkästen verwendet werden.

Mit welchen Produkten Sie diese Buddelkisten vor der Witterung schützen können, erfahren Sie in unserem Kapitel Zubehör.

Sandkästen aus Holz sind meist teurer als Kunststoffmodelle, dafür jedoch robuster und weisen eine höhere Stabilität auf. Sie kosten zwischen 30 € und 400 € – je nach Holzart und Größe.

Nachfolgend finden Sie alle Vor- und Nachteile von Holzsandkästen in einer Tabelle:

Pro
  • Hohe Stabilität
     
  • Natürliches Material
     
  • Robust
Contra
  • Erfordert aufwändige Montage
     
  • Teurer als Kunststoffsandkästen
     
  • Verletzungsgefahr durch Splitter
     
  • Witterungsanfälliger als Kunststoff
Zu den beliebtesten Bauformen der Holzsandkiste gehören:
 
Klassischer Holzsandkasten

Die klassische Form eines Sandkastens besitzt nur einen einfachen Rahmen und keine weiteren Ausstattungsmerkmale wie ein Dach oder Schiffssegel. 

Meist sind die klassischen Holzsandkästen rechteckig oder quadratisch. In der Regel beträgt die Grundfläche quadratischer Sandkisten 1 m². Die Grundfläche rechteckiger Sandkästen hat meist gut 3 m² und ist somit deutlich größer als die der anderen Formen. Somit bieten diese Modelle eine geräumige Spielfläche, auf der mehrere Kinder gemeinsam spielen können.

Neben den rechteckigen Sandkästen gibt es auch Modelle mit 6 bis 8 Ecken. Je mehr Ecken der Sandkasten besitzt, umso runder wird dessen Grundfläche und umso weniger Sand passt hinein. Vieleckige Sandkisten besitzen in der Regel immer einen sehr breiten Sitzrand. Diese vieleckigen Formen sind für Holzsandkästen typisch, finden sich jedoch auch vereinzelt als Kunststoffausführungen.
 

Sandkasten mit Dach

Damit Ihr Kind beim Spielen in der Sonne keinen Sonnenbrand bekommt, ist ein Dach über dem Sandkasten von Vorteil. Bei den meisten Holzsandkästen mit integrierter Bedachung können Sie die Höhe sowie die Neigung des Daches individuell bestimmen. So können Sie Ihr Kind jederzeit optimal vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen. Außerdem kann das Dach in geneigter Position als Windschutz dienen oder in manchen Fällen gar als Sandkastenabdeckung abgesenkt werden.
 

Sandkasten mit Veranda

Sandkästen mit angrenzender Veranda haben meist eine große Spielfläche. Die überdachte Veranda spendet zusätzlich etwas Schatten und bietet Platz auch für mehrere Kinder sowie für das Sandspielzeug Ihres Kindes, einen kleinen Tisch oder Stühle. Für Kinder ist die Veranda zudem ein toller Rückzugsort. Je nach Größe können auch Eltern auf der Veranda sitzen und mit ihrem Kind spielen bzw. dabei zusehen.

Hinten an der Veranda sind fast immer kleine Rollen montiert. So können Sie bei Nichtgebrauch des Sandkastens die Veranda über die Sandgrube ziehen und sie so vor Regenwasser und Verschmutzungen schützen.
 

Sandpavillon

Diese Pavillons, auch Kinderpavillons genannt, sind meist sechseckig und in der Regel relativ groß, sodass darin mehrere Kinder miteinander spielen können. 

Diese Sandkästen besitzen, wie übliche Pavillons auch, 4 Eckstangen und 1 Dachgerüst. Darüber wird eine im Lieferumfang enthaltene, witterungsbeständige Plane gestülpt, wodurch der Sandkasten vor Wind und Wetter geschützt ist. Die Plane können Sie aufrollen und am Dach des Pavillons befestigen, damit beispielsweise bei gutem Wetter die Sonne auf die Sandgrube scheinen kann oder um den Abbau des Sandkastens zu erleichtern. Die wasserabweisende Dachplane ist einfach zu reinigen. 

Bei den meisten Modellen können Sie die Eckstangen auch einfach entfernen, um den Sandkasten vor starken Sturm zu schützen und ihn abzudecken, wenn er bei schlechterem Wetter nicht genutzt wird.
 

Sandschiff

Eine spielerische Sandkastenform ist das Holzschiff. Die Grundfläche vieler Sandkastenschiffe bietet Platz für mehrere Kinder, sodass diese gemeinsam in der Sandkiste und in dem Holzschiff spielen können. Das Spiel wird dadurch abwechslungsreicher

Das obligatorische Segel eines jeden Schiffes dient als Sonnenschutz und spendet den Kindern Schatten. Außerdem verfügen Sandkästen in Schiffform zumeist über eine integrierte Sitzbank. Sandkastenschiffe aus Holz sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Ein beliebtes Schiffsmodell ist beispielsweise das Piratenschiff.
 

Kunststoffsandkästen – farbenfroh und leicht

Sandkästen aus Kunststoff eignen sich aufgrund ihrer eher geringen Größe für kleinere Gärten oder den Balkon. In der Regel bestehen die leichten Kunststoffmodelle aus einem Rahmen, dessen Montage relativ simpel ist. Sie müssen dazu meist lediglich die Einzelteile der Sandkiste zusammenstecken. Es gibt aber auch Sandkästen, die aus einem Stück bestehen und einen Boden besitzen, sodass eine Montage nicht notwendig ist.

Da die Montage sich bei Kunststoffsandkästen in der Regel einfach gestaltet, können Sie die Modelle schnell an verschiedenen Standorten auf- und abbauen. Besitzt der Kunststoffsandkasten einen Boden, können Sie ihn zumeist flexibel aufstellen, ohne eine erneute Sandgrube ausheben zu müssen. 

Bedenken Sie

Bei Sandboxen mit einem Boden können Spiel- und Regenwasser nicht ausreichend ablaufen, wodurch die Qualität des Spielsandes schneller abnimmt.

Sandkästen aus Kunststoff lassen sich auch im Winter einfach verstauen. Sollte der Sandkasten aus mehreren Einzelteilen bestehen, können Sie diese meist platzsparend übereinanderstapeln. 

Von Kunststoffsandkästen geht in der Regel kaum Verletzungsgefahr aus, da sie zumeist über abgerundete Ecken und glatte Oberflächen verfügen. Dennoch sollten Sie beim Kauf einer Kunststoffsandbox auf eine hochwertige Verarbeitung des Materials achten.

Die wichtigsten Eigenschaften von Kunststoff finden Sie in unserer Rubrik Material.

Kunststoff ist oft in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich, besitzt allerdings eine geringere Stabilität als Holz, was sich auch im Preis der Kunststoffsandkästen bemerkbar macht. Die entsprechenden Modelle sind im Vergleich wesentlich günstiger: Für bereits unter 5 € können Sie sehr einfache Kunststoffsandkästen kaufen. Die Preisspanne reicht in der Regel je nach Größe und Ausführung bis zu rund 300 €.

Alle Vor- und Nachteile von Kunststoffsandkästen haben wir in der nachfolgenden Übersicht für Sie zusammengefasst:

Pro
  • Einfaches Aufstellen
     
  • Oftmals Standortwechsel möglich
     
  • Vielfältige Farb- und Formauswahl
     
  • Preiswert
Contra
  • Erschwerter Ablauf von Regenwasser
     
  • Geringere Stabilität als Holzsandkästen
     
  • Meist nur in kleinen Größen erhältlich

Kunststoffsandkästen gibt es meist in folgenden Bauformen:
 

Klassischer Kunststoffsandkasten

Klassische Kunststoffmodelle sind einfache Rahmen, die Sie zusammenstecken oder die bereits aus nur 1 Stück bestehen. Es gibt sie sowohl in eckiger als auch runder Form. Die Grundfläche runder Buddelkisten ist aufgrund der fehlenden Ecken meist kleiner als die der anderen Formen. 

Je nach Größe und Form des Sandkastens beträgt die Grundfläche des klassischen Kunststoffmodells meist zwischen 0,8 m² und 2 m². Diese Spielfläche ist ausreichend für 1 bis 2 Kinder. 
 

Aufblasbarer Sandkasten

Eine seltene Form der Kunststoffsandkästen sind die aufblasbaren Modelle. Dabei ähneln der Aufbau sowie das Aussehen aufblasbarer Sandkästen sehr stark dem eines kleinen Planschbeckens. Sie besitzen einen mit Luft zu füllenden Außenring, der die Sandfläche umschließt und eine Bodenfolie. Die Verletzungsgefahr ist besonders gering, da der Kasten keine scharfen Kanten hat. Allerdings können spitze Gegenstände das Material schnell schädigen. Dies ist bereits bei der Standortwahl zu berücksichtigen.

Aufblasbare Sandkästen haben in der Regel eine relativ kleine Grundfläche. Aufgrund ihrer geringen Größe werden aufblasbare Sandkästen auch gerne als Unterlage für das Spielen mit kinetischem, leicht verformbarer Sand, der nicht austrocknet, verwendet.
 

Sandkasten aus Bausteinen

Bei Sandkästen aus Bausteinen ist allein schon der Aufbau spaßbringend. Die bunten Bauklötze werden lose angeliefert und müssen zunächst nach Anleitung zusammengesetzt werden. Sobald der Rahmen steht und mit Sand gefüllt ist, können darin bis zu 2 Kinder Platz finden. Die Maße der Bausteine können je nach Sandkasten-Modell unterschiedlich groß ausfallen.
 

Sandkasten in Tierform

Sandkästen in Tierform sind besonders bei kleinen Kindern beliebt. Die bunten Tierformen besitzen eine stabile Außenwand und einen Boden. Zumeist handelt es sich bei den erhältlichen Modellen um Tiere mit Panzer, wie beispielsweise Schildkröten oder Krabben. Der Vorteil dieser Tierformen ist, dass der Panzer bei Nichtgebrauch des Sandkastens ganz einfach wieder aufgesetzt werden und somit als Abdeckung dienen kann. Sie bieten in der Regel Platz für 1 bis 2 Kinder.
 

Sandmuschel

Die Muschelform ist aufgrund ihrer Vielseitigkeit ein beliebtes Sandkasten-Modell. Sandmuscheln bestehen aus einer Ober- und einer Unterseite, die Sie in aufgeklapptem Zustand individuell mit Sand und/oder Wasser füllen können. 

Ein Vorteil der Muschelform ist, dass Sie den Sandkasten bei Nichtgebrauch zuklappen und so vor Verschmutzungen schützen können. Dazu muss lediglich eine Seite der Muschel entleert und auf die andere Seite als Deckel herabgelassen werden. Zudem kann der Standort einer Sand- oder auch Wassermuschel durch ihre geringe 

Größe relativ flexibel gewählt werden. Die Muschel bietet Platz für 1 Kind.
 

Sandtische

Sandtische sind keine Sandkästen im klassischen Sinne. Sie besitzen eine Tischplatte ist in der Regel in mehrere Bereiche unterteilt, in der sich sowohl eine Sandbox als auch meist eine kleine Wasserstelle findet. Die Modelle stehen wie normale Tische auch 4 Tischbeinen. Daher sollte sich der Tisch auf einer ebenen Fläche befinden, kann aber sehr flexibel aufgestellt werden. 

Im Lieferumfang eines Spieltisches ist häufig ein Sonnenschutz enthalten, der Ihrem Kind während dem Spielen Schatten bieten kann. Die Kinder können um den Tisch laufen oder daran sitzen, sodass auch mehrere daran spielen können.
 


Materialien

Bei der Wahl zwischen einem Holz- und Kunststoffsandkasten sind vor allem die jeweiligen Materialeigenschaften ein wichtiges Entscheidungskriterium. Diese bestimmen neben der Witterungsbeständigkeit auch den Pflegeaufwand der Sandkästen.

Wir informieren Sie im Folgenden über die wichtigsten Eigenschaften von Holz und Kunststoff.
 

Holz

Wenn Sie sich für einen Holzsandkasten entscheiden, stehen verschiedene Holzarten zur Auswahl:
 

  • Buche
    Buchenholz besitzt einen gelb-rötlichen Farbton und ist mit Abstand das robusteste und widerstandfähigste Holz. Allerdings wirkt sich die hohe Strapazierfähigkeit der Holzart auf deren Gewicht aus. Sandkästen aus Buchenholz sind deutlich schwerer als Modelle aus anderen Holzarten.
     
  • Fichte
    Sandkästen aus Fichtenholz besitzen meist eine gelbliche Farbe. Besonders auffällig ist hierbei die strukturierte Oberfläche des Holzes. Da Fichtenholz nicht besonders witterungsfest ist, ist das Material zumeist mit einer Lasur beschichtet. 
     
  • Kiefer
    Die Farbgebung von Kiefernholz kann je nach Alter des Holzes unterschiedlich ausfallen. Junges Holz besitzt einen weiß-gelblichen Farbton, während das schon ältere Kernholz einen leichten Rotstich aufweist. Neben dem geringen Gewicht sind die guten Verarbeitungseigenschaften von Kiefernholz ein großer Vorteil für den Bau eines Sandkastens. Allerdings ist die Holzart weniger robust und unbehandelt nicht witterungsbeständig.
     
  • Lärche
    Das Holz der Lärche hat eine leicht rötliche Färbung und ist strapazierfähig. Zudem weist Lärchenholz eine hohe Festigkeit auf und ist besonders witterungsfest, wodurch es sich ideal für die Herstellung von Gartenspielgeräten eignet.
     

Bei den meisten Holzsandkästen wird das Holz behandelt, um es widerstandfähig und witterungsfest zu machen. Zu den gängigsten Methoden zählen hierbei unter anderem die Lasierung sowie die Imprägnierung. Bei beiden Verfahren wird das Material mit einer Beschichtung überzogen, die dem Holz größtmöglichen Schutz vor äußeren Einflüssen bietet. Die Poren des Holzes werden bei der Behandlung nicht verschlossen, sodass es weiterhin Sauerstoff auf- und wieder abgeben kann.

Es gibt aber auch unbehandelte Holzsandkästen. Die naturbelassenen Modelle sind jedoch besonders witterungsanfällig und bergen eine erhöhte Gefahr von Splitterbildung. Zudem besitzen unbehandelte Holzsandkästen eine geringere Lebensdauer als behandelte Varianten.

Der Vorteil von Holz ist, dass es sich selbst bei direkter Sonneneinstrahlung kaum erhitzt, wodurch Hautverbrennungen durch das Material vermieden werden können. 

Tipp

Damit Ihr Kind möglichst lange Spaß an seinem Holzsandkasten hat, sollten Sie die Sandkiste jährlich mit einem schweiß- und speichelechten Holzpflegemittel behandeln. Dieses schützt das Holz zuverlässig vor der Witterung und ist gleichzeitig ungefährlich für Ihr Kind.

Kunststoff

Kunststoff ist ein relativ leichter Werkstoff, daher haben Sandkästen aus diesem Material meist ein geringeres Gewicht als die Holzmodelle. 

Kunststoffsandkisten sind relativ witterungsfest und bedürfen kaum Pflege. Sie lassen sich dank der glatten Oberfläche leicht mit etwas Wasser reinigen.

Allerdings kann Kunststoff bei starker Sonneneinstrahlung spröde werden und Risse bekommen, die für eine geringere Lebensdauer des Sandkastens sorgen. Wählen Sie daher vorrangig UV-stabilisierte Kunststoffsandkästen, die chemische Verbindungen besitzen, die dem Verblassen durch die Sonne standhalten. Außerdem schützen sie den Sandkasten vor möglicher Rissbildung und beugen somit Verletzungen vor.

Bedenken Sie

Kunststoff kann sich in der Sonne aufheizen, was unangenehm auf der Haut sein und im schlimmsten Fall sogar zu kleinen Verbrennungen führen kann.


Zubehör

Das richtige Sandkastenzubehör dient nicht nur der Hygiene des Sandes, sondern kann auch die Spielerlebnisse Ihres Kindes steigern. Zu dem gängigsten Zubehör gehören folgende Artikel:
 
  • Abdeckplane
    Eine Abdeckplane über dem Sandkasten ist von Vorteil, um Verunreinigungen des Sandes durch Laub oder Tierkot vorzubeugen. Bei einigen Sandkästen ist eine atmungsaktive Plane bereits im Lieferumfang enthalten. Sie wird über die Buddelkiste gespannt und mittels Gummibändern oder Ösen am Sandkastenrand befestigt. Es gibt jedoch auch Sandkastenabdeckungen aus festem Holz oder Kunststoff. Letztere besitzen in der Regel ein sehr geringes Gewicht.
     
  • Sandkastenfolie
    Damit kein Unkraut in den Sandkasten hineinwächst, ist es ratsam, die Box auf einer Sandkastenfolie zu platzieren. Bei der Folie handelt es sich zumeist um ein dickes, lichtundurchlässiges Vlies, das dem Wachstum von Unkraut unter der Sandkiste vorbeugt. Sandkastenfolie ist zudem atmungsaktiv, sodass Regen- und Spielwasser in den Boden abfließen können – Staunässe wird vermieden.
     
  • Sandspielzeug
    Sandspielzeug kann die Spielwelt Ihres Kindes bereichern. Während für Kleinkinder Eimer, Schaufel und Förmchen meist ausreichend sind, gibt es für ältere Kinder ausgefallenes Spielzeug für den Sandkasten: Von Fahrzeugen, über Wasserwerke bis hin zu Eisdielen – für jeden Geschmack ist das richtige Sandspielzeug dabei.
     
  • Sonnenschirm
    Eine Alternative zum überdachten Sandkasten ist ein Sonnenschirm. Bei einigen Modellen gehört ein entsprechender Schattenspender zum allgemeinen Lieferumfang dazu. Dann sind sowohl die Optik als auch die Größe des Sonnenschirms auf den Sandkasten abgestimmt.
     
  • Spielsand
    Spielsand besitzt eine Körnung von 1 mm bis 2 mm und ist weicher als herkömmlicher Sand.
     

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Alle Informationen rund um das Thema Sandkästen haben wir in der nachfolgenden FAQ-Sammlung für Sie zusammengefasst. Die ausgewählten Fragen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Sandkästen.

Alter

Grundsätzlich können Sie Ihr Kind ab 1 Jahr im Sandkasten spielen lassen. Jedoch sollten Sie es beim Spielen nicht aus den Augen lassen, da Kleinkinder gerne Dinge – also auch den Sandkastensand – in den Mund stecken.

Natürlich können Sie sich mit Ihrem Kind auch vor Beenden des 1. Lebensjahres in den Sandkasten setzen. Das Fühlen des Sandes sowie ein erstes leichtes Buddeln schulen die motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes.
 

Wie lange spielen Kinder im Sandkasten?

Für das Spielen im Sandkasten gibt es keine Altersbegrenzung. In der Regel spielen auch Grundschulkinder noch gerne in der Sandgrube. Je älter das Kind ist, umso mehr sollte der Sandkasten ihm jedoch bieten. Sandspielzeug, weitere Gartenspielgeräten oder auch sogenannte Spieltürme können das Spielerlebnis Ihres Kindes deutlich steigern.
 

Kauf

Um einen geeigneten Sandkasten für Ihr Kind auszuwählen, sollten Sie beim Kauf folgende Aspekte berücksichtigen:
 
  • Größe
    Damit Ihr Kind möglichst viel Spielfläche zur Verfügung hat, sollte der Sandkasten eine angemessene Größe besitzen. Grundsätzlich gilt, dass die Fläche so klein wie nötig und so groß wie möglich sein sollte – auch abhängig vom Platzangebot im Garten oder auf dem Balkon. 
     
  • Qualität
    Ein wichtiges Kaufkriterium ist die Qualität des Sandkastens. Sowohl das Material als auch die Verarbeitung sollten qualitativ hochwertig sein, sodass sich Ihr Kind beim Spielen in der Buddelkiste nicht verletzt. Achten Sie besonders bei Holzsandkästen auf eine speichelfeste Lackierung sowie auf abgerundete Ecken. Auch Kunststoffmodelle sollten keine scharfen Kanten aufweisen und möglichst UV-stabilisiert sein.

Sie können zwischen unterschiedlichen Sandkasten-Typen und Materialien wählen. Mehr dazu erfahren Sie in den gleichnamigen Rubriken unseres Kaufberaters.


Pädagogik

Sandkästen bieten Ihren Kindern jede Menge Spaß. Nebenbei hat das Buddeln und Sandburgenbauen aber noch einen ganz anderen Vorteil: Es schult die sozialen und motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes. Das gemeinsame Spielen im Sandkasten regt die Kreativität und Fantasie an und kommt gleichzeitig der Kontaktfreudigkeit Ihres Kindes zugute. Außerdem wird durch das Bauen von Sandgebäuden und das Graben in der Sandkiste die Motorik Ihres Kindes gefördert.
 

Sand

Für den Sandkasten gibt es speziellen Spielsand. Dieser besitzt eine feine, runde Körnung von 1 mm bis 2 mm und ist daher weicher als normaler Sand. Das hat zum einen den Vorteil, dass sich Kinder bei Stürzen sanft landen. Zum anderen besitzen die Sandkörner eine ideale Größe, um daraus Sandburgen und ähnliches zu formen.

In gewaschenem Spielsand befinden sich keinerlei Keime, die bei Verschlucken des Sandes zu Krankheiten führen. Außerdem ist Spielsand frei von Lehmspuren, sodass er keine Flecken auf der Kleidung Ihres Kindes hinterlässt.

Shopping Tipp

TÜV- sowie GS-Siegel zeichnen Spielsand aus, der frei von biologischen und chemischen Schadstoffen ist.


 

Selbst wenn Sie Ihren Sandkasten mit einer Plane oder sonstiger Abdeckung schützen, verliert der Sand mit der Zeit an Qualität. Insektenlarven, Keime und Moose führen zu Verunreinigen, die trotz regelmäßiger Reinigung der Sandgrube nicht vollständig entfernt werden können. Daher sollten Sie mindestens 1-mal jährlich einen kompletten Sandaustausch vornehmen.

Der ideale Zeitpunkt, um den Sandkastensand zu erneuern, ist im Frühling. Am besten tauschen Sie den Sand aus, bevor Ihr Kind in die neue Sandkastensaison startet.
 

Der Sandkastensand sollte in regelmäßigen Abständen erneuert werden, um Ihrem Kind ein sicheres und sauberes Spielen zu gewährleisten. Folgende Möglichkeiten bieten sich für die Entsorgung des alten Sandes an:
 

  • Blumenerde
    Mischen Sie den Sandkastensand unter Ihre Blumenerde und verwenden Sie ihn somit effektiv weiter.
     
  • Rasendünger
    Nutzen Sie alten Sandkastensand, um Ihre Grünflächen zu besanden. Die feine Körnung lockert den verdichteten Rasen auf, wodurch der Boden besser mit Wasser versorgt und das Wachstum angeregt wird.
     
  • Recyclinghof
    Auch auf Wertstoff- bzw. Recyclinghöfen kann allerlei Bauschutt abgeliefert werden. Dazu gehört auch Sand.
Bedenken Sie

Unrechtmäßiges Entsorgen des Sandes auf öffentlichen Plätzen oder im Wald kann mit Bußgeldern von bis zu 5.000 € bestraft werden.


 

Wie hoch sollte der Sandkasten mit Sand gefüllt sein?
Als Faustregel gilt: Ein Sandkasten sollte zu zwei Drittel mit Sand gefüllt sein. Welche Sandmenge dieser Angabe entspricht, ist von der jeweiligen Höhe der Außenwände abhängig. Kleinere Sandkisten besitzen eine Buddeltiefe von nur rund 10 cm, während Sandkästen für ältere Kinder meist Tiefen von 15 cm bis 20 cm aufweisen.

Welche Sandmenge Sie für Ihren Buddelkasten benötigen, erfahren Sie unter der Frage: Wie viel Sand brauche ich für einen Sandkasten?


 

Um die Hygiene im Sandkasten aufrecht zu erhalten, sollten Sie den Sand regelmäßig auf folgende Weise aufbereiten:
 

  1. Befreien Sie die obere Sandschicht mit Hilfe eines Rechens von grobem Schmutz wie Laub und Ästen.

  2. Mengen Sie den gesamten Sandkastensand durch, sodass auch tieferliegende Sandschichten an die Oberfläche gelangen.
    ⇒ Die UV-Strahlen der Sonne töten mögliche Keime im Sand ab und sterilisieren ihn.

Auch ein regelmäßiges Wässern trägt zur Qualitätserhaltung des Sandes bei.

Indem Sie den Sand mit einem Sandsieb bearbeiten, können Sie ihn von weiteren Fremdkörpern wie Tierlarven oder Moosen befreien. Dies ist allerdings relativ mühsam und zeitaufwändig.
 

Wie viel Sand Sie für Ihren Sandkasten benötigen, ist abhängig von dessen Größe. Viele Sandkasten-Modelle besitzen eine Grundfläche von 1 m². Bei einer Höhe von 10 cm entspricht dies einer Füllmenge von 130 kg Sand. Für größere Holzsandkästen mit Grundflächen von 3 m² bis 4 m² benötigen Sie bei einer Höhe von 15 cm zwischen 400 kg und 800 kg Sand.

Häufig ist vom Hersteller eine Füllempfehlung auf der Verpackung des jeweiligen Sandkastens vermerkt.

Recherche Tipp
Auf Blitzrechner.de finden Sie einen Sandkastenrechner, mit dem Sie die benötigte Sandmenge berechnen können.


Standort

Der richtige Standort des Sandkastens kann sowohl über dessen Hygiene als auch über die Sicherheit und das Wohl Ihres Kindes entscheiden. Folgende Aspekte sind bei der Wahl des idealen Standortes zu berücksichtigen:
 

  • Pflanzen
    Vom direkten Standort unter einem Baum ist abzuraten. Zum einen kann Vogelkot den Sandkasten schnell verunreinigen. Zum anderen locken besonders die Blüten und Früchte von Obstbäumen Bienen und Wespen an. Sollte einmal eine Frucht in den Sandkasten fallen, kann Ihr Kind von den Insekten gestochen werden. Auch unmittelbar angrenzende Pflanzen können die Hygiene des Sandkastens durch herabfallende Blätter sowie Ameisen oder Blattläuse gefährden.
     
  • Sonne
    Ein wenig Sonneneinstrahlung ist besonders für die Hygiene in Holzsandkästen durchaus förderlich. Denn ein Standort in der Sonne kann dem Wachstum von Pilzen und Moosen an der Holzverkleidung vorbeugen. Damit sich Ihr Kind beim Spielen im Sandkasten jedoch keinen Sonnenbrand holt, sollte die Sandbox nicht in der prallen Sonne positioniert sein. Ein Sonnendach oder ein aufgespannter Sonnenschirm kann zusätzlichen Schatten spenden.
     
  • Umgebung
    Kinder albern beim Spielen gerne herum, sodass es auch einmal zu kleinen Stürzen kommen kann. Die Umgebung rund um den Sandkasten sollte daher kindgerecht gestaltet und keine Verletzungsrisiken bergen.
     
  • Wind
    Damit der Sand sich nicht im Garten verteilt oder Ihrem Kind beim Buddeln um die Ohren peitscht, sollten Sie den Sandkasten an einem windgeschützten Ort aufstellen. 
     

Tiere

Wie halte ich Katzen aus dem Sandkasten fern?

Für streunende Katzen ist ein Sandkasten ein überdimensional großes Katzenklo. Katzenkot in der Sandkiste gefährdet allerdings Hygiene und Sauberkeit des Sandes und stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar: Katzenkot ist potentieller Überträger der Infektionskrankheit Toxoplasmose.

Am einfachsten und zugleich effektivsten können Sie Katzen mit einer Sandkastenabdeckung von der Buddelgrube fernhalten. Geeignet hierfür sind licht- und luftdurchlässige Planen, welche über den Sandkasten gespannt und daran befestigt werden. Auch kleinmaschige Gitter sowie Holz- oder Kunststoffabdeckungen über der Sandkiste können Tiere vor dem Eindringen und am Verunreinigen hindern.
 

Weitere Abwehrmaßnahmen gegen Katzen im Sandkasten sind:
 

  • Fernhaltemittel
    Biologische Fernhaltemittel aus der Spraydose enthalten für Katzen unangenehme Geruchsstoffe. Indem Sie das Mittel abends um die Sandkastengegend herum sprühen, machen Sie diesen für Katzen unattraktiv. 
     
  • Pflanzen
    Die sogenannte Hunde- oder Katzenschreck-Pflanze gehört zu den Harfensträuchern. Sie ist nicht giftig, enthält jedoch ätherische Öle, die für den Menschen kaum wahrnehmbar sind, auf Hunde und Katzen allerdings abschreckend wirken. Um die Tiere vom Sandkasten fernzuhalten, sollte die Pflanze in dessen unmittelbarer Nähe gepflanzt werden.
     
  • Wasser
    Auch mit Hilfe eines Wasserstrahl-Tiervertreibers können Sie Katzen auf Distanz halten. Das batteriebetriebene Gerät verfügt über einen Bewegungsmelder und wird lediglich mit einem Erdspieß im Rasen montiert. Sobald ein Sensor eine Bewegung in unmittelbarer Nähe erfasst, wird eine Art Sprinkleranlage ausgelöst, welche das Tier verscheucht.
     

Ameisen leben in Kolonien. Sobald eine Ameise den Weg in den Sandkasten gefunden hat, werden viele weitere nachziehen. Dies kann schnell zur Plage werden und das Spielen Ihres Kindes erheblich beeinträchtigen. 
 

Mit folgenden Maßnahmen können Sie gegen Ameisen im Sandkasten vorgehen:
 

  • Ameisenfalle
    Handelsübliche Ameisenfallen locken durch den Geruch des Köders Ameisen an. Diese nehmen den Wirkstoff auf und transportieren ihn in ihr Nest, was nach einigen Tagen den Tod der Ameisenkolonie zur Folge hat. Entfernen Sie das Ameisennest, sobald keine Tiere mehr zu sehen sind.
     
  • Pfefferminztee
    Gießen Sie kalten Pfefferminztee auf die Ameisenstraße und das Nest. Die Feuchtigkeit sowie der Geruch und Geschmack des Getränkes sind für die Tiere unangenehm, sodass sie bei mehrmaliger Anwendung das Weite suchen sollten. Sobald die Ameisen den Sandkasten verlassen haben, sollten Sie die mit Tee behandelten Sandstellen entfernen und gegebenenfalls erneuern.
     
  • Wasser
    Ameisen mögen es möglichst trocken. Fluten Sie daher täglich das Nest, um die Tiere aus dem Sandkasten zu verscheuchen.

     

Auf folgende Weise können Sie Ameisen im Sandkasten zudem bereits vorbeugen:

 

  • Unkraut entfernen
    Ameisen ernähren sich größtenteils vom Nektar der Blattläuse. Daher sollten Sie Unkraut und Blühpflanzen, dem Lebensraum von Blattläusen, stets aus dem Sandkasten entfernen.
     
  • Sandkastenabdeckung
    Eine luftdichte Sandkastenabdeckung begünstigt das Ansiedeln von Ameisen im Sand. Greifen Sie stattdessen eher zu einer licht- und luftdurchlässigen Plane.
     
  • Essen und Trinken
    Halten Sie Essen und Trinken aus dem Sandkasten fern, um keine Ameisen anzulocken.
     
  • Pflege
    Indem Sie Ihren Sandkasten regelmäßig wässern und rechen bzw. harken, können Sie Ameisenbefall vorbeugen.
     

Untergrund

Wenn Sie Ihren Holzsandkasten im Boden versenken möchten, müssen Sie zunächst ein ausreichend großes Loch dafür ausheben. Hierbei entscheidet die Höhe des Sandkastens darüber, wie tief Sie graben müssen.

Holzsandkästen können unterschiedliche Höhen besitzen. Diese variieren in der Regel zwischen 15 cm und 40 cm. Dementsprechend tief müssen Sie auch das Loch ausheben.

Bedenken Sie

Versenkte Sandkästen sollten stets Holzumrandungen besitzen. Das natürliche Material trennt den Spielsand von der Gartenerde ab und verhindert ein Vermischen der beiden Bodenarten. Außerdem ist Holz ein ökologischer Rohstoff und somit biologisch unbedenklich.


 

Da viele Sandkasten-Modelle keinen Boden besitzen, ist der Einsatz einer sogenannten Sandkastenfolie unter der Box von Vorteil. Diese verhindert, dass Rasen und Unkraut in den Spielsand hineinwachsen und ihn verunreinigen.

Auch Pflanzenvlies kann als Unterlage eines Sandkastens dienen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass das Vlies atmungsaktiv und wasserdurchlässig ist, sodass keine Staunässe im Sandkasten entsteht.

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